DD153720A5 - Gluehkerze fuer verbrennungsmotoren - Google Patents

Gluehkerze fuer verbrennungsmotoren Download PDF

Info

Publication number
DD153720A5
DD153720A5 DD79224609A DD22460979A DD153720A5 DD 153720 A5 DD153720 A5 DD 153720A5 DD 79224609 A DD79224609 A DD 79224609A DD 22460979 A DD22460979 A DD 22460979A DD 153720 A5 DD153720 A5 DD 153720A5
Authority
DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
heating element
glow plug
electrode
item
plug according
Prior art date
Application number
DD79224609A
Other languages
English (en)
Inventor
Kenneth Page
David C Bowie
Alfred J Taylor
Richard P Knowles
Original Assignee
Lucas Industries Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Lucas Industries Ltd filed Critical Lucas Industries Ltd
Publication of DD153720A5 publication Critical patent/DD153720A5/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N19/00Starting aids for combustion engines, not otherwise provided for
    • F02N19/02Aiding engine start by thermal means, e.g. using lighted wicks
    • F02N19/04Aiding engine start by thermal means, e.g. using lighted wicks by heating of fluids used in engines
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q7/00Incandescent ignition; Igniters using electrically-produced heat, e.g. lighters for cigarettes; Electrically-heated glowing plugs
    • F23Q7/001Glowing plugs for internal-combustion engines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Resistance Heating (AREA)
  • Spark Plugs (AREA)
  • Gasket Seals (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Gluehkerze mit einem hohlen laenglichen Koerper und feuerfestem elektrischen Heizelement, das in dem Koerper an einem seiner Enden angebracht ist. Das Ende des Koerpers am Heizelement ist mit einer oder mehreren Bohrungen versehen. Eine zentral durch den Koerper verlaufende Elektrode ist mit dem Heizelement verbunden. Erreicht werden soll eine hoehere Lebensdauer derartiger Gluehkerzen durch Senkung des Temperaturniveaus und durch Vermeiden von mechanischen Waermespannungen im Aufbau der Gluehkerze. Als Loesung ist nunmehr vorgesehen, dass die Elektrode aus zwei zueinander beweglichen elektrisch verbundenen Abschnitten besteht, durch die das Heizelement gegen das eine Ende des aus zwei Teilen bestehenden hohlen Koerpers gepresst gehalten ist, wobei der Teil mit mindestens einer Auslassoeffnung versehen ist, die von der einen oder den mehreren Bohrungen und dem Heizelement in Richtung auf das andere Ende des Teiles einen Abstand aufweist und zu den Bohrungen versetzt angeordnet ist.

