DD150490A6 - Selbstfahrbare gleisbett-reinigungsmaschine - Google Patents
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Abstract
Das Ziel ist darin zu sehen, eine selbstfahrbare Gleisbett-Reinigungsmaschine nach Patent AP 143167 zu schaffen, mit der der gereinigte und wieder einzubringende Bettungsschotter auch bei sehr unterschiedlichen Schotter- bzw. Einsatzverhaeltnissen gleichmaeszig verteilt eingebracht werden kann. Aufgabengemaesz soll durch ein gleichmaeszig verteiltes Einbringen d. Schotters auch eine genauere Gleislage, insbesondere ueber einen groeszeren Gleislaengsbereich erreicht werden. Dazu ist eine Maschine vorgesehen mit auf einem Fahrgestellrahmen vorgesehenen Vorrichtungen zum Aufnehmen, Reinigen, Speichern und Wiedereinbringen des Schotters sowie mit Foerder- bzw. Transportvorrichtungen und Regel- bzw. Leitvorrichtungen fuer den zu behandelnden Bettungsschotter sowie mit insbesondere Hydraulik-Antrieben fuer diese Vorrichtungen und gegebenenfalls mit Gleishebe-, Schotterplanier- und Verdichtvorrichtungen. Erfindungsgemaesz ist dabei die Speichervorrichtung, insbesondere der Speicherbehaelter, mit einer Steuer- und Ueberwachungsvorrichtung, die zur Beaufschlagung der Antriebe vorgesehen ist, verbunden, welche zur vorbestimmbaren, meszbaren Regelung, insbesondere waehrend der Schotter-Wiedereinbringung, der dem schotterfreien Aushubbereich zufuehrbaren, gereinigten Schottermengen ausgebildet ist.
Description
Berlin, den 1«, 6β 1979 GZ 55 125 2
Selbst fahrbare Gleisbett-Reinigiinfisffiagchiiie
Die Erfindung ist auf dem Gleisbaumaschinengebiet anwendbar, und sie betrifft eine selbstfahrbare Gleisbett-Reinigungsmaschine mit auf einem Fahrgestellrahmen vorgesehenen Vorrichtungen zum Aufnehmen, Reinigen, Speichern und Wiedereinbringen des Schotters nach Patent Α^'7> ^b7
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen :
Im Hauptpatent t)P AH3 A&t ist eine selbst-
fahrbare Gleisbett~Reinigungsmaschine mit auf einem Fahrgestellrahmen vorgesehenen Vorrichtungen zum Aufnehmen» Reinigen, Speichern und Wiedereinbringen des Schotters sowie mit Förder- bzwc mit Transportvorrichtungen und Regel- und Verteilorganen für den zu behandelnden Bettungsschotter, wobei die Vorrichtung zum Speichern des gereinigten Schotters einen zwischen den Fahrwerken der Maschine angeordneten Speicher aufweist sowie gegebenenfalls mit Gleishebe-, Schotterplanierund Verdichtvorrichtungen beschriebe^ die auch bei unterschiedlichen Arbeitsverhältnissen eine ausreichende Zufuhr von gereinigtem Schotter zu den Wiedereinbring- bzw© Verteilvorrichtungen gewährleistet*
Darüber hinaus ist eine Bettungsreinigungsmaschine der obengenannten Art bekannt - DD-PS 86 028 - die mit einer - den
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aus Schienen und Schwellen bestehenden Gleisrost endlos um~ schließbaren - Förderaushubkette versehen ist, der zur Reinigung des aufgenommenen Bettungsschotters eine Siebvorrichtung nachgeordnet ist» Die.Wiederelnbringvorrichtung umfaßt gum Ausgleich der unterschiedlichen.Zufuhrmengen des gereinigten Schottermaterials von der SiebVorrichtung eine im Wieder einbringe bzw <> Yerteilkreislauf angeordnete Speichervorrichtung für den gereinigten Schotter, jedoch mit relativ geringem Speichervolumen«. Diese ist im schotterfreien. Aushubbereich unterhalb der Schotterverteilförderbänder angeordnet, so daß die Sicht auf diesen Aushub- bzw» Wiedereinbringbereich teilweise verdeckt ist und auf Grund des relativ großen Platzbedarfes gerade in diesem Bereich ein eventueller linsatz weiterer Schotterbearbeitungsvorrichtungen, wenn erwünscht, nur sehr schwer möglich ist«. Dazu kommt * daß das relativ hohe Gewicht des Speicherinhaltes etwa mittig zwischen 'den beiden Fahrwerken auf den'Fahrgestellrahmen der Maschine einwirkt und dieser daher relativ hohen Biegebelastungen unterworfen wird«.
Diese bekannte Schotterbett-Reinigungsmaschine hat sich in der Praxis sehr bewährt, da bereite ein. gewisser Ausgleich zwischen den in unterschiedlichen Mengen von den Auslassen der Siebvorrichtung anfallenden gereinigten Schottermengen und den im Bereich der Wiedereinbringvorrichtung zum Herstellen des gewünschten Bettungsquerschnittes erforderlichen Schottermengen, durch die Verwendung des Schotterspeichers ermöglicht wird. Eine Steuerung und Überwachung der Speichervorrichtung bzw, der der Y/iedereinbringvorrichtung zugeführten gereinigten Schottennengen ist aber für die .jeweilige Bedienungsperson nicht immer durchführbare Vor allem ist es
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jeweils dann schwierig zu erkennen, um wieviel die Zufuhr an gereinigtem Schotter zur Wiedereinbringvorrichtung su drosseln bzw., su erhöhen ist, wenn die Vorschubgeschwindigkeit der Schotterbett-Reinigungsmaschine auf Grund unterschiedlicher Schotterverhältnisse geringer wird bzw, durch unter-= schiedliche Raumtiefen oder gewünschte unterschiedliche Soll-Lagen des Gleises' die Schichtstärken sich verändern. Meist kann die Bedienungsperson erst nach dem Abwurf der jeweils herantransportierten gereinigten Schottermengen erkennen, ob zu wenig bzw* zu viel Schotter vorhanden ist und es verbleiben neben den Schwierigkeiten, die richtige Einstellung der zugeordneten Schotter-Regel- bzw« -Leitvorrichtungen zu finden, auch in dem bereits verfüllten Gleisbereich diese Zonen mit unterschiedlicher Schichtsfärke des wiedereingebrachten Schottersβ
Is ist weiterhin eine selbstfahrbare Schotterbett-Reinigungs-Eiaschine - gemäß DE-OS 24 02 447 - bekannt, die mit einer Schotteraufnähme-= und Fördervorrichtung, einer Siebvorrichtung und nachgeordneten Wxedereinbringvorrichtungen für den gereinigten Schotter versehen ist« Diese Maschine ist bereits mit einer Steuervorrichtung ausgestattet, der im Bereich der Schot teraufnahine- und fördervorrichtung sowie den weiteren der Siebvorrichtungen unmittelbar vor™ bzw. nachgeordneten Schotterförderern zusammenwirkende Meß-.bzw. Überwachungsvorrichtung zugeordnet sind* Des weiteren ist auch der Geschwindigkeitsregler für die Steuerung des Antriebsjüotors der Maschine mit der Steuervorrichtung verbunden«, Entsprechend den mit den Meß- .bzw, "überwachungsvorrichtungen festgestellten Leistungsaufnahmen der Antriebsmotoren für die Aufnahme·=· und Fördervorrichtung bzw* der Schotterförderer
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oder durch die Peststellung der Förderkapazität der Förderer mittels als Gewichtsmeßapparate ausgebildeten Meß- bzw. Überwachungsvorrichtungen wird dabei jeweils der Geschwindigkeitsregler für die Vorsehubgeschwlndigkeit der Maschine derart verändert, daß die festgestellten Meßwerte sich innerhalb vorgegebener Grenzwerte befinden bzw* bei über- oder Unterschreiten dieser Grenzwerte die Vorschubbewegung der Maschine verringert- bzwe erhöht wird« Damit soll erreicht werden, daß die Antriebe für die Schotteraufnähme- bzw. Fördervorrichtung bzw« die weiteren Förderer nicht überbean™ sprucht werden bzw« daß die maximale Reinigungskapazität der Siebvorrichtung möglichst optimal genutzt wird* Ein wesentlicher Uachteil dieser Schotterbett-Reinigungsmaschine liegt jedoch darin« daß durch die Veränderungen der Vorsehubgeßchwindigkeit zur Anpassung an die Beanspruchung der Antriebe bzw* die Kapazität der Siebvorrichtung die im schotterfreien Aushubbereich wiedereingebrachten gereinigten Schottermengen ständig variieren, wodurch, über einen längeren üleislängsbereich betrachtet, die Schichtstärke des wiedereingebrachten gereinigten Schotters sich ständig ändert und auch keine genaue Gleislage, durch die unterschiedlichen Flöhen der die Unterseiten der Schwellen abstützenden Schotterschicht, erzielbar ist«, Nachteilig ist ferner, daß keine Möglichkeit vorgesehen ist, den von der Siebvorrichtung anfallenden gereinigten Schotter, beispielsweise bei einer Verringerung der Vorschubgeschwindigkeit der Maschine, zwischen znsp ei ehern, um die bekannt nachteiligen Schotteranhäufungen gerade in solchen Gleisbereichen zu vermeiden* Damit ist es aber weiterhin in vielen Fällen nicht möglich, die erwünschte hohe Genauigkeit der Gleislage im bearbeiteten Gleisbereich, d«, he nach Durchgang der Schotterbett-Reinigungsmaschines einzuhalten und es sind vielfach Iiachar-
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beiten durchzuführen bzw. wird dadurch bei einem Einsatz einer solchen Maschine in einem Maschinenverband, beispiels«· weise vor einem Gleisumbauztigj der Einsatz der nachfolgenden Maschinen behindert« .
