DD154287A1 - Vorrichtung zum einziehen von materialbahnen in bearbeitungsmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum einziehen von materialbahnen in bearbeitungsmaschinen Download PDF

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DD154287A1 DD22513080A DD22513080A DD154287A1 DD 154287 A1 DD154287 A1 DD 154287A1 DD 22513080 A DD22513080 A DD 22513080A DD 22513080 A DD22513080 A DD 22513080A DD 154287 A1 DD154287 A1 DD 154287A1
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einziehen von Materialbahnen in Bearbeitungsmaschinen. Insbesondere ist die Erfindung zum Einziehen von duennen Foliebahnen in Beschichtungsmaschinen geeignet. Darueberhinaus ist sie in der papierverarbeitenden- sowie textilverarbeitenden Industrie anwendbar. Ziel und Aufgabe der Erfindung bestehen darin, eine Vorrichtung zu schaffen, die ein einfaches und schnelles Einziehen der Materialbahn an jeder beliebigen Stelle der Bearbeitungsmaschine ermoeglicht. Dieses wird dadurch geloest, dass die Vorrichtung zum Einziehen der Materialbahn aus zwei endlosen, beidseitig neben der Materialbahn umlaufenden Schleppbaendern und einem zwischen ihnen angeordneten Klemmstueck so ausgefuehrt ist, dass das Klemmstueck aus drei Rohren besteht, von denen das mittlere mittels an den Enden angeordneter Laschen beweglich in den Langloechern der die aeusseren Rohre fest verbindenden Platten angeordnet ist. Auf diesen Laschen ist ein Verbindungsstueck angeordnet, dass das Klemmstueck mit den Schleppbaendern formschluessig verbindet.

