DD154336A1 - Maschine zur herstellung von maskenformen und-kernen - Google Patents
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Abstract
uellten Sanden. Es ist das Ziel der Erfindung durch eine geeignete Anordnung der Blas- und Schiesseinheit sowie der Formwerkzeuge eine Maskenformmaschine zu schaffen, bei der sich eine Umruestung nicht stoerend auf eine kontinuierliche Arbeitsweise auswirkt und somit Produktionsausfall vermieden wird und bei welcher Formkaesten eingesetzt werden koennen, deren Breite von ihrer Tiefe unbeeinflusst bleibt, um die Herstellung eines breiteren Kernsortimentes zu ermoeglichen. Das wird erfindungsgemaess dadurch erreicht, dass die Maschine aus mehreren mindestens aber zwei winklig zueinander angeordneten Formsektionen besteht, dass der radiale Abstand jeder Formsektion von einem Punkt gleich ist und dass in dem Punkt eine mit allen Formsektionen korrespondierende Blas- und Schiesseinheit angeordnet ist. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist eine Kernkastenhaelfte nach unten aus der Maschine absenkbar.
Description
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• ι Titel der Erfindung
Maschine zur Herstellung von Maskenformen und -kernen
i
Die Erfindung betrifft eine Maschine zur Herstellung von Maskenformen und -kernen nach dem Schutt- oder _Blasverfahren unter Verwendung von rieselfähigen, insbesondere harzumhüllten Senden. ,
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen Aus der DE-OS 1920799 sind Maschinen zur Herstellung von Maskenformen und -kernen bekannt, bei denen sich zwei Kernkastenhälften zwischen einer geschlossenen und einer geöffneten Stellung relativ hin- und herbewegen, wobei in der geschlossenen Stellung feuerfestes Material in das Kernkasteninnere geblasen werden kann, um den Kern zu bilden. Hach der Kernbildung werden die Kernkastenhälften auseinanderbewegt· Um den fertiggestellten Sandkern besser manipulieren zu können, ist eine Kernkastenhälfte stirnseitig an einer schwenkbaren Tür angeordnet, so daß die Kernkastenhälfte über einen waagerechten Bogen aus der Maschine ausgeschwenkt werden kann. Die. Kernkästen sind des weiteren in einem drehbaren Gestell angeordnet, welches um eine horizontale Achse gedreht wird, um das Blasen des Kernes und die Rückführung des überschüssigen Sandes zu ermöglichen. Das, drehbare Gestell erfordert viele bewegliche Teile, die den Zugang zu der stirnseitig angeordneten schwenkbaren Tür behindern, so . daß der fertiggestellte Kern nicht so zugänglich ist,
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wie es erwünscht ist.
Weiterhin wird bei den o# g. Maschinen der Kern von Hand entfernt. Hinsichtlich einer vereinfachten Bedienung ist es wünschenswert, den Kern automatisch auf ein ihm wegführendes Förderorgan abzugeben, wobei die Abgabehöhe so gering wie möglich sein muß.
Infolge der Schwenkbewegung der einen Kernkastenhälfte durch die Stirnseite der Maschine hindurch kann der zur Verfügung stehende Raum nicht völlig durch den Ke rnkasten eingenommen werden, d. h. er muß in seiner Breite und Höhe etwas kleiner bemessen sein. Zudem schränken sich diese Maße mit zunehmender Kernkastentiefe aus gleichem Grund weiter ein, so daß die Breite dee herstellbaren Kernsortimentes relativ eng begrenzt ist.
..„15 Bei einer weiteren, unter der Handelsbezeichnung Corobot bekannt gewordenen Maschine zur Herstellung von Maskenformen und -kernen ist eine Kernkastenhälfte zwecks Kernabgabe auf ein Transportband nach Öffnung der Spann- und Trennvorrichtung nach unten aue der Maschine schwenkbar.
Trotz des Abschwenkens der Kernkastenhälfte bleibt aber der Abstand zwischen dem Transportband und der abgeschwenkten Kernkastenhälfte relativ hoch, so daß das Transportband zusätzlich angehoben werden muß, was wiederum einen erhöhten Aufwand bedeutet.
