DD152635A5 - Hydraulische vibratoreinrichtung - Google Patents
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Abstract
Ziel und Aufgabe der Erfindung bestehen darin, die Zylinder-Kolben-Einheit der Vibratoreinrichtung so auszugestalten, dass es moeglich ist, in einem Frequenzbereich von bis zu mindestens 250 Schwingungen pro Sekunde zu arbeiten. Die hydraulische Vibratoreinrichtung umfasst einen Rahmen, ein vertikales Kolbenelement mit zwei Enden, welches einen Antriebskolben, eine obere Stange, die sich von dem Antriebskolben ausdehnt und ein mit dem Rahmen verbundenes Ende besitzt, und eine untere Stange, deren erster Teil sich von dem Antriebskolben ausdehnt und einen abtrennbaren zweiten Teil besitzt, der mit dem ersten verbunden ist, einschl., wobei der abtrennbare Teil einen nach oben gerichteten Vorsprung der unteren Stange bildet u. die untere Stange mit einem Ende mit dem Rahmen verbunden ist. Eine Reaktionsmasse bildet einen hydraul. Antriebszylinder um den Kolben. Die Reaktionsmasse weist einen nach unten gerichteten Vorsprung auf, der sich unterhalb des Antriebszylinders u. ueber dem nach oben gerichteten Vorsprung der unteren Stange befindet.
Description
Berlin, den 15.1.1931 57 946/16
Hydraulische Vibratoreneinriclrtung
Die vorliegende Erfindung betrifft im allgemeinen Übertragungssysteine zum Induzieren von VibrationsSignalen in einem elastischen Medium; spezieller, aber nicht in eingrenzender V/eise betrifft sie eine verbesserte Konstruktion für ein relativ hochfrequentes Übertragungssystem zur Erzeugung seismischer Wellen in der Erde.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Nach dem Stand der Technik sind hydraulische Vibratoren mit Antriebszylindern und Vorspannungszylinders bekannt, wie z, B. in der US-PS 3 745 885 dargestellt,, Diese Einrichtt ist für die Betätigung in normalen Frequenzbereichen von ungefähr 2 bis 80 Schwingungen pro Sekunde gedacht. Eine andere Patentschrift von besonderem Interesse ist die US-PS 4 106 536. Diese Ausführung umfaßt eine Vibratoreinheit, bei der der Zylinder und die Hülsen zwischen zwei extremen Positionen einstellbar sind, so daß der hydraulische Zylinder entweder verlängert oder verkürzt werden kann·
Das Ziel der Erfindung besteht darin, eine Einrichtung verfügbar zu haben, die in einem Frequenzbereich von bis zu mindestens 2?0 Schwingungen pro Sekunde zu arbeiten erlaubt.
Рагіе.дші;?, dos V/es с η P der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Zylinder-
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Kolben-Einheit in geeigneter Weise auszugestalten·
Erfindungsgeinäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die hydraulische Vibratoreinriclitung einen Rahmen und ein vertikales Kolbenelement mit zwei Enden umfaßt, welches einen Antriebskolben, eine obere Stange, die sich von dem Antriebskolben ausdehnt und ein mit dem Rahmen verbundenes Ende besitzt, und eine untere Stange, deren erster Teil sich von dem Antriebskolben ausdehnt und einen abtrennbaren zweiten Teil besitzt, der mit dem ersten verbunden ist, einschließt * wobei der abtrennbare zweite Teil einen nach oben gerichteten Vorsprung der unteren Stange bildet und die untere Stange mit einem Ende mit dem Rahmen verbunden ist, daß eine Reaktionsmasse hin- und hergehend um den Kolben herum angeordnet ist und einen hydraulischen Antriebszylinder um diesen Kolben bildet, daß die Reaktionsmasse einen nach unten gerichteten Vorsprung aufweist, der sich unterhalb des Antriebszylinders befindet und über dem nach oben gerichteten Vorsprung der unteren Stange, um einen hydraulischen Vorzylinder zwischen dem nach oben und dem nach unten gerichteten Vorsprung zu bilden, daß erste Leitungseleniente der Einführung der hydraulischen Flüssigkeit in den Antriebszylinder und der Hin- und Herbewegung der Reaktionsmasse bezüglich des Antriebskolbens dienen, der mit dem Antriebszylinder und der Quelle für die hydraulische Flüssigkeit verbunden ist, daß ein zweites Leitungselement der Zuführung-eines im wesentlichen konstanten Drucks der hydraulischen Flüssigkeit zu dem Vorzylinder dient, wobei die Flüssigkeit mit konstantem Druck genügend Druck besitzt, um das Gewicht der Reaktionsmasse durch eine nach oben wirkende hydraulische Kraft .auszugleichen, wobei diese Kraft auf den nach unten zeigenden Vorsprung der Reaktionsmasse wirkt.
