DD149238A1 - Vorrichtung zum herstellen von stapelfasern - Google Patents

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DD149238A1
DD149238A1 DD21918180A DD21918180A DD149238A1 DD 149238 A1 DD149238 A1 DD 149238A1 DD 21918180 A DD21918180 A DD 21918180A DD 21918180 A DD21918180 A DD 21918180A DD 149238 A1 DD149238 A1 DD 149238A1
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DD
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fibers
roller
staple fibers
fiber
knife roller
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DD21918180A
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Hermann Hoehne
Eberhard Scharsich
Wilfried Vetter
Original Assignee
Hermann Hoehne
Eberhard Scharsich
Wilfried Vetter
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung von Stapelfasern durch Zerschneiden von Faserbaendern bei der Produktion von Chemiefasern. Das Ziel der Erfindung besteht darin, Chemiefasern mit einer den Naturfasern analogen Laengenzusammensetzung zu schneiden,um eine effektive und problemlose Bearbeitung auf naturfaserverarbeitenden Maschinen zu gewaehrleisten. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Herstellen von Stapelfasern zu entwickeln, mit der es moeglich ist, aus einem quasi endlosen Chemiefaserstrang ein den Naturfasern analog verarbeitungsfaehiges Gemisch von Stapelfasern im grosztechnischen Masze herzustellen. Dies wird erreicht, indem die Vorrichtung zum Schneiden aus einem Druckwalzenpaar, einer Messerwalze und einer Gegenwalze aufgebaut wird, wobei auf dem Umfang der Messerwalze Messer in unterschiedlichen Abstaenden angebracht sind und diese Messerwalze durch ein sich stetig veraenderliches Zahnradgetriebe mit einer Kurbelschleife verbunden ist. Durch diese Kombination wird eine sehr unregelmaeszige Schnittfolge erreicht. Die Erfindung kann dort angewendet werden, wo Materialien unregelmaeszig geschnitten werden sollen, insbesondere in der Chemiefaserindustrie.

