DD151194A1 - Verfahren zur verdampfungsraumbeschichtung von dampf-buegelvorrichtungen - Google Patents

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leidenfrost
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Guenter Diekers
Wilhelm Lahn
Wolfgang Naumann
Otto Rademacher
Eberhard Roensch
Hermann Scheler
Wolf-Dieter Schulz
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Guenter Diekers
Wilhelm Lahn
Wolfgang Naumann
Otto Rademacher
Eberhard Roensch
Hermann Scheler
Schulz Wolf Dieter
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    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
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    • D06F75/08Hand irons internally heated by electricity
    • D06F75/10Hand irons internally heated by electricity with means for supplying steam to the article being ironed
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    • D06F75/18Hand irons internally heated by electricity with means for supplying steam to the article being ironed the steam being produced from water in a reservoir carried by the iron the water being fed slowly, e.g. drop by drop, from the reservoir to a steam generator
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Beschichtung von Verdampfungsraeumen in Dampf-Buegelvorrichtungen. Das Ziel der Erfindung ist es, ein oekonomisch guenstiges Verfahren fuer eine haltbare und temperaturwechselbestaendige Beschichtung des Verdampfungsraumes in Dampfbuegelvorrichtungen zu finden, das leicht reproduzierbar ist, sowie das Auftreten des Leidenfrost'schen Phaenomens verhindert. Das Beschichtungsmittel soll eine gute spritzfaehige Konsistenz besitzen und in geschlossenen Behaeltnissen mindestens mehrere Wochen lagerfaehig sein. Das Verfahren zur Verdampfungsraumbeschichtung von Dampf-Buegelvorrichtungen dient dem Ziel, durch Aufbringen eines waeszrigen silicatischen Beschichtungsstoffes auf die metallische Oberflaeche des Verdampfungsraumes von Dampf-Buegelvorrichtungen eine bei Dampf- und Trockenbetrieb bestaendige silicatische Schicht zu erzeugen, die bei Dampfbetrieb das Leidenfrost'sche Phaenomen beim Auftreffen des Wassertropfens auf die heisze Oberflaeche des Verdampfungsraumes verhindert.

