DD150031A1 - Schaltungsanordnung zur registrierung und abschaltung von stoermeldungen in gleisbildstellwerken - Google Patents

Schaltungsanordnung zur registrierung und abschaltung von stoermeldungen in gleisbildstellwerken Download PDF

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DD150031A1
DD150031A1 DD22026180A DD22026180A DD150031A1 DD 150031 A1 DD150031 A1 DD 150031A1 DD 22026180 A DD22026180 A DD 22026180A DD 22026180 A DD22026180 A DD 22026180A DD 150031 A1 DD150031 A1 DD 150031A1
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Erich Fischer
Wolfgang Thurm
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Erich Fischer
Wolfgang Thurm
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Abstract

Die Erfindung wird in der Eisenbahnsicherungstechnik angewendet. Ziel und Aufgabe ist es, eine derartige Schaltungsanordnung mit moeglichst geringem Aufwand anzugeben, wobei fuer jede Stoerungsart eine gesonderte Meldeeinrichtung und eine fuer alle gemeinsame Abschaltbedienung vorgesehen sein soll. Erfindungsgemaesz ist vorgesehen, dasz jeder Stoerungsart ein Pruefrelais 40, 50, 60 und ein Weckerabschaltrelais 70, 80, 90 zugeordnet sind, dasz im Stromkreis der Pruefrelais 40, 50, 60 ein Kontakt der Weckerabschalttaste in Reihe mit einem in Grundstellung geschlossenen Kontakt 44, 54 vom jeweils vorherigen Pruefrelais 40, 50 und einer Parallelschaltung eines in Grundstellung geschlossenen Kontaktes 13, 23 des Stoerungsmelderelais 10, 20 mit dem in Grundstellung geoeffneten Kontakt 72, 82 des Weckerabschaltrelais 70, 80 der einen Stoerungsart vor dem Pruefrelais der folgenden Stoerungsart angeordnet ist und dasz vor jedem Pruefrelais 40, 50, 60 die Reihenschaltung eines in Grundstellung geoeffneten Kontaktes 12, 22, 32 der Stoerungsmelderelais 10, 20, 30 mit der Parallelschaltung eines in Grundstellung geschlossenen Kontaktes 71, 81, 91 der Weckerabschaltrelais 70, 80, 90 und eines eigenen Schlieszers 43, 53, 63 der Pruefrelais 40, 50, 60 angeordnet ist.

