DD154209A1 - Zugeinrichtung fuer schienenfahrzeuge - Google Patents

Zugeinrichtung fuer schienenfahrzeuge Download PDF

Info

Publication number
DD154209A1
DD154209A1 DD80225086A DD22508680A DD154209A1 DD 154209 A1 DD154209 A1 DD 154209A1 DD 80225086 A DD80225086 A DD 80225086A DD 22508680 A DD22508680 A DD 22508680A DD 154209 A1 DD154209 A1 DD 154209A1
Authority
DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
base plate
housing
spring
support plate
tension element
Prior art date
Application number
DD80225086A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Friedrichs
Peter Fabel
Kurt Rommerskirchen
Hermann Haarkoetter
Ulrich Coenes
Original Assignee
Hans Friedrichs
Peter Fabel
Kurt Rommerskirchen
Hermann Haarkoetter
Ulrich Coenes
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hans Friedrichs, Peter Fabel, Kurt Rommerskirchen, Hermann Haarkoetter, Ulrich Coenes filed Critical Hans Friedrichs
Publication of DD154209A1 publication Critical patent/DD154209A1/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G9/00Draw-gear
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G9/00Draw-gear
    • B61G9/20Details; Accessories
    • B61G9/22Supporting framework, e.g. cradles; Spring housings

Landscapes

  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Vending Machines For Individual Products (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)
  • Fluid-Damping Devices (AREA)
  • Lubricants (AREA)
  • Automotive Seat Belt Assembly (AREA)
  • Regulating Braking Force (AREA)
  • Information Transfer Systems (AREA)
  • Springs (AREA)
  • Seats For Vehicles (AREA)
  • Medicines Containing Material From Animals Or Micro-Organisms (AREA)
  • Platform Screen Doors And Railroad Systems (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Abstract

Die Erfindung findet Anwendung bei der Aufnahme von Zugkraeften bei Schienenfahrzeugen. Waehrend das Ziel der Erfindung in der Vereinfachung der Montage und in einer Erhoehung der Standzeit derselben zu sehen ist, besteht die Aufgabe darin, eine Zugeinrichtung der gattungsgemaessen Art zu schaffen, bei der Feder und Gehaeuse als kompaktes, einbaufertiges Gebilde unter einfachem Aufschieben auf die Zugstange mit der Stuetzplatte zusammengefuegt werden koennen. Dieses wird im wesentlichen dadurch erreicht, dass die Feder einerseits an der Innenflaeche einer vorderen, gegen die Stuetzplatte anlegbaren Grundplatte und andererseits, insbesondere bei noch nicht montierter Mutter, ueber das Zugelement an einem einwaerts gerichteten Kragen des zugfest mit der Grundplatte verbundenen Gehaeuses unter Vorspannung abgestuetzt ist.

