DD150488A1 - Verfahren zur glanzminderung bei textilmaterial aus polyester-texturseide - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Glanzminderung bei Textilmaterial, das vollstaendig aus Polyester-Texturseide besteht, vorzugsweise bei Groszrundgestricken. Solche Textilmaterialien weisen einen unerwuenschten, speckigen Glanz auf, der insbesondere bei satten, tiefen Unifaerbungen sichtbar wird. Ziel der Erfindung ist es, diesen unerwuenschten Glanz mit vertretbarem oekonomischen Aufwand zu beseitigen. Dabei sollen griffliche, Farb- und andere Beeintraechtigungen ausgeschlossen werden. Dies wird dadurch erreicht, dasz zunaechst eine Behandlung mit anorganischen oder organischen Chemikalien, insbesondere basisch wirkenden Chemikalien, die gegenueber Polyester nicht indifferent sind, durchgefuehrt wird. Anschlieszend wird das Textilmaterial der Einwirkung einer auf elektrischem Wege herbeigefuehrten Gasentladung in sauerstoffhaltiger Atmosphaere, insbesondere in Luft, unterzogen. Als basisch wirkende Chemikalien kommen vorzugsweise eine 2- bis 4 %ige waeszrige Natriumhydroxidloesung o. eine 20- bis 30 %ige waeszrige Natriumcarbonatloesung in Betracht.
Description
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Verfahren zur Glanzrainderung bei Textilmaterial aus Polyester-Textur seide
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Glonzminderung bei Textilmaterial, das vollständig aus Polyester-Texturseide besteht, vorzugsweise bei Großrundgestricken. Solche Textilmaterial ien weisen einen unerwünschten, speckigen Glanz auf, der insbesondere bei satten, tiefen Unifärbungen sichtbar wird.
Es ist bekannt, bei derartigem Textilmaterial über die Fadenoder Plächengebildekonstruktion eine Glanzminderung zu erreichen. Diese Möglichkeiten stellen aber unvollkommene Lösungen dar, da derartige Verfahrensweisen auf einige wenige Varianten der Faden- oder Flachengebildeherstellung beschränkt sind.
Y/eiterhin werden bereits Textilvoredlungsverfahren, insbesondere mechanische Verfahren, zur Beseitigung des Glanzes angewendet, wobei Schmirgel- bzw. Sohleifprozesse im Vordergrund stehen. Віеве Verfahren sind jedoch technologisch diJfLzil und werden durch dos differenzierte Verhalten bestimmter Oberflächenstrukturen einerseits sowie durch eine begrenzte Anzahl
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schleifbarer Kapillaren je Texturseidenfaden andererseits eingeschränkt .
Ein nachträgliches Bedrucken des Textilmaterial zur visuellen Übertönung des unliebsamen Glanzes schließt unigefärbte Textilmaterialien als FinalerZeugnisse аиз.
Chemische Methoden der Glanzminderung beruhen zumeist auf dem Einsatz von TJitteln mit zum Paserstoff unterschiedlichem Brechungsindex, z. B. Titandioxid, während des Erspinnungsvorganges der Fäden oder im Rahmen der Veredlung der textlien Flächengebilde. Entscheidende Nachteile sind hierbei die Verschleierung des Farbtons bei gefärbtem Textilmaterial, eine fotokatalytische Schädigung des Textilmaterial, ungleiche liattiorungüeffekte infolge Agglomerieren der zugesetzten Pigmente und vorzeitige Vcr-Bchleißorscheinungen an Apparaten und Anlagen durch die zumeist scharfkantigen Zusätze. So wird in der ERD-Auslegeschrift 1 098 905 beschrieben, die Mattierungspigmente erst auf dem Fa-Berstoff herzustellen, indem dor Paserstoff zunächst mit Elektrolyt lösungen, vorzugsweise erdalkali- ooer na briumthiosulfachalt igen, gequollen und durch chemische Nachbehandlung mit Säure aus dem Thiosulfat das Pigment erzeugt wird. Die Quellwirkung allein erzeugt keinen Llattierungseffekt,
Auch in der DDR-Patentschrift 1944 dient ein vorheriges Quellen oder Anlösen lediglich dem besseren Einverleiben der eigentlichen Y^irksub stanz.
