DD150554A1 - Verfahren zur flotation von pyrit - Google Patents

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DD150554A1
DD150554A1 DD22102280A DD22102280A DD150554A1 DD 150554 A1 DD150554 A1 DD 150554A1 DD 22102280 A DD22102280 A DD 22102280A DD 22102280 A DD22102280 A DD 22102280A DD 150554 A1 DD150554 A1 DD 150554A1
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DD
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flotation
pyrite
separated
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floated
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DD22102280A
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English (en)
Inventor
Peter Koch
Albrecht Neudert
Matthias Schreiter
Lothar Schneider
Karl-Heinz Eife
Dieter Hitzig
Original Assignee
Peter Koch
Albrecht Neudert
Matthias Schreiter
Lothar Schneider
Eife Karl Heinz
Dieter Hitzig
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Abstract

Das Verfahren zur Flotation von Pyrit bezieht sich auf das Gebiet der Schaumschwimmaufbereitung. Das Ziel des Verfahrens besteht darin, die Effektivitaet und Qualitaet der Flotation von Pyrit mit hohem Feinstkornanteil zu verbessern. Daraus ergibt sich die Aufgabe, die Vorbereitungsphase der Flotation zu veraendern. Bei nicht verringerter Truebedichte wird verfahrensgemaesz ein Anteil des Flotationsaufgabegutes abgetrennt, welcher besonders viel Feinstkorn und Tone sowie minimale Pyritmengen enthaelt. Dieser Anteil kann sowohl dem Flotationsbergeprodukt zugemischt und mit diesem gemeinsam als auch getrennt verarbeitet werden. Der verbleibende Teil wird wie bekannt flotiert. Das Verfahren eignet sich vornehmlich fuer Aufbereitungsbetriebe.

