DD154337A5 - Vorrichtung zur entnahme von giesslingen aus giessformen aus sand oder aehnlichem material - Google Patents

Vorrichtung zur entnahme von giesslingen aus giessformen aus sand oder aehnlichem material Download PDF

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DD154337A5
DD154337A5 DD80225204A DD22520480A DD154337A5 DD 154337 A5 DD154337 A5 DD 154337A5 DD 80225204 A DD80225204 A DD 80225204A DD 22520480 A DD22520480 A DD 22520480A DD 154337 A5 DD154337 A5 DD 154337A5
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    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D29/00Removing castings from moulds, not restricted to casting processes covered by a single main group; Removing cores; Handling ingots

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft das technische Problem der Erstellung einer einfachen und zuverlaessig wirkenden Vorrichtung zur Entnahme von Giesslingen (3) aus Giessformen (2) aus Sand oder aehnlichen Material am Ende einer Fuehrungsbahn (1), auf der die Giessformen und die zwischen diesen eingebetteten Giesslinge schrittweise zu einer Ausschlagstation vorgeschoben werden. Zur Loesung dieser Aufgabe hat die Vorrichtung eine Anzahl von ggf. auswechselbaren Greifern (11), die mit Vibratoren (12) ausgestattet sind und die beim Hineinbewegen in die Giessformreihe den Formsand durchdringen und dazu gebracht werden koennen, um den aeussersten Giessling (3a) herumzugreifen und diesen festzuklemmen, wonach die Greifer in die Ausgangsstellung zurueckbewegt werden, in der die von den Greifern gebildete Zange wieder geoeffnet werden und den Giessling (3a) zwecks weiterer Bearbeitung abliefern kann. Die Greifer koennen speziell zum Zurueckhalten eventuellen Kernsandes (14) im Giessling ausgebildet sein.

Description

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· Berlin, den 29,1,1981
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Vorrichtung zur Entnahme von Gießlingen aus Gießformen aus Sand oder ähnlichem Material
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Entnahme von Gießlingen aus Gießformen aus Sand oder ähnlichem Material am Ende einer zu einer Ausschlagstation führenden Führungsbahn zum schrittweisen Vorschieben der Gießformen und. den zwischen diesen eingebetteten Gießlingen, vrobei die Vorrichtung, wie bereits bekannt, eine Anzahl von Abziehern umfaßt, die aus einer Ruhelage heraus derartig beweglich sind, daß sie mit dem äußersten Gießling in der Formenreihe in Eingriff gebracht werden können, und anschließend wieder in Richtung der Ruhelage zurückbeweglich sind, wobei sie diesen Gießling hauptsächlich ohne an diesem anhaftenden Formsand mitnehmen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Eine Vorrichtung dieses Typs ist beispielsweise aus der Beschreibung des dänischen Patentes Ur. 129 320 (DDR-Patent Hr, 112 921, Bundespatent ETr. 2 432 382) bekannt. Bei dieser bekannten Lösung werden die Abzieher aus stangenförmigen Magneten gebildet, die in Richtung einer Gundstellung in einem gemeinsamen Halter federbelastet sind. In dieser Stellung liegen die vorderen Enden der Magnete in einer Ebene» Die Federbelastung bewirkt, daß sämtliche IvIa-
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gnete oder wenigstens eine ausreichende Anzahl davon mit der den Magneten zugekehrten Oberfläche eines Gießlings in Berührung gebracht werden können. Wenn dieses erfolgt ist, werden Magnete relativ zueinander arretiert, so daß sie alle beim Herausziehen des Gießlings aus der Form mitwirken und zum Pesthalten des Gießlings bei seinem Transport zu einer Abgabestellung beitragen*