Den beiden angeführten Maschinen haftet ein v/eiterer entscheidender Nachteil an. Diese Maschinen gestatten die Herstellung von Maskenformen und -kernen in nur 'einer Fertigungsebene, d. h. entweder in horizontal oder in vertikal geteilten Kernkästen.
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Bel Umrüstung der Maschine auf einen anderen Kernkasten entstehen zwangsläufig erhebliche Stillstandszeiten, die wiederum Produktionaausfall und damit Verluste herbeiführen ·
Ziel der Erfindung -
Es ist das Ziel der Erfindung, Produktionaausfall und damit Verluste beim Umrüsten von Maskenformmaschinen von einer Fertigungsebene, d. h. Teilungsebene des Formkastens, in eine andere zu verringern sowie Formkästen einzusetzen, deren Breite von ihrer Tiefe unbeeinflußt ist, um somit die Herstellung eines breiteren Kernsprtirnentes zu ermöglichen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, durch geeignete Anordnung der Blas- und Schießeinheit sowie der Formwerkzeuge eine Maskenformmaschine zu schaffen, bei der sich eine Umrüstung weniger störend auf eine kontinuierliche Arbeitsweise auswirkt und bei der der • Kernkasten so aus der Maschine herausbewegbar ist, daß die Breite des Kernkastens von dessen Tiefe unbeein flußt bleibt. ·
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Maschine zur Herstellung von Maskenformen und -kernen aus mehreren, mindestens aber zwei, winklig zueinander angeordneten Formsektionen besteht, daß der radiale Abstand jeder Formsektion von einem Punkt gleich ist und daß in diesen Punkt eine mit allen Formsektionen korrespondierende Blas- und Schießeinheit angeordnet ist. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist eine
30. der Kernkastenhälften nach unten aus der Maschine heraus abßenkbar und in eine horizontale Ebene schwenkbar.
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Die Blaa- und Schießeinheit besteht aus dem Formstoffvorratsbehälter, dem Blas- bzw. Schießzylinder und dem
ο Schießkopf und iat um eine vertikale Achae bis zu 36O schwenkbar. Der Schwenkwinkel ist abhängig von der Anzahl der verwendeten Formsektionen.'
Deaweiteren ist die Blas- und Schießeinheit zur Schwenkbewegung normal verschiebbar und vertikal heb- und senkbar. Durch dieae Anordnung ist es möglich Form- bzw. Kernkasten, unterschiedlicher Größe einzusetzen.
An der Blas- und Schießeinheit ist eine Einrichtung zum Verklammern dieser mit der Formsektion angeordnet", die ein Verschieben der Blas- und Schießeinheit gegenüber der Formsektion verhindert. . ·
Die Formsektion selbst besteht aus vier horizontalen Führungssäulen, die eine Kernkasteneinrichtung aufnehmen, und ist in einer Halterung mittels eines Antriebes um 180° schwenkbar. · '
Durch die drehbare Anordnung der Bias- und Schießeinheit ist es möglich, mit nur einer solchen Einheit mehrere Formsektionen zu bedienen, wobei die Fer.tigungsebene, d. h. die Lage der Teilungsebene des Form- bzw. Kernkastena, jeder Formsektion unterschiedlich sein kann«
Auf Grund der vertikalen Verschiebbarkeit der Blas- und Schießeinheit ist es möglich, die Höhenunterschiede beim Einsatz von Form- bzw. Kernkasten verschiedener Größe und Teilungsebene auszugleichen.
Vorteilhaft ist es, daß die Maschine ohne eine weitere Blas- und Schießeinheit zu benötigen durch Hinzufügen von einzelnen Formsektionen erweitert werden kann und daß die Maschine seibat mit nur einer Formsektion ein-
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eatzföhig ist, d. h. die erfindungsgemäße Maschine erlaubt ein Hinzufügen oder Entfernen von Formsektionen, \ ohne eine Veränderung an der Blas- und Schießeinheit vornehmen zu müssen.
