DD150896A5 - Verfahren zur herstellung von n-dialkylaminomethyl-s,s-diarylsulfoximiden - Google Patents

Verfahren zur herstellung von n-dialkylaminomethyl-s,s-diarylsulfoximiden Download PDF

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DD150896A5
DD150896A5 DD80221317A DD22131780A DD150896A5 DD 150896 A5 DD150896 A5 DD 150896A5 DD 80221317 A DD80221317 A DD 80221317A DD 22131780 A DD22131780 A DD 22131780A DD 150896 A5 DD150896 A5 DD 150896A5
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Manfred Haake
Theodorus Setijadi
Kurt-Henning Ahrens
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Heumann Ludwig & Co Gmbh
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D295/00Heterocyclic compounds containing polymethylene-imine rings with at least five ring members, 3-azabicyclo [3.2.2] nonane, piperazine, morpholine or thiomorpholine rings, having only hydrogen atoms directly attached to the ring carbon atoms
    • C07D295/04Heterocyclic compounds containing polymethylene-imine rings with at least five ring members, 3-azabicyclo [3.2.2] nonane, piperazine, morpholine or thiomorpholine rings, having only hydrogen atoms directly attached to the ring carbon atoms with substituted hydrocarbon radicals attached to ring nitrogen atoms
    • C07D295/12Heterocyclic compounds containing polymethylene-imine rings with at least five ring members, 3-azabicyclo [3.2.2] nonane, piperazine, morpholine or thiomorpholine rings, having only hydrogen atoms directly attached to the ring carbon atoms with substituted hydrocarbon radicals attached to ring nitrogen atoms substituted by singly or doubly bound nitrogen atoms
    • C07D295/125Heterocyclic compounds containing polymethylene-imine rings with at least five ring members, 3-azabicyclo [3.2.2] nonane, piperazine, morpholine or thiomorpholine rings, having only hydrogen atoms directly attached to the ring carbon atoms with substituted hydrocarbon radicals attached to ring nitrogen atoms substituted by singly or doubly bound nitrogen atoms with the ring nitrogen atoms and the substituent nitrogen atoms attached to the same carbon chain, which is not interrupted by carbocyclic rings
    • C07D295/13Heterocyclic compounds containing polymethylene-imine rings with at least five ring members, 3-azabicyclo [3.2.2] nonane, piperazine, morpholine or thiomorpholine rings, having only hydrogen atoms directly attached to the ring carbon atoms with substituted hydrocarbon radicals attached to ring nitrogen atoms substituted by singly or doubly bound nitrogen atoms with the ring nitrogen atoms and the substituent nitrogen atoms attached to the same carbon chain, which is not interrupted by carbocyclic rings to an acyclic saturated chain

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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von N-Dialkylaminomethyl-S,S-diarylsulfoximiden der allgemeinen Formel I, in der R&ind1! und R&ind2! unabhaengig voneinander fuer gegebenenfalls substituiertes Aryl stehen oder gemeinsam mit dem Schwefelatom ein heterocyclisches Ringsystem bilden koennen, und R&ind3! und R&ind4!, die gleich oder verschieden sein koennen, fuer gegebenenfalls substituiertes,geradkettiges oder verzweigtes Alkyl stehen oder gemeinsam mit dem Stickstoffatom ein heterocyclisches Ringsystem bilden koennen, sowie ihrer tertiaeren und quaternaeren Salze. Das erfindungsgemaesze Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dasz man ein S,S-diarylsulfoximid der allgemeinen Formel II, in der R&ind1! und R&ind2! die oben angegebenen Bedeutung. haben,nach Art einer Mannich-Synthese in einem mit Wasser nicht mischbaren Loesungsmittel mit Formaldehyd und einem sekundaeren Amin der allgemeinen Formel III, in der R&ind3! und R&ind4! die oben angegebenen Bedeutungen haben,umsetzt u. gegebenenfalls die erhaltene Verbindung in ihr tertiaeres oder quaternaeres Salz ueberfuehrt.