Description

2 4 6 0 9 - 1 - 57 664 27
Berlin, 14.01.81
Glühkerze für Verbrennungsmotoren
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Glühkerze für Verbrennungsmotoren mit einem hohlen länglichen Körper und einem feuerfesten elektrischen Heizelement., das in dem Körper, an einem seiner Enden angeordnet ist, wobei das eine Ende des Kör~ pers mit einer oder mehreren Bohrungen versehen ist, durch die das Heizelement mit dem Verbrennungsgemisch in Berührung steht, und eine durch den Körper verlaufende Elektrode vorgesehen ist, die mit dem Heizelement verbunden ist.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen Sine vorbekannte Bauart einer Glühkerze für Verbrennungsmotoren ist in der GB-PS 1 447 964 beschrieben. Die Glühkerze umfaßt ein feuerfestes elektrisches Heizelement, das in einem hohlen länglichen Körper angeordnet ist» Das Heizelement sitzt in einem Ende des Körpers und wird durch eine Elektrode gegen diesen gedrückt. Durch die Elektrode kann Heizstrom zu dem Heizelement zur Erhöhung dessen Temperatur geleitet v/erden. In dem einen Ende des Körpers sind Bohrungen vorhanden, so daß das Heizelement bei Betrieb mit dem Kraftstoffgemisch des.Motors in Berührung kommt und die Entzündung des Kraftstoffgemisches herbeiführen kann. Bei dieser bekannten Bauart können jedoch die heißen, innerhalb des Motors erzeugten Abgase durch die vorerwähnten Bohrungen in dem einen Ende des Körpers und längs des Körpers strömen und somit das Körperinnere auf eine hohe Temperatur, beispielsweise auf 700 ,,. 9000C, selbst an dem vom Heizelement entfernt liegenden Ende des Körpers, erhitzen. In der Praxis
2 46 09 " 2 " 57 664 27
Berlin, 14.01.1981
hat man festgestellt, daß dadurch die Lebensdauer von Glühkerzen verringert wird.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist die Bereitstellung von Glühkerzen für Verbrennungsmotoren, die eine höhere Lebensdauer aufweisen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Glühkerze einerseits thermisch zu entlasten und andererseits das Entstehen von mechanischen Spannungen im Aufbau der Glühkerze zu verhindern.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die Elektrode aus zwei zueinander beweglichen elektrisch verbundenen Abschnitten besteht, durch die das Heizelement gegen das eine Ende des aus zwei Teilen bestehenden hohlen Körpers gepreßt gehalten ist, wobei der Teil mit mindestens einer Auslaßöffnung versehen ist, die von der einen oder den mehreren Bohrungen und dem Heizelement in Richtung auf das andere Ende des Teiles einen Abstand aufweist und zu den Bohrungen versetzt angeordnet ist.
Die Auslaßöffnung ermöglicht das Ausströmen von Gasen, die durch die eine oder verschiedene. -Bohrungen in das untere Ende des Körpers der Glühkerze gelangt.
Infolge dessen, daß die in das untere Ende des Körpers durch die Bohrungen am Heizelement einströmenden Gase durch die Auslaßöffnung entweichen können, kann bei der erfindungs·* gemäßen Glühkerze die Temperatur des oberen Körperendes auf einem verhältnismäßig niedrigen Wert, praktisch bei etwa 1000C gehalten werden, wenn die Glühkerze in einem Verbrennungsmotor eingesetzt wird und das Heizelement seine erhöhte Betriebstemperatur, normalerweise etwa 900 C, auf—
2 2 4 6 09 - 3 - 57 664 27
Berlin, 14.01«
weist. Da die Elektrode außerdem aus zwei relativ beweglichen Teilen besteht, kann jegliche unterschiedliche, zwischen der Elektrode, dem Körper und dem Heizelement auftretende Wärmedehnung im Betrieb ausgeglichen werden, ohne daß unerwünschte mechanische Spannungen in der Glühkerze erzeugt werden.
Zweckmäßig sind die beiden Abschnitte der Elektrode elektrisch durch eine biegsame Kupferlitze verbunden. Der Einsatz einer zweiteiligen Elektrode und der leitenden Kupferlitze, die sich aufgrund der relativen Bewegung zwischen den beiden Abschnitten biegen kann, gewährleistet, daß unterschiedliche Wärmedehnung zwischen dem Heizelement und der Elektrode ausgeglichen wird und keine unerwünschten mechanischen Spannungen am Heizelement, den Abschnitten der Elektrode und der elektrischen Verbindung zwischen den Abschnitten entstehen können.
Das Heizelement besteht vorzugsweise aus einem gesinterten, elektrisch leitenden feuerfesten Verbundelement mit einem Mittelabschnitt mit relativ hohem elektrischen Widerstand, der zwischen Endabschnitten sitzt, die Metall enthalten und einen relativ niedrigen elektrischen Widerstand aufweisen.
Vorzugsweise besteht wenigstens der Mittelabschnitt des Heizelementes aus einem gesinterten Gemisch von Metall und Keramikstoff. Der Keramikstoff ist am besten ein Metalloxid.
Vorteilhaft ist es, wenn die Endabschnitte des Heizelementes gleichfalls aus einem Sintergemisch eines Metalles und eines Keramikstoffes bestehen, wobei aber das Verhältnis von Me-