Description

ZZ ι CJ22
Titel der Erfindung
Verfahren zur Flotation von Pyrit
Anwendungsgebiet der Erfindung
Das Verfahren zur Flotation von Pyrit gehört in das Gebiet der Schaumschwimmaufbereitung und ist zweckmäßig in Erzaufbereitungsanlagen anwendbar. Es ist besonders geeignet bei vorhandenem hohen Feinstkorn- und Tonanteil des Flotationsaufgabegutes·
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen Durch feinere Werkstoffverwachsung und damit dem Zwang zu feinerer Aufmahlung, ist ein ständiger Anstieg des Feinstkornanteiles -20,.,.30^um des der Flotation vorlaufenden Gutes festzustellen. Die Zunahme des Feinstkornanteiles und die hohen Feststoffgehalte im Flotationsvorlauf führen bei zusätzlich hohen Tongehalten im Erz zu Pyritflotationserfolgskennziffern - insbesondere im Ausbringen und/oder der Konzentratqualität und/oder dem Bergegehalt, die verbesserungswürdig sind. Dies betrifft besonders den zusätzlichen Sodaverbrauch durch den Pyrit-Schwefelgehalt in den eventuell nachgeschalteten Laugungsstufen. Zum Ausgleich der sich ständig verschlechternden Flotationsbedingungen durch Anwachsen des Feinstkornanteiles sind verschiedene Verfahren bekannt. Nach Schubert, H.; Aufbereitung fester mineralischer Rohstoffe, Bd. II, VEB Deutscher Verlag für Grundstoffindustrie, Leipzig, 1977» kann eine Entschlämmung bei Korngrößen -5 ·#·.·10 /lern durch Eindicken bzw. mehrstufige Hydrozyklone„nlagen in trenngünstigen, niedrigen Aufgabetrübedichtebereichen erfolgen. Die Nachteile dieser Verfahren sind die
hohen Investkosten für den Eindicker oder die Zykloanlage sowie die der Flotation evtl. nachzuschaltenden Entwässerungsstufen und die auftretenden unwiederbringbaren Wertstoffverluste,
Schubert beschreibt weiterhin ein Verfahren, bei welchem die Flotationsaufgabe in ein Sand- und Schlammprodukt getrennt wird und beide Produkte auch getrennt flotiert werden. Hier wirken sich ebenfalls die hohen Invest- und Betriebskosten für die Klassierung der Plotationsaufgäbe zur Erreichung der erforderlichen hohen Trennschärfe, sowie ein erhöhter Reagenzienverbrauch für die Flotation des Schlammproduktes nachteilig aus.
Ein an gleicher Stelle beschriebenes Verfahren soll die Nachteile des bekannten Standes der Technik durch die Verlängerung der Flotationszeit beseitigen. Diesem Verfahren hängt der Nachteil an, daß eine große Anzahl Flotationsmaschinen notwendig ist, die die Kosten des Prozesses belasten. Darüber hinaus sind schlechtere Flotationsergebnisse zu erwarten, was sich besonders in der Qualität des Flotationskonzentrates niederschlägt. Schließlich nennt Schubert ein Verfahren, bei dem eine größere Reagenzienmenge eingesetzt wird, um die Nachteile des Feinstkornes zu vermeiden. Dabei muß die Flotation bei geringerer Trübedichte erfolgen. Dieses Verfahren ist ebenfalls sehr kostenaufwendig. Dies ist begründet ±n der erforderlichen großen Anzahl der Flotationszellen, der evtl. notwendigen nachfolgenden Entwässerung und dem hohen Reagenzienbedarf.
Ziel der Erfindung
Das Ziel des vorzuschlagenden Verfahrens ist es, die Ergebnisse der Flotation von Pyrit mit hohem Feinstkornanteil zu verbessern, dabei die Kosten gegenüber herkömmlichen Verfahren zu senken und den Durchsatz der Flotationsanlage zu stei-
>0 gern,,
Darlegung des Wesens der Erfindung
Das vorzuschlagende Verfahren hat die Aufgabe, bei höheren Trübedichten, verringertem Aufwand-für die Vorbereitung des Flotationsaufgabegutes und die Flotation selbst, bessere Ausbringens- und Selektivitätskennwerte in der Flotation zu er-
- B-
<g & I %J £
reichen«,
Vorschlagsgemäß wird diese Aufgabe so gelöst, daß ohne vorherige Erniedrigung der Trübedichte vom Flotationsaufgabegut ein Anteil abgetrennt wird, welcher besonders viel Feinstkorn und Tone sowie minimale Pyritmengen enthält. Zweckdienlich geschieht dieses mittels eines dafür geeigneten Zyklones, bei dem der Klassierwirkung eine Dichtesortierwirkung überlagert ist. Das verbleibende Material besitzt nunmehr günstigere Flotationseigenschaften als das Ausgangsmaterial. Dies kommt besonders in einer verbesserten Korngrößenzusammensetzung sowie einer verringerten Viskosität und Grenzschubspannung zum Ausdruck. Dieses Material wird nun in bekannter Weise flotiert. Das abgetrennte Material kann sowohl dem Flotationsbergeprodukt zugemischt und mit diesem gemeinsam als auch getrennt verarbeitet werden. Verfahrensgemäß ist es somit möglich, bei geringeren Aufwendungen und höheren Durchsetzen, die Qualität des Flotationskonzentrates zu verbessern. Die Qualität des Flotationsbergeproduktes bzw. des gemischten Produktes aus zyklonierten und flotierten Bergen verschlechtert sich dabei nicht» Das Wertstoffausbringen aus dem Gesamtmaterial wird nicht schlechter.
