DD150310A3 - Vorrichtung zum lagerichtigen zufuehren von werkstuecken,insbesondere tonnenrollen - Google Patents

Vorrichtung zum lagerichtigen zufuehren von werkstuecken,insbesondere tonnenrollen Download PDF

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DD150310A3 DD21601979A DD21601979A DD150310A3 DD 150310 A3 DD150310 A3 DD 150310A3 DD 21601979 A DD21601979 A DD 21601979A DD 21601979 A DD21601979 A DD 21601979A DD 150310 A3 DD150310 A3 DD 150310A3
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Werner Kirchhoefer
Werner Lange
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Kirchhnefer Werner
Werner Lange
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/22Devices influencing the relative position or the attitude of articles during transit by conveyors
    • B65G47/24Devices influencing the relative position or the attitude of articles during transit by conveyors orientating the articles
    • B65G47/256Devices influencing the relative position or the attitude of articles during transit by conveyors orientating the articles removing incorrectly orientated articles

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Abstract

Gebiet, auf das sich die Erfindung bezieht: Richten von Tonnenrollen mit symmetrischer Mantellinie und mit in der Form verschiedenen Stirnflaechen, z.B. mit einer ebenen und einer konvexen. Ziel: zuverlaessiges Ausrichten bei hoher Produktivitaet. Aufgabe: zwangsweise von auszen erzwungene Werkstueckhandhabung. Wesen der Erfindung: Die axial gerichteten Werkstuecke werden einem System von Schiebern zugefuehrt, das mit einer Pruefeinrichtung zum Abtasten der Werkstueckstirnflaechen in Wirkverbindung steht. Ueber eine Wendescheibe wird die Seitenverkehrung der Werkstuecke erreicht. Die Zusammenfuehrung gleichgerichteter Werkstuecke erfolgt durch Fallschaechte in einen Abfuehrkanal. Anwendungsgebiete: Waelzkoerperfertigung, Werkzeugmaschinenbau,Richten aehnlicher Werkstuecke in verschiedenen Industriezweigen.