Eine Voraussetzung für die Anwendung dieser Vorrichtung ist/ daß der Gießling am freiliegenden Ende der Gießform oder Formenteilreihe bereits frei liegt» Selbstverständlich besteht weiterhin eine Voraussetzung darin, daß der Gießling aus magnetisierbarem Material besteht» Die erste dieser Voraussetzungen hat eine komplizierte Konstruktion der Vorrichtung zur Folge« Zwar kann das äußere Formenteil, das den zu entnehmenden Gießling abdeckt, ohne besondere Schwierigkeiten so beeinflußt v/erden, daß es am Ende der Führungsbahn hinunter fällt, aber gleichzeitig muß sichergestellt werden, daß der Gießling im darauffolgenden Formenteil sitzenbleibt· E>azu ist in vielen Fällen eine separate Arretierungseinrichtung, beispielsweise eine Klinke, erforderlich, die vor dem Entfernen des äußeren Formenteiles mit dem Gießling in Eingriff gebracht wird. Auch die Magnete selbst lind die zu ihrer Betätigung (hier zu zählen ihre Arretierung und Freigabe) dienenden Maßnahmen erhöhen die Herstellungskosten und die Kompliziertheit der Konstruktion der Vorrichtung ganz erheblich.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, die Herstellungskosten für die Vorrichtung zur Entnahme von Gießlingen aus Gieß-
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formen zu reduzieren und eine Erhöhung der Arbeitsproduktivität bei der Entnahme der Gießlinge zu erreichen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, unter Vermeidung einer erheblichen Anzahl von Magneten .eine einfache und zuverlässige Entnahmevorrichtung zu schaffen, mit der die Gießlinge mechanisch fest ergriffen werden können.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Abzieher von einem Werkzeug mit wenigstens zwei Sätzen von mit Vibratoren ausgerüsteten Greifern gebildet werden, die eine derartige Länge haben und so angeordnet sind, daß sie beim Eindringen in den den Gießling umgebenden Formsand um den Gießling herumgreifen können, und die anschließend relativ zueinander so beweglich sind, daß sie zur Anlage gegen den Gießling gebracht werden und diesen mechanisch fest ergreifen können.
Während bei der weiter vorn erwähnten bekannten Vorrichtung eine erhebliche Anzahl von Magneten benötigt wird, um einen ausreichend festen Griff um den Gießling zu sichern, sind bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung nur ganz wenige Greifer erforderlich, üblicherweise nur zwei Greifer je Satz oder mitunter nur ein einzelner Greifer je Satz, da das festhalten des Gießlings beim und nach dem Herausziehen durch mechanisches Festklemmen des Gießlings zwischen den Greifern erfolgt. Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist es weiterhin besonders vorteilhaft, daß sich die Greifer auf Grund ihrer Vibrationswirkung ohne größere Schwierigkeiten durch ein Formenteil hindurchpressen lassen, das den zu entnehmenden Gießling abdeckt« Das Entfernen des be-
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treffenden Formenteiles erfordert somit keine besondere Aufmerksamkeit, Außerdem kann die Vorrichtung von einfacher Konstruktion sein, da die beiden Sätze von Greifern zweckmäßigerweise von je einem Teil eines zweiteiligen Halters getragen werden können, der auf das freie Ende der Gießform zu und von diesem weg verschiebbar ist und dessen Teile durch Drehung um eine zur Verschiebungsrichtung querverlaufende Achse relativ zueinander beweglich sind. Die "reifer bilden also in diesem Fall eine Art Zange mit vibrierenden Backen, die sich so aktivieren lassen, daß sie zuerst in die Sandform eindringen und danach den Gießling festklemmen, so daß dieser bei der Rückwärtsbewegung mitgenommen wird.
In weiterer Ausbildung der Erfindung können die Greifer zweckmäßigerweise aus auswechselbaren oder verstellbaren, hauptsächlich parallelen, meißelähnlichen Spießen mit je einem Vibrator bestehen« Solche Spieße können sehr schlank ausgeführt sein, so daß sie sich dank der Vibration relativ leicht in den den Gießling umgebenden Formsand hineindrücken lassen, Ihre Austauschbarkeit oder verstellbarkeit ermöglicht eine leichte Umstellung der Vorrichtung von einem Gießlingstyp auf einen anderen.
