DD153344A1 - Vorrichtung zum durchbiegen einer druckwalze einer rotationsdruckmaschine - Google Patents

Vorrichtung zum durchbiegen einer druckwalze einer rotationsdruckmaschine Download PDF

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DD153344A1 DD80224373A DD22437380A DD153344A1 DD 153344 A1 DD153344 A1 DD 153344A1 DD 80224373 A DD80224373 A DD 80224373A DD 22437380 A DD22437380 A DD 22437380A DD 153344 A1 DD153344 A1 DD 153344A1
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August Pflaum
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Roland Man Druckmasch
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Abstract

Die Erfindung bezweckt die Bereitstellung einer wirtschaftlich herstellbaren und einsetzbaren Vorrichtung zum Durchbiegen einer Druckwalze einer Rotationsdruckmaschine, bei der die Verwendung von achsparallel verlaufenden Zugvorrichtungen nicht mehr erforderlich ist. Zur Erzeugung eines Biegemomentes am ueber Lager auf einer feststehenden Achse (2) gestuetzten Mantel (3) eines Biegepresseurs sind nunmehr in den gabelfoermigen Ausnehmungen an beiden Seiten der Achse (2) Hebel 9;17) vorgesehen, die um zwischen den Gabelenden sitzenden Bolzen (10,18) verschwenkbar sind. Erste Hebelarme (9a;17a) werden durch Pneumatikzylinder (12;20) mit einer Kraft beaufschlagt, die durch Verschwenken der Hebel (9;17) ueber zweite Hebelarme (9b;17b) und Lager (4;7) auf den Mantel (3) uebertragen wird, wodurch eine Durchbiegung des Mantels in der Mitte in Richtung zu einem Gegenzylinder (8) bewirkt wird. Der Verschwenkweg der Hebel (9;17) ist durch Anschlaege (14;22) einstellbar. Wenn die ersten Hebelarme (9a;17a) auf die Anschlaege (14;22) auflaufen, erfolgt durch diese die Uebertragung eines Anpressdruckes ueber die Lager (4;7) auf den parallel zu dem Biegepresseur (1) angeordneten Druckzylinder (8).

Description

224373 "^" Berlin, den 29. 1. 198I
58 180 27
WPB 4-1 P/224 373
Vorrichtung zum Durchbiegen einer Druckwalze einer Rotationsdruckmaschine
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Durchbiegen einer parallel zu einem Gegenzylinder oder -walze einer Rotationsdruckmaschine verlaufenden, aus einer Achse und einem über Lager auf dieser angeordneten zylinderförmigen Mantel bestehenden Druckwalze.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
In Druckmaschinen, beispielsweise Oäefdruckmaschinen, werden bei dem Druckvorgang zwei Zylinder gegeneinander gepreßt. Ss ist bekannt, daß durch Anpressen eines beidseitig gelagerten Zylinders oder einer Walze gegen einen parallel zu diesem angeordneten zweiten Zylinder bzw. Walze die Zylinder durchgebogen werden. Die Durchbiegung ist in der Mitte stärker als an den Enden. Dadurch ist der Anpreßdruck zwischen den Zylindern in der Mitte kleiner als an den Enden. Auch das Eigengewicht eines Zylinders bzw. einer Walze ist für die Durchbiegung mitverantwortlich. Eine Voraussetzung zur Erzielung eines guten Druckresultates ist es, daß der Anpreßdruck über die ganze Berührungslinie konstant ist, so daß es gilt, geeignete Korrektur- bzw. Kompensationsvorrichtungen einzusetzen.
Aus der CH-FS 4-56 64-9 ist bereits ein Gegendruckzylinder für Tiefdruckmaschinen bekannt, bei dem der Zylinder zweiteilig, d. h. aus einem Mantel und einer in diesem angeordneten Achse besteht. Zur Vermeidung des vorgenannten
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Problems der Durchbiegung berühren sich bei dem aus dieser Patentschrift bekannten Gegendruckzylinder Mantel und Achse nur auf einer vorbestimmten Länge in der Walzenmitte. Des weiteren weisen bei diesem bekannten Gegendruckzylinder die Mantelenden vom Mittelteil abweichende Profile auf. Ein derartig aufgebauter Zylinder ist teuer, und trotzdem läßt sich die Gefahr der Durchbiegung nicht vollständig ausschließen.
