DD153672A5 - Vorrichtung zum transport von feststoff-teilchen zwischen zonen mit wesentlich unterschiedlichen druecken - Google Patents

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DD153672A5
DD153672A5 DD80224671A DD22467180A DD153672A5 DD 153672 A5 DD153672 A5 DD 153672A5 DD 80224671 A DD80224671 A DD 80224671A DD 22467180 A DD22467180 A DD 22467180A DD 153672 A5 DD153672 A5 DD 153672A5
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Jun Frank C Schora
Jun Kenneth B Burnham
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Inst Gas Technology
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Abstract

Das feste Material wird einem Schleusenbehaelter zugefuehrt, der eine Fluessigkeit enthaelt, deren Dichte groesser ist als die der Feststoff-Teilchen. Die Feststoff-Teilchen mit der anhaftenden Fluessigkeit werden durch eine Foerderkammer einer Trennkammer zugefuehrt, in der die anhaftende Fluessigkeit abgeschieden wird. Die Feststoff-Teilchen gelangen somit im wesentlichen frei von Fluessigkeit in einen Kessel, z.B. einen Druckreaktor-Kessel.

Description

- /f- Berlin«, den 30,4*1981
58 194/17
Vorrichtung zum Transport von Feststoff«Teilchen zwischen Zonen mit wesentlich unterschiedlichen Drücken
Anwendunqsqebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Transport von Feststoff«Teilchen zwischen Zonen mit wesentlich unterschiedlichen Drücken, bei der ein Feststoff-Speicherbe-«· halter die Feststoff~Teilchen über ein erstes Ventil einem Schleusenbehälter mit einer Flüssigkeit zuführt* deren Dichte kleiner ist als die Dichte der Feststoff«Teilchen^ bei der die Feststof f«Teilchen am unteren Ende .des Schleu*» senbehälters austreten^ und über ein zweites Ventil einer Fördereinrichtung zum Weitertransport in einen Druekbe*» halter zugeführt werdenv und bei der ein© Flüssigkeitspumpe vorgesehen ist, mit der dem Schleusenbehälter Flüssigkeit zugeführt oder entnommen werden kann, um dan Druck in dem Schleusenbehälter zu erhöhen oder zu reduzieren0
Bei einer derartigen Vorrichtung bildet die Flüssigkeit in dem Schleusenbehälter eine Flüssigkeitsdichtung zwischen dem unter Druck stehenden Druckbehälter und dem unter wesentlich kleinerem Druck stehenden Schleusenbehälter*
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es sind schon verschiedene Vorrichtungen verwendet wordenj, um Feststoff~Teilchen An einen Druckbehälter einführen zu können« Es sind Gas«*Schleusenbehälter verwendet worden» um Feststoff-Teilchen in einen Druckbehälter einzubringen« Di© Feststoff-Teilchen werden unter atmosphärischem Druck
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in den Schleusenbehälter eingebracht, dann wird der Schleusenbehälter geschlossen und mit Gas unter Druck gesetzt«, bis der Druck im Schleusenbehälter dem Druck im Druckbehälter entspricht« Die Fest stoff«-Teilchen werden dann dem Druckbehälter zugeführt * in dem annähernd der gleiche Druck herrscht« Der Schleusenbehälter wird danach von dem Druck« behälter getrennt und zum Einführen von neuen Feststoff« Teilchen wieder auf atmosphärischen Druck gebracht« Gas« Schleusenbehälter erfordern komplizierte und teure Ventile und führen in der Praxis zu großen Zyklusseiten*
Schleusenbehälter sind auch schon als lange Schwerkrafthebel über dem Druckbehälter ausgebildet wordene um den Druckunterschied zu überwinden^ so daB> sie nur für verhältnismäßig kleine Druckunterschiede von ungefähr 10 psif aber nicht für die erforderlichen großen Druckunterschiede aus« gelegt wenden können« In den US-PS 26 26 230 und 28 85 sind verschiedene Ausgestaltungen von Schwerkrafthebeln gezeigt, die aber die Haupt Schwierigkeiten der Länge der für hohe Druckunterschiede erforderlichen Hebel nicht lösen«
Flüssigkeiten mit hoher Dichte werden nach den US«PS 27 04 704 und 30 09 588 empfohlen* um den gewünschten Druckunterschied zu erzeugen«. Die dafür vorgesehenen Flüssigkeiten, wie geschmolzenes Blei, Quecksilber, Zinn oder dgl, bringen aber schwerwiegende wirtschaftliche und umweltbedingte Nachteile« . ' '
Wasser als Flüssigkeitsdichtung wird in einem System mit einer Trommel mit sich drehenden Zubringerfördergefäßen . verwendet,, wie die US.«PS 28 28 026 zeigt? Der Arbeitsdruck einer Retorte wird durch ein Flüssigkeitssteigrohr ausge-
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glichen und wieder auf die Verwendung von kleinen Druck« unterschieden aufgrund dsr erforderlichen Höhe des Flüssigkeit ssteig roh res beschränkt* .