Description

2 2 13 17 -4~
Titel der Erfindung-Verfahren zur Herstellung von N-Dialkylaminomethyl-S,S-Diarylsulfoximiden
Anwendungsgebiet der Erfindung:
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von N-Dialkylaminomethyl-S,S-diarylsulfoximiden und ihrer Salze, die pharmakologisch insbesondere als Spasmolytika von 'Interesse
Charakteristik der bekannten Lösungen:
Sulfoximide der allgemeinen Formel
Ar Alk
O=S=N- CH0 - N ι 2 ν
Ar \Alk
sind wegen ihrer spasmolytischen Eigenschaften von Interesse. Verbindungen dieser Art werden z.B. in der DE-OS 25 39 220 beschrieben. Wegen ihrer pharmakologischen Aktivität sind sie beispielsweise als Spasmolytika arzneilich anwendbar.
Die Herstellung dieser Verbindungen erfolgte bisher durch Kondensation einer S,S-disubstituierten SuIfoximid-Alkaliverbindung mit einem Iminiumsalz. Diese Umsetzung, die beispielsweise in der DE-OS 25 39 220 beschrieben wird, kann durch folgendes Reaktionsschema angegeben werden:
Ar
S"
""Alk Ar Alk
Dieser Syntheseweg ist jedoch mit folgenden Nachteilen behaftet:
a) Das Sulfoximid muß mittels geeigneter Methoden in das hydrolyseempfindliche Alkalisalz umgewandelt werden,
b) die sehr hydrolyseempfindlichen Methyleniminium-Halogenide müssen durch ein mehrstufiges Verfahren hergestellt werden (vgl. H. Böhme und M. Haake, Iminium-Salts in Organic Chemistry, Part I, Vol. 9 of the series "Advances in Organic Chemistry", Wiley-Interscience, New York 1976).
Ziel der vorliegenden Erfindung:
Der Erfindung liegt das Ziel zugrunde, ein einfaches Verfahren zur Herstellung der oben angegebenen N-Dialkylaminomethyl-S,S-diarylsulfoximide zur Verfügung zu stellen. Das Verfahren soll technisch ökonomisch durchzuführen sein und hohe Ausbeuten an dem gewünschten Produkt ergeben.
Darlegung des Wesens der Erfindung:
Es wurde nun überraschenderweise gefunden, daß die oben angegebenen N-Dialkylaminomethyl-S,S-diarylsulfoximide in einfacher Weise nach Art einer Mannich-Synthese aus einem S,S-Diarylsulfoximid, Formaldehyd und sekundären Amin herstellbar sind.· Die Umsetzung verläuft nach folgender Gleichung:
1 O 1 7
Alk Ar ' . Alk 0=S=NH+CH00+HN ~Έ-γΓ* O=S=N-CH7-N
Ar
• \^ 2
Ar Alk Ar
Gegenstand der Erfindung ist daher ein Verfahren zur Herstellung von N-Dialkylaminomethyl-S,S-diarylsulfoximiden der allgemeinen Formel I:
O=S=N- CH9 - N " (I)
--R2 · R4
in der R1 und R~ unabhängig voneinander für gegebenenfalls substituiertes Aryl stehen oder gemeinsam mit dem Schwefelatom ein heterocyclisches Ringsystem bilden können, .und R3 und R., die gleich oder.verschieden sein können, für gegebenenfalls substituiertes, geradkettiges oder verzweigtes Alkyl stehen oder gemeinsam mit dem Stickstoffatom ein heterocyclisches Ringsystem bilden können, sowie ihrer tertiären und quaternären Salze, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man ein S,S-Diarylsulfoximid der allgemeinen Formel II:
O = S = NH
R2
22 13 17
in der R1 und R„ die oben angegebenen Bedeutungen haben, nach Art einer Mannich-Synthese in einem mit Wasser nicht mischbaren Lösungsmittel mit Formaldehyd und einem sekundären Amin der allgemeinen .Formel III: '***'"
3 (ITI)
in der R-. und Rr"die oben angegebenen Bedeutungen haben, umsetzt und gegebenenfalls die erhaltene Verbindung in ihr tertiäres oder .quaternäres Salz überführt.