Ziel der Erfindun
Das Ziel der Erfindung besteht darin9 eine selbstfahrbare Gleisbett'-Reinigungsmaschine nach Patent (AP Ak^ Ab^ ) so auszubilden daß insbesondere eine hohe Genauigkeit der Gleislage im bearbeiteten Gleisbereich erzdelt wird«,
Der Erfindung liegt nunmehr die Aufgabe zugrunde, eine selbstfahrbare Gleisbett-Keinigungsmaschine mit auf einem Fahrgestellrahmen vorgesehenen Vorrichtungen zum Aufnehmen, Reinigens Speichern und Wiedereinbringen des Schotters sowie mit Pörder·» bzv?e mit Transportvorrichtungen und Regel- und Verteilorganen für den zn behandelnden Bettungsschotter» wobei die Vorrichtung zwn Speichern des gereinigten Schotters einen zwischen den Fahrwerken der Maschine angeordneten Speicher aufweist sowie gegebenenfalls mit Gleishebe-, Schotterplanier- und Veraichtvorrichtungen nach Patent
(AP Ak'S -^6Y ) derart weiterzuentwickeln, daß der gereinigte, wiedereinzubringende Bettungsschotter auch bei sehr unterschiedlichen Schottel'-» bzwe Einsatzverhältnisaen, insbesondere über einen größeren Gleislängsbereich betrachtet, gleichmäßiger Yerteilt eingebracht werden kann.
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Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung wird dadurch gelöst» daß die Speichervorrichtung, insbesondere der Speicherbehälter, mit einer die Antriebe beaufschlagbaren Steuer- und überwachungsvorrichtung, zur vorbestimmbaren, meßbaren Regelung - insbesondere während der Schotter-Wiedereinbringung - der dem schotterfreien Aushubbereich zuführbaren, gereinigten Schottermengen, verbunden ist.
Durch die kontinuierliche überwachung bzw. selbsttätige Steuerung der zum Wiedereinbringen im Aushubbereich vorgesehenen Mengen an gereinigtem Schotter wird in Verbindung mit der Anordnung der Speichervorrichtung erstmals in vorteilhafter und überraschend einfacher Weise auch über einen größeren Gleislängsbereich die Herstellung einer Schotterschicht mit jeweils gewünschter, insbesondere gleichmäßiger Schichtstärke, ermöglicht. Die im schotterfreien Aushubbereich abgeworfenen gereinigten Schottermengen entsprechen durch diese kontinuierlich fortlaufende überwachung und die Ausgleichsmöglichkeit mit der Speichervorrichtung jeweils, im wesentlichen den genauen Mengen an gereinigtem Schotter, die für das gewünschte Bettungsprofil bzw. den erforderlichen Schotteroberflächenverlauf erforderlich sind - und.zwar bei annähernd ebener Auflage der Schwellenunterseite zur Einhaltung einer gewünschten Gleis-Soll-Höhenlage. Daher kann die gewünschte Schotterschichtstärke auch bei stark wechselnden Vorschubgeschwindigkeiten der Maschine und unterschiedlichen Mengen an vom Sieb kommenden gereinigtem Schotter hergestellt und damit eine gleichmäßige Gleislage erreicht v/erden, da die zur Wiedereinbringung vorgesehenen Schottermengen insbesondere unmittelbar vor dem Abwurf kontrolliert und die Schotterzufuhr zum Abwurfbereich - wahlweise von der Sieb- und bzw. oder Speichervorrichtung - an Hand dieser Kontrolle kontinuierlich regelbar ist. Es ist bei einer erfindungsgemäß ausgebildeten Schotterbett-Reinigungsmaschine daher nunmehr auch möglich, Schotteranhäufungen bei einer unvorhergesehenen Unterbrechung des Maschinenvorschubes zu vermeiden bzw. unregelmäßige Schichtstärken sowie dadurch bedingte Fehler in der Gleishöhenlage beim Anfahren nach dem Stillstand der Maschine bzw. auch beim Verfüllen des schotterfreien Aushubbereiches am Arbeitsende auszuschalten.
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Gemäß einem sehr wesentlichen weiteren Merkmal der Erfindung, ist vorgesehen, daß der Fahrantrieb, der Antrieb der Aufnahme-Und Fördervorrichtung sowie vorzugsweise wenigstens eine im Bereich der Wiedereinbringvorrichtung vorgesehene Schottermengen-Meßvorrichtung - zur Ermittlung der dem schotterfreien Aushubbereich zuführbaren, gereinigten Schottermengen - mit Anzeigevorrichtungen und der Verschwenkantrieb des Speicherbehälters sowie gegebenenfalls die Antriebe der Regel- bzw. Leitvorrichtungen und der Wiedereinbringvorrichtung - zur meßbaren Regelung dieser Schottermengen - mit Steuergliedern bzw. -Organen der Steuer- und überwachungsvorrichtung wirkverbunden sind. Durch die Verbindung der, für die Bestimmung der erforderlichen Schottermenge maßgebenden Antriebe mit, der Steuer- und überwachungsvorrichtung zugeordneten, Anzeigevorrichtungen ist es für die Bedienungsperson nunmehr auch möglich, über die, die Regelung der Schottermengen bewirkenden Antriebe, unter Verwendung der Steuerorgane manuell jederzeit Steuervorgänge einzuleiten, wobei aber trotzdem sichergestellt ist, daß durch die mittels der Anzeigevorrichtungen mögliche vorbestimmbare meßbare Regelung, die der jeweils gewünschten Stärke der herzustellenden Schotterschicht entsprechenden Schottermengen in den Aushubbereich zugeführt werden können, überdies erleichtert diese Ausbildung der Steuer- und überwachungsvorrichtung auch die überwachung des Arbeitsergebnisses bei einem vollautomatisch ablaufenden Regel-Vorgang der wiedereinzubringenden Schottermengen.
Besonders vorteilhaft ist weiters eine Ausbildung gemäß der Erfindung, bei der der Steuer- und überwachungsvorrichtung zur Regelung der, der Speicher- und der Wiedereinbringvorrichtung zuführbaren, gereinigten Schottermengen eine Regel- bzw. Leitvorrichtung für einen bedarfsweisen Schotterabwurf von der Siebvorrichtung in die Schwellenstirnendbereiehe zugeordnet ist. Diese Ausbildung der Steuer- und überwachungsvorrichtung ermöglicht vorweg eine Reduzierung der zu speichernden bzw. im Wiedereinbringbereich zu verteilenden Schottennengen. Es kann nämlich der, über die zur Herstellung der Schotterschicht mit der gewünschten Stärke und gegebenenfalls zum Verfüllen der Schwellenfächer erforderlichen Schottermengen hinausgehende Bettungsschotter außerhalb des eigentlichen Verteil-
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bereiches ab- bzw. zwischengelagert werden.
