DD150230A5 - Verlitzmaschine mit halbautomatischer spulenwechselvorrichtung - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Verlitzmaschine, insbesondere zur Anwendung in der Kabelindustrie, mit einer geschlossenen Geruestkonstruktion, einer beiderseits gelagerten Jochkonstruktion zur Halterung der Abzugs- und Aufspulorgane sowie einer halbautomatischen Spulenwechselvorrichtung. Das Wesen der Erfindung besteht darin, dasz die Spulenwechselvorrichtung unter der in der Jochkonstruktion angeordneten Spule einen an die auf den inneren Stirnflaechen der Gerueste befestigten Schienen mit Hilfe von mindestens drei Leitrollen je Geruest sowie von einem auf Umlenkrollen gefuehrten Seil angeschlossenen Heberahmen aufweist, der ueber eine aus einem feststehenden und einem beweglichen Teil bestehende Wendeplatte verfuegt, auf deren beweglichen Teil ein fixierter Anschlag, dem gegenueber symmetrisch angeordnete, nur unter dem Gewicht der vollen Spule hineindrueckbare Federstifte und senkrecht auf diese Federstifte parallele Fuehrungsleisten angebracht sind, waehrend auf dem unteren, feststehenden Teil der Wendeplatte eine mit Nut versehene Wendehuelse ausgebildet ist, die gegebenenfalls mit einem unter dem Heberahmen angeordneten, auf dem Grundrahmen befestigten Wendezapfen im Eingriff steht, wobei zur Bewegung des Heberahmens ein Antrieb vorgesehen ist.
Description
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Verlitzmaschine mit halbautomatischer Spulenwechselvorrichtung
Die Erfindung betrifft eine Verlitzmaschine, insbesondere zur Anwendung in der Kabelindustrie, mit einer halbautomatischen Spulenwechselvorrichtung, welche abgesehen von dem Einrollen der leeren Spule in die Maschine sowie von der Fixierung dieser Spule im Joch die einzelnen Phasen des Einhebens und des Ausrollens automatisch durchführen kann, wobei sie den Grundflächenbedarf der Verlitzmaschine nicht beeinflußt.
Charakteristik der bekannten techn. Lösungen;
SB ist beTcähht, aaJä die Verseilung mit Hilfe von
Verlitzmaschinen .ein spezielles Gebiet der Kabel- und Lei-A 1830-113
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tungsheratellung darstellt, und durch eine hohe Produktivität ausgezeichnet ist, Bei diesen Maschinen wird der Draht (die Fertigware) zwischen den Rotoren der Maschine, auf einer Spule oder Trommel gesammelt, die in einer sogenannten Jochkonstruktion angeordnet ist«, Nachdem diese Maschinen hauptsächlich zur Herstellung von Drähten aus unisolierten rotkupfernen Elementarfasern geeignet sind, eo ist die mit Kabelstrang gefüllte, volle Spule äußerst schwer· Üblicherweise wird diese Spule von Hand oder mit Hilfe einer Spulenaushebevorrichtung aus der Maschine herausgehoben«
Wie es schon allgemein bekannt ist, besteht die herkömmliche Spulenaushebevorrichtung aus einem Ausleger-" drehkran, tait welchem die volle Spule durch den oberen Teil der Verlitzmaschine hindurch aus der Jochkonstruktion herausgehoben werden muß, in welcher wegen der eingebauten Konstruktionsteile (Abzugs« und Aufspulorgane) die Bewegungsmöglichkeiten beschränkt sind, infolge dessen sowohl an der Verlitzmasehine als auch am auf der Spule befindlichen Kabelst^ng leicht ein Schaden entstehen kann«. Der Spulenwechsel ist zugleich auch sehr zeitaufwendig, weil die Spule vor dem Ausheben mit dem Hebeseil der Hebevorrichtung verbunden, und nach dem Ausheben diese Verbindung gelöst werden soll, und besteht dabei eine ständige Unfallgefahr* Die herkömmliche Spulenaushebevorrichtung erhöht den Grundflächenbedarf der Maschinenstraße·
Bekannt ist eine Verlitzmaschine mit einmaliger. Verseilung, deren konstruktiver Aufbau einen einfachen
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Spulenwechsel ermöglicht. Eine solche Vorrichtung wird in der GB-PS 1 138 783 erläutert, welche aber nur bei Verlitzmaschinen mit einmaliger Verseilung, neben erhöhter Unfallgefahr und Geräuschbeschädigung eingesetzt werden kann« . .