#In der allgemeinen Formel I.bedeuten die Substituenten R1 und R2 Arylgruppen, wie z.B. Phenyl-, NaphthyI- oder Diphenylgruppen,die gegebenenfalls in ortho-, jrneta- oder para-Stellung durch Halogenatome, wie Chlor-, Brom- oder Fluoratome, oder durch Trifluormethylgruppen oder durch Alkoxygruppen mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen, wie Methoxy-, A'thoxy- oder durch C-- bis C^-Alkylgruppen, substituiert sein können oder gegebenenfalls mit den genannten Substituenten disubstituiert sein können, wie beispielsweise eine Chlorphenyl-, Methoxyphenyl- oder Tolylgruppe.
Die Reste R1 und R_ können auch gemeinsam mit dem Schwefelatom ein heterocyclisches Ringsystem bilden, das auch gegebenenfalls noch ein weiter.es Heteroatom, wie ein Stickstoff-, Sauerstoff- oder Schwefelatom, enthalten kann, z.B. ein Dibenzothiophene Thioxanthen-, Phenothiazin-, Phenoxthin- oder Thianthron-Ringsystern. - · ; .
2 13 1 7
Die Reste R-, und R. bedeuten Alkylgruppen, wie geradkettige oder verzweigte Alkylgruppen mit 1 bis 12, bevorzugt 1 bis 8, mehr bevorzugt 1 bis 6, am meisten bevorzugt 1 bis 3 Kohlenstoffatomen. Beispiele hierfür sind die Gruppen Methyl, Äthyl, n-Propylr Isopropyl, η-Butyl, Isobutyl, Pentyl und Hexyl. Die Reste R3 und R4 können auch gemeinsam mit dem Stickstoffatom einen heterocyclischen Ring bilden,der auch gegebenenfalls noch ein weiteres Heteroatom, wie ein Stickstoff-, Sauerstoff- oder Schwefelatom, enthalten kann, z.B. einen Piperidin-, Morpholin- oder Pyrrolidinring. Diese Gruppen können gegebenenfalls substituiert sein, beispielsweise mit den folgenden Gruppen: Ethinyl, Vinyl, Phenyl.
Die Umsetzung verläuft in einem mit Wasser nicht mischbaren Lösungsmittel unter azeotroper Entfernung des Reaktionswassers am Wasserabscheider. Beispiele für geeignete, mit Wasser nicht mischbare Lösungsmittel sind z.B. Benzol, Toluol und Xylol, wobei Benzol bevorzugt wird.
Die Umsetzung erfolgt erfindungsgemäß bei der Siedetemperatur des verwendeten Lösungsmittels bzw. des mit Wasser gebildeten Azeotrops. Die Reaktionszeit beträgt im allgemeinen 2 bis 8 Std. Das Molverhältnis der einzelnen Ausgangsstoffe beträgt 1:1:1 bis 1:1:4, vorzugsweise 1:1:1. Nach Abscheidung der berechneten Wassermenge im Wasserabscheider wird das mit Wasser nicht mischbare Lösungsmittel bei Normal- oder Unterdruck abgedampft. Wenn das Produkt als öl vorliegt, dann kann es durch eine Fraktionierung im Feinvakuum gereinigt werden. Feste Produkte können unter trockenen Bedingungen in üblicher Weise durch Umkristallisieren gereinigt werden. Hierdurch können die angestrebten N-Dialkylaminomethyl-S ,S-diarylsulf oximide von nicht umgesetztem. Ausgangsmaterial sowie von gegebenenfalls als Nebenprodukt gebildeten Bis(dialkylamino)methanen und Bis (S,S-diarylsulfoximido)methanen abgetrennt werden.
Die Herstellung der tertiären und quaternären Salze erfolgt, wie beim Verfahren gemäß der DE-OS 25 39 220, beispielsweise durch übliche Alkylierungsmethoden in trockenen, inerten Lösungsmitteln, wie Äther oder Acetonitril. Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung der N-Dialkylarninomethyl-S,S-diarylsulfoximide hat im Vergleich zu den bekannten Verfahren, beispielsweise zu dem in der DE-OS 25 39 220 beschriebenen, folgende Vorteile:
a) Beim erfindungsgemäßen Verfahren können einfach herstellbare und im Handel leicht verfügbare, preiswerte Ausgangsstoffe verwendet werden;
b) die Reaktion ist einfach durchzuführen;
c) die Endprodukte können in reiner Form und in vergleichbar hoher Ausbeute erhalten werden.
