DD149049A1 - Einhebel-betaetigungseinrichtung zur steuerung der verriegelung von container-kippwagen - Google Patents

Einhebel-betaetigungseinrichtung zur steuerung der verriegelung von container-kippwagen Download PDF

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DD149049A1
DD149049A1 DD21889880A DD21889880A DD149049A1 DD 149049 A1 DD149049 A1 DD 149049A1 DD 21889880 A DD21889880 A DD 21889880A DD 21889880 A DD21889880 A DD 21889880A DD 149049 A1 DD149049 A1 DD 149049A1
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DD
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camshaft
valves
plunger
control
cam
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Application number
DD21889880A
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English (en)
Inventor
Dieter Schernes
Werner Zeitler
Ursula Matthes
Ingrid Tabbert
Original Assignee
Dieter Schernes
Werner Zeitler
Ursula Matthes
Ingrid Tabbert
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Publication date
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf eine Steuerung fuer hydraulisch bewegte Container auf einem Container-Kippwagen. Ziel der Erfindung ist eine entsprechende, einfach ausgefuehrte, platzsparende und sicher funktionierende Einrichtung. Dazu musz die Ansteuerung der Hydraulikventile durch Nockenwelle und Nocken entsprechend ausgestaltet und mit toleranzausgleichenden Mitteln versehen werden, die ein praezises Arbeiten der Ventile garantieren. Erfindungsgemaesz werden zwischen den um 85 Grad versetzt auf einer Nockenwelle angeordneten Nocken und den Ventilstoeszeln weitere Stoeszel angeordnet, die im wesentlichen aus Stoeszelober- und Stoeszelunterteil mit dazwischenliegender vorgespannter Druckfeder bestehen, so dasz die Ansteuerung der Ventile indirekt erfolgt. Die Erfindung kann insbesondere fuer die Steuerung von verketteten Ventilen bei Hydraulikanlagen angewendet werden.