Description

22 5 Q 06-^- Berlin, den 10. 2. 81
57 678 26
Zugein rich tune} für Schienenfahrzeuge Anwendungsgebiet der Erfindung
. Die Erfindung findet Anwendung bei der Aufnahme von Zugkräften bei Schienenfahrzeugen,
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
1^ Bekannt ist eine Zugeinrichtung für Schienenfahrzeuge, im wesentlichen bestehend aus einer am Fahrzeug anschließbaren Stützplatte, einer die Stützplatte durchdringenden Zugstange und einer Feder, vorzugsweise einer Reibungsfeder, wobei die Zugstange an ihrem vorderen Ende einen Kupplungskörper und an ihrem hinteren Ende eine unter Anordnung eines Zugelementes mit der Feder zusammenwirkende Mutter aufweist, und die äußere Mantelfläche der Feder von einem Gehäuse umgeben ist.
Zugeinrichtungen mit den vorgenannten Merkmalen sind durch die Druckschrift der Ringfeder G.m.b.H. , Krefeld (3RD) "Mitteilungen aus dem Konstruktionsbüro 1/78" bekannt. Bei diesen Zugeinrichtungen sind die Stützplatte und das Gehäuse über eine Schraubenanordnung miteinander verbunden. Die innerhalb des Gehäuses befindliche Reibungsfeder liegt gegen die Stützplatte an und erhält ihre Vorspannung über das Zugelement durch die auf der Zugstange gehaltene Mutter. Die fahrzeugseitige Montage einer solchen Zugeinrichtung erfolgt als bauliche Einheit durch Befestigen der Stützplatte am Trägerwerk des Fahrzeuges.
10. 2. 81 57 678 26
2 2 5 0 8 6
Gemäß dem weiter zum Stand der Technik gehörenden UIC-Merk blatt 520 sind die Stützplatte und die Zugstange standardi sierte Bauteile, wobei die Wahl der Feder freigestellt wird,, Die in Verbindung mit diesen standardisierten Bautei len in der Praxis gebräuchlichen Gummifedern haben nachtei lig eine vergleichsweise geringe Lebensdauer und reichen bei den gestiegenen Fahrzeuggevvichten hinsichtlich ihres Arbeitsvermögens nicht aus»
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, eine Zugeinrichtung für Schienenfahrzeuge so auszubilden, daß die Montage derselben vereinfacht und die Standzeit erhöht wird.
Dj3j~xleciung des Wesens der
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Zugeinrichtung der gattungsgemäßen Art zu schaffen, wobei Feder und Gehäuse als kompaktes, einbaufertiges Gebilde unter einfachem Aufschieben auf die Zugstange mit der beispielsweise nach UIC-Merkblatt 520 gestalteten Stützplatte zusammengefügt werden können«
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Feder einerseits an der Innenfläche einer vorderen, gegen die Stützplatte anlegbaren Grundplatte und andererseits, insbesondere bei noch nicht montierter Mutter, über das Zugelement an einem einwärts gerichteten Kragen des zugfest mit der Grundplatte verbundenen Gehäuses unter Vorspannung abgestützt ist.
ICV 2. 81 57 678 26
225086
Bei der erfindungsgemäßen Zugeinrichtung sind vorteilhaft die Feder und das Gehäuse zu einem einbaufertigen, die Vorspannung für die Feder enthaltenden Gebilde vereinigt. Die derartige Federkapsel kann freizügig verwendet, das heißt allen in der Praxis gebräuchlichen Stützplatten, z. B. nach UIC-Merkblatt 520 oder einem fahrzeugseitigen Träger, nachgeschaltet werden» Dazu wird die Federkapsel lediglich auf die Zugstange geschoben und gegen die Stützplatte angelegt, wobei durch nachfolgendes Aufschrauben und Anziehen der Mutter nur um den Bruchteil einer Umdrehung die Vorspannung der Feder über die Grundplatte auf die Stützplatte wirksam wird. Dieser Zusammenbau von Stützplatte und Federkapsel ist bei der Erstausrüstung und in Ersatzfällen, beispielsweise Wegfall der Gummifeder, in günstiger Weise bei im Fahrzeug angeschlossener Stützplatte möglich. Ein Ausbau der vorgespannt bleibenden Federkapsel kann gleichfalls unter Belassen der Stützplatte erfolgen. Auch bei einem schnell durchführbaren Tausch der Zugstange, z. B. bei größerem Verschleiß, bleibt die Federkapsel in ihrer Vorspannung unverändert.
Eine fertigungstechnisch besonders rationelle, die Vorspannkraft der Feder aufnehmende und im übrigen absolut dichte Verbindung zwischen der Grundplatte und dem Gehäuse wird nach einer Ausgestaltung der Erfindung dadurch erreicht, daß die Grundplatte und das Gehäuse durch Schweißen miteinander verbunden sind.
Zum Erzielen einer definierten Anordnung der Zugstange besteht eine nächste Ausführungsform der Erfindung darin, daß die Grundplatte die Zugstange im Sinne einer Führung auf-
10. 2. 81 57 678 26
225086