Description

Titel der Erfindung
Schaltungsanordnung zur Registrierung und Abschaltung von Störungsmeldungen in Gleisbildstellnerken
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung ist anwendbar in der Eisenbahnsicherungstechnik. Sie dient der sicheren Erkennung von Störungen unterschiedlicher Art, z. B. an Weichen, Signalen usw. sowie der Abschaltung der Störungsmeldung in Gleisbildstellwerken.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es ist üblich, die in den Relais- oder Außenanlagen von Stellwerken möglichen Störungen, ζ , B0 Signalstörungen, Weichen-Störungen, Störungen an der Blinkerkontrolle usw, auf eine gemeinsame Störungsmeldeeinrichtung, z. B. Störungswecker zu schalten. Die Abschaltung der Störungsmcldeeinrichtung bei gleichzeitiger Registrierung der Störung erfolgt dabei in bekannter Weise über jeweils getrennte, den entsprechenden Anlagenteilen Weiche, Signal, Blinker zugeordnete Tasten. Diese Art der Abschaltung gestattet zwar eine getrennte Registrierung der jeweiligen Störung, hat aber einen hohen Aufwand an Abschalttasten zur Folge.
Andere bekannte Schaltungsanordnungen sehen deshalb nur eine, für alle möglichen Störungsarten gemeinsame Abschalttaste vor. Damit wird zwar der Aufwand an Abschalttasten verringert; nachteilig ist dabei jedoch, daß nur eine allen möglichen
Störungsarten gemeinsame Registrierung möglich ist, d. h. jede der möglichen Störunge*n (Signal, Weiche, Blinker) kann nicht gesondert erkannt werden.
Ziel der Erfindung '' '
Es ist Ziel der Erfindung, die Nachteile der bekannten Lösungen zu vermeiden und dabei eine mit relativ geringem Aufwand zu realisierende Schaltungsanordnung zur Registrierung und Abschaltung von Störungsmeldungen in Gleisbildstellwerken anzugeben.
Wesen der Erfindung Die technische^ Aufgabe
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung zur Registrierung und Abschaltung von Störungsmeldungen in Gleisbildstellwerken zu finden, mit deren Hilfe die jeweilige Störungsart erkannt und abgeschaltet werden kann, wobei für jede Störungsart eine gesonderte Meldeeinrichtung und eine für alle gemeinsame Abschaltbedienung vorgesehen sein soll.
Merkmale der Erfindung
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß jeder Störungsart ein Prüf relais und ein vVeckerabschalt relais zugeordnet sind, daß im Stromkreis der Prüf relais ein Kontakt der Weckerabschalttaste in Reihe mit einem in Grundstellung geschlossenen Kontakt vom jeweils vorherigen Prüf relais und einer Parallelschaltung· eines in Grundstellung geschlossenen Kontaktes eines Störungsmelderelais mit dem in Grundstellung geöffneten Kontakt des VVeckerabschaltrelais der einen Störungsart vor dem Prüfrelais der folgenden Störungsart angeordnet ist und daß vor jedem Prüf relais die Reihenschaltung eines in Grundstellung geöffneten Kontaktes des jeweiligen Störungsmelderelais mit der Parallelschaltung eines in Grundstellung geschlossenen Kontaktes des jeweiligen Weckerabschaltrelais und
eines jeweils eigenen Schließers der Prüf relais angeordnet ist.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
Die Zeichnung zeigt die zugehörige Schaltung« Die Störungsmelderelais 10, 20, 30 werden in bekannter '//eise bei den entsprechenden Störungen erregt. Es gilt folgende Zuordnung: Dem Störungsmelde relais 10 sind die Relais 40, 70, dem Störungsmelderelais 20 die Relais 50, 80 und dem Störungsmelderelais 30 die Relais 60 und 90 nachgeordnet. Dabei sind die Relais 40, 50 und 60 Prüf relais, welche prüfen, ob das jeweils entsprechende IVeckerabschaltrelais 70, 80 oder 90 schon durch eine Störung erregt ist. Die als Haftrelais ausgeführten Abschaltrelais 70, 80, 90 schalten bei der Bedienung der Abschalttasten Tl und T2 die Störungsmeldung ab.
Im einzelnen arbeitet die Schaltung beispielsweise wie folgt: Bei Auftreten einer Weichenstörung wird das Störungsmelderelais 10 erregt und schaltet mit seinem Kontakt 14 die Störungsmeldeeinrichtung (Wecker) VV an« Bei Bedienung der Störungsmelde-Abschalttasten Tl und T2 erhält das Prüfrelais 40 über den geschlossenen Kontakt 12 vom Störungsmelderelais 10 Spannung und bringt mit seinem Kontakt 42 das Weckerabschaltrelais 70 in die andere Ankerlage. Damit unterbricht der Kontakt 73 vom IVeckerabschalt relais den Stromkreis der Störungsmeldung. Gleichzeitig unterbricht der Kontakt 71 vom Weckerabschaltrelais 70 den Stromkreis des Prüfrelais 40 vorbereitend, wobei dieses aber noch über den eigenen Kontakt 43 für die Dauer der Tastenbedienung erregt bleibt.
Werden die Tasten Tl und T2 wieder losgelassen, dann fällt der Anker des Prüfrelais 4Ό wieder ab„ Das Weckerabschaltrelais hingegen speichert die Abschaltbedienung so lange, wie die Störung ansteht und das Störungsmelderelais 10 erregt bleibt. Fallt nach beseitigter Störung das Störungsmelderelais 10 wie-
der ab, dann erhält dietRückstellwicklung des Weckerabschaltrelais 70 über den in Grundstellung geschlossenen Kontakt der Taste Ti und die Kontakte 41 und 11 Spannung und kippt in die andere Ankerlage zurück. Damit ist die Anlage wieder in Grundstellung und der Störun,gsmeldestromkreis durch den Kontakt wieder meldebereit«,
Tritt jedoch während der Zeit der ersten Störung eine weitere Störung, z. B. der Blinkereinrichtung auf, dann erhält zusätzlich zum Störungsmelderelais 10 noch das Störungsmelderelais Spannung und schaltet mit seinem Kontakt 34 die Störungsmeldeeinrichtung W erneut wirksam»
Werden nun die Abschalttasten Tl und T2 erneut bedient, dann wirkt diese Bedienung nur auf das Prüfrelais 60, da im Stromkreis des Prüfrelais 40 der Kontakt 71 des Weckerabschaltrelais 70 noch unterbricht. Das Prüfrelais 60 erhält seine Spannung über die Tastenkontakte Tl und T2, den Kontakt 44, den Kontakt 72 des V/eckerabschalt relais 70, da der Kontakt 13 des Störungsmelderelais noch unterbricht und die Kontakte 23, 32 und 91o Damit zieht der Anker des Prüfrelais 60 an. Der weitere Schaltungsablauf erfolgt analog zu der bereits beschriebenen Weise bei der 1. Störung.
Treten zwei oder mehrere verschiedene Störungen gleichzeitig auf, dann bewirkt der im Stromkreis vor den Prüfrelais 50 und 60 angeordnete Kontakt 44 vom Prüfrelais 40 und der vor dem Prüfrelais 60 angeordnete Kontakt 54 vom Prüfrelais 50, daß durch eine Tastenbedienung auch nur jeweils ein Abschalt relais angeschaltet wird. Stehen also mehrere Störungsmeldungen gleichzeitig an, dann bleibt die gemeinsame Störungsmeldeeinrichtung W solange angeschaltet, bis die den Störungen entsprechenden Abschaltrelais (70, 80, 90) durch eine jeweils getrennte Bedienungshandlung der Tasten Tl und T2 angeschaltet sind.
Dieser Bedienungszwang. wird dadurch erreicht, daß die Prüf relais über ihre eigenen Kontakte (43, 53 und 63) bis zum Loslassen der Tasten Ti und T2 erregt bleiben und damit durch
ihre Kontakte 44 und 54 die weiteren Prüf relais-erst bei der jeweils nächsten Tastenbedienung frei geben. Mit den Kontakten (45', 55, 65) der Prüfrelais 40f 50, 60 kann die Registrierung der Weckerabschaltbedienung für die jeweilige Störungsart getrennt erfolgen«