Es muß als überraschend angesehen werden, daß durch die erfindungsgemäße Dreikomponenten-Kondensation die angestrebten Verbindungen in guter Ausbeute erhältlich sind, da für Dreikomponenten-Reaktionen d"er hier in Betracht gezogenen Art eine Reihe von Komplikationen zu erwarten war. So stellen beispielsweise die als Endprodukte erhaltenen N-Dialkylaminomethyl-S,S-diarylsulfoximide (I) Verbindungen mit unsymmetrischer Aminalstruktur dar, die im allgemeinen wenig stabil sind, leicht hydrolysieren und zu einer raschen Symmetrisierung neigen.
Daher war zu erwarten, daß das bei der erfindungsgemäßen Umsetzung notwendige Erhitzen des Reaktionsgemisches über einen längeren Zeitraum eine Symmetrisie-rung und Zersetzung der Reaktionsprodukte (I) begünstigen würde, und als weitere Nebenreaktionen auch eine Kondensation der jeweiligen NH-Komponente mit Formaldehyd unter Bildung symmetrischer Produkte stattfinden könnte.
Die Erfindung wird in den Beispielen erläutert.
2 2 13 17
Beispiel 1 Herstellung von N-Dimethylaminomethyl-S ,S-diphenyl-sulf oximid
4,3 4 g (0,02 Mol) S,S-Diphenyl-sulfoximid werden in 100 ml Benzol gelöst. Diese Lösung wird ca. 8 Std. am Wasserabscheider gekocht und während dieser Zeit 4 mal-mit einer Mischung von je 4,5 g 4 0%ige Dimethylaminlösung und 2 g 35%ige Formaldehydlösung versetzt. Vor jeder Zugabe muß sich die berechnete Menge H^O abgeschieden haben. Anschließend wird das Lösungsmittel verdampft und das verbleibende öl im Feinvakuum destilliert (Kpn ft1:60cC). Nach mehreren Stunden am Feinvakuum erstarrt das Produkt zu einer festen Masse, die sehr hygroskopisch ist und an der Luft schnell wieder flüssig wird unter Auftreten von Formaldehyd-und Amingeruch.
Ausbeute: 4,5 g (82% d. Th.)
Analyse: C15H18N2OS MG: 274,39
Ber.: C = 65,66 H = 6,61 N = 10,21 S = 11,68 Gef.: C = 65,34 H = 6,42 N = 10,05 S = 11,42
1H-NMR (CDCl ): 2,4 (s,CH.J , 3,98 (s,CH9), 7,2-8,2 (m, arom.
0 3 ^L
CH) IR (KBr): 3040, 2950, 2900, 2760, 1575, 1435, 1365, 1220 (N=S=O asym.), 1110 (N=S=O sym.), 1035, 990, 860, 825, 755, 720
57 557 12
2 2 1 3 1 7 _ β _
Beispiel 2
Herstellung von N-Dimethylaminomethyl-S,S-bis(p-bromphenyl)-
3,75 g (0,01 Mol) S,S-bis(p-Bromphenyl)-sulfoximia werden in 50 ml Benzol gelöst. Diese Lösung wird ca, 8 Std. am Wasserabscheider gekocht und während dieser Zeit 4 mal mit einer Mischung von je 2,3 g 40 %ige Dimethylaminlösung und 1 g 35 %ige JPormaldehydlö'sung versetzte Vor jeder neuen Zugabe muß sich die berechnete Menge HpO abgeschieden haben. Anschließend wird das verbleibende Öl ans Feinvakuum gehängt. Nach mehreren Stunden am Peinvakuum erstarrt das Produkt zu einer festen Masse, die sehr hygroskopisch ist und a η der Luft unter Auftreten von Formaldehyd- und Amingeruch schnell wieder flüssig wird.
Ausbeute: 4,3 g (100 % d.Th.)
1): 2,4 (s,CH3), 3,95 (s,CH2),
7,45-8,0 (m, arom. CH)
2920, 2850, 1570, 1454, 1380, 1240 (N=S=O, asynu, 1160, 1130 (N=S^O, sym.), 1090, 1070, 1010, 870, 820, 750, 725.
