DD150014A5 - Schnittwerkzeug - Google Patents
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- DD150014A5 DD150014A5 DD80220357A DD22035780A DD150014A5 DD 150014 A5 DD150014 A5 DD 150014A5 DD 80220357 A DD80220357 A DD 80220357A DD 22035780 A DD22035780 A DD 22035780A DD 150014 A5 DD150014 A5 DD 150014A5
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Abstract
Waehrend das Ziel der Erfindung in der Bereitstellung eines Schnittwerkzeuges liegt, welches eine Erhoehung der Qualitaet der gestanzten zum Pressen von zylindrischen Erzeugnissen bestimmten Blechzuschnitte ermoeglicht, besteht die Aufgabe darin, ein Schnittwerkzeug zu schaffen, mit dem Blechzuschnitte herstellbar sind, die keine Nacharbeit des gepreszten zylindrischen Erzeugnisses erfordern. Als Loesung ist nunmehr ein Schnittwerkzeug, bestehend aus einem Gesenk und einem Stempel vorgesehen, wobei erfindungsgemaesz das Schneidgesenk mit einer Einlage versehen ist, welche in Uebereinstimmung mit der Zufuehrungsrichtung des auszuschneidenden Werkstoffstreifens angeordnet ist, wobei der Laenge der Schnittkante die Laenge der zwischen der Breite des zugefuehrten Werkstoffstreifens und der Gesenkoeffnung gebildeten Sekante entspricht, der Durchmesser der Gesenkoeffnung groeszer als die Breite des zugefuehrten Werkstoffstreifens ist, die Zufuehrungshubgroesze der Breite des zugefuehrten Werkstoffstreifens entspricht und der zylindrische Stempel an der Stelle des Kontakts mit der Einlage des Schneidgesenks eine abgeschraegte Ebene aufweist.
Description
Berlin, den 23,6,1980
AP B 21 D/220 357 57 286/27
Schnittwerkzeug Anwendungsgebiet der Erfindung
Das erfindungsgemäße Schnittwerkzeug findet Einsatz beim Herstellen von Blechzuschnitten aus Metall oder Kunststoff, welche zum Pressen auf einfachwirkenden und mehrstufigen Pressen bestimmt sind.
Charakteristik der bekannten technischen^ Lösungen
Bisher werden zum Ausschneiden der Ausgangsblechzuschnitte Stanzwerkzeuge vorwendet, welche aus einem Schneidegesenk mit Rundöffnung und einem zylindrischen Stempel bestehen. Der Werkstoff in Form von Bogen, Band oder Streifen wird dem Stanzwerkzeug zugeführt, worin Ausgangsblechschnitte mit runder Form und Abfälle in Form des ausgenutzten Stanzstreifens erhalten werden.
Aus den polnischen Patentschriften Nr« 93 188 und 63 723 sind auch Lösungen von Stanzwerkzeugen bekannt, mittels welchen Quadratschnitte erhalten werden, sowie Stanzwerkzeuge mit Schneidegesenk und Ziehhülse, wobei deren Außenprofil den Schneidestempel bildet und die Innenöffnung das Preßteil mittels des Ziehstempels formt.
Die mittels bekannter Stanzwerkzeuge hergestellten größten zylindrischen Erzeugnisse weisen häufig eine nachteilige Qualität sowie schwervermeidliche Wandverdickungen, Anreißungen und Falten auf, Die aus Rundblechzuschnitten die Erzeugnisse herstellenden Stanzwerkzeuge erfordern, mit Rücksicht auf den entstehenden technologischen Abfall, eine
~ ^ r . · AP B 21 .D/220
*;£,? S. _ 2 _ 57 286/27
größer© Menge vom Werkstoff« Die die Erzeugnisse aus Quadratblechzuschnitte herstellender! Stanzwerkzeuge er» fordern hingegen zusätzlich eine Beschneidung, um die den weiteren Preßprozeß erschwerenden Ecken zu beseitigen,
^\eJ^^^r^E£fj£id_un£
Ziel der Erfindung ist die Bereitstellung eines Schnitt» werkzeugeSf, welches wirtschaftlich einsetzbar ist und ein® Erhöhung der Qualität der gestanzten zum Pressen von zy»* lindrischen Erzeugnissen bestimmten Blechzuschnitte ermöglicht Φ
Der Erfindung liegt die Aufgabe zug rundes ein Schnittwerk« zeug zu schaffen,, mit dem Blechzuschnitte herstellbar sinde die keine Nacharbeit des gepreßten zylindrischen Erzeugnisses erfordernβ