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Der abtrennbare zweite Teil der unteren Stange besitzt eine zylindrische Hülse, die sich auf dem ersten Teil befindet.
Der erste Teil der unteren Stange weist einen ersten zylindrischen Teil auf, der sich von dem Antriebskolben ausdehnt, und einen zweiten zylindrischen Teil mit reduziertem Durchmesser, der sich vom ersten Teil erstreckt und dessen eines Ende mit dem Rahmen verbunden ist, wobei die zylindrische Hülse sich über dem zweiten Teil mit dem reduzierten Durchmesser befindet und einen größeren Äußendurchmesser hat als der Außendurchmesser des ersten zylindrischen Teils·
Das zweite Leitungselement steht mit der äußeren Oberfläche des ersten zylindrischen Teils des ersten Teils der unteren Stange in Verbindung, wobei dieser erste zylindrische Teil an den hydraulischen Vorzylinder angrenzt.
Der erste Teil der unteren Stange ist ein zylindrischer ersten Teil. Der abtrennbare zweite Teil der unteren Stange hat einen zylindrischen zweiten Teil mit einem oberen Ende, das mit dem ersten Teil verbunden ist und dessen unteres Ende mit dem Rahmen verbunden ist, wobei der abtrennbare zylindrische zweite Teil einen größeren äußeren Durchmesser hat als der erste Teil·
Der erste und der zweite Teil der unteren Stange sind vorteilhaft miteinander verscliraubt.
Das zweite Leituiigsel'ement steht mit der äußeren Oberfläche des ersten Teils der unteren Stange in Verbindung, die an den hydraulischen· Vorzylinder angrenzt. Der hydraulische Antriebszylinder wird durch eine Zylinderhülse gebildet, in welcher der Antriebskolben hin- und hergehend aufgenommen ist und die oberen und unteren Zylinderbuchsen untere bzw. obere
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Enden haben, die innerhalb der oberen und unteren Enden der Zylinderhülse konzentrisch aufgenommen sind und so die oberen und unteren Enden des hydraulischen Antriebszylinders bilden, so daß die Länge des hydraulischen Antriebszylinders verändert werden kann, indem der Abstand der sich in die Zylinderhülse ausdehnenden Zylinderbuchsen verändert wird·
Die Erfindung liefert einen hydraulischen Übertragungszylinder und eine Masseneinheit für eine seismische Quelle, die in der Lage ist, über einen Frequenzbereich seismischer Signale eine höhere Leistung zu erzeugen, wobei die hydraulische Flüssigkeitskomprimierbarkeit in dem hydraulischen System, das das Übertragungssystem antreibt, ein bgerenzender Paktor ist. Um eine hohe Eigenfrequenz der Flüssigkeitskomprimierbarke it und der effektiven Masse aufrecht zu erhalten, ist das Verhältnis der hydraulischen Zylinderfläche zu dem eingefangenen Flüssigkeitsvolumen zu einem höchstmöglichen Wert innerhalb des' Spielraumes der praktischen Konstruktion und der Arbeitsbedingungen optimiert·
Die vorliegende Erfindung wird'diesen Anforderungen gerecht, indem eine relativ große Fläche kurzhubiger Zylinder benutzt wird, und indem relativ kurze Wege zwischen dem Antriebszylinder und dem Servoventil geschaffen sind«. Um diese relativ kurzen Wege zu erhalten, befindet sich der Antriebszylinder nahe an dem Servorventil, und der hydraulische Vorspannungszylinder befindet sich unter dem Antriebszylinder· Die 'Flüssigkeit mit hohem Druck wird von dem Servoventil durch die Kolbenstange zu den Antriebszylindern gebracht. Zusätzlich dazu ist das Servoventil aus Stabilitätsgründen mit dem Hauptventilspulentrager senkrecht zu der Kolbenstangenachse verbunden; und das Ventil ist an dem oder nahe dem Zentrum des Kolbenstangenendes montiert, um die Weglänge zu verringern und die Weglänge zu jeder Seite des Zylinders
