DD154227A1 - Geschlossene hoelzerne bruecke - Google Patents

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DD154227A1
DD154227A1 DD22508380A DD22508380A DD154227A1 DD 154227 A1 DD154227 A1 DD 154227A1 DD 22508380 A DD22508380 A DD 22508380A DD 22508380 A DD22508380 A DD 22508380A DD 154227 A1 DD154227 A1 DD 154227A1
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Wolfgang Rug
Eberhard Dettmer
Wolfgang Kreissig
Konstantin Krueger
Guenter Scheel
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Wolfgang Rug
Eberhard Dettmer
Wolfgang Kreissig
Konstantin Krueger
Guenter Scheel
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  • Bridges Or Land Bridges (AREA)
  • Road Paving Structures (AREA)
  • Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine geschlossene hoelzerne Bruecke, insbesondere fuer den Einsatz in chemisch aggressiver Umwelt sow. a. Band- o. Fussgaengerbruecke. Ziel der Erfindung ist es, eine Brueckenkonstruktion zu schaffen, deren Herstellung kosten- und materialsparend erfolgen kann und b. der die Nachteile der bekannten Konstruktionen weitestgehend ausgeschlossen sind. Das Wesen d. Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass parallel zueinander angeordnete Haupttraeger durch im Bereich der Obergurte angeordnete Stege und die Haupttraeger aussteifende Querschotte schubsteif miteinander verbunden sind, wobei die aus einem oder mehreren Einzelquerschnitten bestehenden Grundelemente ausschliesslich aus schubsteif miteinander verbundenen Brettschichthoelzern bestehen. Die Eindeckung, welche die Tragkonstruktion teilweise oder vollstaendig bogenfoermig umschliesst, besteht aus in ein textiles Planenmaterial einkonfektioniertes oder nur mit dieser verbundenen und aus glasfaserverstaerktem Polyesterharz bestehenden Staebe und ist durch an den Fusspunkten der Staebe angeordnete Gleitstuecke, die in den an den Haupttraegern angeordneten Profilschienen gefuehrt werden in ihrer Gesamtheit in Laengsrichtung der Bruecke verspannbar.