Gemäß einer anderen Weiterbildung der Erfindung ist der Speicherbehälter um eine Schwenkachse kippbar ausgebildet und mit einem, vorzugsweise als Hydraulik-Zylinder-Kolben-Antrieb ausgebildeten Verschwenkantrieb verbundens wobei der Behälter aus einer die Schotterzufuhr zur Wiedereinbringvorrichtung verringernden bzw. unterbrechenden Beladestellung in eine Entleerstellung zur Abgabe des gespeicherten Schotterm&terials an die Wiedereinbringvorrichtung sowie in eine, die Schotterzufuhr zwischen Sieb- und Wiedereinbringvorrichtung freigebende Ruhestellung verschwenkbar ausgebildet ist. Durch die spezielle Ausbildung der Speichervorrichtung kann der Speicher-Behälter zumindest teilweise auch zur Schotterregelung mit herangezogen werden, da er durch die Verschwenkung in unterschiedliche Belade- bzw. Entleerstellungen sowie in die Ruhestellung zur tei!weisen oder völligen Aufnahme bzw. Abgabe von gereinigtem Schotter verwendet bzw. überhaupt aus dem Schotterförderbereich zwischen den Siebauslässen und der Schotter-Wiedereinbringvorrichtung entfernt werden kann.
Zweckmäßig ist es nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung weiters, v/enn die der Siebvorrichtung zugeordnete Schotter-Regel bzw. Leitvorrichtung durch in den Längsseitenwänden der Siebvorrichtung angeordnete, einem der Siebboden zugeordnete Auslässe zum Abwurf des Schottennaterials im Bereich vor den beiden Schwellenstirnendbereichen gebildet ist und vorzugsweise diesen Auslässen auf den Siebboden angeordnete, verstellbare Schotterverteil organe zugeordnet sind. Durch die Ableitung von "überschüssigen Schottermengen unmittelbar aus dem Bereich der Siebvorrichtung kann die Siebkapazität für den erforderlichen, wiedereinzubringenden Schotter besser genützt werden und die Mengen der zu regelnden bzw. weiterzuleitenden Schottermengen im Anschluß an die Siebauslässe werden dadurch in vorteilhafter Weise verringert. Damit kann auch die Beanspruchung der .nachgeschalteten Förderorgane und Fördervorrichtungen sowie das Ausmaß bzw. der Fassungsraum der Speichervorrichtung in günstiger Weise vermindert werden.
Des weiteren kann die Schotter-Regel- bzw. Leitvorrichtung erfindungsgemäß auch auf einen der Siebböden auflegbare Rutschen und zumindest ein diesen Rutschen nachgeordnetes Querförderband umfassen. Diese konstruktiv sehr vorteilhafte Anordnung von Rutschen kann insbesondere dort mit Vorteil eingesetzt werden, wo bei bestimmten Arbeitseinsätzen wesentlich größere Schottermengen zur Reinigung anfallen, als zur Wiederherstellung der gewünschten Schotterschichtstärke erforderlich sind. Durch die Länge der Rutschen bzw. die abgedeckte Siebfläche, kann damit von vorneherein ein gewisser Prozentsatz des von der Aufnahme- und Fördervorrichtung zugeführten Schottermaterials unter Umständen sogar ohne Reinigung abgeführt werden. Vor allem eignet sich diese Ausführungs-.form insbesondere bei Maschinen, die nachträglich mit den erfindungsgemäßen Merkmalen ausgestattet werden.
Nach einem sehr vorteilhaften weiteren Merkmal der Erfindung ist der Steuer- und überwachungsvorrichtung ein die Aufnahme- und Fördervorrichtungsgeschwindigkeit und bzw. oder die Maschinenvorschubgeschwindigkeit ermittelndes Überwachungsorgan zugeordnet, wobei der Verschwenkantrieb der Speichervorrichtung bei einem, eine Unterbrechung der Förder- bzw. Vorschubbewegung anzeigenden Signal am Ausgang der Überwachungsorgane zur Verstellung des Speicherbehälters für eine ausschließliche Weiterleitung des gereinigten Schotters zur Speichervorrichtung beaufschlagbar ist, und daß vorzugsweise die Steuer- und überwachungsvorrichtung am Beginn der Förderbzw. Vorschubbewegung zur Beaufschlagung des Verschwenkantriebes zum. Antransport von ausreichend gespeichertem Schotter vom Behälter zur Wiedereinbringvorrichtung entsprechend der mit der Schottermengen-Meßvorrichtung überwa'chbaren Soll-Schottermenge ausgebildet ist. Diese Ausbildung der Steuervorrichtung ermöglicht, ohne einen Eingriff der Bedienungsperson in die Steuervorgänge zu erfordern, zuverlässig bei einer momentanen Unterbrechung der Aufnahme und Förderung des Schotters bzw. des Maschinenvorschubes, Schotteranhäufungen im Bereich der Wiedereinbringvorrichtung. Dadurch, daß selbsttätig und automatisch der zu diesem Zeitpunkt noch im Bereich der Aufnahme- und Fördervorrichtung bzw. der Siebvorrichtung befind-
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liehe Schotter unmittelbar an die Speichervorrichtung weitergeleitet wird, ist auch bei einer anschließenden Wiederaufnahme der Förderung bzw. des Vorschubes in der Speichervorrichtung gereinigter Schotter zum Verfüllen der Gleisbereiche - bis der neu aufgenommene Schotter die Siebvorrichtung passiert hat - vorhanden. Zweckmäßig wird durch die Zuordnung der Schotteraiengen-Meßvorrichtung zur Steuervorrichtung und die dadurch gegebene Verbindung zwischen den der Wiedereinbringvorrichtung zugeführten Schottermengen und der Tätigkeit des Verschwenkantriebes der Speichervorrichtung die Herstellung von gleichmäßigen Schichtstärken über längere Gleisbereiche erreicht, sowie die Bedienungsperson von sehr aufwendigen Überwachungsvorgängen entlastet. · .
Gemäß einer anderen Weiterbildung der Erfindung weist die Steuer- und überwachungsvorrichtung ein - von wenigstens einem, insbesondere im abwurfseitigen Endbereich eines die Wiedereinbringvorrichtung bildenden Schotterverteilförderbandes angeordneten und als Wägeorgan bzw. Gev/ichtsmeßapparat oder Schichtstärken-Meßgerät ausgebildeten, Meßorgan der Schottermengen-Meßvorrichtung beaufschlagbares - Regel glied - für eine der Schotterfehlmenge proportionale Beaufschlagung des Verschwenkantriebes des Speicherbehälters und bzw. oder des Verstellantriebes der Schotter-Regel- bzw. Leitvorrichtung für eine Verminderung oder Erhöhung der der Wiedereinbringvorrichtung von der Speicher- bzv/. Siebvorrichtung zuführbaren Schottermengen - ayf. Die volle Integrierung der Schotter-Fördervorrichtung in den Steuerablauf mit der Steuervorrichtung, insbesondere die den Schotterfehlmengen proportionale Antriebsregelung unter Verwendung der Schottermengen-Meßvorrichtung erleichtert während der kontinuierlichen Vorfahrt, insbesondere auch bei Veränderung der herzustellenden Stärken der Schotterschicht, eine rasche Anpassung der der Wiedereinbringvorrichtung zuzuführenden Schottermengen.
