DD154163A3 - Glueh-und transportgestell - Google Patents

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DD154163A3
DD154163A3 DD21982580A DD21982580A DD154163A3 DD 154163 A3 DD154163 A3 DD 154163A3 DD 21982580 A DD21982580 A DD 21982580A DD 21982580 A DD21982580 A DD 21982580A DD 154163 A3 DD154163 A3 DD 154163A3
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transport
bearings
longitudinal
rolls
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Werner Weihrauch
Bernd Reichmann
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Werner Weihrauch
Bernd Reichmann
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H19/00Changing the web roll
    • B65H19/10Changing the web roll in unwinding mechanisms or in connection with unwinding operations
    • B65H19/12Lifting, transporting, or inserting the web roll; Removing empty core
    • B65H19/126Lifting, transporting, or inserting the web roll; Removing empty core with both-ends supporting arrangements
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D5/00Supports, screens or the like for the charge within the furnace
    • F27D5/0006Composite supporting structures

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Glueh- und Transportgestell fuer in Rollen gewickelte duenne empfindliche NE-Metallfolien, vorzugsweise Aluminiumfolien. Es soll in der Hoehe variierbar und in Gluehofen einsetzbar sein, schnell und ohne erheblichen manuellen Arbeitsaufwand zerlegt und aufgebaut werden koennen und eine Lagerung der Folienrollen gewaehrleisten, die Beschaedigungen derselben beim Be- und Entladen sowie waehrend jeglichen Transportes ausschliesst. Dies wird erreicht durch ein aus einem kompakten Unterteil und zerlegbaren Oberteilen bestehendes Glueh- und Transportgestell. Das Unterteil wird aus zwei Laengstraegern mit Fuessen, darauf angeordneten drei Quertraegern und drei oberen Laengstraegern gebildet. Alle Teile sind verschweisst. Die Oberteile bestehen jeweils aus zwei mit Fuessen versehenen Quertraegern sowie aus drei auf diesen aufgesetzten Laengstraegern. Die oberen Laengstraeger des Unterteils und die der Oberteile sind zwecks Lagerung von Folienrollen mit Aussen- und Innenlagern ausgeruestet,wobei diesen Lagern Tragrohre zugeordnet sind. Laengs- und Quertraeger weisen Eckverstaerkungen mit entsprechenden Bohrungen sowie Versteifungen auf.

Description

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Titel
Glüh- und Transportgestell
An?; end ling s gebiet der Erfindung
Die Anwendung des Glüh- und Transportgestells ist überall dort möglich und zweckmäßigj wo in Rollen gewickelte dünne empfindliche BE-Metsllfolien, vorzugsweise schmale Aluminiumfolien, sum Zv;ecke ihrer Weiterbearbeitung und anschließenden Versand transportiert werden müssen»
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Gestelle und Paletten, geeignet für Transportzwecke bzw. auch als Arbeitsunterlagen für die Beschickung von Öfen mit weiterzubehandelnden Materialien, sind in verschiedenartigsten Ausführimgsformen aus der Patentliteratur bekannt (B 65 D, 19/00 - 21/06; 81 β,·' 119).