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nahezu auszugleichen»
Schließlich liefert die Zylindereinheit der vorliegenden Erfindung einen Antriebszylinder, dessen Länge variiert werden kann, um so zu gestatten, daß das Übertragungssystem in verschiedenen Frequenzbereichen arbeiten kann, indem man den zulässigen Hundes Antriebskolbens innerhalb des Antriebszylinders verändert«
Die Erfindung soll "nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Pig· 1 : eine schematische Darstellung der teilweisen Seitenansicht der hydraulischen Vibratoreinrichtung;
Pig· 2: eine Variante der Kolbenstange,
Bezüglich der Zeichnungen und besonders der Pig. 1 ist der hydraulische Vibrator oder die seismische Übertragungseinrichtung der vorliegenden Erfindung mit der Ziffer 10 bezeichnet· Der hydraulische Vibrator 10 beinhaltet eine Gehäuseeinheit 12, Die Gehäuseeinheit 12 beinhaltet einen Plattenteil 18, einen kegelstumpfförmigen Teil 20 und einen zylindrischen Teil 22. Die Gehäuseeinheit 12, aus ihren Teilstücken bestehend, verkörpert ein festes Gehäuse, welches eine sichere Zwischenverbindung zwischen dem oberen Kolbenstangenende 30, v/as noch beschrieben werden wird, und der Grundplatte 14, die wiederum an dem unteren Kolbenstangenende 34 befestigt ist, liefert·
So umfaßt ein vertikales Kolbenelement 24 mit doppeltem Stangenenüe einen Antriebskolben 26, eine obere Stange 28, die
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sich vom Antriebskolben 26 aus erstreckt, ein oberes Ende 30, das mit dem Plattenteil 18 verbunden ist, eine untere Stange 32, die sich von dem Kolben 26 aus erstreckt und ein unteres Ende 34 besitzt, das mit der Grundplatteneinheit 14 verbunden ist.
Die untere Stange 32 umfaßt einen ersten Teil 36 mit einem ersten zylindrischen Teil 37, der sich von dem Antriebskolben 26 aus erstreckt, und einen zweiten zylindrischen Teil 38 mit reduziertem Durchmesser, der sich von dem ersten Teil 37 aus erstreckt« Das untere Ende 34 der unteren Stange 32 ist das untere Ende des zweiten Teils 38 mit reduziertem Durchmesser der unteren Stange 32. Ein zweiter Teil der unteren Stange 32, der eine zylindrische Kolbenstangenhülse 40 umfaßt, befindet sich auf dem Teil 38 der unteren Stange 32 mit dem reduzierten Durchmesser, um eine ringförmige, nach oben gerichtete plane Schulter 42 zu bilden»
Eine Reaktionsmasse 44 besagtes Kolbenelement 24 umgebend, dient der Hin- und Herbewegung und umfaßt eine Axialbohrung mit einer Zylinderhülse 48, die einen hydraulisehen Antriebszylinder 46 um den Antriebskolben 26 bildet. Die Konstruktion der Gehäuseeinheit 12, wie oben beschrieben, garantiert, daß die Masse vollkommen eingeschlossen ist. Vorzugsweise ist die Reaktionsmasse 44 so konstruiert, daß das Zentrum der Schwerkraft sich in einer Entfernung über der Grundoberfläche befindet, die nicht größer als die Hälfte der minimalen horizontalen Abmessung der Grundplatte 14 ist.
