DD154320A1 - Hebevorrichtung fuer das schneidwerk einer erntemaschine - Google Patents

Hebevorrichtung fuer das schneidwerk einer erntemaschine Download PDF

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DD154320A1
DD154320A1 DD22627580A DD22627580A DD154320A1 DD 154320 A1 DD154320 A1 DD 154320A1 DD 22627580 A DD22627580 A DD 22627580A DD 22627580 A DD22627580 A DD 22627580A DD 154320 A1 DD154320 A1 DD 154320A1
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DD22627580A
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Manfred Teichmann
Heinz Martin
Guenther Fuss
Jan-Joachim Wilk
Peter Reissig
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Manfred Teichmann
Heinz Martin
Guenther Fuss
Wilk Jan Joachim
Peter Reissig
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf eine Hebevorrichtung fuer das Schneidwerk einer Erntemaschine, insbesondere fuer grosse Arbeitsbreiten. Das Ziel der Erfindung besteht darin, dass unter geringstem Material- und Kostenaufwand fuer Erntevorsaetze grosser Arbeitsbreite eine einwandfreie Bodenfuehrung gewaehrleistet ist. Die unteren Lenker sind so ausgebildet, dass sie eine genuegende Querbewegung zulassen. Dies wird erreicht, indem die unteren Lenker aus vertikaler Ebene in Lagerstellen (9) des Grundgeraetes (1) bewegbaren Anschlussstuecken (13), aus dazwischen eingelegten Elastikelementen (12) und aus in vertikaler Ebene in den Anschlussstuecken (13) aufgenommenen in horizontaler Ebene bewegbaren Vorderteilen (10) gebildet sind. Zwischen den sich gegenueberliegenden Enden der Vorderteile (10) und der Anschlussstuecke (13) sind unter Vorspannung Elastikelemente (12) eingelegt. Sie liegen zwischen an den Vorderteilen (10) befestigten Laschen (15), durch die auch ueber Einsteckbolzen (17) die Verbindung mit den Anschlussstuecken (13) gegeben ist. Bei auftretenden Querkraeften koennen sich die Vorderteile (10), in den vertikalen Bohrungen der Anschlussstuecke (13) seitlich verdrehen und werden nach Entlastung durch die Elastikelemente (12) wieder in die gerade Ausgangsstellung zurueckgebracht.

