DD153568A1 - Vorrichtung zum entfernen der schildschuppen von fischen - Google Patents

Vorrichtung zum entfernen der schildschuppen von fischen Download PDF

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DD153568A1
DD153568A1 DD22462180A DD22462180A DD153568A1 DD 153568 A1 DD153568 A1 DD 153568A1 DD 22462180 A DD22462180 A DD 22462180A DD 22462180 A DD22462180 A DD 22462180A DD 153568 A1 DD153568 A1 DD 153568A1
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Siegbert Wruck
Otto Winkler
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Siegbert Wruck
Otto Winkler
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A22—BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22C—PROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
    • A22C25/00—Processing fish ; Curing of fish; Stunning of fish by electric current; Investigating fish by optical means
    • A22C25/02—Washing or descaling fish

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf das Gebiet der Fischbearbeitungstechnik, insbesondere die Entschuppung von Stachelmakrelen (Carangidae). Ziel der Erfindung ist die Nutzbarmachung von Stachelmakrelen fuer die menschliche Ernaehrung. Dabei besteht die Aufgabe darin, die auf beiden seitlichen Koerperflaechen der Fische befindlichen Schildschuppen zu entfernen. Entsprechend der Erfindung ist in die der Fortbewegung der Fische dienende Auflageflaeche ein rotierendes Kreismesser eingelassen, das die Auflageflaeche geringfuegig ueberragt und quer zur Bewegungsrichtung der Fische geneigt ist. Oberhalb der Auflageflaeche ist ueber dem eingelassenen Kreismesser ein weiteres Kreismesser vorgesehen, dessen Lagerung an einem verschwenkbaren Arm angeordnet ist. Die Werkzeuge zum Entfernen der Schildschuppen sind in Bewegungsrichtung der Fische hinter den Werkzeugen zum Schwaenzen und vor den Werkzeugen zum Koepfen der Fische angeordnet. Die Erfindung ist in der Fischbearbeitungstechnik anwendbar.