tallmenge zur Keramikstoffmenge in jedem der Endabschnitte größer als im Mittelabschnitt ist. .
Vorzugsweise werden im wesentlichen ebene, gegenüberliegende Stirnflächen des Heizelementes zwischen ergänzend geformten
2 2 4 6 09 - 4 - 57 664 27
Berlin, 14.01.1981
Flächen des unteren Abschnittes der Elektrode bzw. eines Verschlußstopfens des unteren Teiles in Berührung gehalten. Mit fertigungstechnischem Vorteil ist es auch möglich, wenn die ergänzend geformte Fläche am unteren Teil des Körpers der Glühkerze durch ein steckbares vorgeformtes Teil gebildet und am unteren Teil angebracht ist.
Vorzugsweise befindet sich zur Sicherung eines guten elektrischen Kontaktes eine wärme- und oxydationsbeständige im wesentlichen von eingeschlossener Luft freie Metallschicht zwischen-den Endabschnitten des Heizelementes und den ergänzend geformten Flächen des Abschnittes der Elektrode und des Verschlußstopfens des unteren Teiles vom Körper der Glühkerze,
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. Die zugehörige Zeichnung zeigt eine erfindungsgemäße Glühkerze für einen Dieselmotor im Längsschnitt.
Die Glühkerze besteht aus einem hohlen, abgesetzten, zylindrischen, elektrisch leitenden Körper, der aus den beiden Teilen 11 und 12 zusammengesetzt ist. Das Teil 11 ist an seinen gegenüberliegenden Enden 13 und 14 offen und hat an seinem Ende 13 ein Innengewinde 15 und ein Außengewinde 1.6. Das Außengewinde 16 dient zum Einschrauben der Glühkerze in eine mit Gewinde versehene Bohrung in der Wandung des Zylinderkopfes eines Dieselmotors. Das Teil 11 besteht vorzugsweise aus Flußstahl.
Das andere Teil 12 besteht aus einer auf Nickel basierenden Legierung und sitzt mit seinem offenen Ende 17 im Ende 14 des Körperteiles 11 und ist darin festgelötet. Ein Hing 18, der mit Preßpassung in dem Teil 11 sitzt, ist so angebracht,
2 2 46 09 - 5 - 57 664 27
Berlin, 14.01.1981
daß er gegen das Ende 17 von Teil 12 stößt, wobei der Ring 18 normalerweise aus Stahl, Kupfer oder Aluminium besteht. An seinem anderen Ende weist das Teil 12 eine Öffnung 19 auf, die eine Verlängerung des in dem Teil 12 angeordneten Körper mit verringertem Durchmesser darstellt und durch einen gesonderten Verschlußstopfen 20 verschlossen ist. Der Verschlußstopfen 20 kann durch Lichtbogenschweißen in die öffnung 19 eingeschweißt.sein. Außerdem können im letzteren Fall Gewinde an dem Verschlußstopfen 20 und der Wandung der Öffnung 19 vorgesehen werden, so daß der Verschlußstopfen in die Öffnung 19 vor dem Schweißvorgang eingeschraubt v/er- ' den kann.
Das Teil 12 weist neben dem Verschlußstopfen 20 mehrere winkelversetzte Bohrungen 21 auf, vermittels derer das Innere vom Teil 12 dem Verbrennungsgemisch des Dieselmotors ausgesetzt ist. Außerdem, ist das Teil 12 zwischen seinen Enden mit einer Auslaßöffnung 22 versehen, so daß bei Betrieb das Teil durch die Bohrungen 21 in das Teil 12 gelangende Gas durch die Auslaßöffnung 22 entweichen kann.
Axial durch die Teile Ϊ1 und 12 verläuft eine stabförmige Elektrode 23, bestehend aus einem hohlen ersten Abschnitt 23 a, der am besten aus Stahl besteht, und einem massiven zweiten Abschnitt 23 bs der aus einer Legierung auf Hickelgrundlage mit einer Emaillebeschichtung besteht. Der Abschnitt 23 a ist fast über seine ganze Länge vor einer Endkappe 24 mit Außengewinde umgeben, die mit dem Innengewinde 15 im Eingriff steht, so daß ein Kopfabschnitt 24 a der Endkappe 24 eine Kupferunterlegscheibe 25 gegen das Ende 13 vom Teil 11 preßt. An seinem äußersten Ende ist der Abschnitt 23 a an einem hohlen elektrischen Verbindungsstück 26 befestigt, das von der Endkappe 24 vorsteht und mit Außengewinde versehen ist, so daß ein einfacher äußerer elektrischer Anschluß an die Elektrode 23 möglich ist. Der
2 2 46 09 - β - 57 664 27
Berlin, 14.01.81
Zwischenraum zwischen der Endkappe 24 und dem Verbindungsstück 26 und dem Abschnitt 23 a ist mit einer massiven Glasdichtungsmasse 27 gefüllt.
Außerdem -ist das Verbindungsstück 26 durch Silberlot an einem Ende einer Kupferlitze 28 befestigt, die frei durch die Bohrungen in dem Verbindungsstück 26 und dem Abschnitt 23 a verläuft und an ihrem gegenüberliegenden Ende gleichfalls durch Silberlot mit einem Ende des Abschnittes 23 b verbunden ist. Die Litze 28 ermöglicht eine flexible elektrische Verbindung mit geringem Widerstand zwischen den Abschnitten 23 a und der Elektrode 23.