Ein spezielles Problem tritt bei der Entnahme von entkernten Gießlingen auf, da dabei oft ein Vermischen des Formsandes mit dem in der Regel vollständig totgebrannten Kernsand vermieden werden soll. Die gewünschte Trennung dieser beiden Sandtypen kann bei Anwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung sozusagen automatisch erfolgen, wenn einer oder mehrere der Greifer so eingerichtet sind, daß sie nach dem
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Ergreifen eines Gießlings den Kernsand im ergriffenen Gießling zurückhalten können, Das kann z.B. dadurch ermöglicht werden, daß die Greifer wie ein Spaten mit einem Blatt zum Zuhalten einer oder mehrerer Kernöffnungen im Gießling ausgebildet sind. Dadurch kann erreicht werden, daß der totgebrannte und somit leichtrieselnde Kernsand im Gießling solange zurückgehalten wird, bis dieser aus dem Formsand herausgezogen worden ist und der Kernsand weit entfernt ausgeleert und separat aufgefangen werden kann.
Bei automatischen Gießanlagen kann es erforderlich sein, eine Anzahl von v/enigstens 300 Gießlingen pro Stunde zu entnehmen, was einer Zykluszeit von 12 Sekunden oder weniger entspricht. Insbesondere, wenn der Gießling bei der Entnahme einer zusätzlichen Behandlung unterworfen werden ßoll, wie beispielsweise der Befreiung von anhaftenden Resten des Formsandes durch Abbürsten, Abklopfen oder Sandblasen, kann die Vorrichtung zwecks Einhaltung dieser Zykluszeit zweckmäßigerweise zwei oder mehrere an einem gemeinsamen Träger angebrachte Werkzeuge der angegebenen Art zur abwechselnden ^ntnahme sukzessiver Gießlinge aus der Gießform aufweisen.
Ausführungsbei spiel
Einige -A-usführungsformen der erfindungsgemäßen Errichtung werden im folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erklärt. Es zeigt:
Fig. 1: eine vereinfachte Seitenansicht einer derartigen Vorrichtung in der Ausgangsstellung am ®nde einer Führungsbahn mit einer Gießform der weiter vorn erwähnten Art,
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Pig, 2: eine ähnliche Ansicht derselben Vorrichtung in der ersten Phase der Entnahme eines Gießlings,
Pig. 3: eine entsprechende Ansicht in der nächsten Phase desselben Arbeitsganges, wobei der Gießling in dieser Figur mit einer in seiner Sohle ausmündenden Kernöffnung dargestellt ist,
Fig. 4: einen spatenfb'rmigen Greifer in der Draufsicht und
Pig, 5ϊ eine ^ig. 4 entsprechende Draufsicht, aber mit ma zwei Entnahmewerkzeugen.
Die Fig* 1 bis 3 zeigen das Entnahmeende einer Führungsbahn 1, die eine aus einer Anzahl identischer Formenteile 2 bestehende Gießform mit einem Gießling 3 an jeder Teilfuge 4 der Form trägt. Auf einer mit der Führungsbahn 1 parallelen Leitschiene 5 ist ein verschiebbarer Y/agen oder Schlitten 6 gelagert, der über ein Gelenk 7 einen Halter trägt, welcher aus zwei Teilen 8 und 9 besteht, die durch ein Gelenk 10 miteinander verbunden sind, dessen Achse rechwinklig zur Leitschiene 5 verläuft. Jedes der beiden Halterteile 8 und 9 trägt einen oder mehrere auf die freiliegende Seite des äußeren Formenteiles 2a gerichtete meißelähnliche Spieße 11, deren freie Enden bei der dargestellten AusführungsVariante ein wenig gegeneinander umgebogen sind und die mit nicht näher gezeigten Vibratoren 12, wie z, B, elektrisch, hydraulisch oder pneumatisch angetriebenen Rotationsvibratoren, ausgestattet sind. Zwischen zwei nach hinten gerichteten Armen ist an den beiden Halterteilen 8 und 9 ein hydraulischer oder pneumatischer Antriebszylinder 13 vorgesehen, der durch Verlängerung oder Verkürzung die von den Teilen 8, 11 bzw. 9, 11 gebildete Zange öffnen und schließen kann.
