DD152096A5 - Punktmatrixdrucker mit an der metallflaeche einer umlaufenden drucktrommel angeordneten anschlagschneiden - Google Patents
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Abstract
Bei dem erfindungsgemaeszen Drucker sind diese Anschlagschneiden in mehreren in Zeilenrichtung verlaufenden Reihen angeordnet. Die Anschlagschneiden sind gegenueber der Druckzeile geneigt und besitzen eine Laenge, die mehrere Druckpositionen abdeckt. Zwischen den Anschlagschneiden und einer Reihe von in Zeilenrichtung nebeneinander angeordneten Druckhaemmern befinden sich das Papier und das Farbband. Die Druckhaemmer besitzen Anschlagflaechen, die in Zeilenrichtung verlaufen und mehrere Druckpunktpositionen abdecken. Durch die an der umlaufenden Drucktrommel angeordneten Anschlagschneiden und die in einem bestimmten Takt gegen die Drucktrommel anschlagbaren Druckhaemmer entstehen entlang der Druckzeile voneinander beabstandete, einzeln auswaehlbare Druckpunkte. Nach dem Erstellen einer Druckpunktzeile hat ein Papiervorschub zu erfolgen, um die naechste Druckpunktzeile erzeugen zu koennen. Um eine feine Druckpunktteilung erzeugen zu koennen, wird der zwischen den einzelnen Druckhaemmern erforderliche Zwischenraum ueberbrueckt durch eine Verschiebung der Druckhaemmer entlang der Druckzeile um mindestens die Laenge des erwaehnten Zwischenraums.
Description
Punktmatrixdrucker mit an der Mantelfläche einer umlaufenden Brucktrommel angeordneten Anschlagschneiden .
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf einen Punktmatrixdrucker mit an der Mantelfläche einer umlaufenden Drucktrommel' angeordneten Anschlagschneiden, gegen die unter Zwischenschaltung von Papier und Farbband Druckhammer wahlweise anschlagbar sind c
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
\ . ' f.
Bei Punktdruckern mit. einer Adressierbarkeit aller Punkte werden die einzelnen Punkte .an allen adressierbaren Punktpositionen in einer kontinuierlichen Punktlinie, die sich quer über das zu bedruckende Papier erstreckt, erzeugt. Pur eine gute -^ruckqualität müssen die Punkte an allen adressierbaren Positionen genau und gleichförmig voneinander beabstandet erzeugt werden, und es ist wünschenswert, die Punkte so nahe wie möglich voneinander beabstandet zu erzeugen.
In der US-PS 2 205 450 ist ein Drucker beschrieben, der eine Trommel mit einer einzigen schraubenförmigen Anschlagschneide aufweist, die mit .einem einzigen Druckhammer zu- . sammenwirkt, der sich über die gesamte -Länge der Trommel erstreckt» Dieser Drucker erzeugt zwar nahe voneinander gleichförmig beabstandete Druckpunkte, jedoch ist seine
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Druckgeschwindigkeit "begrenzte Dies trifft insbesondere dann zu, wenn die Drucklinien sehr lang sind.
Der Drucker nach der US-PS 3.138 429 ist für eine etwas höhere Druckgeschwindigkeit vorgesehen, indem die schraubenförmige Anschlagschneide mehrere Urndrehungen aufweist. Ein einziger Druckhammer ist parallel zur Trommel angeordnet und kann gleichzeitig mehrere voneinander beabstandete Punkte in einer Zeile erzeugen. Der Druckhammer und sein Antriebsmechanismus weisen einen komplexen Aufbau auf. Außerdem muß die Ganghöhe der schraubenförmigen Anschlagschneide relativ groß sein, um einen Schattendruck benachbarter '-J-'eile eines einzigen flexiblen Hammers zu vermeiden»
Wesentlich höhere Druckgeschwindigkeiten wurden durch Verwendung einer Hehrzahl von einzeln anschlagbaren, in einer ' einsigen Reihe angeordneten Druckhämmern erzielt. Die schrau-.benförmige Anschlagschneide auf dem rotierenden Zylinder besitzt eine große Anzahl von Umdrehungen. Jeder Umdrehung ist ein einziger Druckhammer zugeordnet« Derartige Drucker sind in den US-PS 3 409 904, 3 810 195, 3 813 492, 3 830 und 3 843 955 beschrieben.
