DD150771A5 - Verfahren und vorrichtung zum trocknen von textilerzeugnissen - Google Patents
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Abstract
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zum Trocknen von Textilerzeugnissen nach durchgefuehrtem Waschvorgang und eine Vorrichtung, insbesondere eine Waschmaschine, zur Durchfuehrung dieses Verfahrens. Das Ziel der Erfindung besteht darin, die Leistungsfaehigkeit und Effektivitaet zu erhoehen und den Aufwand der Vorrichtung zu senken. Die Aufgabe, die durch die Erfindung geloest wird, besteht darin, den Trocknungsvorgang in der schnell laufenden Trommel direkt nach Beendigung des Waschvorganges ablaufen zu lassen. Das Merkmal der Erfindung besteht darin, dasz die heisze Luft in radialer Durchfluszrichtung von der Mitte der Trommel zur Mantelflaeche durch die Schicht der trocknenden Textilerzeugnisse stroemt, die infolge der Schleuderkraft der rotierenden Trommel auf ihrer inneren gelochten Mantelflaeche aufgeschichtet werden. Die Erfindung wird bei der Herstellung von Waschmaschinen fuer textile Erzeugnisse angewendet.
Description
-Λ-
Berlin, den 20. 6. 80 AP D 06 F/220 561 GZ 57 330 26
Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen von Textilerzeugnissen
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zum Trocknen von Textilerzeugnissen nach durchgeführtem Waschvorgang und eine Vorrichtung, insbesondere eine Waschmaschine, zur Anwendung dieses Verfahrens.
Es sind V/aschmaschinen bekannt, in denen der Schleuder- und Trocknungsprozeß in der Trommel erfolgt.
Das ist z, B. in der FR-PS 2 333 886 mit dem Titel: "Zusammengesetzte Einrichtung für das Waschen und Trocknen in der Trommel" beschrieben.
Gegenstand dieser Erfindung ist eine Einrichtung für das Waschen und das Trocknen mit Luftumlauf in geschlossenem Kreislauf. Die feuchte Luft wird durch die innere Trommel und danach auf den Kondensator geleitet, der mit Kühlwasser von außen gespeist wird. Anschließend trifft die getrocknete Luft zur Vorwärmung auf eine Klappe. Die Luftbewegung erzeugt ein Saug- und Drucklüfter. Die Luft wird in den Kreislauf über einen Einsatz für die Trocknung durch die Stirnfläche der Wäschetrommel in solcher Weise eingeführt, daß sie einer intensiven Verwirbelung unterzogen wird.
Nach einer anderen Lösung ist auf der Frontfläche der Trommel eine Düse angebracht, die ins Innere der Trommel fächer-
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artig die Luft bläst.
Diese Lösung ermöglicht, die Luft über den ganzen Querschnitt der Trommel ohne toten Winkel zu verteilen.
In der Beschreibung dieser Erfindung wird noch eine weitere Lösung mit der Einschränkung eines Überlaufrohres vorgestellt, dessen Auslauf mit einem Ventil ausgestattet wird, das sich automatisch durch einen Ausgang des Saug- und Drucklüfters schließt.
Die FR-PS 2 332 360 "Maschine für das Waschen und Trocknen von Wäsche" beschreibt eine Erfindung, nach der während des Trocknens ein Motor mit geringer Geschwindigkeit eine Trommel mit Wäsche antreibt. Die Temperatur der trocknenden Luft wird durch ein Heizelement, das unter der Trommel angebracht ist, erhöht und mit dem Thermostaten, der am Oberteil des Behälters angebracht ist/überwacht.
Falls ein Motor oder ein. Thermostat beschädigt ist oder Mangel an Wasser auftritt, wird das Heizelement automatisch abgeschaltet. Dadurch wird der Einsatz gegen Zerstörung gesichert« Der Luftumlauf wird mit dem Thermostaten in entsprechender Reihenfolge durch das Heizelement und einen Teil der kühlenden Wand gesteuert. Um die Empfindlichkeit der Einrichtung zu heben und möglicherweise die Temperatur eines Heizelementes herabzusetzen, wurde zum Thermostaten ein Zugang für warme Luft angebracht, die direkt vom Heizelement herkommt und im Verhältnis zum Zugang für Luft bevorzugt wird, die durch die Trommelumdrehung angesaugt und entlang einem Teil der kühlenden Behälterwand geleitet wird.
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Gemäß der DE-PS 1 808 534 mit dem Titel: "Trommelwaschmaschine, die auch zum Schleudern und Trocknen dient", ist das Trommelaggregat der Waschmaschine, das aus der Trommel, dem Trommelbehälter für Lauge und aus dem Antriebsmotor besteht, mit elastischer Mitte mit dem Maschinenkörper verbunden.