221317· _ 9 _
Beispiel 3 Herstellung von N-Pyrrolidinomethyl-S,S-diphenyl-sulfoximid
5,4 g (0,025'Mol)"S,S~Diphenyl-sulfoximid, 1,8 g (0,025 Mol) Pyrrolidin und 2,2 g 35%ige Formaldehydlösung werden in 100 ml Benzol solange am Wasserabscheider gekocht, bis sich die berechnete Menge Wasser abgeschieden hat (ca. 1 Std.)- Anschließend wird das Lösungsmittel verdampft. Nach dem Abziehen der letzten Reste des Lösungsmittels im Feinvakuum verbleibt ein öliges Produkt, das bei Raumtemperatur durchkristallisiert.
Farblose Kristalle. Fp. 59-610C.
Ausbeute: 7,4 g (98% d.Th.)
Analyse: C17H20N2OS MG: 300,43
Ber.: C = 67,97 H = 6,71 N = 9,32 S = 10,67 Gef.: C = 67,72 H = 6,16 N = 8,78 S = 10,85
1H-NMR (CDCl3): 1,5-1,95 und 2,5-2,95 (m, Pyrrolidin),
4,1 (s,CH2), 7,2-8,2 ,(m, arom. CH) IR (KBr): 3060, 2950, 2860, 1580, 1475, 1440, 1390, 1350, 1230
(N=S=O asym.), 1150, 1120 (N=S=O sym.), 1070, 1025, 1000, 880, 760, 730
Beispiel 4
Herstellung von N-(N'-Methyl-pyrrolidiniummethyl)-S,S-diphe-
nyl-sulfoximid-bromid · '
6 g (0,02- MoL)-N-JPyrrolldinoinethyl-S/S-diphenyl-sulfoximid werden in 150 ml wasserfreiem Acetonitril gelöst und unter Inertbegasung auf ca. -4 00C abgekühlt. Zu der intensiv gerührten Lösung gibt man 9,5 g (0,1 Mol) Methylbromid und rührt ca. 12 Std. unter langsamem Erwärmen auf Raumtempera tur. Danach wird das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer entfernt. Der Rückstand wird durch Umkristallisation aus Acetonitril/Ether gereinigt.
Farblose Kristalle. Fp. 138-1400C
Ausbeute: 6,7 g (85% d.Th.) Analyse: C18H23 Ber.: C = 54,68
2 MG: 395,36 H = 5,86 N = 7,08 S = 8,11 H = 5,75 N =.7,09 S = 8,05 1,8-2,3 und 3,3-3,8 (m, Pyrrolidin), 3,15 (s,CH3) 4,6 (s,CH2), 7,5-8,3 (m, arom.CH) IR (KBr): 3040, 3000, 2980, 1575, 1465, 1440, 1405, 1295, 1260, 1230 (N=S=O asym.), 1150 (N=S=O sym.),1080, 1020, 990, 960, 930, 900, 885, 775 "
Gef.: C = 54,55 1H-NMR (DMSO-d6)
57 557 12
2 2 1 3 1 ?
- 11 -
Beispiel 5
Herstellung von N-Pyrrölidinomethyl-S,S-bis (p-bromphenyl)-sulfoxiraid
N-CH0-N
3,75 g (0,01 Mol) S,S-bis(p-Bromphenyl)-sulfoximid, 0,71 g (0,01 Mol) Pyrrolidin und 1 g 35$ige Formaldehydlösung werden in 50 ml Benzol solange am Wasserabscheider gekocht, "bis sich die berechnete Menge Wasser abgeschieden hat (ca« 1 Stde). Anschließend wird das Lösungsmittel verdampft und das verbleibende Öl ans Peinvakuum gehängt» Nach mehreren Stunden am Peinvakuum erstarrt das Produkt zu einer festen Masse, die sehr hygroskopisch ist und an der Luft schnell wieder flüssig wird (unter Auftreten von Pormaldeliyd- und Amingeruch),
Ausbeute: 4,6 g (100 % d.Th.)