Bei den Druckern nach den zuvor genannten US-PS besteht zwischen den einzelnen ^ruckhämmern ein Zwischenraum, um eine interferenzfreie Arbeitsweise zu erhalten. Die Zwischenräume zwischen den einzelnen Druckhämmern sind problemfrei beim Zeichendruck, da.hierbei naturgemäß zwischen den Zeichen zwecks Lesbarkeit derselben ein Zwischenraum vorhanden ist. Jedoch für das Drucken in allen adre'ssierbaren Punkten begrenzt die Druckhammertrennung, die zwischen den einzelnen Druckhämmern vorhanden sein muß, die Dichte der Druckpunk'te.
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Eine Mchtgleichförmigkeit der Druckhammerteilung trägt zu einer schlechteren Druckqualität bei«, Eine Verminderung des Zwischenraumes zwischen den einzelnen Druckhämmern und das Erzielen einer gleichförmigen Druckhammerteiltung stellen einen großen Aufwand dar«.
Bei Druckern mit einer Adressierbarkeit sämtlicher Druckpunkte wurden auch andere Konstruktionen verwendet» So sind in der US-PS 3 941 051 gleichförmig voneinander beabstandete Druckhammer gezeigt, die auf einem gemeinsamen Träger entlang der Druckzeile um die volle Länge eines Drucksegmentes hin- und herbewegt werden, ^ie Bewegungsamplitude der Hämmer ist relativ groß, wodurch große dynamische Kräfte erforderlich sind»
Ziel der Erfindung ' '
Ziel der Erfindung ist es, die vorgenannten Nachteile des Standes der Technik zu vermeiden.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Punktmatrixdrucker mit an der Mantelfläche einer umlaufenden Drucktrommel angeordneten Anschlagschneiden anzugeben, dea^ceine Druckdrähte aufweist und trotz hoher Druckgeschwindigkeit eine verbesserte Druckqualität -und eine sehr hohe Punktdichte bei einfachem Aufbau erzielt.
Brfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Anschlagschneiden in mehreren in Zeilenrichtung verlaufenden Leihen angeordnet und gegenüber der Druckzeile ge-
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neigt sind, daß jeder Anschlagschneide mehrere Druckpunkte . zugeorndnet sind, so daß alle Druckpunktpositionen einer Punktzeile von den Anschlagschneiden abgedeckt sind, daß jeder Anschlagschneide je ein Druckhammer zugeordnet ist, dessen Anschlagfläche parallel zur Druckzeile verläuft und geringfügig kürzer ist als die Projektion der Länge der Anschlagschnelden auf die Druckzeile, daß zwischen den einzelnen Dyuckhänmern ausreichend Spiel vorhanden ist und daß die druckhammer an einer Stange gelagert sind, die längs der Druckzeile im Synchronismus mit der Drehung der Drucktrommel um eine Wegstrecke verschiebbar ist, die mindestens der Differenz aus der Länge der Hammeranschlagfläche und der Länge der Projektion der Anschlagschneide entspricht.
