DD151551A1 - Aufbereitungswalzen fuer halmfutter - Google Patents

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DD151551A1
DD151551A1 DD22489280A DD22489280A DD151551A1 DD 151551 A1 DD151551 A1 DD 151551A1 DD 22489280 A DD22489280 A DD 22489280A DD 22489280 A DD22489280 A DD 22489280A DD 151551 A1 DD151551 A1 DD 151551A1
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DD
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rollers
strips
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DD22489280A
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Theodor Eistert
Gerrit Unger
Rudolf Simon
Original Assignee
Theodor Eistert
Gerrit Unger
Rudolf Simon
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  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf Aufbereitungswalzen fuer Halmfutter, die bei einfacher Herstellung und geringem Eigengewicht ohne spezielle Anforderungen an das Antriebssystem das Erntegut aufschlussintensiv bearbeiten und das Einzugsvermoegen der Presswalzen verbessern. Es ist die Aufg. der Erfindung,die Aufbereitungswalzen so herzustellen, dass keine Anfertigung eines gesonderten Walzenkoerpers auf dem die verschiedenen Profilierungen herauszuarbeiten sind u. eine Passgenauigkeit zwischen der oberen und unteren Walze herzustellen ist,erforderlich ist. Die Merkmale der Erfindung bestehen darin, dass die mit einem Mikrorelief (7) versehenen Platten oder Streifen auf einen, aus einem rohrfoermigen Kern bestehenden Walzenkoerper (1) gewickelt und unloesbar befestigt sind. Die Platten oder Streifen koennen als Lochbleche, Drahtgewebe, Streckmetall u. ae. ausgebildet sein und auch gleichzeitig ganz oder teilweise als Tragteile fuer den Walzenkoerper (1) dienen. Diese Profilierungen lassen asynchrone Drehzahlen der einzelnen Quetschwalzen (2,3) zu, so dass solche Fliehkraefte entstehen, die ein Zusetzen der Profile oder einen Wickeleffekt durch das Erntegut verhindern.