Es ist weiterhin eine ungarische Patentschrift Nr* 173 580 bekannt, die den Titel "Verlitzmaschine mit einer Spulenwechselvorrichtung für die Fertigwarenspule" trägt· Gemäß dieser technischen Lösung ist die Spulen-' wechselvorrichtung für die Fertigwarenspule unter der Jochkonstruktion, auf dem Tragrahmen der Gerüstkonstruktion angeordnet. Bei dieser Lösung kann die Auswechselung der Fertigwarenspule in einfacher Weise vor sich gehen, aber für Spulen beliebigen Gewichtes ist diese Vorrichtung auch nicht geeignet, da sich für die Arme und die Gelenke der'Nürnberger Schere" dieser Vorrichtung bei einer vollen Spule mit einem Randdurchraesser über 630 mm schon so große geometrische Abmessungen ergeben, daß eine solche Nürnberger Schere in die Verlitzraaschine nicht mehr eingebaut werden kann.
Darüber hinaus ist diese Wechselvorrichtung für Fertigwarenspulen nur zum Einheben bzw. zum Absenken der Aufnahmespule in die Jochkonstruktion geeignet. Die zum Ausrollen aus der Maschine notwendige Verdrehung um 90° bzw, das Ausrollen selbst schon manuell durchgeführt werden müssen, wodurch sich die Maschinenbedienungszeit und die Unfallgefahr erhöhen.
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Ziel der Erfindung:.
Die Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Verltzmaschine mit einer halbautomatischen Spulenwechselvorrichtung, die bei den Verlitzmaschinen den Spulenwechsel von unten bei einem beliebigen IPertigw ar engewicht unter der möglichst kürzesten Maschinenbedienungszeit unfallsfrei ermöglicht und den Grundflächenbedarf nicht erhöht*
ist die Erkenntnis, daß der Spulenwechsel der Verlitzmaschine bei einem beliebigen Spulengewicht ohne äußere Spulenabhebevorrichtung durchgeführt werden kann, wenn in dem Raum zwischen der Konetruktionseinheit "Grundrahmen«Gerüste" und der Jochkonstruktion statt einer mit Gelenkmechanismus versehenen Hebevorrichtung eine solche, aus geeigneten Konstruktionselementen ausgebildete Spulenwechselvorrichtung angeordnet wird, deren geometrische Abesssungen mit der wachsenden Belastung nur in unb^utendem Maße erhöht werden müseene
Di© gestellte Aufgabe wird bei einer Verlitzmaechine mit einer geschlossenen Gerüstkonstruktion, einer beiderseits gelagerten Jochkonstruktion zur Halterung der. Abzugs- und Aufspulorgane, sowie einer Spulenwechselvorrichtung, die zum Ein- und Ausrollen der Fertigwarenspule mit einer durch ein Steuerorgan gesteuerten Tür und einer auf dem Grundrahmen befestigten und beim Öffnen der Tür ausschwenkbaren' fiollbahn ausgerüstet ist, erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Spulenwechselvorrichtung unter der in der Jochkonstruktion angeordneten Spule einen an die
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auf den inneren Stirnflächen der Gerüste befestigten Schieben mit Hilfe von mindestens drei Leitrollen je Gerüst so-
wie von einem auf Umlenkrollen geführten Seil angeschlossenen Heberahmen aufweist. Der Heberahmen verfügt über eine aus einem feststehenden und einem beweglichen Teil bestehende Wendeplatte, auf deren beweglichen Teil ein fixierter Anschlag, dem gegenüber symmetrisch angeordnete, nur unter dem Gewicht der vollen Spule hineindrückbare Federstifte und senkrecht auf diese Federstifte parallele Führungsleisten angebracht sind, während auf dem unteren, feststehenden Teil der Wendeplatte eine mit Hut versehene Wendehülse ausgebildet ist,die gegebenfalls mit einem unter dem Heberahmen angeordneten, auf dem Grundrahmen befestigten Wendezapfen im Eingriff steht· Zur Bewegung des Heberahmeos ist ein Antrieb vorgesehen· · .
