DD149029A1 - Vorrichtung zur verbesserung der abscheideverhaeltnisse in zyklonabscheidern - Google Patents

Vorrichtung zur verbesserung der abscheideverhaeltnisse in zyklonabscheidern Download PDF

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DD149029A1
DD149029A1 DD21899180A DD21899180A DD149029A1 DD 149029 A1 DD149029 A1 DD 149029A1 DD 21899180 A DD21899180 A DD 21899180A DD 21899180 A DD21899180 A DD 21899180A DD 149029 A1 DD149029 A1 DD 149029A1
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Joachim Bergmann
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Joachim Bergmann
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Verbesserung der Abscheideverhaeltnisse in Zyklonabscheidern. Ziel und Aufgabe der Erfindung ist es, die mit dem Gas aus dem Zyklonabscheider ausgetragene Staubmenge und die im Abscheider entstehenden Druckverluste zu senken. Erfindungsgemaesz wird das dadurch erreicht, dasz in einem an sich bekannten Zyklonabscheider mit tangentialer Luftzufuehrung ein hohler Einbaukoerper angeordnet ist, in den ein Tauchrohr hineinragt, das in seinem unteren Teil erweitert ist.

Description

-λ-
Vorrichtung zur Verbesserung der Abscheideverhältnisse in Zyklonabscheidern
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Verbesserung der Abscheideveriiältnisse in Zyklonabscheidern·
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es ist bekannt, staubhaltige Gase in Zyklonabscheidern zu entetauban· Der Grundaufbau eines Zyklonabscheiders besteht aus einem zylindrischen Teil mit einem vorzugsweise tangentialen Gaseintritt, einem konischen Teil mit dem Materialaustrag und einem Tauchrohr zur Absaugung der gereinigten Gase· Die Wirkungsweise solcher Zyklonabscheider ist folgende: Das etaubhaltige Gas wird tangential in den zylindrischen Teil des Zyklonabscheiders eingeführt. Dort erfährt das staubhaltige Gas eine abwärts gerichtete Wirbelströmung in Richtung des konischen Teils des Zyklons· Die Wirbelströmung wird auch auf das Material übertragen, v/odurch auf Grund der unterschiedlichen Trägheitekräfte das Gas vom Material getrennt wird· Das Material rutscht auf dem konischen Teil des Zyklons zu einer am Boden befindlichen MaterialauatragsÖffnung, wo das Material aus dem .Zyklon ausgetragen wird· Die Wirbelenergie des Gases wurde abgebaut, so daß das vom Material getrennte Gas in einer aufwärts gerichteten Wirbelströmung den Zyklon durch das Tauchrohr verläßt·
Zur Verbesserung dos Abscheidegradee von Zyklonabscheidern iot bekannt, die geometrischem Größen dos Zyklons wie Tauchrohrdurchjzcsser, Form und Größe des Gaseintrittsquerschnittes,
Konuswinkel und Zylinderdurchmesser zu verändern und zu optimieren«
Außerdem ist bekannt, durch konusförmige Erweiterungen des Materialaustrittes die Abscheidung infolge einer günstigeren Abstützung des Wirbels zu verbessern· Weiterhin ist die Ineinanderschaltung von Zyklonen zur Abscheideverbesserung bekannt, d· h· daß ein kleiner Zyklon in einen großen eingebaut ist· Nachteil dieses Trennvorganges ist, daß die Gas-Gut-Trennung in einem Raum, demzufolge nicht unbeeinflußt von der Gasströmung und deren Unregelmäßigkeiten und beeinflußt vom Saugeffekt des Tauchrohres abläuft»
Weiterhin ist ein trichterförmiger Abscheider bekannt, der durch eine scharfe Gasumleitung unter gleichzeitiger Ausnutzung einer durch einen feststoffbeladenen Luftstrom hervorgerufenen Ansaugwirkung, Peststoff aus einem Gas-Feststoff-Gemisch abscheidet·
Nachteil dieses Abscheiders ist der durch die scharfe Gasumlenkung hervorgerufene sehr hohe Druckverlust·
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, das Abscheideverhalten von Zyklonabecheidern zu verbessern und die mit den Gas ausgetragene Staubmenge zu senken·
Darlegung des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, das in einen Zyklonabscheider eintretende Gas-Peststoff-Ggmisch so zu trennen, daß der durch den Pliehkraftwirbel an die Abscheiderwand geschleuderte Feststoff unbeeinflußt durch die Gasströmung und dem Saugeffekt des Tauchrohres ungestört längs der Zyklonkonuswand zum Peststoffaustrag gelangen kann und daß das Gas vor dem Verlassen des Abscheiders durch das Tauchrohr zusätzlich gereinigt wird·
ErfindungsgeiEäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß in einem an sich bekannten Zyklonabscheider mit tangentialer Luftzuführung ein hohler Einbaukörper angeordnet ist, der aus einem