nimmt. Diese. Führung erleichtert den Zusammenbau von Zugstange und Federkapsel und stellt die Funktion der Zugeinrichtung im Betrieb auch dann sicher» wenn die Stützplatte keine oder nur eine unzureichende Führung für die Zugstange aufweist* .
Vor allem im Hinblick auf eine bessere Stabilisierung des Zugelementes und der daran abgestützten Feder beim Arbeitshub der Zugeinrichtung ist gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung vorgesehen, daß die Grundplatte einen rohrförmigen Ansatz aufweist und über diesen Ansatz eine Führung für das Zugelement bildet. Bei dieser Führung kann der mit entsprechender Länge ausgeführte rohrförmige Ansatz der Grundplatte unmittelbar die äußere Umfangsflache des Zugelementes erfassen. Eine andere Gestaltungsmöglichkeit der Führung besteht in einem teleskopartigen Zusammenfügen des rohrförmigen Ansatzes der Grundplatte und einer in oder auf diesem Ansatz angeordneten Verlängerung des Zugelementes.
Für eine direkte Einleitung der beispielsweise beim Durchfahren eines Gleisbogens auftretenden Querkräfte in das Fahrzeuguntergestell sieht eine weitere Ausgestaltung nach der Erfindung vor, daß die Grundplatte in der Horizontalen eine der entsprechenden Abmessung des Einbauraumes für die Zugeinrichtung angeglichene Breite aufweist und über ihre vertikalen Seitenflächen gegen die den Einbauraum seitlich begrenzenden Flächen anliegt»
Um eine, auch bei der Montage nützliche senkrechte Abstützung für die Federkapsel zu schaffen, liegt es ferner im Wesen der Erfindung, daß die Grundplatte mit einem gegen
10. 2. 81 57 678 26
225 0 88
einen horizontalen Flansch der Stützplatte anliegenden Steg versehen ist.
Nach einer erfindungsgemäßen Weiterbildung weist die Grundplatte an ihrer der Stützplatte zugewandten Außenfläche eine vertikal angeordnete Nut auf. Diese Nut erbringt vorteilhaft ein unmittelbares Abführen von Feuchtigkeit, die möglicherweise an der Durchtrittsstelle der Zugstange durch die Stützplatte oder zwischen dieser Platte und der Grundplatte anfällt.
Im Sinne optimaler Eigenschaften der Federkapsel im Betrieb besteht eine ergänzende Ausführungsform der Erfindung darin, daß das Zugelement und das Gehäuse im hinteren Bereich der Zugeinrichtung im Sinne einer Führung ausgebildet sind*
Zum Erzielen einer noch besseren, bereits durch die nachstehend genannten, labyrinthartig wirkenden Führungen gegebenen inneren Abschirmung der Feder gegen Staub und Feuchtigkeit sowie im Hinblick auf ein besonders leichtgängiges Zusammenwirken dieser Führungen ist nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, daß innerhalb der jeweiligen Führung - zwischen der Grundplatte mit dem rohrförmigen Ansatz und der Zusatzstange j zwischen der Grundplatte mit dem rohrförmigen Ansatz und dem Zugelement; zwischen dem Zugelement und dem Gehäuse - eine zugleich dem Abdichten dienende Gleitbuchse angeordnet ist.
Um auch bei einer kurzen Baulänge der Zugstange eine möglichst lange Feder mit entsprechend großem Arbeitsvermögen einsetzen zu können, empfiehlt sich eine Anordnung der
10. 2. 81 57 678 26
Mutter innerhalb der Federkapsel, deren Zugelement dann topfartig gestaltet ist« Eine dabei erforderliche Montageöffnung für die Mutter im hinten liegenden Boden des Gehäuses kann mittels einer über den Gehäuseboden gestülpten Verschlußkappe dicht abgedeckt werden, wobei ein übliches Spannband diese Kappe hält« Ein alternatives Merkmal gemäß aer Erfindung, wonach der einwärts gerichtete Kragen des Gehäuses zur Aufnahme eines das Gehäuse dicht verschließenden Deckels ausgebildet ist, erlaubt einen besonders einfach gestalteten Deckel und dessen Befestigung ohne separate Teile«
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1: eine Zugeinrichtung im Längsschnitt in unbelasteter und in maximal belasteter Stellung;
Fig. 2:
p. ~ jeweils die Hälfte von weiteren Zugeinrichtungen;
Fig. 4: die Vorderansicht der Einrichtung nach Fig. 1 unter Weglassen der Zugstange 7 und der Stützplatte 2.
Die Zugeinrichtungen gemäß den Fig. 1 bis 3 enthalten eine als Reibungsfeder mit ineinandergreifenden konischen Ringen ausgebildete Feder 1. Diese Feder 1 ist unter Vorspannung über ihr vorderes Ende gegen die Innenfläche 3a einer Grund-
10. 2. 81 57 678 26
225086
platte 3 und bei noch nicht montierter Mutter 4 über ihr hinteres Ende unter Anordnung eines Zugelementes 5 gegen einen einwärts gerichteten Kragen 6a eines Gehäuses 6 abgestützt, welches die Mantelfläche der Feder 1 umgibt. Zur Aufnahme der Federvorspannung sind die Grundplatte 3 und das Gehäuse 6 zugfest, in den vorliegenden Beispielen durch Schweißen, miteinander verbunden«
