DD153084A1 - Spitzenlose schleifmaschine - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine verbesserte spitzenlose Schleifmaschine, mit der es moeglich ist, einen kontinuierlichen Fertigungsprozess zu erhalten, in dem die Rueckfuehrung von Werkstuecken an die Eingabeseite der Maschine unter Vermeidung von Arbeitskraft durchfuehrbar wird. Zu diesem Zweck ist die Schleifmaschine eingabe- und ausgabeseitig mit einer Hubeinrichtung und einem Abrollgestell verbunden, mittels der ein zu bearbeitendes Werkstueck beliebig oft von der Ausgabeseite zur Eingabeseite der Maschine selbsttaetig befoerderbar ist.
Description
2241 78
der Erfindung
Spitzenlose Schleifmaschine
Anwendungsgebiet der Erfindung:
Die Erfindung betrifft eine spi.tzenlose Schleifmaschine, vorzugsweise für lange Wellen und Rohre 9 bei der die Werk stücke die Schleifsteile mehrmals durchlaufen*
Es ist eine spitzenlose Schleifmaschine SASL der angeführten Art bekannt« Das Schleifen von Wellen oder Rohren erfordert an dieser Maschine, besonders wenn eine hohe Genauigkeit erreicht werden soll, einen mehrmaligen Lauf der Werkstücke an der Schleifsteile vorbeie lach Beendigung des Schleifarbeitsganges ist ein Werkstück folglich der Schleifsteile erneut vorzulegen.
Dieser Vorgang wiederholt sich so langep bis das Werkstück die beabsichtigte Abmessung besitzt0 Die bekannte spulenlose Schleifmaschine wurde ungimstigerweise nicht dazu eingerichtet s daß sich die Rückführung der Werkstücke zur Vorlage an die Schleifstelle selbständig vollziehen kann« Die Wellen und Rohre müssen nämlich im Anschluß an einen Schleifarbeitsgang an der Ausgabeseite der Maschine auf Paletten gestapelt und unter Anwendung von Hebezeugen und Plurfördermitteln an der Maschineneingabeseite zur wiederholten Bearbeitung bereitgestellt werden*
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Das Beladen der vorgenannten Transporteinrichtung geschieht durch Einsatz menschlicher Arbeitskraft and führt zur Diskontinuität des Fertigungsprozesses*
ZJeI1 der
Ziel der Erfindung ist es, die spitzenlose Schleifmaschine zu verbessern, um einen kontinuierlichen Fertigungsprozeß zu erhalten, in dem die Rückführung von Y/erkstücken an der Eingabeseite der Maschine unter Vermeidung von Arbeitskraft durchführbar wird.
Darlegung des Wes ens,der Erfindung
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine spitzenlose Schleifmaschine, insbesondere für lange Wellen und Rohre, zu schaffen, mittels der das zu. bearbeitende Y/erkstück zwecks Durchführung mehrerer Schleifarbeitsgänge auf mechanischem Wege beliebig oft von der Ausgabeseite zur Eingabeseite der Schleifmaschine selbsttätig beförderbar ist. "
Gelöst wird die Aufgabe dadurch, daß.an der Ausgabeseite der Maschine annähernd parallel zur Vorschubrichtung des Werkstückes ein erstes Abrollgestell vorgesehen ist, dem eine erste Hubeinrichtung zur'Aufnahme und Beförderung des Werkstückes zugeordnet wurde 9 daß sich desweiteren an der Eingabeseite der Maschine eine zweite Hubeinrichtung für die Übergabe des Werkstückes an die' Schleifwerkzeuge befindet, die mit der ersten Hubeinrichtung fluchtet und mit einer zweiten ebenfalls parallel zur Vorschubrichtung des Werkstückes gehalterten Abrollgostell ausgestattet ist, daß die Hubeinrichtungonj die Abrollgestelle und die Schleifmaschine an ihren sich zugekehrten Seiten jeweils ineinandergreifen und daß die Schleifmaschine zwischen der ersten und der zweiten Hubeinrichtung auf ihrem Gestell eine mit Transportwalzen versehene Unterstützungsbrücke für das Werkstück trägt„ · .
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Die Hubeinrxchtungen· bestehen dabei jevs'eils aus 2 Ständern, welche durch eine auf- und abbewegbare Traverse miteinander verbunden sind· * . . . .
