DD152922A1 - Vorrichtung zur herstellung von kopfelektroden - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung von Kopfelektroden zum Widerstandspunktschweissen. Ziel der Erfindung ist es,eine Vorrichtung zu schaffen,mit der das Fuegen des Kopf-und Schaftteiles einer Kopfelektrode waehrend eines Pressenhubes erfolgt. Die Vorrichtung wurde so gestaltet, dass zwei Matrizenverbaende nach dem Einlegen der Ausgangsformen fuer den Kopf-und Schaftteil der Kopfelektrode formschluessig unter Vorspannung aufeinander gesetzt sind,ohne dass der Stempel das Schaftteil beruehrt. Die Kopfelektrode entsteht dadurch, dass beim Pressvorgang mit Hilfe des Stempels ein Werkstoffluss des Werkstoffes der Ausgangsform des Schaftteiles entgegen und mit der Stempelbewegung erreicht wird. Der Werkstofffluss entgegen der Stempelbewegungen fuehrt zur Ausbildung des napffoermigen Teiles der Elektrode. Durch den Werkstofffluss mit der Stempelbewegung wird das Fuegen des Kopf-und Schaftteiles erricht. Die erfindungsgemaesse Vorrichtung wird vorzugsweise zur Herstellung von Kopfelektroden zum Widerstandspunktschweissen verwendet.
Description
Titel der Erfindung ' . Vorrichtung zur Herstellung von Kopfelektroden
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung "betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung von Kopfelektroden für YJiderstandspunktschweißungenc
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Beim Kaltfließpressen werden Vorrichtungen benutzt, die im wesentliche:! aus einem Stempel und einem Matrizenverband bestehen. 3s sind auch Vorrichtungen bekannt, bei denen beidseitig ein Liatrizenverband zum· Einsatz liorarnt. Zwei Hatrizenverbände werden für eine Vorrichtung dann angewendet, wenn bedingt durch die Geometrie des Teiles in beiden Verbänden Innendrücke entstehen.
Die Anwendung einer der beiden Vorrichtungsvarianten ist abhängig von der Gestalt des su fertigenden Teiles. Die herzustellende Kopfelektrode besteht aus einem Kopf- und einem Schaftteil,
Das zylindrische Kopfteil ist mit einer zylindrischen Einpressung versehen, in die das Schaftteil in Form eines Uapfes fest eingefügt ist. Bio Plerstellung der oben beschriebenen Kopfelektrode ist mit den "bekannten Vorrichtungen beider Varanten nicht möglich» '
Ziel άβτ Erfindung
Ziel der Erfindung ist es* eine Vorrichtung zur Herstellung der oben genannten Kopfelektrode zu schaffen.
-Z-
.Darlegung des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zur Her- . Stellung von Kopfelektroden zum Widerstandspunktschweißen zu schaffen, "bei der unter "Verwendung zweier Matrjlzenver-' "bände eine funktionssichere Verbindung von Kopf- und Schaftteil gewährleistet ist. ' ' Erfindungsgemäß v/ird die Aufgabe dadurch gelöst, daß ein Matrizenverband für das Kopfteil feststehend ausgeführt ist, daß der andere Matrizenverband für das Schaftteil der Kopfelektrode über ein Federpaket in einer Halterung in Richtung der Hauptbewegung beweglich gelagert ist, daß zusätzlich ein' ansich bekannter Stempel in den beweglichen Matrizenverband hineinragend mit der Halterung fest verbunden ist, und daß beide Matrizenverbände vor Beginn des Preßvorganges bei eingelegten Ausgangsformen für Kopf- und Schaftteil der Elektrode formschlüssig unter Vorspannung aufeinander gesetzt sind, ohne daß der Stempel das Schaftteil berührte
Die Herstellung der Kopfelektrode entsteht dadurch, daß nach-Einlegen der Ausgangsform für Kopf- und Schaftteil in den feststehenden Matrizenverband der bewegliche Matrizenverband unter Vorspannung formschlüssig auf den feststehenden Matrizenverband aufsetzt. Beim nachfolgenden Preßvorgang wird mit Hilfe des Stempels ein Werkstofffluß des. Werkstoffes der Ausgangsform des Schaftteiles entgegen· und mit der Stempelbewegung erreicht.
Der Werkstofffluß entgegen der Stempelbewegung führt zur Ausbildung des napfförmigen Teiles der Kopfelektrode. Durch den Werkstofffluß mit der Stempelbewegung wird das lügen des Kopf- und Schaftteiles erreicht.
