DD152153A5 - Daempfpuppe zum fertigdaempfen von kleidungsstuecken und daempfverfahren - Google Patents

Daempfpuppe zum fertigdaempfen von kleidungsstuecken und daempfverfahren Download PDF

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DD152153A5 DD80222544A DD22254480A DD152153A5 DD 152153 A5 DD152153 A5 DD 152153A5 DD 80222544 A DD80222544 A DD 80222544A DD 22254480 A DD22254480 A DD 22254480A DD 152153 A5 DD152153 A5 DD 152153A5
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Daempfpuppe zum Fertigdaempfen von Pullovern, Jacken o.dgl., vornehmlich aus Strickware. Es soll die Arbeitsproduktivitaet erhoeht, eine Arbeitserleichterung sowie ein schnelles Auswechseln der Kleidungsstuecke ermoeglicht und Kondensatbildung vermieden werden. Die Daempfpuppe besteht aus einem Hohlkoerper fuer den Rumpf und zwei Schwenkarmen fuer die Aermel. Die Schwenkarme werden unabhaengig vom Hohlkoerper auf der Daempfpuppe um eine senkrechte Achse mittels eines Handhebels ueber Gestaenge nach vorne zur Bedienungsperson hin verschwenkt, so dass die Aermel auf die Schwenkarme aufgezogen werden koennen, nachdem der Rumpf des Kleidungsstueckes ueber den Hohlkoerper gezogen worden ist, woraufhin die Schwenkarme wieder zurueckgeschwenkt werden koennen, so dass der Fertigdaempfvorgang stattfinden kann, bei dem ein Heissluft-Dampf-Gemisch in den Hohlkoerper der Puppe und gleichzeitig mittels an den Schwenkarmen angebrachter Duesen in die Aermel des Kleidungsstueckes eingeblasen wird, woraufhin das aufder Daempfpuppe befindliche Kleidungsstueck durch Hindurchblasen von Kaltluft gekuehlt wird, bevor es von der Daempfpuppe abgenommen wird.

Description

Berlin, den 22.10.1980
AP D 06 F/222 2 2 2 544 - A- 57 708/23
Dämpfpuppe zum Fertigdämpfen von Kleidungsstücken und Dämpfverfahren
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Dämpfpuppe zum Fertigdämpfen von Pullovern, Oacken und ähnlichen Kleidungsstücken, vornehmlich aus Strickware, bestehend aus einem Puppenhohlkörper für den Rumpf und zwei Schwenkarmen für die Ärmel des Pullovers, der Oacke oder eines ähnlichen Kleidungsstückes. Des weiteren betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Fertigdämpfen mit Hilfe von Dämpfpuppen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bei den üblichen Dämpfpuppen mit Schwenkarmen, bei denen der Hauptkörper eine einfache Drahtform ist, sind die Schwenkarme an diesem nach oben schwenkbar angelenkt, so daß ein Pullover zunächst mit dem Rumpfteil über die hochgeschwenkten Schwenkarme gestreift und dann die Pulloverärmel auf die Schwenkarme gezogen werden, während der Pulloverrumpf auf den Hohlkörper gestreift wird. Diese Art des Aufziehens bzw, Abnehmens von Pullovern und ganz allgemein von Kleidungsstücken, die auf Dämpfpuppen fertiggedämpft werden, ist für die Bedienungspereon wegen der erheblichen Arbeitshöhe nicht nur unbequem, sondern auch ziemlich zeitaufwendig.
Ziel der Erfindung]
Es ist das Ziel asr Erfindung, die Produktivität zu arhöhen und ©ine Arbeitsorleichterung zu gewährleisten«,
22.10β1980 AP D 06 F/222 544 2225^4 - 2 - 57 708/23
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Dämpfpuppe zum Fertigdämpfen von Pullovern, Oacken und ähnlichen Kleidungsstücken, vornehmlich aus Strickware, bestehend aus einem Hohlkörper für den Rumpf und zwei Schwenkarmen für die Ärmel des Kleidungsstücks sowie ein Dämpfverfahren zu schaffen, so daß bei angenehmer Arbeitshöhe ein schnelles Aufbringen und Abnehmen der Pullover, Dacken und ähnlichen Kleidungsstücken ermöglicht und das beim Fertigdämpfen der Kleidungsstücke auf Dämpfpuppen auftretende Kondensieren des in der Dämpfpuppe noch vorhandenen Dampfes beim Kühlen mittels Kühlluft vermieden wird.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Schwenkarme unabhängig vom Puppenhohlkörper auf der Unterlage der Dämpfpuppe um eine senkrechte Achse schwenkbar gelagert sind.