Der hydraulische Antriebszylinder 46 wird von der Zylinderhülse 48 gebildet, in der sich hin- und herbewegend der Antriebskolben 26 angeordnet ist, und von der oberen und unteren Zylinderbuchse 50 bzw. 52 begrenzt» Das heißt, die oberen und unteren Zylinderbuchsen 50 und 52 haben untere und obere
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reduzierte Durchmesser an ihren Endteilen 54 bzw. 56, die innerhalb der oberen und unteren Enden der Zylinderhülse 43 konzentrisch aufgenommen sind, um die oberen und unteren Enden 58 bzw· 60 des hydraulischen Antriebszylinders 46 .zu begrenzen.
Die Läjage 62 des Antriebszylinders 46 kann variiert werden durch Ersetzen der Zylinderbuchsen 50 und 52 durch ähnliche Zylinderbuchsen mit anderer Länge der Endteile 54 bzw. 56, die sich in die Zylinderhülse 48 erstrecken. Dies ermöglicht, daß der hydraulische Vibrator 10 über unterschiedliche Frequenzbereiche arbeiten kann, indem der mögliche Hub des Antriebskolbens im Antriebszylinder geändert wird. Wenn die Länge der Endteile 54 und 56 vergrößert wird, wird das Gesamtvolurnen der Flüssigkeit im Zylinder reduziert werden, wodurch die obere Frequenzgrenze des Vibrators erhöht wird. Jedoch muß der mögliche Hub des Vibrators soweit reduziert sein, daß der Kolben nicht an die Endteile 54 und 56 schlägt. Der reduzierte Hub ergibt eine Begrenzung der niedrigster von dem Vibrator übertragenen Frequenz.
Die obere Zylinderbuchse 50, die Zylinderhülse 48 und die untere Zylinderbuchse 52 sind in der Axialbohrung 64 der Reaktionsmasse 44 anliegend aufgenommen. Außerdem sind von der Axialbohrung 64 unterhalb der Zylinderbuchse 52 eine Vorspannungszylinderbuchse 66 und darunter eine Grundbuchse 68 aufgenommen. Die genannten Hülsen und Buchsen sind durch die obere,und untere Endkappe 70 Und 72 fixiert, die durch die Schrauben 73 und 75 an der Reaktionsmasse 44 befestigt sind.
Die Vorspannungssylinderbuchse 66 der Reaktionsmasse 44 schließt eine nach unten gerichtete plane Schulter 74, die sich unter dem Antriebszylinder 46 und über der nach oben
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gerichteten Schulter 42 der unteren Stange 32 befindet, ein, um zwischen den Schultern 42 und 74 den hydraulischen Vorspannungszylinder 76 zu bilden·
Im Kolbenelement 24 sind axial ein erster und ein zweiter Flüssigkeits-Durchflußkanal 78 bzw. 80 angeordnet und mit den äußeren Flächen 82 und 84 der oberen und unteren Stangen 28 bzw« 32 verbunden, d. h. mit den oberen und unteren Abschnitten des Antriebszylinders 46.
