DD150587A1 - Anschlagmittel fuer fertigteilelemente - Google Patents

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DD150587A1
DD150587A1 DD22103880A DD22103880A DD150587A1 DD 150587 A1 DD150587 A1 DD 150587A1 DD 22103880 A DD22103880 A DD 22103880A DD 22103880 A DD22103880 A DD 22103880A DD 150587 A1 DD150587 A1 DD 150587A1
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DD
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bolt
recess
connection
stop means
transport
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DD22103880A
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Bernd Caesar
Siegfried Heinz
Rudolf Zimmermann
Original Assignee
Bernd Caesar
Siegfried Heinz
Rudolf Zimmermann
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Abstract

Das Anschlagmittel ist anwendbar zur horizontalen und vertikalen Lageaenderung raeumlicher Gebilde aus festen Stoffen mit zylindrischen Aussparungen vorzugsweise fuer Betonfertigteile. Das Ziel der Erfindung besteht in der Einsparung von Transportoesen, in einer zweckmaeszigen Lagerung und Transport der Elemente und der gefahrlosen horizontalen und vertikalen Lageveraenderung verbunden mit einer Beseitigung des bisher auftretenden Kantendruckes. Erfindungsgemaesz besteht das Anschlagmittel aus einem runden oder mehreckigen symmetrischen Bolzen, dessen Oberflaeche konisch abgestuft mit einem zylindrischen Mittelteil oder mehrfach gekruemmt ist. Die Laenge und Staerke des Bolzens ist so konstruiert, dasz nach Anschlagen einer bekannten Seilverbindung und Belastung eine formschluessige Verbindung zwischen Bolzen und dem Fertigteilelement entsteht. Der Bolzen kann wahlweise von innen oder auszen in die Aussparung ein- und ausgefuehrt werden. Da die formschluessige Verbindung im Mittelteil der Aussparung zustande kommt, wird der Kantendruck und die damit verbundene Beschaedigung des Elementes verhindert.

Description

22Ϊ03
Titel der Erfindung
Anschlagmittel für Fertigteilelemente
Anwendungsgebiet der Erfindung
Das Anschlagmittel ist anwendbar zur horizontalen und vertikalen Lageänderung räumlicher Gebilde aus festen Stoffen mit zylindrischen Aussparungen vorzugsweise für Betonfertigteile.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bekannt sind Anschlagmittel, welche sich im wesentlichen in der Form und Verwendungszweck unterscheiden. Anschlagmittel werden vorzugsweise als Seilgehänge mit Haken, wobei letzterer in die Betonfertigteile, welche Transportösen besitzen, angeschlagen. Die Mangel dieser Lösung bestehen darin, daß das Kippen oder Drehen der Elemente gefahrlos nicht möglich ist und die Transportöse ökonomische Nachteile hat. Des weiteren sind zweckmäßige Lagerungs- und Transportprozesse nicht gegeben.
iZiel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht" in der Einsparung der Transportösen, in einer zweckmäßigen Lagerung und Transport der Elemente und die Möglichkeit der gefahrlosen horizontalen und vertikalen Lageveränderung ohne das der bisher zur Beschädigung am Element führende Kantendruck auftreten kanno
Charakteristik des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Anschlagmittel zu entwickeln durch welches die Transportösen eingespart, eine horizontale oder vertikale Lageveränderung der Elemente gefahrlos möglich ist: und die Lagerungs- und Transportprozesse zweckmäßiger erfolgen können« Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß das Anschlagmittel aus einem runden oder mehreckigen •symmetrischen Bolzen besteht, dessen Oberfläche konisch abgestuft, mit einem zylindrischen Mittelteil, oder mehrfach gekrümmt ist.
Der Bolzen hat an beiden Enden einen Bund, dessen Kanten zweckmäßigerweise abgerundet oder abgeflacht sind. Der Bolzen besteht aus einem festen Material, vorzugsweise aus Metall,,
Die Länge und Stärke des Bolzens wird durch die Wandstärke des Elementes bzw. durch den Durchmesser der Aussparung bestimmt. Der Bolzen kann, je nach Bedarf, von innen oder außen in die Aussparung des Elementes eingeführt und vorzugsweise mittels bekannter Traversen und Seilgehange angeschlagen werden.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Oberfläche des Bolzens kommt es nach Belastung zu einer formschlüssigen Verbindung mit dem Element.
- 3 221038
Da die Druckpunkte mehr zur Mitte der Aussparung verlagert sind, wird der Kantendruck am Element beseitigt. Nach Einführung des erfindungsgemäßen Anschlagmittels in die Aussparungen, beispielsweise eines Betonfertigteiles, werden die an einer bekannten Traverse befindlichen Seilgehänge zwischen Bund und Wand angeschlagen und mit dem Fertigteil kann je nach Bedarf eine Lageveränderung durchgeführt werden. Nach Beendigung des Prozesses wird das Seilgehänge entlastet, vom Bolzen abgeschlagen und derselbe aus der Aussparung entfernt. Durch den je nach Bedarf von oder nach innen bzw. außen eingeführten bzw0 ausgeführten Bolzen entfällt der bei der Lagerung und Transport notwendige Zwischenraum für das Entfernen des Anschlagmittels.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
Fig ο Ii Darstellung einer Variante des erfindungsgemäßen Anschlagmittels in einer Aussparung eines Betonfertigteiles mit angeschlagener Seilverbindung
Das Anschlagmittel Fig. 1 besteht aus einem runden symmetrischen 3olzen dessen Oberfläche an beiden Enden abge; tuft konisch 3 und das Mittelteil zylindrisch ausgebildet ist und an beiden -Enden einen Bund 2 hat. Der Bolzen besteht aus einer bekannten Metallverbindung. Die Länge bzw. Stärke des Bolzens sind so gewählt, daß nach dem Anschlagen einer-bekannten Seilverbindung 1 und nach Belastung die konischen Flächen 3 des Bolzens formschlüssig mit dem Betonfertigteil 4 verbunden sind. Die Bolzen lassen sich wahlweise von innen oder außen in die vorhandenen Aussparungen ein- bzw0 ausführen.

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1. Anschlagmittel für Fertigteilelemente, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlagmittel aus einem runden oder mehreckigen symmetrischen, vorzugsweise aus Metall gefertigten Bolzen besteht, mit einer mehrfach gekrümmten oder konischen (3) und zylindrischen Oberfläche, mit einem Bund (2) an beiden Enden, die Länge und Stärke des Bolzens sind abhängig von der Wandstärke, vom Durchmesser der Aussparung des Elementes (4), wobei der Bolzen die jeweilige Wandstärke um einen bestimmten Betrag überschreitet und in Verbindung mit dem Durchmesser der Aussparung nach Belastung die konischen Flächen (3) des Bolzens formschlüssig mit dem Element (4) verbunden sind, wahlweise von innen oder außen in die vorhandenen Aussparungen ein- bzw. ausgeführt und mittels be·» kannter Seilverbindung (1) an- oder abgeschlagen wird.
    Anschlagmittel für Fertigteile nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abflachung der Bunde in einem bestimmten Winkel zur Auflagefläche des Bolzens konstruiert sein kann.
    Hierzu 1 Seite Zeichnungen
DD22103880A 1980-05-12 1980-05-12 Anschlagmittel fuer fertigteilelemente DD150587A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0832840A3 (de) * 1996-09-30 1998-05-20 Sergio Zambelli Einrichtung zum Heben vorgefertigter Komponenten, insbesondere aus Beton oder ähnlichem

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