DD154393A1 - Steckkupplung fuer gasleitungen - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Steckkupplung fuer Gasleitungen mit einem in der Kupplungsdose angeordneten Rueckschlagventil, die im Besonderen in Druckluftatemgeraeten zur Verbindung der Niederdruckleitung zwischen Druckminderer und Lungenautomaten angewandt wird. Aufgabe der Erfindung war es, eine Kupplung zu entwickeln, die ein einfaches und schnelles Kuppeln und Endkuppeln auch bei anliegendem Druck ermoeglicht und die gegen ein unbeabsichtigtes Loesen absolut sicher ist. Das Kupplungsgehaeuse ist mit einem Hohlkegel versehen, in dem konische den Kupplungsstecker umgreifendeVerriegelungssegmente angeordnet sind, die mittels einem federbelasteten Druckring gegen den Hohlkegel gedrueckt werden. Der Kupplungsstecker ist mit einem umlaufenden Wulst versehen, der in eine Ringnut in den Verriegelungssegmenten eingreift. Auf dem Gehaeuse ist eine die Verriegelungssegmente freigebende Huelse angeordnet.
Description
Steckkupplung für Gasleitungen
Internationale Klassifizierung P 16 L - 37/28
A 62 B - 9/o4
Anwendungsgebiet der Erfindung:
Die Erfindung betrifft eine Steckkupplung für Gasleitungen mit einem in der Kupplungsdose angeordneten Rückschlagventil, die im besonderen in Druckluftatemgeräten zur Verbindung der üfiederdruckleitung zwischen Druckminderer und Lungenautomaten angewandt wird*
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen:
Nach der DE-OS 1 943 552 ist eine Steckkupplung für Gasleitungen mit einer verschiebbaren Verriegelungshülse für eine
/*\ Hisst ms» Qs$ 4? <&#· ^s»
Kuge!verriegelung bekannt» Diese Steckkupplung gestattet es, das an dieser befestigte Gerät auch dann an der Steckkupplung zu belassen, wenn es nicht mehr unter Gasdruck steht. Die Kuge!verriegelung besteht aus in zwei senkrecht zur Steckvorrichtung verlaufenden Ebenen angeordneten Kugeln, deren Abstand größer ist als der Ventilhub des durch den Stecker betätigten Absperrventils. Beim Bewegen der Arretierungshülse werden zunächst die Kugeln freigegeben, die den Stecker in der Offenstellung des Absperrventils arre~ tieren und erst, beim weiteren Bewegen der Arretierungshülse werden die anderen Kugeln freigegeben» Nach der DD-PS 18587 ist eine Abreißkupplung für Flüssigkeitsieitungen. bekannt,wobei in den Kupplungshälften je ein Selbstschlußventil untergebracht ist. Die beiden Kupplungshälften werden durch ein Kugel~ oder Rollengesperre in der Kupplungsstellung gehalten, wobei dieses Kugel- oder Rollen» gesperre beim Auftreten eines axialen Zuges an einer Kupp-« lungshälfte gelöst wird» Das Kugel- oder Rollengesperre besteht aus Segmenten, die an ihrem Außendurchmesser mit Konusflächen versehen sind, die sich im gekuppelten Zustand unter dem Druck der Sperrkugeln oder -rollen gegen, einen Innenkonus des festmontierten Gehäuses abstützen. Auf der den Konusflächen abgewandten Seite der Segmente sind Fasen angebracht, die in eine umlaufende Nut des Rohrkörpers eingreifen* Die Segmente werden durch einen Sprengring in dieser Nut gehaltene Zur Erleichterung des Kupplungsvorganges befinden sich am äußeren Umfang des Gehäuses der vorzugsweise fest montierten Kupplungshälfte mehrere, mit Anlaufflächen versehene Klauen, in die die am inneren Umfang des Gehäuses angebrachte Klauen eingreifen (analog Bajonettverschluß). Beide Kupplungen sind kompliziert in ihren Aufbau und sind für eine Schnellkupplung der eingangs genannten Art zu aufwendig«,
!Siel der Erfindung:
Das Ziel der Erfindung liegt in einer einfachen Handhabung beim Öffnen und Schließen der Kupplung sowie in einem einfachen Aufbau und einer ökonomischen !Fertigung dieser Kupplung ο
Darlegung des Wesens der Erfindung:
Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, eine Kupplung für Gasleitungen mit in einer Kupplungsdose angeordneten verschiebbaren Verriegelungssegmenten und einem Rückschlag? ventil zu entwickeln, die ein einfaches und schnelles Kuppeln und Entkuppeln auch bei anliegendem Druck ermöglicht und die gegen ein unbeabsichtigtes Lösen absolut Sicher ist«.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß ein Hohlkegel mit einem das Rückschlagventil auf v/eisenden Gehäuse fest verbunden ist, daß in dem Hohlkegel konische einen Kupplungsstecker umgreifende Verriegelüngssegmente angeordnet sind, daß der Kupplungsstecker mit einer umlaufenden V/ulst und die Verriegelungssegmente mit einer Ringnut versehen sind und daß auf dem Gehäuse eine die Yerriegelungssegmente freigebende Hülse angeordnet ist»
Beim Einführen des Kupplungssteckers in die Kupplungsdose werden die einzelnen Verriegelungssegmente mittels der umlaufenden Wulst gegen die Federkraft nach unten und gleichzeitig radial nach außen gedruckt, solange, bis die Wulst in die Ringnut der Verriegelungssegmente einrastet» Nach erfolgtem Einrasten werden.die Verriegelüngssegmente durch die Federkraft wieder gegen" den Hohlkegel gedruckt, so daß eine form- bzw. kraftschlüssige Verbindung erzielt wird·
Das Entkuppeln erfolgt durch Herunterdrücken der Hülse» die die Verriegelungssegmente gemeinsam mit dem Kupplungsstecker
gegen die Kraftwirkung der Feder bewegte Durch Herausziehen des Kupplungssteckers wird die Selbsthemmung zwischen der Wulst und der Ringnut überwunden, die Verriegelungssegmente werden radial nach außen gedruckt und die Verriegelung wird freigegebene
In bevorzugter Weise sind die Verriegelungssegmente durch einen in Kupplungsrichtung federbelasteten Druckring gegen den Hohlkegel gedrückt und die in den Verriegelungssegmenten angeordnete Ringnut weist eine hintere schräge -Fläche auf.