Von besonderem Vorteil ist eine Ausführungsform der Erfindung, nach der die Steuer- und überwachungsvorrichtung mit einem Einstellglied insbesondere zur vorwählbaren Einstellung von für einen gewünschten Bettungsquerschnitt oder eine Schotterschichtstärke benötigte SoIl-Schottermenge - versehen ist, und vorzugsweise das Einstellglied
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entsprechend den Ausgangssignalen von die Höhe der Schotterschi chtstärke im Bereich einer Planier- und Verdichtvorrichtung bzw. unterhalb der Schwellenunterseite und bzw. oder von die Gleislage im unbearbeiteten bzw. bearbeiteten Gleisbereich und bzw. oder die Vorschub- bzw. Fördergeschwindigkeit der Maschine bzw. der Aufnahme- und Fördervorrichtung feststellenden Überwachungsorganen verstellbar ausgebildet ist. Durch die Vorwahl einer SoIl-Schottermenge wird eine ausreichende Zufuhr an Schottermaterial zur Herstellung der jeweils gewünschten Bettungsprofile bzw. Schichtstärken erzielt und dadurch auch eine übermäßige Zufuhr an Schottermaterial verhindert, so daß sich eine nachträgliche Entfernung dieser überschüssigen Schottermengen, die meist nur sehr kostspielig durchführbar ist, erübrigt. Wird darüber hinaus das Einstellglied zusätzlich von öberwachungsorganen, die die Schotterschichtstärke im Bereich der Planier- und Verdichtvorrichtung und bzw. oder die Gleislage im unbearbeiteten bzw. bearbeiteten Gleisbereich überwachen, beeinflußt, so kann bei unregelmäßigen Abtragtiefen bzw. sehr schlechter Gleislage durch die Regulierung der Zufuhr von gereinigten Schottennengen auch in solchen Bereichen die Herstellung gleichmäßig starker Schotterschichten ermöglicht bzw. erleichtert und eine genaue Gleislage nach dem Durchgang der Reinigungsmaschine erreicht werden.
Schließlich kann nach einer weiteren, sehr zweckmäßigen Ausführungsform der Erfindung die Steuer- und überwachungsvorrichtung zwei, jeweils je einem über jeder der beiden Schienen des Gleises angeordneten Schotterverteilförderbändern der Wiedereinbringvorrichtung zugeordnete, Schottermengen-Meßvorrichtungen umfassen, die mit je einem Regel glied zur Beaufschlagung von zwei getrennten, ebenfalls jeweils im Bereich oberhalb je einer der Schienen angeordneten Speicher-Behältern der Speichervorrichtung - zum Antransport von mit der Steuer- und überwachungsvorrichtung über die Schottermengen-Meßorgane festgestellten Schotterfehlmengen - verbunden sind. Durch die getrennte Zuordnung von Schottermengen-Meßvorrichtungen zu jedem der Schotterverteilförderbänder der Wiedereinbringvorrichtung ist eine· individuelle Steuerung der Schottermengen in Anpassung an den jeweils erforderlichen Bettungsquerschnitt möglich. So kann
nunmehr auch in Überhöhungen der Mehrbedarf an Schotter - bedingt durch die überhöhung des Gleisbogenaußenstranges - an Hand der vollautomatischen Regelung überwacht bzw. zugeführt werden, so daß auch in diesen Bereichen kein manueller Steuervorgang durch die Bedienungsperson erforderlich ist und die Genauigkeit der herzustellenden Schichtstärken und somit der Gleislage erheblich erhöht wird. . Ausführungsbeispiel . .
Zur näheren Erläuterung der Erfindung wird diese im folgenden an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. _ "'."·
Es zeigen: . . . .
Fig. 1 eine Seitenansicht einer selbstfahrbaren Gleisbett-Reinigungsiiaschine in vereinfachter Darstellung, mit einer Speichervorrichtung und einer dieser zugeordneten Steuer- und überwachungsvorrichtung, - .
Fig. 2 eine Stirnansicht der Gleisbett-Reinigungsmaschfne nach den Linien U-II in Fig. 1,
Fig. 3 eine Seitenansicht der Speichervorrichtung, teilweise geschnitten, mit einem Schotterverteil förderband der Wiedereinbringvorrichtung, gemäß Fig.. 1 in größerem Maßstab,
Fig. 4 ein Blockschaltbild der erfindungsgemäßen Steuer- und überwachungsvorrichtung für die Beaufschlagung der Antriebe der Speichervorrichtung und der Schotter-Regel- bzw. Leitvorrichtungen.
Die in Fig. 1 dargestellte Gleisbett-Reinigungsmaschine 1 weist einen Fahrgestellrahmen 2 auf, der über zwei dreiachsige Fahrwerke 3,4 auf dem aus Schienen 5 und Schwellen 6 bestehenden Gleis abgestützt bzw. geführt ist. Die drei Achsen des Fahrwerkes 3 sind mit einem Fahrantrieb 7 zur selbständigen, unabhängigen Vorwärtsbewegung der Reinigungsmaschine 1 verbunden. Zur Aufnahme des zu reinigenden Bettungsschotters 8 ist auf dem Fahrgestellrahmen 2 eine Schotter-Aufnahme- und Fördervorrichtung 9 angeordnet, die zur Aufnahme_des Schotters im Aushubbereich 10 ein unterhalb des Gleises durchgeführtes Quertrum aufweist, wobei diese Aufnahme- und
Fördervorrichtung 9 bzw. insbesondere-die Höhenlage des Quertrums relativ zum Fahrgestellrahmen 2 über Hydraulik-Zylinder-Kolben-Anordnungen 11 einstellbar ist. Einer Aufnahme- und Förderkette, die in Führungsbahnen bzw. im Quertrum der Aufnahme- und Fördervorrichtung 9 geführt ist, ist ein Antrieb 12 zugeordnet. In dem, dem Antrieb 12 zugewandten Endbereich der Aufnahme- und Fördervorrichtung 9 ist dieser eine Siebvorrichtung 13 zugeordnet. Diese Siebvorrichtung 13 besteht aus einem über Unwuchtantriebe in Vibration versetzbaren Schwingsieb mit mehreren Siebboden 14,15,16 unterschiedlicher Maschenweite, zum Trennen der verwendbaren und unverwendbaren Schotterbestandteile des zu reinigenden Bettungsschotters 8. Die nicht mehr verwendbaren Feinanteile des zu reinigenden Bettungsschotters 8 sowie die Anteile mit zu großer Korngröße, also der sogenannte Abraum bzw. das Überkorn, werden einem Abraumförderband 17 zugeführt. Den Auslässen 18 der Siebboden 14-16 ist eine am Fahrgestellrahmen 2 angeordnete Speichervorrichtung 19 nachgeordnet. Diese besteht aus einem Behälter 20, der mit einem, durch eine Hydraulik-Zylinder-Anordnung gebildeten Verschwenkantrieb 21 um eine am Fahrgestellrahmen 2 gelagerte Schwenkachse 22 verschwenkbar gelagert ist. .
Am Fahrgestellrahmen 2 ist weiters eine Wiedereinbringvorrichtung vorgesehen. Diese wird durch ein Schotterverteil förderband 24 gebildet, welches sich vom Bereich der Auslässe 18 der Siebvorrichtung 13 in den Aushubbereich 10, also in den Bereich des Quertrums der Aufnahme- und Fördervorrichtung 9, erstreckt. Im abwurfseitigen Endbereich dieses Schotterverteilförderbandes 24 ist eine Schottermengen-Meßvorrichtung 25 vorgesehen, die ein Meßorgan 26 aufweist, welches als Gewichtsmeßapparat ausgebildet ist. Weiters ist in diesem Abwurfbereich des Schotterverteilförderbandes 24 eine, in ihrer Höhenlage relativ zum Fahrgestellrahmen 2 einstellbare Planier- und Verdichtvorrichtung 27 vorgesehen. Zur Einstellung der Höhendistanz zwischen der Planier- und Verdichtvorrichtung 27 und dem Fahrgestellrahmen 2 dient ein Höhenverstellantrieb 28, der zwisehen dem Fahrgestellrahmen 2 und der Planier- und Verdichtvorrichtung 27 angeordnet ist. Die Distanz zwischen dieser und dem
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Fahrgestellrahmen 2 kann mittels eines Oberwachungsorganes 29 jeweils kontinuierlich ermittelt werden. Ebenso ist der Aufnahme- und Fördervorrichtung 9 im Bereich des Quertrums ein Oberwachungsörgan 30 zugeordnet, mit we!ehern die Distanz zwischen dem Quertrum und dem Fahrgestellrahmen 2 feststellbar ist.
Weiters sind in Fig. 1 zwei Schotter-Regel- bzw. Leitvorrichtungen 31,32 schematisch dargestellt. Die Schotter-Regel- bzw. Leitvorrichtung 31 umfaßt ein den Auslässen 18 der Siebvorrichtung 13 nachgeordnetes, quer zur Gleislängsrichtung verlaufend am Fahrgestellrahmen 2 angeordnetes Querförderband 33, welchem ein Teil des der Siebvorrichtung 13 zugeführten Schotters über auf den obersten Siebboden 16 auflegbare Rutschen zugeführt werden kann.