Description

VEB Filmfabrik V/olfen Wolfen, den 17. 01. 1980
PN 801 V/a/üe
Dipl.-Ing. Höhne Int. Cl. : D Ol G 1/10
Text.-Ing. Scharsich Dr. Vetter
Vorrichtung zum Herstellen von Stapelfasern
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Herstellen von Stapelfasern. Sie kann bei der Herstellung von Chemiefasern in der Faserindustrie angewendet werden.
Cha rakteristik der bekannt en technischen Lösungen Es ist bekannt, daß Stapelfasern mit festgelegten einheitlichen Längen durch ein Rechteckstapeldiagramm charakterisiert sind. Naturfasern, vorzugsweise V/olle, bestehen aus einem Gemisch verschiedener Faserlängen, deren Verteilung durch ein Trapezstapeldiagramm gekennzeichnet ist. Die Faserverarbeitungsmaschinen, vorzugsweise diejenigen für das Kammgarnspinnverfahren, sind diesem Gemisch verschiedener Faserlängen angepaßt, um saubere, gleichmäßige Garne zu gewährleisten. Werden Chemiefasern mit einheitlichen Stapellängen - Rechteckstapel - auf diesen Maschinen verarbeitet, erweist sich diese Anpassung als nachteilig, da die Garnsauberkeit und Garngleichmäßigkeit unbefriedigend ausfällt«
Um dem bei Naturfasern auftretenden Trapezstapeldiagramm näher zu kommen, ist es möglich, Chargen mit unterschiedlichen Faserlängen gesondert zu mischen oder mit mehreren Faserschneiden, die auf voneinander abweichende Faserlängen eingestellt sind, Gemische herzustellen« Für die Herstellung von Stapelmischungen sind die folgenden Systeme bekannt:
In der DF-OS 2 442 967 ist eine Vorrichtung zum Zerschneiden von Kabeln aus endlosen synthetischen oder halbsynthetischen Filamenten in Stapelfasern, bei der die zu zerschneidenden Kabel zwischen rotierenden Schlitzscheiben eingeklemmt und durch senkrecht dazu rotierende Messer zerschnitten werden, beschrieben. Die Messer sind dabei auf einem Messerkoüf so befestigt, daß die Schneidflächen der Messer in einem winkel zur Rotationsebene des Messerkopfes alternieren, um das Kabel in von 90 ° abweichendem Winkel zu zerschneiden. Weiterhin ist aus der DE-AS 1 180 882 eine Vorrichtung zum Schneiden von laufenden Kunstfäden in kurze Längen bekannt, bei der die Fäden in Berührung mit Vorsprüngen auf dem Umfang eines sich drehenden Rades gehalten werden, so daß sie die Räume zwischen den VorsprOngen überbrücken und während dieser Überbrückung geschnitten werden. Die Oberflächen wenigstens einiger Vorsprünge des Rades weisen eine stärkere konvexe Krümmung in der Fbene des Rades auf, als dem normalen Raddurchmesser entsprechend, wobei die Krümmung einiger oder aller Vorsprünge verschieden ist. Eine weitere Vorrichtung zum Herstellen von unterschiedlich langen Stapelfasern ist in der CH-PS 362 169 geschützt. Dabei wird der Faserstrang durch eine rotierende Schneid?cheibe an einem feststehenden Messer vorbeigeführt u;. von diesem geschnitten. Die unterschiedliche Stape.3 iaserlänqe erhält man durch eine sich senkrecht zur Faserstranglaufrichtung hin und her bewegende Schubstange, die einen Fadenführer besitzt und sich zwischen Schneidvorrichtung und Zuführvorrichtung befindet. Ebenfalls unterschiedliche staoelfaserlängen erhält man. wenn der Faserstrang vor dem Durchtrennen in völlig unregelmäßiger Art in einer Röhre angehäuft und gestaucht wird, wie es aus der DE-OS 2 406 177 ersichtlich ist. Die mit diesen Vorrichtungen erreichbaren Abstufungen der Längenzusammensetzungen sind vom idealen Trapezdiagramm der Naturfasern weit entfernt und es treten Probleme bei der Weiterverarbeitung auf.
Auch ist der apparative Aufwand im Vergleich zum Ergebnis bei den obengenannten Vorrichtungen sehr hoch.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, Chemiefasern mit einer den Naturfasern analogen Längenzusammensetzung zu schneiden, um eine effektive und problemlose Behandlung auf Naturfaserverarbeitungsmaschinen zu gewährleisten.
pa^rlegung des Wesens der Erfindung
