DD150444A1 - Hydraulische presse,insbesondere zum schneiden - Google Patents

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DD150444A1
DD150444A1 DD21800179A DD21800179A DD150444A1 DD 150444 A1 DD150444 A1 DD 150444A1 DD 21800179 A DD21800179 A DD 21800179A DD 21800179 A DD21800179 A DD 21800179A DD 150444 A1 DD150444 A1 DD 150444A1
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DD
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plunger
pump piston
piston
press
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DD21800179A
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English (en)
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Eberhard Demmler
Albert Dittes
Andreas Hoefer
Franz Garreis
Rainer Hendel
Original Assignee
Eberhard Demmler
Albert Dittes
Andreas Hoefer
Franz Garreis
Rainer Hendel
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B1/00Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen
    • B30B1/26Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by cams, eccentrics, or cranks
    • B30B1/265Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by cams, eccentrics, or cranks using a fluid connecting unit between drive shaft and press ram

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine hydraulische Presse, insbesondere zum Schneiden von Blech oder Stangenmaterial bei hohen Hubzahlen. Das Ziel der Erfindung besteht darin, die Fuehrungsgenauigkeit des Stoeszels von der Veraenderung der Temperatur des Hydraulikmediums unabhaengig zu machen. Aufgabe der Erfindung: Schaffung einer hydraulischen Presse mit veraenderter Anordnung der Preszkolben. Erfindungsgemaesz wird diese Aufgabe geloest, indem ein zentraler Preszkolben angeordnet ist. Die Masse der bewegten Teile und die Kolbenflaechen sind wie bekannt zu dimensionieren. Durch die zentrale Anordnung des Preszkolbens wird der Einflusz einer Temperaturveraenderung des Hydraulikmediums auf die Fuehrungsgenauigkeit ausgeschlossen.