Description

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Titel der Erfindung Geschlossene hölzerne Brücke
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine geschlossene hölzerne Brücke, insbesondere für den Einsatz in chemisch ag- " gressiver Umwelt sowie als Band- oder Fußgängerbrücke,
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bekannt sind Brückenkonstruktionen in Stahlbauweise, Dabei handelt es sich um typisierte, geschlossene stählerne Konstruktionen, wie beispielsweise um Bandbrücken mit trogförmigem Querschnitt und vollwandigen Blechträgern.
Nachteilig bei diesen Konstruktionen ist der Unterhaltungsaufwand, der insbesondere an Standorten mit aggressiven Umweltbedingungen erheblich zunimmt.
Durch ihre hohe Baumasse erfordern diese Lösungen einen hohen Transport- und Montageaufwand, Ein v/eiterer Nachteil ist das schlechte Brandverhalten, Bei der Rekonstruktion derartiger Brückenkonstruktionen werden durch die Abweichungen von den getypten Lan-
genrastern, zumindest bei einer Brücke aufwendige Anpassungsarbeiten mit zusätzlichem Projektierungs-, Fertigungs- und Montageaufwand erforderlich.
Bekannt sind weiterhin Brückenkonstruktionen aus Holz, insbesondere in Fachwerkkonstruktion, bei denen vorzugsweise zwischen zwei, zum Zwecke der Raumbegrenzung ausgefachten oder beplankten Fachwerkscheiben im Bereich der Untergurte eine Verkehrsebene eingezogen ist, während im oberen Bereich horizontale, kreuzweise ausgeführte Verbände zur Druckgurt- und Windstabilisierung angeordnet sind. Die Konstruktion wird von einer leichten Dachkonstruktion, vorzugsweise als Pappdach oder in Wellasbest ausgeführt, überdacht. Weiterhin sind aus der Literatur Brückenkonstruktionen aus Brettschichtholz bekannt, die sich aus längs zur Brückenachse verlaufenden, vollwandigen Hauptträgern mittels komplizierter Stahlverbindungsteile zwischen den Hauptträgern angeschlagenen Stabilisierungsverbänden und verschiedenartig ausgebildeten Verkehrs- ebenen zusammensetzen. Die Einhausung solcher Brückenkonstruktionen wird massiv als durchgehend beplanktes Holz- oder Stahlskelett mit Pappdach ausgeführt.
Solche Konstruktionen schließen einige Nachteile der eingangs genannten stählernen Brückenkonstruktionen aus, weisen jedoch ebenfalls einen hohen Fertigungsund Montageaufwand auf. Mit dieser Konstruktion ist eine architektonische Anpassung an das Landschaftsbild nicht gegeben.
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Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, eine hölzerne Brückenkonstruktion mit leichter Eindeckung zu schaffen, deren Herstellung kosten- und materialsparend erfolgen soll und bei der die Nachteile der bekannten Konstruktionen weitestgehend ausgeschlossen sind.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Konstruktion einer hölzernen Brücke, bestehend aus dem alle Kräfte aufnehmenden serienmäßig zu fertigenden Iragwerksteilen mit einer leichten und beständigen Eindeckung·
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß ein im wesentlichen aus einem oder mehreren untereinander schubsteif verbundenen, starre Verbund querschnitte darstellenden.Grundquerschnitten zusammengesetztes Tragwerk teilweise oder vollständig von einem durch im Bereich ihrer natürlichen Elastizität gekrümmten, einkonfektionierten oder separaten, vorzugsweise aus glasfaserverstärktem Polyesterharz bestehenden Stützkonstruktion getragenem Planenmaterial bogenförmig umschlossen wird.
Der den Brückenkörper erstellende Grundquerschnitt setzt sich erfindungsgemäß aus parallel angeordneten, vollwandigen Hauptträgern, insbesondere aus Brettschichtholz sowie aus 7T-förmigen, quer zur Brückenachse angeordneten, die Verkehrsebene er-
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stellenden sowie die Druckgurtstabilisierung mit übernehmenden Fertigteil-Bauelementen, bestehend aus einer biegesteifen, plattenförmigen Schicht und aus Stegen, insbesondere aus Brettschichtholz, zusammen.
Die Eindeckung wird derart ausgeführt, daß in ein textiles Planenmaterial in paralleler Anordnung
85. Stäbe, vorzugsweise aus glasfaserverstärktem Polyesterharz einkonfektioniert oder nur daran befestigt sind und diese gemeinsam mit der Eindeckung auf der Baustelle gekrümmt und in speziell dafür ausgebildeten Knotenpunkten im Bereich der Ober- bzw, Untergurte des Eragwerkes .befestigt, werden.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung ist, daß die Stabilisierung der Eindeckung durch vierseitiges Verspannen der Eindeckung erreicht wird.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert werden. Die Zeichnung zeigt:
- die Isometrie,einer Brückenkonstruktion, zusammengesetzt aus zwei Grundquerschnitten.
Die vollwandigen, serienmäßig hergestellten Hauptträger 1, insbesondere aus Brettschichtholz, werden sowohl durch die mit einem biegesteifen Plattenmaterial 3 die Verkehrsebene erstellenden, quer zur Brückenachse verlaufenden Stegen 2, insbesondere aus Brettschichtholz im Zusammenwirken mit den an den Stirnflächen des Brückenkörpers angeordneten
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Querschotts 8 aus gleichem Material,in ihrer Lage derart fixiert, daß ein starrer Brückenkörper entsteht, bei dem die zusätzliche Anordnung einer Druckgurtaussteifung bzw- eines Windverbandes entfallen kann. Die Grundquerschnitte können zur Erreichung einer hohen konstruktiven Variabilität des Brückenbauwerkes miteinander kombiniert werden. Die Eindeckung 4, vorzugsweise aus textilem Planenmaterial bestehend, wird durch in dieses in paralleler Anordnung einkonfektionierte oder nur daran befestigte Stäbe 5j insbesondere aus glasfaserverstärktem Polyesterharz bestehend, die auf der Baustelle gemeinsam mit der Eindeckung 4 im Bereich ihrer natürlichen Elastizität gekrümmt werden, getragen und im Bereich des Anschlusses an das Tragwerk durch einen einfachen Schlaufenverschluß verspannt. Die bogenförmige Stützkonstruktion lagert über ein speziell dafür ausgebildetes Gleitstück 7 in einer parallel zur Brückenlängsachse wahlweise im Bereich der Ober- bzw- Untergurte der Hauptträger 1 angeordneten Profilschiene 6 derart, daß die Eindeckung 4 in ihrer Gesamtheit über die Brückenlänge verspannbar ist. Die Aussteifung der Eindeckung 4 erfolgt über einen Anschluß an angrenzende Gebäudeteile oder durch die Anordnung eines zusätzlichen Stabilisierungsverbandes.
Die vorgeschlagene geschlossene Holzbrücke hat gegenüber herkömmlichen bekannten Lösungen den Vorteil, daß sich aus wenigen, serienmäßig hergestellten Grundelementen längen- und breitenvariable Brückenkörper zusammensetzen lassen, die mit einer leichten, beständigen Eindeckung ausgestattet sind. Durch den ausschließlichen Einsatz korrosionsbeständiger Materialien sowie einfachster Konstruktionsprinzipien ist eine dauerhafte, universelle, den besonderen Anforderungen der Rekonstruktion sowie gestalterischen Anforderungen entsprechende Lösung geschaffen.
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Ein weiterer Vorteil der Konstruktion ist darin zu sehen, daß durch die gleitfähigen Lagerungen der Stützkonstruktionen an dem Tragwerk die Eindeckung in ihrer Gesamtheit nach der Fertigstellung der
Brückenkonstruktion in einem Spannvorgang gespannt werden kann.