Ausführungsbeispiel-'
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel erläutert-v/erdens
Die zugehörigen Zeichnungen zeigen ·
Fig. 1: Vorrichtung vor Beginn des Preßvorganges Fig. 2s Vorrichtung während des Preßvorganges
Die erfindungsgemäße Vorrichtung besteht aus den beiden Matrizenverbänden 4; 5, wobei der' Matrizenverband 5 als Aufnahme für das Kopfteil 1 mit dem Schaftteil 2 feststehend gelagert ist und der Matrizenverband 4 über ein Federpaket 8 in Richtung der Hauptbewegung in einer Halterung 7 beweglich angeordnet ist. Dabei ragt ein mit der Halterung 7 fest verbundener Stempel 9 in den Matrizen- verband 4 hinein.
Die Herstellung der Kopfelektrode 3 entsteht dadurch, daß nach Einlegen der Ausgangsformen für Kopf- und Schaftteil If 2 in den feststehenden Matrizenverband 5 &er Matrizen-Verband 4 auf den Matrizenverband 5 unter Vorspannung formschlüssig aufsetzt. Beim nachfolgenden Preßvorgang wird mit Hilfe des Stempels 9 ein Werkstofffluß des Werkstoffes der Ausgangsfona des Schaftteiles 2 entgegen und mit der Stempelbewegung erreicht« Der Y/erkstofffluß entgegen der Stempelbewegung führt zur Ausbildung des napfförmigen Teiles der Kopfelektrode 3.
Durch den Werkstofffluß mit der Stempelbewegung wird das Fügen des Kopf- und Schaftteiles 1j 2 zu der Elektrode 3 erreicht.
Ein wesentlicher Vorteil der Vorrichtung besteht darin, daß mit ihrer Anwendung die Anzahl der Prozeßstufen für die Herstellung vergleichbarer Seile reduziert wird, indem mehrere Bearbeitungsabläufe während des Preßvorganges gleichzeitig realisiert v/erden. Damit verbunden ist eine hohe Qualität der Verbindung zwischen Schaft- und Kopfteil der Elektrode.
Claims (1)
- Erfindungsanspruch. ' ·"Vorrichtung zur Herstellung von Kopfelektroden, dadurch gekennzeichnet, daß ein Matrizenverband (5) für das Kopfteil (1) der Kopfelektrode feststehend ausgeführt ist, daß der andere Matrizenverband (4) für das Schaftteil (2) der Kopfelektrode über ein Federpaket (8) in einer Halterung (7) "beweglich in Richtung der Haupfbewegung gelagert ist, daß zusätzlich ein ansich bekannter Stempel (9) in den beweglichen Matrizenverband (4) hineinragend mit der Halterung · (7) fest verbunden ist, und daß beide Matrizenverbände (4; vor Beginn des Preßvorganges bei eingelegten Ausgangsformen für Kopf- und Schaftteil (1$ 2) der'Kopfelektrode formschlüssig unter Vorspannung aufeinander gesetzt sind, ohne daß der Stempel (9) das Schaftteil (2) berührt.I Seiten Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD22376180A DD152922A1 (de) | 1980-09-08 | 1980-09-08 | Vorrichtung zur herstellung von kopfelektroden |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DD22376180A DD152922A1 (de) | 1980-09-08 | 1980-09-08 | Vorrichtung zur herstellung von kopfelektroden |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD152922A1 true DD152922A1 (de) | 1981-12-16 |
Family
ID=5526180
Family Applications (1)
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| DD22376180A DD152922A1 (de) | 1980-09-08 | 1980-09-08 | Vorrichtung zur herstellung von kopfelektroden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD152922A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0120431A1 (de) * | 1983-03-23 | 1984-10-03 | Werner Kaeseler | Verfahren und Vorrichtung zum Aufbereiten gebrauchter Punktschweisselektroden |
-
1980
- 1980-09-08 DD DD22376180A patent/DD152922A1/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0120431A1 (de) * | 1983-03-23 | 1984-10-03 | Werner Kaeseler | Verfahren und Vorrichtung zum Aufbereiten gebrauchter Punktschweisselektroden |
| DE3310423C1 (de) * | 1983-03-23 | 1988-01-21 | Werner Dipl.-Ing. 3507 Baunatal Kaeseler | Verfahren und Vorrichtung zum Aufbereiten gebrauchter Punktschweisselektroden |
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