DD149792A1 - Vorrichtung zum begrenzen des lastmomentes,insbesondere von auslegerdrehkranen - Google Patents

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DD149792A1
DD149792A1 DD21960580A DD21960580A DD149792A1 DD 149792 A1 DD149792 A1 DD 149792A1 DD 21960580 A DD21960580 A DD 21960580A DD 21960580 A DD21960580 A DD 21960580A DD 149792 A1 DD149792 A1 DD 149792A1
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DD
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rotatable
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crane
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DD21960580A
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Klaus-Dietrich Sturm
Hartmut Seifert
Harald Naumann
Original Assignee
Sturm Klaus Dietrich
Hartmut Seifert
Harald Naumann
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Abstract

Die Vorrichtung ist fuer mobile Krananlagen, Bagger und Ladegeraete mit Hebevorrichtung, insbesondere Auslegerdrehkrane geeignet, die vornehmlich als Transport- und Foerdermittel eingesetzt werden. Es ist das Ziel und die Aufgabe, eine funktionssichere, stoerunanfaellige und in Herstellung und Wartung kostenguenstige Vorrichtung zur Begrenzung des Lastmomentes zu schaffen, durch die das zulaessige Standmoment im Schwenkbereich von 360 Grad optimal ausgenutzt wird. Die Loesung besteht darin, dasz ein Schaltkoerper synchron mit dem drehbaren Kranteil gedreht und gleichzeitig durch eine mit dem Ausleger verbundene Schubstange in Abhaengigkeit von der Auslegerwippbewegung laengsverschoben wird. Der Schaltkoerper ist so ausgebildet, dasz der radiale Abstand von der Drehachse bis zur Oberflaeche des Schaltkoerpers in jeder Dreh- und Wippstellung eine Funktion der fuer diese Stellung maximal zulaessigen Hublast ist. Wird dieser Wert ueberschritten, so beruehrt ein angeordneter Hubschalter die Oberflaeche des Schaltkoerpers und die Krantriebwerke werden abgeschaltet.