Wie aus Fig. 2 besser zu ersehen ist, umfaßt die Schotter-Regel- bzw. Leitvorrichtung 32 in den beiden Längsseitenwänden 34 der Siebvorrichtung 13 angeordnete Auslässe 35 sowie diesen Auslassen zugeordnete Schottervertei!organe 36 - Fig. 1. Diese Schotterverteilorgane sind über Verstell antriebe 37 zur Regelung der vom Siebboden 15 den einzelnen Auslässen 35 zugeführten Schottermengen verstellbar. . - -"- .'
Wie in Fig. 2 gezeigt, sind die Auslässe 35 derart ausgebildet, daß der abgeworfene Schotter'beidseits vor den Schwellenstirnendbereichen 38 abgeworfen werden kann. Zur überwachung und Steuerung aer einzelnen Antriebe 7,11,12,21,28 und 37 sind diese mit einer in einer zentralen Bedienerkabine 39 angeordneten Steuer™ und überwachungsvorrichtung 40 verbunden. Zur Kraftversorgung der einzelnen Antriebe bzw. Vorrichtungen ist die Steuer- und überwachungsvorrichtung 40 über Leitungen mit einem zentralen Antriebsmotor 41 der Maschine 1 bzw. den diesem zugeordneten Hydraulikpumpen verbunden.
In Fig. 3 ist die Schotter-Regel- bzw. Leitvorrichtung 31 in größerem Maßstab ersichtlich, wozu ein Teil der vorderen Längsseitenwand 34 .der Siebvorrichtung 13 nicht dargestellt wurde. Das Schotter-
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verteil organ 36, welches dem Auslaß 35*der hinteren Längseitenwand 34 zugeordnet ist, ist auf einer in der Siebvorrichtung gelagerten Drehachse 42 befestigt und mit dem Verstell antrieb 37 in , unterschiedliche Winkelstellungen quer zur Maschinenlängsachse verdrehbar, um mehr oder weniger Schotter vom mittleren Siebboden 15 dem Auslaß 35 zuzuführen. Der von den Siebböden 14 und 16 kommende gereinigte Bettungsschotter sowie der nicht den Auslässen 35 zugeführte Bettungsschotter vom Siebboden 15 fällt von den Auslässen 18 der Siebvorrichtung Ί3 auf das Schotterverteil förderband 24. Dieses Schotterverteilförderband ist über einen Motor 43 antreibbar und in diesem dem Motor 43 zugewendeten Endbereich kann weiters eine Schotter-Regel- bzw. Leitvorrichtung 44 angeordnet sein, um den von den Auslässen 18 kommenden gereinigten Schotter wahlweise dem Schottervertei!förderband 24 zuzuführen bzw. diesen unmittelbar in den Gleisbereich, beispielsweise in die Schwellenzwischenfächer weiterzuleiten. _ .
Wird nun durch örtliche Gegebenheiten, beispielsweise einen zu hohen Widerstand im Schotterbett, die Vorschubgeschwindigkeit der Maschine verlangsamt bzw. die Aufnahme- und Fördervorrichtung 9 und der Vorschub der Maschine 1 stillgesetzt, so kann der, in seiner Ruhestellung in vollen Linien dargestellte Behälter 20 mit dem Verschwenkantrieb 21 in die -~ strichliert gezeichnete - Beladestellung verschwenkt werden, in der der Schotterfluß von den Auslässen 18 zu den Schottervertei!förderbändern 24 zur Gänze unterbrochen und der gesamte gereinigte Schotter von den Auslässen 18 der Speichervorrichtung 19 bzw. dem Behälter 20 zugeführt wird.
Setzt sich die Maschine dann wieder in Bewegung bzw. nimmt die Aufnahme- und Fördervorrichtung 9 wieder ihre Tätigkeit auf, so kann der Behälter 20 aus der Beladestellung - Fig. 1 voll und Fig. 3 strichliert gezeichnet - in eine Ent!eerstel lung verschwenkt werden. Die Verschwenkung des Behälters 20 kann dabei in Anpassung an die von diesem an die Schottervertei!förderbänder 24 abzugebende Schottermenge geregelt werden. Dazu kann der Entleervorgang des Behälters 20 mittels der Schottermengen-Meßvorrichtung 25 in Abhängigkeit von den mit den Schottervertei!förderbändern 24 dem Aushub-
bereich 10 zugeführten Schottermengen geregelt werden, so daß eine Schotterschicht gleichbleibender Stärke s, unter Verwendung der Planier- und Verdichtvorrichtung 27, hergestellt werden kann. Der Speicherfassungsraum des Behälters 20 soll dabei so bemessen v/erden, daß für jenen Zeitraum, den der Schotter vom Aushubbereich 10 im Bereich des Quertrums der Schotter-Aufnahme- und Förderkette bis zu den Auslassen 18 der Siebvorrichtung benötigt, ausreichend Schotter zur Verfüllung bzw. Herstellung der Schotterschicht in der Stärke s vorhanden ist. .
Selbstverständlich ist es auch möglich, den Behälter 20 während der kontinuierlichen Vorfahrtsbewegung, beispielsweise bei einer Verringerung oer Vortriebsgeschwindigkeit bzw. der Aufnahmeleistung der Aufnahme- und Fördervorrichtung 9 durch ein teilweises Einschv/enken in den Förderweg des gereinigten Schotters von den Auslässen 18 zu den Schotterverteil förderbändern 24 Schotter zwischenzuspeiehern und diesen bei einer anschließenden Erhöhung der Fahrgeschwindigkeit, bei welcher dann ein größerer Schotterbedarf zur Herstellung der gewünschten Schotterschichtstärke nötig ist9 dosiert und verteilt wieder dem Wiedereinbringbereich zuzuführen.
Ergänzend sei zu der Darstellung in Fig. 2 noch festgehalten, daß beim dargestellten Ausführungsbeispiel oberhalb jeder der beiden' Schienen 5 ein Schotterverteil förderband 24 angeordnet ist und jedem dieser beiden Schotterverteil förderbänder 24 eine eigene Entladeöffnung bzw. auch ein eigener unabhängiger Behälter 20 zugeordnet sein kann. Diese beiden" Entladeöffnungen bzw. Behälter 20 befinden sich demnach ebenfalls in etwa oberhalb des Bereiches jeder Schiene 5.
In Fig. 4 ist weiters dann die Ausbildung einer Steuer- und überwachungsvorrichtung 40 gezeigt, mit der eine vollautomatische und selbsttätige Regelung und Steuerung der Stellung aer Speichervorrichtung 19 bzw. der Schotter-Regel- bzw. Leitvorrichtungen 31,32 und 44 möglich ist, um unabhängig von der jeweiligen Vorschubgeschwindigkeit bzw. Schotteraufnahmeleistung oder auch deren Unterbrechung das Herstellen einer durchgehend gleichbleibend hohen.Schotterschicht mit der gewünschten Stärke s auch über einen längeren Gleislängsbereich, ohne einen Eingriff der Bedienungsperson zu erfordern, zu ermöglichen.
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Von der Steuer- und überv/achungsvorrichtung 40, die in der zentralen Bedienerkabine 39 angeordnet ist, ist ein wesentlich vereinfachtes Blockschaltbild dargestellt. Die hydraulische und elektrische Antriebsenergie wird dieser Steuer- und überwachungsvorrichtung 40 über eine Leitung 45 vom zentralen Antriebsmotor 41 bzw. den diesem zugeordneten Hydraulikpumpen, Generatoren und dgl. zugeführt. Zur Steuerung des Verschwenkantriebes 21 der "Speichervorrichtung 19 sowie insbesondere des Verstellantriebes 37 der Schotter-Regel- bzw. Leitvorrichtung 32 weist die Steuer- und überwachungsvorrichtung 40 ein Steuerglied 46 und ein Regelglied 47 auf. Diesen ist ein Unterbrecherglied 48 und ein Einstellglied 49 zugeordnet.