Description

-A-
Bezeichnung der Erfindung
Hebevorrichtung für das Schneidwerk einer Erntemaschine
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Hebevorrichtung für das Schneidwerk einer Erntemaschine, inabesondere für große Arbeitsbrex- ten« Der Erntevorsatz ist an zwei mittels hydraulischer Ve.r~ ßtelleinrichtungen unabhängig voneinader bewegbarer lenker angebracht, die über Koppeln mit unteren Lenkern verbunden sindo Die Hebevorrichtung ist vorzugsweise für Halmfutter- erntemaschinenj wie selbstfahrende Schwadmäher oder Feldhäcksler, anwendbara
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Für eine gleichmäßige und verlustarme Aufnahme des Ernte« gutes ist es insbesondere bei leistungsstarken Erntemaschinen, die einen breiten Erntevorsatz besitzen erforderlich, denselben bodengeführt auszubilden«, Weil bei der Arbeit zwi~i sehen dem Erntevorsatz und der Grundmaschine eine ständige Relativbewegung vorhanden ist,maß die Verbindung zwischen dem Erntevorsatz und der Grundmaschine über spezielle Kopp-
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T lungsmechanismen erfolgen· Hierfür sind die verschiedensten Ausführungen bekannt·
So ist beispielsweise durch das DD-WP 75 664 eine Hub- und Senkvorrichtung bekannt, bei der der Erntevorsatz über zwei bewegliche Lenkerpaare, die beidseitig neben der Zuführeinrichtung angeordnet sind, mit dem Grundgerät verbunden ist«, Die Hub- und Senkbewegung erfolgt durch an den oberen Lenkern angreifende hydraulische Arbeitszylinder. Zum Zwecke der Bodendruckeinstellung am Erntevorsatz sind die oberen Lenker mit einstellbaren Entlastungsfedern verbunden. Im Arbeitsbereich sind die oberen Lenker unabhängig voneinander nach oben frei beweglich. Zur Stabilisierung dieses Systems sind unterhalb der oberen Lenker an möglichst tiefer Stelle die unteren Lenker zwischen dem Erntevorsatz und der Grundmaschine angeordnet. Die oberen Lenker und die unteren Lenker sind entsprechend der erforderlichen Kinematik durch Koppeln miteinander verbunden« Hierdurch ergibt sich ein in einer Ebene bewegbares Viergelenk.* Derartige Hub- und Senkvorrichtungen gewährleisten bei Erntevorsätzen mit kleiner Arbeitsbreite eine genügende Bodenkopierung, weil hier nur eine exakte Längskopierung erforderlich ist und die Querkopierung nur eine untergeordnete Rolle spielt. Diese bei kleineren Arbeitsbreiten erforderliche geringere Querkopierung wird durch das in den Drehpunkten vorhandene Spiel zwischen den unteren Lenkern und der Grundmaschine ermöglicht» Bei Erntevorsätzen mit einer größeren Arbeitsbreite tritt zwischen dem Erntevorsatz und der Grundmaschine in einer quer zur Fahrtrichtung liegenden Ebene eine größere Relativbewegung auf* Zur Umgehung dieser Nachteile sind Kopplungseinrichtungen bekannt, deren untere Lenker in den Lagerstellen der Grundmaschine eine größere Querbeweglichkeit zulassen. Diese Einrichtungen sind jedoch nur bei solchen Erntemaschinen anwendbar, deren Erntevorsätze nur selten, also nicht zum Zwecke des Transportes von der Grundmaschine gelöst werden
müssen« Die unteren Lenker können "beim Aufnahmevorgang auf Grund ihrer seitlichen Verschiebbarkeit nur mit manueller Unterstützung in die Aufnähmesteilen des Ernte-Vorsatzes eingeführt werden*
Durch das WP 127 102 sind Koppliingseinrichtungen für zum ; Straßentransport von der Grundmaschine leicht abnehmbare Erntevorsätze bekannt, die nur mit oberen Schwenkarmen analog der nach dem DD-IVP 75 664 beschriebenen Ausführung ausgestattet sinde Anstelle der unteren Lenker sind Kurvenbahnen mit je zwei rechtwinklig zueinander angeordneten Bollen vorgesehen· Derartige Kopplungseinrichtungen gewährleisten quer zur Fahrtrichtung eine große Relativbewegung zwischen dem Ernte vor satz und der Gr landmaschine«, Sie besitzen aber den Nachteil, daß sie auf Grund der be~ nötigten vier auf Wälzlagern aufgenommenen Rollen und der dazugehörigen Aufnahmeteile sehr aufwendig in der Herstellung sind« Des v/eiteren ergibt sich auf-grund der vielen Verschleißteile ein hoher Ersatzteilbedarf.
Ziel der Erfindung
Die Erfindung hat das Ziels für Erntevorsätze großer Arbeitsbreiten eine Verbindung mit dem Grundgerät zu schaffen, welche unter geringstem Material» und Kostenaufwand und Herabsetzung der Verschleißteile eine günstigere Bodenkopierung des Erntevorsatzes gewährleistet,·
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Hebevorrichtung für das Schneidwerk einer Erntemaschine zu schaffen, die bei Verwendung unterer Lenker eine genügende Querbewegung zwischen dem Erntevorsatz und.dem Grundgerät ermöglicht und trotzdem einen schnellen und sicheren Anbau des Erntevorsatzes am Grundgerät gewährleistet»