Description

Titel der Erfindung Aufbereitungswalzen für Halmfutter
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft Auf bereit ungsvjalzen für Halmfutter, die einfach herstellbar sind und mit- höherer Effektivität d.as Futter aufspalten und dadurch eine schnellere Wasserverdunstung zulassen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Zur Aufbereitung von Halmfutter sind vielfältige Arten und Formen von Walzen bekannt, die sich nach ihrem Material, ihrer Herstellungsart und ihren Profilforrnen unterscheiden« So ist aus der DE-OS 2 055 244 eine Heu-Konditionierungsvialze bekannt, die als eine geformte Gummiwalze zusammen ^ mit einer oder mehreren weiteren Walzen zur Knickung oder Kräuselung des Erntegutes Anwendung findet.
Bei dieser Lösung weisen die Walzen verschiedene Profile, z. B. diamantförmig, X-, L-förmig, Parallelogramm?orm auf, die nach ihrer formgestalteten Herstellung mit einer Welle durch verschiedene Montagemöglichkeiten, wie Kerbverzahnung zwischen Welle und Walze, Aufschieben von Walzensegaienten und Verkeilen mit Kerbstiften oder Ebonitieren verbunden werden. Dabei werden die Walzen so angeordnet, daß die Profilformen ineinander kämmen und somit über die gesamte WaI-zenbreite das Erntegut, unabhängig von Art und Struktur, einheitlich kräuselt und zerdrückt.
In einer weiteren, in der US-PS 4 075 822 beschriebenen · y Lösung, sind Heuquetschwalzen bekannt, bei der zwei gegenläufig synchron angetriebene Walzen mit Rippen versehen sind, die in einem bestimmten Winkel zu ihrer Achse verlaufen und sich symmetrisch ergänzen. Dabei besteht eine Walze aus elastischem, nachgiebigem Material, wogegen die andere Walze aus einem festen Stück hergestellt ist. Das Erntegut wird zwischen die Walzen eingezogen und durch das . Aufeinandertreffen der Rippen der oberen und unteren Walze gequetscht.
Diese genannten Einrichtungen haben jedoch den Nachteil, daß die ineinander kämmenden Profile eine aufwendige und teure Herstellung erfordern, ein hohes Eigengewicht besitzen und damit das Schneidwerksgewicht groß wird, eine genaue Einstellung der Quetschwalzen notwendig ist und der Antrieb der ineinandergreifenden Walzen synchron laufen muß. Auch in der US-P'S 2 991 611 ist ein Halmfrucht-Quetsch- und Aufbereitungsgerät bekannt, bei dem das Erntegut in Längsrichtung aufgespalten wird. Dabei nimmt die untere ¥/alze, die mit einer diagonal gefurchten Gummischicht als Aufnehmerwalze gestaltet ist und damit eine federnde Reaktion bei großer Bestandsdichte ausführen kann, das Erntegut vom Boden auf und führt es der oberen, glatten, starren \;alze mit größerem Durchmesser als die untere Walze £u, wobei es zwischen beiden Walzen gequetscht und hinter ihnen auf dem Boden abgelegt wird.
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Diese -Anordnung hat jedoch den Nachteil, daß mit der Ausbildung der unteren Walze als Aufnehmerwalze ohne zusätzliche direkt über dem Boden geführten Aufnehinerzinken das Erntegut nicht vollkommen aufgenommen wird und Erntegutverluste auftreten.
Außerdem ist keine Möglichkeit der Regulierung des Einzugsspaltes zwischen den Walzen gegeben und der Pederweg durch die Gummibeschichtung begrenzt, wodurch Verstopfungen bzw. Stauungen zwischen und vor den Walzen eintreten können. 10
Ziel der Erfindung
Die Erfindung hat das Ziel, Aufbereitungswalzen für Halmfutter zu schaffen, die eine einfache und billige Herstellung ermöglichen, ein geringes Eigengewicht besitzen und keine speziellen Anforderungen an das Antriebssystem stellen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Aufbereitungswalzen für Halrnfutter so herzustellen, daß sowohl ohne Anfertigung eines gesonderten Walzenkörpers auf dem die verschiedenen Profilierungen herausgearbeitet sind und eine Paßgenauigkeit zwischen der oberen und unteren Walze herzustellen ist, als auch 'bei asynchronem Lauf zwischen oberer und unterer Walze eine aufschlußin.tensive Bearbeitung des Erntegutes gegeben. ist.
Erfindungsgemäß vjird das dadurch erreicht, daß auf einen, aus einem rohrförmigen Kern bestehenden Walzenkörper, mit einem Ivlikrorelief profilierte Platten oder Streifen gewickelt und unlösbar befestigt werden.
Der Walzenkörper kann dabei als glatte, starre oder als glatte, elastische Walze bestehen, wobei die umschließenden Platten oder Streifen gleichzeitig ganz oder teilweise als Tragteil· für den Walzenkörper dienen können. Die Platten
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oder Streifen können als Lochbleche, Streckmetall·, Profil- . ' streifen, Metallgewebe oder Gekette ausgebildet sein. Der Einsatz dieser handelsüblichen Profile ermöglicht eine geringere Masse der Walzen, womit wiederum das Schneidwerksgewicht und damit das Gesamtgewicht der Erntemaschine verringert wird und insgesamt einer positiven Materialökonomie Rechnung getragen wird. Außerdem wird der Wirkungsgrad der Quetschwalzen verbessert, da durch diese Profile die Gesamtoberfl·äche vergrößert wird und durch die große Anzahl der Knickkanten das Erntegut öfter geknickt wird.
Durch die Profilierung ist außerdem die Möglichkeit gegeben, J) asynchrone Drehzahlen der einzelnen Quetschwalzen zu verwenden, so daß solche hohen Fliehkräfte entstehen, die ein Zusetzen der Profile oder einen Wickeleffekt durch das Erntegut verhindern. Diese Lösung gewährleistet durch das Mikrο-reiief außerdem"ein. wesentlich engeres mechanisches Beschädigen der Pflanzen, wobei der asynchrone Lauf einen zusätzlichen Reibungseffekt erzeugt.
Ausführungsbeispiel·
Die Erfindung wird nachstehend an einem Beispiel· näher erläutert. In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Fig. 1: einen Querschnitt durch ein Schneidwerk
Fig. 2: einen. Schnitt durch eine Quetschwalzenlagerung Fig. 3'· die Draufsicht auf eine Quetschwalze mit Lochblech
Fig. 4: die Drauf sieht auf eine Quetschwalze mit Streckmetall
Fig. ^: die Draufsicht auf eine Quetschwalze mit Profilstreifen . ·
Fig. 6: die Draufsicht auf eine Quetschwalze mit Gebrauchssiebgewebe
Aus einem Walzenkörper 1 der oberen Quetschwalze 2 und unteren Quetschwalze"3j 3er als glattes, starres Rohrprofil ο el er als elastische, volle Gummiwalze ausgebildet sein kann, ragt ein Wellenstumpf 4, eier über Teller 5> 6» clie mit el em Walzenkörper 1 befestigt sind,, unlösbar zentrisch gehalten wird.
Auf clie Walzenkörper 1 eier oberen Quetschwalze 2 und unteren Quetschwalze 3 ist das aus Streifen oder Platten bestehende und als Lochblech, Streckmetall, Profilstreifen, Gebrauchssiebgewebe oder Gekette ausgebildete Mikrorelief 7 fest verbunden. Dabei ist auch die Möglichkeit gegeben, die aus Mikrorelief 7 bestehenden. Streifen oder Platten so zusammenzufügen, daß eine selbsttragende Quetschwalze 2, 3 entsteht und die Teller 5> 6 den seitlichen Abschluß bilden 1^cI die Lagerelemente aufnehmen.
Auf dem We 11 en.stumpf 4 der oberen Quetschwalze 2 ist eine Schwinge 8, in der sich eine Bohrung 10 für die Befestigung einer Spannfeder 11 und eine Bohrung 12 über die mit einem Bolzen 13 clie Schwinge 8 am Rahmen der Grundmaschine 14 gehalten wird, mit Lagern 9 drehbar gelagert und die Keilriemenscheibe 17 fest aufgebracht. Mit Hilfe der Spannfeder 11 ist es möglich, den manuell eingestellten Quetschwalzenspalt zwischen den Quetschwalzen 2, 3 zu verändern, wobei je nach Bestandsdichte des Erntegutes eine der Quetschwalzen 2, 3 ausgehoben werden kann und sich auch auf den manuell eingestellten Sollwert wieder zusammenziehen kann. Über ein Stirnradgetriebe 15, daß auf der Grundmaschine 14 oberhalb der Quetschwalzen 2, 3 montiert ist und mit zwei Keilriemenscheiben 16 versehen ist, werden mittels Keilriemen 18, 19 die Quetschwalzen 2, 3 angetrieben. Dabei sind durch die Getriebeübersetzung des Stirnradgetriebes 15 oder die Auswahl der Riemenscheiben 16, 17 unterschiedliche Umfangsgeschwindigkeiten auf die Quetschwalzen 2, 3 übertragbar, wodurch sehr hohe Fliehkräfte entstehen, die ein Zusetzen der Mikroreliefs 7 verhindern.