Um das innerste Ende des von der Endkappe 24 vorstehenden Abschnittes 23 a herum ist eine Isolierunterlegscheibe 30 und eine Metallunterlegscheibe 29 angebracht, während eine weitere Metallunterlegscheibe 29 auf dem einen Ende des Abschnittes 23 b sitzt. Mit Hilfe der Unterlegscheiben 30 und 29 wird zwischen der Endkappe 24 und einem Ansatz an dem einen Ende des Abschnittes 23 b eine Schraubendruckfeder 31 festgeklemmt, die den Abschnitt 23 b so gegen den Abschlußstopfen 20 preßt, daß das andere Ende von Abschnitt 23 b ein Heizelement 32 gegen den Verschlußstopfen 20 preßt. An seinem anderen Ende ist der Abschnitt 23 b nach innen abgesetzt, so daß ein vorstehender Kontaktfinger 33 entsteht, wobei eine Hülse 34 mit Preßpassung auf dem Kantaktfinger 33 sitzt und über diesen vorsteht, um eine Seitenführung für das Heizelement 32 zu bilden, Die aneinanderstoßenden Enden von Kontaktfinger 33, Heizelement 32 und Verschlußstopfen 20 sind maschinell so bearbeitet, daß sie zueinander eben sind, wodurch einwandfreie elektrische Verbindungen zu dem Heizelement 32 gescha__ffen werden.
Das Heizelement 32 ist in Form eines gesinterten, elektrisch leitenden, feuerfesten Verbmadelementes ausgeführt, das aus einem Paar Endabschnitten 35 und einem Mittelabschnitt 36
2 2 46 09 - 7 - · 57 664 27
Berlin, l.4.01.iy81
besteht. Die Endabschnitte 35 bilden die elektrischen Kontakte des Heizelementes 32 und bestehen aus gesintertem Chrompulver, das mit etwas Chromoxidpulver vermischt ist. Der Mittelabschnitt % ist der Teil des Heizelementes 32 mit hohem Widerstand und besteht aus gesintertem Chromoxidpulver, dem Chrompulver zur Erzielung der vorgesehenen elektrischen Leitfähigkeit zugesetzt worden ist. Das Verhältnis der Metallmenge zur Oxidmenge in jedem der Endabschnitte 35 ist höher als im Mittelabschnitt 36. So enthalten beispielsweise die Endabschnitte 35 50 Vol.-% Chrompulver und 50 Vol.-% Chromoxidpulver, wogegen der Mittelabschnitt 36 24 Vol.-% Chrompulver und 76 VoI»-% Chromoxidpulver enthält. Gewöhnlich wird das Heizelement nach dem Verfahren gemäß der GB-PS Er. 1 447 964 hergestellt, und der Mittelabschnitt 36 wird vorzugsweise so ausgeführt, daß er einen spezifischen Widerstand bei Raumtemperatur zwischen 0,01 'und 10 0hm hat»
Wie aus der Zeichnung hervorgeht, ist das Heizelement 32 so zwischen dem Kontaktfinger 33 und dem Verschlußstopfen 20 festgeklemmt, daß sein Mittelabschnitt 36 neben den Bohrungen 21 im Teil 12 liegt. Wenn also die Glühkerze in einem Dieselmotor in 3etrieb ist, wird der Mittelabschnitt 36 dem Verbrennungsgemisch des Motors ausgesetzt, und folglich kann durch die Zuführung von elektrischem Strom an das Heizelement 32 die Temperatur des Mitfelabschnittes 36 zum Entzünden des Verbreimungsgemisches erhöht werden. Der notwendige elektrische Strom wird der Glühkerze 32 mit Hilfe des Verbindungsstückes 26 und der Elektrode 23 zugeführt.
Zur Verbesserung des elektrischen Kontaktwiderstandes des Heizelementes 32 im Betrieb wird auf den Stirnflächen des Heizelementes 32 ein überzug aus einem wärme- und oxydationsbeständigen hochschmelzenden Metall, der möglichst frei von eingeschlossener Luft ist, angebracht. Der Metallüber-
2 2 4 6 09 - 8 - 57 ββ4 27
Berlin, 14.01.1931
zug hat vorzugsweise eine Dicke von 0,005 "bis 0,125 nun (0,0002 Ms 0,005 Zoll) und kann mit Hilfe jeder bekannten Beschichtungstechnik aufgebracht v/erden. Beispielsweise kann der Überzug dadurch hergestellt v/erden, daß auf das Heizelement eine Paste von feinen Platinteilchen in einer Trägerflüssigkeit aufgetragen wird. Die mit der Paste bestrichenen Flächen werden dann zum Austreiben der Trägerflüssigkeit und zum Sintern des Überzuges erhitzt, ein Vorgang, der normalerweise durch Brennen in Luft bei 10000C vorgenommen wird. Andererseits kann die Paste aus Silberteilchen bestehen, oder der Metallüberzug kann durch stromloses Vernickeln oder Ionenbeschichtung mit Chrom gebildet werden. Als weitere Alternative kann die Metallschicht durch Einbringen einer pulverisierten Kupfer/Silber-Legierung von Submikronteilchengröße zwischen die Enden des Heizelementes und den Verschlußstopfen 20 und Kontaktfinger 33 gebildet werden, wobei das Pulver eingestampft wird, um alle eingeschlossene Luft zu entfernen, und das Pulver wird anschließend gesintert.
Die Glühkerze weist auch eine wärmebeständige Gasdichtung 37 auf, die frei zwischen dem Abschnitt 23 b und dem Ring 18 angeordnet ist und im wesentlichen verhindern soll, daß heiße Gase durch die Auslaßöffnung 22 zu dem Ende 13 des Teiles 11 gelangen können. Die Dichtung 37 ist vorzugsweise weniger hart als der Emailleüberzug auf dem Abschnitt 23 b und kann aus einem wärmeundurchlässigen Isolierstoff wie einer Glasfasermuffe, zum Beispiel einem gewebten harzimprägnierten Glasfasergewebe oder gewebter Asbestfaser oder Asbestschnur bestehen. Die Anwendung einer imprägnierten Glasfasermuffe wird bevorzugt gegenüber einer nichtimprägnierten Ausführung, da erstere eine bessere Beständigkeit gegenüber mechanischen Schäden bei der Montage besitzt und weniger zu Wärmeverlust zu neigen scheint. Alternativ kann die Dichtung 37 aus einem wärmeleitenden Material, wie Aluminiumfolie bestehen. Im letzteren Fall sollte die Aluminiumfolie em besten eine Dicke