Vorzugsweise ist der Kupplungsstecker derart bemessens daß dessen vorderes Ende im gekuppelten Zustand das Rückschlagventil in Offenstellung· hält»
In einer einfachen Ausführung sind am äußeren Umfang des Gehäuses Stifte angeordnet $ mittels denen die mit Langlöchern versehene Hülse geführt ist«,
Ausführungsbeispielί
Die Erfindung soll nachstehend anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen^
Fig» Ij eine Steckkupplung im gekuppelten Zustand
Fig. 2 s die selbe Steckkupplung während des Entkuppeins'»
Die in Fig. 1 und Fig. 2 dargestellte Steckkupplung besteht aus einer Kupplungsdose und einem Kupplungsstecker 1· Mit dem Gehäuse 2 der Kupplungsdose ist ein Hohlkegel 3 fest verbunden und auf der entgegengesetzten Seite ist ein Rückschlag· ventil 4 nach dem Kugelprinzip eingesetzt. Auf das Gehäuse und den Hohlkegel 3 ist eine Hülse 5 mit Langlöchern 6 gesteckt j die in auf dem Umfang des Gehäuses 2 eingebrachten Stiften 7 geführt ist. In dem Gehäuse 2 ist eine Druckfeder angeordnet, die einerseits gegen das Gehäuse 2 und andererseits über einen Druckring 9 in Form eines Federtellers 3 oder 4 bewegliche konische Verriegelungssegmente Io gegen
den Hohlkegel 3 abgestützt ist. Die konischen Verriegelungssegmente Io enthalten eine Ringnut 11, deren in Kupplungsrichtung hintere Fläche eine Schräge 12 aufweist. Der Kupplungsstecker 1 ist mit einer umlaufenden Wulst 13 versehen, die in die Ringnut 11 einrastet. Der Kupplungsstecker 1 ist in seiner Länge so bemessen, daß er in gekuppeltem Zustand das Rückschlagventil 4 in geöffnetem Zustand hält.
Ein wesentlicher Vorteil der erfxndungsgemäßen Lösung besteht darin, daß ein gewaltsames Herausreißen des Kupplungssteckers aus der Kupplungsdose nicht möglich ist, da eine Bewegung des Kupplungssteckers axial entgegen der Kupplungsrichtung durch die konusformigen Verriegelungs- .mente in dem Hohlkegel verhindert wird. Damit kann auch keine radiale Bewegung der Verriegelungssegmente nach außen erfolgens die ein Lösen der Wulst des Kupplungssteckers aus der Ringnut ermöglichen würde.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß das Betätigen der Kupplung orientierungsunabhängig ist, d.h» der Kupplungsstecker kann in jeder beliebigen Radialwinkellage verriegelt werden.
Claims (5)
1. Steckkupplung für Gasleitungen mit in einer Kupplungsdose angeordneten verschiebbaren Verriegelungsegmenten und einem Rückschlagventil, dadurch gekennzeichnet, daß ein Hohlkegel (3) mit einem das Rückschlagventil (4) auf v/ei senden Gehäuse (2) fest verbunden ist, daß in dem Hohlkegel (3) konische einen Kupplungsstecker (1) umgreifende Verriegelungssegmente (lo) angeordnet sind, daß der Kupplungsstecker (1) mit einer umlaufenden Wulst (13) und die Verriegelungssegmente (lo) mit einer Ringnut (11) versehen sind und daß auf dem Gehäuse (2) eine die Verriegelungssegmente (lo) freigebende Hülse (5) angeordnet ist.
2« Steckkupplung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungssegmente (lo) durch einen in Kupplungsrichtung federbelasteten Druckring (9) gegen den Hohlkegel (3) gedruckt sind« '
3· Steckkupplung nach Punkt 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in Kupplungsrichtung hintere Fläche der Ringnut (11) eine Schräge (12) aufweist.
4* Steckkupplung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kupplungsstecker (1) derart bemessen ist, daß dessen vorderes Ende im gekuppelten Zustand das Rückschlagventil (4) in Offenstellung hält«
5« Steckkupplung nach Punkt Ij dadurch gekennzeichnet, daß am äußeren Umfang des Gehäuses (2) Stifte (?) angeordnet sind, mittels denen die mit Langlöchern (6) versehene Hülse (5) geführt ist.
Priority Applications (4)
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Family Applications (1)
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