Description

Titel der Erfindung
Vorrichtung zum lagerichtigen Zuführen von Werkstücken, insbesondere Tonnenrollen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum lagerichtigen Zuführen von Werkstücken, insbesondere symmetrischen Tonnenrollen mit in der Form verschiedenen Stirnflächen, z.B. mit einer ebenen und einer konvexen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es wurde eine Vorrichtung zum lagerichtigen Zuführen von konischen Rundwerkstücken gefunden, mit der z.B. Kegelrollen aus einem Rotorspeicher nach dem Passieren einer Sperre auf rotierende, parallele Walzen gelangen, die sie in Richtung des kleinen Durchmessers in Fallschächte transportieren. Die-Verlängerungen der Fallschächte wurden so zusammengeführt, daß alle Werkstücke, einheitlich ausgerichtet und vereinigt, weitergeleitet werden konnten (DE-DBP 10 58 395 » 67a, 32/01). Diese Vorrichtung wird auch zum Richten von asymmetrischen Tonnenrollen eingesetzt. Zur Gewährleistung des Transportes symmetrischer Tonnenrollen werden die Transportwalzen zuein·» ander geneigt. Bei symmetrischen Tonnenrollen mit einer ebenen und einer konvexen Stirnfläche reicht die Schwerpunktverlagerung für die Gewährleistung eines zuverlässigen Richtungseffektes nicht aus« Die einwandfreie Funktion setzt weiterhin für den Mantel der Tonnenrollen einen bestimmten Krümmungsradius vor~ aus, der unterschritten v/erden kann, nicht aber überschritten werden darf„ Zunehmend mit dem Radius sinkt die Richtzuverlässigkeit s zusätzlich negativ beeinflußt von Verunreinigungen, die
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bei der Massenproduktion unvermeidlich auftreten«, Eine andere Vorrichtung-(DE-OS 15 56 874 - 81c, 82/02) wurde gefunden, mit der zylindrische Körper mit unterschiedlich aus~ gebildeten Stirnflächen nach dem Passieren einer Sperre in einen Schieber gelangen} der sie in eine Prüfstelle schiebt, die aus einer Lüftdüse und einem Druckstück besteht« Abhängig vom Prüfergebnis wird eine.Drehscheibe betätigt, der die Werkstücke vom Schieber zugeschoben werden,, 'Je nach Drehscheibenstellung werden die Werkstücke zwei verschiedenen Kanälen zugeleitet, die wieder zusammen führen»
In einem Kanal ist eine Kippstelle eingebaut? bei der ein in Längsrichtung fallendes Werkstück aufstößt und zur Seite abkippt j so daß el ie weitere Bewegung mit vertauschten Grundflächen stattfindet. Die zusammengeführten Werkstücke werden einheitlich ausgerichtet weitergeleitet.
Neben der Störanfälligkeit der Zuteilung mittels einer Sperre in Form einer Klinke, besteht der Nachteil dieser Lösung in dem unzuverlässigen, v/eil nicht sicher erzwungenen Wendevorgang im Kanal mit der Kippstelle, infolge unvermeidbarer Verunreinigungen und möglichem Fehlverhaltens der Werkstücke in der Massenproduktion.
Bekannt ist auch einSSortiereinrichtung ("Maschinenbautechnik" Nr. 22 0978). 7t S. 316), bei der aus einem Zuführrohr die labe zug auf die Stirnseiten ungerichteten Werkstücke einer Sortierscheibe zugeführt werden« Falsch liegende Werkstücke stehen hervor und stoßen bei Drehung der Sortierscheibe an einen Anschlag. Dadurch erfolgt eine Umsteuerung der Drehrichtung, die Übergabe an eine Wendescheibe zur von außen erzwungenen Vertauschung der Stirnseiten und die Überleitung in einen Abführkanal «Richtig liegende Werkstücke werden ohne anzuschlagen und ohne Wendevorgang in den Abführkanal geleitet. Aus diesem erfolgt die Weiterleitung.
Nachteilig ist die anschlagabhängige Umsteuerung der Sortierscheibe für Werkstücke ohne ausreichende bzw. markante Abweichungen der Stirnflächenform infolge nicht ausreichender Sensibilität und möglicher Funktionsstörungen durch Verklemmungen unterhalb des Anschlages «
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Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung ist, eine Vorrichtung zu schaffen, mit der Werkstücke, inabesondere Tonnenrollen verschiedener Radienbereiche , mit symmetrischer Mantellinie und mit in der Form verschiedenen Stirnflächen, z.B. mit einer ebenen und einer konvexen 9 zuverlässig und mit hoher Produktivität ausgerichtet werden können.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die technische Aufgabe, die durch die Erfindung gelöst wird, besteht darin, daß insbesondere symmetrische Tonnenrollen verschiedener Radienbereiche und mit verschiedenen Stirnflächen, z» B« mit einer ebenen und einer konvexen, durch zwangsweise, von außen erzwungene Handhabung zuverlässig gerichtet werden. Die Merkmale der Erfindung bestehen darin, daß in bekannter Weise axial gerichtete Werkstücke aus einem Zuführkanal einem Schieber senkrecht zugeführt ?/erden, daß der Schieber einen Durchgang für die Werkstücke hat,
mit einem Antriebszylinder verbunden ist und einen Anschlag besitzt, der mit einer zum Schieber feststehenden Prüfstelle in V/irkverbindung steht,
daß ein zweiter Schieber unterhalb des ersten Schiebers mit gleichen Bewegungsrichtungen angeordnet ist, der ebenfalls einen Durchgang für die Werkstücke hat und auf einem Gestell mit gleichem Durchgang bewegbar isti
daß unter dem Gestell ein dritter Schieber, verbunden mit einem Antriebszylinder und versehen mit einem Durchgang für die Werkstücke, und darunter ein vierter Schiebers ebenfalls mit einem Durchgang, angeordnet ist,
daß unterhalb der Schieber in Schieberichtung nebeneinander zwei Fallschächte angeordnet sind,
daß der erste Fallschacht direkt zu einer Abführung und der zweite Fallschacht zu einer Wendescheibe mit einer Aussparung für ein Y/erkstück führt,
