DD150026A1 - Steuereinrichtung fuer soll-und/oder istwerte zur farbwerksvoreinstellung - Google Patents

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DD150026A1 DD22034980A DD22034980A DD150026A1 DD 150026 A1 DD150026 A1 DD 150026A1 DD 22034980 A DD22034980 A DD 22034980A DD 22034980 A DD22034980 A DD 22034980A DD 150026 A1 DD150026 A1 DD 150026A1
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Max Janicki
Hans-Georg Liefke
Reinhart Keil
Gerd Geyer
Karl-Heinz Foerster
Hans Johne
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Max Janicki
Liefke Hans Georg
Reinhart Keil
Gerd Geyer
Foerster Karl Heinz
Hans Johne
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Steuereinrichtung fuer Soll- und/oder Istwerte zur Farbwerksvoreinstellung an Druckereimaschinen. Aufgabe der Erfindung ist es, die Steuereinrichtung zur Farbwerksvoreinstellung so zu gestalten, dasz die Voreinstellungswerte gespeichert werden und ueber eine Logikschaltung, zur parallelen Ansteuerung, an die Farbdosierelemente gelangen. Geloest wird die technische Aufgabe dadurch, dasz der Vorrichtung zur Vorgabe der Stellung von Farbdosierelemente fuer die gleichzeitige Verstellung aller Verstellglieder der Farbdosierelemente eine Codierschaltung zur Codierung der Stell- und Abschaltbefehle und dieser zur Speicherung der Befehle ein Datentraeger nachgeordnet ist, dasz zur Decodierung der Befehle eine Decodierschaltung dem Datentraeger zugeordnet ist und zur Verstellung der parallel geschalteten Verstellglieder eine Steuerschaltung der Decodierschaltung nachgeordnet ist. Die Steuereinrichtung wird dadurch mit einem geringeren technischen Aufwand realisiert, hat eine kuerzere Stellzeit und entlastet die Mikrocomputer.