Claims (3)

2250 83 Erfindungsanaprüche
1. Geschlossene hölzerne Brücke aus serienmäßig vorgefertigten Einzelteilen bestehend, dadurch gekennzeichnet, daß im vorgegebenen Abstand paral-IeI zueinander angeordnete Hauptträger (1) im
Bereich der Obergurte durch eine die Druckgurtstabilisierung mit übernehmende Verkehrsebene, bestehend aus 7r-förmigen, quer zur Brückenlängsachse angeordneten Stegen (2), die in den den Hauptträgern (1) zugewandten Endflächen angebrachten Aussparungen, die Hauptträger (1) im Zusammenwirken mit den die Hauptträger (1) aussteifenden Querschotte (8) in ihrer Lage zueinander fixieren und formschlüssig aufnehmen, schubsteif miteinander verbunden sind, wobei eine an den Außenseiten der Hauptträger (1) angeordnete Eindeckung (4)» bestehend aus in ein textiles Planenmaterial einkonfektionierte oder mit dieser nur verbundenen, aus glasfaserverstärktem Polyesterharz bestehende und über ihre natürliche Elastizität gekrümmten Stäbe
(5) die Brücke teilweise oder vollständig bogen-) förmig umschließt und über an den Hauptträgern (1 )
befestigte Profilschienen (6) und an den Fußpunkten der Stäbe (5) angeordnete Gleitstücke (7) in ihrer Gesamtheit in Längsrichtung der Brücke verspannbar ist,
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2» Brücke nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptträger (1) und die Stege (2) aus einem oder mehreren Einzelquerschnitten von schubsteif miteinander verbundenen Brettschichthölzern bestehen«
3« Brücke nach Punkt 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verkehrsebene (3) ein Verbundquerschnitt, aus dem die Stege (2) bildenden Brettschichtholz mit einem die Stege (2) in ihrer Gesamtheit überziehenden ebenen Plattenmaterial (3) ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnung
DD22508380A 1980-11-10 1980-11-10 Umhuellungskonstruktion fuer bruecken DD154227B1 (de)

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DD154227B1 DD154227B1 (de) 1987-01-14

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