Description

. litel der Erfindung
Vorrichtung zum Begrenzen des Lastmomentes, insbesondere von Auslegerdrehkranen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Vorrichtung zum Begrenzen des Lastmomentes wird an mobilen Krananlagen, Baggern und Ladegeräten mit Hebe- vorrichtung, insbesondere Auslegerdrehkranen, verwendet, die vornehmlich im Baugewerbe, Erdbau und Lagerbetrieb als Transport- und [Fördermittel eingesetzt werden.
Charakterisitik der bekannten technischen Lösungen Durch die DE-OS 1.756.520, Int.Cl. B 66 C2; 23/90, ist eine Lastmomentensicherung bekannt, durch die das unterschiedliche Standmoment im gesamten Schwenkbereich von 360° des drehbaren Kranteiles, optimal ausgenutzt wird. Die Ist-Wert-Ermittlung der Stützdrücke erfolgt durch Dehnmeßstreifen. Hierbei können Meßfehler auftreten, die als Folge einer zusätzlichen Dehnung des Bauteiles entstehen, an dem der Dehnmeßstreifen angeordnet ist, und die infolge der eintretenden Erwärmung oder Abkühlung durch die Witterungseinflüsse nicht auszuschließen sind.
Weiterhin ist durch die DE-OS 2.355*523 Int.Cl.2 B 66 C; 23/90 eine elektronische Warn- und Sicherheitsvorrichtung bekannt, durch die das zulässige Standmoment im gesamten Schwenkbereich von 360°, des drehbaren Kranteiles, eben- falls optimal ausgenutzt wird. Es besteht der ITachteil,
daß die hochempfindlichen elektronischen Geber und Auswertgeräte den robusten Arbeitsbedingungen eines Kranbetriebes, insbesondere hinsichlich ihrer Lebensdauer, nicht gerecht werden,, nachteilig ist weiterhin, daß diese Aggregate kostspielig sind und daß im Falle einer Reparatur ein Eingriff nur mit einem erheblichen Zeit- und Kostenaufwand von einem in aller Regel erst anzufordernden Fachmann durchgeführt werden kann,
Ziel der Erfindung
Es ist eine funktionssichere, störunanfällige und in Herstellung und Wartung kostengünstige Vorrichtung zur Begrenzung des Lastmomentes zu schaffen«
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Begrenzung des Lastmomentes zu entwickeln, durch die das zulässige Standmoment im gesamten Schwenkbereich von '360° des drehbaren Kranteiles optimal ausgenutzt wird und die, nur aus für, den robusten Kranbetrieb geeigneten mechanischen Bauteilen besteht.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Drehbewegung des drehbaren Kranteiles vom Drehwerk abgenommen und über ein Untersetzungsgetriebe auf eine Welle mit einem längsbeweglich gelagerten Schaltkörper übertragen wird. Durch das Untersetzungsgetriebe wird erreicht, daß sich die Welle mit dem Schaltkörper synchron zum drehbaren Kranteil dreht. Die Länge des Schaltkörpers steht in einem proportionalen Verhältnis zum Ausladungsbereich des Kranes* Die Kurvenform des Schaltkörpers ergibt sich durch die Größe der radialen Abstände von der Drehachse bis zur Oberfläche des Schaltkörpers«
Dabei ist die Größe der Radien auf jedem Punkt der Oberfläche eine Punktion der jeweils zugeordneten maximal zulässigen Werte der Tragfähigkeit, die in Abhängigkeit zur Wippstellung des Auslegers und dem Drehwinkel des drehbaren Kranteiles stehen. Der Schaltkörper ist in einem auf einer Gleitstange geführten Gleitstück gelagert. Die Längsbewegung des Schaltkörpers steht in Abhängigkeit zu der Wippbewegung des Auslegers und wild mittels einer zwischen Ausleger und Gleitstück angeordneten Schubstange bewirkt· In einem bestimmten Abstand zu der Oberfläche des Schaltkörpers ist ein Winkelhebel angeordnet. An dessen einem Ende sind ein Seil, das zu einer an der Hubflaschung angeordneten Spiralfeder führt und an seinem anderen Ende ein Endschalter angeordnet. Im Auslegeranlenkpunkt ist eine · Umlenkrollei über die das Seil geführt wird, angeordnet.