Alle diese dort beschriebenen Gestelle, Paletten bzw. anderen Transport- und Stapelvorrichtungen weisen aber den großen Kachteil auf, daß zu Rollen gewickelte dünne empfindliche Materialien, vorzugsweise KE-Meta11folien» ohne mögliche Beschädigungen nicht transportiert werden können· -Die Nichteignung für Transportzwecke bezieht sich dabei nicht nur auf innerbetrieblichen Transport betreffs notwendiger We i-
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terbearbeitung solcher Folien,' sondern auch auf einen erforderlichen Versand per LKW oder Bahn. Allgemein ist ein Glüh- und Transportgestell bekannt, welches aus einem kompakten Rahmen "besteht« Dieses rechteckige Gestell mit Quer- und Seitenträgern weist auf den Seitenträgern Auflagerhöcker auf, auf welche in PoIienrollen eingesogene Tragrohre aufgelegt werden«, Zum Zwecke der Einsparung von Transportraum bswe auch Transportkapassitat können nach dem Besetzen eines solchen Gestells mehrere übereinander gestapelt werden, nachteilig wirkt sich "bei solchen Gestellen aus, daß bei nicht sachgemäßem Besetzen und bei unvermeid~ bar auftretenden Erschütterungen während des Transportes es ZM Beschädigungen der Folie kommt und dadurch ein erhöhter Schrottanfall· auftritt« Ein Versand von Polienrollen mit solchen Gestellen ist deshalb grundsätzlich nicht möglich, so daß sich daraus die !Notwendigkeit ergibt, die sum Versand vorgesehenen Rollen nochmals umzupacken, was zusätzliches Verpackungsmaterial und zusätzlichen Arbeitsaufwand bedeutet. ;
Ziel der Erfindung . : ·
Ziel der Erfindung ist ein zerlegbares Glüh- und Transportgestell für in Rollen gewickelte dünne empfindliche ME-Metallfolien, vorzugsweise Aluminiumfolien, mittels welchem Ausschuß durch Be- und Entlade«- sowie Transportschäden vermieden, Lager- und Transportraum »sowie notwendige Verpackungsmaterialien für den Versand eingespart werden und welches einfach, in seiner Handhabung ist»
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Jge g.en3iMd er Erfind un^
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Glüh- und Tranaportgestell für in Rollen gewickelte dünne empfindliche NE-Meta11folien, vorzugsweiße Aluminiumfolien, mit geringer Breite zu entwickeln, welches in seiner Höhen— auslegung variierbar ist, in Glühofen eingesetzt werden kann, schnell und ohne erheblichen manuellen Arbeitsaufwand zerlegbar ist und eine Lagerung der Folienrollen ermöglicht, die Beschädigungen derselben beim Be- und Entladen sowie während jeglichen Transports ausschließt.
Dies wird durch ein aus einem kompakten Unterteil, zerlegbaren Oberteilen und Tragrohren bestehendes Glüh- und Transportgestell erreicht. Das Unterteil besteht aus zwei Längsträgern mit Füßen, aus drei Querträgern sowie aus drei oberen Längsträgern mit zur Lagerung von Folienrollen dienenden Außen- und Innenlagern» Alle Einzelteile sind miteinander verschweißt, da Yersehraubungen bei Einsatz solcher Glüh- und Transportgestelle in Glühofen nicht mehr lösbar sind. Die Längsträger mit Füßen sind eckseitig verstärkt* Unterhalb der Längsträger sind entsprechend der Breite der Gabeln von zum Transport verwendeten Staplern zwecks deren Führung zwei Anschläge vorgesehen. Die zwei äußeren oberen Längsträger des Unterteils weisen ebenfalls Eckverstärkungen auf und oberhalb dieser Verstärkungen Fußführungen für das darauf anzuordnende Oberteil. Die Anordnung von drei Querträgern erfolgt deshalb, um einen Transport'des Glüh- und Transportgestells mit einem Gabelstapler sowohl in Quer- als auch in Längsrichtung zu ermöglichen* Die das Aufnahmevermögen der Glüh- und Transportgestelle vergrößernden und auf das Unterteil aufzusetzenden Oberteile bestehen aus jey/eils zwei mit Füßen verschweißten Quertregem sowie ausdrei auf diesen Querträgern aufgesteckten Längsträgern· Zwischen Querträger und Füße sowie unterhalb der Längs-
