DD151200A1 - Gedaemmte dachscheibe - Google Patents

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DD151200A1
DD151200A1 DD22134780A DD22134780A DD151200A1 DD 151200 A1 DD151200 A1 DD 151200A1 DD 22134780 A DD22134780 A DD 22134780A DD 22134780 A DD22134780 A DD 22134780A DD 151200 A1 DD151200 A1 DD 151200A1
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DD
German Democratic Republic
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strips
elements
bolts
cover
insulated roof
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DD22134780A
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English (en)
Inventor
Dieter Golembiewski
Werner Pfau
Klaus Poetzsch
Klaus Riedeburg
Horst Sammet
Original Assignee
Dieter Golembiewski
Werner Pfau
Klaus Poetzsch
Klaus Riedeburg
Horst Sammet
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Publication date
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine gedaemmte Dachscheibe, vorzugsweise als Huellelement fuer Hallen und andere eingeschossige Gebaeude. Sandwichelemente sind hierfuer ueber profilierte Deckleisten mittels Schrauben kraftschluessig und gleichzeitig ueber Profilleisten und Schraubenbolzen formschluessig miteinander verbunden. Damit ist auch gleichzeitig eine Verbindung mit einer Unterkonstruktion moeglich. Wesentliche Vorteile lassen sich mit dieser Loesung vor allem durch geringe Material- und Montagekosten erzielen.

Description

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Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine gedämmte Dachscheibe, vorzugsweise als Hüllelement für Hallen und andere eingeschossige Gebäude.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es sind schubsteife gedämmte Dachscheiben bekannt, die entweder aus verschiedenen Baustoffen nacheinander errichtet werden oder in Form von Sandwichelementen einsetzbar sind. Mehrteilige Dachaufbauten bestehen beispielsweise aus profiliertem Blech, dem Rauminneren oder dem Raumäußeren zugewandt angeordneten Dämmstoffen und als äußerer Schutz ist dieser mit einer Dachhaut versehen. Weiterhin können bewehrte Beton- oder Gasbetonelemente, in denen entweder die Wärmedämmung enthalten ist oder zusätzlich anzuordnen ist, schubsteif ausgebildet werden.
Alle diese aufgeführten Lösungen sind mit dem Nachteil behaftet, daß der Aufbau und die Montage mehrere Gewerke erfordern, die selbst bei oft geringen Einzelpreisen der genannten Baumaterialien und Vorhaltekosten insgesamt einen relativ hohen Aufwand für die gesamte Dachkonstruktion ausmachen. Diese Kosten resultieren oft aus einem verhältnismäßig hohen Montageaufwand.
Zur Verringerung der genannten Nachteile wurde bereits mehrfach versucht, Sandwichelemente einzusetzen, um damit den Montageaufwand und die Dachlasten zu verringern.
Schubsteife Sandwichelemente werden deshalb bereits dergestalt ausgeführt, daß die Stoßfugen an ihren Unterseiten überstehende Bleche aufweisen, die der Verschraubung auf darunterliegenden Dachkonstruktionen oder einer Verbindung untereinander dienen und die sich nach oben in ihrem Spalt erweitern, um die Zugängigkeit in den Montagebereich zu gestatten. Diese Fuge muß nachträglich mit Dämmaterial ausgefüllt und an der Dach-Außenseite abgedichtet werden.
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Prinzipiell war bisher immer für die gedämmten Dachelemente mit Scheibenwirkung der Einsatz mehrerer Gewerke erforderlich und führte zu den bereits beschriebenen Nachteilen hinsichtlich des hohen Aufwandes.
Fugenverbindungen, die weitestgehend das Eindringen von Feuchtigkeit in das Bauwerksinnere in der Verbindungszone der Elemente vermeiden, sind bereits in Form von Schmalseitenprofilierungen leichter Mehrschichtenelemente dadurch bekannt, daß Falze an der nach außen gerichteten Seite der Elementeflächen gegenüber dem Falzgrund eine Erhebung hervortreten lassen, die mit einer Leiste überdeckt und verschraubt wird. Zwischen Falz und Deckleiste liegende Dichtungen erhöhen dabei den gewünschten Effekt. Derartige Elemente müssen mit der Unterkonstruktion vom Rauminneren her verbunden werden, oder der Spalt zwischen den einzelnen Elementen wird derartig breit gewählt, daß zwar eine Verschraubung von außen erfolgen kann, aber zusätzliche Dämmstoffe in den Spalt eingebracht werden müssen und die darüberliegende, relativ breite Deckleiste wieder unkontrollierbaren Einflüssen unterworfen ist. Da diese Montagebedingungen einen sehr hohen Aufwand ergeben, werden derartige Dachkonstruktionen in den einzelnen Elementen nur durch entsprechende Klemmwirkung miteinander verbunden und sind dadurch nicht geeignet, Schubkräfte aufzunehmen, weiterzuleiten und eine Scheibenwirkung zu erzeugen.
Ziel der Erfindung
Die Erfindung verfolgt deshalb das Ziel, ein Dach zu schaffen, das mit geringen Material- und Montagekosten d. h. geringen Gesamtkosten herstellbar ist. Der Montageprozeß soll ohne zusätzlichen Aufwand für Gerüste im Rauminneren ausführbar sein.
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Darlegung des Wesens der Erfindung
Gegenüber bereits bekannten Lösungen soll die Erfindung eine leichtere und kostengünstigere Dachkonstruktion ergeben. Die Montage soll ohne zusätzlichen Aufwand von außen möglich sein. Dabei sollen die einzelnen Elemente Schubkräfte aufnehmen und weiterleiten können. Sie sollen auch in ihrer. Verbindungszonen verschleißfest ausgebildet sein.
Die Erfindung besitzt deshalb folgende Merkmale:
Die gedämmte Dachscheibe besteht aus Sandwichelementen, die über profilierte Deckleisten mittels Schrauben kraftschlüssig und gleichzeitig über Profilleisten und Schraubenbolzen formschlüssig miteinander schubsteif verbunden sind. Zwischen den Deckleisten und Sandwichelementen ist zur Bauwerksabdichtung ein Dichtungsband angeordnet. Auf den Schraubenbolzen sind im Bereich ihres Schaftes zwischen Deckleiste und Profilleiste Distanzhülsen angeordnet. Die Sandwichelemente können auch mit einer Unterkonstruktion verbunden sein. Hierzu werden die Schrauben- bolzen durch Deckleisten, Profilleisten und Unterkonstruktion geführt und festgezogen.
Aus führungsbeispiel:
An nachstehendem Ausführungsbeispiel soll die Erfindung näher erläutert werden. Die zugehörigen Zeichnungen zeigen in
Fig. 1 eine Explosivdarstellung des Verbindungsbereiches zweier Sandwichelemente
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung der Verbindung zweier Sandwichelemente und mit einer Unterkonstruktion.
. Die gedämmte Dachscheibe besteht aus Sandwichelementen 1 und Verbindungselementen, wie sie in Fig. 1 dargestellt sind. Zu den Verbindungselementen, die eine kraftschlüssige Wirkung erzielen, gehören die Deckleisten 2, die in
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ihrer Profilierung den Sandwichelementen 1 nachgeformt sind, die Schrauben 3 mit ihren Sicherungsscheiben 4 und Dichtungsscheiben 5 sowie einem Dichtungsband 6. Eine formschlüssige Verbindung wird mittels den durch die Deckleisten 2 hindurchgeführten Schraubenbolzen 7 erzielt, die in Profilleisten 8 oder durch diese hindurch in eine Unterkonstruktion 9 eingeschraubt werden, wie in Fig. 2 dargestellt ist. Die Profilleisten 8 korrespondieren in ihrer Form mit den Sand wich ed en» en ten 1, um dadurch ebenfalls eine Haftwirkung gegen eine lineare und diagonale Verschiebung zu erzielen. Auf dem Schraubenbolzen 7 steckt eine Distanzhülse 10, eine Sicherungsscheibe 11 und eine Dichtungsscheibe 12. Zum Schutz gegen Witterun'gseinflüsse steckt der Kopf des Schraubenbolzens 7 in.einem Dichtungshut 13.
Aus diesem Aufbau ergibt sich nunmehr folgende Wirkungsweise:
Die Sandwichelemente 1 werden auf die Unterkonstruktion 9 , aufgelegt und auf entsprechenden Abstand gebracht, nachdem die Profilleisten 8 eingesetzt sind. Anschließend werden das Dichtungsband 6 und die Deckleiste 2 aufgelegt. Danach werden Bohrungen 14 in der Deckleiste 2 und gleichzeitig in die Profilleiste 8 oder - im Bereich der Auflagerung - ebenfalls in der Unterkonstruktion 9 angebracht.
Die Schraubenbolzen 7 werden festgezogen. Nachdem mittels Schrauben 3 in den Bohrungen 15 eine Verbindung zwischen Sandwichelement 1 und Deckleiste 2 hergestellt wurde, ist eine Verbindung geschaffen, welche den Elementen in ihrer Gesamtheit die Wirkung einer schubsteifen Scheibe gibt.

