DD150439A1 - Verfahren zum aushalsen vorher gelochter blechteile - Google Patents

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DD150439A1
DD150439A1 DD21872580A DD21872580A DD150439A1 DD 150439 A1 DD150439 A1 DD 150439A1 DD 21872580 A DD21872580 A DD 21872580A DD 21872580 A DD21872580 A DD 21872580A DD 150439 A1 DD150439 A1 DD 150439A1
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sheet metal
cylindrical
metal parts
previously perforated
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DD21872580A
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Karlheinz Wenke
Lutz Wenke
Hans Labetzke
Original Assignee
Karlheinz Wenke
Lutz Wenke
Hans Labetzke
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Abstract

Das Verfahren zum Aushalsen vorher gelochter Blechteile dient vor allem fuer die Fertigung von Verpackungsmitteln und Apparateteilen aus Metall, wie z.B. Weithalskannenoberteile. Diese werden herkoemmlich aus zwei Teilen hergestellt. Durch die Anwendung der Erfindung kann das Werkstueck in kurzer Zeit und mit hoher Form- und Maszgenauigkeit einteilig gefertigt werden. Durch das neue Verfahren kann eine grosze axiale Formaenderung erreicht werden, wodurch es moeglich ist, Blechteile mit relativ langen zylindrischen Ansaetzen zu fertigen. Dies wird erfindungsgemaesz dadurch erreicht, dasz durch rotatorische Umformung mit Hilfe von umlaufenden Waelzkoerpern ein vorher gelochter ebener Zuschnitt durch die Verfahrensschritte Formdruecken, Auswalzen und Abstrecken mit einem zylindrischen Ansatz versehen wird.

Description

Beschreibung der Erfindung
a) Titel der Erfindung
Verfahren zum Aushalsen vorher gelochter Blechteile
b) Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Aushalsen vorher gelochter Bleche zur Herstellung von Teilen mit zylindrischen Ansätzen.
Die Anwendung der Erfindung ist hauptsächlich möglich und zv/eckmäßig für die Fertigung von Verpackungsmitteln und Apparateteilen aus Metall, z.B. Weithälskannenoberteile·
c) Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es sind in ffUmformen und Schneiden" S.60 VSB Verlag Technik Berlin, Verfahren bekannt, mit deren Hilfe ein ebener Zuschnitt durch translatorische Umformung mittels Ziehstempel mit einem zylindrischen Ansatz versehen wird. Diese Verfahren weisen Mängel auf, da nur geringe Formänderungen in axialer Richtung realisiert werden können. Mit diesen Verfahren ist es nicht möglich, eine gezielte Beeinflussung der Wanddicke zu erreichen, sov/ie mit hoher Form- und Maßgenauigkeit zu fertigen. Diese Verfahren beziehen sich nur auf die Herstellung relativ enger Kragen. Zur Herstellung weiter Kragen sind Formdrückverfahren bekannt, mit deren Hilfe ein ebener Zuschnitt durch rotatorische Umformung mit einem zylindrischen Ansatz mittels Drückrolle versehen wird. Diese Technologie ist sehr zeit- und kostenaufwendig, da die Umformung in mehreren Stufeл erfolgen muß« 3s ist in DT - AS 1931897 eine Aushalsvorrichtun^ zum Formen ^on Bonden nr
als aktive Werkzeugele&ente verwendet v/erden. Bei diesem Verfahren findet kein Auswalzen und keine Wanddickenschwächung als Folge einer Druckumformung des entstehenden Kragens statt, so daß auch hier nur geringe Formänderungen in axialer Richtung erreicht v/erden können.
d) Ziel der Erfindung
Der nützliche Effekt der Erfindung besteht im Vergleich zu den bereits bekannten Lösungen darin, daß durch die Realisierung hoher Formänderungen Blechteile mit relativ langen wanddickenreduzierten zylindrischen Ansätzen in kurzer Zeit gefertigt v/erden können, wobei hohe Form- und Maßgenauigkeit erreicht wird·
Erzeugnisse mit langen zylindrischen Ansätzen, z.B. Weithalskannenoberteile, werden zur Zeit aus zwei Teilen gefertigt, wpbei der zylindrische Ansatz, welcher aus einem ebenen Zuschnitt hergestellt, mit Hilfe einer Falzverbin-r dung angebracht wird· Durch die Anwendung der Erfindung ist es möglich, derartige Erzeugnisse einteilig herzustellen, was zur Einsparung von Material und zusätzlichen Arbeitsgängen, wie Schweiß-, Bördel-, Falz- und Biegearbeiten, zur Senkung der Fertigungszeit und zur Rationalisierung des Fertigungsablaufes und somit zur Steigerung der Arbeitsproduktivität führt·
e) Darlegung; des Wesens der Erfindung
Die Aufgabe, Teile mit relativ langen zylindrischen Ansätzen herzustellen, wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß durch rotatorische Umformung mit Hilfe von umlaufenden Wälzkörpern, hauptsächlich Kugeln, ein vorher gelochter ebener Blechzucchnitt durch die Verfahrensschritte formdrücken, auswalzen, abstreckdrücken, mit einem zylindrischen Ansatz versehen wird. Durch den Auswalz- und Abstreckvorgang wird der tangentialen Zugspannung, hervorgerufen durch den Aufweitvorgang, eine radiale Druckspannung überlagert, was eine Vergrößerung der axialen Formänderung zur Folge hat, wodurch es möglich ist, Blechteile mit relativ langen zyl. Ansätzen zu fertigen.
Bei kleinen Aufweitverhältnissen kann auf den Auswalzprozeß verzichtet werden, da hier die tangentialen Zugspannungen geringer sind.
f) Ausführungsboispiel
Anhand eines Ausführungsbeispieles wird das Verfahren zur Herstellung zylindrischer Ansätze aus einem ebenen Zuschnitt dargestellt·
Fig#1 zeigt einen gelochten ebenen Blechzuschnitt 1 vor dem Umformvorgang· Den Formdrückprozeß, hervorgerufen durch die Vorschubbewegung des umlaufenden Kugelkranzes 2, zeigt Fig.2. Nach Anlage an einen unter Vorspannung stehenden. Walzring 3 v/ird der entsprechende kragenförmige Ansatz unter Durchinessererweiterung und Wanddickenschwächung ausgewalzt und gleichzeitig im Bereich eines zylindrischen Futters A- abgestreckt, Fig»3· E1 ig»4- zeigt das umgeformte Blechteil·

Claims (1)

  1. Erf i ndung s anspruc h
    Verfahren zum Aushalsen vorher gelochter Blechteile mit Hilfe von umlaufenden Y/älzkörpern, vornehmlich Kugeln, dadurch gekennzeichnet, daß der Aushalsvorgang durch einen Formdrückprozeß eingeleitet und nach Anlage des entstehenden kragenförmigen Ansatzes an einen Walzring unter Durchmessererweiterung und Wanddickenschwächung ausgewalzt und / oder gleichzeitig im Bereich eines zylindrischen Futters abgestreckt wird.
    Hierzu 1 Seite Zeichnungen
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