DD151014A3 - Befestigung von eisenbahnschwellen aus holz auf bruecken - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung kann im Gleisoberbau bei offenen Fahrbahnen der Eisenbahn, der Hafen-, Industrie- und Anschluszbahn angewendet werden. Das Ziel der Erfindung besteht darin, ein Herausfallen der Befestigungsmittel zu verhindern, eine jochweise Gleisverlegung zu ermoeglichen, den Bauzeitaufwand zu mindern, die Liegedauer zu erhoehen und eine schnelle Einzelreparatur zu gewaehrleisten. Es ist Aufgabe der Erfindung, durch eine veraenderte Anbringung der Befestigungsmittel eine dauerhafte Lage der Druckverteilerflaeche zu schaffen und durch eine Vorfertigung eine Jochverlegung zu ermoeglichen. Durch die konstruktive Gestaltung des Druckverteilerwinkels erfolgt die Aufnahme der dynamischen Belastung des Gleises ueber einen waagerecht eingebrachten Halterungsbolzen in die Holzschwelle. Zur Erreichung der Soll-Gradiente werden, ausgehend von der Staerke der Eisenbahnschwelle, Druckverteilerwinkel und Sattelstaehle in den notwendigen Staerken zugeordnet. Zur jochweisen Verlegung sind die Balkenschuhe zu schlitzen.
Description
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Befestigung von Eisenbahnschwellen aus Holz auf Brüclcen mittels Druckverteilerwinkel
Anwendungsgebiet der Erfindung .
Die Erfindung betrifft die Befestigung von Eisenbahnschwellen aus Holz auf Brücken mittels Druckverteilerwinkel und kann im Gleisoberbau bei offenen Fahrbahnen der Eisenbahn, der Hafen-, Industrie- und Anschlußbahn angewendet v/erden.
Charakteristik der bekannten technischen Lesungen Auf Eisenbahnbrücken werden die Eisenbahnschienen nicht immer direkt auf der Bruckenkons.tr ukt ion, sondern über Eisenbahnschwellen als Zwischenelemente befestigte
Das Ausrichten des Gleises in der erforderlichen Gradiente erfolgt über die als Befestigungsmittel'1 verwendete Druckverteilerplatte und Zentrierleiste. Dazu wird die Holzschwelle von unten um die Stärke der Druckverteilerplatte ausgeklinkt und mittels senkrecht von unten eingebrachten Holzschrauben an der Eisenbahnschwelle angeschraubt. Sie liegt auf der Zentrierleiste auf. Mittels Bolzen erfolgt dann die Befestigung der Schwelle an der Brückenkonstruktion. Als nachteilig stellt sich dar, daß sich infolge der Betriebsbeanspruchung durch die rollenden Achsen die Verschraubung der Druckverteilerplatte
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löst und die Holzsciirauben als auch die Druckverteilerplatte herausfallen. Somit arbeitet sich die Zentrierleiste durch die Belastung in die Holzschwelle ein* Bei stark befahrenen Strecken wirkt sich diese Befestigungsart besonders negativ auf die liegedauer aus» Die erforderliche Gradiente ist nicht mehr vorhanden« Es entstehen Unebenheiten in der Gleislage und ein hoher Holzverschleiß«,
PUr die Auswechslung derartiger eingearbeiteter Holzschwellen ist ein hoher manueller Aufwand erforderlich. Er wirkt sich nachteilig auf die, bedingt durch den Eisenbahnverkehr, möglichen Sperrpausen für Reparaturarbeiten aus.