Description

Titel der Erfindung Vorrichtung zum Entfernen der Schildschuppen von Fischen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung ist anwendbar bei Fischbearbeitungsmaschinen zum Entfernen der Schildschuppen von Fischen, insbesondere von Stachelmakrelen (Carangidae).
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen Fische von der Gattung der Stachelraakrelen (Carangidae) weisen auf ihren Seitenflächen eine Reihe von seitlich zugespitzten großen und nach dem Schwanz zu, gekielten Schuppenschildern auf. Für die Entfernung dieser Schildschuppen sind verschiedene Lösungen bekannte In den Veröffentlichungen DD 95 662, DD 109 970, DE 2 0^0 748, SU 180 102 und US 30 88 164 wird eine mechanische Entfernung mittels Fräser oder ähnlicher rotierender Werkzeuge vorgeschlagen. Diese Bearbeitungsmethode läßt sich vorteilhaft anwenden, wenn der· Fisch rückwärts zwischen den Bearbeitungswerkzeugen hindurchbewegt wird, da auf diese Weise der sicherste Angriff der Fräswerkzeuge gewährleistet ist. Dies ist aber insofern ungünstig, da die der Entschuppung folgenden Arbeitsgänge überwiegend einen Transport der Fische in Schwimmlage erfordern* Außerdem stellt das Abfräsen der Schildschuppen eine .hohe mechanische Beanspruchung der Fischoberfläche dar* Es ist eine sehr straffe.Führung der Fische erforderlich.
Modernere Bearbeitungstechnologien sehen deshalb eine schneidende Entfernung der Schildschuppen durch schnelllaufende, rotierende Kreismesser vor. Bekannt ist diese Art der Bearbeitung von einer auf der Leipziger Frühjahrsmesse 1977 ausgestellten sowjetischen Bearbeitungsmaschine vom Typ I 6 - IRL - 40, aus der Patentschrift DD 140 195 sowie der Patentanmeldung WP A 22 C/ 214 667. Bei der I 6 - IEL - 40 und der Anmeldung WPA 22 C / 214 667 er- ' folgt der Entschuppungsvorgang separat von der sonstigen Bearbeitung, wie Köpfen, Entweiden, Entgräten« Dies er-. -fordert zusätzlichen Fertigungsaufwand und Platz für die Aufstellung« Bei der Lösung nach der Patentschrift DD 140 195 wurde der Entschuppungsprozeß sinnvoll in den Prozeß der Entweidung und Entgrätung der bereits geköpften Fische eingeordnete Diese Erfindung hat jedoch den Nachteilj daß die Fische vor dem Entschuppen geköpft und bauchseitig geöffnet werden» Dadurch verliert der Fisch an Halt und Festigkeit, was'sich auf die Qualität der Entschuppung nachteilig auswirkt«,
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist die Nutzbarmachung von Fischen der Gattung Stachelmäkrelen für die menschliche Ernährung,
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, von den Fischen der Gattung Stachelmakrelen die auf beiden seitlichen Körperflächen befindlichen Reihen von Schildschuppen zu entfernen»
Erfindungsgemäß ?;ird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß bei einer Vorrichtung mit an einem Transporteleiaent angeordneten Mitnehmern zum gleitenden Fördern der Fische in Querrichtung über eine -ebene Auflagefläche- erfindungsgemäß in den der Fortbewegung der Schwanzteile der Fische dienenden Teil der Auflagefläche ein rotierender Kreismesser eingelasssen ist, das die Auflagefläche geringfügig überragt und quer zur Bewegungsrichtung der Fische geneigt ist und oberhalb der Auflagefläche über dem Kreismesser
in einem spitzen Winkel zur Auflagefläche ein weiteres rotierendes Kreismesser vorgesehen ist, dessen Lagerung an einem vertikal verschwenkbaren Arm angeordnet ist.
Entsprechend einem weiteren Merkmal der Erfindung ist das in die Auflagefläche eingelassene Kreismesser gemeinsam mit seiner Lagerung in vertikaler Ebene verschwenkbar sowie höhenverstellbar und der Arm mit dem oberen Kreismesser entgegen der Bewegungsrichtung der Fische, mit einem Dickentaster ausgestattet, dessen Tastergebnis mittelbar oder unmittelbar in eine-vertikale Schwenkbewegung des Arms umsetzbar ist. Der Arm ist in Richtung auf die Auflagefläche gewichts- oder federbelastet.
Die Werkzeuge zum Entfernen der Schildschuppen sind erfindungsgemäß, in Bewegungsrichtung der Fische gesehen, hinter den Werkzeugen zum Schwänzen und vor den Werkzeugen zum Köpfen der Fische angeordnet*
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden«
In der zugehörigen Zeichnung zeigen;
Fig. 1: einen Querschnitt durch die erfindungsgemäße Vorrichtung und Fig. 2: eine Draufsicht auf die erfindungsgemäße Vorrichtung«
Die Vorrichtung weist eine Auflagefläche 1 auf, die von einem Schlitz 2 unterbrochen ist. Einseitig, unterhalb der Auflagefläche 1, laufen zwei Rollenketten 3 iß- verti-. kaier Ebene um. An den Rollenketten 3 befestigt ist. eine Lasche 4, die einseitig eine u-förmige Verlängerung 5 aufweist. Die u-förmige Verlängerung 5 ist durch den Schlitz 2 nach oben geführt und weist beidseitig den Mitnehmer 6 auf, der in einen langen und einen sehr kurzen Schenkel
4 - 7?
aufgeteilt ist. Beim Umlauf der Rollenketten 3 bewegen sich die Unterkanten der Mitnehmer 6 in geringem Abstand . über die' Auflagefläche 1* Dem Schlitz 2 gegenüberliegend befindet sich unmittelbar neben der Auflageflache 1 ein rotierendes Kreismesser 7· I& Bewegungsrichtung 8 der Fische anschließend ist in die dem Schlitz 2 abgekehrten Hälfte der Auflagefläche 1 das Kreismesser 9 eingelassen. Das Kreismesser 9 überragt die Auflagefläche 1 geringfügig und ist in Sichtung auf den Schlitz leicht geneigt.. Das Kreismesser 9 ist gemeinsam mit seiner Lagerung 10 in nicht dargestellter Weise in vertikaler Ebene verschwenkbar und höhenverstellbar« Oberhalb der Auflagefläche 1 ist über dem Kreismesser 9 ©iß weiteres rotierendes Kreismesser 11 angeordnet, das in einem spitzen Winkel zur Auflagefläche 1 steht,, Das Kreismesser 11 ist mit seiner Lagerung 12 an einem vertikal verschwenkbaren Arm 13 befestigt«, Der Antrieb der Kreismesser 9 und 11 erfolgt von der Keilriemenscheibe 14»
Entgegen der Bewegungsrichtung 8 befindet sich an dem Arm 13 ein. Dickentaster 15, der der- Aussteuerung der Schwenkbewegung des Arms 13 dient. Dieser Baugruppe schließt sich in Bewegungsrichtung 8 eine oberhalb der Auflagefläche 1 angeordnete, nicht dargestellte Rundbürste an, die in Richtung auf die Kopfsteuerung 16 rotiert. Dem schließt sich das Kreismesser 17 an, das teilweise in dem Schlitz 2 rotiert, so daß die untere Schneidkante von der sich linear in Bewegungsrichtung 8 bewegenden, u-förmigen Verlängerung 5 der Lasche 4 teilweise umschlossen wird« Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgendes
Die Fische werden manuell, wie in Fig* 2 angegeben, auf die Auflagefläche 1 gelegt; der Bauch jedes Fisches weist .dabei in Bewegungsrichtung 8* In die gleiche Richtung werden, die Fische durch die Mitnehmer 6 über die Auflagefläche 1 geschoben« Zunächst erfolgt durch das Kreismesser 7 das Entfernen der Schwänze. Anschließend erfolgt durch den Dickentaster 15 ein Abtasten der Fische, In Abhängig-
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keit vom Tastergebais stellt sich der Arm 13 mit der.Lagerung 12 und dem Kreismesser 11 auf die Fischdicke ein, so daß im weiteren Verlauf die seitlichen Schildschuppen der Fische durch die Kreismesser 9 und 11 abgeschnitten werden. Das Kreismesser. 9 wird vor Arbeitsbeginn in der Höhe und Neigung eingestellt und bleibt dann unverändert. Die Dickenunterschiede der einzelnen Fische werden durch das schwenkbar befestigte Kreismesser 11 ausgeglichen. Durch die nicht dargestellte Rundbärste wird der Fisch in Richtung seines Kopfes über den Schlitz 2 bis an die.Kopf^ steuerung 16 geschoben« Der Fisch hat damit die für das Köpfen erforderliche Lage
Das Abschneiden der Köpfe erfolgt durch das Kreismesser
Anschließend an die erfindungsgemäße Vorrichtung ?;erden die Fischrümpfe an eine Bearbeitungsmaschine übergeben, in welcher das Entfernen der Eingeweide und Gräten erfolgt.