Description

Titel der Erfindung
Hydraulische Presse, insbesondere zum Schneiden
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine hydraulische Presse, insbesondere zum Schneiden von Blech oder Stangenmaterial bei hohen Hubzahlen,
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bekannt ist eine hydraulische Presse nach WP 142 991,bei der sich in einem Pressengestell ein Zylinderblock mit zwei beidseitig beaufschlagten Preßkolben, die über Kolbenstangen mit einem Pressenstößel verbunden sind, sowie ein beidseitig beaufschlagter Pumpkolben mit einer Kolbenstange befinden» Die über den beiden Preßkolben und dem Pumpkolben·befindlichen Zylinderräume sind miteinander durch Kanäle verbunden, desgleichen die unter den beiden Preßkolben und dem Pumpkolben befindlichen Zylinderräumeβ Bei der Aufvvärtsbewegung des Pumpkolbens wird die im darüberliegenden Zylinderraum befindliche Hydraulikflüssigkeit über Kanäle in die beiden über den Preßkolben liegenden Zylinderräume verdrängt» so daß die beiden Preßkolben und damit der Pressenstößel eine Abwärtsbewegung ausführen* Gleichzeitig fließt die in den
unter den beiden Preßkolben liegenden Zylinderräumen befindliche Hydraulikflüssigkeit über Kanäle in den unter dem Pump» kolben liegenden Zylinderraum* In umgekehrter Weise verursacht eine Abwärtsbewegung des Pumpkolbens eine Aufwärtsbewegung der Preßkolben und des Pressenstößels» Die Kolbenstange des Pumpkolbens ist mit Mitteln zur Erzeugung einer translatorischen Bewegung verbunden« Anstelle des Zylinderblockes können auch Einzelzylinder angeordnet sein. Die Masse der geradlinig bewegten Teile der Mittel zur Er-
D zeugung der Hubbewegung und die Masse des Pumpkolbens einschließlich dessen Kolbenstange verhält sich zur Masse der beiden Preßkolben einschließlich deren Kolbenstangen, des Stößels und des Oberwerkzeuges wie die Fläche der Pumpkolben» Oberseite zur Gesamtfläche der beiden Preßkolbenoberseiten bzw* wie die Fläche der Pumpkolbenunterseite zur Gesamtfläche der beiden Preßkolbenunterseiten« Hierdurch wird ein Ausgleich der hin» und hergehenden Massen.erreicht, wobei sowohl das Gesamtvolumen der drei oberen Zylinderräume wie auch das Gesamtvoluoien der drei unteren Zylinderräume konstant iste
Nachteilig ist bei dieser bekannten technischen Lösung, daß, bedingt durch die außermittige Anordnung der Preßkolben, Temperaturänderungen innerhalb des Hydraulikmediums zu Maßänderungen des Zylinderblockes bzw'« zu Lageänderungen der Einzelzylinder führen, wodurch die Genauigkeit der Stößel-= führung ungünstig beeinflußt wird»
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, die Führungsgenauigkeit des O Stößels von der Veränderung derTemperatur des Hydraulikmediums unabhängig zu machen«
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine hydraulische Presse der eingangs genannten Art mit veränderter Anordnung der Preßkolben zu schaffeno
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Die Erfindung weist folgende Merkmale auf:
Xn einem Pressengestell befindet sich ein Zylinderblock mit einem beidseitig beaufschlagten Preßkolben, der über eine Kolbenstange mit einem Pressenstößel verbunden ist, sowie zwei beidseitig beaufschlagte angeordnete Pumpkolben mit jeweils einer Kolbenstange,, Die über dem Preßkolben und den beiden Pumpkolben befindlichen Zylinderräume sind miteinander durch Kanäle verbunden, desgleichen die unter dem Preßkolben und den beiden Pumpkolben befindlichen Zylinderräume. Bei der Aufwärtsbewegung der beiden Pumpkolben wird die in den darüber» liegenden Zylinderräumen befindliche Hydraulikflüssigkeit über Kanäle in den über dem Preßkolben befindlichen Zylinderraum verdrängt, so daß derPreßkolben zusammen mit dem Pressen-Stößel eine Abwärtsbewegung ausführt. Gleichzeitig fließt die im unter dem Preßkolben liegenden Zylinderraum befindliche Hydraulikflüssigkeit über Kanäle in die beiden unter dem Pumpkolben liegenden Zylinderräume» In umgekehrter Weise verursacht eine Abwärtsbewegung- der Pumpkolben eine Aufwärtsbewegung des Preßkolbens und des Pressenstößels. Die Kolbenstangen der Pumpkolben sind mit Mitteln zur Erzeugung einer translatorischen Bewegung, vorzugsweise mit einem Kurbeltrieb, verbunden* Anstelle des Zylinderblockes können auch Einzelzylinder angeordnet sein« Die Massen der bewegten Teile und die Kolbenflächen sind in bekannter Weise zu dimensionieren» Hierdurch wird ein Ausgleich der hin» und hergehenden Massen erreicht. Durch die zentrale Anordnung des Preßkolbens wird derEinfluß einer Temperaturänderung des Hydraulikmediums auf die Führungsgenauigkeit ausgeschlossen«
Ausführungsbeispiel
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung wird nachstehend beschrieben« In der zugehörigen Zeichnung zeigt:
Fige 1 eine Ansicht Y der Fig. 2 Fig. 2 eine Ansicht X der Fig. le
Die in Fige 1 dargestellte hydraulische Presse zum Schneiden von Blech bei hohen Hubzahlen besteht aus einem Pressen·» gestell 1» in dem sich ein Zylinderblock 2. befindet, der drei Zylinderbohrungen aufweist, die miteinander durch Kanäle 10* 13 verbunden sind«
Die beiden äußeren Zylinderbohrungen sind symmetrisch zur mittleren Zylinderbohrung angeordnet und haben einen klei» neren Durchmesser als die mittlere Zylinderbohrungβ In den beiden äußeren Bohrungen befinden sich zwei Pumpkolben 6« deren Kolbenstangen 7 vorzugsweise über Gelenke 26 mit den Pleuelstangen 25 eines Doppelkurbeltriebes verbunden sind«, Weitere Bauteile des Doppelkurbeltriebes sind zwei Exzenter 24 und eine Welle 21, auf der sich die Schwungmasse 22 befindet, die gleichzeitig als Riemenscheibe für einen Riementrieb 23 (Fig« 2) dient *
Der Riementrieb 23 verbindet den Doppelkurbeltrieb mit einem
Antriebsmotor 20o In der mittleren Zylinderbohrung des
Zylinderblockes 2 ist ein Preßkolben 3 angeordnet, der
:0 über eine Kolbenstange 4 mit einem Pressenstößel 5 verbunden ist«
Die Wirkungsweise der Presse ist folgende:
Die vom Antriebsmotor 20 erzeugte und vom Riementrieb 23
!5 auf die Welle 21 übertragene Rotationsbewegung wird vom Doppelkurbeltrieb 24„ 25, 26 in eine translatorische Bewegung der Kolbenstangen 7 und der Pumpkolben 6 umgewandelte Dabei wird die in den Zylinderräumen 9, 12 oberhalb und unterhalb der Pumpkolben 6 befindliche Hydraulik-
>0 flüssigkeit wechselweise über die Kanäle 10, 13 in die Zylinderräume 8, 11 oberhalb und unterhalb des Preßkolbens verdrängt j so daß der Preßkolben 3 zusammen mit dem Pressenstößel 5 eine Hubbewegung ausführt* Dabei entspricht der Aufwärtsbewegung der Pumpkolben 6 eine Abwärtsbewegung des Pressenstößels 5 und der Abwärtsbewegung der Pumpkolben eine Aufwärtsbewegung des Pressenstößels 5« Da Hydraulik«
flüssigkeit als nahezu inkompressibel betrachtet werden kann und jedes aer beiden Hydrauliksysteme in sich abgeschlossen ist, verhält sich der Hub der Pumpkolben 6 zum Stößelhub wie die Fläche der Preßkolbenoberseite 17 zur Gesamtfläche 6er beiden Pumpkolbenoberseiten 16 bzw. wie die Fläche der Preßkolbenunterseite 19 zur Gesamtfläche der Pumpkolbenunterseiten 18e Auftretende Leckverluste sowie Volumenänderungen der Hydraulikflüssigkeit infolge Temperatur· Veränderungen werden mittels einer nicht dargestellten Einrichtung durch die beiden Bohrungen 27 und 28 ausgeglichen*