2 2 4 6 09 - 9 - 57 664 27
Berlin, 14.01.81
von 0,025 mm (0,001 Zoll) haben, und 10 Windungen der Folie sollten urn. den Abschnitt 23 b zur Bildung der Dichtung 37 gewickelt werden. In allen Fällen ist die Dichtung 37 vorzugsweise zwischen dem offenen Ende 17 des Teiles 12 und einer inneren Anlage 38 an dem Ring 18 festgeklemmt und verformt. Der Abstand zwischen der Anlage 38 und dem Ende 17 des Teiles 12 ist so festgelegt, daß er geringer als die Länge der Dichtung 37 in ihrem unverformten Zustand ist, wodurch die Dichtung 37 während der Montage der Glühkerze in ihrer Länge zusammengepreßt und radial verformt wird. Dadurch steht die Dichtung 37 mit dem Ring 18 und dem Abschnitt 23 b so in Berührung, daß im wesentlichen kein Gas durch die Dichtung 37 hindurchgehen kann« Bei Betrieb nehmen das Heizelement 32, der Kontaktfinger 33 und das Teil 12 in der Nähe der Elektrode 13 eine Temperatur von etwa 9000C an, doch aufgrund der Auslaßöffnung 22 und der Dichtung 37 bleibt der 'Bereich in der Nähe der Kupferlitze 28 und der Schraubendruckfeder 31 in dem Teil 11 bei relativ niedrigen Temperaturen von etwa 100 C. In der montierten Glühkerze ist die Auslaßöffnung 22 unmittelbar am Sndabschnitt 35 des Heizelementes 32 oder der Dichtung 37 anordenbar.
Bei der oben beschriebenen Glühkerze ist darauf zu achten, daß die Kupferlitze 28 möglichst nicht verdreht ist, wenn auch die Neigung zum Verdrehen der Kupferlitze 28 beim Einschrauben der Endkappe 24 "in das Teil 11 bei der Montage vorhanden, sein kann. Daher wird die Kupferlitze 28 vor der Montage der Glühkerze um eine halbe Drehung entgegengesetzt zu der Richtung, die zum Einschrauben der Endkappe 24 in das Teil 11 verlangt wird, gedreht. Dann wird die Kupferlitze 28 während der Montagearbeiten erst an das Verbindungsstück 26 angelötet, nach-dem die Endkappe 24 im Teil 11 bis auf eine halbe Drehung in ihre endgültige Stellung eingeschraubt wurde, wodurch die Kupferunterlegscheibe 25 gegen das Ende vorn Teil 11 gepreßt wird. Anschließend, nachdem die Kupfer-
2 2 46 0 9 - 10 - 57 βδ4 27
Berlin, 14.01.81
litze 28 an das Verbindungsstück 26 angelötet worden ist, kann die Endkappe 24 eine halbe Drehung gegen die Kupferunterlegscheibe 25 gedreht werden, so daß die Verdrehung in der Kupferlitze 28 beseitigt wird.
Iiormalerweise bleibt bei der Montage die Öffnung 19 offen, so daß nach Einbringen der Elektroden 23 das Heizelement durch die Öffnung 19 in die Hülse 34 eingesetzt werden kann. Der Verschlußstopfen 20 kann dann montiert und in der Öffnung 19 so verschweißt werden, daß die Schraubendruckfeder 31 gespannt und das Heizelement 32 zwischen dem Kontaktfinger 33 und dem Verschlußstopfen 20 festgeklemmt wird. Alternativ kann der Verschlußstopfen 20 montiert und in der Öffnung 19 zu Beginn der Montagearbeiten verschweißt und der übrige i'eil der Glühkerze dann auf diesem Verschlußstopfen aufgebaut werden. In einer Modifikation der oben beschriebenen Glühkerze wird das Heizelement 32 metallisch mit dem freien Ende des Kontaktfingers 33 und dem Verschlußstopfen 20 durch Diffusionsbindung verbunden. Dabei werden die Bauteile in einer Vakuumkammer untergebracht und der Kontaktfinger 33 und der Verschlußstopfen 20 in physikalischen und elektrischen Kontakt mit den jeweiligen Endabschnitten 35 des Heizelementes 32 gepreßt. Die Vakuumkammer wird anschließend evakuiert und ein Strom von einer Gleichstromquelle fließt zwischen der Elektrode 23 und dem Verschlußstopfen durch das Heizelement 32 zur Erhitzung der Vorrichtung. Die Anordnung ist so, daß die Temperatur der Baugruppe dabei auf einen Wert ansteigt, bei dem die Diffusion von Metall zwischen der Elektrode 23s dem Heizelement 32 und dem Verschlußstopfen 20 erfolgt, wodurch der Verschlußstopfen 20 und die Elektrode 23 an das Heizelement 32 gebunden werden. Bei einer praktischen Ausführungsform wurden zufriedenstellende Bindungen erzielt, wenn ein Strom von 10 A-zwischen der Elektrode 23 und dem Verschlußstopfen 8 Minuten lang fließen konnte, w obei die Vakuumkammer auf 10 Torr evakuiert war ·
2 2 4 6 09 - 11 - 57 664 27
Berlin, 14.01.81
Als weitere nicht dargestellte Alternative für das oben beschriebene Beispiel kann die Öffnung 19 den gleichen Durchmesser wie die übrige Bohrung in dem Teil 12 haben, wobei der Verschlußstopfen 20 mit Preßpassung an einer runden Scheibe sitzt. Die Scheibe ist selbst mit Preßpassung in der Öffnung 19 angeordnet, und wenn der Verschlußstopfen 20 und die Scheibe in die Öffnung 14 zur Herstellung des elektrischen Kontaktes mit dem Heizelement 32 eingesetzt werden, steht das Ende vom Teil 12 über die Scheibe und den Verschlußstopfen 20 vor. Das vorstehende Ende wird dann über den Verschlußstopfen 20 und die Scheibe gezogen, gesickt, gebogen oder geschweißt, um diese Teile in ihrer Lage zu sichern.