Das Regelglied 47 steht jeweils mit dem zugehörigen, im Abwurfbereich des Schotterverteilförderbandes 24 angeordneten Schottermengen-Meßorgan 26 einerseits und dem Einstellglied 49 andererseits in Verbindung. Während über die Steuerleitung vom Meßorgan 26 die den jeweiligen Ist-Schottermengen entsprechenden Signale zum Regel glied übertragen werden, wird vom Einstellglied 49 ein, der von der Bedienungsperson entsprechend den gewünschten Schichtstärken s bzw. Bettungsquerschnitten eingestellten Soll-Schottermenge entsprechendes Signal an das Regel glied 47 weitergegeben. Entsprechend der mit dem Regelglied 47 festgestellten Differenz zwischen den Ist- und Soll-Schottermengen, wird der Behälter 20 aus seiner in Fig. 3 in vollen Linien gezeichneten Ruhestellung in eine Beladestellung zur Aufnahme von überschüssigen Schottermengen oder in eine Stellung zum Entleeren von gespeichertem Schottermaterial auf die Schotterverteilförderbänder 24 mit dem Verschwenkantrieb 21 verschwenkt. Die Steuerleitung 50 zum Verschwenkantrieb 21 ist über das Unterbrecherglied 48 geführt, dessen Betätigungsantrieb mit einem dem Fahrantrieb 7 und dem Antrieb 12 der Aufnahme- und Fördervorrichtung 9 zugeordneten Überwachungsorgan 51,52 verbunden ist. Diese Überwachungsorgane 51 und 52 sind derart ausgebildet, daß sie nur dann ein Signal abgeben, wenn die Bewegung der Aufnahme-und Förderkette bzw. der Vorschub der Maschine 1 unterbrochen wird. Wird also das Unterbrecherglied 48 bei einem Einlangen eines Signals von den Überwachungsorganen 51 und 52 aktiviert, wird der Verschwenkantrieb 21 derart beaufschlagt, daß der Behälter 20 in die in Fig. 1 voll ge-
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zeichnete Stellung verschwenkt wird, so daß der gesamte noch in der Siebvorrichtung 13 bzw. auf der Aufnahme- und Fördervorrichtung 9 befindliche Schotter ausschließlich der Speichervorrichtung 19 zugeführt wird.
Um die überwachungs- und Einstellvorgänge zur Vorgabe der entsprechenden Soll-Schottermengen zu erleichtern, kann das Einstellglied 49 zusätzlich auch noch mit den Überwachungsorganen 51 und 52 sowie gegebenenfalls einem Hebeantrieb 53 der kombinierten Hebe- und Richtvorrichtung 54 - Fig. 1 - verbunden sein. Das Einstellglied 49 kann auch derart ausgebildet sein, daß je nach Veränderung der mit den Oberwachungsorganen 51 bzw. 52 festgestellten Geschwindigkeit des Vorschubes der Maschine 1 bzw. der Aufnahme- und Fördervorrichtung 9 die der Wiedereinbringvorrichtung 23 zugeführte Schottermenge im entsprechenden Verhältnis dazu verringert bzw. erhöht wird.
Im Rahmen der Erfindung ist es selbstverständlich auch möglich, jeweils jedem im Bereich oberhalb jeder Schiene angeordneten Schottervertei !förderband 24 einen eigenen Behälter 20 bzw. eine eigene .Entladeöffnung zuzuordnen. In so einem Fall kann dann die Steuer- und überwachungsvorrichtung 40 derart erweitert werden, daß für die jedem Schotterverteil förderband 24 zugeordneten Schottermengen-Meßvorrichtungen 25 je eigene Steuer-, Regel-, Unterbrecher- bzw. Einstellglieder 45,47,48,49 vorgesehen sind. In diesem Fall ist es dann auch möglich, die jeder der beiden Längsseitenwände 34 der Siebvorrichtung 13 zugeordneten Schotter-Regel- bzw. Leitvorrichtungen 32 entsprechend getrennt zu steuern. Durch die getrennte Anordnung von solchen Einstell- und Regel gliedern für die oberhalb jeder Schiene 5 angeordneten Schottervertei!förderbänder 24 ist eine unterschiedliche Vorgabe von Soll-Schottermengen möglich, wodurch in Gleisbögen die im Bereich des überhöhten Gleisbogenaußenstranges erforderlichen größeren Schottermengen ebenso unter Verwendung der erfindungsgemäßen Steuer- und überwachungsvorrichtung 40 zugeführt werden können.
Die Funktion der Steuer- und überwachungsvorrichtung 40 beim Einsatz der erfindungsgemäßen Gleisbett-Reinigungsmaschine 1 ist nun folgendermaßen:
Mit der Aufnahme- und Fördervorrichtung 9 wird der zu reinigende Bettungsschotter 8 im Aushubbereich 10 aufgenommen und der Siebvorrichtung 13 zugeführt. Nach dem Trennen des Abraums von den noch verwendbaren Schotterbestandteilen fällt der gereinigte Bettungsscjtotter von den Auslassen 18 auf die anschließende Regel- bzw. Leitvorrichtung 44 und wird dort entsprechend den Erfordernissen geteilt. Ein Teil des gereinigten Schotters gelangt über die Schotterverteil förderbänder 24 im Aushubbereich 10 wieder in das Gleis und wird mittels der Planier- und Verdichtvorrichtung 27 eingeebnet, so daß unter Kontrolle mit dem Überwachungsorgan 29, wobei der Fahrgestellrahmen 2 als Bezugsbasis dient, eine Schotterschicht mit der gewünschten Stärke s hergestellt werden kann. Dies kann derart erfolgen, daß, wie schematisch angedeutet, die Meßwerte der Oberwachungsorgane 30 und 29 der Steuer- und überwachungsvorrichtung 40 zugeführt werden und an Hand der festgestellten Differenz die Höhenlage der Planier- und Verdichtvorrichtung 27 mittels des Höhenverstellantriebes 28 entsprechend dem gewünschten Soll-Wert eingestellt wird. Der Rest des gereinigten Schotters, der nicht im Aushubbereich verfüllt wird, kann in die Schwellenfächer eingebracht oder der Speichervorrichtung 19 zugeführt werden. Soll ein Bettungsquerschnitt erstellt werden, der einen unmittelbar der Reinigungsmaschine 1 nachfolgenden Einsatz eines Gleisumbauzuges ermöglicht, kann der überschüssige Schotter mittels der Regel- bzw. Leitvorrichtungen 32 den Schwellenstirnendbereichen 38 zugeführt werden, so daß eine plane ebene Oberfläche des gereinigten Schotters verbleibt.
Die Steuerung der Schotter-Regel- bzw. Leitvorrichtung 32 kann dabei ebenfalls über die Steuer- und überwachungsvorrichtung 40 erfolgen. Je nach der mit dem Einstellglied 49 eingestellten Soll-Schottermenge kann in Abhängigkeit von der mit der Schottermengen-Meßvorrichtung 25 festgestellten Ist-Schottermenge das vom Regel glied 47 kommende Steuersignal dem Steuerglied 46 zugeführt werden, das entsprechend der mit dem Regel glied 47 festgestellten Fehl- oder überschußmenge an gereinigtem Schotter im Bereich des Schotterverteilförderbandes 24 einen Abwurf von mehr oder weniger Schottermaterial vom Siebboden 15 in die Schwellenstirnendbereiehe 38 bewirkt.
Gleichermaßen erfolgt die Steuerung, wenn der überschüssige Schotter von den Siebboden mittels der Schotterverteil organe 36 auf beispielsweise auf die Siebboden 14,15,16 auflegbare Rutschen weitergeleitet wird, mit welchen dann der Schotter dem Querförderband 33 zugeführt wird. Dabei kann die Steuerung auch so getroffen werden, daß bei gleichbleibender Geschwindigkeit und unregelmäßig anfallenden Schottermengen der Überschußschotter mittels der Schotter-Regel bzw. Leitvorrichtungen 31 bzw. 32 in die Schwellenstirnendbereiche 38 abgeworfen wird, während der überschüssige Schotter auf Grund einer Verringerung der Fördergeschwindigkeit der Aufnahme- und Fördervorrichtung 9 bzw. des Maschinenvorschubes durch eine entsprechende Verstellung des Behälters 20 mit der Speichervorrichtung 19 aufgefangen werden kann, um bei einer anschließenden Erhöhung dieser Geschwindigkeiten den dann zusätzlich erforderlichen Schotterbedarf zur Herstellung einer gleichbleibenden Schotterschicht mit der Stärke s vorrätig zu halten. ..