Claims (4)

  1. 2 2 1 3 4 7 -
    Patentansprüche
    1. Gedämmte Dachscheibe, vorzugsweise Hüllelement für eingeschossige Gebäude, dadurch gekennzeichnet, daß Sandwichelemente (1) über profilierte Deckleisten (2) mittels Schrauben (3) kraftschlüssig und gleichzeitig über Profilleisten (S) und Schraubenbolzen (7) formschlüssig miteinander schubsteif verbunden sind.
  2. 2. Gedämmte Dachscheibe nach Punkt 1., dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Deckleisten (2) und Sand-Wichelementen (1) ein Dichtungsband (6) angeordnet ist
  3. 3. Gedämmte Dachscheibe nach Punkt 1. und 2,, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Schraubenbolzen (7) im Bereich ihres Schaftes zwischen Deckleiste (2) und Profilleiste (8) Distanzhülsen (10) angeordnet sind.
  4. 4. Gedämmte Dachscheibe nach Punkt 1. bis 3,, dadurch gekennzeichnet, daß die Sandwichelemente (1) mit einer Unterkonstruktion (9) über die durch Deckleisten (2) und Profilleisten (8) führenden Schraubenbolzen (7) schubsteif verbunden sind.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnung
DD22134780A 1980-05-23 1980-05-23 Gedaemmte dachscheibe DD151200A1 (de)

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DD151200A1 true DD151200A1 (de) 1981-10-08

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