Die Stirnseite des Körpers wird mit den Leitungsanschlüssen für Zuführung und Abführung der trocknenden oder getrockneten Luft zur Kondensation ausgestattet.
Die trocknende Luft, die mit Wasserdampf gesättigt ist,, wird an Kühlflächen, mit durch Leitungen fließendem Wasser, entlanggeführt. Ein zusätzlich kühlender Effekt wird durch Anwendung einer Sprüheinrichtung für Kühlwasser erreicht.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht in der Schaffung eines Verfahrens und einer Vorrichtung zum Trocknen von Textilerzeugnissen hoher Leistungsfähigkeit und Effektivität und der Senkung des Aufwandes der Vorrichtung,
Die technische Aufgabe, die durch die Erfindung gelöst wird, besteht darin, das Verfahren und die Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens zum Trocknen von Textilerzeugnissen nach durchgeführtem Waschvorgang mittels heißer Luft, die ins Innere der Trommel einer Waschmaschine geleitet wird, so
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zu gestalten, daß der Trocknungsvorgang in der schnell laufenden Trommel direkt nach Beendigung des Waschvorganges abläuft.
Die technische Aufgabe wird gelöst durch ein Verfahren folgenden Merkmals:
Die heiße Luft strömt in radialer Durchflußrichtung von der Mitte der Trommel zur Mantelfläche durch die Schicht der trocknenden Textilerzeugnisse, die infolge der Schleuderkraft der rotierenden Trommel auf ihrer inneren, gelochten Mantelfläche aufgeschichtet werden.
Ein weiteres Merkmal des erfindungsgemäßen Verfahrens beeteht darin, daß das Trocknen durch gleichzeitiges Wasserausschleudern und Durchpressen der heißen Luft durch die Schicht der feuchten Textilerzeugnisse in Radialrichtung von der Trommelmitte zum Lochmantel stattfindet.
Das Merkmal der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Durchführung des beschriebenen Verfahrens ist darin zu sehen, daß die schnell laufende Trommel der Waschmaschine mit Schaufeln ausgestattet ist.
Ein weiteres Merkmal der Vorrichtung besteht darin, daß die Eintrittsöffnung für die Zuführung der kalten Luft zum Heizaggregat in der Hinterwand der Kammer angeordnet ist.
Als weiteres Merkmal der Erfindung ist die Vorrichtung derart ausgestaltet, daß der Raum zwischen Trommel und Kammer in die der Luftzuführung und Vorwärmung dienende Vorwärmzone und in die Diffusorzone zur Abführung der feuchten Luft nach dem durchgeführten Trocknungsvorgang geteilt ist.
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Das Ansaugen, die Förderung und das Durchpressen der Luft durch die Textilerzeugnisse während des Trocknungsverfahrens erfolgt mittels der schnell rotierenden Trommel der Waschmaschine.
Das Erzielen einer hohen Effektivität bei der Wärmeausnutzung ist ein günstiges Ergebnis der Anwendung dieses Trocknungsverfahrens nach der Erfindungsmethode, weil die heiße Luft nach dem Durchpressen durch die Schicht der Textilerzeugnisse mit Feuchtigkeit, bis zur annähernd gänzlichen Sättigung, gesättigt wird.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen;
Fig. 1: eine Trommel der Waschmaschine im Längsschnitt; Fig. 2j eine Trommel der Waschmaschine im Querschnitt.
Wie in den Fig. 1 und 2 dargestellt, hat die Trommel 1 der Waschmaschine eine Mantelfläche und eine Stirnwandung aus Lochblech und eine Hinterwand aus Vollblech, auf der die Schaufeln 3 angebracht worden sind.
In der Hinterwand der Kammer 4 der Waschmaschine befindet sich eine Eintrittsöffnung 5, durch die Luft während des Trocl<nungsvorganges sowie Wasser und Waschmittel während des Waschprozesses angesaugt werden«
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Ära Unterteil der Kammer 4 ist ein Heizaggregat 6 für die Vorwärmung der Waschflotte während des Waschvorganges und die Luftvorwärmung während der Trocknung eingebaut.
Die Blende 7 bildet einen Austrittskanal 8 für die feuchte Luft.
Am Unterteil der Kammer 4 sind ein Stutzen 9 für die Ableitung der Feuchtluft, ein Kanal iO mit einem Wasserableitungsventil 11 und ein Durchlaßkanal 12 angeordnet.
Der Trocknungsvorgang der feuchten Textilerzeugnisse 13 erfolgt durch Abschleudern des Wassers und gleichzeitiges Durchpressen heißer Luft des Heizaggregates 6.
Während des Trocknungsvorganges wird die Temperatur in der Kammer ,4 systematisch erhöht, wodurch die Wirkung der mechanischen Absonderung der Feuchtigkeit vergrößert wird.