Vorteilhafterweise sind die beiden Schwenkarme mittels eines Handhebels über jeweils ein Gestänge aus der Be~ triebsstellung, bei der sie mit dem Hohlkörper fluchten, nach vorn zur Bedienungsperson hin in eine Aufnahmestellung schwenkbar. Vorzugsweise beträgt der Schwenkwinkel von der Betriebsstellung zur Aufnahmestellung etwa 20°» Diese Lagerung ermöglicht ein Verschwenken der Schwenkarme aus der Betriebsstellung, in der sie mit dem Hohlkörper fluchten, nach vorne zur Bedienungsperson hin in die Aufnahmestellung, In dieser Stellung.ragen also die Schwenkarme nicht über den Puppenhohlkörper nach oben hinaus, sondern sind zur Bedienungsperson hin vorgeschwenkt, so daß eine bequeme Arbeitshöhe gegeben ist,
22#l0„1980 AP D 06 F/222 544 222544-3- 57 708/23
Dadurch, daß die Schwenkarmo in der Aufnahmestellung zur Bedienungsperson hin gerichtet sind, können die Ärmel des Pullovers oder anderen Kleidungsstückes, nachdem der Rumpf des Pullovers aufgezogen ist, bequem über die Schwenkarme gestreift werden, woraufhin die Schwenkarme wieder in die Betriebsstellung zurückgeführt werden.
Zur weiteren Erleichterung des Aufbringens und Abnehmens des zu dämpfenden Kleidungsstückes auf die Schwenkarme können, gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung, die Schwenkarme einen Tragstab aufweisen, an dem ein luftdurchlässiges Profilblech so gelenkig angebracht ist, daß beim Verschwenken der Schwenkarme in die Aufnahmestellung das Profilblech, beispielsweise mittels eines Seilzugs, zum Tragstab hin bewegt wird. Dadurch können die Ärmel des Pullovers bzw. Kleidungsstückes bei nach vorn geschwenkten Schwenkarmen sehr bequem über letztere gestreift v/erden.
Zwischen den Tragstäben und den luftdurchlässigen Profilblechen der Schwenkarme sind Düsen angeordnet, aus deren Öffnungen das Heißluft-Dampf-Gemisch zum Fertigdämpfen des Pullovers o, dgl, austritt. Um zu erreichen, daß die Ärmelenden der Pullover, die mit elastischen Rippbündchen versehen sind, welche aus reinem Acryl oder Acrylgemischen mit anderen Fasern bestehen können, durch den Dämpfvorgang bezüglich ihrer Elastizität nicht nachteilig beeinflußt werden, lassen sich, gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung, diese Heißluft-Dampf-Gemisch-Austrittsöffnungen der Düsen in bezug auf die Schwenkarmelänge bzw. die Länge des über diese gestreiften Pulloverärmels verstellen. Dadurch kann verhindert werden, daß das aus den Düsen austretende Luft~Dampf«-Gemisch die unteren
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Ärmelenden mit den dampfempfindlichen, elastischen Rippbündchen berührt, da die Düsenöffnungen in diesem Fall, in Armlängsrichtung gesehen, sich oberhalb dieser elastischen Bündchen befinden, Zweckmäßigerweise sind die Düsen in Längsrichtung der Ärmel des Pullovers o, dgl, verschiebbare Rohrelemente. Vorzugsweise bestehen die Tragstäbe aus luftdurchlässigem Profilblech,
Zur Vermeidung von Könderisatbildung in der Dämpfpuppe beim Fertigdämpfen von Pullovern, üacken und ähnlichen Kleidungsstücken, die vornehmlich aus Strickware bestehen, wird bei dem Verfahren nach der Erfindung während des Abnehmens des fertiggedämpften Kleidungsstückes von der Dämpfpuppe und des Aufziehens des nächsten Kleidungsstückes auf die Dämpfpuppe beim Fertigdämpfen mittels eines Heißluft-Dampf-Gemisches die Heißluft zur Beseitigung des entstandenen Konden« sats kontinuierlich durch die Dämpfpuppe hindurchgeleitet und Dampf nur während des Dämpfvorganges zusätzlich eingeblasene
Um die Kondensatbildung in der Puppe möglichst gering zu halten, sollte der Dampfanteil des Gemisches nach der Erfindung 10 bis 70 % betragen. Auch hat sich in vorteilhafter Weise bewährt, die Heißluft- und Dampfzufuhr mengenmäßig unabhängig voneinander einzustellen«
Au sf ü h r u ng.sbei spiel
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert» In der zugehörigen Zeichnung zeigen: .