Aus der DS-OS 2 919 4-79 ist darüber hinaus bereits eine Vorrichtung zum Durchbiegen einer parallel zu einem Zylinder angeordneten, aus einer Achse und einem diese umhüllenden Mantel bestehenden Druckwalze bekannt, bei der eine parallel zu der Druckwalze angeordnete Zugvorrichtung, die über auf den Enden der stehenden Achse der Druckwalze angeordnete parallele Bügel ein Biegemoment auf die Achse ausübt, das durch im Inneren der Druckwalze zwischen der Achse und dem Mantel der Druckwalze angeordnete Lager auf den Mantel übertragen wird. Bei dieser Vorrichtung ist es nachteilig, daß parallel zu der Druckwalze eine Zugvorrichtung in Form eines Spannstabes erforderlich ist. Dadurch wird die Zugänglichkeit zu den Zylindern bzw. Walzen verschlechtert.
Ziel der Srfindunig
Ziel der Erfindung ist die Bereitstellung einer wirtschaftlich herstellbaren und einsetzbaren Vorrichtung zum Durchbiegen einer Druckwalze einer Rotationsdruckmaschine.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Ausgehend von.der vorgenannten Vorrichtung ist es Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zum Durchbiegen einer Druckwalze aufzuzeigen, bei der die Verwendung von achsparallel verlaufenden Zugvorrichtungen nicht erforderlich ist.
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Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß zwischen der Stirnseite der Druckwalze und der die Achse aufnehmenden Seitenwand an der Achse in der Durchbiegungsebene der Druckwalze ein verschwenkbarer Hebel angeordnet ist, dessen erster Hebelarm mit einer ein Drehmoment erzeugenden Kraft beaufschlagbar ist und dessen zweiter Arm über ein Lager ein Biegemoment auf den Mantel auszuüben vermag. Vorteilhafterweise ist hierbei das Maß der die Durchbiegung des lüantels bewirkenden Drehbewegung des Hebels durch einen an der feststehenden Achse befestigten Anschlag einstellbar. Zweckmäßigerweise begrenzt dabei der Anschlag die Drehbewegung des ersten Hebelarmes zum Gegenzylinder hin. Vorzugsweise besteht der Anschlag aus einem Halter mit einer Einstellschraube. Vorteilhaft ist es weiterhin, wenn der Hebel in einer gabelförmigen Ausnehmung in der feststehenden Achse um einen Bolzen schwenkbar ist. Im Sinne der Erfindung ist ebenfalls, daß die das genannte Drehmoment hervorrufende Kraft durch einen Pneumatikzylinder erzeugbar ist, dessen Kolben mit dem ersten Hebelarm in Wirkverbindung steht. Als zweckmäßig hat sich auch gezeigt, wenn die feststehende Achse in an den Seitenwänden geführten Schlitten gelagert ist.
Die erfindungsgemäße Spannvorrichtung eignet sich beispielsweise für die Verwendung an einem Biegepresseur, mit dessen Hilfe die Biegelinie einer Druckwalze an die eines Formzylinders einer Tiefdruckmaschine angepaßt v/erden kann. Durch die Verwendung der erfindungsgemäßen Spannvorrichtung an den beiden Enden eines derartigen Biegepresseurs ist eine individuelle Einstellung des Biegemomentes und somit der Durchbiegung des Presseurs nach Lage, Länge und Größe der Ausbiegung sowie des Anstelldruckes des Presseurs an den Enden, bezogen auf den Gegenzylinder, möglich.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Hebel rohrförmig ausgebildet ist und den Achszapfen umfaßt und sich auf einem auf dem Achszapfen angeordneten
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Pendellager abstützt und daß auf dem zweiten Hebelarm des rohrförmigen Hebels ein das Mantelende stützendes Pendellager angeordnet ist. Zweckmäßig ist hierbei, wenn der erste Hebelarm des rohrförmigen Hebels durch einen in einer Seitenwandtraverse gehaltenen Bolzen uinfangsmäßig fixierbar ist und daß durch eine in der Seitenwandtraverse geführte Stellschraube der erste Hebelarm mit einer Biegekraft beaufschlagbar ist. Vorteilhaft ist weiterhin, wenn der Achszapfen in der Seitenwand in einem Pendeltonnenlager gelagert ist und daß der Walzenmantel über ein ein Biegemornent übertragendes Verbindungsstück mit der Achse verbunden ist. Der erste Hebelarm des rohrförmigen Hebels ist vorteilhafterweise durch einen an der Seitenwand befestigten Hydraulik- oder Pneumatikzylinder mit einer Biegekraft beaufschlagbar.