Der Antrieb des Heberahmens ist vorteilhafterweise in dem unter den Gerüsten befindlichen Raum des Grundrahmens eingebaut ist·
Der Antrieb ist zweckmäßigerweise ein elektromechanischer Antrieb, er kann aber auch pneumatisch oder hydraulisch ausgeführt werden·
Die Vorteile der erfindungsgemäßen Verlitzmaschine ergeben sich vor allen dadurch, daß der Yfechsel der vollen Spule außer dem Einrollen und der Fixierung der Spule in der Jochkonstruktion bei Verlitzmaschineη beliebiger Größenordnung automatisch erfolgt. Die erfindungsgemäße Spulenwechselvorrichtung erhöht nicht den Grundflächenbedarf der Verlitzmaschine. So kann mit einem relativ geringen
Herstellungskostenaufwand die Maschinenbedienungszeit verringert werden und die Arbeiter werden von einer schweren körperlichen Arbeit befreit*
Aus führungsbeis piele: t .
Die Erfindung wird ausführlicher anhand der
Zeichnung erläutert, in der eine vorteilhafte Ausfüh» rungsforin der Erfindung dargestellt ist* In der Zeich- · nung zeigen ·
Fig* 1 eine Vorderansicht der in die erfindungsgemäße Verlitzmaschine eingebauten Spulenwechselvorrichtung;
2. eine Draufsicht der in die erfindungsgemäße Verlitzmaschine eingebauten Spulenwechselvorrichtung;
3 einen Schnitt nach der Linie A-A der Pig«
Pig· 4 eine Draufsicht der Wendeplatte der Spulenweohselvorrichtunge
Wie es in Pig· 1 ersichtlich ist, auf einem Grundrahmen 1 der Verlitzmaschine sind Gerüste 2 und 3 befestigt« In den Gerüsten 2 und 3 iat eine Jochkonstruktion 4 gelagert und innerhalb dieser Jochkonstruktion 4 ist ein© Spule 5 angeordnete Unterhalb der Jqchkonstruktion 4 ist auf dem Grundrahmen 1 ein Wendezapfen 6 angebracht«.
Oberhalb des Wendezapfens 6, auf einem Heberahmen 7 ist eine Wendeplatte 8 befestigt ,die aus einem feststehenden und einem (nicht dargestellten) beweglichen. Teil
besteht. Die leichte Verdrehbarkeit der Wendeplatte 8 wird
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durch eine zwischen die beiden Teile eingebaute Lagerung, und zwar vorteilhafterweise durch eine lagerung aus einer Kugelreihe gesichert·
Am unteren, feststehenden Teil der Wendeplatte 8 ist eine zweckmäßigerweise mit Nut versehene Wendehülse 9 angebracht, die beim Absenken des Heberahmens 7 mit dem Wendezapfen 6 im Eingriff steht.
Auf der Obeflache des beweglichen Teiles der Wendeplatte 8 ist, wie es in Pig· 4 gezeigt ist, ein fixierter Anschlag 10 angeordnet und dem gegenüber, in symmetrischer Anordnung sind Federstifte 11 und 12 angeordnet, welche so bemessen sind, daß sie nur durch das Gewicht der vollen Spule 5 heruntergedrückt werden· So ist die fixierte Lage der leeren Spule 5 auch in der schrägen Stellung der Wendeplatte 8 gewährleistet· Weiterhin befinden eich hier Führungsleisten 13 und 14, die zur Führung der Spule 5 während des Einrollens sowie zur Fixierung der Spule in einer geeigneten Lage im Vergleich zur Jochkonstruktion 4 dienen, bzw. auf diesen Führungsleisten 13 und 14 sind verschiebbare Gummiböcke befestigt, welche so ausgebildet sind, daß sie beim Zurückkippen der Jochkonstruktion 4, zusammen mit deren Rand in Querrichtung verschieben können.
Der Heberahmen 7 ist vorteilhafterweise eine aus Profileisen zusammengeschweißte Konstruktion, deren Bewegung in senkrechter Ebene durch die Führung der auf ihr befestigten Leitrollen 17, 18, 19 bzw. 20, 21, 22 in den
auf den inneren Stirnflächen der Gerüste 2 und 3 ausgebildeten Schienen 23 und 24 gewährleistet ist. Die ein-Bpannfreie Beweglichkeit des Heberahmens 7 in senkrechter Ebene wird durch eine enteprephende Anzahl und Anordnung der Leitrollen gesichert* Die Anzahl der Leitrollen beträgt auf einer Seite mindestens drei, d.h. auf den beiden Saiten sind gleichzeitig insgesamt mindestens secha Leitrollen notwendig.