Das ausgeschleuderte Wasser fließt zum Kanal 10 und weiter durch das Wasserableitventil 11 hinter der Waschmaschine ab.
Die rotierende Trommel 1 mit den Schaufeln 3 bewirkt ein Luftansaugen von draußen durch die Eintrittsöffnung 5. Die kalte Luft kühlt die Hinterwand 14 mit dem Lagerkörper 15 ab« wodurch die Betriebsverhältnisse der Lager, die in dem Lagerkörper 15 eingebaut sind, verbessert werden«,
Auf dem weiteren Weg wird die kalte Luft mittels der Leitwerke 16 zur Vorwärmzone 17 mit den Heizaggregaten 6 geleitet. In dieser Vorwärmzone 17 wird die Luft durch die Heiz-
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aggregate 6 und zusätzlich durch heiße Wände des Kanals 8 vorgewärmt, durch welchen die angefeuchtete Luft nach dem Durchgang durch die trocknenden Textilerzeugnisse 13 abgeleitet wird.
Die heiße Luft aus der Vorwärmzone 17 wird zum Raum 18 und weiter durch die öffnungen 19 in der Stirnwandung der Trommel 1 und durch einen Schlitz 20 am Umfang des Einsatzfensters 21 zur Trommelmitte 1 geleitet.
Den erforderlichen Druck der trocknenden Luft, der zur Ober^· windung der Durchflußvviderstände durch die Waschmaschine und die Schicht der trocknenden .Textilerzeugnisse 13 unbedingt notwendig ist, gewährleistet die schnell rotierende Trommel 1 mit den Schaufeln 3 und mit den Streichbäumen 2·
Der Luftdruck wird zusätzlich durch die samt Trommel 1 rotierende Schicht der feuchten Textilerzeugnisse 13 erhöht.
Die heiße Luft wird Träger der Wärme, die auf ihrem Weg eine Abdampfung der Feuchtigkeit aus den trocknenden Textilerzeugnissen 13 und ihre Sättigung mit Feuchtigkeit bis zur annähernd gänzlichen Sättigung mit Wasserdampf zur Folge hat.
Die feuchte Luft wird durch öffnungen 22 in die Diffusorzone 23 gepreßt und dann nach teilweise erfolgter Abkühlung in dem Austrittskanal 8 durch einen Stutzen 9 und den Kanal aus der Waschmaschine abgeleitet.
Die Vorwärmzone 17 wird von der Diffusorzone 23 durch eine
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Blende 7, ein Leitblech 25 und Dichtungselemente 26; 27 abgetrennt.
Die Trommel 1 der Waschmaschine zum Trocknen nach der Erfindung hat für die gleiche Menge feuchter Textilerzeugnisse 13 ein ca. 2,5mal geringeres Volumen als bei herkömmlichen Waschmaschinen. Das ermöglicht den Bau von Waschmaschinen mit geringeren Massen, was den Aufwand wesentlich vermindert.
Claims (4)
- 20. 6. 80AP D 06 F/220 561GZ 57 330 26220561Erfindungsanspruch
- 1. Verfahren zur Trocknen von Textilerzeugnissen nach durchgeführtem VVaschvorgang mittels heißer Luft, die ins Innere der Trommel einer Waschmaschine geleitet wird, gekennzeichnet dadurch, daß die heiße Luft durch die Schicht der trocknenden Textilerzeugnisse (13), die infolge der Schleuderkraft der rotierenden Trommel (1) auf ihrer inneren gelochten Mantelfläche aufgeschichtet werden, in radialer Durchflußrichtung von der Mitte der Trommel (1) zur Mantelfläche strömt.
- 2. Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Trocknungsvorgang gleichzeitig durch Wasserabschleuderung und Durchpressen der heißen Luft durch die trocknenden Textilerzeugnisse (13) stattfindet.3· Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Waschmaschine mit schnell laufender Trommel (1) mit Schaufeln (3) ausgestattet ist.4# Vorrichtung nach Punkt 3, gekennzeichnet dadurch, daß die Eintrittsöffnung (5), die die kalte Luft dem Heizaggregat (6) zuführt, in der Hinterwand (14) der Kammer (4) angeordnet ist.5«, Vorrichtung nach Punkt 3 oder 4, gekennzeichnet dadurch, daß der Raum zwischen Trommel (1) und Kammer (4) in die der Luftzuführung und Vorwärmung dienende Vorwärmzone (17) und in die Diffusorzone (23) zur Abführung der
- 20. 6. 80AP D 06 F/220 561GZ 57 330 26- 10 -feuchten Luft nach dem durchgeführten Trocknungsvorgang geteilt ist·- Hierzu 2 Seiten Zeichnung -
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