Claims (3)

Erfind ungsanspruch
1. Auf bereitungswalzen für HaLmf utter mit aus Bruch- . un4
Knickkanten bestehendem profilierten Umfang, die annähernd gegenüberliegend angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzenkörper (1) allseitig mit Mikrorelief (7) versehenen Platten und/oder Streifen umwickelt sind und über deren unterschiedliche Umfangsgeschwindigkeiten auf die Quetschwalzen (2, 3) übertragender Antrieb, Fliehkräfte von einem Vielfachen (100-fachen) der Erdbeschleunigung erreichbar sind.
2, Aufbereitungswalzen für Halmfutter nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die walzenkörper (1) umwickelnden, nichtkämrnenden Platten und/oder Streifen aus Lochblechen, Streckmetall, Profilstreifen, Metallgeweben oder Geketten bestehen können.
3· Auf bereit ungsvjalzen für Halmfutter nach Punkt 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die umwickelten Platten und /oder Streifen ganz oder teilweise Tragteil· der Quetschwalzen (2, 3) sind.
DD22489280A 1980-11-03 1980-11-03 Aufbereitungswalzen fuer halmfutter DD151551A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3242424A1 (de) * 1981-11-18 1983-05-26 Bernard Carl 60014 Crystal Lake Ill. Mathews Knickzetter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3242424A1 (de) * 1981-11-18 1983-05-26 Bernard Carl 60014 Crystal Lake Ill. Mathews Knickzetter

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