DD154588B1 - Einrichtung zum ausstossen von werkzeugen - Google Patents

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DD154588B1
DD154588B1 DD22530880A DD22530880A DD154588B1 DD 154588 B1 DD154588 B1 DD 154588B1 DD 22530880 A DD22530880 A DD 22530880A DD 22530880 A DD22530880 A DD 22530880A DD 154588 B1 DD154588 B1 DD 154588B1
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Rudi Kirchner
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Rudi Kirchner
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  • Automatic Tool Replacement In Machine Tools (AREA)
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Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Das Anwendungsgebiet der Erfindung bezieht sich auf das Ausstoßen von Werkzeugen mit kegligem Schaft aus Arbeitsspindel Als spezielles Anwendungsgebiet kommen Arbeitsspindel von Werkzeugmaschinen mit kegligen Werkzeugaufnahmen, die in einer langsverschiebbaren Spindelhulse gelagert sind, in Betracht
Charakteristik der bekannten technischen Losung
DD WP 13 959 49a, 64/05 und der Ergänzung durch das DD GM 9 831 ist eine Einrichtung bekannt, bei der in ein Langloch einer verschiebbaren Buchse ein in der Arbeitsspindel gelagerter einseitiger Hebel eingreift, der beim Anlaufen eines Bolzens durch die Längsbewegung der Arbeitsspindel an einem verschiebbaren Anschlag auf das Werkzeug wirkt und dasselbe ausstoßt Nachteilig bei dieser Einrichtung ist, daß nur eine geringe Kraftubersetzung, bedingt durch die maßlichen Verhaltnisse der Arbeitsspindel, möglich ist und dadurch Schwierigkeiten beim Ausstoßen von festsitzenden Werkzeugen auftreten Des weiteren ist auf Grund dieser Verhaltnisse der Auswerferhub gering, so daß bei Maßdifferenzen der Auswerferlappen der Werkzeuge oder Beschädigung derselben die Einrichtung wirkungslos ist
Ein weiterer Nachteil liegt in der großen Verringerung der Drehsteife der Arbeitsspindel durch den Schlitz zur Aufnahme des Auswerferhebels
Ziel der Erfindung
Als Ziel der Erfindung soll erreicht werden, daß bei Verringerung des Fertigungsaufwandes die Funktionstuchtigkeit der Auswerfereinrichtung erhöht wird
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die in der Charakteristik der bekannten technischen Losung beschriebenen Mangel lassen sich auf folgende Ursachen zurückfuhren
Das gewählte Prinzip des einseitigen Hebels erlaubt bei den Abmessungen in einer Spindelhulse gelagerten Arbeitsspindel nur eine geringe Kraftubersetzung bei einem kleinen Auswerferhub, wobei ein Kompromiß zugunsten der Kraftubersetzung geschlossen wird, der hohe Forderungen an die Genauigkeit und kleinen Toleranzen der beteiligten Teile der Auswerfereinrichtung notwendig macht
Um die Ursachen zu beseitigen, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zu schaffen, die bei gröberen Fertigungstoleranzen und verlängertem Auswerferhub die Drehsteife der Arbeitsspindel erhöht und die Kraftaufwendungen zum Ausstoßen der Werkzeuge verringert
Erfindungsgemaß wird das dadurch erreicht, daß die Hülse über einen Paßstift durch zwei Langlocher in der Arbeitsspindel mit einem Auswerferbolzen, der in der Arbeitsspindel längs verschiebbar angeordnet ist, verbunden ist, wobei das schwache Ende in Richtung Werkzeugschaft zeigt und über den Auswerferbolzen ein Tellerfederpaket angeordnet ist und die Arbeitsspindel zwei gegenüberliegend abgesetzte Bohrungen oberhalb der Werkzeugaufnahme hat, in denen zwei Kugeln aufgenommen sind, die andererseits in Querbohrungen der Hülse einragen, wobei die Durchmesser dieser Querbohrungen kleiner als die Kugeln sind und weitere 2 Bohrungen in einem Abstand dahinter angeordnet sind, und daß die in die Arbeitsspindel einragende Antriebswelle am vorderen Ende kegelförmig ausgebildet ist und in einem Abstand einen dem Kugeldurchmesser entsprechenden radiusformigen Einstich hat
-2- 225 308
Ausfuhrungsbeispiel
In den Zeichnungen werden dargestellt
Fig 1 Ein Längsschnitt durch eine Arbeitsspindel mit einer Einrichtung zum Ausstoßen von Werkzeugen in Ausgangsstellung Fig 2 Ein Teillangsschnitt durch eine Arbeitsspindel mit Ausstoßeinrichtung im Moment des Ausstoßens eines Werkzeuges Fig 3 Ein Teillangsschnitt durch eine Arbeitsspindel mit einer Einrichtung zum Ausstoßen von Werkzeugen in Ausgangsstellung in einer weiteren Vanantenausfuhrung
Von einem Spindelstock 1 wird eine Pinolenhulse 2 mit ihrer Verzahnung 3 aufgenommen, in die ein Tnebbolzen 4 eingreift Die Pinolenhulse 2 ist verschiebbar, wobei in dieser eine Arbeitsspindel 5 mit einer Werkzeugaufnahme 6 drehbar gelagert ist Die Arbeitsspindel 5 besitzt ein Langloch 7, in dem quer zu diesem ein Paßstift 8 bewegbar angeordnet ist Der Paßstift 8 verbindet eine auf der Arbeitsspindel 5 verschiebbare Hülse 9 mit einem von der Arbeitsspindel 5 aufgenommenen abgesetzten Auswerferbolzen 10 Der Auswerferbolzen 10 sitzt mit dem schwächeren Ende in der Werkzeugaufnahme 6 vor einem an einem Werkzeug 11 sich befindenden Auswerferlappen 12 Zwischen dem stärkeren Ende vom Auswerferbolzen 10 und einer Antriebswelle 13 liegt ein Tellerfederpaket 14 An der Stirnseite weist die Antriebswelle 13 eine Anlauffase 15 auf und in einem Abstand dazu eine Ringnut 16 Die Hülse 9 ist gegenüber der Arbeitsspindel 5 nur bedingt gegen eine Druckfeder 17 verschiebbar In der Verschieberichtung weist die Hülse 9 zwei nebeneinander liegende Bohrungen 18 und 19 auf, die durch beide Mantelflächen gehen und kleiner sind als der Kugeldurchmesser Der Abstand der Bohrungen 18 und 19 entspricht dem möglichen Spannweg des Tellerfederpaketes 14 Eine abgesetzte Querbohrung 20 in der Arbeitsspindel 5, die sich in der Ausgangsstellung der Hülse 9 in der Hohe der Bohrung 19 befindet, nimmt eine Kugel 21 auf, wobei die zwei abgesetzten Querbohrungen 20 sich gegenüber stehen Nach Beendigung des Arbeitsganges wird zum Losen des Werkzeuges 11 aus der Werkzeugaufnahme 6 durch den Tnebbolzen 4 die Pinolenhulse 2 in dem Spindelstock 1 zum Antrieb hin verschoben Da die Antriebswelle 13 nicht verschiebbar ist, wird das Tellerfederpaket 14 mit Verschieben der Arbeitsspindel 5 einschließlich der Hülse 9, dem Auswerferbolzen 10 und der Werkzeugaufnahme 6 gespannt Das Spannen des Tellerfederpaketes 14 dauert so lange, bis die Querbohrungen 20 mit den Kugeln 21 an der Ringnut 16 angekommen sind und die Kanten der Bohrung 19 in der Hülse 9 die Kugeln 21 in die Ringnut 16 drucken Dadurch wird die Hülse 9 nicht mehr festgehalten und das Tellerfederpaket 14 kann sich entspannen und der Auswerferbolzen 10 schlagt auf den Auswerferlappen 12 vom Werkzeug 11 und druckt dasselbe aus der Werkzeugaufnahme 6 Mit dem Vorschnellen vom Auswerferbolzen 10 und der Hülse 9 wird die Druckfeder 17 gespannt
Beim Verschieben der Pinolenhulse 2 in Arbeitsnormung um den Betrag des Spannweges des Tellerfederpaketes 14 werden die Kugeln 21, die durch die Antriebswelle 13 in den Bohrungen 19 der Hülse 9 gehalten werden (Fig 2) nach innen freigegeben, so daß die durch die Druckfeder 17 vorgespannte Hülse 9 mit den durch den Paßstift 8 verbundenen Auswerferbolzen 10 in die Ausgangsstellung zurückspringt und so die Werkzeugaufnahme 6 fur ein neues Werkzeug 11 aufnahmebereit ist
In Betracht gezogene Druckschriften DE AS 2 606 215