Description

-A-
Steuereinrichtung für Soll- und/oder Istwerte zur Farbwerks·
Voreinstellung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Steuereinrichtung für Soll- und/oder Istwerte zun Farbwerksvoreinstellung an Druckereimaschinen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bekannt ist eine Einrichtung zur Kontrolle und !Regelung der Farbgebung an Druckmaschinen nach der DE-AS 2.728.738, die ein Verbundsystem von Mikrocomputer aufweist· Mit dieser Einrichtung wird die Steuerung eines Farbdichtemeßgerätes und die Verstellung der Farbdosierelemente nacheinander vorgenommen. Dabei werden als Mikrocomputer Mikrorechner verwendet. Für die Farbwerksvoreinstellung wird ebenfalls das Verbundsystem von Mikrocomputern genutzt«, Diese Methode stellt für die Phase der Voreinstellung einen hohen technischen Aufwand dar und benötigt durch die Verstellung der Farbdosierelemente nacheinander einen großen Zeitaufwand,
Ziel der Erfindung
Es ist das Ziel der; Erfindung, eine Steuereinrichtung zur Farbwerksvoreinstellung mit einem geringeren technischen Aufwand
22 0349
und kürzeren Stellzeit zu schaffen.
Darlesung; des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, die Steuereinrichtung zur Farbwerksvoreinstellung so zu gestalten, daß die Voreinstellungswerte gespeichert werden und über eine Logikschaltung, zur parallelen Ansteuerung, an die Parbdosierelemente gelangen·
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß der Vorrichtung zur Vorgabe der Stellung von Parbdosierelementeη für die gleichzeitige Verstellung aller Verstellglieder der Parbdosierelemente eine Codier se haltung zur Codierung der Stell- und Abschaltbefehle und dieser zur Speicherung der Befehle ein Datenträger nachgeordnet ist, daß zur Decodierung der Befehle eine Decodierschaltung dem Datenträger zugeordnet ist und zur Verstellung der parallel geschalteten Verstellglieder eine Steuerschaltung der Decodierschaltung nachgeordnet ist. Vorteilhaft ist es, daß der Datenträger ein Lochstreifen ist. Pur eine präzise Verstellung der Verstellglieder ist es nützlich, daß die Verstellglieder Schrittmotoren sind. Günstig ist bei der Ausgestaltung der Erfindung, daß in der Decodierschaltung jedem !Farbwerk und jedem Parbdosierelement ein Decodierelement zugeordnet ist, daß mit seinen Eingängen an die für dieses Element, entsprechend seiner festgelegten Adresse, zugeordneten Informationskanälen des Lochstreifenlesers geschalten ist und mit einem seiner Eingänge an den für ihn festgelegten Steuerkanal, zur Unterscheidung der Parbwerksadressen von den Parbzonenschraubenadressen und der. Stellbefehle über NAND-Gatter verbunden ist. Nützlich ist es, daß die Parbdosierelemente als Parbzonenschrauben ausgebildet sind. Effektiv wird die Erfindung dadurch, daß der Datenträger als Magnetplatte ausgebildet ist. Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Einrichtung wird dadurch erreicht, daß der Datenträger als Magnetband ausgebildet ist. Bei der Gestaltung des Datenträgers ist es sinnvoll, daß der Datenträger ein
Schreib/Lese-Speicher ist. Die einfache Gestaltung des Datenträgers kann dadurch erreicht werden, daß der Datenträger als Ferritkernspeicher ausgebildet ist. Vorzugsweise ist der Datenträger als Magnetblasenspeicher ausgebildet. Ökonomisch günstig ist für die Ausgestaltung der Erfindung, daß der Datenträger als Eassettentonband ausgebildet ist.
2 034 9
Ausführungsbeispiel
An einem Ausführungsbeispiel soll nachfolgend die Erfindung näher erläutert werden. In den Zeichnungen zeigt:
Figur 1: die schematische Ansicht der Erfindung, Figur 2: die De codier schaltung*
Die elektrischen Signale entsprechend der zonenweisen Farbdichteverteilung auf der Vorlage (Bogen) kommen von der Vorrichtung 1. Diese Vorrichtung 1 kann beispielsweise ein Auflichtdensitometer sein. Die elektrischen Signale gelangen zu der Codierschaltung 2, die die Codierung der Signale in Steuerimpulse für den Lochstreifenstanzer vornimmte Eine derartige Codierschaltung kann aus einer speicherprogrammierbaren Steuerschaltung bestehen· Sie wird so programmiert, daß der Datenträger die Informationen zur gleichzeitigen schrittweisen Verstellung der Farbdosierelemente 7 eines vorgewählten Farbwerkes 8 enthält. Dabei wird bei der Erreichung der vorgegebenen Endstellung eines bestimmten Verstellgliedes 6 für dieses ein Stoppbefehl ausgelöst. Der Datenträger 3 in Form eines Lochstreifens wird zur Voreinstellung der Farbdosierelemente 7 in den Lochstreifenleser 9 gegeben, der die Informationen des Lochstreifens in elektrische Signale verwandelt und diese über die Decodiersohaltung 4- und der Steuerschaltung 5 an die Verstellglieder 6 weiterleitet. Günstig hat sich die Ausführungsform der Verstellglieder in Form von Schrittmotoren erwiesen. Die Decodierschaltung 4· ist in der Figur 2 dargestellt. Sie ist so aufgebaut, daß sie einer ganz bestimmten Codierung der Stell— und Abschaltbefehle" sowie Adressierungen auf dem Lochstreifen entspricht. Es ist nur eine mögliche Form. Die Kanäle des Lochstreifenlesers 9 sind entsprechend der Codierung an das für jedes Verstellglied 6 und Farbwerk 8 jeweils zugeordneten Decodierelement geschalten. So erfolgte die Codierung der Adressierung eines Farbdosierelementes auf den Kanälen drei und vier bis acht. Je nachdem welche Kanäle 1-oder O-Signal liefern spricht das jeweilige Decodierelement' 10 an.
-S-
Die Adressierung der Farbwerke 8 erfolgt durch die Kanäle drei und vier bis sechs. Die Signale gelangen auf die Decoderbausteine 11 und erkennen das codierte Farbwerk (FW)« Jeder Decoderbaustein 10, 11 besteht aus einer für die vorgesehenen Kanalbelegungen ansprechenden Logikschaltung. Diese kann verdrahtung^-- programmiert oder in integrierter Form mit entsprechender Beschaltung ausgeführt sein»
Der Stoppbefehl für das jeweilige Farbdosierelement 7 wird durch die Signale auf den Kanälen eins - drei und vier - acht gekennzeichnet«, Der Anschluß an das NAND-Gatter 12 bewirkt, daß der Stop-Befehl erfolgt, wenn alle genannten Kanäle ein 1-Signal aufweisen.
Über den T-Kanal wird die Steuerung getaktet, um Übergangsvorgänge und äußere elektromagnetische Einflüsse zu verhindern. Die Taktung der Farbwerksadressierung erfolgt über den Schmitt-Trigger 13, dem NAND-Gatter 14 und dem NAND-Gatter 17. Farbdosierelementadressierungen v/erden über den Schmitt-Trigger 13j dem NAND-Gatter 15 und dem NAND-Gatter 18 getaktet. Der getaktete Schrittbefehl für alle Farbdosierelemente 7 eines vorgewählten Farbwerkes 8 erfolgt über den Schmitt-Trigger 13 und dem NAND-Gatter 16e Die Taktsignale werden an jeweils einen Eingang der Decodierelemente 10 und 11 geführt.
Der Decodierschaltung 4 ist eine Steuerschaltung 5 nachgeschalten, die die de codierten Signale zur Ansteuerung der Schrittmotoren benutzt. In ihr ist beispielsweise jedem Verstellglied 5 ein UND-Gatter zugeordnet, an dessen Eingängen jeweils das zugehörige Decoderelement 10, das Decoderelement 11, das NAND-Gatter und.über einem bistabilen Multivibrator das NAND-Gatter 12 geschalten sind.