Description

Einhebel-Betätigungseinrichtung zur Steuerung der Verriegelung von Container-Kippwagen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Einhebel-Betätigungseinrichtung zur Steuerung der Verriegelung von Container-Kippwagen, die in Verbindung mit einer Hubhydraulik eingesetzt wird·
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Die DE-PS 1 087 634 beschreibt eine gesteuerte hydraulische Antriebseinrichtung für die Kippvorrichtung von Kippfahrzeugen, insbesondere Schienenfahrzeugen. Die Steuerung erfolgt über eine handbetätigte V/elle mit zwei versetzten Exzentern, die direkt über einteilige Ventilstößel auf Ventilkugeln einwirken. Diese heben sich entgegen einer Federwirkung von ihren Sitzen ab. Der Nachteil der beschriebenen Lösung besteht darin, daß sie nur eingesetzt werden kann für die Steuerung von max. zwei Ventilen, die ein großes Ventilspiel haben müssen, da die Stößel direkt und ohne Toleranzausgleich die Ventile öffnen. Entsprechende Ventile sind relativ groß
Werden mehrere Ventile, wie dargestellt, mit kleinem Ventilspiel betätigt, so kommt es zu deren FunktionsÜberschneidung und ein exaktes Steuern der Hydraulik zum sicheren Öffnen oder Verriegeln der Kippeinrichtungen erfolgt nicht.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist eine platzsparende, konstruktiv einfache und sicher funktionierende Betätigungseinrichtung zur Steuerung der Container-Verriegelung in der Art, daß beim
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Kippen eines Containers von z.B. vier sich auf einem Wagen "befindlichen die anderen drei fest verriegelt sind, so daß deren Kippen verhindert and damit ein Umstürzen des Wagens vermieden wird.
Ein Vergleich zwischen einer rein hydraulischen und einer rein mechanischen Verriegelung fällt bei > 4 nacheinander anzusteuernden Kippeinrichtungen zugunsten der mechanischen Verriegelung aus. Eine elektrisch-hydraulische Verriegelung kommt wegen Fehlens einer elektrischen Spannung am Container-Kippwagen nicht in Trage.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine rein mechanische Einhebel-Betätigungseinrichtung zur Steuerung der Ver_ riegelung von Container-Kippwagen mit einer Nockenwelle, Nocken und Ventilen mit Ventilstößeln zu schaffen, bei der besonders angeordnete Nocken über toleranzausgleichende Elemente auf die Ventile einwirken.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Ansteuerung der Ventile in einer festgelegten Folge durch um 85 versetzte und in einem dem Ventilabstand entsprechenden Abstand auf einer Nockenwelle angeordnete Nocken indirekt erfolgt. Je nach Drehung der Nockenwelle wirkt lediglich ein Nocken auf einen Stößel ein, der im wesentlichen aus einem Stößeloberteil und einem Stößelunterteil mit dazwischenliegender, durch einen Federbolzen vorgespannter Druckfeder zum Ausgleich von Fertigungs-'und Einbautoleranzen besteht. Über diesen Stößel wirkt der Nocken auf einen Rollentaster des eigentlichen Ventilstößels, der das Ventil öffnet. Im Stößeloberteil ist auf einer Lagerachse ein Rillenkugellager angeordnet, auf das der Nocken aufsetzt und das schräg angreifende Kräfte ausgleicht. Das Verstellen der Nockenwelle erfolgt mit Hilfe eines Vierkantschlüssels, wobei die Verdrehung durch eine Skalenscheibe angezeigt wird. Der Einsatz eines Stellmotors zur Automatisierung der Steuerung ist möglich.
Die gesamte Steuerung ist in einem Gehäuse mit Gehäuseoberteil und Gehäuseunterteil angeordnet. Gleitlager zwischen Gehäuseoberteil und Gehäuseunterteil nehmen die Nockenwelle auf.
Zweckmäßigerweise werden Gehäuseoberteil und Gehäuseunterteil sov/ie die Gleitlager aus HgW-Werkstoff gefertigt. Die Stößel laufen in dem Gehäuseunterteil und sind nach unten mit einer Wellendichtung versehen,
Ausführ-ungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
In der zugehörigen Zeichnung zeigen
Pig· 1 die Betätigungseinrichtung im Längsschnitt; Pig. 2 die Betätigungseinrichtung mit dem Schnitt durch einen Stößel.
Bei der Betätigung der Nockensteuerung sprechen die Nocken bzw. die Stößel nacheinander an.
Der Vierkantschlüssel 1 wird auf ein dafür vorgesehenes Ende der Nockenwelle 2 aufgesteckt. Die Nockenwelle 2 wird an beiden Enden in Gleitlagern 3; 4 aus HgW-Werkstoff in einem Gehäuseoberteil 5 und einem Gehäuseunterteil 6, die auch aus HgW-Y/erkstoff bestehen können, gelagert. Auf der Nockenwelle 2 sind vier Nocken 15 in einem bestimmten Abstand und um 85° zueinander versetzt angeordnet.
Gehäuseoberteil 5 und Gehäuseunterteil 6 sind miteinander verschraubt. Auf einer Skalenscheibe 7, die auf der Nockenwelle^aufsitzt, sind fünf Einstellungsbereiche markiert. Bereich 0: Ruhestellung; Bereich I bis IV: Drehung von vier Nocken 15 und nacheinanderfolgende Betätigung von vier Containern.
Die Skalenscheibe 7 ist auf der Nockenwelle 2 so verstiftet, daß bei Drehung nach rechts bis auf den' Markierungspunkt I
der erste Nocken 15 auf ein Rillenkugellager 8 wirkt* Die Bewegung wird weiter über eine Lagerachse 9» ein Stößeloberteil 10 bzw. eine vorgespannte Druckfeder 11 und ein Stößelunterteil 12 auf einen Rollentaster 16 eines Wegeventils übertragen.
Das Stößeloberteil 10 und das Stößelunterteil 12 sind durch einen Federbolzen 13 zur Einstellung einer Federvorspannung verbunden.
Zwischen Stößeloberteil 10 und Stößelunterteil 12 sind ca. 7 nun Abstand, so daß die Druckfeder 11 Toleranzen zwischen den Stößeln der einzelnen Wegeventile ausgleichen kann.
Die vier Stößel, die im Gehäuseunterteil 6 geführt werden, sind durch Wellendichtringe 14 gegen Verschmutzung geschützt.
Ohne Einsatz der Druckfeder 11 wäre ein Toleranzausgleich nicht gegeben und eine genaue Ansteuerung der Rollentaster 16 der 7/egeventile und somit der nachfolgenden hydraulischen Aggregate im kontinuierlichen Arbeitsablauf könnte nicht erfolgen.
Erfolgt eine weitere Rechtsdrehung der Nockenwelle 2, dreht der erste Nocken aus der Betätigungsstellung und der Rollentaster 16 vom ersten Wegeventil wird durch eine Rückstellfeder im Ventil in die Stellung "Container senken" zurückgedrückt. Der zweite Nocken 15 stellt gleichzeitig für das zweite Vfegeventil die Stellung "Container heben" ein.
Der Vorgang wiederholt sich nacheinander für das dritte und vierte Wegeventil, bis durch v/eitere Drehung die Nullstellung wieder erreicht ist.
Durch Drehung des Vierkantschlüssels 1 bzw, der Skalenscheibe 7 nach links erfolgt der gleiche Arbeitsablauf in umgekehrter Reihenfolge.
Damit ist gewährleistet, daß über die Hydraulikaggregate ein Container nach dem anderen gekippt bzw. einer gekippt und einer gesenkt werden kann. Zur Befestigung der Nockensteuerung dient ein Winkel mit dazugehörigen Befestigungselementen,
Anstelle des Vierkantschlüssels 1 kann das Verstellen der Nockenwelle 2 auch mittels eines Stellmotors erfolgen.