Hur bei stärkerem chemischen Angriff auf den Polyosterfacerstoff, z. B. durch Behandlung mit 10%igcn und hoher konzentrierten, heißen Laugen, resultiert aufgrund eines Abschälvorganges auch ein gewisser !,Tatteffekt. Diese Behandlung ist jedoch mit einem Lappigwerden des Materials verbunden und daher für weiche Artikel, wie solche aus Großrundgestrick, nicht geeignet.
Bekannt ist gleichfalls die Behandlung von Textilmaterialien in Gasentladungen zum Zwecke der Verbesserung ihrer texti!physikalischen Eigenschaften, wie Adhäsion, Reiß- und Scheuerfestigkeit, Krumpfung und Formbeständigkeit, Die Anwendung von Gasentladungen ist jedoch bisher auf diesen Einsatzzweck beschränkt geblieben.
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Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, den unerwünschten, speckigen Glanz bei Textilmaterial, das vollständig- aus Polyester-Texturseide besteht, mit vertretbarem ökonomischen Aufwand und auf einfache Art und Weise zu beseitigen.
Der Erfindung, liegt die Aufgabe zugrunde, das speckig-glänzende Aussehen von Textilmaterial aus 100 % Polyester-Texturseide, das insbesondere bei satten, tiefen Unifärbungen ins Auge fällt zu verändern, wobei griffliehe, Färb- und andere Beeinträchtigungen auszuschließen sind.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß das genannte Textilmaterial zunächst einer Behandlung mit anorganischen oder organischen Chemikalien, insbesondere basisch wirkenden Chemikalien, die gegenüber Polyester nicht indifferent sind, unterzogen wird. Anschließend wird das Textilmaterial der Einwirkung einer auf elektrischem Wege herbeigeführten Gasentladung in säuerst offhaltiger Atmosphäre, insbesondere in Luft, unterworfen. Das synergiatische Zusammenwirken beider Behandlungen ruft den Effekt der Glanzminderung hervor.
Als basisch wirkende Chemikalien werden vorzugsweise eine 2-bie 4%ige wäßrige Natriumhydroxidlösung oder eine 20- bis 30%ige wäßrige NatriumcarbonatIosung verwendet.
In Betracht kommen erfindungsgemäß aber auch andere anorganische oder organische Chemikalien.
Als anorganische Chemikalien sind verschiedene Stoffklassen anwendbar, so verdünnte Säuren und Laugen, Komplexverbindungen oder Salze. Geeignete Vertreter sind z, B. Aluminiumchlorid, Ammoniumrhodanid, Bariumchlorid, Calciumchlorid, Kaliumchlorid, Kaliumnitrat, Magnesiumchlorid oder Zinkchlorid. Dabei soll die Behandlung mit den Chemikalien vorteilhafterweise in wäßrigen Lösungen bei Kochtemperatur oder knapp darunter, jedoch nicht unter 80 0C,während einer Dauer bis zu 20 min erfolgen. Das Flottenverhältnis kann in weiten Grenzen variieren, vorzugsweise zwischen 1 : 8 bis 1 : 40.
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Als organische Chemikalien kommen vor allem Amine, Benzylalkohol, o-Dichlorbenzol, Kresole, Nitrobenzol oder Salicylsäure in Betracht. Dabei kann die Behandlung mit den reinen flüssigen Chemikalien oder in alkoholischer bzw. wäßriger Lösung erfolgen. Die BehanälungDbedingungen entsprechen etwa denen mit anorganischen Chemikalien.
Eine vorteilhafte Variante besteht darin, daß das Textilmaterial vor der Einwirkung der Gasentladung mit der Lösung der besagten Chemikalien kurszeitig behandelt, abgequetscht und anschließend einer maximal 20minütigen Satt dampfbehandlung unterworfen wird.
Nach der Behandlung mit den Chemikalien wird das Textilmaterial einer Niederdruckgasentladung oder einer Koronaentladung unterzogen.