Description

Titel der Erfindung.
Verfahren zur Verdampfungsraumbeschichtung von Dampf-Bügelvorrichtungen
Anwendungsgebiet der Erfindung.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren 2ur Beschichtung von Verdampfungsräumen in Dampf-Bügelvorrichtungen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Dampf-Bügelvorrichtungen besitzen einen erwärmbaren, sogenannten Verdampfungsraum, in welchem eintropfendes "Wasser verdampft wird· Bekanntlich verdampfen jedoch auf heißen Metalloberflächen auftreffende Wassertropfen nicht gleichmäßig und störungsfrei, sondern man beobachtet Zusammenballungen, Herumspritzen und Zischen, das sogenannte Leidenfrost'sehe Phänomen* Das führt zu Störungen beim Dampfbügeln. Teile der Wassertropfen werden durch den Dampf mitgerissen und durch die Dampfaustrittsöffnungen getrieben, wodurch das unerwünschte, und störende "Spucken" oder Spritzen" auftritt* Um diese Nachteile zu beseitigen oder zu mindern, versieht man die metallische Oberfläche des Verdampfungsraumes mit einer Schicht. Als Beschlchtungsmaterialien auf anorganischer Basis sind·z.B. Tonerdehydrat (Aluminiumhydroxide bzw« Aluminiumoxidhydrate) mit geringen Zusätzen von z.B. Essigsäure oder besonders silicatische Materialien bekannt. Silicatische Beschichtungsstoffe können sowohl auf Basis von Kieselsolen als auch Alkalis ilicat lösungen hergestellt werden. Während eine reine
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Natriumsilicatschicht nur Betriebstemperaturen der Bügeleinrichtung bis 1710C zuläßt, versucht man mittels geeigneter Zu-» Sätze von Pest stoffen, wie Glaspulver bestimmter Körnung bzw. Körnungsverteilung oder Tonerdehydrat, die Eigenschaften der Beschichtung zu verbessern. So ist ein Verfahren zur Erzeugung von Schichten für Verdampfungskammern von Dampf-Bügelvorrichtungen (OS 1 785 332) bekannt,bei dem ein Gemisch aus einer Natronwasserglaslösung mit einem Molverhältnis Si0p/Na20-3»5 > vorzugsweise 3»75 » und Tonerdehydrat in einem Masseverhältnis 100 : 8 auf die betreffende Oberfläche aufgetragen wird.
Nachteilig ist, daß je nach zugesetzter Menge Tonerdehydrat eine mehr oder weniger starke Viskositätserhöhung der Mischung. erreicht wird, so daß diese nicht mehr durch Spritzen, sondern nur noch durch Aufbürsten, Aufstreichen mit einem Spachtel usw. aufgetragen werden kann. Dabei besteht der Nachteil darin, daß diese Auftragstechnologie gegenüber dem Aufspritzen unvoteilhaft ist und die zweckmäßigste Dicke für die Beschichtung, die hier zwischen 20 und 50/am liegt, schwieriger oder sogar nur ungenau eingehalten werden kann und dadurch die Haltbarkeit negativ beeinflußt wird. Eine Herabsetzung des Tonerdeanteils mindert die Haftfestigkeit, und die Beschichtung neigt zum Abblättern.
Ziel der Erfindung "
Ziel der Erfindung ist es, ein ökonomisch günstiges Verfahren für eine haltbare und temperaturwechse!beständige Beschichtung des Verdampfungsraumes in Dampfbüge!vorrichtungen zu finden, das leicht reproduzierbar ist, sowie das Auftreten des Leidenfrost'sehen Phänomens verhindert. Das Beschichtungsmittel soll eine gute spritzfähige Konsistenz besitzen und in geschlossenen Behältnissen mindestens mehrere Wochen lagerfähig sein.
-5- 22181
.Darlefiunfi des Wesens der "Erf indang
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung einer gleichmäßigen, haltbaren und temperaturwechselbeständigen Beschichtung des Dampfräumes, bei Dampf- · Bügelvorrichtungen zu entwickeln Und die Haftfestigkeit der Schicht selbst bei 4-000C und höher zu gewährleisten. ErfindungsgemäB wird die Aufgabe dadurch gelöst, daB eine Mischung aus einer Natronwasserglaslösung mit einem Molverhältnis 310^^20=3,0 bis 3,4 und einer SiO -Konzentration zwischen 22 und 28 Masseprozent und gut kristallines Magnesiumhydroxid im Masseverhältnis Natronwasserglaslösung : Magnesiumhydroxid zwischen 100 : 15 und 100 : 24 verwendet wird, wobei diese Mischung bis 9 Masseprozent anderer Zu-Bätze wie z.B. Farbpigmente und Füllstoffe enthalten kann. Dieses Gemisch wird ca. 5 Stunden in einer Kugelmühle dispergiert und durch Spritzen auf eine nicht erwärmte oder günstigerweise auf eine 170 bis 2500C heiBe Substratoberfläche in einer Schichtdicke von ungefähr 30 bis 80 /im ' durch Spritzen aufgetragen. Die zweckmäßigste Schichtdicke richtet sich u..a. nach den konstruktiven Eigenschaften des gesaraten Verdampfungsraumes und den mittleren Betriebstemperaturen bei Dampfbetrieb.
Bei Auftrag des Beschichtungsstoffes auf die kalte Substratoberfläche ist eine thermische Nachhärtung bei 1?0~250°C erforderlich. Wird auf die erhitzte Metalloberfläche gespritzt, kann gegebenenfalls eine thermische Nachhärtung unterbleiben.
Die Vorteile bestehen in der Widerstandsfähigkeit der Schicht gegen kaltes und warmes Wasser sowie Wasserdampf, in der ausgezeichneten Haftfestigkeit, selbst bei Temperaturen bis 400 C und höher, hoher Temperaturwechselbeständigkeit, und daß bei Überhitzung und Trockenbetrieb der Dampfbügeleinrichtung die Beschichtung nicht zerstört wird.
Auftreffende Wassertropfen werden auf der Besch'ichtungsfläche gleichmäßig verteilt, und bei der Arbeitstemperatur der
Bügelsohle bis mindestens 2500C wird das Leidenfrost'sehe Phänomen zuverlässig verhindert.
Der Beschichtongsstoff besitzt trotz seines hohen Feststoffanteils eine gut© spritzfähige Konsistenz und ist leicht reproduzierbar herzustellen« In verschlossenen Behältern kann er ohne Eigenschaftsänderungen mindestens mehrere Wochen gelagert werden.
Ausführungsbeispiel
Ein Beschichtungsstoff, bestehend aus 100g Natronwasserglaslösung (Molverhältnis SiO^NapO = 3,2 ,
SiOp - Konzentration 26 Masseprozent), 21g gut kristallinem Magnesiumhydroxid und 3g Farbpigment "Hellblau" ,
wird etwa 5 Stunden in einer Kugelmühle dispergiert und durch Spritzen auf die Dampfraumoberfläche einer vorher auf 22O0C erwärmten Bügelsohle in einer Schichtdicke von ca« 30 bis 60 um aufgetragen. Anschließend kann noch etwa eine Stunde bei ca. 2000C nachgehärtet werden.

Claims (2)

  1. 221814
    Erf indanfisaiispruch
    1. Verfahren zur Beschichtung von Verdampfungsräumen in Dampf-Bügelvorrichtungen auf der Basis wäßriger Alkalisilicatlösungen gekennzeichnet dadurch, daß eine Mischung aus Natronwasserglaslö'sung mit einem Molverhältnis SiOy'Nap zwischen 3»° und 3>^, einer SiOp - Konzentration zwischen 22 und 28 Masseprozent und gut kristallinem Magnesiumhydroxid im Masseverhältnis Alkalisilicatlösung: Magnesiumhydroxid zwischen 100 : 15 und 100 : 24 auf die Substratoberfläche aufgetragen wird.
  2. 2. Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Mischung bis 9 Masseprozent andere Zusätze wie Farbpiginente, Füllstoffe u.ä· enthalten kann.
    Verfahren nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, das Beschichtungsmittel auf die vorher auf 170° bis 2.' erwärmte S übst rat oberfläche aufgetragen wird.
    4-. Verfahren nach Punkt 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß die Beschichtung thermisch nachb'ehandelt werden kann.
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