Desweiteren wurden an den Enden der Traverse Rollen befestigt, mittels der die Traverse eine senkrechte Führung an den Ständern erhält»'
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darins daß zum Auf- und Abbewegen der Traverse Ketten an dieselbe angeschlossen sind* wobei die Aufwärtsbewegung von einem Anschlag begrenzt wird» In Weiterbildung der Erfindung ist es auch möglich", die Schräge des Abrollgestells einstellbar auszuföhrenβ
Schließlich umfaßt die Erfindung noch eine schwenkbare mechanische Sperre» die einen Anschlag für die Werkstücke auf der Eingabeseite der Maschine darstellt, welcher sich in der Yorschubrichtung des Werkstückes befindet«
Die verbesserte Schleifmaschine hat den Vorteil, daß einmal bearbeitete Y/ellen oder Rohre selbsttätig in die Ausgangslage zur erneuten Bearbeitung (Zwischen- oder Fertigschleifen) befördert werden« Damit ist ein kontinuierlicher Fertigungsprozeß erreichbar und der Einsatz einer zweiten Arbeitskraft sowie die Benutzung von Hebezeiigen und Flurfördermitteln werden erläßliche
Im folgendem wird die Erfindung anhand eines A.usführungsbeispieles näher beschrieben*
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Die Zeichnungen zeigen? .
Pig· 1: Eine erfindimgsgemäße spitzenlose Schleifmaschine von der Bedienungsseite her betrachtet und eine Draufsicht dazuf
Pig« 2ί einen Querschnitt der Schleifmaschine in Richtung des Abrollgestells der Eingabeseite und
Pig· 3: eine Stirnansicht der Ausgabeseite der Schleifmaschine·
Gemäß den Zeichnungsfiguren ist die Schleifmaschine 1 ein- und ausgabeseitig mit je einer Hubeinrichtung 2,3 and mit je einem Abrollgestell 4*5 ausgestattet»
Die beiden Hubeinrichtungen 2,3 sind so angeordnet, daß sie miteinander fluchten und zur Vorschabrichtung des Werkstückes bzw« zur Schleifmaschine 1 eine parallele Lage besitzen. Zwischen der Schleifmaschine 1 und den Habeinrichtungen 2^3 befinden sich die Abrollgestelle 485s welche ebenfalls angenähert parallel zur Vorschubriehtung des Werkstückes positioniert wurden«
Jede Hubeinrichtung umfaßt 2 stabile Ständer 6, die durch je eine Traverse 7 verbunden sind. Die Traversen 7 werden senkrecht an den Ständern 6 durch Rollen 8 geführt-und mittels Ketten 9 durch Arbeitsspindeln 10 senkrecht bis sum Anschlag 11 in Bewegung versetzt· Die eingabe- und ausgabeseitig der Schleifmaschine 1 vorgesehenen Traversen 7 bilden mit einer Unterstützungsbrücke 12, welche der Schleifmaschine 1 aufgesetzt ist, in der obersten Stellung eine Ebene* In der Zeit, in welcher sich die Traversen 7 mit der Unterst ütaungsbrücke 12 in gleicher'Höhe befinden, werden die Arbeitszylinder 10 ständig beaufschlagt«
Der. Arbeitsvorgang der Schleifmaschine- 1 vollzieht sich wie folgt:
Ein Werkstück, welches die Maschine einmal durchlaufen hat, wird auogehebelt und über das Abrollgestell 5 der Ausgabeseite auf die dieser Seite zugeordnete Hubeinrichtung 3 gebracht«
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Die hydraulisch, oder elektrisch betätigte Hubeinrichtung hebt das Werkstück anschließend bis. zur vorgesehenen Höhe der Unter s tut ζ ungs br ticke 12 an, wobei, gleichseitig auch die Traverse 7 der Hubeinrichtung 2 der Eingabeseite auf diese Höhe gebracht wird· Anschläge 11 begrenzen hierbei die Aufwärt sbewegung der Traverse 7· Nachdem die Höhe der Anschläge erreicht wurde, so'daß die Traverse 7 mit der Unterstützungsbrücke 12 eine Ebene bilden^ versetzt man die Transportwalzen 13 mittels elektromotorischem Antrieb in Drehbewegung, um das Werkstück horizontal von der Ausgabeseite zur Eingabeseite der Schleifmaschine 1 zu befördern« Hat das Ende des Werkstückes die Unterstützungsbrücke 12 passiert, so wird die Drehbewegung der Transportwalzen 13 unterbrochen und es beginnt die Abwärtsbewegung der Traversen 7» iß dem die Arbeitszylinder 10 die entsprechende Betätigung vornehmen«. Ist die unterste Stellung erreicht, so gelangt das Werkstück auf das Abrollgestell 4 der Eingabeseite und bewegt sich in Richtung der Schleifmaschine 1, kann von dieser wieder aufgenommen werden und der nächste Schleifarbeitsgang ist einleitbar* Es können auf der Eingabeseite mehrere Werkstücke gespeichert werden«
Sämtliche Impulse erfolgen elektrisch oder pneumatisch über einstellbare Endschalter« Die Steuerung ist in das System der Maschine mit einbezogen« Sie erfolgt automatisch und kann bei Bedarf auf Handsteuerung umgestellt werden»
Zur Gewährleistung einer stufenlosen Übergabe der Werkstücke von den Abrollgssteilen 4,5 zu. den Hubeinrichtungen 2,3 oder zur Schleifmaschine 1 bzw« in umgekehrter Folge wurden die genannten Aggregate so miteinander verbunden, daß sie an den Seiten, mit denen sie einander angenähert sind, ineinander greifen« .