Der Punktmatrixdrucker ist weiterhin dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagsclaneiden innerhalb einer Reihe gleichgeneigt sind, jedoch in aufeinanderfolgenden Reihen in entgegengesetzter Richtung geneigt sind und die Verschiebung der die Druckhammer lagernden Stange in beiden Richtungen in Synchronismus mit der Drehung der Drucktrommel erfolgt»
Die Änschlagschneiden haben eine Länge und sind so angeordnet, daß die Projektionslängen auf die Punktzeilen einander überlappen« Die die Druckhämmer lagernde Stange ist an ihren beiden Enden an je einer gleichlangen Blattfeder befestigt, die parallel zueinander angeordnet und mit ihren anderen Enden mit dem Gestell verbunden sind,' Die Stange liegt durch federkraft an einer Kurvenscheibe, die synchron mit der Drucktrommel angetrieben wird« Die Bewegung der die Druckhämmer lagernden Stange ist eine rein sinusförmige. Der
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Papiertransport erfolgt um jeweils eine Punktteilung in dichtung der Matrixspalte, ^ie Druckzeile ist in mehrere Druckpunktpositionen überdeckende Drucksegmente gleicher Länge unterteilt, deren Teilung der Teilung der Druckhammer entspricht* Die Druckhämmer sind entlang der Druckzeile um eine Strecke hin und her verschiebbar, die mindestens der Zwischenraumlänge zwischen den einzelnen Druckhämmern entspricht.
Zwischen den Hammeranschlagflächen und dem Farbband ist pro Druckhammer ein eine einzige Druckpunktposition abdeckender druckfinger angeordnet. Diese Druckfinger sind an einer entlang der Druckzeile hin und her verschiebbaren Stange angeordnet, deren Verschiebehub mindestens der Länge eines Drucksegmentes entspricht.
Die durch die Erfindung erzielten Vorteile sind im wesentlichen darin zu sehen, daß in einer Zeile die Punkte an jeder adressierbaren Druckpunktposition der Druckzeile erzeugbar sind und daß trotz der hohen Punktdichte ein relativ großer Zwischenraum zwischen den Druckhämmern vorhanden. sein kann, wodurch deren gegenseitige. Beeinflussung beim "Druck weitgehend ausgeschlossen ist«
Ausführungsbeispiel
Im folgenden wird die Erfindung anhand von in den Figuren veranschaulichten Ausführungsbeispielen beschrieben.
Es zeigen:
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Fig. 1 s. einen, die Erfindung aufweisendens Punktmatrixdrucker in schaub-ildlicher Darstellung;
Pig* 2% eine Seitenansicht des Druckers nach Fige 1;
Figo 3
Ms 6: Folgen von Schemata, die die räumlichen Beziehungen der Schneide und der Druckhammer bei ei- · nein Drucker nach den Fig* 1 und 2 veranschaulicht;
Fige 7ϊ' ein weiteres Ausführungsbeispiel fur einen Lagerund Verschiebemechanismus der Druckhämmer;
Fig«, 8: eine weitere Ausführungsform der Erfindung; Fige 3% eine Seitenansicht des Druckers nach Fig. 8*
Das Aufzeichnungsmedium 10, wie das Farbband 25 und das zwischen den Rollen 23 und 24 sich erstreckende, zu bedrucken» de Papier 26 werden zwischen der rotierenden -^rucktrommel 11 und einer horizontalen Reihe von Druckhämmern 12 transportiert« Die Druckhammer 12 ragen aus je einem !Betätiger 13, die von der horizontalen Stange 14 getragen werden und von derselben wegweisen« Die Betätiger 1.3 können verschiedene Formen.aufweisen und sind lediglich schematisch dargestellt» Beispielsweise können die Betätiger Ό Magnete auf v/ei seil, die individuell erregbar sind und hierbei eine 'Stange bewegen, an welcher die Druckhammer 12 befestigt ' .' ·' sind. Die letzteren sind um eine kurze Strecke.rechtwinklig zur'Tangentialebene des Aufzeichnungsmediums 10 auf der Drucktrommel 11 sehr rasch bewegbar.
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Die Drucktrommel weist eine Mehrzahl von Anschlagschneiden 15» 16 auf, die an ihrer Mantelfläche in einer Mehrzahl von Spalten oder Ringen 17; .18; 19; 20 angeordnet sind» Die Anzahl der Ringe kann auf der Basis der gewünschten Länge der Druckzeile und der Druckgeschwindigkeit ausgewählt werden. Im vorliegenden Pail sind zur Darstellung der Erfindung vier Ringe gezeigt.