Claims (9)

1. Glühkerze für Verbrennungsmotoren mit einem hohlen länglichen Körper und einem feuerfesten elektrischen Heizelement, das in dein Körper an einem seiner Enden angeordnet ist, wobei das eine Ende des Körpers mit einer oder mehreren Bohrungen versehen ist, durch die das Heizelement mit dem Verbrennungsgemisch in Berührung steht, und eine durch den Körper verlaufende Elektrode vorgesehen ist, die mit dem Heizelement verbunden ist, gekennzeichnet dadurch, daß die Elektrode (23) aus zwei zueinander beweglichen elektrisch verbundenen Abschnitten (23 a; 23 b) besteht, durch die das Heizelement (32) gegen das eine Ende des aus zwei Teilen (11; 12) bestehenden hohlen Körpers gepreßt gehalten ist, wobei der Teil (12) mit mindestens einer Auslaßöffnung (22) versehen ist, die von der einen oder den mehreren Bohrungen (21) und dem Heizelement (32) in Richtung auf das andere Ende (17) des Teiles (12) einen Abstand aufweist und zu den Bohrungen (21) versetzt angeordnet ist.
2 24609 -13- 57 664 27
Berlin, 14.01.81
2· Glühkerze nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Abschnitte (23 a; 23 b) der Elektrode (23) elektrisch durch eine biegsame Kupferlitze (28) verbunden sind.
2 2 4 6 CT9 - 12 - 57 664 27
Berlin, 14.01.81
Erfindungsanspruch
3. Glühkerze nach Punkt T, gekennzeichnet dadurch, daß das Heizelement (32) ein gesintertes, elektrisch leitendes feuerfestes Verbundelement ist, das einen Mittelabschnitt (36) mit relativ hohem elektrischen Widerstand zwischen Endabschnitten (35) aus einem Metall mit einem relativ geringen elektrischen Widerstand aufweist·
4. Glühkerze nach Punkt 3, gekennzeichnet dadurch, daß zumindest der'Mittelabschnitt (36) des Heizelementes (32) aus einem Sintergemisch von Metall und einem Kerainikstoff besteht.
5. Glühkerze nach Punkt 4, gekennzeichnet dadurch, daß der Keramikstoff ein Metalloxid ist.
β.
Glühkerze nach Punkt 3, gekennzeichnet dadurch, daß die Endabschnitte (35) des Heizelementes (32) gleichfalls aus einem Sintergemisch eines Metalles und eines Keramikstoffes bestehen, wobei aber das Verhältnis von Metallmenge zur Keramikstoffmenge in jedem der Endabschnitte (35) größer als im Hittelabschnitt (36) ist.
7. Glühkerze nach Punkt 3$ gekennzeichnet dadurch, daß im wesentlichen ebene, gegenüberliegende Stirnflächen des Heizelementes (32)-zwischen ergänzend geformten Flächen der Elektrode (23) bzw. des hohlen Körpers in Berührung stehen.
8. Glühkerze nach Punkt 7, gekennzeichnet dadurch, daß die ergänzend geformte Fläche am unteren Teil (12) des hohlen Körpers durch ein steckbares vorgeformtes Teil gebildet und am unteren Teil (12) des hohlen Körpers angebracht ist.
9. Glühkerze nach Punkt 3} gekennzeichnet dadurch, daß eine wärme- und oxydationsbeständige im wesentlichen keine eingeschlossene Luft enthaltende Metallschicht zwischen den Endabschnitten (35) des Heizelementes (32) und den ergänzend geformten Flächen der Elektrode (23) und des unteren Teiles (12) des hohlen Körpers vorgesehen ist.
Hierzu 1 Seite Zeichnung"ea
DD79224609A 1978-10-03 1979-10-03 Gluehkerze fuer verbrennungsmotoren DD153720A5 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB7839024 1978-10-03
GB7915340 1979-05-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DD153720A5 true DD153720A5 (de) 1982-01-27