Entsprechend den Fig. 1 bis 3 liegt die jeweilige Grundplatte 3 gegen eine Stützplatte 2 an, die über einen horizontalen Flansch 2a am Fahrzeug angeschraubt werden kann. Die Stützplatte 2 wird von einer Zugstange 7 durchdrungen, die vorn einen Kupplungskörper 7a, beispielsweise den gezeigten Gabelkopf zum gelenkigen Aufnehmen eines Zughakens, und hinten die Mutter 4 aufweist. Die Mutter 4 arbeitet über das Zugelement 5 mit der Feder 1 zusammen, deren Vorspannung durch Anziehen der Mutter 4 nur um den Bruchteil einer Umdrehung über die Grundplatte 3 auf die Stützplatte 2 wirksam wird« Zwischen dem Zugelement 5 und dem Kragen 6a des Gehäuses 6 kann dann (siehe Fig. 1, obere Hälfte) ein kleiner Abstand bestehen.
Die Grundplatten 3 sind jeweils mit einem rohrförmigen Ansatz 3b versehen, aer bei Fig. 1 nahe der Zugstange 7 und gemäß den Fig. 2 und 3 von der Zugstange 7 entfernt angeordnet ist. Durch das teleskopartige Zusammenwirken des rohrförmigen Ansatzes 3b mit einer Verlängerung 5a des Zugelementes 5 (Fig. 1 und Fig. 2) oder der äußeren Umfangsflache des Zugelementes 5 (bei Fig. 3) wird dieses Element 5 stabilisiert. Weiter nimmt die jeweilige Grundplatte 3 die Zugstange 7 im Sinne einer Führung auf. Dazu dient in der
10, 2. 81 57 678 26
225086
Gestaltung nach Fig. 1 ebenfalls der rohrförmige Ansatz 3b, In den Ausführungen nach den Fig, 2 und 3 haben die Grundplatten 3 eine entsprechende Erstreckung in Längsrichtung, Im übrigen sind bei den Zugeinrichtungen gemäß den Fig. 2 und 3 das Zugelement 5 und das Gehäuse 6, wie ersichtlich, im Sinne einer Führung ausgebildet.
Innerhalb der vorbezeichneten Führungen ist jeweils eine Gleitbuchse 9 angeordnet, die neben einem leichtgängigen Zusammenwirken dieser Führungen für eine gegen Staub und Feuchtigkeit zuverlässige Abschirmung der Feder 1 sorgt. Diese Abschirmung kann durch einen in Fig, I gezeigten Balg 10, der an dem rohrförmigen Ansatz 3b der Grundplatte 3 und an dem Zugelement 5 befestigt ist, zusätzlich gesichert werden. In diesem Sinne wirkt auch eine Ringnut 3g im rohrförmigen Ansatz 3b der Grundplatte 3, die gegebenenfalls von der Verlängerung 5a des Zugelementes 5 abgeschabte Verunreinigungen an der Gleitbuchse 9 aufnimmt. Die Gleitbuchse 9 zwischen der Grundplatte 3 und der Zugstange 7 wird in allen Fällen durch eine Nut 3f in der Außenfläche 3e der Grundplatte 3 von Feuchtigkeit weitgehend freigehalten, wobei diese Nut 3f gemäß den Fig, 2 und 3 über Bohrungen 3h mit dem Raum zwischen der Zugstange 7 und dem rohrförmigen Ansatz 3b hinsichtlich einer Entwässerung in Verbindung steht.
Die Grundplatte 3 der Zugeinrichtung nach Fig. 1 weist (siehe Fig, 4) in der Horizontalen eine der entsprechenden Abmessung des Einbauraumes angeglichene Breite auf und liegt über ihre vertikalen Seitenflächen 3c gegen die den Einbauraum seitlich begrenzenden Flächen 8 an. Im Fahrbetrieb auftretende Querkräfte werden dadurch direkt in das Untergestell eingeleitet. Die Grundplatte 3 der in den Fig. 2 und 3 gezeigten
10, 2. 81 57 678 26
225086
Zugeinrichtungen kann entsprechend ausgebildet sein. Wird auf eine solche Verbreiterung der Grundplatte 3 verzichtet, so erfolgt die Querkrafteinleitung über die großflächige, mit Federvorspannung beaufschlagte Anlage der Grundplatte 3 an der Stützplatte 2.
Des weiteren ist in den Fig. 1 und 4 mit strichpunktierten Linien ein Steg 3d an der Grundplatte 3 dargestellt, wobei der Steg 3d gegen den horizontalen Flansch 2a der Stützplatte 2 anliegt. Diese Abstützung erleichtert das Anbringen der Federkapsel und wirkt als Verdrehsicherung. Die in Fig. 4 ebenfalls strichpunktiert gezeigten vier Bohrungen in der Grundplatte 3 sind für den Fall vorgesehen, in dem eine Schraubverbindung zwischen der Grundplatte 3 und der Stützplatte 2 gewünscht wird.
Eine Montageöffnung im Boden des Gehäuses 6 für die innerhalb des Zugelementes 5 angeordnete Mutter 4 ist gemäß den Fig. 1 und 2 durch eine über den Gehäuseboden gestülpte Verschlußkappe 11 mit Spannband 11a dicht abgedeckt. Nach Fig. nimmt der entsprechend gestaltete Kragen 6a des Gehäuses 6 einen.Deckel 6b auf, der ebenfalls das Gehäuse 6 dicht verschließt.
Anhand von Fig. 1 wird hinsichtlich der Arbeitsfunktion der Zugeinrichtung bemerkt, daß eine über den Kupplungskörper 7a mit daran angeschlossenem Zughaken eingeleitete Zugkraft über Zugstange 7, Mutter 4, Zugelement 5, Feder 1, Grundplatte 3 und Stützplatte 2 in das Fahrzeuguntergestell eingeleitet wird.