Claims (1)

  1. Erfindungsanspruch
    Schaltungsanordnung zur'Registrierung und Abschaltung von unterschiedlichen Störungsmeldungen in Gleisbildstellwerken unter Verwendung von zentralen Störungsmelderelais für jede
    S^törungsart und nur einer allen Störungsarten gemeinsamen Abs-chaltbedienung, gekennzeichnet dadurch, daß jeder Störungsart ein Prüfrelais (40/ 50, 60) und ein Weckerabschaltrelais
    (70, 80, 90) zugeordnet sind, daß im Strömkreis der Prüfrelais (40, 50, 60) ein Kontakt der Weckerabschalttaste in Reihe mit einem in Grundstellung geschlossenen Kontakt (44S 54)
    vom jeweils vorherigen Prüf relais (40, 50) und einer Parallelschaltung eines in Grundstellung geschlossenen Kontaktes (13, 23) des Störungsnelderelais (10, 20) mit dem in Grundstellung geöffneten Kontakt (72, 82) des VVeckerabschaltrelais (70, 80) der einen Störungsart vor dem Prüfrelais der folgenden Störungsart angeordnet ist und daß vor jedem Prüfrelais (40, 50, 60) die Reihenschaltung eines in Grundstellung geöffneten
    Kontaktes (12, 22, 32) der Störungsmelderelais (10, 20, 30) mit der Parallelschaltung eines in Grundstellung geschlossenen Kontaktes (71, 31, 91) der VVeckerabschaltrelais (70, 80, 90) und eines eigenen Schließers (43, 53, 63) der Prüfrelais (40, 50, 60) angeordnet ist.
    Hierzu 1 Seit© Zeichnungen
DD22026180A 1980-04-08 1980-04-08 Schaltungsanordnung zur registrierung und abschaltung von stoermeldungen in gleisbildstellwerken DD150031B1 (de)

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