Zur Lösung der Aufgabe ist das Schnittwerkzeug mit einem Schneidgesenk ausgerüstete das eine in Übereinstimmung rait der Zuführungsrichtung des auszuschneidenden Werkstoffs angeordneten Einlage aufweist, deren Schnittkantenlänge der Länge der zwischen dor Breite des zugeführten Werkstoff Streifens und der Gesenköffnung gebildeten Sekante entspricht s wobei der Durchmesser der Gesenköffnung größer als die Breite des zugeführten Werkstoffs ist, die Zu°» führungshubgröße der Breite des zugeführten WerkstoffStreifens entspricht und der Stempel eine zylindrische Form mit an der Stelle des Kontakts mit d&r Einlage, des Schneidgesenks sb~ geschrägter Ebene aufweist»
23«6«1980 AP B 21 D/220 357 - 3 - 57 286/27
Das erfindungsgemäße Schnittwerkzeug sichert das Erhalten einer optimalen Form des Ausgangsblechzuschnittes, wobei es der Form eines Quadrates mit längs einer Bogenlinie abgeschnittenen Ecken angenähert ist. Der erhaltene Blechzuschnitt sichert die verfahrenstechnische Durchführung des Preßprozesses, ermöglicht ein besseres Fließen des Werkstoffs beim Pressen, was das Erhalten eines Preßteils mit größerer Höhe, gleichmäßiger Wanddicke und höherer Qualität, sowie die Anwendung eines kleineren einheitlichen Flanschdruckes und die Beseitigung der Operation des Vorbeschneidens des technologischen Flansches in bezug auf den Quadratblechzuschnitt sichert«
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden« In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Fig, 1: die Vorderansicht des Schnittwerkzeuges im Schnitt;
Fig« 2: die Draufsicht auf das Schneidgesenk gemäß der Linie H-II nach Fig« I;
Fig« 3i die Unteransicht des Stempels gemäß der Linie I-I nach Fig« I;
Fig« 4: die Draufsicht auf den Ausgangsblechzuschnitt·
Das erfindungsgemäße Schnittwerkzeug besteht aus dem ringförmigen Schneidgesenk 1, dessen Öffnungsdurchmesser größer als die Breite des auszuschneidenden Werkstoffstreifens ist, wodurch eine Sekante b entsteht, die beim eigentlichen
23* 6,,198O
#ä#Bp^e*ef AP B 21 D/220
& &W3 9 - . 4 - 57 286/27
Schneidvorgang nicht bearbeitet wird» Das Schneidgesenk 1 ist mit einer^ die Form einer die Gesenköffnung von der Seite begrenzenden Flachplatte auf« weisenden Einlage 3 ausgestattet, deren Schnittkante a. der Länge der zwischen der Breit© des Werkstoffstreifens und der Gesenköffnung gebildeten Sekante b gleicht P Darüber hinaus hat das Schnittwerkzeug einen zylindrischen Stempel 48 der anstelle des Kontakts dee Stempels 4 mit der Einlage 3 des Schneidgesenks 1 eine abgeschrägte Ebene aufweist <s Dem Schneidgesenk 1 und dem Stempel 4 ist eine zylindrische.Zuführeinrichtung 5 zugeordnet^ deren Hubgröße der Breite des Werkstoff st reif ©ns 2 entspricht«, Der Werkstoff in Form eines Streifens wird mittels der Zu~ führeinrichtung 5 dem Schnittwerkzeug zugeführt* Der Stempel 4 schneidet mit seinem Außenprofil den in Fig^ 4 dargestellten Blechzuschnitt c aus, der die mit der Innenöffnung des Schneidgesenks 1 und der Einlage 3 angenäherte Form eines Quadrates aufweist 0
Claims (1)
- 23*6*1980 AP B 21 D/220 - 5. - 57 286/27Schnittwerkzeug» bestehend aus einem Gesenk und einem Stempel zum Ausschneiden eines Ausgangsblechzuschnittes zum Pressen von zylindrischen Erzeugnissen, gekennzeichnet dadurch, daß das Schneidgesenk (1) mit einer Einlage (3) versehen ists welche in Obereinstimmung mit der Zuführungsrichtung des auszuschneidenden WerkstoffStreifens angeordnet ist, wobei der Läng© der Schnittkante (a) die Länge der zwischen der Breite des zugeführten Werkstoffstreifens (2) und der Gesenk« öffnung gebildeten Sekante (b) entspricht, der Durchmesser der Gesenköffnung größer als die Breite des zugeführten Werkstoffstreifens ist, die Zuführungshubgröße der Breite des zugeführten WerkstoffStreifens (2) entspricht und der zylindrische Stempel (4) an der Stelle des Kontakts mit der Einlage (3) des Schneidgesenks (1) eine abgeschrägte Ebene aufweist»Hierzu. JLSeiten Zeichnungen
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