Erfindungsgemäß muß bei der Gasentladung das Entladungsgas Sauerstoff in freier oder gebundener Porm enthalten, so daß in der Gasentladung Sauerstoffionen und/oder angeregte Sauerstoffatome vorhanden sind. Als Entladungsgan wird vorzugsweise Luft verwendet. Geeignet ist auch beispielsweise reiner Sauerstoff oder Kohlendioxid.
Bei der Иiederdruckgasent ladung wird vorzugsweise im Druckbereich unter 1 500 Pa gearbeitet. Dabei müssen zur Erzielung der für die Glanzminderung erforderlichen ÄtzwirJmng die Entladungsßtromdichte der Niederdruckgasentladung und die Behandlungszeit in der Niederdruckgasentladung aufeinander abgestimmt sein. Eine
Entladungsstromdichte von > 2 mA/cm ist zwar mit kurzen Behandlungszeiten verbunden, birgt aber die Gefahr der Vergilbung und Verhärtung durch zu starken Abbau in eich. Weiterhin ist die Lage des Textilmaterial in der Niederdruckgasentladung von Bedeutung. Wenn das Textilmaterial auf der wassergekühlten Katode aufliegt, wird etwa nur die halbe Behandlungszeit benötigt gegenüber einer Positionierung des Textilmaterial in der positiven Säule der Entladung.
Im Palle einer Koronaentladung wird das Textilmaterial bei Atmoöphärendruck über geerdete, mit Isoliermaterial beschichtete Walzen an hochspann uiigsf uhren den Behandlungsochienen vorbeigeführt. Die Behandlungsintensität hängt dabei von der Entladungs-
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spannung, der Entladungsfrequenz und der Anzahl der Behandlungsschienen ab. Erfindungsgemäß wird eine Entladungsspannung von vorzugsweise > 10 kV und eine Entladungsfrequens von vorzugsweise > 10 kHz angewendet. Die Anzahl der Behandlungsschienen ist vorzugsweise £ 10.
Erfindungsgemäß kann zum Zwocke der Musterung eine mit Mustern versehene Abdeckplatte auf das Textilmaterial aufgelegt oder mit dem durchlaufenden Textilmaterial mitgeführt v/erden. Dadurch wird die Gasentladung nur partiell auf dem Textilmaterial zur Einwirkung gebracht. Durch Variation des Abstandes der Abdeckplatte vom Textilmaterial läßt sich zusätzlich die Konturenschärfe der Musterung beeinflussen.
Der Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin, daß ohne Einschränkung bei jedem beliebigen Textilmaterial, das vollständig aus Polyester-Texturseide besteht, eine Glanzminderung ohne anderweitige beeinträchtigende Begleiterscheinungen erreicht wird.
Das erfindungs gemäße Verfahren achließt auch grundsätzlich die Behandlung mit speziellen Textilhilfsmitteln einschließlich Haushaltwaschmitteln, z, B .'11S pee syntex"des VEB V/a schmitt elwer к Genthin, anstelle der besagten Chemikalien nicht aus.
Die Erfindung soll anhand nachfolgender Ausführungsbeispiele näher erläutert werden, ohne damit die Allgemeingültigkeit еіл-zuschranken.
Als Textilmaterial dient ein anthrazitfarbenes Plächongebilde aus 100 % Polyester-Texturseiden-Großrundgestrick. Dieses wird in Breitbehandlung 15 min lang bei 95 0C dem Einfluß einer 2 5%igen wäßrigen Natriumcarbonatlösung ausgesetzt. Es verliert dabei etwas Farbstoff. Danach wird das Flächongebilde ausgewaschen und getrocknet. Anschließend unterzieht man es einer Niederdruckgasentladung. Die Behandlungsseit beträgt 3 min, und es herrscht ein Ent la dungs druck von 80 Pa. Als Entladungsgas wird Sauerstoff
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verwendet. Die Entladungsstromdichte beträgt 1,5 mA/cm , wobei die ParallelplattenelektrodGn symmetrisch angeordnet sind und eine Hochfrequenzenergie von 400 Y/ und 27 IiHz eingespeist wird. Das Plüchengebilde liegt dabei direkt auf den Elektroden auf und unterliegt so dem Ionenbombardement einer Hochfrequenzkatode.