Family

ID=26269047

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DD79224609A DD153720A5 (de) 1978-10-03 1979-10-03 Gluehkerze fuer verbrennungsmotoren
DD79216006A DD147391A5 (de) 1978-10-03 1979-10-03 Elektrische gluehkerze fuer verbrennungsmotoren

Family Applications After (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DD79216006A DD147391A5 (de) 1978-10-03 1979-10-03 Elektrische gluehkerze fuer verbrennungsmotoren

Country Status (16)

Country Link
US (1) US4237843A (de)
AR (1) AR226041A1 (de)
AU (1) AU5091179A (de)
BR (1) BR7906227A (de)
CA (1) CA1137564A (de)
DD (2) DD153720A5 (de)
DE (1) DE2939638A1 (de)
ES (2) ES8101718A1 (de)
FR (1) FR2438173A1 (de)
HU (1) HU179733B (de)
IT (1) IT1193236B (de)
MX (1) MX147410A (de)
PL (1) PL218686A1 (de)
RO (2) RO78219A (de)
SU (1) SU1009282A3 (de)
TR (1) TR20454A (de)

Families Citing this family (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB2084247B (en) * 1980-08-23 1984-03-07 Kyoto Ceramic Glow plugs for use in diesel engines
US4418661A (en) * 1981-02-07 1983-12-06 Robert Bosch Gmbh Glow plug, particularly for diesel engine
WO1983001093A1 (en) * 1981-09-25 1983-03-31 Bailey, John, M. Glow plug having resiliently mounted ceramic surface-ignition element
US4545339A (en) * 1982-09-30 1985-10-08 Allied Corporation Glow plug having a conductive film heater
US4620512A (en) * 1982-09-30 1986-11-04 Allied Corporation Glow plug having a conductive film heater
US4425495A (en) 1982-12-10 1984-01-10 Morrison-Knudsen Company, Inc. Ignitor and enclosure structure
US4682008A (en) * 1985-03-22 1987-07-21 Jidosha Kiki Co., Ltd. Self-temperature control type glow plug
DE3817843A1 (de) * 1987-05-29 1988-12-08 Jidosha Kiki Co Gluehkerze fuer dieselmotoren