Die Anschlagschneiden T5; 16 sind relativ zur Druckzeile geneigt, um entlang der Zeile ein Abtasten vorzusehen. Da die Neigungen der Anschlagschneiden 15; 16 entgegengesetzt sind, de h. zickzack-formig, erfolgt das Abtasten aufeinanderfolgend in entgegengesetzten Richtungen. Somit wird bei einer Drehung der Drucktrommel JlI in Richtung des Pfeiles"21 die Reihe von Anschlagschneiden 15 .in einander benachbarten Ringen 17; 18; 19; 20 gleichzeitig von links nach recht3 abgetastet, während die Reihen von Anschlagschneiden 16 von rechts nach links abgetastet werden. Die Reichen von Anschlagschneiden sind durch den Spalt 20 voneinander getrennte Dies ergibt ein Zeitinterval für den Vorschub des zu bedruckenden Papieres 26 in aufeinanderfolgende Punktzeilen.
Die Breite der Abtastung durch die Anschlagschneiden 15; ist ein Segment einer Linie, die eine Mehrzahl von Punktpositionen abdeckt. Zusätzlich deckt die kombinierte Weite der parallelen Anschlagschneiden 15; 16 in einer Reihe •jede mögliche Punktposition in der Zeile ab. Mit anderen Worten, es werden durch die Reihen von Anschlagschneiden 15;· .16 zwischen"den" Punktpositionen keine Lücken erzeugt* Um dies zu erreichen, ist die Länge der benachbarten Anschlagschneiden derart bemessen, daß sich die horizontalen Projektionen
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Ihrer benachbarten Enden einander geringfügig überlappen oder berührenο ^o Ist beispielsweise in Pig« 3 deutlich veranschaulicht, daß die Projektion des rechten Endes der Anschlagschneide 15 im ^ing 17 das linke Ende der Anschlagschneide 15 im Ring 18 berührt uswe Dasselbe trifft für die Anschlagschneiden 16 zu.
Wie weiter oben bereits erwähnt, ist die Breite der Druckhammer 12 geringer als die Längsweite der Anschlagschneiden 15j I6e Eie Lücken zwischen den Hämmern 12 können merklich sein, wodurch eine Bewegung der letzteren mit nur geringer Wahrscheinlichkeit von mechanischer Interferenz möglich ist β Der Nettounterschied zwischen der Schneidenweite und der Hammerbreite ist merkliche Er kann eine oder mehrere Punktpositionen betragen, In Abhängigkeit von der Dicke der'Schneide und des.Hammers und der Größe der Lücke. Erfindungsgemiiß werden die Druckhammer 12 als eine Gruppe synchron mit dem Abtasten der Anschlagschneiden verschobene Zu. diesem Zweck ist die Stange 14 an den Enden der flexiblen Glieder 27; 28 befestigt, die ihrerseits mit dem Gestell 29 verbunden sind«, Die Schraubenfeder 30 erzeugt eine konstante Vorspannung am Ende der Stange 14, so daß die Holle 31 am anderen Ende der Stange 14 dauernd in Berührung mit der Kurvenscheibe 32 gehalten wird«, Der Antrieb 33j der ein Motor oder ein Getriebe sein kann, steht in gemeinsamer betrieblicher Verbindung sowohl mit der Welle der Drucktrommel 11 als auch mit der Kurven-Scheibenwelle 35> so daß die Kurvenscheibe 32 die Stange entlang der Druckzeile nach links und rechts hin- und herbewegt und dadurch die Druckhammer 12 nach rechts und links verschiebt in Gleichschaltung mit der Richtung des Ab-
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tastens durch die Anschlagschneiden 15» 16» Auf diese Weise wirken die Druckhammer 12 mit jeder Punktposition, die durch die Anschlagschneiden 15» 16 in jeder Punktzeile abgetastet v/erden, zusammen.