Die bekannten technischen Lösungen besitzen den Nachteil, daß mit den angeführten Systemen die Stapelfasern nicht das ideale Trapezstapeldiagramm der Naturfasern erhalten und damit Probleme in der Weiterverarbeitung auftreten, aus denen sich unbefriedigende Garnsauberkeit und Garngleichmäßigkeit ableiten. Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Herstellen von Stapelfasern zu entwickeln, mit der es möglich ist, aus einem quasi endlosen Chemiefaserstrang ein den Naturfasern analcgverarbeitungsfähiges Gemisch von Stapelfasern im großtechnischem Maße herzustellen.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Vorrichtung zum Herstellen von Stapelfasern aus einem Druckwalzenpaar, einer Messerwalze und einer Gegenwalze besteht, wobei auf dem Umfang der Messerwalze Messer in unterschiedlichen Abständen angebracht sind und diese Messerwalze durch ein sich stetig veränderliches Zahnradgetriebe mit einer Kurbelschleife verbunden ist« Durch eine geeignete Walze des Zahnradgetriebes an der Kurbelschleife und der Messerwalze ändert die Geschwindigkeitsspitze ständig ihre Lage auf der Messerwalze. Der Messerwalze ist eine Gegenwalze zugeordnet, deren Oberfläche und Werkstoff dom zu verarbeitenden Material anzupassen ist. Der aufzuschneidende Faserstrang wird der Schneidpartie mittels der Abzugspartie, die aus zwei gegeneinander gedrückten mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit laufenden
Druckwalzen besteht, zugeführt. Die gleiche Umfangsgeschwindigkeit der Druckwalzen wird durch ein Zahnradgetriebe an den Druckwalzen oder durch einen geregelten Einzelantrieb gewährleistet.
Im Funktionszustand wird der Faserstrang durch die Druckwalzen aus der vorgelagerten Anlage durch Reibschluß heraustransportiert und der Schneidpartie zugeführt. Die in der Zeiteinheit zugeführte Faserstranglänge und die Umfangsgeschwindigkeit der Messerwalze ergeben die Stapelfaserlänge für den jeweiligen Schnitt, der beim Berühren der Messer mit der Gegenwalze ausgeführt wird, entsprechend der Messeraufteilung. Das der Messerwalze vorgelagerte Getriebe der Antriebskurbel und der Kurbelschleife zur Umwandlung einer gleichförmigen Drehbewegung in eine ungleichförmige überträgt diese Ungleichförmigkeit auf die Messerwalze mittels eines Zahnradgetriebes an der Kurbelschleife und der Messerwalze. Durch die Festlegung, daß das Obersetzungsverhältnis der Zahnräder gleich 1 ist, kommt die Geschwindigkeitsspitze ständig an eine andere Stelle des Umfanges der Messer-Walze zu liegen. Damit wird erreicht, daß die durch den Messerabstand festgelegten Stapellängen zusätzlich schwanken. So erhält man eine Längenverteilung der Chemiefasern, die denen der Naturfaser Wolle analog ist. Dadurch - '' rd es möglich, die hergestellten Stapelfasern in den gängigen Faserverarbeitungsmaschinen zu behandeln,
А и s_f 0 h r u η g s b e i s ρ i e 1
In einem Gestell sind ortsfeste Lagerstellen für die Druckwalze 3 mit dem Zahnrad 5, für die umlaufende Kurbelschleife mit dem Zahnrad IO und für die Messerwalze 7 mit dem Zahnrad 11 vorhanden. Das Gestell enthält ferner eine Führung für die Lagerstelle der Druckwalze 2 mit dem Zahnrad 4 und eine Führung für die Lagerstelle der Gegenwalze 6·
Die Druckwalze 2 wird mit einer möglichst konstanten Kraft gegen die Druckwalze 3 gedrückt und muß sich in ihrer Lage
der Dicke des Faserstranges 1 anpassen.
Die Gegenwalze 6 wird in ihrem Abstand zur Messerwalze 7 fest eingestellt. Dieser Abstand richtet sich nach dem Durchmesser der Gegenwalze 6 und dem Durchmesser der Messerwalze 7«
Die Druckwalze 3 und die Antriebskurbel 8 der umlaufenden Kurbelschleife 9 werden einzeln oder, durch ein Regelgetriebe verbunden, gemeinsam angetrieben.

Claims (1)

  1. Erfindungsanspruch
    Vorrichtung zum Herstellen von Stapelfasern, bestehend aus einem Druckwalzenpaar, einer Messerwalze und einer Gegenwalze, gekennzeichnet dadurch, daß auf dem Umfang der Messerwalze mehrere Messer in unterschiedlichen Abständen angebracht sind und die Messerwalze durch ein sich stetig veränderliches Zahnradgetriebe mit einer Kurbelschleife verbunden ist.
    Hierzu 1 Seite Zeichnung
DD21918180A 1980-02-21 1980-02-21 Vorrichtung zum herstellen von stapelfasern DD149238A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT2422U3 (de) * 1998-07-28 1999-03-25 Chemiefaser Lenzing Ag Verfahren und vorrichtung zum herstellen von stapelfasern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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AT2422U3 (de) * 1998-07-28 1999-03-25 Chemiefaser Lenzing Ag Verfahren und vorrichtung zum herstellen von stapelfasern

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