Bei der Vorrichtung nach der US~PS 29 25 928 werden grobe · Feststoffteilchen über ein Flüssigbett von fein verteilten Feststoffteilchen in einem Steigrohr geleitet» um den Druckunterschied zwischen zwei Zonen mit unterschiedlichem Druck auszugleichen«* Diese Vorrichtung ist jedoch nur für Druckunterschiede von ungefähr IO bis 20 psi praktisch anwendbar«
Die US«PS 37 25 105 zeigt einen Schleusenbehälter mit Flüssigkeite die als Flüssigkeitsdichtung dient« Durch diese Flüssigkeit fallen Feststoff«~Teilchen mit größerer Dichte und werden mittels einer Fördereinrichtung* zö Βφ einem Schraubenförderer* einem Druckbehälter zugeführt * Diese Vorrichtung kann mit größerem Druckunterschied als bekannte Vorrichtungen arbaiten, sie hat aber den Nach» teili daß öle Feststoff-Teilchen unerwünscht Flüssigkeit in den Druckbehälter bringen* insbesondere mit kleinen Feststoff«Teilchene Außerdem kann die Flüssigkeit selbst in oen Druckbehälter gelangen^ wenn in diesem ein Druckab«« bau vorgenommen wird© Es ist offenkundige daß in vielen Reaktorsystemen aer Eintritt von Flüssigkeit in den Druck« behälter ruinös ist«
Ziel der Erfindunq
Ziel Ger Erfindung ist esg die wirtschaftlichen und umwelt bedingten Nachteile zu überwinden«
* ' 30,4*1981
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Darlegung des Wesens der Erfindung
Es ist Aufgabe der Erfindungy eine Vorrichtung der eingangs erwähnten Art zu schaffen* bei der mit großen Druckunterschieden und mit kleiner Teilchengröße der Feststoff-Teil" chen gearbeitet werden kann und sichergestellt istΐ daß Flüssigkeit weder direkt noch mit den Feststoff~Teilchen in den Druckbehälter gelangen kann«
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch -gelöst-; eine Trennkammer zum Trennen der Feststoffteilchen und dex Flüssigkeit vorgesehen ist, in der der gleiche Druck wie .in dem Druckbehälter herrscht,, daß ein Feststoff-Eingang im oberen Teil der Trennkammer mit der Fördereinrichtung und ein Feststoff«Ausgang im unteren Teil der Trennkammer mit dem Druckbehälter verbunden sind, daß ein Sieb diesen Feststoff«Eingang und diesen Feststoff«»Auägang der Trennkammer miteinander verbindet, daß die Trennkammer unterhalb des Siebes einen Flüssigkeits-Sammelbereich aufweist„der über eine Flüssigkeitspumpe und eine Leitung zur Rückführung der angesammelten Flüssigkeit mit dem Schleusenbehälter in Verbindung stehts daß die Feststoff« Teilchen mit der anhaftenden Flüssigkeit mittels der Fördereinrichtung dem oberen Teil des Siebes zuführbar istv daß die Faststoff-Teilchen auf der Oberseite des Siebes zurückgehalten sind und über den Feststoff«Ausgang der Trennkammer in den Druckbehälter gelangen und daß die Flüssigkeit durch das Sieb in den Flüssigkeits-Sammelbereich der Trennkammer gelangt«
Die Fördereinrichtung kann als Schraubenförderer oder als Endlosbandförderer ausgebildet sein* Der Endlosbandförderer