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Fig« 1: eine schematische Vorderansicht der Dämpfpuppe und
Fig, 2: eine Seitenansicht der Dämpfpuppe von Fig, I0
Der Hohlkörper 1 der Dämpfpuppe für den Rumpf des Pullovers oder anderen Kleidungsstückes ist auf einer Unterlage 2 angeordnet. Schwenkarme 3; 4 für die Ärmel des Pullovers weisen schräg zum Hohlkörper 1 verlaufende Tragstöbe 5; 6 auf, die mit ihren unteren gebogenen Enden zu beiden Seiten des Hohlkörpers 1 in senkrecht stehenden Buchsen 7;8 gelagert sind und nach vorne, d# h# aus der Zeichnungsebene heraus, zur Bedienungsperson hin leicht verschwenkbar sind, und zwar etwa um 20°,
Die Buchsen 7; 8 sind auf der Unterlage 2 einstellbar angeordnet, wie dies durch die Feststellschrauben 9; 10 in Fig, 1 schematisch angedeutet ist, so daß sie und mit ihnen die Schwenkarme 3; 4 in bezug auf den Hohlkörper 1 näher oder entfernter fest angeordnet werden können. Oberhalb der Buchsen 7; 8 sind an den Tragstäben 5; 6 zum Hohlkörper 1 hin gerichtete Hebel 11; 12 angebracht, die von Gabeln 13; 14 erfaßt sind, welche am Ende eines U-förmigen Handhebels 15 sitzen. Dieser ist bei 16 gelenkig gelagert, so daß beim Schwenken des Handhebels 15 zum Hohlkörper 1 hin die Schwenkarme 3; 4 nach vorne verschwenkt werden, d, h, also zur Bedienungsperson hin, wie dies in Fig, 2 schematisch bei 4a und 15a angedeutet ist,
An'jedem Tragstab 5; 6 ist ein luftdurchlässiges Profilblech 18 gelenkig.so angebracht, daß es zum Tragstab 5; 6 hin bewegbar ist, wie der gestrichelten Darstellung bei 18a; 18b
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entnommen werden kann. Hierzu ist das untere Ende des Profilbleches 18 in einem Schlitz 19 eines am Tragstab 5; befestigten Arms 20 geführt, während das obere Ende mittels eines Doppelhebels 21 am Tragstab 5; 6 angelenkt ist. Ein Seilzug 22 ist mit einem.Ende an einem weiteren Hebel 23 befestigt, der oberhalb der Buchse 7; 8 gegenüber dem Hebel 11; 12 am Tragstab 5; 6 angesetzt ist» Der Seilzug ist in den hohlen Tragstab 5; 6 eingeführt und verläuft hier in etwa rechtwinklig abgelenkt zu einem Kniestück 24 am Profilblech 18 und von dort weiter zum unteren Arm des Doppelhebels 21,
Wird der Handhebel 15 zum Hohlkörper 1 hin gedrückt, wie in Fig. 2 bei 15a gezeigt, so schwenkt der Hebel 23 entsprechend aus, und über den Seilzug 22 wird, wie durch die Pfeile 25; 26 in Fig, 1 angedeutet, das Profilblech 18 an den Tragstab 5; 6 heranbewegt.
An der Unterlage 2 ist ein Gebläse 27 befestigt, das über ein temperaturgesteuertes Heizelement 37 durch die Leitung 28 der Dämpfpuppe Heißluft zuführt, wobei durch eine in die Leitung 28 mündende Düse 29 Dampf für den Dämpfvorgang eingeblasen wirde Für die Zuführung des Heißluft-Dampf~ Gemisches zum Hohlkörper 1 ist eine Breitstrahldüse 30 vorgesehen, die das Heißluft-Dampf-Gemisch, wie durch die Pfeile 36 angedeutet, in den Hohlkörper 1 hineinbläst, während das Heißluft-Dampf-Gemisch gleichzeitig über die Leitungen 31; 32 den Schwenkarmen 3; 4 zuströmt und in die mit letzteren verbundenen Düsen 7a; 7b gelangt, aus den es durch die Düsenöffnungen 9a; 9b, wie durch die Pfeile 35 gekennzeichnet, austritt*
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Die Düsen 7a; 7b sind in Axialrichtung der Schwenkarme 3; 4, also in Richtung der Pfeile A, einstellbar, so daß die Düsenöffnungen 9a; 9b zumindest soweit in die Schwenkarme. 3; 4 hineingeschoben werden können, daß das aus ihnen austretende Heißluft-Dampf-Gemisch die dampfempfindlichen Bereiche des zu dämpfenden Produktes, wie beispielsweise die elastischen Rippbündchen an den Ärmelenden von Pullovern, nicht berührt,, so daß letztere keine schützende Abdeckung gegen den aus der Düse 7a; 7b austretenden Dampf benötigen.