Durch die rohrförmige Ausbildung des Hebels und dessen Abstützung auf einem auf dem Achszapfen angeordneten Lager ist es möglich, die Achse in den Seitenwänden zu lagern, wobei das auf den Mantel aufgebrachte Biegemoment über ein oder mehrere zwischen Mantel und Achse z. B. eingeschweißte Verbindungsstücks die Durchbiegung des Presseurs bewirkt. Die das genannte Moment erzeugende Kraft kann sowohl mittels einer an einem Hebelarm wirkenden Stellschraube manuell oder durch einen Stellmotor bzw. durch einen Pneumatikzylinder automatisch aufgebracht werden. Im Vergleich zu Druckwalzen mit
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Innenlagerung weist die Druckwalze hier einen einfacheren Aufbau auf und ist somit billiger in der Herstellung, wobei ohne aufwendige zusätzliche Maßnahmen die Druckwalze mit Luft kühlbar ist, da zwischen Walzenmantel und Achse ein durchgehender Strömungskanal gebildet werden kann.
Ausführungsbeispiel
Im folgenden wird die Erfindung anhand zweier Ausführungsbeispiele im einzelnen beschrieben.
In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen
Biegepresseur mit der erfindungsgemäßen Biegevorrichtung j
Fig. 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung
gemäß Fig. 1;
Fig. 3 ein zweites Ausführungsbeispiel,
bei dem der Hebel rohrförmig ausgebildet ist.
ti
Bei dem in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel besteht eine als Biegepresseur 1 verwendete Druckwalze aus einer feststehenden, also nicht rotierenden Achse 2 und einem auf dieser angeordneten zylinderförmigen Mantel 3. Der Mantel 3 stützt sich über Lager 4, 5, 6 und 7 auf der Achse 2 ab. Parallel zu dem Biegepresseur 1 ist ein als Gegenzylinder wirkender Druckzylinder 8 angeordnet. Der Druckzylinder 8 ist an einen nicht gezeigten Formzylinder anstellbar. Mt Hilfe des Biegepresseurs 1 kann die Biegelinie des Druckzylinders an die des Formzylinders exakt angepaßt werden.
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Die Enden der Achse 2 sind gabelförmig ausgebildet. An dem rechten Ende zwischen den beiden Gabeln der Achse 2 ist ein Hebel 9 gezeigt. Der Hebel 9 ist um einen Bolzen 10 verschwenkbar, welcher an den beiden Gabelenden der Achse 2 befestigt ist. Das rechte Ende der Achse 2 ist an einem Schlitten 11 fixiert, an dem außerdem ein Pneumatikzylinder 12 angeordnet ist. Der Pneumatikzylinder 12 übt über seinen Kolben 13 auf den ersten, d. h. rechten Hebelarm 9a des Hebels 9 bei entsprechender Betätigung eine Kraft aus, wodurch der Hebel 9 in Uhrzeigerrichtung verschwenkt wird, so daß sein zweiter, d. h. linker Hebelarm 9b über das Lager 4 auf den Walzenmantel 3 ein Biegemoment ausübt, durch das der Mantel 3 des Biegepresseurs 1 im mittleren Bereich nach unten durchbiegbar ist. Der Yerschwenkweg des Hebels 9 in Uhrzeigerrichtung ist durch einen Anschlag 14 in Form einer Einstellschraube voreinstellbar. Durch den Anschlag 14 kann somit die Biegung des rechten Teiles des Mantels 3 nach oben und somit seine Durchbiegung im mittleren Bereich nach unten auf einen gewünschten Betrag exakt eingestellt werden.
Wenn der Hebel 9 durch den Pneumatikzylinder 12 so weit in Uhrzeigerrichtung verschwenkt ist, daß der Hebelarm 9a in Anlage mit dem Anschlag 14 kommt, erfolgt die Übertragung der von dem Pneumatikzylinder 12 gelieferten Kraft über den Anschlag 14, der durch den Halter 15 mit der Achse 2 verbunden ist, und das Lager 4 auf den rechten Endbereich des darunterliegenden, als Gegenzylinder wirkenden Druckzylinders 8.
An der linken Seite des Biegepresseurs 1 ist eine zweite Spannvorrichtung gezeigt, die bezüglich Aufbau und Wirkung identisch mit der Vorrichtung an der linken Seite ist. Sie besteht aus einem Hebel 17, der um einen zwischen den gabelförmigen' Enden der Achse 2 angeordneten Bolzen
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verschwenkbar ist. Die linke Seite der Achse 2 ist an einem Schlitten 19 befestigt, auf dem außerdem ein Pneumatikzylinder 20 angeordnet ist. Der Kolben 21 des Pneumatikzylinders wirkt auf einen Hebelarm 17a des Hebels 17, so daß der andere Hebelarm 17b über das Lager 7 ein Biegemoment auf den Mantel 3 des Biegepresseurs 1 ausübt, das richtungsmäßig mit dem von der Vorrichtung an der rechten Seite erzeugten Biegemoment übereinstimmt.