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Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die unteren Lenker aus in vertikaler Ebene in Lagerstellen des Grundgerätes bewegbaren Anschlußstücken bestehen, in denen in vertikaler Ebene gelagerte und seitlich in horizontaler Ebene bewegbare Vorderteile aufgenommen sind. Zwischen den Anschlußstücken und den Vorderteilen sind unter Vorspannung stehende Elastikelemente eingelegt, wodurch die seitlich in den vertikalen Bohrungen bewegbaren Vorderteile im unbelasteten Zustand mit den Anschlußstücken eine Gerade bilden. Die Aufnahmestücke, die vorzugsweise aus Vierkantstahl hergestellt sind, besitzen zur Aufnahme in den Lager stellen des Grundgerätes horizontale Bohrungen und sind zur Aufnahme der Vorderteile mit vertikalen Bohrungen versehen. Diese lösbare Verbindung der Vorderteile mit den Anschlußstücken ist erreichbar, indem auf den Vorderteilen Laschen befestigt sind« Die zwischen den Laechen eingeschobenen Aufnahmestücke werden durch Einsteckbolzen in ihren vertikalen Bohrungen mit den Vorderteilen lösbar verbunden. Die zwischen den sich gegenüberliegenden Enden der Vorderteile und den. Anschlußstücken unter Vorspannung eingelegten Elastikelemente sind durch die über die Enden der Vorderteile ragenden Laschen und seitlich an den Laschen befestigten Platten in ihrer Lage fixiert. An den freien Enden der Vorderteile sind Auflageösen befestigt, mit denen die Verbindung zu den im unteren Bereich des Erntevorsatzes angebrachten Aufnahmeblechen hergestellt ist. Wenn nun bei der Erntearbeit entsprechende Querkräfte auftreten, dann können sich die in den Einsteckbolzen in den vertikalen Bohrungen der Aufnahmestücke aufgenommenen Vorderteile der unteren Lenker seitlich verdrehen. Bei Aufhebung der Querkräfte werden die Vorderteile von den in Vorspannung dazwischenliegenden Elastikelementen wieder in ihre Ausgangstellung zurückgebracht. Dieser Vorteil wirkt sich beim An- und Abbau des Erntevorsatzes günstig aus, weil die an sich nach beiden Seiten bewegbaren Vorderteile
im unbelasteten Zustand mit den Anschlufistücken eine Ge~ rade bilden,. Beim Ankoppelvorgang greifen zuerst die Haken der oberen Schwenkarme unter die beidseitigen Aufnahmebolzen des Erntevorsatzes und beim, weiteren Anheben v/erden die Aufnahmeösen der unteren Lenker mit den Aufnahmeblechen des Erntevorsatzes zusammengeführte Bas Auswechseln ermüdeter Elastikelemente ist durch Lösen der Einsteckbolzen mit geringem Aufwand durchführbar«, Die Verwendung von geteilten unteren Lenkern ermöglicht, daß bei niedrigstem Material- und Kostenaufwand ohne Verwendung von zusätzlichen Verschleißteilen eine Koppeleinrichtung geschaffen wird, die für breite Erntevorsätze eine ausreichende Relativbewegung zum Grundgerät und somit eine exakte Bodenführung gewährleistete
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert« In den dazugehörigen Zeichnungen zeigen: 20
eine Seitenansicht des Grundgerätes; eine Rückansicht des Erntevorsatzes mit den Kopplungsteilen des Grundgerätes, eine Seitenansicht des unteren Lenkers, Pig«. 4σ eine Draufsicht nach Fig* 3«
An einem Grundgerät 1 sind in Lagerungen 2 obere Schwenkarme 3 angeordnet, die über Entlastungsfedern 4 und hydraulische Stelleinrichtungen 5 mit dem Grundgerät 1 verbunden sind«, Am Vorderteil der Schwenkarme 3 sind Haken 6 angebracht, in denen ein Erntevorsatz 7 in beidseitig angeordneten Aufnahmebolzen 8 aufgenommen ist» In einem Abstand . zu den oberen Schwenkarmen 3 sind in Lager stellen 9 des Grundgerätes 1 bewegbare untere Lenker angeordnet. Diese unteren Lenker bestehen aus einem Vorderteil 10, einer
Pig. 1
Pig* 2
Fig« 3
Pig«. 4
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Auflageöse 11, einem Elastikelement 12 and einem Anschlußßtück 13. Am Vorderteil 10 ist einmal die auf dem Aufnahmeblech 14 des Erntevorsatzes 7 aufliegende Auflageöse 11 befestigt und maechinenseitig sind das Ende des Vorderteiles 10 überragende Laschen 15 angebracht. Zwischen den überstehenden Laschen 15 und seitlich angebrachten Platten 16 ist das Elastikelement 12 eingelegt. Das Anschlußstück 13 welches in seiner horizontalen Bohrung in der Lagerstelle 9 des Grundgerätes 1 aufgenommen ist, besitzt noch eine vertikal angeordnete Bohrung durch die ein in die Laschen 15 des Vorderteiles 10 einsteckbarer Einsteckbolzen 17 geführt ist. Beim Einführen des Einsteckbolzens 17 in die vertikale Bohrung des Anschlußstückes 13 wird das zwischen den Laschen 15 an der freien Stirnseite des Vorderteiles 10 anliegende Elastikelement 12 durch das sich anlegende Anschlußstück 13 unter Vorspannung gesetzt« Die unteren Lenker sind durch an den Vorderteilen 10 angelenkte Koppeln 18 mit den Schwenkarmen 3 verbunden. Da die Elastikelemente 12 vorgespannt zwischen den Anschlußstücken 13 und den. Vorderteilen 10 eingebaut sind, bilden die Anschlußstücke 13 und die Vorderteile 10. als untere Lenker eine Gerade« Bei seitlicher Belastung der Vorderteile 10 können sich diese in den vertikal in den Anschlußstücken 13 aufgenommenen Einsteckbolzen 17 gegenüber den horizontal im Grundgerät 1 gelagerten Anschlußstücken 13 seitlich bewegen, sie gehen aber im unbelasteten Zustand wieder selbsttätig in die Ausgangslage zurück. Damit wird eine einwandfreie Pixierung der fest mit den Vorderteilen 10 verbundenen Auflageösen 11 in den unteren Aufnahmeblechen 14 des Ernte-
7 Vorsatzes erreicht.