Claims (10)

10. 2. 81 57 678 26 22508S - ίο - E r f χ η d ujt g s a η sp ru c h
1, Zugeinrichtung für Schienenfahrzeuge, im wesentlichen bestehend aus einer am Fahrzeug anschließbaren Stützplatte, einer die Stützplatte durchdringenden Zugstange und einer Feder, vorzugsweise einer Reibungsfeder, wobei die Zugstange an ihrem vorderen Ende einen Kupplungskörper und an ihrem hinteren Ende eine unter' Anordnung eines Zugelementes mit der Feder zusammenwirkende Mutter aufweist, und die äußere Mantelfläche aer Feder von einem Gehäuse umgeben ist, gekennzeichnet dadurch, daß die Feder (1) einerseits an der Innenfläche (3a) einer vorderen, gegen die Stützplatte (2) anlegbaren Grundplatte (3) und andererseits - insbesondere bei noch nicht montierter Mutter (4) - über das Zugelement (5) an einem einwärts gerichteten Kragen (6a) des zugfest mit der Grundplatte (3) verbundenen Gehäuses (6) unter Vorspannung abgestützt ist.
2. Zugeinrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Grundplatte (3) und das Gehäuse (6) durch Schweißen miteinander verbunden sind.
•3* Zugeinrichtung nach Punkt 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Grundplatte (3) die Zugstange (7) im Sinne einer Führung aufnimmt.
4. Zugeinrichtung nach einem der Punkte 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß die Grundplatte (3) einen rohrförmigen Ansatz (3b) aufweist und über diesen Ansatz (3b)
10. 2. 81 57 678 26
225086
— 11 —
eine Führung für das Zugelement (5) bildet.
5. Zugeinrichtung nach einem der Punkte 1 bis 4, gekennzeichnet dadurch, daß die Grundplatte (3) in der Horizontalen eine der entsprechenden Abmessung des Einbauraumes für die Zugeinrichtung angeglichene Breite aufweist und über ihre vertikalen Seitenflächen (3c) gegen die den Einbauraum seitlich begrenzenden Flächen (8) anliegt,
6. Zugeinrichtung nach einem der Punkte 1 bis 5, gekennzeichnet dadurch, daß die Grundplatte (3) mit einem gegen einen horizontalen Flansch (2a) der Stützplatte (2) anliegenden Steg (3d) versehen ist.
7. Zugeinrichtung nach einem der Punkte 1 bis 6, gekennzeichnet dadurch, daß die Grundplatte (3) an ihrer der Stützplatte (2) zugewandten Außenfläche (3e) eine vertikal angeordnete Nut (3f) aufweist.
8. Zugeinrichtung nach einem der Punkte 1 bis T, gekennzeichnet dadurch, daß das Zugelement (5) und das Gehäuse (6) ira hinteren Bereich der Zugeinrichtung im Sinne einer Führung ausgebildet sind.
9. Zugeinrichtung nach einem der Punkte 3 bis 8, gekennzeichnet dadurch, daß innerhalb der jeweiligen Führung (nach Punkt 3) zwischen der Grundplatte (3) mit dem rohrförmigen Ansatz (3b) und der Zugstange (7) ; (nach Punkt 4) zwischen der Grundplatte (3) mit dem rohrförmigen Ansatz (3b) und dem Zugelement (5); (nach Punkt 8) zwischen dem Zugelement (5) und dem Gehäuse (6) - eine zugleich
10. 2. 81 57 678 26
2250
- 12 -
dem Abdichten dienende Gleitbuchse (9) angeordnet ist.
10. Zugeinrichtung nach einem der Punkte 1 bis 9, gekennzeichnet dadurch, daß der einwärts gerichtete Kragen (6a) des Gehäuses (6) zur Aufnahme eines das Gehäuse (6) dicht verschließenden Deckels (6b) ausgebildet ist.
Hierzu 3 Seiten Zeichnungen
DD80225086A 1979-11-16 1980-11-10 Zugeinrichtung fuer schienenfahrzeuge DD154209A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2946296A DE2946296C2 (de) 1979-11-16 1979-11-16 Zugeinrichtung für Schienenfahrzeuge