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ist dann mit mehreren Fördergefäßen versehen«, Der Feststof^Speicherbehälter ist ein unten offener Silobehälter, und eine Transporteinrichtung führt die Feststoff«Teilchen vom Silobehälter dem Schleusenbehälter zu«, Der Schleusenbehälter ist geschlossen und weist im oberen Teil ein Eingangsveniil und im unteren Teil ein Ausgangsventil aufe Der Ausgang des Ausgangsventils ist mit dem Eingang der geschlossenen Förderkammer der Förder« einrichtung verbunden© Es ist ein Flüssigköitsspeisebe« halter vorgesehen*, der übsr eine Rückflußleitung mit dem oberen Teil und über eine Flüssigkeitspumpe und eine Versorgungsleitung mit dem unteren Teil des Schleusenbe« hälters verbunden ist«. Der Flüssigkeitsspeisebehälter ist über eine Flüssigkeitsversorgungsleitung von einer äußeren Flüssigkeitsquelle füllbar«
Die Transporteinrichtung kann als Endlosförderband ausgebildet sein* das di© untere offene Seite des Feststoff~ Speicherbehälters verschließt und nur im Betrieb Feststoff-Teilchen zum Schleusenbehälter transportiert ©
Das Eingangsventil ist mit einem zusätzlichen, über ein Ventil schaltbaren Auslaß versehene
Das Eingangsventil und das Ausgangsventil bestehen vorteilhaft jeweils aus mindestens zwei in Reihe geschalteten Ventilen« : .
Mit dieser Vorrichtung können di© Feststoff-Teilchen in dem Schleusenbehälter auf den gleichen Druck wie im Druckbehälter gebracht werden* Die Flüssigkeit im Schleusenbehälter bringt eine eindeutige druckdichte Abdichtung.und
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dient gleichzeitig als Medium zur Druckerzeugung« Ober die geschlossene Fördereinrichtung und die geschlossene Trenn- ' kammer können die Feststoff-Teilchen praktisch unter
If
gleichem Druck in den Druckbehälter geführt werden* Dabei wird die Flüssigkeit sicher im Schleusenbehälter und der Fördereinrichtung zurückgehalten^ ja beim Herunterrollen der Fest stoff«Teilchen auf dem schräggestellten Sieb der Trennkammer werden die Feststoff-Teilchen auch noch von der anhaftenden Flüssigkeit befreit* Diese Flüssigkeit gelangt in einen Speicherraum der Trennkammer und kann von dort aus mittels einer Flüssigkeitspumpe wieder in den Flüssigkeitskreislauf des Schleusenbehälters zurückgeführt werden«
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind den Unteransprüchen und der nachfolgenden Beschreibung zu entnehmen,
Ausf Ohrunrqsbeispiel
Die Erfindung wird anhand von in den -Zeichnungen darge« stellten Ausführungsbeispielen näher erläutert» Es zeigern
Fig* I/ schematisch und als Schnitt eine erste Ausführungs» form einer Vorrichtung nach der Erfindung-",.· und
Figo 2: einen Teilschnitt einer anderen Ausführungsform der Fördereinrichtung in einer Vorrichtung nach der Erfindung*
Gemäß Fig« 1 werden die Feststoffteilchen in einem Fest« stof^Speicherbehälter 10 gespeichert^ der als unten offener