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einziehen von Materialbahnen in Bearbeitungsmaschinen, Insbesondere ist sie zum Einziehen von dünnen Polienbahnen in Beechichtungeaiaschinen geeignet. Darüberhinaus ist sie in der papierverarbeitendenoowie textilverarbeitenden Industrie anwendbar.
Charakteristik der bekannten techninchen Lösungen
Die bekannten Vorrichtungen zum Einziehen von Materialbannen in BearbeitungBfflaschinen bestehen im wesentlichen aus zwei Elementen, einem Transportelement und einem Element, daß die einzuziehende Materialbahn mit dem Transportelement lösbar verbindet. Zum Einssiehen der Materialbahn wurde bisher ein endliches Textilband verwendet, daß am Ende der Bearbeitungsmaschine von einem Motor "bewegt wurde. Nachteilig daran ist, daß das Textilband vor dem Einziehen in die Mitte der Bearbeitungsmaschine gezogen worden mußte und die Folie mittels Federklemme befeetigt wurde.
Eine in der DE-OS 2241 127 beschriebene Vorrichtung besteht aus einem neben der einzuziehenden Materialbahn angeordneten endlichen Federstahlbaad mit .nietkopfartigen Erhöhungen zur Führung dos Transport elemente: s.
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Die Materialbahn wird durch Verkleben an einem Federstab befestigt. Nachteilig an dieeer Lösung ist das kompliziert aufgebaute Transportelement mit seinen nietkopfartigen Erhöhungen und der endlichen Ausführung, dan aus einem Speicher zwecks Inbetriebnahme zu transportieren ist. Daraus resultiert, daß das Einziehen der Materialbahn nicht sofort an jeder beliebigen Stelle möglich ist. Weitere Nachteile ergeben sich daraus, daß die einzuziehende Materialbahn zur Mitnahme angeklebt werden muß. Nach der in der DE-OS 2505 429 beschriebenen Vorrichtung wird als Transportelement ein Schleppband benutzt mit dem das Aufnahmeteil verbunden ist. nachteilig an dieser Lösung ist die Verwendung von nur einem Schleppband, da diese einseitige Bandführung keinen sicheren Transport breiter Materialbahnen zuläßt« Weiterhin muß das Äufnahmeteil an den jeweils erforderlichen Ort des Einziehbeginns transportiert werden»
Die Mitnahme der einzuziehenden Materialbalin erfolgt durch fe~ aernde Teile. Da diese Federn im laufenden Bet rieb einer Ermüdung unterliegen, ist diese Ausführung ebenfalls nachteilig. Mittels der in der DE-PS 2151 583 beschriebenen Vorrichtung werden endlos umlaufende Rollenketten zum Transport benutzt und die Mitnahme der Materialbahn erfolgt über eine Trs-Uisportkleimne, die die Materialbahn durch Federkraft festhält» Zum Antrieb dieser Rollenketten sind, besonders bei langen Einzugswegen, größere Kräfte erforderlich. Die Rollenkette muß gewartet werden und ist aufwendig in der Anschaffung,, Weiterhin ist, wie bereits dargestellt, dae Festhalten der Materialbahn durch Federkraft nachteilig.
Das Ziel der Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung zu schaffen, die eine einfache sowie schnelle Handhabung der Materialbahn beim Einziehen in Bearbeitungsmaochinen gewährleistet.
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Darlegung des Wesens der Erfindung;
In Bearbeitungsmaschine!! die der Materialbahnbehandlung dienen, beispielsweise in Beschichtungsmaschinen zur Folienbehandlung, sind eine große Anzahl Walzen zum Abstützen, Umlenken und Transportieren der Materialbahn vorhanden. Das Einziehen der Materialbahn zwischen diese Walzen erfolgt bei Wartungs- und Reparatur» arbeiten, einer Änderung des Produktionsprogrammes oder infolge eines Risses der Materialbahn bei laufendem Betrieb.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zu schaffen, die so ausgeführt ist, daß die Materialbahn mit geringem Materialaufwand und mit einer einfachen Technologie an jeder beliebigen Stelle der Bearbeitungsmaschine eingezogen werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Vorrichtung zum Einziehen der Materialbahn in Bearbeitungsmaschinen, bestehend aus zwei endlosen, beidseitig neben der Materialbahn umlaufenden Schleppbändern und einem zwischen ihnen angeordneten Klemmstück so ausgeführt ist, daß das Klemmstück aus drei Rohren besteht, von denen das mittlere Rohr mittels an den Enden angeordneter Laschen beweglich in den Langlöchern der die äußeren Rohre fest verbindenen Platten angeordnet ist. Auf diesen Laschen ist je ein Verbindungsstück, bestehend aus einer Führungsplatte, einer Lasche, einer Gabel und einem einschraubbaren Bolzen angebracht. Das Klemmstück ist über das Verbindungsstück mit den Schleppbändern formschlüssig verbunden, dabei greifen die eingeschraubten Bolzen der Verbindungsstücke in die korrespondierend angeordneten Löcher der Schleppbänder ein.