daß von der Wendescheibe ein dritter Fallschacht zum ersten Fallschacht oder zur Abführung führt, daß in der Wendescheibe ein Kulissenstein gleitet, der drehbar an einem Arm. befestigt ist, der den zweiten und den vierten Schieber mit einem Antriebszylinder verbindet,
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daß der Durchgang für die Werkstücke im ersten Schieber prismenförmig ausgebildet ist, und das Prisma in Schieberichtung für die ?/erkstücke offen ist,
daß der Anschlag am ersten Schieber aus einem Bock mit einer Rolle besteht.
Die Vorrichtung funktioniert wie folgts
Die im Zuführkanal gespeicherten Werkstücke werden vom ersten Schieber gesperrt, wenn der in seiner rechten Endlage steht. Gleichzeitig tastet die Prüfeinrichtung, die mittels der an einem Bock befestigten Rolle des mit dem ersten Schieber verbundenen Anschlages freigegeben ist, die Länge des im Prisma des ersten Schiebers liegenden und vom in der rechten Endlage stehenden zweiten Schieber gehaltenen Werkstückes ab« Nach dem Prüfvorgang bewegen sich zusammen der zweite und der vierte Schieber nach links.
Dabei wird die Wendescheibe gedreht, so daß ein seitenverkehrt in der Aussparung der Wendescheibe liegendes Werkstück gewendet und über den dritten Fallschacht zur Abführung gelangt. Der dritte Schieber steht in seiner rechten Ausgangsstellung. Je nach Prüfergebnis bleibt er stehen oder zieht das Werkstück, das vom vierten Schieber am Abfallen gebindert wird, nach links über den Durchgang des vierten Schiebers, der über dem ersten Fallschacht steht« Dort kann es ohne Seitenverkehrung abfallen. Wenn der dritte Schieber in seiner rechten Ausgangsstellung verbleibt und der vierte Schieber nach rechts geht, gelangt das Werkstück über den zweiten Fallschacht zur Seitenverkehrung in die Wendescheibe.
Ausführungsbe isp ieI
Die zugehörigen Zeichnungen zeigen in
Fig. 1 den schematischen Aufbau der Vorrichtung in Ausgangsstellung zur Einleitung des WendeVorganges,
Fig. 2 den schematischen Aufbau der Vorrichtung in der Stellung zur Abführung der Werkstücke,
Fig. 3 das lagerichtige Werkstück, Fig· 4 das verkehrt liegende Werkstück,
Figo 5 den prisinenförmigen Durchgang für die Werkstücke im ersten Schieber
Die Werkstücke 15 werden über Bunker 17, Elevator 18 und Rotorspeicher 21 axial gerichtet der Vorrichtung zugeführt, die als Einheit an einem Gestell 1 angeordnet ist. Erster Schieber 2, verbunden mit Antriebszylinder A, ist mit einem Anschlag 3* bestehend aus einem Bock mit einer Rolle, versehen, der eine am Konsol angebrachte mechanisch-elektrische Prüfeinrichtung 4 mittels Hebelarm betätigt. Über den ersten Schieber 2 ist ein fest angebrachter Zuführkanal 5 vorgesehene Antriebszylinder B ist mit einem zweiten Schieber 6, einem vierten Schieber 7 sowie mit einem Kulissen·» stein 8 der ?/endescheibe 9 gekoppelt. Mit Antriebszylinder C ist ein dritter Schieber 10 verbunden, der mit dem vierten Schieber 7 die Weiterleitung der ¥/erkstücke steuert. Der nachfolgend am Gestell 1 angebrachte erste Palischacht 11 übernimmt die direkte Weiterleitung nicht zu wendender Werkstücke* Eine Verbindung besteht.für zu wendende Werkstücke vom zweiten Palischacht 12 zur Wendescheibe 9» und für gewendete Werkstücke zum dritten Fallschacht 13 und zur Abführung 14.
In der Stellung X für Antriebszylinder A wird ein Werkstück aus dem Zuführkanal 5 dem ersten Schieber 2 zugeteilt« Wird am Antriebszylinder A die Stellung Y eingenommen, wird damit der erste Schieber 2 mit Werkstück 15 in die Prüfstellung gebracht. Durch den prismenförmigen Durchgang 20 wird die Achse des Werkstückes 15 beim Schiebevorgang ausgerichtet. Es erfolgt die Längenprüfung durch die mech.-elektr. Prüfeinrichtung 4 auf richtige Lage nach Fig* 3 oder verkehrte Lage vom Werkstück 15 nach Fig« 4. Nach erfolgter Prüfung wird in Antriebszylinder B die Stellung X eingenommene Dadurch wird der vierte Schieber 7 und der zweite Schieber 6 in die linke Stellung gebracht. Gleichzeitig erfolge' eine Sperrung des durch Schieber 6 und 10 fallenden Werkstückes und eine Weiterleitung eines in der Aussparung 16 der Wendescheibe 9 verkehrt liegenden Werkstückes durch Drehung der Wendescheibe 9· Durch die zur Deckung gebrachten Durchgänge des ersten Schiebers 2 und des zweiten Schiebers 6 gelangt das geprüfte Werkstück in die
21 R Ω 1
— υ —
Öffnung des dritten Schiebers' 10 bei der Stellung Y im Antriebszylinder C, In Auswertung der Prüfung in der Prüfstelle 19 nach Fig« 3 wird im Antriebszylinder C die Stellung X eingenommen und das Werkstück 15 durch den ersten Fallschacht 11 weitergeleitet. Erfolgt die. Auswertung der Prüfung in der Prüfstelle 19 nach Pig« 4} verbleiben Antriebszylinder C mit Stellung Ύ und der dritte Schieber 10 in rechter Position· Antriebszylinder B wird in Stellung Ύ gebracht. Damit öffnet der vierte Schieber 7 den Durchlaß zum zweiten Fallschacht 12. Durch Antriebszylinder B wird gleichzeitig die Aussparung 16 der Wendescheibe 9 zur Deckung mit dem zweiten Fallschacht gebracht und nimmt damit Werkstück 15 auf. Nach erfolgtem nächsten PrüfVorgang wird durch Betätigung vom Antriebszylinder B nach Stellung X der zweite Schieber 6 und der vierte Schieber 7 nach links bewegt und gleichzeitig die Ifendescheibe 9 gedreht. Das darin befindliche Werkstück 15 wird damit in die richtige Lage gedreht und über den dritten Fallschacht 13 zur Abführung 14 weitergeleitet.