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träger sind Versteifungen vorgesehen, wobei erstere sowohl mit den Mßen als auch mit den Querträgern verschweißt sind, letztere dagegen nur mit den Längsträgern* Sowohl die Quer- als auch die Längsträger der Oberteile sind ebenfalls eckverstärkt, wobei die Querträger zur Aufnahme des mittelsten Längsträgers an dessen Auflegestellen zusätzliche Verstärkungen aufweisen. Alle Verstärkungen innerhalb der Oberteile sind mit Bohrungen versehen, wobei in die Bohrungen der Querträger Bolzen eingeschweißt sind, in welche die Längsträger mit ihren Bohrungen aufgesteckt werden» An den Längsträgern, der Oberteile sind wie beim Unter» teil zur Aufnahme von Tragrohren für die Folienrollen gleichfalls Außen- und Innenlager angeschweißt. Die Tragrohre bestehen aus einem äußeren Rohr, auf welches die Eülee mit aufgewickelter Folie aufgeschoben wird und aus. einem als Auflager vorgesehenen inneren Rohr, welches in das äußere Rohr eingeschweißt wircU Die Hülse und das äußere Tragrohr sind zum Zwecke des bündigen Aufsitzens ihrer Außenkanten gleichlang ausgebildet·
Die Anordnung der Lager an den Längsträgem kann versetzt .b2Wo aber auch vertikal übereinander erfolgen» Sie ist abhängig von der Länge bzw. Höhe beispielsweise vorhandener Glühöfen,,
Die an den Innenkanten der äußeren Längsträger von Unter- und Oberteilen bündig und parallel zueinander angeschweißten Außenlager bestehen aus einer mit einer Aussparung zur Aufnahme des Auflagerohres des Tragrohres versehenen Lagerplatte mit schwenkbarer Dekkelplatte und angeschweißtem Winkelblech, Die Deckelplatte ist mittels Verschraubung an der Lagerplatte befestigt und wird vorderseitig durch einen Sicherungsstift auf der Lagerplatte arretierte Fernerhin weist die Lagerplatte ein vorderes und hinteres Anschlagblech auf, wobei öas vordere als Fixierpunkt für
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den Sicherungsstift und sur Vermeidung der PoIienbeSchädigung durch die Deckelplatte dient, während das hintere Anschlagblech nur die letztere Punktion erfüllt, d. h. ein Bewegen der Deckelplatte über 180° hinaus zu verhindern, . Die auf den mittleren Längsträgern angeordneten Innenlager weisen ein auf den Längsträgern aufgeschweißtes lagerblech auf, auf welchem außenseitig jeweils eine analog der Außenlager ausgeführte Lagerplatte angeschweißt ist.
Ein seitliches Verschieben eines Tragrohres innerhalb der Lager und ein nachfolgendes mögliches Herausfallen werden dadurch vermieden, daß die Lagerplatten der Außen- und Innenlager gleichzeitig als Anschlagblech für das äußere Rohr des Trägrohres dienen und damit ein Beschädigen bzw, vollständiges Herausfallen der Polienrollen mit Beschädigungswirkungen verhindern· Alle Quer- und Längsträger sind vorteilhaft aus U«=Stahl gefertigt.
Die Erfindung soll an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden*
Die dazugehörigen Zeichnungen zeigen:
Pig. 1j Vorderansicht eines zusammengestellten Glüh- und Transportgestells; Seitenansicht eines Unterteils: Vorderansicht eines Unterteils.! Draufsicht eines Unterteils? Seitenansicht eines Oberteils; Vorderansicht eines Oberteils? Eckverbindung zwischen Quer- und Längsträger eines Oberteils im Schnitt;
Fige 8s Seitenansicht einer Lagerplatte eines Außen- und Innenlagers j
Pig. 2
Pig. 3
Pig. 4
Pig. 5
Pig. 6
Pig* 7
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Pig. 9ί Draufsicht auf eine Deckelplatte eines Außen- und Innenlagers;
FIg6 10: Vorderansicht eines Innenlagers; Pig. 11: Vorderansicht eines gelagerten Tragrohres einschließlich Hülse mit Folienrolle«
Wie aus Figo' -1 ersichtlich, besteht das Glüh- und Transportgestell aus einem kompakten Unterteil und einem oder mehreren Oberteilen. Das Unterteil als auch die Oberteile sind vorteilhafterweise aus U-Profilträgern gefertigt. Die Größe der Glüh- und Transportgestelle, höhen- und längenbesogen, richtet sich nach der Größe der -zu .transportierenden Aluminium-Polienrollen und nach der Größe der zur Verfügung stehenden Glühaggregate. : Nachfolgend wird ein Glüh- und Transportgestell beschrieben, mittels welchem zwölf Stück Aluminium-Polienrollen, beispielsweise von 300 mm Breite und einem Gewicht von je 100 kg, gestapelt, transportiert und ge~- glüht werden. .