Ausführungsbeispiel
Das erfindungsgemäße Verfahren soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. Das für das Ausführungsbeispiel zu flotierende Pyriterz besitzt folgende Parameter der Korngrößenzusammensetzung:
dk Pi %
/Um % 23,5
- 7 23,5 47,5
7 - 45 24,0 60,0
45 - 71 12,5 83,0
71 - 160 23,0 93,0
160 - 250 10,0 100,0
+ 250 7,0 100,0
-
Dabei sind Pi der Massenanteil der Korngrößenklasse in Prozent der Gesamtmasse und-F- (d, ) die Korngrößenverteilungsfunktion. Der Wertstoffgehalt an Schwefel beträgt ca. 5,10 % und die Trübedichte £>a = 1390 g/l.
Für die Abtrennung des wertstoffarmen, bevorzugt feinstkörnigen Materials wird ein Hydrozyklon verwendet, der nachfolgende Ergebnisse der Abtrennung ergibt: Das Massenausbringen des wertstoffarmen Produktes, bezogen auf
die HydroZyklonaufgabe beträgt m
Gesamt
= 15 %
Wertstoffgehalt im Feinprodukt Wertstoffgehalt im Grobprodukt Trübedichte im Oberaustrag Trübedichte im Unteraustrag
1,60 % 5,72 %
Qo = 1180 g/l ßu = 1490 g/l
Die Korngrößenverteilung des Sortierproduktes beträgt:
I 7 Oberaus trag Unteraustrag F3 (dk)
dk 45 Pi F3 (dk) Pi %
μ m 71 % % % 17,5
_ 160 64,0 64,0 17,5 38,5
7 - 250 32,5 96,5 21 ,0 52,5
45 - 250 2,5 99,0 14,0 80,0
71 - 1,0 100,0 __ 27>5 92,0
16O - 0,0 100,0 12,0 8,0
+ 0,0 100,0 8,0 100,0
_ 100,0
· Die Parameter der Flotation zeigen die nachfolgenden Varianten:
Variante 1 - ohne Vorabtrennung Qa= 1390 g/l Reagenzien: CuSO. = 1,99 · 10""+ mol/1
Kalium-n-butylxanthogenat = 6,74
10~4 mol/1
Xylenol = 2,34 · 10~4 mol/1
Agitationszeit 10 min Flotationszeit 15 min
" &3 Sm * V £m ilm
Wertstoffausbringen 74,4 % Konzentratqualität - 16,4 % Wertstoffgehalt im Bergeprodukt 1,70 %
Variante 2 - mit Vorabtrennung
Das Apparatevolumen der Agitation und Flotation beträgt 75 % bzw. der Gesamtfeststoffdurchsatz 115 % und der Gesamttrübedurchsatz 140 % der Variante 1.
"140 pa = 1460 g/l (Aufgabe Flotation) Reagenzien (bezogen auf Aufgabe Hydrozyklon):
CuSO. = 1,59 · 10~4 mol/1
Kalium-n-butylxanthogenat = 5,73 · 10 mol/1 Xylenol =2,08 mol/1 Agitationszeit 10 min
Flotationszeit 15 min
Wertstoffausbringen pn der Flotation 80#,0 %, Gesamtwertstoffausbringen 74,2 % Konzentratqualität 25,1 % Wertstoffgehalt im Bergeprodukt der Flotation 1,40 % Wertstoffgehalt im Gesamtbergeprodukt 1,55 %
Variante 3 - mit Vorabtrennung
Das Apparatevolumen und der Gesamtfeststoffdurchsatz entspricht der Variante 1.
/55 β a = 1460 g/l
Reagenzien (bezogen auf Aufgabe Hydrozyklon):
CuSO4 = 1,59 · 10*"4 mol/1
• Kalium-n-butylxanthogenat = 5,73 · 10 mol/1
Xylenol =2,08 mol/1 16O Agitationszeit 15 min Flotationszeit 22 min
Wertstoffausbringen der Flotation 83,7 % Wertstoffgehalt im Bergeprodukt der Flotation 1,20 % Wertstoffgehalt im Gesamtbergeprodukt 1,45 %
Durch entsprechende Reinigungsflotation lassen sich die Konzentratqualitäten noch verbessern.

Claims (2)

Erfindungsansprüche
1. Verfahren zur Flotation von Pyrit, insbesondere mit hohem Feinstkorn- und Tonanteil, wobei in bekannter Weise flotiert wird und der positive Effekt durch Veränderungen in der Vorbereitungsphase der Flotation eintritt, dadurch gekennzeichnet, daß ohne Erniedrigung der Trübedichte vom Flotationsaufgabegut durch ein kombiniertes Klassier-Sortierverfahren ein Anteil abgetrennt wird, v/elcher besonders viel Feinstkorn und Tone sowie minimale Pyritmengen enthält, daß das verbleibende Material in bekannter Weise flotiert wird und das abgetrennte Material sowohl dem Flotationsbergeprodukt zugemischt mit diesem gemeinsam, als auch getrennt verarbeitet wird.
2» Verfahren nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anteil insbesondere mittels Hydrozyklon abgetrennt wird.
DD22102280A 1980-05-12 1980-05-12 Verfahren zur flotation von pyrit DD150554A1 (de)

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