Die Kanäle an der oberen und der unteren Öffnung 78 und 80 sind mit einem herkömmlichen Servoventil 86 verbunden, welches abwechselnd unter Druck hydraulische Flüssigkeit durch die Öffnungen 73 und 80 befördert und so das Reaktionsmasseelement 44 dazu bringt, sich bezüglich des Antriebskolbens 26 hin- und hersubewegen. Das Servoventil 86 kann allgemein als Quelle der hydraulischen Flüssigkeit, die' unter Druck steht, betrachtet werden·
Indem man den Vorspannungszylinder 76 unter den Antriebszylinder 46 plaziert, wird die Weglänge zu den öffnungen 78 und 30 zwischen dem Antriebszylinder 46 und dem Servoventil 86 so kurz wie möglich gehalten· Um eine befriedigende Wirkungsweise der seismischen Übertragungseinrichtung 10 in den höheren seismischen Frequenzbändern zu erhalten, ist es erforderlich, das System so zu entwerfen, daß die Eigenfrequenz über der gewünschten Wirkungsfrequenz liegt«
Die Eigenfrequenz, auf die sich bezogen wird, ist die des Federmassensystems, das von der Masse der Gehäuseeinheit 12 und der Federkonstante der·in dem Antriebszylinder 46 aufgefangenen Flüssigkeit und den Durchgängen 78 und 80 gebildet wird·
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Diese Eigenfrequenz des Systems ist proportional zu der Quadratv/urzel der Pederkonstante der in dem Antriebszylinder 46 und den Öffnungen 73 und 80 aufgefangenen Flüssigkeit. Me Pederkonstante ist wiederum proportional zu dem Verhältnis des Quadrates der ringförmigen Pläche, die von dem Kolben 26 berührt wird, geteilt durch das Volumen der in dem Antriebszylinder 46 und den Öffnungswegen 78 und 80 aufgefangenen Flüssigkeit, Indem man eine große Bohrung hat, einen kurzhubigen Kolben, und-indem man die Längen der Öffnungswege 78 und 80 verkürzt, werden das obige Verhältnis und die Eigenfrequenz des Systems zu dem größtmöglichen praktischen Ausmaß maximiert·
Die Formel zur Berechnung der Eigenfrequenz (f) des Systems lautet:
к OQbT W
wobei
W = Gewicht des Rahmens 12 in .Gramm (pounds) K = Federkonstante der aufgefangenen Flüssigkeit, ausgerechnet durch den Ausdruck in Gramm pro Zentimeter (pounds per inch)
ττ 2 ß A2
v/o bei
ß = Kompressionsmodul der Flüssigkeit (z. B. 17>5 · Ю MPa 2,5 »10 psi für hydraulisches öl)
Ä = vom Kolben 26 berührte ringförmige Pläche in (sg. in·)
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V = vom Servoventil 86 mit dem Kolben 26 in seiner Mittelposition im Antriebszylinder 46 aufgefangenes Flüssigkeitsvolumen in cm (cu.in.)
Eine Vorspannungsöffnung 88 und ein Durchgang befinden sich ebenfalls in dem Kolbenelement 24 und stellen Elemente zum Einführen eines im wesentlichen konstanten hydraulischen Druckes in den hydraulischen Vorspannungszylinder 76 dar. Der Vorspannungsöffnungsv/eg 88 verläuft zwischen einer Ölzuführungsquelle 90 mit im wesentlichen konstanten Druck und dem hydraulischen Vorspannungszylinder 76» Ein radialer Bohrungsabschnitt 91 der Vorspannungsöffnung 88 steht mit der аиВеі*Щ.Oberfläche 84 des ersten zylindrischen Teils der unteren-Stange 32, die an den hydraulischen TOrspannungszylinder $ragrenst, in Verbindung.
Die Flüssigkeit mit dem im wesentlichen konstanten Druck, die aus der Quelle 90 zugeführt wird, hat einen ausreichenden Druck, so daß das Gewicht der Reaktionsmasse 44 durch die nach oben v/irkende hydraulische Kraft, die auf die nach unten gerichtete Schulter 74' der Vorspannungszylinderbuchse 66 in dem Reaktionsmassenelement 44 wirkt, kompensiert oder ausgeglichen wird. Das Kolbenelement 24 beinhaltet auch Öffnungen, nicht dargestellt, für das Zurückführen des Flüssigkeitsdruckes und die Erhaltung des Bohrungsverschlußsystems, solche Rückfülirungsöffnungen werden in einer gleichzeitig eingereichten Anmeldung vorgeschlagen·
Eine Alternatiwersion des Kolbenelementes 24 ist in Fig· gezeigt und wird im allgemeinen durch das Symbol 24 a bezeichnet. Das Kolbenelement mit dem doppelten Stangenende 24 a
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schließt den Antriebskolben 26 a, die obere Stange 28 a und die untere Stange 32 a ein.