In Pig. 2 bis 4 ist das Unterteil eines solchen Glüh» und Transportgestells dargestellt« Das Unterteil besteht aus zwei mit Püßen 2 versehenen Längsträgern T,' welche unterhalb zur Führung von Gabelstaplergabeln für den Transport Anschläge 7 aufweisen, Beidseitig sind die Längsträger 1 verstärkt* Auf den Längsträger!! 1 sind drei Querträger 3 und auf diesen wiederum drei obere Längsträger 4 angeordnet« Alle Träger 1; 3 und 4 sind miteinander verschweißt und bilden ein kompaktes Unterteil." Die beiden äußeren oberen Längsträger 4 weisen endseitig Eckverstärkungen 8 auf, auf welchen oberhalb Fußführungen 9 zur Aufnahme von Püßen 11 der Oberteile vorgesehen sind* An den oberen Längsträgem 4 sind fernerhin Außenlager 5 bzw. Innenlager 6 angeschweißt. · Wie au3 Pig« 5 und 6 ersichtlich, bestehen das oder
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die auf das Unterteil aufzusetzenden Oberteile aus zwei mit Füßen 11 versehenen Querträgern 10, auf welche drei längsträger 13 aufgesteckt werden. Alle Quer- und Längsträger 10 und 13 weisen Eckverstärkungen .14 auf, und die äußeren Längsträger I3 sind oberhalb dieser Eckverstärkungen 14 zusätzlich mit Fußführungen 9 ausgerüstet. Die Eckverstärkungen 14 der Quer- und Längsträger 10; I3 der Oberteile sind gemäß Pig. 7 mit Bohrungen 15; I7 versehen, wobei in die Bohrungen 15 der Querträger 10 Bolzen 16 eingeschweißt sind. In diese eingeschweißten Bolzen 16 v/erden die Längsträger I3 mit ihren Bohrungen eingesteckt. Zwischen den Querträgern 10 und den Füßen sowie innenseitig unterhalb der Eckverstärkungen 14 der Längsträger I3 sind Versteifungen 12 angeschweißt. JIn den Innenkanten der äußeren Längsträger 4 des ,Unterteils sowie der äußeren Längsträger -13 des oder der Oberteile sind, wie aus Fige 2 bis 6 ersichtlich, bündig die Außenlager 5 und an den mittleren Längsträgern 4; 13 die Innenlager 6 angeschweißt.
Um die Höhe des Glüh- und Transportgestells zu beschränken, sind bei dessen voller Auslastung die.Außen- und Innenlager 5; 6 auf den Längsträgern 4? 13 untereinan-" der versetzt angeschweißt, wodurch auch die Folienrollen versetzt gelagert werden.
Die weiterhin sur Lagerung der Folienrollen notwendigen Tragrohre 18 bestehen gemäß Fige 11 aus einem äußeren Rohr 19 und einem Auflagerohr 20. Beide sind miteinander \e?schweißt. Das äußere Rohr 19 ist in seiner Länge so bemessen, daß es mit der Hülse 30 bündig abschließt.
Wie in Fig· 8 bis .10 dargestellt, bestehen die Außenlager 5 aus einer rechteckigen mit einer Aussparung 22 versehenen Lagerplatte 21, einer mittels einer Verschraubung 25 an dieser Lagerplatte 21 befestigten Deckelplatte 23 mit vorderen und hinteren Anschlagblechen 2?5 28 sowie aus einem Winkelblech 24 und
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dem Sicherüngsstift 26. Der Aufbau der Innenlager .6 ist analog aera der Außenlager 5. Ein Unterschied besteht nur darin, daß die Lagerplatten 21 auf einem an den mittleren Längsträgern 4; 13 aufgeschweißten Lagerblech 29 angeschweißt sind.
