DD153256A5 - Anordnung zum ueberpruefen der funktion der stellmagnete in flachstrickmaschinen - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Ueberpruefen der Funktion der Stellmagnete in einer Flachstrickmaschine, die eine rasche Funktionspruefung bei jeder Inbetriebnahme der Maschine und eine einfache Fehlersuche ohne Ausbau von Stellmagneten oder sonstigen Teilen ermoeglichen soll. Diese Aufgabe wird erfindungsgemaesz geloest durch einen Mikroprozessor mit an diesen angeschlossener Tastatur und Anzeigeeinrichtung sowie Sensoren fuer Kurzschlusz und offenen Leitung, welcher derart geschaltet ist, dasz Impulsfolgen unterschiedlicher Frequenzen nacheinander auf die einzelnen Magnete gegeben werden, das Ein- und/oder Ausschaltverhalten der Magnete erfaszt wird, und die Funktion der Magnete aufgrund des erfaszten Ein- und/oder Ausschaltverhaltens an der Anzeigeeinrichtung angezeigt wird, und durch eine zwischen den Mikroprozessor und die Magnete geschaltete Ausgabe/Eingabeeinheit und Verstaerker. Figur 1 zeigt ein Blockschaltbild einer Ueberpruefungsanordnung fuer manuellen Betrieb.
Description
-A-
Anordnung zum Überprüfen der Punktion der Stellmagnete in Flachstrickmaschinen
Anwendungsgebiet der Erfindung;:
.Die Erfindung beaieht sieb, auf eine Anordnung zum. Überprüfen der Punktion der Stellmagnete in einer Flachstrickmaschine. Die Überprüfungsanordnung ist insbesondere für Plachstrickmaschinen mit elektronischer Steuerung gut geeignet. .
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen:,
Eine Überprüfung der Punktion der zum Teil sehr schwer zu-.gänglichen Stellmagnete in einer Flachstrickmaschine war bisher nur durch mühsamen Ausbau und Überprüfung außerhalb der Flachstrickmaschine möglich.
Es ist bereits eine Flachstrickmaschine mit Rechner, angeschlossener Tastatur, Anzeigevorrichtung, Sin- und Ausgabeeinheit und Verstärker für Steuermagnete bekannt geworden
(US-PS 4 015 445), bei welcher eine Fehleranzeige jedoch lediglich bezüglich einer fehlerhaften Einlesung von Programmkarten in den Rechner erfolgt. Eine Überprüfungsanordnung zum überprüfen der Funktion der Steuermagnete ist dagegen nicht vorgesehen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Überprüfungsanordnung zum Überprüfen dQT Funktion der Stellmagnete in einer Flachstrickmaschine zu schaffen, welche eine rasche .Funktionsprüfung bei Jeder Inbetriebnahme der Flachstrickmaschine und eine einfache Fehlersuche ohne Ausbau von Stellmagneten oder sonstigen Teilen ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch einen Mikroprozessor mit an diesen angeschlossener Tastatur und Anzeigeeinrichtung sowie Sensoren für Kurzschluß und offene Leitung, welcher derart geschaltet ist, daß Impulsfolgen unterschiedlicher Frequenzen nacheinander auf die einzelnen Magnete gegeben werden, das Ein- und/oder Ausschaltverhal-.ten dex Magnete erfaßt wird, und die Funktion der Hagnete aufgrund des erfaßten Ein- und/oder Ausschaltverhaltens an der Anzeigeeinrichtung angezeigt wird, und durch eine zwischen den liikroprozessor und die Magnete geschaltete Ausgabe/Eingabeeinheit und Verstärker.
Durch die Hahl unterschiedlicher Frequenzen für verschiedene Stellmagnete ergibt sich eine einfache Unterscbeidungsmöglichkeit der einzelnen Stellmagnete.
Zweckmäßig ist der liikroprozessor derart geschaltet, daß die LIagnete mit unterschiedlichen Frequenzen je Magnet zwischen 1 und 50 Hz ein- und ausgeschaltet werden.
Es können Sensoren zur Erfassung des Ein- und Ausschaltgeräusches der Magnete mit dem Mikroprozessor verbunden sein, oder der Mikroprozessor kann derart geschaltet sein, daß die Anstiegszeit von Strom und Spannung in den Magneten erfaßt wird. Bei der Überprüfung der Punktion der Stellmagnete aufgrund des Ein- und Ausschaltgeräusches ist sogar eine zusätzliche akustische Überwachung direkt durch eine geschulte Bedienungsperson der Flachstrickmaschine möglich.