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Silobunker gezeigt ist* Die Fest stoff»Teilchen können beliebige Gestalt oder Größe aufweisend so wie es für jede beliebige chemische Reaktion in einem geschlossenen Druck« behälter am zweckmäßigsten ist» In den meisten Fällen sind die Feststoffteilchen in der Größenordnung von 1 mm bis 10 cm im Durchmesser* Der Fest stoff^Speicherbehälter 10 kann zur Abmessung der gewünschten Menge an Feststoff-Teilchen ausgenutzt werden«, Die Transporteinrichtung 11 ist als Endlosförderband gezeigt, welches eine Antriebsrolle und eine Leerlauf rolle aufweist und so angeordnet ists da& ob im Betrieb die Feststoffteilchen von dem unteren Auslaß des Feststof ^Speicherbehälter© 10 dem Eingangsventil 12 des Schleusenbehälters 16 zuführt© Es ist erkennbare daß das Endlosförderband im Stillstand einen Verschluß für den Auslaß im Boden des Feststoff«=Speicherbehälters 10 bildet und das öffnen der Haupteingänge des Schleusenbehälters zur Atmosphäre zuläßt«
Der Schleusenbehälter 16 weist einen Eingangsanschluß 15 und zwei Eingangsventile 12 und 14 auf*' Am Boden des Schleusenbehälters 16 sind in ähnlicher Weise zwei Aus«· gangsvsntile 17 und 18 vorgesehen» Die Mehrfach-Eingangs-» Ventile und »«Ausgangsventil© zur Absperrung des Schleusen·» behälters 16 sind erwünscht^' um einen ausreichenden Ver« schluß desselben zu gewährleisten^, wenn dies erforderlich ist«, Das Eingangsventil 12 ist mit einem Auslaß 13 versehen:* aer selbst wieder mit einem Ventil ausgerüstet ist«. Durch die im Schleusenbehälter 16 befindliche Flüssigkeit ivird ein druckdichter Verschluß erreicht* Die Flüssigkeit kann eins? beliebige Flüssigkeit mit einer Dichte kleiner als die Dichte der durchgeleiteten Feststoff«Teilchen seins die vorzugsweise mit d&a Feststoffteilchen nicht reagiert«
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Für viele Fälle kann Wasser als geeignete Flüssigkeit verwendet werden» Ein Flüssigkeitsspeisebehälter 30 hat eine' Flüssigkeitsversorgungsleitung 31, über die dem Flüssig« ke:tesspeisebehälter 30 von einer äußeren Flüssigkeits^ quelle Flüssigkeit zugeführt wird«, Die Flüssigkeit in dem Flüssigkeitsspeisebehälter 30 wird mittels einer Pumpe 32 über die Versorgungsleitung 33 dem Schleusenbehälter 16 zugeführt, oder es wird Flüssigkeit aus dem Schleusenbe« halter 16 mittels einer Pumpe 32 über die Versorgungsleitung 33 in den Flüssigkeitsspsisebahälter 30 zurückgeführt, um in dem Schleusenbehälter 16 den gewünschten Druckausgleich zu erhalten* Die Rückflußleitung 34 geht am oberen Teil des Schleusenbehälters 16 ab und führt zum Flüssigkeitsspeisebehälter 30« Ober diese Rückflußleitung 34 gelangt die von den Feststoff'-Teilchen in dem Schleusenbehälter verdrängte Flüssigkeit zum Flüssigkeitsspeisebehälter 30«,