Claims (4)

1 Einrichtung zum Ausstoßen von Werkzeugen mit kegeligem Schaft aus Arbeitsspindeln, insbesondere an Bohr und Fräsmaschinen, mit in einer längs verschiebbaren Spindelhulse drehbar gelagerten Arbeitsspindel und innerhalb der Spindelhulse angeordneten Hülse, gekennzeichnet dadurch, daß die Hülse (9) über einen Paßstift (8) durch zwei Langlocher (7) in der Arbeitsspindel (5) mit einem Auswerferbolzen (10), der in der Arbeitsspindel (5) längs verschiebbar angeordnet, verbunden ist
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Erfindungsanspruch.
2 Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Arbeisspindel (5) zwei gegenüberliegend abgesetzte Bohrungen (20) oberhalb der Werkzeugaufnahme (6) hat, in denen zwei Kugeln (21) augenommen sind, die andererseits in Querbohrungen (19) der Hülse (9) hineinragen, wobei die Durchmesser dieser Querbohrungen (19) kleiner als die Kugeln (21) sind und weitere zwei Bohrungen (18) in einem Abstand dahinter angeordnet sind
3 Einrichtung nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß die in die Arbeitsspindel (5) hineinragende Antriebswelle (13) am vorderen Ende eine Anlauffase (15) und in einem Abstand einen dem Kugeldurchmesser entsprechenden radienformigen Einstich (16) hat
4 Einrichtung nach Punkt 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß an Stelle der Bohrungen (18) und (19) in der Hülse (9) dem Durchmesser der Kugeln (21) entsprechende Rillen vorgesehen sind
Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
DD22530880A 1980-11-19 1980-11-19 Einrichtung zum ausstossen von werkzeugen DD154588B1 (de)

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DE10026922A1 (de) * 2000-05-30 2001-12-13 Donau Werkzeugmaschinen Gmbh & Werkzeugmaschine

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