Claims (1)

  1. - 7 - 2 1 ο
    Erfindungsanspruch
    Vorrichtung zum lagerichtigen Zuführen von Werkstücken, insbesondere Tonnenrollen mit symmetrischer Mantellinie und mit in der Form verschiedenen Stirnflächen, z. B, mit einer ebenen und einer konvexen, in die die Werkstücke axialgerichtet zugeführt werden, mit einer Prüfstelle für die Lage der Stirnseiten, mit drei Fallschächten, von denen einer direkt zur Abführung dient, einer in die Aussparung einer Drehscheibe mündet, die Aussparung über die Öffnung eines weiteren Fallschachtes drehbar ist, der in die Abführung mündet, dadurch gekennzeichnet,
    daß die Werkstücke (15) senkrecht einem ersten Schieber (2) zugeführt werden, daß dieser Schieber einen Durchgang (20) für die Werkstücke hat, mit einem Antriebszylinder (A) verbunden ist und einen Anschlag (3) besitzt, der mit einer zum Schieber (2) feststehenden Prüfstelle (19) in fö'irkverbindung steht,
    daß ein zweiter Schieber (6) unterhalb des ersten Schiebers (2) mit gleichen Bewegungsrichtungen angeordnet ist, der ebenfalls einen Durchgang für die Werkstücke hat und auf einem Gestell (1) mit gleichem Durchgang bewegbar ist,
    daß unter dem Gestell (1) ein dritter Schieber (10), verbunden mit einem Antriebszylinder (B) und versehen mit einem PujOhgang für die Werkstücke, und darunter ein vierter Schieber (7)j ebenfalls mit einem Durchgang, angeordnet sind, daß unterhalb der Schieber (2;6;10$7) in Schieberichtung hintereinander zwei Fallschächte (11;12) angeordnet sind, daß der erste Fallschacht (11) direkt zu einer Abführung (14) und der zweite Fallschacht (12) zu einer Wendescheibe (9) mit einer Aussparung (16) für ein Werkstück (15) führt, daß von der Wendescheibe ein dritter Fallschacht (13) zum ersten Fallschacht (11) oder zur Abführung (14) führt, daß in der Wendescheibe (9) ein Kulissenstein (8) gleitet, der den zweiten und den vierten Schieber (6;7) mit einem AnteLebs» zylinder (G) verbindet,
    daß der Durchgang (20) im ersten Schieber (2) prismenförmig ausgebildet ist und das Prisma in Schiebei'ichtung für die Werkstücke (15) offen ist,
    daß der Anschlag (3) am ersten Schieber (2) aus einem Bock mit
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