1H-NiUR (CDCl3)J 1,65-2,05 und 2,6-3,0 (m, Pyrrolidin), 3,15
(s,CH2), 7,3-8,1 (m, aronu CH) IR (PiIm): 3090, 2960, 1575, 1470, 1390, 1240 (N=S=O asym.), 1155, 1115, 1070 (N=S=O sym.), 1010, 880, 825, 750, 725, 680.
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2 2 13 17 _12
Beispiel 6 Herstellung von N-Piperidinornethyl-S,S-diphenyl-sulfoximid
10,85g (O7-O5 MoI-) S ,S-Diphenyl-sulf oximid, 4,25g (0,05 Mol) Piperidin und 6 g 35%ige Formaldehydlösung werden in 100 ml Benzol solange am Wasserabscheider gekocht, bis sich die berechnete Menge Wasser abgeschieden hat (ca. 2-3 Std.)". Anschließend wird das Benzol verdampft. Nach dem Abziehen der letzten Reste des Benzols im Feinvakuum verbleibt ein öliges Produkt.
Ausbeute: 15,2 g (97% d.Th.)
Analyse: C13H22N2OS ^ MG: 314,45
Ber.: C =68,75 H = 7,05 N = 8,91 S = 10,20 Gef.: C = 68,78 H = 7,07 N = 8,23 S = 9,90
1H-NMR (CDCl3): 1,2-1,8 und 2,3-2,9 (m, Piperidin), 4,02 (s,
CH2), 7,2-8,2 (m, arom. CH) IR (Film): 3050, 2920, 2840, 1575, 1470, 1440, 1365, 1300, 1235 (N=S=O asym.), 1200, 1130 (N=S=O sym.),1100, 1060, 1035, 1020, 990, 870, 860, 760, 725
2 2 13 17
~ 13 "
Beispiel 7 Herstellung von N-Morpholinomethyl-S,S-diphenylsulfoximid
H O
2,2 g (0,01 Mol) S ,S-Diphenylsulf oximid, 1,3 g ,(0,015 Mol)Morpholin und 1,5 g 35%ige Formaldehydlösung werden in 50 ml Benzol solange am Wasserabscheider gekocht, bis sich die berechnete Menge Wasser abgeschieden hat ( ca. 4 Std.)". Nach dem Eindampfen des Benzols verbleibt ein dickes Öl, als Gemisch von N-Morpholinomethyl-S,S-diphenylsulfoximid und Bis-Morpholinomethan als Nebenprodukt. Das Nebenprodukt wird im Feinvakuum abdestilliert (K η ni = 600C). Der.verbleibende Rückstand besteht aus N-Morpholinomethyl-S,S-diphenylsulfoximid.
Schwach gelb gefärbtes Öl
Ausbeute: 2,4 g (76% d. Th.).
Analyse: C17H20N2O3S MG: 316,42
Ber.: C = 64,53% H = 6,37% N = 8,85% S = 10,13% Gef.: C = 64,59% H = 6,43% N = 8,93% S = 10,20%
1H-NMR (CDCl3): 2,50 - 2,82 und 3,60 - 3,92 (m, Morpholin), 4,0
(s, CH?) , 7,2 - 8,2 ,(m, arom. CH). IR (Film): 3040, 2940, 2900, 2815, 1575, 1465, 1440, 1390, 1355,
1225 (N=S=O asym.), 1120 (N=S=O sym.), 1065, 995, 855, - '·""·-- 800, 755, 720. Λί
221317 _14_
Beispiel 8
Herstellung von N-(N'-Methyl-pyrrolidiniummethyl)-S,S-diphenylsulfoximid-chlorid
In einem 1 1 Dreihalskolben, versehen mit Rührer, Thermomether, Gaseinleitungsrohr und Trockenrohr, werden 18 g (0,06 Mol) N-Pyrrolidinomethyl-S,S-diphenyl-sulfoximid in 250 ml wasserfreiem Acetonitril gelöst und unter Inertbegasung auf ca. -400C abgekühlt.In die intensiv gerührte Lösung leitet man ca. 2 Std. lang Methylchlorid im Überschuß ein und rührt ca. 12 Std. bei ca. -200C.