Die wesentlichen Vorteile der Erfindung bestehen darin, daß da3 KleFiiGStuck mittels Formschluß lösbar mit den Schleppbändern verbunden ist. Diese Ausführungofona gewährleistet, daß die Materialbahn an jeder beliebigen Stelle der Bearbeitungsmaschine' eingezogen werden kann*
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Die Erfindung wird am Beispiel einer Vorrichtung zum Einziehen von Folienbahnen in eine Beschichirungsmaschine naher erläutert. In den dazugehörigen Zeichnungen ist dargestellt:
Pig. 1 zeigt das erfindungsgemäße Klemmetück Pig. 2 zeigt die formschlüßsige Verbindung zwischen Klemmstück
und Schleppband Pig. 3 zeigt die formschlüssige Verbindung Klemmstück-Schiepp-
band im Schnitt Fig. 4 zeigt das Klemmstück mit d@r einzuziehenden Folienbahn
im Schnitt Fig* 5 zeigt schematisch den Verlauf der Schleppbänder
Das erfindungsgemäße Klemmstück, dargestellt in Fig. 1, besteht aus drei Rohren, von denen das mittlere Rohr 1 mittels an den Enden angeordneter Laschen 4 beweglich in den Langlöchern.der die äußeren Rohre 2 fest verbindenden Platten 3 angeordnet ist-, Auf den Laschen 4 wird das Verbindungsstück, bestehend aus laache 5, Gabel 6, einschraubbaren Bolzen 7 und Führungsplatte 8, mittels Bolzen 7 und Schraube 9 verschraubt. Mit den Schrauben werden die Platten 3 mit den Rohren 2 verbunden. Das Klemmstück wird entsprechend der Fig. 3 an d&n Schleppbändern 11 so angeklemmt, daß das Schleppband 11 unter der Gabel 6 und über den Laschen 4»5 liegt, dabei greifen die einschraubbaren Bolzen 7 der Verbindungsstücke mit ihrem zylindrischen Seil in die korrespondierend angeordneten Löcher der Schleppbänder 11 ein. Dadurch ist außerdem der gleichmäßige Lauf beider Schleppbänder gewährleistet. Die einzuziehende Folienbahn wird durch Umschlingung der Rohr© 1 und 2, nach Fig. 4» am Klemmetück befestigt. Infolge des Antriebes 12 der Schleppbänder 11 und dem Foliengewicht wird der Abstand zwischen Rohr 1 und Rohr 2 derart verringert, daß die Folie mit diesen formschlüssig verbunden ist und transportiert wird.
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Der Weg der Schleppbänder 11 ist in Fig. 5 schematisch dargestellt. Der Antrieb 12 ist mit einer Spannmöglichkeit 13 für die Schleppbänder 11 versehen und zur Führung der Schleppbänder 11 sind Umlenkrollen 14 angebracht.
Die Umlenkrollen 14 sind wechselweise so angeordnet, daß sie die Schleppbänder 11 von der Vorder- und Rückseite abstützen sowie in eine jeweils gewünschte Richtung umlenken. Zum Dar-Ubergleiten der Verbindungsstücke über die Umlenkrollen 14 ist auf diesen mittig eine Nut angeordnet.
Auf der zur einzuziehenden Folienbahn hinweisenden Seite ist an den Umlenkrollen 14 ein kleiner Bund zur Führung des Schleppbandes 11 und auf der gegenüberliegenden Seite ein größerer Bund zur seitlichen Führung des Klemmstückes angeordnet. Der kleinere Bund gestattet das Darübergleiten des Verbindungsstückes, insbesondere der Gabel 6 mit den Laschen 4»5» über die Umlenkrollen 14·
Uach Beendigung des Einziehvorganges wird der Abstand der Rohre und 2 so vergrößert, daß die Folienbahn zwischen diesen herausgezogen werden kann«. Das Klemmstück wird mittels Antrieb 12 zum Ausgangspunkt des Einziehvorganges zurück transportiert. Y/eiterhin ist es möglich, den Rücktransport ohne Schleppbänder 11 manuell durchzuführen. Dazu werden die Schleppbänder 11 an den Laschen 4,5 des Klemmstückes aufgebogen und voneinander gelöst. Dor Antrieb der Schleppbänder 11 erfolgt durch ©inen Elektromotor über eine Rutschkupplung. Es wird dabei eine Scheibe angetrieben, die am Umfang im Abstand der Löcher der Schleppbänder 11 Stifte aufweist.
Mittels dieser Stifte wird der synchrone Lauf der Schleppbänder 11 gewährleistet und das Antriebsmoment mit übertragen. Die Spannraöglichkeit 13 gleicht Dehnungen der Schleppbänder 11 aus und gewährleistet die notwendige Uaschlingung der Antriebsscheibe (Figc 5).

Claims (1)

  1. Erfindungsanspruch
    Vorrichtung zum. Einziehen von Materialbahnen in Bearbeitungsmaschineiii bestehend aus zwei endlosen, beidseitig neben der Materialbahn umlaufenden Schleppbändern und einem zwisehen ihnen angeordneten Klemmstück, gekennzeichnet dadurch , daß das Klemmstück aus drei Rohren besteht, von denen das mittlere Rohr mittels an den Enden angeordneter Laschen beweglich in den Langlöchern der die äußeren Rohrefest verbindenden Platten angeordnet ist, daß auf den Laschen ^e ein Verbindungsstück, bestehend aus einer Führungsplatte, einer Lasche, einer Gabel und einem einschraubbaren Bolzen, angebracht ist und daß das Klemmstück über das Verbindungsstück mit den Schleppbändern formschlüssig verbunden ist.
DD22513080A 1980-11-12 1980-11-12 Vorrichtung zum einziehen von materialbahnen in bearbeitungsmaschinen DD154287B1 (de)

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