Claims (1)

  1. Hydraulische Presse, insbesondere zum Schneiden von Blech oder Stangenmaterial bei hohen Hubzahlen, mit einem in einem Pressengestell angeordneten Zylinderblock oder mit in einem Pressengestell angeordneten Einzelzylindern, in dem/denen sich beidseitig beaufschlagte Preßkolben, die über Kolbenstangen mit einem Pressenstößel verbunden sind und beidseitig beaufschlagte Pumpkolben mit Kolbenstangen befinden, wobei die sich oberhalb der Preßkolben und der Pumpkolben befindenden Zylinderräume miteinander durch Kanäle und die sich unterhalb der Preßkolben und der Pumpkolben befindenden Zylinderräume miteinander durch Kanäle verbunden sind", und mit Mitteln zur Erzeugung einer Hubbewegung der Pumpkolben, wobei sich die Masse der geradlinig bewegten Bauteile der Mittel zur Erzeugung der Hubbewegung der Pumpkolben und deren Kolbenstangen 7Mr Masse der Preßkolben, deren Kolbenstangen, des Pressenstößels und eines Werkzeugoberteils so verhält wie die Gesamtfläche der Pumpkolbenoberseiten zur Gesamtfläche der Preßkolbenoberseiten bzw. wie die Gesamtfläche der Pumpkolbenunterseiten zur Gesamtfläche der Preßkolbenunterseiten, dadurch gekennzeichnet, daß ein zentraler Preßkolben (3) angeordnet iste
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