Claims (4)

  1. Patentansprüche
    1β Hebevorrichtung für das Schneidwerk einer Erntemaschine, bei der an zwei mittels hydraulischer Verstelleinrichtungen unabhängig voneinander bewegbare Lenker, die über Koppeln mit unteren Lenkern verbunden sind, der Erntevorsatz aufgenommen ist, dadurch gekennzeichnet j daß in Lagerstellen (9) des Grundgerätes (1) in vertikaler Ebene bewegbare Anschlußstücke (13) durch Einsteckbolzen (17) mit in horizontaler Ebene bewegbaren Vorderteilen (10) zu unteren Lenkern verbunden und durch vorgespannt zwischengeordnete Elaetikelemente (12) in ihrer Aufnahmesteilung gehalten sinde
  2. 2* Hebevorrichtung nach Punkt 1dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmestücke (13) zur Aufnahme in den Lagerstellen (9) mit horizontalen Bohrungen und zur Aufnahme der Vorderteile und der Einsteckbolzen (17) mit vertikalen Bohrungen versehen sind»
  3. 3« Hebevorrichtung nach Punkt 1 und 2, dadurch gekennzeichnet $ daß zwischen an den Vorderteilen (10) befestigten Laschen (15) die Elastikelemente (12) und die freien Enden der Anschlußstücke (13) eingelegt sind, wobei die Elastikelemente (12) durch in die vertikalen Bohrungen der Laschen (15) und der Anschlußstücke (13) eingeführten Einsteckbolzen (17) vorgespannt sind«
  4. 4· Hebevorrichtung nach den Punkten 1 und 3S dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen den sich gegenüberliegenden Enden der Vorderteile (10) und den Anschlußstücken (13) unter Vorspannung eingelegten Elastikelemente (12) durch beidseitig an den Laschen (15) befestigte Platten (16) in ihrer Lage fixiert sind,
DD22627580A 1980-12-19 1980-12-19 Hebevorrichtung fuer das schneidwerk einer erntemaschine DD154320A1 (de)

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SU817772114A SU1417820A1 (ru) 1980-12-19 1981-10-26 Устройство дл навески жатки уборочной машины на энергетическое средство
BG5397881A BG42012A1 (en) 1980-12-19 1981-10-28 Lifiting device of harvesting machine
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3522699A1 (de) * 1985-06-25 1987-01-08 Claas Ohg Selbstfahrende erntemaschine
DE4193815B3 (de) * 1990-02-20 2020-10-08 Josef Nusser Vorrichtung für Mähdrescher und Feldhäcksler

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3522699A1 (de) * 1985-06-25 1987-01-08 Claas Ohg Selbstfahrende erntemaschine
DE4193815B3 (de) * 1990-02-20 2020-10-08 Josef Nusser Vorrichtung für Mähdrescher und Feldhäcksler

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SU1417820A1 (ru) 1988-08-23
CS253259B1 (en) 1987-10-15
CS811581A1 (en) 1985-04-16

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