Claims (1)

  1. Erfindungsanspruch
    1. Vorrichtung zum Entfernen der Schildschuppen von Fischen durch schneidende Bearbeitung der äußeren Seitenflächen mit an einem Transportelement angeordneten Mitnehmern zum gleitenden Fördern der Fische in Querrichtung über eine ebene Auflagefläche, dadurch gekennzeichnet , daß in. den der Fortbewegung der Schwanzteile der Fische dienenden Teil der Auflagefläche (1) ein rotierendes Kreismesser (9) eingelassen ist» das die Auflagefläche (1) geringfügig überragt und quer zur Bewegungsrichtung (8) der Fische geneigt ist, und oberhalb der Auflagefläche (1) über dem Kreismesser (9) ißt einem spitzen Winkel zur Auflagefläche (1) ein weiteres rotierendes Kreismesser (11) vorgesehen ist, dessen Lagerung (12) an einem vertikal verschwenkbaren Arm (13) angeordnet ist.·
    2e Vorrichtung nach Punkt 1? dadurch gekenn zeichnet , daß das Kreismesser (9) gemeinsam mit seiner Lagerung (10) in vertikaler -^bene verschwenkbar sowie höhenverstellbar ist*
    3« Vorrichtung nach den Punkten 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm (13) entgegen der Bewegungsrichtung (8) der Fische mit einem Dickentaster (15) ausgestattet ist, dessen Tastergebnis mittel- oder unmittelbar in eine vertikale Schwenkbewegung des Arms (13) umsetzbar ist«
    4. Vorrichtung nach den Punkten 1 bis 3? dadurch gekennzeichnet , daß der Arm (13) in
    Richtung auf die Auflagefläche (1) gewichts- oder federbelastet ist.
    5« Vorrichtung nach den Punkten, 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet , daß die Werkzeuge (9 t 11) zum Entfernen der Schildschuppen in Bewegungsrichtung (8) der Fische gesehen hinter den Werkzeugen (7) zum Schwänzen und vor den Werkzeugen (17) zum
    Köpfen der Fische angeordnet sind«.
    Hierzu.,«?: Seiten Zeichnungen
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