mit einem zylindrischen Aufsatz versehenen Kegelstumpf besteht und mit Befestigungselementen am Tauchrohr befestigt ist· Dabei ragt ein erweiterter Teil des Tauchrohres des Zyklonabscheiders das 0,1 bis O,5fache des Durchmessers des nicht erweiterten Teiles des Tauchrohres in den zylindrischen Teil des Einbaukörpers hinein» Der Querschnitt des erweiterten Teiles dos Tauchrohres betragt vorzugsweise das 2fache und der des tangentialen Gaseintrittes vorzugsv/eise das 2- bis 3fache des Querschnittes des nicht erweiterten Teiles des Tauchrohres· Der Einbaukörper ist so in den Zyklon angeordnet, daß seine Oberkante vorzugsweise das 0,1 bis 0,5fache des Durchmessers des nicht erweiterten Teiles des Tauchrohres höher liegt als die Oberkante des tangentialen Gaseintrittes· Das durch den Eintrittsquerschnitt tangential in den Zyklonabscheider eintretende Gas-Peststoff-Gemisch bewegt sich spiralförmig im Zyklon abwärts, wobei an der Wandung des Zyklons der Hauptteil des Peststoffes abgeschieden wird· Auf dem Weg zum Tauchrohr muß der mit dem restlichen Feststoff beladene horizontal rotierende Gasstrom eine Umlenkung, die durch den Einbaukörper entsteht, passieren« Dabei wird der restliche Peststoff bei nur geringem Druckverlust vom Gas getrennt und der Feststoff gelangt auf der Innenseite des Einbaukörpers zum Materialaustrag des Zyklons· Das im unteren Teil erweiterte Tauchrohr hat die Aufgabe den Ansaugeffekt zu verringern·
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden· In der dazugehörigen Zeichnung zeigen j
Pig. 1 die Seitenansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung im Schnitt
Pig· 2 die Draufsicht nach Figur 1
dabei stellt die durchgehende Volllinie den Materialstrom und die Strichpunktlinie den Gasstrom dar·
Die erfindungsgemäße Vorrichtung besteht aus einem an sich bekannten Zyklonabscheider 2, der mit einem tangential angeordneten Gaseintrittsstutzen 1, für das Gas-Feststoff-Gemisch, und einem Tauchrohr 14 versehen ist. In dem Zyklonabscheider 2 ist ein hohler Einbaukörper 13 derart angeordnet, daß seine Oberkante 4 vorzugsweise das 0,1 bis 0,5fache des Durchmessers des nicht erweiterten Teiles des Tauchrohres 14 höher liegt als die Oberkante 3 des Gaseintrittsstutzens 1, wobei der Einbaukörper 13 mit Befestigungselementen 12 am Tauchrohr befestigt ist. In den Einbaukörper 13» der aus einem zylindrischen Teil 5 und einem kegelförmigen Teil 6 besteht, ragt der erweiterte Teil des Tauchrohres 11 vorzugsweise das 0,1 bis 0,5fache des Durchmessers des nicht erweiterten Teiles des Tauchrohres 14 hinein· Der Querschnitt des erweiterten Teiles des Tauchrohres 11 beträgt vorzugsweise das 2fache und der des tangentialen Gaseintrittsstutzen vorzugsweise das 2 bis 3fache des Querschnittes des nicht erweiterten Teiles des Tauchrohres 14· Die Fläche des Ringspaltes zwischen der Außenwand des erweiterten Teiles des Tauchrohres 11 und der Innenwand des zylindrischen Teils 5 des Einbaukörpers 13 ist vorzugsweise ebenso-groß wie die Fläche des erweiterten Teiles des Tauchrohres 11· Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Das Gas-Feststoff-Gemisch tritt tangential durch den Gaseintrittsstutzen 1 in den Zyklonabscheider 2 ein· Der im Zyklonabscheider 2 kreisende Gasstrom bewegt sich spiralförmig abwärts, wobei an der Zykloninnenwand 7 der Hauptteil des Feststoffes abgeschieden wird und über den Materialaustrag 8 den Zyklon verliäBt· Auf Grund des Energieverlustes des Gasstromes gelangt der Gasstrom zum Tauchrohr. Dabei wird der Gasstrom mit den restlichen Feststoffteilchen durch die Oberkante 4 des Einbaukörpers 13 umgelenkt und die restlichen Feststoffteilchen werden vom Gasstrom getrennt· Diese Feststoffteilchen fallen auf der Trichter-Innenwand 9 des Einbaukörpers 13 nach unten und gelangen durch den Materialaustrag 10 des Einbaukörpers 13 zum Materialaustrag 8 des Zyklons· Das Gas verläßt den Zyklonabscheider durch das im unteren Bereich er-
weiterte Tauchrohr 11, wodurch die Saugwirkung des Tauchrohres verringert wird·
Die Vorteile der erfindungsgemäßen Vorrichtung bestehen darin, daß durch den Einbauteil der Hauptteil des abgeschiedenen Peststoffes unbeeinflußt vom weiteren Verlauf der Gasströmung und vom Saugeffekt des Tauchrohres zwischen der Außenwand des Einbauteils und der Innenwand des Zyklonabscheiders zum Feststoffaustrag geführt wird» Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß durch die Umlenkung des Gasstromes durch den Einbauteil der Rest des Feststoffes aus dem Gasstrom abgeschieden wird, wodurch das Gas vor dom Austritt aus dem Zyklon durch das Tauchrohr noch einmal gereinigt wird« Das hat zur Folge, daß der Abscheidegrad des Zyklonabscheiders verbessert wird und die ausgetragene Staubmenge aus dem Zyklon verringert wird·