Die untere Stange 32a umfaßt einen ersten zylindrischen Teil 92, der sich vom Antriebskolben 26a aus erstreckte Ein abtrennbarer zweiter zylindrischer Teil 94 der unteren Stange 32a ist mit seinem oberen Ende 96 mit dem ersten Teil 92 durch eine Vielzahl von sich längs ausdehnenden Bolzen 98 mit dem ersten Teil verbunden, und das untere Ende 100 ist an die Gehäuseeinheit 12 angepaßt· Der abtrennbare zweite zylindrische Teil 94 hat einen größeren äußeren Durchmesser als der erste Teil 92, um eine ringförmige, nach oben gerichtete Schulter 102 zu bilden, ähnlich zu der in Pig, 1. Das Kolbenelement mit dem doppelten Stangenende 24a in Pig. 2 würde Öffnungen beinhalten, nicht dargestellt, die den Öffnungen 78; 80; 88 der Pig.» 1 ähnlich, sind.
Bei Betätigung wird der seismische Vibrator 10 an einer ausgewählten Stelle der Erde plaziert, wobei die Grundplatte 14 unter genügendem Gewicht auf der Erdoberfläche niedergehalten wird, um eine Energiekopplung zu sichern·
Der verbundene elektronische Kontrollsignalgeneratqr und die hydraulische Antriebsquelle, nicht dargestellt, v/erden dann energetisiert, um eine. Vibratorbetatigung herzustellen· In diesem Pail wird das Kontrollsignal hochfrequenter sein, im Bereich von 250 Hertz bei Oberer Kippfrequenz.
So regelt das Servoventil 86 den alternierenden Flüssigkeitsdruck zwischen den üffnimgsdurchgängen 78 und 80, um ein Hin- und Hergehen der Reaktionsmasse 44 bezüglich des Kolbens 26 zu bewirken und darauffolgend ein vertikales Hin- und Hergehen der Grundplatte 14. Der Gravitationswider-
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stand, der von dem Gewicht der Reaktionsmasse 44 hervorgerufen wird, wird durch die Anwendung eines ausgewählten Flüssigkeitsdruckes von der Quelle 90 durch den Öffnungsdurchgang 88 zum Vorspannungszylinder 76 negiert.
Optimale Hochfrequenzvibrationen werden erreicht durch eine so nahe wie mögliche Position des Zylinders 46 und des Kolbens 26 an дет Servoventil 86, dadurch werden das Flüssigkeitsvolumen und -der Komprimierbarkeitsfaktor, der mit den Öffnungswegen zusammenhängt, reduziert, und auch durch eine Reduzierung des Aufschiagens des Kolbens 26 sowie des Zylindervolumen 46 zu einem Grad, der hinsichtlich der Massenvibration pro gewünschtem Hochfrequenzbereiche praktikabel ist» Diese Maßnahmen ermöglichen das Erreichen einer effektiven Energieeingabe der Vibrationsenergie im Bereich von 250 Hertz und mehr in die Erde«
So ist ersichtlich, daß die vorliegende Erfindung die behaupteten Ziele und Vorteile erreicht. Während bestimmte bevorzugte Darstellungen der Erfindung zum Zwecke der Erläuterung gezeigt worden sind, können zahlreiche Veränderungen und Modifikationen dieser Darstellungen von Spezialisten vorgenommen werden»
Claims (5)
- -13- 15.1.198157 945/1 бErfindung з ans^ruc h1« Hydraulische Vibratoreinrichtung, gekennzeichnet dadurch, daß diese einen Rahmen und ein vertikales Kolbenelement mit zwei Enden umfa ßt, welches einen Antriebskolben, eine obere Stange, die sich von den Antriebskolben ausdehnt und ein mit dem"Rahmen verbundenes Ende besitzt und eine untere Stange, deren·erster Teil sich von dem Antriebskolben ausdehnt und einen abtrennbaren zweiten Teil besitzt, der mit dem ersten verbunden ist, einschließt, wobei der abtrennbare zweite Teil einen nach oben gerichteten Vorsprung der unteren Stange bildet und die untere Stange mit einem Ende mit dem Rahmen verbunden ist; daß eine Reaktionsmasse, hin- und hergehend um den Kolben herum