Beschreibung der Wirkungsweise des dargestellten Ausführungsbeispieles:- ·',·...
Einzelheiten der Wirkungsweise-der Ringe 17; 18 sind in den Folgezeichnungen 3 bis 6 veranschaulicht. In Fig. wurden die Druckhammer 12 durch die.Kurvenscheibe 32 nach links entgegen der Vorspannungskraft der auf die Stange einwirkenden Schraubenfeder 30 bewegt. In dieser Stellung überlappen die druckhammer 12 die linken Kanten der Anschlagschneiden 15« Da die Anschlagschneiden· 15 in Richtung des Pfeiles 21 bewegt werden, werden die Druckhammer 12 langsam nach rechts bewegt in eine mehr oder weniger zentrale Position, in der die Anschlagschneiden für alle Kreuzungspunkte mit den Druckhämmern 12 zwischen den Enden der Anschlagschneiden angeschlagen werden können. In Fig. 4 wurden die'Druckhammer 12 in die extrem rechte Stellung verschoben als Ergebnis der in ihren untersten Punkt bewegte Kurvenscheibe 32 und der Vorspannungskraft der Schraubenfeder 30, welche die flexiblen Glieder 27; 28 auslenkt.. Somit ist eine Punktzeile fertig gedruckt und der Druckzyklus für eine zweite Punktzeile kann erfolgen. In dem Intervall, während dem sich der Spalt 22 an den Druckhämmern 12 vorbeibewegt, kann das Papier 26 um einen Schritt v/eiterbewegt werden, "zum Zwecke des Drückens der nächsten Punktzeile.
Die Fig. 5 und 6 zeigen die druckfolge von rechts nach links. In Fig„ 5 sind die Druckhammer 12 in ihrer extrem rechten
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Position, die übereinstimmt mit der in Pig» 4 gezeigten Position«, In dieser Position erstrecken sich die Druckhämmer. 12 unter die rechten Enden der Anschlagschneiden 16* Die Kurvenscheibe 32 ist zu dieser Zeit noch an ihrem niedrigsten Punkt j und die flexiblen Glieder 27; 28 sind nach rechts gebogen durch die Kraft der Schraubenfeder 30% Da die AnschlagGchneiden 16 sich nach unten in der durch den Pfeil 21 gezeigten Richtung bewegen, wird die Kurvenscheibe 32 von ihrem niedrigsten Punkt in einen Mittelpunkt bewegt, wodurch die Druckhämmer 12 in ihre Mittelposition bewegt werdene In dieser Position können die Druckhammer 12 alle bis auf die extrem linke und rechte Punktposition,, die durch die Anschlagschienen 16 abgetastet werden, angeschlagen werden· Die Pig«, β zeigt die Lage der Druckhammer 12, welche die linken ^nden der Anschlagschneiden 16 abdeckt, um Punkte am Ende des von rechts nach links verlaufenden Abtastens zu erzeugenf die sehr nahe zu den Punkten liegen oder sogar zu denselben überlagert sind, die in benachbarten Ringen am Beginn des Abtastens gebildet wurden. In dieser Stellung ist die Kurvenscheibe 32 an ihrem höchsten Punkt, und die flexiblen Glieder 27» 28 wurden nach links gebogen, und die Druckhammer 12 sind in einer Stellung, um das Links~ nach Rechtsabtasten nach einem Papiertransportinterval zu wiederholen. Das Papiertransportinterval ermöglicht der Spalt 22* Somit sind eng aneinander benachbarte Punkte erzeugbar-, Die Druckhammer 12 können ohne gegenseitige Beeinflussung betätigt werdene Die Spalte zwischen den Druckhämmern 12 erfordern keine hohe Präzision, da, wie weiter oben bereits erwähnt, ein Verschiebungsüberlappen vorhanden ist·*
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In Fig, 7 ist ein Verschiebemechanismus für die Druckhammer gezeigt, welcher die Druckhammer 12 und ihre zugeordneten Betätiger in eine sinusförmige Schwingung versetzt.1 Die Stange 14 auf den flexiblen Gliedern 27; 28 besitzt an ihrer rechten Seite die Rolle 40, Das dynamische Gegengewicht 41 wird mit der Rolle 42 von einem zweiten Paar von flexiblen Gliedern 43; 44 getragen'. Die Zugfedern 45;' 46 sind mit ihren Enden einerseits an der. stange 14 und andererseits am Gegengewicht 41 befestigt und halten so die Rollen 40; 42 in dauernder Berührung mit der Kurvenscheibe 47, die auf der Welle 35.drehbar gelagert ist. Die Kurvenscheibe 47 ist so geformt, um eine rein sinusförmige Bewegung zu erzeugen»
Der Verschiebemechanism'us der Pig. 7 verschiebt die Druckhämmer 12 mit einer im wesentlichen rein sinusförmigen Bewegung, die die Beschleunigung der Druckhammer verringert.