Der Verschwenkweg des Hebels 17 bzw. des Hebelarmes 17a bei einer Betätigung des Pneumatikzylinders 20 wird durch einen Anschlag 22, der beispielsweise aus einer Schraube bestehen kann, begrenzt. Der Anschlag 22 steht über einen Halter 23 mit der Achse 2 in örtlich fester Zuordnung.
Der Schlitten 11 an der rechten Seite ist an der Seitenwand 16 und der Schlitten 19 an der linken Seite an der Seitenwand 24 befestigt. Dadurch ist eine Anstellung mit entsprechendem Druck des Biegepresseurs 1 und der auf den Schlitten befestigten Pneumatikzylinder 12 und 20 auch bei unterschiedlichen Durchmessern der jeweils verwendeten Zylinder möglich, was einen wesentlichen weiteren Vorteil bedeutet.
In der Praxis ist üblicherweise die Durchbiegung der Achse 2 beim Andrücken des Biegepresseurs 1 durch den Pneumatikzylinder 12 über den Hebelarm 9a, den Anschlag 14, den Halter 15 und das Lager 4 an den Druckzylinder 8 bzw. durch den Pneumatikzylinder 20 über den Hebelarm 17a, den Anschlag 22, den Halter 23 und das Lager 7 vernachlässigbar, da durch eine geeignete Wahl der Materialstärke und somit der Biegewerte des Mantels 3 und der Achse 2 \n Abhängigkeit von der Länge des Biegepresseurs 1 in die gewünschten Helationen gebracht werden können.
x) die Durchbiegungen
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Der in Fig. 3 als zweites Ausführungsbeispiel teilweise dargestellte Biegepresseur 101 besteht aus einer rohrförmigen rotierenden Achse 102, auf der in einem Abstand konzentrisch ein Mantel 103 angeordnet ist. An einer Seite . des Mantels 103 sind das Biegemoment übertragende Mantelinnenlager 104 dargestellt. Die in vorteilhafter Weise rohrförmig ausgestalteten Biegemomentübertragungshebel sind auf Pendellagern 105 angeordnet, die auf in Presseurlagern 106 sitzenden Achszapfen 107 aufgezogen sind. Als Presseurlager 106 eignen sich vorzugsweise Pendeltonnenlager.
Der Biegepresseur 101 ist parallel zu einem schematisch angedeuteten Gegenzylinder oder -walze, wie z. B. ein Druckzylinder 108, angeordnet. Der sich auf dem Lager 105 abstützende rohrförmige Hebel 109 weist zwei Hebelarme 109a und 109b auf. An der auch das Presseurlager 106 aufnehmenden Seitenwand 110 ist eine .(Traverse 111 befestigt. Der Hebel 109 ist durch einen mit einem Ende in der Traverse sitzenden und dem anderen Ende in den Hebelarm 109a eingreifenden ilxierbolzen 112 umfangsmäßig und gegebenenfalls auch axial fixiert.
Die Traverse 111 weist außerdem eine Durchgangsgewindebohrung - vorzugsweise mit J?eingewinde - auf, in der eine auf den ersten Hebelarm 109a wirkende Stellschraube 113 eingesetzt ist.
Zwischen der rohrförmigen Achse 102 und dem diese umfassenden Mantel 103 ist ein das aufgebrachte Biegemoment übertragendes Verbindungsstück 114 aufgeschweißt. Es versteht sich, daß anstelle eines ringförmigen Verbindungsstückes auch mehrere einzelne Verbindungsstücke in geeigneter Weise zwischen der Achse 102 und dem Mantel 103 eingeschweißt sein können. Die rohrförmige Achse 102 ist beidseitig mit den teilweise in diese eingreifenden Achszapfen 107 verschweißt.
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Bei der vorangehend beschriebenen Ausgestaltung des Biegepresseurs 101 ist ein Auswechseln der außen angeordneten Lager ohne großen Zeitaufwand und in einfacher Weise möglich.