Für eine manuelle überprüfung der einzelnen Magnete ist der Mikroprozessor zweckmäßig mit einem Taktgeber verbunden und derart geschaltet, daß die Impulsfolgen auf je ein von der Tastatur zugeführtes Signal auf die einzelnen Magnete gegeben werden.
Für eine automatische Überprüfung ist der Mikroprozessor vorteilhaft derart geschaltet, daß die Impulsfolgen auf ein dem Kikroprozessor zugeführtes Signal automatisch auf die Magnete gegeben werden. Dabei wird das Signal zweckmäßig dem Mikroprozessor von der Tastatur und/oder bei Inbetriebnahme der Maschine und/oder intermittierend während des Betriebs der Maschine augeführt.
Der Mikroprozessor kann auch derart geschaltet sein, daß er bei Ausfall eines oder mehrerer Eagnete ein Maschinenstopp-Signal abgibt, so daß auch eine Sicherheitsabschaltung der Maschine erzielt werden kann.
Hach einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist der Mikroprozessor derart geschaltet, daß die Funktion der Magnete zusammen mit einer Identifizierung des jeweiligen Hagneten an der Anzeigeeinrichtung angezeigt wird. Dies erleichtert insbesondere die Reparatur bzw. den Ersatz' des nicht funktionierenden Iilagneten.
Es versteht sich, daß bei der Überprüfung der Hagneten auch die Zuleitungen zu den Magneten mitüberprüft werden.
Vorteilhaft enthalten die Verstärker die Sensoren für Kurzschluß und offene Leitung.
Die Erfindung ist im folgenden anhand von AusfUhrungsbeispielen näher beschrieben. Ia der Zeichnung zeigen:
Fig. 1: ein Blockschaltbild einer Überprüfungsanordnung für manuellen Betrieb, und
Pig. 2: ein Blockschaltbild einer Überprüfungsanordnung für automatischen Betrieb.
Die in Pig. 1 dargestellte Überprüfungsanordnung umfaßt einen Mikroprozessor 3, welcher mit einer Anzeigeeinrichtung 1 und mit einer Tastatur 2 verbunden ist. Der Mikroprozessor 3 kann als Kleinrechner ausgebildet sein. Ein Taktgeber 4 ist auf den Mikroprozessor 3 geschaltet. Der Mikroprozessor 3 ist über eine Ausgabe/Singabeeinheit 5 und über je einen Verstärker б auf die einzelnen Magnete einer Flachstrickmaschine geschaltet. In den Verstärkern sind Sensoren für Kurzschluß und für offene Leitung der Magnete 7 vorgesehen.
Die Überprüfungsanordnung nach Pig. 2 für automatischen Betrieb unterscheidet sich gegenüber der Überprüfungsanordnung nach Pig. 1 für manuellen Betrieb dadurch, daß kein eigener Taktgeber 4 vorgesehen ist.
Die Überprüfungsanordnung nach Pig. 1 arbeitet wie folgt: über die Tastatur 2 wird der zu prüfende Magnet 7 vorgewählt. Mit Hilfe des Mikroprozessors 3 und des Taktgebers 4 wird der dem zu prüfenden liagneten 7 zugeordnete Verstärker 6 über die Ausgabe/Eingabeeinheit 5 angesteuert. Der entsprechende Magnet 7 wird mit einer Impulsfolge einer Frequenz zwischen 3 und 50 Hz zum Rütteln gebracht. Den einzelnen Magneten 7 sind dabei unterschiedliche Frequenzen zugeordnet.
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Beim Auftreten von Fehlern wird der jeweils vorhandene Fehler in der Anzeigeeinrichtung 1 unter Identifizierung des jeweiligen Magneten 7 angezeigt. So erscheint beispielswei- se Ъеі nichtrüttelndem Magneten Hr. 10 die Anzeige "Liagnet Kr. 10 klebt", bei kurzgeschlossenem Magneten Ur. 10 die Anzeige "Magnet Nr. 10 kurz" und bei unterbrochener lüagnetspule des Magneten Hr. 10 ader unterbrochener Zuleiiung zu dem Kagneten Kr..10 die Anzeige "Magnet- Ur. 10 offen".
Die Überprüfungsanordnung nach Fig.- 2 zur automatischen Überprüfung, die insbesondere für die Sicherheitsabschaltung der Maschine-geeignet ist, arbeitet wie folgt: über die lastatur 2 wird der automatische Überprüfungsvorgang angewählt. Auch bei jeder Inbetriebnahme läuft der automatische iiberprüfungsvorgang jeweils beim Einschalten automatisch an. Der Mikroprozessor 3 überprüft innerhalb von zwei . Sekunden nach dem Anwählen des Überprüfungsvorgangs sämtliche Magnete 7. .