Bleibt nun die Aufnahme- und Förderkette 9 auf Grund eines Hindernisses im Bettungsbereich stehen, so wird vom Überwachungsorgan 52 ein Signal an das Unterbrecherglied 48 abgegeben. Durch die Erregung des Unterbrechergliedes 48 wird mit dem Verschwenkantrieb 21 der Behälter 20 in die in Fig. 1 voll gezeichnete Stellung-verschwenkt, so daß der gesamte gereinigte Schotter von den Auslässen 18 der Siebvorrichtung 13 ausschließlich der Speichervorrichtung 19 zugeführt wi rd. - ;
Wird dann die Vorschubbewegung der Maschine 1 wieder fortgesetzt bzw. nimmt die Aufnahme- und Fördervorrichtung 9 wieder ihre Tätigkeit auf, so wird sofort wieder gereinigter Schotter benötigt, um eine kontinuierliche fortlaufende Herstellung der Schotterschicht in der gewünschten Stärke s zu gewährleisten. Dementsprechend wird nach dem Abfallen der Signaleingänge von den Überwachungsorganen 51 bzw. 52 die Wirkung des Unterbrechergliedes 48 beendet. Da mit der Schottermengen-Meßvorrichtung 25 gegenüber den mit dem Einstenglied 49 vorgegebenen Soll-Schottermengen eine Fehlmenge festgestellt wird, kann das am Ausgang des Regelgliedes 47 auftretende Steuersignal ohne Behinderung das Unterbrecherglied 48 passieren.
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Dies bewirkt ein entsprechendes Verschwenken des Behälters 20 in eine Entleerstellung. Die Steuerung kann in direkter Proportionalität zu der mit dem Regel glied 47 festgestellten Schotterfehlmenge erfolgen. Der Schotter vom Behälter 20 fällt unmittelbar auf die Schotterverteilförderbänder 24 und wird von diesen im Äushubbereich abgeworfen und mit der Planier- und Verdichtvorrichtung 27 angerichtet. Diese Versorgung der Schotterverteilförderbänder 24 mit gereinigtem Schotter aus der Speichervorrichtung 19 wird so lange fortgesetzt, bis der mit der Aufnahme- und Fördervorrichtung 9 aufgenommene Schotter die Siebvorrichtung 13 bzw. deren Auslässe 18 passiert hat. Ist dies der Fall, wird mit der Schottermengen-Meßvorrichtung ein Ansteigen der antransportierten Schottermengen registriert und es wird über das Regelglied 47 die Zufuhr von gespeichertem Schotter cus dem Behälter 20 verringert bzw. wenn genügend Schotter von der Siebvorrichtung 13 zugeführt wird, diese zur Gänze unterbrochen. Die weitere Regelung der von der Siebvorrichtung 13 kommenden Schottermengen erfolgt dann wieder ausschließlich mit der Regel- bzw. Leitvorrichtung 31 bzw. 32. Die Schaltung der Steuer- und überwachungsvorrichtung 40 gemäß Fig. 4 kann auch derart ausgebildet sein, daß beispielsweise bei zu wenig Schotter im Bereich der Schottermengen-Meßvorrichtung 25 zusätzlich zum gereinigten Schotter, der von den Auslässen 18 kommt, gereinigter Schotter aus dem Speicher-Behälter 20 zugeführt werden kann. Des weiteren kann die jeweils mit den Schottermengen-Meßvorrichtungen 25 festgestellte Ist- bzw. Soll-Schottermenge sowie die mit dem Regelglied 47 festgestellte Differenz zwischen Soll- und Ist-Schottermengen mittels Anzeigevorrichtungen 55 ersichtlich gemacht werden. Wird die Schotter- . schichtstärke s unter Verwendung der öberwachungsorgane 29 und 30 im Bereich beidseits des Gleises überwacht, so können die jeweils erforderlichen Schottermengen für jede Gleisseite getrennt bestimmt und überwacht werden. Dadurch kann der Schotterbedarf an unterschiedliche Planumsneigungen bzw. Überhöhungen mittels der Regel- bzw. Leitvorrichtung 32 und der Speichervorrichtung 19 ausgeglichen werden. Weiters ist es auch möglich, die vorzugebenden Soll-Schottermengen mit dem Einstellglied 49 in Abhängigkeit von der Gleislage vor und .nach der Reinigung zu beeinflussen, so daß dementsprechend der erforderliche Schotterbedarf unter unmittelbarer Bezugnahme auf die Gleislage ermittelt werden kann.
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Diese Ausbildung der Steuer- und überwachungsvorrichtung 40 bringt beim Einsatz einer erfindungsgemäßen Schotterbett-Reinigungsmaschine 1 den großen Vorteil, daß mit einer einfachen und leichten Planier- und Verdichtvorrichtung 27 eine gute Gleislage und das Einhalten jeweils gewünschter Schotterschichtstärken s, auch wenn diese während des Einsatzes öfters wechseln, gewährleistet ist.
Im Rahmen der Erfindung ist es auch möglichs den Verschwenkantrieb 21 bzw. die Verstell antriebe 37 oder das Querförderband 33 unter Verwendung von manuell zu bedienenden Steuerorganen 56 an Hand der mit den Anzeigevorrichtungen 55 angezeigten Soll- bzw. Ist-Schottermengen zu steuern. Damit ist auch bei einer nicht vollautomatischen Regelung, sondern bei einer durch die Bedienungsperson erfolgenden Steuerung der einzelnen Antriebe eine auf die tatsächlichen Schottermengen abgestellte, vorbestimmbare meßbare Regelung der dem schotterfreien Aushubbereich 10 zuführbaren gereinigten Schottermengen möglich. Da die Ist- und Soll-Schottermengen jeweils betragsmäßig der Bedienungsperson unmittelbar angezeigt werden können, ist somit auch bei einer manuellen Steuerung mit den Steuerorganen 55 eine wesentliche Erleichterung für die Bedienungsperson erreicht, da das Abschätzen der erforderlichen Schotterfehl- bzw. überschußmengen, das bis jetzt rein gefühlsmäßig vorgenommen werden mußte, _sich erübrigt.
Nach der Erfindung ist es aber des" weiteren auch möglich, anstelle eines verschwenkbaren Speicherbehälters einen fix am Fahrgestellrahmen montierten Speicherbehälter zu verwenden. Die Ausgänge der Steuer- und überwachungsvorrichtung 40, insbesondere der Steuer-Regel- und Unterbrecherglieder 46,47,48 sind dann entweder mit Antrieben von verschließbaren Klappen von Auslaßschurren der Speichervorrichtung zur Weiterleitung des gespeicherten Schotters auf die Wiedereinbringförderbänder 24 oder mit im Speicherfassungsraum des Speicherbehälters angeordneten Schotterfördervorrichtungen zum Antransport von gereinigtem Schotter aus dem Speicherfassungsraum zu der Viiedereinbringvorrichtung verbunden. Diese Schotterfördervorrichtung im Speicherfassungsraum kann als Längsförderanlage ausgebildet sein - zur Förderung von gereinigtem Schotter in etwa in Maschinenlängsrichtung - und durch eine Aufnahme- und Förderkette,
die aus gelenkig miteinander verbundenen Einzelgliedern besteht, gebildet sein. Bei Verwendung einer fix am Fahrgestellrahmen 2 angeordneten Speichervorrichtung 19 erweist es sich weiters als zweckmäßig, v/enn zur wahlweisen Weiterleitung des von den Siebauslässen kommenden gereinigten Schotters zu· der Wiedereinbring- bzw. Speichervorrichtung 23,19 eine Schotter-Regel- und Leitvorrichtung angeordnet ist, deren Stellung entsprechend den festgestellten Differenzmengen zwischen Schotter-Ist- und Soll-Menge veränderbar ist. Bei einer Unterbrechung der Vorfahrtsbewegung der Maschine wird diese Schotter-Regel- und Leitvorrichtung derart verstellt, daß der gesamte von den Siebauslässen 18 kommende gereinigte Schotter der Speichervorrichtung 19 zugeführt werden kann.