Claims (5)

Erfindungaanspruch r
1. Einhebel-Betätigungseinrichtung zur Steuerung der Verriegelung von Container-Kippwagen mit Steuerwelle, Nocken und Ventilen mit Ventilstößeln, gekennzeichnet dadurch, daß zwischen den vier in einem Abstand und um 85° versetzt auf der Nockenwelle (2) angeordneten Nocken (15) und den zugehörigen Ventilen mit Ventilstößel und Rollentaster (16) im wesentlichen aus einem Stößeloberteil (10) und einem Stößelunterteil (12) mit dazwischenliegender, durch einen .Federbolzen (13) vorgespannter Druckfeder (11) bestehende Stößel angeordnet sind.
2. Einhebel-Betätigungseinrichtung nach Pkt. 1, gekennzeichnet dadurch, daß am oberen Ende des Stößeloberteiles (10) auf einer Lagerachse (9) ein Rillenkugellager (8) angeordnet ist.
3. Einhebel-Betätigungseinrichtung nach Pkt. 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Nockenwelle (2) in Gleitlagern (3; 4) gehalten ist, die in ein Gehäuseoberteil (5) und ein Gehäuseunterteil (6) eingesetzt sind.
4. Einhebe!-Betätigungseinrichtung nach Pkt. 1 bis 3, gekenn·? zeichnet dadurch, daß die Nockenwelle (2) eine Skalenscheibe (7) trägt.
5. Einhebel-Betätigungseinrichtung nach Pkt. 1 bis 4, gekennzeichnet dadurch, daß das Gehäuseoberteil (5) und das Gehäuseunterteil (6) sowie die Gleitlager (3; 4) aus HgW-Werkstoff bestehen.
Hierzu_id_.Seiien Zeichnungen
DD21889880A 1980-02-05 1980-02-05 Einhebel-betaetigungseinrichtung zur steuerung der verriegelung von container-kippwagen DD149049A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0150615A1 (de) * 1984-01-10 1985-08-07 Diesel Equipment Limited Luftsteuerventil

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0150615A1 (de) * 1984-01-10 1985-08-07 Diesel Equipment Limited Luftsteuerventil

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