DD150976A1 - Buerstenloser schweissgenerator - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen buerstenlosen Schweiszgenerator in Innenpolausfuehrung mit einer Kompoundierungseinrichtung und einem nachgeschalteten Gleichrichtersatz 5. Ziel der Erfindung ist der universellere Einsatz netzunabhaengiger Schweiszgeraete, dadurch, dasz fuer das Lichtbogenschweiszen die Kennlinie U = f (J) beliebig steil fallend bis flach steigend veraenderbar ist. Dazu wird eine das Feld einer Erregermaschine 6 aufbauende Erregerwicklung 9 sowohl vom Strom der Grunderregung als auch vom Strom einer Zusatzerregung durchflossen. Waehrend der Strom der Grunderregung, einstellbar ueber einen Stellwiderstand 12, einer gesonderten Stromquelle ueber einen Transformator 10 mit nachgeschaltetem Gleichrichtersatz 11 entnommen wird, entstammt der Strom der Zusatzerregung einem Stromtransformator 2 mit nachgeschaltetem Gleichrichtersatz 13. Dabei ist zwischen Gleichrichtersatz 13 und Erregerwicklung 9 ein Umschalter 15 und parallel zum Gleichrichtersatz 13 ein Stellwiderstand 14 angeordnet. Durch gleich- oder gegensaetzliches Polen und Verstaerken oder Schwaechen der Zusatzerregung kann die Kennlinie des Schweiszgenerators beliebig veraendert werden.
Description
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Titel der Erfindung Bürstenloser Schweißgenerator
Die Erfindung betrifft einen mehrphasigen burstenIosen Schweißgenerator in Innenpolausführung zum elektrischen Lichtbogenschweißen, besonders zur Terwendung in netzunabhängigen Schweißstromquellen.
Bisher sind bürstenlose Schweißgeneratoren bekannt, die entweder für Lichtbogenschweißverfahren mit fallender oder mit konstanter Kennlinie TJ = f (J) geeignet sind. Bürstenlose Schweißgeneratoren, für Lichtbogenschweißverfahren mit fallender und mit konstanter Kennlinie geeignet, sind nicht bekannt. Bei solchen, die mit einer fallenden Kennlinie arbeiten, wird die Neigung der Kennlinie durch eine PeIdSchwächung mittels Gegenkompound ierung erreicht, derart, daß mit Hilfe von zwei Erregerwicklungen die Grunderregung durch eine Gegenerregung aufgehoben wird. Die zur Gegenerregung benötigte elektrische Leistung wird einem vor dem Gleichrichtersatz angeordneten Stromtransformator entnommen (CH-PS 507 611). Die Generatoren können ein-,
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drei- oder sechsphasig sein.
DE-OS 2 624 904 und DE-OS 2 722 199 beschreiben bürsten-' lose Schweißgeneratoren mit längsfelddurchflutung. Bei diesen Maschinen sind die Läufer nicht bewickelt. Die Spannung im Ständer wird mit Hilfe eines sich periodisch ändernden Luftspaltes erzeugt; die Gegenkompoundierung erfolgt ebenfalls mit zwei Erregerwicklungen. In DD-PS 95 503 wird vorgeschlagen, einen bürstenlosen Schweißgenerator mit Konstantspannungskennlinie zu verwenden, dem ein Transduktor nachgeschaltet ist. Durch die Umschaltung von stromsteuernden auf spannungssteuernden Transduktor kann die Strom-Spannungskennlinie fallend oder flach eingestellt werden. Diese Lösung ist jedoch sehr aufwendig.
Außerhalb des Yersorgungsbereichs durch elektrische Netze sind ortsveränderliche, durch Diesel- oder Benzinmotoren angetriebene, netzunabhängige Schweißstromquellen die einzig verfügbaren Energiequellen zum Lichtbogenschweißen. Sie müssen deshalb für viele offene und verdeckte Lichtbogenschweißverfahren geeignet sein. Die bislang bekannten Schweißgeneratoren genügen diesen Ansprüchen nicht.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, den Anwendungsbereich des bürstenlosen Schweißgenerators erheblich zu erweitern, um netzunabhängige Schweißaggregate universeller einsetzen zu können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen mehrphasigen bürstenlosen Schweißgenerator in Innenpolausführung mit nachgeschaltetem Gleichrichter und einer Kompoundierungseinrichtung für insbesondere netzunabhängige Schweißaggregate zu schaffen, der für das Lichtbogenschweißen mit fallender und konstanter Kennlinie bei wahlweiser Entnahme von Gleich- und Wechselstrom
J geeignet ist.
Erfindungsgemäß wurde diese Aufgabe dadurch gelöst, daß ein mehrphasiger bürstenloser Schweißgenerator in Innenpolausführung benutzt wird, dessen Polrad von einer Erregermaschine oder einem Drehfeldübertrager erregt wird. Die Erregerwicklung der Erregermaschine ist in eine solche für die Grunderregung und eine andere für die Zusatzerregung unterteilt, oder aber eine Erregerwicklung wird sowohl von der Grunderregung als auch von der Zusatzerregung durchflossen. Dabei wird die Grunderregung einer gesonderten Stromquelle über zum Beispiel einen Transformator mit nachgeschaltetem Gleichrichtersatz entnommen. Sie ist mittels eines Stellwiderstandes, angeordnet zwischen Gleichrichtersatz und Erregerwicklung, einstellbar. Damit ist es möglich, die Leerlaufspannung zu variieren. Der Strom für die Zusatzerregung wird einem Stromtransformator mit nachgeschaltetem Gleichrichtersatz entnommen, wobei sich zwischen Gleichrichtersatz und Erregerwicklung ein Umschalter und, parallel zum Gleichrichtersatz, sich ein Stellwiderstand befinden. Durch gleich- oder gegensätzliches Polen mit dem Umschalter und Verstärken oder Schwächen der Zusatzerregung mit dem Stellwiderstand wird die Kennlinie des Schweißgenerators U = f (J) beliebig von steil fallend bis flach steigend verändert.