Der beschriebene Druckmechanismus kann mit einer relativ hohen Geschwindigkeit zum Grobdruck betrieben v/erden und kann für einen dichteren. Druck verlangsamt werden« Zusätzlich sind die Zeichenteilung und die Zeilenteilung wählbar. Außerdem ergibt der Mechanismus eine einfache Lösung für annehmbare Kosten für eine gute Druckqualität, die frei von ^chattendruck an allen adressierbaren Punkten einer Punktmatrix ist«
In Fig. 8 enthält der Abtastmechanismus die Stange 50, die eine Vielzahl von flexiblen Druckfingern 51 aufweist, von denen ein jeder einen Punktbildungsvorsprung 52 aufweist. Die Druckfinger 51 sind entlang der Stange 50 gleichförmig voneinander in einer Entfernung beabstandet ange-
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ordnet j die der gewünschten Länge der Druckzeilensegmente gleich ist» Die Druckfinger 51 sind gegenüber den Druckhämmern 12 ausgerichtet und-dienen zum Anschlagen des Farbbandes 25 und des Papieres 26 gegen das rotierbare Widerlager 53* Der Verschiebemechanismus für die Stange enthält die Kurvenscheibe 54 und die Rolle 55, die am Ende der Stange 50 angeordnet ist» Die Schraubenfeder 56 wirkt. mit einer Torspannungskraft auf die Stange 50 ein, urn die Rolle 55 in Berührung mit der Kurvenscheibe 54 zu halten» Der Tragaufbau für die Stange 50 kann aus flexiblen Gliedern der in Pig* 7 gezeigten Art bestehen» Der Verschiebemechanismus für die ^tange 14 und die Druckhämmer 12 ist der gleiche wie zuvor beschrieben» Die AmpIi-Lude der durch die Kurvenscheibe 54 erzeugten Hin- und Herbewegung muß so bemessen sein, um wenigstens die Länge eines Druckzeilensegmentes zu überdecken, wohingegen die Amplitude der Schwingung der Stange 14, die durch die Kurvenscheibe 47 bewirkt wird, nur den öpalt zwischen den Druckhämmern 12 zu überdecken braucht«, Vorzugsweise ist die Bewegung der Stange 50 während des Überquerens der Druckzeilensegmente zeitlich linear, und die Bewegung der Stange 14 ist rein sinusförmig» Die Kurvenscheiben 54; 47 sind entsprechend geformt und können durch eine gemeinsame Welle 57 angetrieben werden, um die gewünschte Synchronisation der beiden Bewegungen zu erzeugen» Die Kurvenscheiben 54; 47 sind so synchronisiert j daß die Bewegungen der Stangen 14; 50 in der gleichen Richtung erfolgen«.