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DD154209A1 true DD154209A1 (de) 1982-03-03

Family

ID=6086157

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DD80225086A DD154209A1 (de) 1979-11-16 1980-11-10 Zugeinrichtung fuer schienenfahrzeuge

Country Status (8)

Country Link
EP (1) EP0029128B1 (de)
AT (1) ATE5644T1 (de)
DD (1) DD154209A1 (de)
DE (2) DE2946296C2 (de)
FI (1) FI803572A7 (de)
NO (1) NO149098C (de)
TR (1) TR20918A (de)
YU (1) YU284080A (de)

Families Citing this family (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3020026A1 (de) * 1980-05-24 1981-12-10 Ringfeder Gmbh, 4150 Krefeld Reibungsfeder
DE502007002097D1 (de) 2006-09-18 2010-01-07 Schwab Verkehrstechnik Ag Zugeinrichtung für Schienenfahrzeuge
CN109466581B (zh) * 2018-10-31 2020-01-31 中车山东机车车辆有限公司 车钩
EP3825202B1 (de) * 2019-11-20 2023-06-07 Faiveley Transport Witten GmbH Zugstange, insbesondere für eine mittelpufferkupplung eines schienenfahrzeugs, und mutter zur verbindung eines zugankers einer zugstange mit einem zugrohr der zugstange