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Zur Entnahme von Gleichstrom ist dem Schweißgenerator ein Gleichrichtersatz nachgeschaltet. Zur Entnahme von Wechselstrom wird die Schweißspannung zwischen zwei Phasen vor dem Gleichrichtersatz entnommen. Zv/ischen dem jeweiligen Schweißplatz und dem dem Schweißgenerator nachgeschalteten Gleichrichtersatz ist eine Schweißkreisdrossel angeordnet.
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigt Fig. 1 den Schaltplan eines vierpoligen bürstenlosen Schweißgenerators.
Es gelangt ein Schweißgenerator in Innenpolausführung
— 1 und einer Nenndrehzahl von 3000 min zum Einsatz.
In der Standerwicklung 1 des Schweißgenerators liegen in den Strängen die Strangwicklungen des Stromtransformators 2 für die Zusatzerregung. Zur groben Stufung der Zusatzerregung kann am Klemmenbrett 3 in Stern oder Dreieck geschaltet werden.
Der Läufer des Schweißgenerators besteht aus dem Anker der Erregermaschine 6, dem nachgeschalteten Erregergleichrichter 7 und dem Polrad 8. Das PeId der Erregermaschine 6 wird durch die Erregerwicklung 9 aufgebaut, die sowohl vom Strom der Grunderregung als auch vom Strom der Zusatzerregung in gleich- oder gegenpoliger Richtung durchflossen wird.
Die Spannung für die Grunderregung wird einer gesonderten Stromquelle über einen Transformator 10 mit nachgeschaltetem Gleichrichtersatz 11 entnommen. Mit Hilfe des zwischen Gleichrichtersatz 11 und Erregerwicklung 9 angeordneten Stellwiderstandes 12 wird der Erregerstrom und damit die Leerlaufspannung eingestellt. Die dem Stromtransformator 2 entnommene Zusatzerregung wird vom Gleichrichtersatz 13 gleichgerichtet und der
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Erregerwicklung 9 zugeführt, wobei sich zwischen Gleichrichtersatz 13; und Erregerwicklung 9 ein Umschalter befindet und parallel zum Gleichrichtersatz I3 ein Stellwiderstand 14 angeordnet ist· Der Umschalter I5 dient zur gleich- oder gegenpoligen Schaltung der Zusatzerregung, der Stellwiderstand 14 dem Stärken oder Schwächen der Zusatzerregung. Dadurch ist es möglich, die Kennlinie des Schweißgenerators U = f (J) beliebig von steil fallend bis flach steigend zu verändern. Dem Schweißgenerator ist zur Entnahme von Gleichstrom ein Gleichrichtersatz 5nachgeschaltet. Der Strom zur Wechselstromschweißung wird zwischen zwei Phasen an den Bolzen 4 vor dem Gleichrichtersatz 5 abgenommen.
Zwischen dem Gleichrichtersatz 5 und dem jeweiligen Schweißplatz befindet sich eine Schweißkreisdrossel·
Claims (1)
- •221236Erfind ung s ans pruchBürstenloser Schweißgenerator, mehrphasig, in Innenpolausführung mit nachgeschaltetem Gleichrichter und mit einer Kompoundierungseinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß eine das PeId einer Erregermaschine (6) aufbauende Erregerwicklung (9) sowohl vom Strom der Grunderregung, der beispielsweise von einem Transformator (10) mit nachgeschaltetem Gleichrichtersatz (11) entnommen wird und über einen Stellwiderstand (12) einstellbar ist, als auch vom Strom einer Zusatzerregung, der von einem Stromtransformator (2) mit nachgeschaltetem Gleichrichtersatz (13) entnommen wird, durchflossen wird, wobei durch gleich- oder gegensätzliches Polen mit einem zwischen dem Gleichrichtersatz (13) und der Erregerwicklung (9) angeordneten Umschalter (15) und Verstärken oder Schwächen mit einem parallel zum Gleichrichtersatz (13) liegenden Stellwiderstand (14) der Zusatzerregung die Kennlinie des Schweißgenerators U = f (J) beliebig steil fallend bis flach steigend veränderbar ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnung
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD22123680A DD150976A1 (de) | 1980-05-20 | 1980-05-20 | Buerstenloser schweissgenerator |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DD22123680A DD150976A1 (de) | 1980-05-20 | 1980-05-20 | Buerstenloser schweissgenerator |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD150976A1 true DD150976A1 (de) | 1981-09-23 |
Family
ID=5524278
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD22123680A DD150976A1 (de) | 1980-05-20 | 1980-05-20 | Buerstenloser schweissgenerator |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD150976A1 (de) |
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1980
- 1980-05-20 DD DD22123680A patent/DD150976A1/de not_active IP Right Cessation
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