Die beispielsweise von einer Aufwickelwelle einer Trennmaschine oder eines Rollenschneiders abgenommene Folienrolle mit entsprechenäer Hülse 30 wird mit einem aus dem Auflagerohr 20 und dem Süßeren Rohr 19 bestehenden Tragrohr 18 versehen. Da das äußere Rohr 19 in seiner Länge mit der der Hülse 30 übereinstimmt, kann die Folienrolle rein optisch genau mittig auf das Tragrohr 18 aufgelegt werden. Mit Hilfe eines Anschlagmittels wird die so aufgelegte Folienrolle zum Glüh- und Transportgestell befördert und zunächst dort in die aus Außen- und Innenlager 5» 6 bestehende Lagerung des Untergestells eingehängt. Um eine Beschädigung der Folienrolle beim Einhängen au vermeiden, soll das Anschlagmittel der Länge des Auflagerohres 20 des Tragrohres 18 so angepaßt sein, daß die Arme des An-1 schlagmittels beim Besetzen des Untergestells ,sich außerhalb der Außen- und Innenlager 5» 6befindeno Nachdem das Auflagerohr 20"in den Aussparungen 22 der Lagerplatten 21 des Außen- und Innenlagers 5; 6 aufgelegt ist, wird das Anschlagmittel entfernt und nun beidseitig die Deckelplatten 23 bis zum vorderen Anschlagblech 27 bewegt und durch den' Sicherungsstift 26 mit der Lagerplatte 21 befestigt. Dadurch wird beim Transport die Gefahr ausgeschlossen, daß das Tragrohr bei Erschütterungen sich aus der Aussparung 22 der Lagerplatten 21 der Außen- und 'Innenlager 5» 6 hebt» Durch die Anschlagbleche 27» 28 wird eine mögliche Bewegung der Deckelplatte 23 über 180° hinaus, verbanden mit einer Beschädigung der Folienrolle, vermieden. Eine Beschädigung der Folie'am Gestell selbst durch seitliches Verschieben des Tragrohres 18 oder
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sogar durch Herausfallen der Folienrolle ist deshalb nicht möglich, weil die ,Lagerplatten 21 der Außen- und In&enlager 5; 6 aufgrund der Ausbildung des Tragrohres 18 als Anschlagblech für dessen äußeres Rohr 19 dienen.
Nachdem in das Untergestell auf gleiche Art und Weise drei weitere Folienrollen eingehängt Avurden, wird auf diesem besetzten Untergestell manuell ein Obergestell aufgebaut« Dazu werden in die Fußführungen 9 der äußeren •Längsträger 4 die Füße 11 der Querträger 10 eingesetzt und„die Querträger 10 durch Längsträger 13 verbunden. Die Verbindung wird einfach dadurch hergestellt, daß die vorgesehenen Bohrungen I7 dieser Längsträger 13 in die in den Eckverstärkungen 14 der Querträger 10 durch Verschweißung bef.estigten Bolzen 16 eingeführt v/erden« Dabei dienen die Versteifungen 12 an den Längsträgern 13 zur Stabilisierung. Nun erfolgt analog dem Untergestell die Beladung mit entsprechenden Folienrollen und deren Sicherung. In Abhängigkeit der Ofenhöhe und der notwendigen Standfestigkeit der Glüh- und Transportgestelle erfolgt der Aufbau und das Besetzen weiterer Oberteile. . -
Ein so mit zwölf Folienrollen besetztes, aus einem Unter- und zwei Oberteilen bestehendes Glüh™ und Iransportgestell wird mittels eines Gabelstaplers zum Beschickungsviagen des Glühofens transportiert und auf diesen abgesetzt. Nach erfolgtem Glühprozeß der Aluminiumfolie wird das oder die Glüh- und Transportgestelle entweder zur weiteren Veredlung an die entsprechenden Maschinen transportiert bzw. direkt zum Versand gebracht. Bei au erfolgendem Versand wird jedes Glüh- und Transportgestell mittels Bandeisen, welches- über die überstehenden Tragrohre 18 gelegt wird, stoßgesichert, Bei Rücklieferung der Gestelle werden zwecks Einsparung von Transportraum die Oberteile zerlegt«.