Der Ausgang 19 des Schleusenbehälters 16 führt die Feststoff-Teilchen aus dem Schleusenbehälter 16 der Förderkammer 20 der Fördereinrichtung zu» Fig, 1 zeigt in der « Förderkammer 20 einen Schraubenförderer 21, aer von einem Motor 22 angetrieben wird und die Feststoff-*Teilchen vom Boden des Schleusenbehälters 16 dem oberen Teil einer Trennkammer 23 zum Trennen der Feststoff-»Teilchen und der Flüssigkeit zuführte Wenn die Ausgangsventile 17 und 18 des Schleusenbehälters 16 geöffnet sinds dann fließt die Flüssigkeit aus dem Schleusenbehälter 16 in die Förderkammer 20«
2 zeigt ein anderes Aus.führungsbeispiel für eine Fördereinrichtung für die Vorrichtung nach der Erfindung«» Die Förderkammer 20 der Fxg« 2 entspricht der Förderkaramor 20 nach Fig« Iy enthält aber ein Endlosförderband 40- das
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über das Antriebsrad 42 und das Leerlaufrad 43 geführt ist« An dem Endlosförderband 40 sind in Abständen Fördergefäße. 41 angebracht, die die Feststoffteilchen vom Boden der Förderkammer 20 dem oberen Teil der Trennkammer 23 zuführen«
Die Trennkämm©r 23 zum Trennen der Feststoff-Teilchen und der Flüssigkeit weist Trennmittel auf β die vom Feststoff™ Eingang im oberen Teil der Trennkammer 23 zum Feststoff-Ausgang 25 verlaufen^ der im unteren Teil der Trennkammer 23 liegt und zum Druckbehälter 26 führt« Das als Sieb 24 ausgebildete Trennmittel ist so ausgelegt ^ da2> die Fest« st.off«Teilchen auf der Oberseite des Siebes 24 zurückgehalten werden', daß es aber der Flüssigkeit den Durchgang zu einem Sammelbereich im unteren Teil der Trennkarnmer 23 freigibt« Mit dem Ausdruck Sieb kann jedes beliebige perforierte Material·, Profilteil, Wabteil oder dgl«, ge« meint sein, das der Flüssigkeit ausreichende Durchgangs^ wege zum unteren Teil der Trennkammer 23 schafft, die Fest stoff«Teilchen aber zurückhält und dem Feststoff«Aus~ gang zuführt« Die Trennkammer 23 trennt im wesentlichen die''gesamte Flüssigkeit von den Feststof f«Teilchen, wenn diese auf dem Sieb herabrollen« Das Entfernen der mit den Feststoff·»Teilchen verbundenen Flüssigkeit ist in den Fällen sehr wichtig e wenn weniger als einige Prozentan« teile an Flüssigkeit, die dem Druckbehälter zugeführt werden β. die Reaktion schon beträchtlich beeinflussen«. Darüber hinaus ist bei bekannten Vorrichtungen dieser Art ohne Tronnkammer zum Trennen der Feststoff-Teilchen und der Flüssigkeit beim Druckaufbau und beim Druckabbau zu befürchten, daß Flüssigkeit in den Druckbehälter gelangt^ so daß es gelegentlich erforderlich wirde die gesamte Vor» richtung auseinanderzunehmen und zu reinigen«! Die Trennung
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der Fest stoff«Teilchen und der Flüssigkeit nach der Erfindung ermöglicht auch das. Arbeiten mit kleineren Feststoff« Teilchen wie bei bekannten Vorrichtungen dieser Art« Die Trennkammer zum Trennen der Feststoffteilchen und der Flüssigkeit bringt auch eine Flexibilität im Einsatz verschiedener Fördereinrichtungen, die den Boden des die Feststoffteilchen und die Flüssigkeit enthaltenden Schleusenbehälters 16 mit dem Druckbehälter 26 verbänden, wie 2* B„ das Endlosförderband 40 mit den Fördergefäßen zeigt«, .