Claims (2)
- -13- ' . 15.1.198157 709 / 13Br f i ηdung s ansρruc h1e Punktmatrizdrucker mit an der Mantelfläche einer umlaufenden ^rucktrommel angeordneten Anschlagschneiden, gegen die unter Zwischenschaltung von Papier und Farbband Druckhämmer wahlweise anschlagbar sind, gekennzeichnet dadurch, daß die Anschlagschneiden (15; 16) in mehreren in Zeilenrichtung verlaufenden Reihen angeordnet und gegenüber der Druckzeile geneigt sind, daß jeder Anschlagschneide (15; 16) mehrere Druckpunkte zugeordnet sind, so daß alle ^ruckpunktpositionen einer Punktzeile.von den Anschlagschneiden (15; 16) abgedeckt sind, daß jeder·Anschlagschneide (15J 16) je ein Druckhammer (12) zugeordnet ist, dessen Anschlagsfläche parallel zur Druckzeile verläuft und geringfügig kürzer ist als die Projektion der Lange der Anschlagschneiden (15; 16) auf die Druckzeile, daß zwischen den einzelnen Druckhämmern (12) ausreichend Spiel vorhanden ist und daß die Druckhämmer (12) an einer Stange (14) gelagert sind, die längs der Druckzeile im Synchronismus mit der Drehung der Drucktrommel (11) um eine Wegstrecke verschiebbar ist, die mindestens der Differenz aus der Länge der Hammeranschlagfläche und der Länge der Projektion der Anschlagschneide (15 bzw. 16) entspricht ο
- 2. Punktmatrixdrucker nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Anschlagschneiden (15; 16) innerhalb einer Reihe gleichgeneigt sind, jedoch in aufeinanderfolgenden Reihen in entgegengesetzter Richtung geneigt sind und dieO O O ^ Q £l£££*2.y. ** f .14- , . 15.1.1981; ' "' : 57 709 / 13Verschiebung der die Druckhämmer (12) lagernden Stange (14) in beiden Richtungen in Synchronismus mit der drehung der Drucktroramel (11) erfolgt*3« Punktmatrixdrucker nach Punkt 1f gekennzeichnet dadurch, daß die Anschlagschneiden (15; 16) eine Länge haben und so angeordnet sind, daß die Projektionslängen auf die Punktzeilen einander überlappen»4© Punktmatrixdrucker nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die die Druckhammer (12) lagernde Stange (14) an ihren beiden Enden an je einer gleichlangen Blattfeder (27; 28) befestigt ist, die parallel zueinander angeordnet sind und mit ihren anderen Enden mit dem Gestell (29) verbunden sind, und do,ß die Stange (14) durch Federkraft (30) an einer Kurvenscheibe (32) anliegt, die synchron mit der Drucktrommel (11) angetrieben· wird«,5« Punktmatrixdrucker nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Bewegung der die Druckhammer (12) lagernden Stange (14) eine rein sinusförmige ist«Punktmatrixdrucker nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Papiertransport um jeweils eine Punktteilung in Richtung der Matrixspalte erfolgt»7* Punktmatrixdrucker mit einer Schreibwalze, gegen die unter Zwischenschaltung von Papier und Farbband druckhammer wahlweise anschlagbar sind, gekennzeichnet dadurch, daß die Druckzeile in mehrere Durckpunktpositionen überdeckende Drucksegmente gleicher Länge unterteilt ist,-15- , ' 15.1.198157 709 / 13deren Teilung der Teilung der Druckhammer (12) ent- . . spricht, daß die Druckhämmer (12) entlang der Druckzeile um eine Strecke hin und her verschiebbar sind, die mindestens der Zwischenraumlänge zwischen den einzelnen Druckhämmern (12) entspricht, daß zwischen den Hammeranschlagflächen und dem Farbband (25) pro Druckhammer (12), ein eine einzige Druckpunktposition abdeckender Druckfinger (51) angeordnet ist und daß diese Druckfinger (51) an.einer entlang der Druckzeile hin und her verschiebbaren Stange (50) angeorndet sind, deren Verschiebehub mindestens der Länge eines Drucksegmentes entspricht.Hierzu....^ Seiten Zeichnungen
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