Nach der erfindungsgemäßen Behandlung hat das Textilmaterial seinen speckigen Glanz verloren und wirkt tiefer angefärbt. Ursprünglicher Griff und sonstiger Warencharakter sind erhalten geblieben,
Als Textilmaterial dient ein dunkelblaues Großrundgestrick aus 100 % Polyester-Textursoide, das man mit einer 2$igen wäßrigen Natriumhydroxidlösung 30 s lang kontaktiert, dann abquetscht bei einem Abquetscheffekt von 150 % und schließlich einer 20minütigen Satt dampfbehandlung unterwirft. Danach wird das Textilmaterial ausgewaschen, getrockaet und einer Uiederdruckgasent-Iadung ausgesetzt, v/obei die Entladungsparameter wie im Beispiel 1 gewählt v/erden. Als Entladungsgas wird Jedoch nun Luft anstelle von Sauerstoff verwendet.
Das Textilmaterial hat danach seinen speckigen Glanz verloren und zeigt die gleichen guten Eigenschaften wie das nach Beispiel 1 behandelte Flächengebilde.
Als Textilmaterial dient ein anthrazitfarbenes Plächengebilde aus 100 % Polyester-Texturseiden-Großrundgestrick. Es wird 15 min lang mit 3^igor wäßriger iJatriumhydroxidlösung bei 00 C behandelt, dann gewaschen und getrocknet, Anschließend setzt man das Plächengebilde einer Koronaentladung aus, wobei die Entladungsspannung 15 kV und die Entladungsfrequenz 30 kHz betragen. Das Plächengebilde wird dabei bei Atmosphärendruck über geerdete, mit Isoliermaterial beschichtete Walzen mit einer Geschwindigkeit von 5 m/min an 10 Behandlungsschienen vorbeige-
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führt» Der Abstand zwischen Behandlungsschienen und Walzen beträgt 10 mm.
Die am Textilmaterial resultierende Glanzminderung ist mit der in den Beispielen 1 und 2 erreichten vergleichbar.
Claims (7)
- 213 33 6Erfindungaanspruch1» Verfahren zur Glanzminderung bei Textilmaterial, das vollständig aus Polyester-Texturseide besteht, vorzugsweise bei Großrundgestricken, gekennzeichnet dadurch, daß zunächst eine Behandlung mit anorganischen oder organischen Chemikalien, insbesondere basisch v/irkenden Chemikalien, die gegenüber Polyester nicht indifferent sind, durchgeführt und anschließend das Textilmaterial der Einwirkung einer auf elektrischem Wege herbeigeführten Gasentladung in säuerst offhaitigor Atmosphäre, insbesondere in Luft, unterzogen wird,
- 2. Verfahren nach Punkt 1, go kenn ze ic line t dadurch, daß als basisch wirkende Chemikalie vorzugsweise eine 2- bis 4/Sige wäßrige Natriumhydroxidlösung verwendet wird,
- 3. Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß als ba-· sisch wirkende Chemikalie vorzugsweise eine 20- bis 30%ige wäßrige llatriumcarbonatlösung verwendet wird.
- 4. Verfahren nach Punkt 1, 2 und 3, gekennzeichnet dadurch, daß das Textilmaterial vor der Einwirkung der Gasentladung mit der Lösung der besagten Chemikalien kurzzeitig behandelt, abgequetscht und anschließend einer maximal 20minütigen Sattdampfbehandlung unterworfen wird.
- 5. Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß als Gasentladung eine Niederdruckgasentladung angewendet wird,
- 6. Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß als Gasentladung eine Koronaentladung angewendet v/ird,
- 7. Verfahren nach Punkt 1, 2, 3, 4, 5 "und 6, gekennzeichnet dadurch, daß zum Zwecke der Musterung eine mit Mustern versehene Abdeckplatte auf das Textilmaterial aufgelegt oder mit dem durchlaufenden Textilmaterial mitgeführt und dadurch die Gasentladung nur partiell auf dem Textilmaterial zur Einwirkung gebracht wird.
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