Zur Zeit erfolgt im Gleisoberbau bei offenen Fahrbahnen auf Brücken eine Einzelverlegung der Eisenbahnschwellen mit erheblichen manuellen Vorarbeiten am Arbeitsort. Das Ausklinken von Hand ist zwangsläufig mit Ungenauigkeiten behaftet, so daß ohne örtliche Anpassungsarbeiten eine Auswechslung nicht erfolgen kanne Eine jochweise Verlegung der Gleise und damit eine Verlagerung der Vorbereitungsarbeiten auf Jochmontageplätze ist nicht mögliche Da außerdem die Befestigung der Eisenbahnschwellen am Balkenschuh mit einem Halterungsbolzen erfolgt und dieser langer als der Schwellenabstand ist, kann infolge der waagerechten Befestigung zur Zeit nur eine Einzelverlegung der Eisenbahnschwellen vorgenommen werden.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, ein Herausfallen der Befestigungsmittel zu verhindern, den infolge der Belastung entstehenden Verschleiß zu senken, eine jochweise Gleisverlegung zu ermöglichen und somit
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den Bauzeitaufwand zu mindern, die Liegedauer zu erhöhen sowie eine schnelle Einzelreparatur zu gewährleisten «
Darlegung des Wesens der Erfindung Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Befestigung von Eisenbahnschwellen auf Brücken zu schaffen, bei der durch eine veränderte Anbringung der Befestigungsmittel eine dauerhafte und unverrückbare Lage der Druckverteilerfläche auf der Zentrierleiste erreicht und eine Vorfertigung und damit jochweise Gleisverlegung ermöglicht wird.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß infolge der konstruktiven Gestaltung des Druckverteilerwinkels die Aufnahme der eintretenden dynamischen Belastung durch die Betriebsbeanspruchung des Gleises über einen in der Waagerechten eingebrachten Halterungsbolzen an der Holzschwelle erfolgt«
Entsprechend den geometrischen Forderungen für die Gleislage werden durch eine vorherige Bestimmung der Soll-Gradiente zur Erreichung der Höhe, ausgehend von der Stärke der Eisenbahnschwelle, Druckverteilerwinkel und Sattelstähle in den notwendigen Stärken zugeordnet, Somit ist eine jochweise Vorfertigung und durch die Verwendung geschlitzter Balkenschuhe auch eine jochweise Verlegung möglich·
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. In Auswertung der Vermessungsunterlagen werden die Höhen ermittelt, die zur Einhaltung der Soll-Gradiente erforderlich sind. Die daraus resultierenden notwendigen Einzelhöhen je Schiene und Schwelle zwischen dem Brückengurt 1 und der Schienen-
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unterlagsplatte 2 summieren sich aus der vorhandenen Höhe der Holzschwelle 3 und den in entsprechenden Stärken zugeordneten Druckverteilerwinkel 4 und den Sattelstählen 5· Entsprechend dem für die Befestigung von Eisenbahnschwellen auf Brücken anzufertigenden Jochband kann auf dem Jochmontageplatz die Montage der Gleisjoche für die Brücke erfolgen*
Die Brückenflansche 6 auf der Brücke sind von oben geschlitzt auszuführen, so daß die Gleisjoche eingesetzt werden können. Die Verbindung zwischen dem Brückenflansch 6 und der Holzschwelle 3 wird durch einen Halterungsbolzen 7 hergestellt. Über den Brükkenflansch 6 ist somit die Holzschwelle 3 fest mit dem Brückengurt 1 verbunden«
Claims (1)
- 2 1 28 6 A.-ff-rfindungsansprüche. Befestigung von Eisenbahnschwellen aus Holz aufBrücken, dadurch gekennzeichnet, daß die HoIs-. schwelle (3) auf einem Druckverteilervvinkel (4)aufliegt und mittels waagerechten Halterungsbolzen (7) mit dem Brückenflansch (6) verbunden ist,. Befestigung nach Punkt 1, dadurch gekennzeich-. net, daß durch eine vorherige Bestimmung einer Soll-Gradiente eine entsprechende Zuordnung von Einzelstärken für Eisenbahnschwelle (3), Druckverteilerwinkel (4) und Sattelstählen (5) zur• Erreichung einer geforderten Hohe in einer Vorfertigung und durch Verwendung geschlitzter Brückenflansche (6) eine, jochweise Gleisverlegung erfolgt.Hierzu 1SeHe Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD21286479A DD151014A3 (de) | 1979-05-14 | 1979-05-14 | Befestigung von eisenbahnschwellen aus holz auf bruecken |
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| DD21286479A DD151014A3 (de) | 1979-05-14 | 1979-05-14 | Befestigung von eisenbahnschwellen aus holz auf bruecken |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD151014A3 true DD151014A3 (de) | 1981-09-30 |
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ID=5518131
Family Applications (1)
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1979
- 1979-05-14 DD DD21286479A patent/DD151014A3/de not_active IP Right Cessation
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