Die Einstellung der auf den Biegepresseur 101 wirkenden Biegekraft ist durch Drehen der Stellschraube 113 möglich. Eine automatische Einstellung der Biegekraft kann durch Verwendung eines Stellmotors oder eines Pneumatikzylinders ) anstelle der Stellschraube 113 erreicht werden. Die auf den ersten Hebelarm 109a aufgebrachte Biegekraft wird über den zweiten Hebelarm 109b und das Lager 102I- auf den Mantel 103 übertragen, so daß dieser nach oben gedrückt wird. Das nach oben wirkende Moment bewirkt eine Durchbiegung des Biegepresseurs 101 über das Verbindungsstück 114-nach unten, so daß der Biegepresseur 101 der Durchbiegung des Druckzylinders 108 angepaßt werden kann. Um eine Anstellung des Biegepresseurs 101 an den Druckzylinder 108 zu ermöglichen, kann die Seitenwand 110 beispielsweise in Form eines am Druckmaschinenrahmen befestigten Schlittens (nicht gezeigt) ausgebildet sein.

Claims (11)

1. Vorrichtung zum Durchbiegen einer parallel zu einem Gegenzylinder oder -walze einer Rotationsdruckmaschine verlaufenden, aus einer Achse und einem über Lager auf dieser angeordneten zylinderförmigen Mantel bestehenden Druckwalze, gekennzeichnet dadurch, daß zwischen der Stirnseite der Druckwalze (1; 101) und der die Achse (2} 102) aufnehmenden Seitenwand (16· 110) an der Achse (2; 102) in der Durchbiegungsebene der Druckwalze (1; 101) ein verschwenkbarer Hebel (9; 109) angeordnet ist, dessen erster Hebelarm (9a; 109a) mit einer ein Drehmoment erzeugenden Kraft beaufschlagbar ist und dessen zweiter Arm (9b; 109b) über ein
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Lager (4; 104·) ein Biegemoinent auf den Mantel (3; 103) auszuüben vermag.
2. Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß das Maß der die Durchbiegung des Mantels (3) bewirkenden Drehbewegung des Hebels (9) durch einen an der feststehenden Achse (2) befestigten Anschlag (14-) einstellbar ist.
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Erfindungsanspruch
3. Vorrichtung nach Punkt 2, gekennzeichnet dadurch, daß der Anschlag (14) die Drehbewegung dss ersten Hebelarmes (9a) zum Gegenzylinder hin begrenzt.
4. Vorrichtung nach Punkt 2 oder 3, gekennzeichnet dadurch, daß der Anschlag (14) aus einem Halter (15) mit einer Einstellschraube besteht.
.5· Vorrichtung nach einem der Punkte 1 bis 4, gekennzeichnet dadurch, daß der Hebel (9) in einer gabelförmigen Ausnehmung in der feststehenden Achse (2) um einen Bolzen (10) schwenkbar ist.
6. Vorrichtung nach einem der Punkte 1 bis 5} gekennzeichnet dadurch, daß die das genannte Drehmoment hervorrufende Kraft durch einen Pneumatikzylinder (12) erzeugbar ist, dessen Kolben (13) mit dem ersten Hebelarm (9a) in Wirkverbindung steht.
7. Vorrichtung nach einem der Punkte 1 bis 6, gekennzeichnet dadurch, daß die feststehende Achse (2) in an den Seitenwänden (16; 24) geführten Schlitten (11; 19) gelagert ist.
8« Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Hebel (109) rohrförmig ausgebildet ist und den Achszapfen (107) umfaßt und sich auf einem auf dem
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Achszapfen angeordneten Pendellager (105) abstützt und daß auf dem zweiten Hebelarm (109b) des rohrförmigen Hebels (109) ein das Mantelende stützendes Pendellager (104) angeordnet ist.
9. Vorrichtung nach Punkt 8, gekennzeichnet dadurch, daß der erste Hebelarm (109a) des rohrförmigen Hebels (109) durch einen in einer Seitenwandtraverse (111) gehaltenen Bolzen (112) umfangsmäßig fixLerbar ist und daß durch eine in der Seitenwandtraverse (111) geführte Stellschraube (113) der erste Hebelarm (109a) mit einer Biegekraft beaufschlagbar ist.
10. Vorrichtung nach Punkt 8 oder 9, gekennzeichnet dadurch, daß der Achszapfen (107) in der Seitenwand (110) in einem Pendeltonnenlager (106) gelagert ist und daß der Walzenmantel (103) über ein ein Biegemoment übertragendes Verbindungsstück (114) mit der Achse (102) verbunden ist.
11. Vorrichtung nach Punkt 8, gekennzeichnet dadurch, daß der erste Hebelarm (109a) des rohrförmigen Hebels (109) durch einen an der Seitenwand (110) befestigten Hydraulik- oder Pneumatikzylinder mit einer Biegekraft beaufschlagbar ist.
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