Bei angehängter Hublast wird der entstehende Federweg, der an der Hubflaschung angeordneten Spiralfeder, über das Seil auf den Winkelhebel übertragen. Proportional zur Last bewegt sich dadurch der Winkelhebel mit dem angeordneten Endschalter zu der Oberfläche des Sehaltkörpers.
Die Stellung des Winkelhebels entspricht jeweils dem Istwert der Last« Überschreitet der Istwert die zulässige Tragkraft, so berührt der Endschalter die Oberfläche des Schaltkörpers, wodurch das Hub- und das Wippwerk des Kranes abgeschaltet werden. Die der jeweiligen Wippstellung des Auslegers entsprechende Stellung des Schaltkörpers wird durch die Schubstangenanordnung gewährleistet.
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Die Seilumschlingung der Umlenkrolle, die in Abhängigkeit ' von den Wippstellungen des Auslegers unterschiedlich ist, bewirkt eine Veränderung der Länge des Seiles zwischen
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den.beiden Anlenkpunkien, die vom Winkelhebel ausgeglichen wird. Diese Bewegung des Winkelhebels, die nicht durch eine Veränderung der Hublast, sondern durch eine Veränderung der Wippstellung des Auslegers hervorgerufen wird, wird durch eine Korrektur des Proportionalitätsfaktors bei der Ausbildung der Kurvenform des Schaltkörpers berücksichtigt.
Ausführungsbeispiel
In der Zeichnung ist- nach Pig. 1 die zweckmäßigste Ροπή der Realisierung der Erfindung dargestellt.
Das auf dem drehbaren Kranteil 1 angeordnete Drehwerk 2 treibt das Untersetzungsgetriebe 3 an, wodurch die Welle 4 synchron zur Umdrehung des ftrehbaren Kranteiles 1 gedreht wird; Auf der Welle 4 ist der Schaltkörper 5 längsverschieb- und drehbar angeordnet. Die Längsverschiebung des Schaltkörpers wird durch die Wippbewegung des Auslegers 7 über eine Schubstange 6 bewirkt, die mit ihrem einen Ende an dem Ausleger 7 und ihrem anderen Ende an dem Gleitstück 8 angelenkt ist. Auf den Gleitstangen 9 wird das Gleitstück 8 durch die Lager 10 und 11 geführt. Über das Seil 12, das über die Umlenkrolle 13 geführt und zwischen einer in der Hubflaschung angeordneten Spiralfeder lind einem Winkelhebel 14 der Vorrichtung angeordnet ist, wird der der Hublast proportionale Federweg auf den Winkelhebel 14 übertragen. Die dadurch bewirkte Bewegung des Y/inkelhebels 14 löst eine dem Schaltkörper 5 zu- oder abgewandte Bewegung des am anderen Ende des Winkelhebels 14 angeordneten Endschalters 15 aus. Wird die zulässige Tragkraft überschritten, so berührt der Endschalter 15 den Schaltkörper 5 und schaltet das Hub~ und das Wippwerk des Kranes ab.
Durch die Vorrichtung zum Begrenzen des Lastmomentes ist eine für den Kranbetrieb sichere Erfassung der drei Me ßgrößen Hublast, Wippstellung des Auslegers und Drehwinkel des drehbaren Kranteiles, gewährleistet.
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Claims (5)