Family Cites Families (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE460788A (de) * 1943-03-16
FR907841A (fr) * 1944-05-22 1946-03-22 Chantiers Et Ateliers De Const Dispositif de tampon et d'attelage combinés, sur ressorts
DE929675C (de) * 1953-04-21 1955-06-30 Scharfenbergkupplung Ag Federgehaeuse fuer Zug- und Stossvorrichtung, insbesondere fuer Mittelpufferkupplung
NL287625A (de) * 1962-05-23
FR1406190A (fr) * 1964-08-08 1965-07-16 Technica Ets Dispositif de traction et de poussée pour attelages à tampon central de véhiculesferroviaires
DE1530213A1 (de) * 1966-01-04 1970-07-02 Ringfeder Gmbh Zug- und Stossvorrichtung fuer Grossraum-Foerderwagen
FR1471233A (fr) * 1966-01-19 1967-03-03 Venissieux Atel Dispositif d'attelage pour wagon
GB1207516A (en) * 1967-12-18 1970-10-07 Mini Verkehrswesen Mounting fixture for an automatic central buffer coupling on rolling stock
DE1945906A1 (de) * 1969-06-18 1971-02-04 Mini Verkehrswesen Zug- und Stossvorrichtung fuer Mittelpufferkupplungen von Schienenfahrzeugen
CH510542A (fr) * 1970-06-12 1971-07-31 Vevey Atel Const Mec Tête de châssis d'un véhicule ferroviaire
DE2827641A1 (de) * 1978-06-23 1980-01-10 Unicupler Gmbh Zugvorrichtung, insbesondere fuer schienenfahrzeuge

Also Published As

Publication number Publication date
FI803572L (fi) 1981-05-17
DE3065952D1 (en) 1984-01-26
DE2946296C2 (de) 1984-04-26
FI803572A7 (fi) 1981-05-17
YU284080A (en) 1983-01-21
ATE5644T1 (de) 1984-01-15
NO149098B (no) 1983-11-07
DE2946296A1 (de) 1981-05-27
EP0029128A1 (de) 1981-05-27
TR20918A (tr) 1983-01-01
NO803444L (no) 1981-05-18
EP0029128B1 (de) 1983-12-21
NO149098C (no) 1984-02-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102008047470A1 (de) Befestigungseinrichtung, insbesondere bei Kraftfahrzeugen
DE2918091A1 (de) Reibungsfeder, insbesondere fuer huelsenpuffer oder zug- und stossvorrichtungen von mittelpufferkupplungen von schienenfahrzeugen
DD154209A1 (de) Zugeinrichtung fuer schienenfahrzeuge
DE4341436C1 (de) Befestigungsvorrichtung für eine Gasdruckfeder
EP0114046A2 (de) Lagerung für eine Sattelkupplung
AT412961B (de) Hochlast-zugöse
DE19643798A1 (de) Klemmvorrichtung für eine verstellbare Lenksäule
DE10157264B4 (de) Druckmittelzylinder und seine Befestigung in einem Fahrzeug
DE69514215T2 (de) Spielfreie Zugstangenanordnung für einen Güterwagon
DE102004018244B4 (de) Handschalthebel für ein Fahrzeuggetriebe
DE2619469A1 (de) Vorrichtung zur federnden aufnahme von stosskraeften
EP1236590A1 (de) Anhängerkupplung
DE19650577B4 (de) Betätigungsvorrichtung für eine Kraftfahrzeugkupplung
DE102023103744A1 (de) Anhängekupplung mit einer Ösenanordnung
EP0023968A1 (de) Anordnung zur Befestigung eines hydraulischen Schwingungsdämpfers oder dergleichen im Tragrohr eines radführenden Federbeins
DE3022262A1 (de) Teilbelag-scheibenbremse
EP0686102B1 (de) Lenkstockschalter für kraftfahrzeuge
DE19743189C2 (de) Fahrzeugrahmen
DE3035922C2 (de)
CH617893A5 (en) Device for absorbing impact forces in a resilient fashion
DE102014002794A1 (de) Vorrichtung zur Befestigung eines Lastenträgers
DE10217493B3 (de) Schnellverschluß
DE19541709A1 (de) Vorrichtung zum Anbringen eines Hebels zum Getriebeschalten
EP1577580A2 (de) Hydropneumatisches Federelement für Fahzeuge, insbesondere Kettenfahrzeuge, sowie Laufradaufhängung an einem Kettenfahrzeug mit einem derartigen Federelement
EP0556541B1 (de) Kupplungsvorrichtung