Claims (10)
- Berlin, den 1β 6. 1979 GZ 55 125 26Selbstfahrbare Gleisbe ^-Reinigungsmaschine mit auf einem Fahrgestellrahmen vorgesehenen Vorrichtungen zum-Aufnehmen s Reinigen, Speichern und Wiedereinbringen des Schot·= ters sowie mit Förder- bzw« Transportvorrichtungen und Regel- bzw« Leitvorrichtungen für den zu behandelnden Bettungsschottar 'sowie mit insbesondere Hydraulik-Antrieben für diese Vorrichtungen und gegebenenfalls mit Gleishebe-, Schotterplanier- und Verdichtvorrichtungen nach Patent (\P /Hh ihl (-ΑΡ-8-θ4-Β/242-&?4)-» gekennzeichnet" dadurchs daß die Speichervorrichtung (19), insbesondere der Speicherbehälter (20), mit einer die Antriebe (Y; 12; 21; 28; 37; 43) beaufschlagbaren Steuer- und überwachungsvorrichtung (40), zur vorbestimmbaren, meßbaren Regelung insbesondere während der Schotter-Wiedereinbringung - der dem schotterfreien Aushubbereich (10) zuführbaren, gereinigten Schottermengen, verbunden ist«Maschine nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Fahrantrieb (7), der Antrieb (12) der Aufnahme- und Fördervorrichtung (9) sowie vorzugsweise wenigstens eine im Bereich der Wiedereinbringvorrichtung (23) vorgesehene Schottermengen-Meßvorrichtung (25) - zur Ermittlung der dem schotterfreien Aushubbereich zuführbaren, gereinigten Schotterraengen - mit Anzeigevorrichtungen (55) und der Verschwenkantrieb (21) des Speicherbehälters (20) sowie gegebenenfalls die Antriebe (37; 43) der Regel- bzw.
- Leitvorrichtungen (31 j 32) und der Wiedereinbringvorrichtung (23) - 2ur meßbaren Regelung dieser Schottermengen - mit Steuergliedern bzw, -Organen (46; 47? 48; 49; 56) der Steuer- und überwachungsvorrichtung (40) wirkverbunden sind«Berlin, den 1. 6. 1979 GZ 55 125 26
- 3. Maschine nach Punkt 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Steuer- und Überwachungsvorrichtung (40) zur Regelung der der Speicher- und der Wiedereinbringvorrichtung (19; 23) zuführbaren gereinigten Schottermengen eine Regel- bzw. Leitvorrichtung (31; 32) für einen bedarfsweisen Schotterabwurf von der Siebvorrichtung (13) in die Schwellenstirnendbereiehe (38) vorgeordnet ist.
- 4«, Maschine nach einem der Punkte 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß der Speicherbehälter (20) um eine Schwenkachse (22) kippbar ausgebildet und mit einem, vorzugsweise als Hydraulik-Zylinder-Kolben«"· An trieb ausgebildeten ..Verschwenkantrieb (21) verbunden ist, wobei der Behälter (20) aus einer die Schotterzufuhr zur Wiedereinbringvorrichtung (23) verringernden bzw« unterbrechenden Beladestellung in eine Sntleerstellung zur Abgabe des gespeicherten Schottermaterials an die Wiedereinbringvorrichtung (23) sowie in eine, die Schotterzufuhr zwischen Sieb- und Wiedereinbringvorrichtung (13; 23) freigebende Ruhestellung verschwenkbar ausgebildet ist.
- 5. Maschine nach einem der Punkte 1 bis. 4» gekennzeichnet dadurch, daß die der Siebvorrichtung (13) zugeordnete Schotter-Regel- bzwe Leitvorrichtung (32) durch in den Längsseitenwänden (34) der Siebvorrichtung (13) angeordnete, einein der Siebboden (14; 15; 16) zugeordnete Auslässe (35) zum Abwurf des Schottermaterials im Bereich vor den beiden Schwellenstirnendbereichen (38) gebildet ißt, und daß vorzugsweise diesen Auslassen (35) auf den Siebboden (14; 15; 16) angeordnete, verstellbare Schotterverteilorgane (36) zugeordnet sind»Berlin, den 1,6. 1979 ..GZ 55 125 26
- 6, Maschine nach einem der PunkteΊ bis 4? gekennzeichnet dadurch} daß die Schotter-Regel- bzw. Leitvorrichtung (31) auf einen der Siebboden (14; 15». 16) auflegbare Rutschen und zumindest ein diesen Rutschen nachgeordnetes Querförderband-(33) umfaßt.
- 7* Maschine nach einem der Punkte 1 bis 6, gekennzeichnet dadurchj daß der Steuer- und Überwachungsvorrichtung (40) ein die Aufnahme- und Pördervorrichtungsgeschwindigkeit und bzw, oder die Maschinenvorschubgeschwindigkeit ermittelndes Überwachungsorgan (52; 51) zugeordnet ist, wobei der Verschwenkantrieb (21) der Speichervorrichtung (19) bei einenis eine Unterbrechung der Förder- bzw» Vorßchubbewegung anzeigenden Signal am Ausgang der Überwachungsorgane (52; 51) zur Verstellung des Speicherbehälters (20) für eine ausschließliche Weiterleitung des gereinigten Schotters zur Speichervorrichtung (19) beauf-Bchlagbar ist und daß vorzugsweise die Steuer- und Überwachungsvorrichtung (40) am Beginn der Förder-» bzw* Vorsehubbewegung zur Beaufschlagung des Verschwenkantriebes (21) zum Antransport von ausreichend gespeichertem Schotter voxa Behälter (20) zur Wiedersinbringvorrichtung (23) entsprechend der mit der Schottermengen-Meßvorrichtung (25) überwachbaren Soll-Schottermenge ausgebildet ist,
- 8„ Maschine nach einem der Punkte 1 bis 7s gekennzeichnet dadurch, daß die Steuer- und Überwachungsvorrichtung (40) ein - von wenigstens einem, insbesondere im abwurfseitigen Endbereich eines die Wiedereinbringvorrichtung (23) bildenden Schotterverteilförderbandes (24) angeordneten und als Wägeorgan baw* Gewichtsmeßapparat oder Schicht-Berlin, den 1. 6. 1979 GZ" 55 125 2611·
25- -etärken-Meßgerät ausgebildeten, Meßorgan (26) der Schottermengen-Meßvorrichtung (25) beaufschlagbares - Regelglied (47) - für eine der Schotterfehlmenge proportionale Beaufschlagung des Verschwenkantriebes (21) des Speicherbehälters (20) und bzw, oder des Verstellantriebes (37) der Schotter-Regel- bzw. Leitvorrichtung (32) für eine Verminderung oder Erhöhung der der Wiedereinbringvorrichtung (23) von der Speicher- bzw. Siebvorrichtung (19; 13) zuführbaren Schottermengen - aufweist* - 9· Maschine nach einem der Punkte 1 bis 8, gekennzeichnet dadurch, daß die Steuer- und Überwachungsvorrichtung (40) mit einem linstellglied (49) - insbesondere zu vorwählbaren Einstellung von für einen gewünschten Bettungsquerßchnitt oder eine Schotterschichtstärke (s) benötigte Soll-Schottermenge - versehen ist, und daß vorzugsweise das Einstellglied (49) entsprechend den AusgangsSignalen von die Höhe der Schotterschichtstärke (s) im Bereich einer Planier- und Verdichtvorrichtung (27) bzw* unterhalb der Schwellenunterseite und bzw. oder von die Gleislage im unbearbeiteten bzw. bearbeiteten Gleiebereich und bzw. oder die Vorschub- bzw* Fördergeschwindigkeit der Maschine (1) bzw. der Aufnahme- und !Fördervorrichtung (9) feststellenden Üb erwachungsOrganen (29; 30; 51; 52) verstellbar ausgebildet ist*
- 10« Maschine nach einem der Punkte 1 bis 9S gekennzeichnet dadurch, daß die Steuer- und Überwachungsvorrichtung (40) zwei, jeweils je einem über jeder der beiden Schienen (5) des Gleises angeordneten Schotterverteilförderbändern (24) der Wiedereinbringvorrichtung (23) zugeordneteBerlin, den 1β 6. 1979 GS 55 125 26Schottermengen-Meßvorrichtungeh (25) umfaßt, die mit je einem Regelg3,ied zur Beaufschlagung von zwei getrennten, ebenfalls jeweils im Bereich oberhalb je einer der Schienen angeordneten Speicher-Behältern (20) der Speichervorrichtung (19) - zum Antransport von mit der Steuerrad Überwachungsvorrichtung (40) über die Schottermengen-Meßorgane (26) festgestellten Schotterfehlmengen - verbunden sind*Hierzu 1 Seite Zeichnung
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