Erfindungsansprüche
1. Vorrichtung zum Begrenzen des Lastmomentes, insbesondere von Auslegerdrehkranen, die als Meßgrößen die Hublast, die Ausladung und das im Schwenkbereich von 36O des drehbaren Kranteiles unterschiedliche zulässige Standmoment erfaßt, gekennzeichnet dadurch, daß als Soll-Wert-Geber der maximal zulässigen Hublast * auf den mittels Drehwerk (2) und Untersetzungsgetriebe (3) der Drehwinkel des drehbaren Kranteiles (1) übertragen wird, ein Schaltkörper (5) und in einem bestimmten Abstand zu der Oberfläche des Schaltkörpers (5) ein YiTinkelhebel (14) mit einem Endschalter (15), angeordnet ist·
1. Vorrichtung zum Begrenzen des Lastmomentes, insbesondere _ von Auslegerdrehkranen, die als Meßgrößen die Hublast, die Ausladung und das im Schwenkbereich von 36O0 des * drehbaren Kranteiles unterschiedliche zulässige Stand-( moment erfaßt, gekennzeichnet dadurch, daß als Soll-Wert-Geber der maximal zulässigen Hublast, auf den mittels Drehwerk (2) und Untersetzungsgetriebe (3) der Drehwinkel des drehbaren Kranteiles (1) übertragen wird, ein Schalt-.körper (5) und in einem bestimmten Abstand zu der Oberfläche des Schaltkörpers (5) ein Winkelhebel (14) mit einem Endschalter (15), angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Kurvenform des Schaltkörpers (5) so gestaltet ist, daß der radiale Abstand eines jeden Punktes von der Oberfläche . zu der Drehachse, bei jeder Ausladung und bei jedem Dreh~ winkel, eine Punktion der von diesen beiden variablen Größen abhängigen maximal zulässigen Hublast ist.
2« Vorrichtung nach'Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Kurvenform des Schaltkörpers (5) so gestaltet ist, daß der radiale Abstand eines jeden Punktes von der Oberfläche zu der Drehachse, bei jeder Ausladung und bei jedem Drehv/inkel, eine Rinktion der von diesen beiden variablen Größen abhängigen maximal zulässigen Hublast ist.
3· Vorrichtung nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß der drehbare Schaltkörper (5) in Abhängigkeit von der Y/ippbewegung des Auslegers (7) über Schubstangen (6) längsverschiebbar und mit seinen Lagern (10; 11) auf dem
drehbaren Kranteil (1) angeordnet ist« 25
3« Vorrichtung nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß der drehbare Schaltkörper (5) in Abhängigkeit von der Wippbewegung des Auslegers (7) über Schubstangen (6) längsverschiebbar und mit seinen Lagern (10; 11) auf dem
drehbaren Kranteil (1) angeordnet ist. 25
4· Vorrichtung nach Punkt 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß die Länge des Schaltkörpers (5) in einem proportionalen Verhältnis zum Ausladungsbereich des Kranes steht«
4· Vorrichtung nach Punkt 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß die Länge des Schaltkörpers (5) in einem proportionalen Verhältnis zum Ausladungsbereich des Kranes steht.
5· Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß zum hublastabhängigen Schalten am Winkelhebel (14) ein über eine Umlenkrolle (13) geführtes und an der Hubflaschung angelenktes. Seil (12) angeordnet ist.
Hierzu 1 Seite Zeichnungen
den beiden Anlenkpunkten, die vom Winkelhebel ausgeglichen wird. Diese Bewegung des Winkelhebels, die nicht durch eine Veränderung der Hublast, sondern durch eine Veränderung der Wippstellung des Auslegers hervorgerufen wird, wird durch eine Korrektur des Proportionalitätsfaktors bei der Ausbildung der Kurvenform des Schaltkörpers berücksichtigt.
Ausführungsbeispiel
In der Zeichnung ist nach Pig. 1 die zweckmäßigste Form der Realisierung der Erfindung dargestellt.
Das auf dem drehbaren Kranteil 1 angeordnete Drehwerk 2 treibt das Untersetzungsgetriebe 3 an, wodurch die Welle 4 synchron zur Umdrehung des drehbaren Kranteiles 1 gedreht wird. Auf der Welle 4 ist der Schaltkörper 5 längsverschieb- und drehbar angeordnet. Die Längsverschiebung des Schaltkörpers wird durch die Wippbewegung des Auslegers 7 über eine Schubstange G bewirkt, die mit ihrem • einen Ende an dem Ausleger 7 und ihrem anderen Ende an dem Gleitstück 8 angelenkt ist. Auf den Gleitstangen 9 wird das Gleitstück 8 durch die Lager 10 und 11 geführt. Über das Seil 12, das über die Umlenkrolle 13 geführt und zwischen einer in der Hubflaschung angeordneten Spiralfeder und einem Winkelhebel 14 der Vorrichtung angeordnet ist, wird der der Hublast proportionale Federweg auf den Y/inkelhebel 14 übertragen. Die dadurch bewirkte Bewegung des Winkelhebels 14 löst eine dem Schaltkörper 5 zu- oder abgewandte Bewegung des am anderen Ende des Winkelhebels 14 angeordneten Endschalters 15 aus» Wird die zulässige Tragkraft überschritten, so berührt der Endschalter 15 den Schaltkörper 5 und schaltet das Hub- und das Wippwerk des Kranes ab.
Durch die Vorrichtung zum Begrenzen des Lastmomentes ist eine für den Kranbetrieb sichere Erfassung der drei Meßgrößen Hublast, Wippstellung des Auslegers und Drehwinkel des drehbaren Kranteiles} gewährleistet.
Erfindungsansprüche
5· Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß zum hublastabhängigen Schalten am Winkelhebel (14) ein über eine Umlenkrolle (13) geführtes und an der Hubflaschung angelenktes Seil (12) angeordnet ist.
Hierzu 1 Seite Zeichnungen
DD21960580A 1980-03-12 1980-03-12 Vorrichtung zum begrenzen des lastmomentes,insbesondere von auslegerdrehkranen DD149792A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4598829A (en) * 1983-06-29 1986-07-08 Fmc Corporation Hydraulic circuit for crane

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4598829A (en) * 1983-06-29 1986-07-08 Fmc Corporation Hydraulic circuit for crane

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