Die Düsen 7a; 7b können auch aus Rohrelementen bestehen, die zur Verlängerung bzw, Verkürzung aus- und einschiebbar ausgebildet sind.
Die Arbeitsweise mit Hilfe der dargestellten Dämpfpuppe beim Fertigdämpfen von Pullovern, Oacken und ähnlichen Kleidungsstücken ist folgende. Zum Aufziehen des Pullovers auf die Dämpfpuppe werden die Schwenkarme 3; 4 durch Vordrücken des Hebels 15, wie bei 15a in Fig, 2 dargestellt, in die nach vorn geschwenkte, gestrichelt gezeichnete Lage 4a gebracht. Sodann wird zunächst der Rumpf des Pullovers, also sein Brust- und Rückenteil, über den Hohlkörper 1 gezogen und daraufhin die Pulloverärmel mit den an den Ärmelenden befindlichen Rippbündchen voran über die Schwenkarme 3; 4 gestreift. Dies geht sehr leicht und ohne Überdehnen der Rippbündchen vor sich, weil das Profilblech 18 der Schwenkarme 3; 4 zu diesem Zweck die gestrichelte Lage 18a einnimmt. Nach dem Aufziehen des Pullovers auf die Dämpfpuppe werden die Schwenkarme 3; 4 mittels des Handhebels 15 in die Betriebsstellung zurückgeführt, also aus der in Fig, 2 mit 4a bezeichneten Lage in die senkrechte
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Lage gebracht. Dabei fällt das Profilblech 18 der Schwenkarme 3; 4 durch die Schwerkraft aus der Lage 18a; 18b herunter in die Normallage, die in Fige 1 in ausgezogenen Linien dargestellt ist.
Diese Rückbewegung des Profilbleches 18 kann durch Gewichte bzw. Federn unterstützt werden. Anstelle des Seilzugs 22 könnte auch ein Gestänge benutzt werden, und anstelle der Handbedienung ist selbstverständlich auch eine pneumatische, hydraulische oder elektromagnetische bzw, elektrische Steuerung möglich« Ebenso ließe sich der Handhebel 15 durch eine entsprechende Steuerung ersetzen.
Beim Fertigdämpfen des über die Dämpfpuppe gezogenen Kleidungsstückes wird, wie bereits oben ausgeführt, durch die Leitung 28 Heißluft herangeführt,· die mengenmäßig einstellbar ist und eine Temperatur von etwa 120 0C und darüber aufweist und, wie durch die Pfeile 36 in Fig, I angedeutet, in den Hohlkörper 1 der Dämpfpuppe gelangt und gleichzeitig über die Leitung 31; 32 aus den Düsenöffnungen 9a; 9b in die Ärmel des zu dämpfenden Kleidungsstückes eintritt, wie durch die Pfeile 35 angedeutet ist,.
Durch die Düse 29 in der Leitung 28 wird für den Dämpfvorgang Dampf in die Heißluft eingeblasen. Die Dampfmenge ist in Abhängigkeit von der zu behandelnden Ware bzw. Faserart einstellbar, beispielsweise mittels eines nicht dargestellten Ventils oder Schiebers,
Beim Betrieb der Dämpfpuppe strömt die Heißluft ständig durch die P-uppe hindurch t tritt also aus der Puppenober«- fläche aus und durch die auf der Puppenoberfläche befind-
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Λ . . ,
liehe zu dämpfende Ware, vornehmlich Strickware, hindurch, während der Dampf nur für den Dämpfvorgang selbst eingeblasen wird. Nach dem Dämpfvorgang folgt die übliche Kühlphase, bei der mittels eines Gebläses oder über ein in vielen Textilbetrieben vorhandenes Vakuumsystem Raumluft zur Abkühlung durch die Dämpfpuppe hindurchgeblasen bzw, gesaugt wird. Während des Abnehmens des fertiggedämpften Kleidungsstückes von der Dämpfpuppe und des Aufziehens des nächsten Kleidungsstückes auf die Dämpfpuppe wird die Heißluftzufuhr zur Dämpfpuppe nicht unterbrochen, wodurch während der Abkühlphase entstandenes Kondensat beseitigt .wird, indem es Üurch den Heißluft st rom verdampft und zusammen mit der Luft aus der Dämpfpuppe entweicht. Der zum Dämpfen verwendete Dampfanteil des Heißluft-Dampf-Gemisches beträgt zwischen 10 und 70 %, Während der Abkühlphase wird die ständig strömende Heißluft nicht in die Dämpfpuppe, sondern in den Kühlluftabsaugkanal am austrittsseitigen Ende der Puppe geleitet, falls die Heißluftzufuhr während der kurzzeitigen Kühlung nicht vollständig abgeschaltet wird.