Im Betrieb sind der Schleusenbehälter 16 und die Förderkammer 20 etwa zur Hälfte mit Flüssigkeit getO.lt« Deie Ausgangsventile 17 und 18 des Schleusenbehälters 16 sind geschlossen* die Eingangsventile 12 und 14 sind jedoch geöffnet γ so daß die Feststoff-Teilchen in den Schleusen«» behälter 16 eingeführt werden* Da die Feststoff-Teilchen eich in dem unteren Teil des Schleusenbehälters 16 ansammeln, steigt die verdrängte Flüssigkeit in den oberen Teil des Schleusenbehälters 16 an, und wenn überschüssige Flüssigkeit vorhanden ist> fließt sie in den Flüssigkeitsspeisebehälter 30 zurück* Die Eingangsventile 12 und 14 des Schleusenbehälters 16 werden dann geschlossene, und der Druck im Schleusenbehälter 16 wird durch Einführen oder Abziehen von Flüssigkeit über die Flüssigkeitspumpe 32 ein« gestellte Wenn der Druckunterschied zwischen dem Druckbehälter 26 und dem Schleusenbehälter 16 ausgeglichen ist, werden die Ausgangsventile 17 und 18 geöffnet,' die Feststoff-Teilchen fallen aus dem Schleusenbehälter 16 und werden mittels der Fördereinrichtung der Trennkammer 23 zum Trennen der Feststoff-* Teilchen und der Flüssigkeit zugeführte Der Flüssigkeitspegel in der Fördereinrichtung und
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dem Schleusenbehälter 16 wird mittels der Flüssigkeitspumpe 32 auf einer ausreichenden Höhe gehalten, um einen Rückfluß vom Druckbehälter 26 zum Schleusenbehälter 16 zu verhindern« Wenn die Fest stoff·» Teilchen vollständig der Trennkammer 23 zugeführt sinde dann werden die Aus« gangsventile 17 und 18 des Schleusenbehälters 16 wieder geschlossen und die Eingangsventile 12 und 14 wieder ge« öffnet,, und der Vorgang wiederholt sich von neuem© Die in der Trennkammer 23 abgeschiedene Flüssig.keit wird mittels der Pumpe 36 durch die Leitung 35 in den Schleusenbehälter 16 zurückgeführt«,
Ein "kontinuierlicher Strom an Fest stoff«Teilchen kann dadurch erreicht werden^ daß mehrere derartige Schleusenbehälter mit Mehrfachventilen parallelgeschaltet sind und die Fördereinrichtung speisen*
Die Vorrichtung nach der Erfindung kann aus beliebigem geeignetem Material nach dem Stand der Technik gebaut werden,, wenn es nur die gewünschten Konstruktionseigenschäften und erforderlichen Beständigkeiten gegen Korrosion und Verschleiß besitzt«
Die Ventile des Schleusenbehälters 16e die Transporteinrichtungen und die Fördereinrichtungen können alle motor»» betrieben und zusammen mit den Pumpen 32 und 36 elektronisch gesteuert seiiv υη* ©inen vollständig automatischen Betrieb zu erhalten«. Die Maßnahmen- für einen derartigen automatischen Bstrieb sind bekannt und für einen Fachmann auf diesem Gebiet ohne weiteres durchführbar«
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Obwohl die Erfindung in Verbindung mit einem bestimmten Ausführungsbeispiel beschrieben wurde und dabei viele Einzelheiten zum Zwecke der Erläuterung vorausgesetzt wurdens ist es dem Fachmann unbenommen^ die vorliegende Erfindung für zusätzliche Ausführungsbeispiele anzuwenden und dabei bestimmte Einzelheiten beträchtlich zu ändern* ohne den Grundgedanken der Erfindung aufzugeben»

Claims (1)

  1. 30e4*1981 22^671 «13- 58 194/17
    Vorrichtung zum Transport von Feststoff-Teilchen zwischen Zonen mit wesentlich unterschiedlichen Drücken;, bei der ein Feststof^Speicherbehälter die Feststoff-Teilchen über ein erstes Ventil einem Schleusenbehälter mit einer Flüssigkeit zuführt* deren Dichte kleiner ist als die Dichte der Feststoff~Teilchene bei der die Feststoff-Teilchen am unteren Ende des Schleusenbe-