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Die Darstellung in Fig. 1 setzt voraus, daß das äußerste Formenteil 2a intakt ist, auch wenn es gegebenenfalls Anzeichen von Hitzeschäden an einer freiliegenden Vorderseite aufweist. Zur Entnahme des äußeren Gießlings 3a wird der Schlitten oder Wagen 6 nach links in die in Pig. 2 gezeigte Stellung verschoben. In dieser Stellung haben die Spieße 11 das äußere Formenteil 2a durchdrungen und die äußere Teilfuge 4-a passiert, .so daß die gegeneinander umgebogenen Spitzen ein kleines* Stück in das darauffolgende Formenteil 2 eingedrungen sind. Selbstverständlich dürfen die Spießspitzen hierbei den Gießling 3a, der entnommen werden soll, nicht beschädigen» Damit ein und dieselbe Vorrichtung zur Entnahme verschiedener Typen von Gießlingen 3 verwendet werden kann, sind die Spieße 11,'wie bereits ausgeführt, gegen Spieße mit anderer Ausbildung auswechselbar oder an den beiden Halterteilen 8 und 9 in Höhen- und Querrichtung verstellbar.
Wenn die Spieße die in Fig. 2 gezeigte ^teilung erreicht haben, wird in den Antriebszylinder 13 druckmittel eingeleitet. Das bewirkt, daß der untere Halterteil 9 etwas im Gelenk 1.0 geschwenkt wird, so daß er die in Fig. 3 gezeigte ^teilung einnimmt, in der die Spieße den Gießling 3a zwischen sich eingeklemmt und vom darauffolgenden Formenteil 2 teilweise losgebrochen haben. Danach kann der Wagen oder Schlitten 6 in die Stellung nach Fig. 1 zurückgeführt werden, wobei e'r den Gießling 3a mitnimmt, der zu weiterer Bearbeitung transportiert werden kann. Danach ist die Vorrichtung zur Ausführung eines neuen Arbeitsganges bereit.
Wie in den Fig. 2 und 3 angedeutet ist, können die Spieße des äußeren Formenteiles 2a teilweise zerbrechen. Die ge-
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bildeten Bruchstücke können bei der Entnahme der Gießlinge auf einen Förderer hinunterfallen und zur Wiederverwendung, eventuell nach geeigneter Aufbereitung, abtransportiert werden, Wenn e Führungsbahn 1 in bekannter Weise wie ein Rost oder ein Gitter ausgebildet ist, kann das Gießformmaterial zwischen den Kost- oder Gitterstangen hindurchfallen.
In ^ig. 3 ist, wie bereits weiter vorn erwähnt, angedeutet, daß die Gießlinge 3 einen oder mehrere nach unten offene Hohlräume aufweisen, die mit Hilfe entsprechender Kerne 14 ausgebildet worden sind» Der totgebrannte Sand in diesen Kernen sollte nach Möglichkeit nicht mit dem Formsand vermischt v/erden, der die Formenteile 2 bildet. Der oder die unteren Greifer 11a können deshalb so eingerichtet sein, daß sie den Kernsand im Gießling zurückhalten, bis dieser vom Formsand entfernt worden ist. Zu diesem Zweck können der oder die Greifer 11a die in Fig. 4 dargestellte Spatenform mit einem Blatt 15 zum Abdecken der Kernöffnung auf der Unterseite des Gießlings besitzen.