Claims (10)

  1. 22.10.1980
    AP D 06 F/222 544
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    Erf induncjsa η spruch β
    !♦ Dämpfpuppe zum Fertigdämpfen von Pullovern, Oacken und ähnlichen Kleidungsstücken, vornehmlich aus Strickware, bestehend aus einem Hohlkörper für den Rumpf und zwei Schwenkarmen für die Ärmel des Kleidungsstückes, gekennzeichnet dadurch, daß die Schwenkarme (3; 4) unabhängig vom Hohlkörper (1) auf der Unterlage (2) der Dämpfpuppe um eine senkrechte Achse schwenkbar gelagert sind»
  2. 2. Dämpfpuppe nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die beiden Schwenkarme (3; 4) mittels eines Handhebels (15) über jeweils ein Gestänge (11; 12; 13; 14) aus der Betriebsstellung, bei der sie mit dem Hohlkörper (1) fluchten, nach vorn zur Bedienungsperson hin in eine Aufnahmestellung (4a) schwenkbar sind*
  3. (3; 4) befindlichen Düsen (7a; 7b) Austrittsöffnungen (9a; 9b) für das Heißluft~Dampf~Gemisch aufweisen, die bezüglich der Ärmellänge des aufgezogenen Pullovers o» dgl, einstellbar sind,
    3» Dämpfpuppe nach den Punkten 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß der Schwenkwinkel von äer Betriebsstellung zur Aufnahmestellung etwa 20 beträgt,
  4. 4* Dämpfpuppe nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Schwenkarme (3; 4) einen Trag stab (5; 6) aufweisen, an dem ein luftdurchlässiges Profilblech (18) so gelenkig angebracht ist, daß beim Schwenken der Schwenkarme (3; 4) in die Aufnahmestellung (4a) das Profilblech (18) zum Tragstab (5; 6) hin bewegbar ist, beispielsweise mittels eines Seilzugs (22) 0
  5. 5# Dämpfpuppe nach einem der Punkte 1 bis 4, gekennzeichnet dadurch, daß die zwischen den Tragstäben (5; 6) und den luftdurchlässigen Profilblechen (18) der Schwenkarme
    22.10.1980
    AP D 06 F/222 544
    222544- ~ii- 57 708/23
  6. 6, Dämpfpuppe nach Punkt 5, gekennzeichnet dadurch, daß die Düsen (7a; 7b) in Längsrichtung der Ärmel des Pullovers o, dgl, verschiebbare Rohrelemente sind,
  7. 7, Dämpfpuppe nach Punkt 5, gekennzeichnet dadurch, daß die Tragstäbe (5; 6) aus luftdurchlässigem Profilblech bestehen,
  8. 8, Verfahren zum Fertigdämpfen von Pullovern, Dacken und ähnlichen Kleidungsstücken, vornehmlich aus Strickware, auf Dämpfpuppen, gekennzeichnet dadurch, daß zur Vermeidung von Kondensatbildung das Fertigdämpfen mittels eines Heißluft-Dampf-Gemieehes erfolgt, wobei während des Abnehmens der fertiggedämpften Pullover, Oacken und ähnlichen Kleidungsstücke von der Dämpfpuppe und des Aufziehens des nächsten Kleidungsstückes auf die Dämpfpuppe die Heißluft zur Beseitigung von entstand denem Kondensat kontinuierlich durch die Dämpfpuppe hindurchgeleitet wird und Dampf nur während des Dämpfvorgangs zusätzlich eingeblasen wird,
  9. 9, Verfahren nach Punkt 8, gekennzeichnet dadurch, daß der Dampfanteil des Gemisches 10 bis 70 % beträgt,
  10. 10, Verfahren nach Punkt 8 oder 9, gekennzeichnet dadurch, daß die- Heißluftzufuhr und die Dampfzufuhr mengenmäßig unabhängig voneinander eingestellt werden.
    Hierzu 1 Seite Zeichnungen
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