Yienn alle Magnete 7 in Ordnung sind, erscheint in der Anzeigeeinrichtung 1 die Anzeige "Magnete ok". Vfenn infolge einer defekten Magnetspule beispielsweise der liagnet Ur. kurzgeschlossen ist, erscheint in der Anzeigeeinrichtung 1 die Anzeige "Magnet ITr. 11 kurz". Wenn die Leitung zu dem Magneten Kr. 11 oder die Magnetspule des Magneten ITr. 11 unterbrochen ist, erscheint in der Anzeigeeinrichtung 1 die Anzeige "Hagnet Ur. 11 offen". Gleichzeitig mit der Anzeige eines fehlerhaften Magneten 7 wird ein Maschinenstopp-Befehl ausgegeben und der Betrieb der Maschine unterbrochen.
Ergänzend ist darauf hinzuweisen, daß bei der Beaufschlagung der einseinen Magneten mit Impulsfolgen unterschiedlicher Frequenzen eine Störung eines Magneten von einer erfahrenen Bedienungsperson auch rein akustisch festgestellt und beurteilt werden kann.
Claims (11)
1. Anorunung zum überprüfen der Funktion der Stellmagnete in einer Flachstrickmaschine, gekennzeichnet durch einen Mikroprozessor (3) mit an diesen angeschlossener Tastatur (2) und Anzeigeeinrichtung (1) sowie Sensoren für Kurzschluß und offene Leitung, welcher derart geschältet ist, daß Impulsfolgen unterschiedlicher irequenaen nacheinander auf die einzelnen Magnete (7) gegeben werden, das Ein- und/oder Ausschaltverhalten der Magnete (7) erfaßt wird, und die Funktion der Magnete (7) auf-! grunä des erfaßten Bin- und/oder Ausschaltverhaltens an der Anzeigeeinrichtung (1) angezeigt wird, und durch eine zwischen den Mikroprozessor (3) und die Magnete
2. Anordnung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Mikroprozessor £3) derart geschaltet ist, daß die Magnete (7) mit unterschiedlichen Frequenzen je Magnet (7) zwischen 1 und 50 Hz ein- und ausgeschaltet werden.
3» Anordnung nach !Punkt 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, daß Sensoren zur Erfassung des Ein- und Ausschaltgeräusches der Magnete (7) mit dem Mikroprozessor verbunden sind.
4. Anordnung nach Punkt 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, daß der Mikroprozessor derart geschaltet ist, daß die Anstiegszeit von Strom und Spannung in den Magneten (7) erfaßt wird.
5. Anordnung nach, einem der Punkte 1 bis 4, gekennzeichnet dadurch, .daß der Mikroprozessor (3) mit einem Taktgeber (4) verbunden und derart geschaltet ist, daß die Impulsfolgen auf ^e ein von der Tastatur (2) zugeführtes Signal auf die einseinen Magnete (7) gegeben werden.
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6. Anordnung nach, einem der Punkte 1 bis 4, gekennzeichnet dadurch., daß dor Mikroprozessor (3) derart geschaltet ist, daß die Impulsfolgen auf ein dem Mikroprozessor (3) zugeführtes Signal automatisch auf die Hagnete (7) gegeben werden.
7· Anordnung nach Punkt 6, gekennzeichnet dadurch., daß das Signal dem Mikroprozessor (3) von der tastatur (2) und/ oder automatisch bei Inbetriebnahme der Maschine und/oder' intermittierend während des Betriebs zugeführt wird.
(7) geschaltete Ausgäbe/Eingabeeinheit (5) und Yerstär-" ker (6).
8, Anordnung nach einem der vorhergehenden Punkte, gekennzeichnet dadurch, daß der Mikroprozessor (3) derart ge-
' schaltet ist, daß er bei Ausfall eines oder mehrerer Magnete (7) ein Maschinenstopp-Signal abgibt.
9. Anordnung nach einem der vorhergehenden Punkte, gekennzeichnet dadurch, daß der Mikroprozessor (3) derart geschaltet ist, daß die Punktion der itlagnete (7) zusammen mit einer Identifizierung des jeweiligen Magneten (7) an der Anzeigeeinrichtung (1) angezeigt wird.
10. Anordnung nach, einem der vorhergehenden Punkte, gekennzeichnet dadurch, daß für jeden Magneten (7) eis Verstärker (6) vorgesehen ist.
11. Anordnung nach einem der vorhergehenden Punkte, gekennzeiciinet dadurch, daß die Verstärker (6) die Sensoren für Kurzschluß und offene Leitung enthalten.
Hierzu 1 Seite Zeichnungen
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