    hälters austreten^ und über ein zweites Ventil einer Fördereinrichtung zum Weitertssnsport in einen Druckbe-* hälter zugeführt werden* und bei der eine Flüssigkeiten pumpe vorgesehen ist^ mit der dem Schleusenbehälter Flüssigkeit zugeführt oder entnommen werden kanne um den Druck in dem Schleusenbehälter zu erhöhen oder zu reduzieren^ gekennzeichnet dadurch^ daß eine Trenn« kammer (23) zum Trennen der Feststoffe-Teilchen und der Flüssigkeit vorgesehen ist> in der der gleiche Druck wie in dem Druckbehälter (26) herrscht* daß ein Fest·» stoff-Eingang im oberen Teil der Trennkammer (23) mit der Fördereinrichtung und ein Feststoff^Ausgang im unteren Teil der Trennkammer (23) mit dem Druckbehälter (26) verbunden sinds
    daß ein Sieb (24) diesen Feststoff«Eingang und diesen Feststoff-Ausgang (25) der Trennkammer (23) mitein«» ander verbindet^:
    daß> die Trennkammer (23) unterhalb des Siebes (24) einen Flüssigkeits»Sanimelber©ieh aufwoist« der über eine Flüssigkeitspumpe (35) und eine Leitung (35) zur Rück-* führung der angesammelten Flüssigkeit mit dem Schleusenbehälter (.1.6) in Verbindung steht* daß die Feststoff*»Teilchen mit der anhaftenden Flüssig»=
    r . 30*4*1981
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    fceit mittels der Fördereinrichtung dem oberen Teil des Siebes (24) zuführbar ist«;
    daß die Feststoff«Teilchen auf der Oberseite des Siebes (24) zurückgehalten sind und über den Feststoff«Ausgang der Trennkammer (23) in den Druckbehälter (26) gelangen und daß die Flüssigkeit durch das Sieb (24) in den Flüssigkeits-Sammelbereich der Trennkammer (23) ge« langt« v . .
    2* Vorrichtung nach Punkt ly gekennzeichnet dadurch« daß die Fördereinrichtung als Schraubenförderer (21) aus« gebildet ist«
    Zf Vorrichtung nach Punkt lt gekennzeichnet dadurch, daß die Fördereinrichtung als Endlosbandförderer (40) ausgebildet ist* ·
    4„ Vorrichtung nach Punkt 3e. gekennzeichnet dadurch* daß der Endlosbandförderer (40) mit mehreren Fördergefäßen (41) versehen iste
    5«, Vorrichtung nach einem der Punkte 1 bis 4* gekennzeichnet dadurch« daß der Feststof ^Speicherbehälter (10) ein unten offener Silobehälter iste
    daß eine Transporteinrichtung (11) die Feststoff-Teilchen vom Silobehälter dem Schleusenbehälter (16) zuführty
    daß der Schleusenbehälter (16) geschlossen ist8 im oberen Teil ein Eingangsventil (12; 14) und im unteren Teil ein Ausgangsventil (17; 18) aufw©ista daß der Ausgang (19) des Ausgangsventils (17; 18) mit dem Eingang der geschlossenen Förderkammer (20) der
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    Fördereinrichtung verbunden istj
    daß ein Flüssigkeitsspeisebehälter (30) vorgesehen ist, der über eine Rückflußleitung (34) mit dem oberen Teil und über eine Flüssigkeitspumpe (32) und eine Versorgungsleitung (33) mit dem unteren Teil des Schleusen« behälters (16) verbunden ist und daß der Flüssigkeitsspeisebehälter (30) über eine Flüssigkeitsversorgungsleitung (31) von einer äußeren Flüssigkeitsquelle füllbar ist«
    6e Vorrichtung nach Punkt 5ν gekennzeichnet dadurch* daß die Transporteinrichtung (ISi) als Endlosförderband ausgebildet ist« das die untere offene Seite des Fest~ stoff«Speicherbehälters (10) verschließt und nur im Betrieb Feststoff.-Teil.chen zum Schleusenbehälter (15) transportiert^
    7© Vorrichtung nach Punkt 5", gekennzeichnet dadurch^ daß das .Eingangsventil (12; 14) mit einem zusätzlichen, über ein Ventil schaltbaren Auslaß (13) versehen istP
    8* Vorrichtung nach Punkt 58; gekennzeichnet dadurch, daß das Eingangsventil (12; 14) und das Ausgangsventil (.171 18) jeweils aus mindestens zwei in Reihe geschal« teten Ventilen besteht*
    Hierzu 1 Seite Zeichnungen
DD80224671A 1979-10-22 1980-10-21 Vorrichtung zum transport von feststoff-teilchen zwischen zonen mit wesentlich unterschiedlichen druecken DD153672A5 (de)

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