Die bei anderen Maschinen bei einer notwendig v/erdenden Umrüstung sowie Wartung entstehenden Stillstandszeiten entfallen bei der erfindungsgemäßen Lösung, da während dieser Zeit andere Formsektionen funktionsfähig sind.
J Die sonat nach dem Bla3- oder Schießvorgang durch die -10 ßinterzeit und die Abnahme der Maskenform oder des -ker-
nes entstehende Pehlzeit entfällt aus vorstehend ge~ . nanntem Grund ebenfalls.
Da die erfindungsgemäße Lösung nur eine einzige Blas- und Schießeinheit vorsieht, ergigbt sich ein weiterer Vorteil in Form einer Senkung der bedingten Verschleißteilbevorratung sowie des Yifartungsaufwanden.
Auf Grund der nach unten aus der Maschine abaenkbaren und schwenkbaren Porm- bzw. Kernkastenhälfte ist es möglich, die Abmessungen des Porm- bzv/. Kernkastens bis j 20 an die Innenseiten der vier Führungssau Ieη der Formsektionen auszudehnen, wodurch eine Erweiterung des Kernsortiments möglich ist.
Gleichzeitig wird durch diese Vertikalbewegung der Kernkastenhälfte, in der der Kern verbleibt, eine kleine Abgabehöhe des Kernes gegenüber einer Transporteinrichtung erreicht, wodurch wiederum die Herstellung von konturenreichen Hohl- und Maskenkernen ermöglicht wird.
225 7 15 6 .
• Ausführungsbeispiel
Der Aufbau und die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Maschine zur Herstellung von Maskenformen und -kernen soll anhand eines Beispiels mit zwei Formsektionen näher erläutert werden.
. In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Figur 1 eine Draufsicht der Maskenformmaschine Figur 2 eine Seitenansicht der Maskenformmaschine
An einem Maschinenrahmend)sind zwei um 90° versetzte Formsektionen(2)drehbar angeordnet« Auf der gegenüberliegenden Stirnseite werden beide ebenfalls durch je einen weiteren Rahmen (3) drehbar gelagert. Zur Drehung der beiden Formsektionen (2) dient ein an dem Rahmen (3) angeordneter Antrieb (4). .'.'
Innerhalb der beiden Formsektionen (2) befindet sich je eine Kcrnkasteneinrichtung (5), bestehend alas zwei Kernkastenhälften (6,7) und dem Mittelwagen (8). An letzterem ist an einer Absenk- und Schwenkeinrichtung (9) eine Kernkastenhälfte (7) angebracht. Der Mittelwagen (8) ist translativ an den vier Führungshotoen (10) der Formsektion (2) verschiebbar angeordnet. Zur Durchführung des Hot-box-Verfahrens ist der Kernkasten.zusätzlich beheizbar.
: Über die Absenk- und Schwenkeinrichtung (9) ist eine Kernkastenhälfte (7) aus der Formsektion (2) ausschwenkbar. :
Am oberen Teil des Maschinenrahmens (1) ist eine Dreheinrichtung (14) angeordnet mit v/elcher die Blas- und Sclxießeinheit (11) zu den einzelnen Formsektionen (2) bewegt wird.
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über Gleitstangen (12) und einer an diesen befestigten Absenkeinrichtung (13) ist die Blas- und Schießeinheit (11) längs verschiebbar bzw. absenkbar und somit entsprechend der Anordnung der Kernkasteneinrichtung (5) positionierbar.
Her Antrieb der Dreheinrichtung (14) besteht aus einem Drehhebel (15) in Verbindung mit einem bekannten Arbeitszylinder (16)'. Die Längsverschiebung der Blas- und Schießeinheit (11) erfolgt ebenfalls durch einen hydraulichen Arbeitszylinder (17), welcher mittig zwischen den beiden Gleitstangen (12) angeordnet ist.