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Am Ende der Traverse 7 auf der Eingabeseite der Schleifmaschine 1 befindet sich in Kichtung des Werkstückflusses die mechanische Sperre 14 zur Verhinderung des Herabgleitens von Werkstücken* Die Sperre 14 ist schwenkbar gehaltert*
Zur Anpassung der Abrollgestelle 4,5 B.n den erforderlichen Werkstückfluß wurde die Abrollschräge mittels Spindeln 15 einstellbar gestaltet»
Claims (6)
1» Spitzenlose Schleifmaschine, vorzugsweise für lange Wellen und Rohre, bei der die Werkstücke die Schleifstelle mehrmals durchlaufen, ' .
dadurch gekennzeichnet, daß an der Ausgabeseite der Schleifmaschine (1) annähernd parallel zur Vorschubeinrichtung des Werkstückes ein anderes Abrollgestell (5) vorgesehen ist, dem eine 1« Hubeinrichtung (3) sur Aufnahme und Beförderung des Werkstückes zugeordnet ist, daß sich desweiteren an der Eingabeseite der Schleifmaschine (1) eine 2« Hubeinrichtung (2) für die Übergabe des Werkstückes an die Schleifwerkzeuge befindet, die mit der 1· Hubeinrichtung (3) fluchtet und mit einer 2Ö ebenfalls angenähert parallel zur Vorsehubrichtung des Werkstückes gehalterten Abrollgestell (4) ausgestattet ist, daß die Hubeinrichtungen (2,3) die Abrollgestelle (4,5) und die Schleifmaschine (1) an ihren sich zugekehrten Seiten jeweils ineinander greifen und daß die Schleifmaschine (I)' zwischen der 1e und 2· Hubeinrichtung (2,3) auf ihrem Gestell eine mit Transportwalzen (13) versehene Unterstützungs-• brücke (12) für'das Werkstück trägt,
-.» - .2 2 Al 78
2« Spitzenlose Schleifmaschine nach Anspruch 1 9 dadurch gekennzeichnet f daß die Hubeinrichtungen (2,3) jeweils aus zwei Ständern (6) bestehen, die durch eine auf- und abbewegbare Traverse (7) miteinander verbunden sind«, '
3« Spitzenlose Schleifmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den Enden der Traverse (7) Rollen (8) befestigt sind, mittels der die Traversen (7) eine senkrechte Führung an den Ständern (6)'erhält,
4« Spitzenlose Schleifmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Auf- und Abbewegung der Traverse (7) Ketten (9) angeschlossen sind, wobei die Aufwärtsbewegung durch Anschläge (11) begrenzt wird*
5* Spitzenlose Schleifmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schräge des Abrollgestells. (4*5) einstellbar gestaltet ist«
6* Spitzenlose Schleifmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Eingabeseite eine schwenkbare Sperre (14) angeordnet ist.
Hierzu..A_.Seiten Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD22417880A DD153084A1 (de) | 1980-09-29 | 1980-09-29 | Spitzenlose schleifmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD22417880A DD153084A1 (de) | 1980-09-29 | 1980-09-29 | Spitzenlose schleifmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD153084A1 true DD153084A1 (de) | 1981-12-23 |
Family
ID=5526484
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD22417880A DD153084A1 (de) | 1980-09-29 | 1980-09-29 | Spitzenlose schleifmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD153084A1 (de) |
-
1980
- 1980-09-29 DD DD22417880A patent/DD153084A1/de unknown
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