angeordnet ist und einen hydraulischen Antriebszylinder um diesen Kolben bildet; daß die Reaktionsmasse einen nach unten gerichteten Vorsprung aufweist, der sich unterhalb des Antriebszylinders befindet u nd über dem nach oben gerichteten Vorsprung der unteren Stange, um einen hydraulischen Vor-zylinder zwischen dem nach oben und dem nach unten gerichteten Vorsprung zu bilden; daß erste Leitungselemente der Einführung der hydraulischen Flüssigkeit in den Antriebszylinder und der Hin- und Herbewegung der Reaktionsmasse bezüglich des.Antriebskolbens dienen, der mit dem Antriebszylinder verbunden ist und ebenfalls mit der Que-lle für die hydraulische Flüssigkeit; daß ein zweites Leitungseleraent der Zuführung eines im wesentlichen konstanten Drucks der hydraulischen Flüssigkeit zu dem Vorzylinder dient, wobei die Flüssigkeit mit konstantem Druck genügend Druck besitzt, so daß das Gewicht der Reaktionsmasse durch eine nach oben wirkende hydraulische Kraft ausgeglichen wird, wobei diese Kraft auf den nach unten zeigenden Vorsprung der Reaktionsmasse wirkt·-H- 5.1.1981Л 946/162· Einrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der abtrennbare zweite Teil der unteren Stange eine zylindrische Hülse besitzt, die sich auf dem ersten Teil befindet·3. Einrichtung nach Punkt 2, gekennzeichnet dadurch, daß der erste Teil der unteren Stange einen ersten zylindrischen Teil besitzt, der sich von dem Antriebskolben ausdehnt und einen zweiten zylindrischen Teil mit reduziertem Durchmesser, der sich vom ersten Teil ausdehnt und dessen eines Ende mit dem Rahmen verbunden ist, wobei die zylindrische Hülse sich über dem zweiten Teil mit dem reduzierten Durchmesser befindet und einen größeren Außendurchmesser hat als der Außendurchmesser des ersten zylindrischen Teils·4· Einrichtung nach einem der Punkte 1 bis 3» gekennzeichnet dadurch, daß das zweite Leitungselement mit der äußeren Oberfläche des ersten zylindrischen Teils des ersten Teils der unteren Stange in Verbindung steht, der an den hydraulischen Vorzylinder angrenzt,5, Einrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der erste Teil der unteren Stange ein zylindrischer erster Teil ist und der abtrennbare zweite Teil der unteren Stange einen zylindrischen zweiten Teil hat mit einem oberen Ende, das mit dem ersten Teil verbunden ist und dessen unteres Ende mit dem Rahmen verbunden ist, wobei der abtrennbare zylindrische zweite Teil einen größeren äußeren Durchmesser hat als der erste Teil«6· Einrichtung nach Punkt 5, gekennzeichnet dadurch, daß der erste und zweite Teil der unteren Stange miteinander verschraubt sind·-15- 15*1.193157 946/16
- 7. Einrichtung nach Punkt 5 oder 6, gekennzeichnet dadurch, daß das zweite Leitungselement mit der äußeren Oberfläche des ersten Teils der unteren Stange in Verbindung steht, die an den hydraulischen Vorzylinder angrenzt·
- 8. Einrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der hydraulische Antriebszylinder durch eine zylindrische Zylinderhülse gebildet ist, in v/elcher der Antriebskolben hin- und hergehend aufgenommen ist und die oberen und unteren Zylinderbuchsen untere bzw, obere Enden haben, die innerhalb der oberen und unteren Enden der Zylinderhülse konzentrisch aufgenommen sind und so die oberen und unteren Enden des hydraulischen Antriebszylinders bilden, so daß die Länge des hydraulischen Antriebszylinders verändert werden—kann, indem der Abstand der sich in die Zylinderhülse ausdehnenden Zylinderbuchsen verändert wird·