219 82 5 ίο
Die Erfindung zeichnet sich durch eine Vielzahl vpn Vorteilen aus. Ein wesentlicher Vorteil besteht darin, daß Beschädigungen von Folienrollen "beim Be- und Entladen sowie während den Transportes nicht möglich sind. Dadurch wird der Anfall von NE-Metallschrott, der wiederum entsprechende Aufarbeitungskosten beansprucht, vermieden.
Weiterhin ist von Vorteil, daß die Folie nach Durchlauf aller notwendigen Arbeitsgänge auf diesem Gestell zum Versand gebracht werden kann, wodurch zusätzlicher Arbeitsaufwand für erforderliches Umpacken der Folie und notwendiges Verpackungsmaterial eingespart werden. Beim Rücktransport solcher Glüh- und Transportgestelle wird aufgrund des' möglichen einfachen Zerlegens der Oberteile wichtiger Transportraum eingespart« Dieser Vorteil bewirkt auch innerbetrieblich eine Lagerplatzeinsparung.
Da auf ein Unterteil mehrere Oberteile aufgesetzt und diese in ihrer Breite variiert werden können, ist das Glüh- und Transportgestell an eine Vielzahl von Glühofentypen a-ngleichbar. ..·

Claims (5)

1. &lüh- und Transportgestell für in Rollen gewickelte dünne empfindliche NE-Metallfolien, bestehend aus rahmenartig zusammengesetzten und mehrfach übereinander stapelbaren kompakten, mit Versteifungen und Verstärkungen versehenen Teilen, gekennzeichnet dadurch, daß auf einem aus zwei Längsträgern (1) mit Füßen (2) und darauf angeordneten drei Querträgern (3) sowie aus drei oberen Längsträgern (4) mit an den Innenkanten der beiden äußeren Längsträger (4) bündigen·Außenlagern (5) bzw. auf Lagerblechen (29) des mittleren Längsträgers (4) angebrachten Innen-• lagers (6) bestehenden Unterteil ein Oberteil oder mehrere zerlegbare Oberteile aus zwei Querträgern (10) mit.Füßen (11) und drei gleichfalls mit Außen- und Innenlagern (5; 6) bestückten Längsträgern (13)» wobei die Querträger (10) eingeschweißte Bolzen (16) in den Bohrungen (15) und die Längsträger (13) nur die Bohrungen (17) aufweisen, aufgesetzt sind.
2. Vorrichtung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der Längsträger (1) Anschläge (7) angeordnet sind.
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Erfindungsanspruch
3. Vorrichtung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß den Außen- und Innenlagern (5; 6) des Unterteils als auch der Oberteile Tragrohre (18), bestehend aus einem Auflagerohf (20) und einem äußeren Rohr (19), welche miteinander verschweißt sind, zugeordnet sind.
4. Vorrichtung nach Punkt 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das äußere Rohr (19) des Tragrohres (18) der Länge der Hülsen (30) der zu transportierenden Folienrollen entspricht.
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5. Vorrichtung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Außen- und Innenlager (5I 6) aus einer rechteckigen mit einer Aussparung (22) versehenen Lagerplatte (21), einer mittels einer Verschraubung (25).an dieser Lagerplatte (21) befestigten Deckelplatte (23) mit vorderen und hinteren Anschlagt» lechen (27; 28) sowie aus einem Winkelblech (24) mit Sicherungsstift (26) bestehen.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
DD21982580A 1980-03-21 1980-03-21 Glueh-und transportgestell DD154163A3 (de)

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