Fig. 5 zeigt die erfindungsgemäße Vorrichtung in einer Ausführungsform, die eine höhere Leistung.ermöglicht. Die Vorrichtung enthält hierbei zwei Werkzeuge 16 und 16a, die bei der sukzessiven Entnahme von Gießlingen aus der Gießform 2, 2a abwechselnd in Funktion treten können. Jedes der Werkzeuge hat zwei obere und zwei untere, meißelähnliche ^reifer 11, von denen in der Zeichnung nur die oberen dargestellt sind, Beide Werkzeuge werden von einer gemeinsamen Leitschiene 5 verschiebbar getragen, die in einem lotrechten Drehständer 17 gelagert ist, der, wie durch den Pfeil angedeutet ist, in eine intermittierende Rotation versetzt werden kann. In der dargestellten Stellung ist das linke Werkzeug
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16 zur Entnahme eines Gießlings bereit, der zwischen den Pormenteilen 2a und 2 eingeschlossen ist, während das rechte Werkzeug 16a gerade den vorigen Gießling abgeliefert hat. In einer oder mehrerer nicht eingezeichneter Zwischenstellungen kann der letztgenannte Gießling z, B. durch Abbürsten oder Sandblasen von anhaftenden Kesten des Formsandes befreit werden. Eventueller Kernsand kann aus dem Gießling entfernt und dieser in verschiedener Hinsicht geprüft werden. Im PaIIe der Verwendung derartiger Zwischenstellungen empfiehlt es sich, die Anzahl der Werkzeuge zu vergrößern, so daß sich bei jedem Anhalten des Trägers ein Werkzeug in der Entnahmestellung befindet»
Das Putzen und Prüfen der Gießlinge kann selbstverständlich auch in einem selbstständigen Aggregat erfolgen, beispielsweise in einem Drehgestell, an das die Gießlinge vom Entnahmewerkzeug abgegeben v/erden, so daß dieses wieder schnell für den nächsten Arbeitsgang bereit ist«

Claims (6)

225204 _10_ 29>1> 58 390 / 16 Erfindungsanapruch
1. Vorrichtung zur Entnahme von Gießlingen (3) aus Gießformen (2) aus öand oder ähnlichem Material am Ende einer zu einer Ausschlagstation führenden Pührungsbahn (1) zum schrittweisen Vorschieben der Gießformen und der zwischen diesen eingebetteten Gießlingen, welche eine Anzahl von Abziehern (11) umfaßt, die aus einer Ruhelage heraus derartig beweglich sind, daß sie mit dem äußeren Gießling (3a) in der Pormenreihe in Eingriff gebracht werden können, und anschließend wieder in Richtung Ruhelage zurückbewegbar sind, wobei sie diesem Gießling im wesentlichen ohne Mitnahme des an diesem anhaftenden Formsandes entnehmen, gekennzeichnet dadurch, daß die Abzieher von einem Werkzeug bestehend aus wenigstens zv/ei Sätzen von mit Vibratoren (12) ausgerüsteten Greifern (11) gebildet werden, die eine derartige Länge haben und so angeordnet sind, daß sie beim Eindringen in den den Gießling (3a) umgebenden formsand um den Gießling herumgreifen können, und die anschließend relativ zueinander so beweglich sind, daß sie zur Anlage gegen den Gießling gebracht werden und diesen mechanisch fest ergreifen könne».
2. Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die beiden Sätze von Greifern (11) von je einem Teil (8, 9) eines zweiteiligen Halters getragen werden, der auf das freie Ende der Gießform zu und von diesem weg verschiebbar ist und dessen ^eile durch drehung um eine zur Verschiebungsrichtung querverlaufenden Achse (10) relativ zueinander beweglich sind.
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3. Vorrichtung nach Punkt 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Greifer aus auswechselbaren oder verstellbaren, hauptsächlich parallelen, meißelähnlichen Spießen (11) mit je einem Vibrator (12) bestehen.
4· Vorrichtung nach Punkt 1 zur Entnahme von entkernten Gießlingen, gekennzeichnet dadurch, daß einer oder mehrere der Greifer so ausgebildet sind, daß sie nach dem Ergreifen eines Gießlings den Kernsand im ergriffenen Gießling zurückhalten können.
5. Vorrichtung nach Punkt 4, gekennzeichnet dadurch, daß einer oder mehrere der Greifer wie ein Spaten mit einem Blatt zum Zuhalten einer oder mehrerer Kernöffnungen im Gießling ausgebildet sind.
6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der voranstehenden Punkte 1 bis 5, gekennzeichnet dadurch, daß sie zwei oder mehrere an einem gemeinsamen Träger angeordnete Werkzeuge der angegebenen Art zur abwechselnden Entnahme sukzessiver Gießlinge aus der Gießform aufweist.
Hierzu 1 Seite Zeichnungen
DD80225204A 1979-11-15 1980-11-14 Vorrichtung zur entnahme von giesslingen aus giessformen aus sand oder aehnlichem material DD154337A5 (de)

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