Das Anheben bzw«, Absenken des Heberahmens 7 erfolgt mit Hilfe eines in den Grundrahmen 1 eingebauten Hydraulikzylinders 25, welcher zusammen mit dem hydraulischen Steuerorgan in dem Raum unterhalb der Gerüste 2 und 3 angeordnet ist. Die durch den Hydraulikzylinder 25 ausgeübte Kraft wird durch ein an das Ende der Kolbenstange befestigtes Drahtseil 26 mit Hilfe von auf den Grundrahmen 1 bzw. an die innere Stirnfläche der Gerüste 2 und 3 befestigten Umlenkrollen 27, 28, 29, 30 und 31 auf die beiden Enden des Heberahmena 7 übertragen.
Am unteren Teil der Bedienungsseite der Verlitzmaechine ist eine (elektrisch geriegelte) Tür 32 angeord- , net, deren Steuerorgan mit dem Hauptsteuerorgan der Verlitzmaschine in Verbindung steht. Auf dem Grundrahmen 1, zwischen der Tür 32 und der Wendeplatte 8 ist eine zum Ein- und Ausrollen der Spule 5 geeignete Rollbahn 33 angeordnet.
Bei weiteren (in der Zeichnung nicht dargestellten) Ausführungabeispielen kann der Hebershmen 7 auf pneu-
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matisohem oder auch auf elektromechanischen* Wege bewegt werden·
Die Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Verlitzmaschine wird in zwei Arbeitephasen erläutert: .
I: in der Phase" des Einhebens der leeren Spule; Ht in der Phase des Aushebens der vollen Spule«
Zu It In der Phase des Einhebens der leeren Spule wird -vorteilhaftererweise mit Hilfe eines Fühlers am Rotorkopf, und einer elektrischen Steuerung - beim Stillstand der Verlitzmaschine und bei der waagerechten Lage des Verseilrahmens die elektrisch verriegelte Tür 32 geöffnet und die Rollbahn 33 wird heruntergekippt· Das Einrollen der Spule 5 auf die Wendeplatte 8 wird von Hand durchgeführt. Die Spule 5 bleibt auf der Wendeplatte 8 im Verhältnis zur Jochkonstruktion 4 in einer orientierten Lage, die durch die Federstifte 11 und 12 bzw. die Führungsleisten 13 und 14 gewährleistet wird.
Nach dem Schließen der Tür 32 bewegt sich der Heberahmen 7 aus seiner unteren Ausgangslage in Richtung . der Jochkonstruktion 4, in senkrechter Ebene, während die Wendeplatte 8 in die waagerechte Ebene zurückkippt, dann verdreht sie sich automatisch um 90° mit Hilfe des Wendezapfens 6 und der Wendehülse 9. Der Heberahmen 7 wird mit Hilfe der durch den Hydraulikzylinder 25 ausgeübten Kraft bewegt, die mit Hilfe der Umlenkrollen 27, 28, 29, 30 und 31 durch das Drahtseil 26 auf die beiden Enden dea Heberahmens 7 übertragen wird. So übt die Hebekraft ihre Wir-
kung in die Heberiohtung aus, was bekannt erweise am günetig@ten.ist. Die Kolbenbewegung kann somit beliebig, in e®h£> weiten Grenzen geregelt werden·
Am Ende des Einhebens der Spule 5 in die Jocnkon-'etruktion'4 wird diese notwendigenfalls durch die auf der W@nd©platt© 8 befindlichen Gummibö'oke in die waagerechte Eben.® gekippt bz\<?· durch die erwähnten Gummiböcke wird der DineBsisaae des Aufprallens vermindert, weil die Spule 5 nur in einer solchen Lag© festgehalten werden kann· Die Einspannvorrichtung der Spule 5 kann durch die manuelle Belegung der konischen Einspannspitzen in axialer Richtung b©wegt werden« Der Heberahmen 7 bewegt eich nach unten, bis er v?i@d©r dia-untere Ausgangslage erreicht.
Die Verlitzmaschine kann nur in Betrieb gesetzt werd©n8 uenn di© Tür 32 in geschlossenem Zustand und der E@b©2?ahra@n 7 in seiner unteren Ausgangslage ist· Diese Po=- eition©n werden durch Endschalter kontrolliert·
Zu IIι Die Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Verlitzma= echin© in d©r Phase des Aushebens der vollen Spule ist wie folgtί , .