Claims (2)

  1. 220349
    Erfindungsanspruch -
    1# Steuereinrichtung für Soll- und/oder Istwerte zur Farbwerksvoreinstellung an Druckmaschinen mit einer Vorrichtung zur Vorgabe der Stellung der Farbdosierelemente und nachfolgenden parallel geschalteten Verstellgliedern der Farbdosierelemente, gekennzeichnet dadurch, daß der Vorrichtung zur Vorgabe der Stellung von Farbdosiereleinenten (7) für die gleichzeitige Verstellung aller Verstellglieder (6) der Farbdosierelemente (7) eine Codierschaltung (2) zur Codierung der Stell- und Abs ehalt-· befehle und dieser zur Speicherung der Befehle ein Datenträger (3) nachgeordnet ist, daß zur Decodierung der Befehle eine Decodierschaltung (4) dem Datenträger (3) zugeordnet ist und zur Verstellung der parallel geschalteten Verstellglieder (6) eine Steuerschaltung (5) der Decodierschaltung (4) nachgeordnet ist.
    2» Steuereinrichtung für Soll- und/oder Istwerte nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Datenträger (3) ein Lochstreifen ist.
    3· Steuereinrichtung für Soll- und/oder Istwerte nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Verstellglieder (6) Schrittmotoren sind« " ;,
    4. Steuereinrichtung für Soll- und/oder Istwerte nach Punkt 1, "gekennzeichnet dadurch, daß in der Decodierschaltung (4) jedem Farbwerk (8) und jedem Farbdosierelement (7) ein Decodierelement (10; 11) zugeordnet ist, das mit seinen Eingängen an die für dieses Element, entsprechend seiner festgelegten Adresse, zugeordneten Informationskanäle des Lochstreifenlesers (9) geschalten ist und mit einem seiner Eingänge an den für ihn festgelegten Steuerkanal, zur Unterscheidung der Farbwerksadressen von den Färbzonensehraubenadressen und der Stellbefehle über NAND-Gatter (15; 14; 16; 17; 18) verbunden ist.
    5· Steuereinrichtung für Soll- und/oder Istwerte nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daJ3 die Farbdosierelemente (7) als Parbzonenschrauben ausgebildet sind.
  2. 6. Steuereinrichtung für Soll- und/oder Istwerte nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Datenträger (3) eine Hagnetplatte ist·
    7* Steuereinrichtung für Soll- und/oder Istwerte nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Datenträger als Magnetband ausgebildet ist,
    8* Steuereinrichtung für Soll- und/oder Istwerte nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Datenträger (3) ein Schreib/ Lese-Speicher ist·
    9· Steuereinrichtung für Soll— und/oder Istwerte nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Datenträger (3) als F-erritkernspeicher ausgebildet ist,
    1O4 Steuereinrichtung für Soll- und /oder Istwerte nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Datenträger (3) ein Magnetblasenspeicher ist.
    11, Steuereinrichtung für Soll- und /oder.Istwerte nach Punkt und 7» gekennzeichnet dadurch, daß der Datenträger (3) als Kassettentonband ausgebildet ist.
    Hierzu.....2/„.Seiten Zeichnungen
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