An der Blas- und Schießeinheit (11) ist eine Einrichtung 018) zur Verklammerung dieser mit der jeweiligen Formsektion (2) vorgesehen. Die Verklammerungseinrichtung (18) verhindert ein Verschieben der Blas- und Schießeinheit (11) gegenüber der Kerkasteneinrichtung (5)»
. · Die Verklammerungseinrichtung (18) sowie die Absenkeinrichtung (13) werden durch einen hydraulischen Arbeitszylinder (19) betätigt, welcher einmal die Endlagen der Verklammerungseinrichtung (18) bestimmt und zum anderen die Blas- und Schießeinheit (11) zur Kernkasteneinrichtung (5) absenkt.
Die Formstoffabgabeöffnung unterhalb der Blas- und Schießeiuheit (11) ist mit einem Schießkopf (20) bestückt, der zusätzlich mit einem Labyrinth versehen • ist damit der rieselfähige Formstoff nicht aus der Blas- und Schießeinheit (11) herausrieselt. Der Formstoff wird daher mit Hilfe von Druckluft durch das Labyrinth in die Kernkasteneinrichtung (5) bewegt.
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Der Maskenformmaschine liegt folgender Arbeitsablauf zu Grunde:
Nach Inbetriebnahme der Maschine wird die Blas- und Schießeinheit (11) entsprechend einem vorgegebenen Programm mittels der Dreheinrichtung (14) und der Gleitstangen (12) zu einer der beiden Formsektionen (2) bewegt. Dort wird sie durch die Verklammerung (18) an den Pührungshotaen (10). der lOrmsektion (2) arretiert. Uach der Arretierung wird der Absetz- und Anpreßvorgang der Blas- und Schießeinheit (11) auf bzw. an die Kernkasteneinrichtung (5) ausgelöst.
Nach dem erfolgten Blas- und Schießvorgang wird die Blas- und Schießeinheit (11) wieder zur anderen um 90° versetzten Formsektion geschwenkt. Nach einer entsprechenden Sinterzeit dreht sich die gesamte Formsektion um 180°, so daß der nicht abgebundene Formstoff nach unten aus der Kernkasteneinrichtung (5) rieselt. Dieser wird dem Formstoffvorratsbehälter wieder zugeführt. Anschließend wird der Mittelwagen (8) mit Hilfe des Anpreß-." Zylinders (21) so verfahren, daß sich die Kernkasteneinrichtung (5) öffnet. Die Kernkastenhälfte.(7) in der der Kern verbleibt, wird jetzt an Führungen (22) nach unten bewegt und anschließend durch eine Schwenkeinrichtung (9) aus der F.ormsektion (2) ausgeschwenkt, so daß der Kern an eine höhenversteilbare Transporteinrichtung (23) abgegeben werden kann.
Claims (6)
1. Maschine zur Herstellung yon Maskenforinen und -kernen nach dem Schutt- oder Blasverfahren unter Verwendung von rieselfähigen, insbesondere harzumhüllten Sanden, dadurch gekennzeichnet, daß die Maschine aus mehreren, mindestens aber zwei winklig zueinander angeordneten Formsektionen (2) besteht, daß der radiale Abstand jeder Formsektion (2) von einem Punkt gleich ist und daß. in diesem eine mit allen Formsektionen (2) kor-N respondierende Blas- und Schießeinheit (11) angeordnet ist. - . .
2. Maschine nach Punkt 1, 'dadurch gegenzeichnet, daß die Blas- und Schießeinheit um den Punkt horizontal schwenkbar ist.
3· Maschine nach Punkt 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkradius der Blas- und Schießeinheit (11) veränderlich ist.
4· Maschine nach Punkt 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Blas- und Schießeinheit (11) zusätzlich vertikal verschiebbar ist.
5· Maschine nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Blas- und Schießeinheit (1) eine Einrichtung (18) zum Verklammern derselben mit der Formsektion (2) vorgesehen ist. ä
6,. Maschine nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Kernkastenhälften nach unten aus der Maechine heraus absenkbar und in eine horizontale Ebene schwenkbar ist.
Hierzu...^. Seiten Zeichnungen
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