Haoh der Füllung der Spule 5 und dem Abstellen der Verlitzmaschine (di^cii äie elektrische Steuerung der Maschin© ^ird nämlich die Betätigung der Spulenwechselvorrichtung bei einer sich drehenden Maschine verhindert) bewegt sich der Heberahmen 7 zusammen mit der V/endeplatte 8 gemäß dem Vorgang während des Einhebene der leeren Spule 5 bis zur unteren Ebene der Jochkonstruktion 4 (bis er
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daran aufliegt). Die die Spule 5 fixierende Verbindung nuß von Hand gelöst werden, wodurch die Spule 5 auf die Wendeplatte 8 gelangt, wonach der Heberahmen 7 in an eioh schon bekannter Weise in seine untere Ausgangslage zurüokkehrt· Dann wird die Tür 32 geöffnet und die Rollbahn 33 heruntergeschwenkt· Nachdem die Wendeplatte 8 zu dieser Zeit schon in Richtung des Ausrollens im Verhältnis zur horizontalen Ebene um einen bestimmten Winkel sohoη heruntergekippt ist, sowie infolge der zweckmäßigen Bemessung der Federstifte 11 und 12, rollt die volle Spule 5 aus der Maschine automatisch heraus·
Nach dem Spulenwechsel kann die Verlitzmaschine erst dann wieder in Betrieb gesetzt werden, wenn der Heberahmen 7 in seiner unteren Ausgangslage und die Tür in geschlossenem Zustand ist· .
Claims (7)
1· Yerlitzmaschine, insbesondere zur Anwendung in der Kabelindustrie, mit einer geschlossenen Gerüstkonetruktion, einer beiderseits gelagerten Jochkonstruktion zur Halterung der Abzugs« und Aufspulorgane sowie einer Spulenwechselvorrichtung, die zum Ein- und Ausrollen der Fertigwarenspule mit einer durch ein Steuerorgan gesteuerten Tür und einer auf dem Grundrahmen befestigten und beim Öffnen der Ttüj ausschwenkbaren Rollbahn ausgerüstet ist, dadurch gekennzeichnet , daß die Spulenwechselvorrichtung unter der in der Jochkonstruktion (4) angeordneten Spule (5) einen an die auf den inneren Stirnflächen der Gerüste (2, 3) befestigten Schienen (23, 24) mit Hilfe von mindestens drei Leitrollen (17, 18, 19, 20, 21, 22) je Gerüst sowie von einem auf Umlenkrollen (27, 28, 29, .30, 31) geführten Seil (26) angeschlossenen Heberahmen (7) aufweist, der über eine aus einem feststehenden und einem beweglichen Teil bestehende V/endeplatte (8) verfügt, auf deren beweglichen Teil ein fixierter Anschlag (1O), dem gegenüber symmetrisch angeordnete, nur unter dem Gewicht der vollen Spule (5) hineindrückbare Federstifte · (11, 12) und senkrecht auf diese Federstifte parallele Führungsleisten (13, 14) angebracht sind, während auf dem unteren, feststehenden Teil der Wendeplatte (8) eine mit . Nut versehene Wendehülse (9) ausgebildet ist,die gegebenfalls mit einem unter dem Heberahmen (7) angeordneten,
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auf dem Grundrahmen (l) befestigten Wendezapfen CO im Eingriff steht, wobei zur Bewegung des Heberahmens (7) ein Antrieb vorgesehen ist.
. 2# Verlitzmaschine nach ' Punkt 1, daduroh gekennzeichnet , daß der Antrieb des Heberahmens (7) in dem unter den Gerüsten (2, 3) befindlichen Raum des Grundrahmens Cl) eingebaut ist·
3· Verlitzmaschine nach Punkt 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Heberahmen (7) einen elektromechanischen Antrieb hat·
4· Verlitzmaschine nach Punkt 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß der Heberahmen C7) einen hydraulischen Antrieb hat·
5# Verlitzmaschine nach Punkt 1 oder 2, dadurch, gekennzeichnet , daß der Heberahmen C7) einen pneumatischen Antrieb hat.
6· Verlitzmaschine nach einem der Punkte 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet , daß das Seil . (26) ein Drahtseil ist.
7· Verlitzmaschine nach einem der Punkte 1 bia 6, daduroh gekennzeichnet , daß die Wandehülse C9) eine im Vergleich zur senkrechten Achse eine Winke !Verdrehung von 90° sichernde Nut aufweist.
Hierzu j3LSeiten Zeichnungen
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