- 9. Hydraulischer Vibrator, gekennzeichnet dadurch, daß der hydraulische Äntriebssylinder von einer zylindrischen Zylinderhülse^gebildet ist, in der der Antriebskolben aufgenommen ist, und erste und zweite Zylinderbuchsen Enden haben, die innerhalb des ersten und des zweiten Endes der Zylinderhülse konzentrisch aufgenommen sind, um die ersten und zweiten Enden des hydraulischen Antriebszylinders zu bilden, so daß die Länge des hydraulischen Zylinders verändert werden kann durch die Ver-'änderung der Entfernung der Zylinderbuchsen, die sich in die Zylinderhülse ausdehnen·0, Seismischer Umr/andler zur Betätigung in einem Frequenzbereich, der sich in einem höheren seismischen Frequenzbereich über 80 Schwingungen pro Sekunde ausdehnt, gekennzeichnet dadurch, daß ein Rahmen, ein vertikales-16- о. 1,198157 946/16Kolbenelement mit doppeltem Stangenende, einschließlich eines Antriebskolbens mit oberen und unteren Enden, die sich vom Antriebskolben ausdehnen und am Rahmen befestigt sindjein Reaktionsmassenelement, welches sich hin- und herbewegend an besagtem Kolbenelement befindet und einen hydraulischen Antriebszylinder um besagten Antriebskolben und einen hydraulischen Vorzylinder bildet, der sich zwischen einem nach oben gerichteten Vorsprung der unteren Stange und einem nach unten gerichteten Vorsprung des· Reaktionsmassenelementes befindet, so daß der Vorzylinder unter dem Antriebszylinder lokalisiert ist, um die Länge des Plüssigkeitsweges zu verringern, der die Flüssigkeit zu dem Antriebszylinder führt, wenn die Eigenfrequenz des Federmassensystems durch die Masse des Rahmens und der Federkonstante der aufgefangenen Flüssigkeit in dem Antriebszylinder und den Leitungen sich zu einem Wert erhöht, der über dem Arbeitsfrequenzbereich liegt, enthalten sind·• Seismischer Umwandler nach Punkt 10, gekennzeichnet dadurch, daß die untere Stange einen ersten Teil umfaßt, der sich von besagtem Antriebskolben ausdehnt, und einen abtrennbaren zv/eiten Teil, der mit dem ersten Teil verbunden ist, wobei der abtrennbare zweite Teil den nach oben gerichteten Vorsprung der unteren Stange bildet·
- 12. Seismischer Umwandler nach Punkt 11, gekennzeichnet dadurch, daß der zweite abtrennbare Teil der unteren Stange eine zylindrische Hülse besitzt, die sich am ersten Teil befindet .-17- 15.1И93157 946/1613· Seismischer Umwandler nach Punkt 12, gekennzeichnet dadurch, daß der erste Teil der unteren Stange einen ersten zylindrischen Teil besitzt, der sich von dem Antriebskolben aus erstreckt, und einen zylindrischen Teil rait reduziertem Durchmesser, der sich vom ersten Teil ausdehnt und mit einem Ende mit dem Rahmen verbunden ist, wobei sich die zylindrische Hülse über dem zweiten Teil mit den zylindrischen Durchmesser befindet und deren Außendurchmesser größer ist als der des ersten zylindrischen Teils.14* Seismischer Umwandler nach Punkt 11, gekennzeichnet dadurch, daß der erste Teil der unteren Stange ein zylindrischer erster Teil ist und daß der zweite abtrennbare Teil der unteren Stange einen zylindrischen zweiten Teil umfaßt, dessen oberes Ende am ersten Teil befestigt ist und dessen unteres Ende am liahmen befestigt ist, wobei der abtrennbare zweite zylindrische Teil einen Außenaurchiaesser hat, der größer ist als der des ersten Teils15· Seismischer Umwandler nach Punkt .14» gekennzeichnet dadurch, daß die ersten und zweiten Teile der unteren Stange zusammengeschraubt sind»Hierzu 1 Selto Zeichnungen
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