Danach wird die Lösung im Vakuum auf etwa die Hälfte eingeengt. Das quaternäre Salz wird durch Zugabe von trockenem Ether ausgefällt ,· unter Feuchtigkeitsausschluß abfiltriert und mit trockenem Ether gewaschen, im Vakuum getrocknet.
Farblose Kristalle. Fp. 148-1500C, hygroskopisch. Ausbeute: 21 g (100% d.Th.). MG = 350,91.
1H-NMR (CDCl3): 1,9-2,5 und 3,5-4,1 (m, Pyrrolidin), 3,4 (S7CH3)
4,75 (s, CH2), 7,3-8,2 (m, arom. CH)
IR (KBr): 3300-3600 (H2O)7 3050, 3000, 1580, 1465, 1450, 1410, 1300, 1265, 1235 (N=S=O asym.), 1155 (N=S=O sym.), 1085, 1025, 995, 965, 930, 905, 885, 780.
Beispiel 9 Herstellung von N-Diäthylaminomethyl-S,S-diphenylsulfoximid
.CE2
—ir d
6,5 g (0,03 Mol) S,S-Diphenylsulfoximid, 2,2 g (0,03 Mol) Diethylamin und 2,6 g 35%ige Formaldehydlösung werden in 100 ml Benzol solange am. Wasserabscheider gekocht, bis sich die berechnete Menge Wasser abgeschieden hat (ca. 3 Std.). Anschließend wird das Lösungsmittel verdampft und das verbleibende Öl im Feinvakuum destilliert (K 0#01'= 700C).,
Farbloses öl.
Ausbeute: 8,8 g (96S d. Th.).
Analyse: C17H23N2OS MG: 302,4 4
Ber.: C = 67,51% H = 7,33% N = 9,26% S = 10,60% Gef.: C = 67,55% H = 7,36% N = 9,21% S =' 10,56%
1H-NMR (CDCl3): 0,95 - 1,30 (t, 2 CH3), 2,55 - 3,0 (q, 2 CH2),
4,2 (s, CH2), 7,2 - 8,2 (m, arom. CH).. IR (Film): 3070, 297O7 2930, 1470, 1410, 1380, 1240 (N=S=O.asym.), 1210, 1130 (N=S=O sym.), 1100, 1070, 1030, 1000, 760, 730.
Beispiel 10
Herstellung von N-(N'-Diäthylmethylammoniummethyl)-S,S-diphenylsulf oximidbromid
«CE—CH K-CKp-Nf 2 3 Br
6 g (0,02 Mol) N-Diäthylaminomethyl-S,S-diphenylsulfoximid werden in 150 ml wasserfreiem Acetonitril gelöst und unter Inertbegasung auf ca. -400C abgekühlt. Zu der intensiv gerührten Lösung gibt man 9,5 g (0,1 Mol) Methylbromid und rührt ca. 12 Std unter langsamem Erwärmen auf Raumtemperatur. Danach wird das Lö sungsmittel am Rotationsverdampfer entfernt. Der Rückstand wird durch Umkristallisation aus Acetonitril/Ä'ther gereinigt.
Farblose Kristalle. Fp. 94-95°C
Ausbeute: 7,7 g (97% d. Th.).
Analyse: C18H25BrN2OS , MG: 397,38
Ber.: C = 54,41% H = 6,34% N = 7,05% S = 8,07% Br = 20,11% Gef.: C = 54,35% H = 6,28% N = 7,11% S = 8,12% Br = 20,20%
1K-NMR (CDCl3): 1,1 - 1,6 (t, 2 CH3), 3,2 (s, CH3), 3,3 - 3,8 (q,
2 CH2) 4,65 (s7 CH2), 7,2 - 8,2 (m, arom. CH)
IR (KBr): 3090, 3010, 2980, 1635, 1485, 1500, 1390, 1250 (N=S=O asyiti.), 1220, 1165 (N=S=O sym.) , 1100, 1050, 1000, 905, 815, 770, 745.
Beispiel 11
Herstellung von N-(N'-Methylpiperiäiniummethyl)-S,S-diphenylsulfoximidbromid
Br"
9,4 g (0,03-Mol) N-Piperidinomethyl-S,S-diphenylsulfoximid, hergestellt:--gemäß Beispiel' 6, werden in 200 ml wasserfreiem Acetonitril unter Inertbegasung auf ca. -400C abgekühlt. Zu der intensiv gerührten Lösung gibt man 14,5 g (0,15 Mol) Methylbromid und rührt ca.