Family Cites Families (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1359514A (en) * 1917-09-28 1920-11-23 Cutler Hammer Mfg Co Ignition device
CH323710A (de) * 1953-10-07 1957-08-15 Bosch Gmbh Robert Glühkerze
US2996056A (en) * 1959-05-01 1961-08-15 Vierling Hans Apparatus for igniting fuel mixtures
US3749980A (en) * 1972-05-15 1973-07-31 Gen Electric Glow plug
US4107510A (en) * 1972-12-07 1978-08-15 C.A.V. Limited Starting aids for combustion engines
GB1447964A (en) * 1972-12-07 1976-09-02 Cav Ltd Starting aids for combustion engines
DE2604573A1 (de) * 1976-02-06 1977-08-11 Beru Werk Ruprecht Gmbh Co A Gluehdrahtkerze mit glasisolation und verfahren zu ihrer herstellung
DE2609294A1 (de) * 1976-03-06 1977-09-15 Bosch Gmbh Robert Verfahren zum befestigen eines gluehstiftes im gehaeuse einer gluehstiftkerze fuer brennkraftmaschinen
FR2368197A1 (fr) * 1976-10-14 1978-05-12 Eyquem Bougie de prechauffage
FR2368196A1 (fr) * 1976-10-14 1978-05-12 Eyquem Bougie de rechauffage

Also Published As

Publication number Publication date
MX147410A (es) 1982-11-30
ES484486A0 (es) 1980-12-16
CA1137564A (en) 1982-12-14
AU5091179A (en) 1980-04-17
RO78219A (ro) 1982-02-01
SU1009282A3 (ru) 1983-03-30
RO78221A (ro) 1982-02-01
FR2438173B1 (de) 1984-10-05
PL218686A1 (de) 1980-07-01
IT7926164A0 (it) 1979-10-02
BR7906227A (pt) 1980-06-03
AR226041A1 (es) 1982-05-31
US4237843A (en) 1980-12-09
DD147391A5 (de) 1981-04-01
TR20454A (tr) 1981-07-14
ES8101719A1 (es) 1980-12-16
IT1193236B (it) 1988-06-15
FR2438173A1 (fr) 1980-04-30
ES8101718A1 (es) 1980-12-16
DE2939638A1 (de) 1980-04-24
ES492478A0 (es) 1980-12-16
HU179733B (en) 1982-11-29

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69710160T2 (de) Keramische Glühkerze
DE19705372C2 (de) Zündkerze für eine Brennkraftmaschine
DE3342753C2 (de)
DE3607888C2 (de)
EP0049372B1 (de) Zündkerze für Brennkraftmaschinen
DD202937A5 (de) Gluehkerze fuer brennkraftmaschinen
DE2854071C2 (de) Zündkerze
DE2835236C2 (de) Glühstiftkerze für Brennkraftmaschinen
DE3701929A1 (de) Gluehkerze fuer eine dieselmaschine
DE3802233C2 (de)
DE3707814A1 (de) Gluehkerze fuer eine dieselmaschine
DE3132752A1 (de) Gluehkerzen fuer dieselmotoren
DE2729099C2 (de) Zündkerze mit verminderter Störwellenaussendung
EP1125475B1 (de) Keramische glühstiftkerze
DD153720A5 (de) Gluehkerze fuer verbrennungsmotoren
EP0857281B1 (de) Glühstiftkerze
DE19852785A1 (de) Keramische Glühstiftkerze
DE9321388U1 (de) Elektrisch isolierende gasdichte Durchführung mindestens eines elektrischen Leiters durch einen metallischen Mantel
DE3005557C2 (de) Zigarettenanzünder
DE3132814C2 (de) Zündkerze für Brennkraftmaschinen
DE1526775A1 (de) Starthilfe fuer Brennkraftmaschinen
EP0103775B1 (de) Glühkerze für Brennkraftmaschinen
DE4216008C5 (de) Vorwärmer für den Düsenstock eines Ölbrenners
DE3311487C2 (de)
EP1295067A1 (de) Glühstiftkerze