Claims (1)

  1. -б-
    Erfin dungs an spruch
    1· Vorrichtung zur Verbesserung der Abscheideverhältnisse in Zyklonabscheidern mit tangential angeordneten Gaseintrittsstutzen und Absaugung des Gases mittels Tauchrohr9 gekennzeichnet dadurch, daß innerhalb des Zyklonabscheiders (7) ein hohler Einbaukörper (13), der aus einem zylindrischen (5) und kegelförmigen (6) Teil besteht, derart angeordnet ist, daß seine Oberkante (4) vorzugsweise das 0,1 bis 0,5fache des Durchmessers des nicht erweiterten Teiles des Tauchrohres (14) höher angeordnet ist als die Oberkante (3) des Gaseintrittsetutzen (1) und daß der erweiterte Teil (11) des Tauchrohres (14) vorzugsweise das 0,1 bis 0,5fache des Durchmessers des nicht erweiterten Teiles des Tauchrohres (14) in den zylindrischen Teil (5) des Einbaukörpers (13) hineinragt, wobei der Querschnitt des erweiterten Teiles (11) des Tauchrohres (14) vorzugsweise das 2fache und der des Gaseintrittsstutzen (1) vorzugsweise das 2 bis 3fache des Querschnittes des erweiterten Teiles (11) des Tauchrohres (14) beträgt und daß die Fläche des Ringspaltes zwischen der Außenwand des erweiterten Teiles (11) des Tauchrohres (14) und der Innenwand des zylindrischen Teils (5) des Einbaukörpers (13) vorzugsweise ebenso groß ist wie die Fläche des erweiterten Teiles (11) des Tauchrohres (14)·
    Hierzu b Seiten Zeidmunaen
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0086736A3 (en) * 1982-02-01 1983-10-05 Herwig Michel-Kim Process and device for the separation of solid and/or liquid particles from gases or of solids from liquids and for the separation of gases or liquids of differing densities

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EP0086736A3 (en) * 1982-02-01 1983-10-05 Herwig Michel-Kim Process and device for the separation of solid and/or liquid particles from gases or of solids from liquids and for the separation of gases or liquids of differing densities

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