22 13 17
Std. unter langsamem Erwärmen auf Raumtemperatur. Danach wird das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer entfernt. Der Rückstand wird durch Umkristallisation aus Acetonitril/Äther ge- · reinigt.
Farblose Kristalle. Fp. 104-1050C Ausbeute:.12 g (98% d. Th.).
Analyse: C19H25BrN2OS MG: 409,39
Ber.: ' C = 55,74% H = 6,15% N = 6,84% S = 7,83% Br = 19,52% Gef.: C = 55,80% H - 6,21% N = 6,87% S = 7,88% Br = 19,60%
1H-NMR (CDCl3): 1,6 - 2,2 und 3,5-4,1 (m, Piperidin);, 4,8 (s,
CH2), 7,3 - 8,3 (m, arom. CH). IR (KBr): 3050, 2960, 2940, 1450, *1320, 1300, 1280,1250 (N=S=O
asym.), 1190, 1175 (N=S=O syxn.), 1150, 1095, 1035, 1000, 950, 885, 825, 775, 735.
Beispiel 12
Herstellung von N- (N '-Methylmorpholiniummethyl)-S,S-diphenylsulfoximidbromid
-CH0 N 0 Br"
2 w
CBJ
9,5 g (0,03 Mol) N-Morpholinomethyl-S,S-diphenylsulfoximid, hergestellt gemäß Beispiel 7, werden in 200 ml wasserfreiem Acetonitril unter Inertbegasung auf ca. -400C abgekühlt. Zu der intensiv gerührten Lösung gibt man 14,5 g (0,15 Mol) Methylbromid und rührt ca. . 12_-Std. unter langsamem Erwärmen auf Raumtemperatur. Danach wird das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer entfernt. Der Rückstand wird durch Umkristallisation aus wasserfreiem Acetonitril/-Äther gereinigt.
2 2 13 17
Farblose Kristalle. Sehr hygroskopisch. Fp. ca. Raumtemperatur.
Ausbeute: 11 g (90% d. Th.).
1H-NMR (CDCl3): 2,55 - 2,8 und 4,0 - 4,25 (m, Morpholin), 3,3
(s, CH3), 4,95 (s, CH2), 7,4 -8,4,(m, arom. CH)

Claims (3)

  1. 22 13 17 _ 13_
    Erfindungsansprüche
    1. Verfahren zur Herstellung von N-Dialkylaminomethyl-S,S-diarylsulfoximiden der allgemeinen Formel I:
    S = N- CH2 - N^"
    Ro R4
    in der R1 und R~ unabhängig voneinander für gegebenenfalls substituiertes Aryl stehen oder gemeinsam mit dem Schwefelatom ein heterocyclisches Ringsystem bilden können, und R~ und R., die gleich oder verschieden sein können, für gegebenenfalls substituiertes, geradkettiges oder verzweigtes Alkyl stehen oder gemeinsam mit dem Stickstoffatom ein heterocyclisches Ringsystem bilden können, sowie ihrer ter tiären und qua ternär en Salze, gekennzeichnet dadurch, daß man .. ein S/S-Diarylsulfoximid der allgemeinen Formel II:
    0 = S = NH
    R2
    in der R- und R„ die oben angegebenen Bedeutungen haben, nach Art einer Mannich'-Synthese in einem mit Wasser nicht mischbaren Lösungsmittel mit Formaldehyd und einem sekundären Amin der allgemeinen Formel III:
    Hl
    22 13 1 7
    in der R~ und R. die oben angegebenen Bedeutungen haben, umsetzt und gegebenenfalls die erhaltene Verbindung in ihr tertiäres oder quaternäres Salz überführt.
  2. 2. Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß man als mit Wasser nicht mischbares Lösungsmittel Benzol, Toluol oder Xylol verv/endet.
  3. 3. Verfahren nach Punkt 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, daß man das durch die Reaktion gebildete Wasser als Azeotrop mit dem Lösungsmittel entfernt.
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