DD154598A1 - Verladeeinrichtung zum beladen von foerderwagen mit schuettgut - Google Patents

Verladeeinrichtung zum beladen von foerderwagen mit schuettgut Download PDF

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DD154598A1 DD22671780A DD22671780A DD154598A1 DD 154598 A1 DD154598 A1 DD 154598A1 DD 22671780 A DD22671780 A DD 22671780A DD 22671780 A DD22671780 A DD 22671780A DD 154598 A1 DD154598 A1 DD 154598A1
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Adolf Schiffner
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Adolf Schiffner
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/02Devices for feeding articles or materials to conveyors
    • B65G47/16Devices for feeding articles or materials to conveyors for feeding materials in bulk
    • B65G47/18Arrangements or applications of hoppers or chutes
    • B65G47/20Arrangements or applications of hoppers or chutes the hoppers or chutes being movable

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Verladeeinrichtung fuer die Zugbeladung an Bandauslegern von Tagebaugeraeten oder aehnlichen Verladegeraeten. Ziel der Erfindung ist es, bei einfacher Bedienbarkeit eine hohe Positionierbarkeit fuer die Zugbeladung zu erreichen und die Funktionssicherheit zu erhoehen bei Gewaehrleistung einer optimalen Wagenfuellung. Erfindungsgemaess wird dies erreicht, indem ein rohrfoermiges Mittelteil um eine horizontale Achse und ein Sattel zur Ueberbrueckung der Foerderwagenluecke in ausreichendem Abstand unter dem Mittelteil fest an einem Ringtraeger und beide gemeinsam um die vertikale Achse des Ringtraegers drehbar angeordnet sind.

Description

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Titel
Verladeeinrichtung zum Beladen von Förderwagen mit Schüttgut
Anwendungsgebiet
Die Erfindung betrifft eine Verladeeinrichtung zum Beladen von Förderwagen eines Zuges mit Schüttgut, besonders an Tagebaugeräten.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Für die Verladung von Schüttgut, z.B. Kohle und Abraum, auf Förderwagen sind s.g· Hosenschurren, Pendelsattel oder Schurren mit Pendelklappe bekannt·
Wesentlich für alle Ausführungen ist, daß kein Fördergut in die Förderwagenzwischenräumes. gelangt· Hosenschurren und Schurren mit Pendelklappe sind dabei am Ende des Auslegei-'s drehbar, aber senkrecht zu diesem, starr angeordnet· Die Verteilung des Fördergutes erfolgt durch Umlegen einer sich im Fördergutstrom befindlichen Klappe« Die Hosenschurren haben der, gewünschten Förderrichtung entsprechende Austrittsöffnungen, bei den Schurren mit Pendelklappe ist noch zusätzlich die Stirnseite in Austrittsrichtung offen.
Beim Umlegen der Klappe entsteht in jedem Fall ein Fördergutstau, der u.a. Ausgangspunkt für Verstopfungen ist. Die Klappe unterliegt durch die zusätzliche Dichtfunktion für die jeweils geschlossene Seite hohen Beanspruchungen und damit zusätzlichem Verschleiß. Die Verstellkräfte sind vergleichsweise sehr groß. Vorteilhaft bei dieser Ausführung ist die gute Positionierbarkeit zu den Förderwagenzwischenräumen und damit eine gute Fördergutübergabe.
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Es besteht aber keine Möglichkeit, das veränderliche Wagenauf nahmevermö'gen auszugleichen und damit die 100 % Füllung zu erreichen. Beim Pendelsattel oder bei der fahrbaren Doppelschurre nach DD-PS 47 159 wird durch das Hindurchschwenken eines Sattels durch den Fördergutstrom die gewünschte Abwurfrichtung erreicht. Ein Stau tritt nicht ein, es erfolgt nur eine Ablenkung oder Teilung des Fördergutstromes,» Als besonders nachteilig hat sich die schwierige Handhabung des Pendelsattels erwiesen. Um eine vollständige Füllung der Fördergutwagen zu erreichen und um die Förderwagenlücke ohne Verluste zu überbrücken, sind hohe Konzentration und große Erfahrung erforderlich. Mit steigendem Fördergutvolumen und damit schnellerer Füllung der Wagen ist die Handhabung immer Schwieriger.
Ein Nachführen oder Vorhalten des Fördergutstromes zum Ausgleich des unterschiedlichen Wagenaufnahmevermögens ist bedingt durch die Breite des Sattels nur in engen Grenzen möglich·
Ziel der Erfindung
Die Erfindung hat zum Ziel, die Verladeeinrichtung so zu gestalten, daß bei einfacher Bedienbarkeit und einfachen Aufbau der Verladeeinrichtung eine hohe Positioniergenauigkeit erreicht wird, daß bei der Umlenkung des Fördergutstromes kein Stau auftritt und daß damit die Verstopfungsgefahr auf ein Mindestmaß vermindert wird. Der Verschleiß ist dabei auf .wenige Bauteile zu beschränken, eine optimale Wagenfüllung ist zu erreichen und so eine Möglichkeit zu schaffen, eine zumindest teilautomatische Positionierung zu ermöglichen«
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!Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verladeeinrichtung zum Beladen von Förderwagen eines Zuges, die am Abwurfende eines Bandauslegers eines Tagebaugerätes oder eines Verladegerätes um eine vertikale Achse schwenkbar angeordnet ist und ein um eine horizontale Achse verschwenkbares Lenkelement mit einem die Wagenlücke überbrückenden, annähernd symmetrischen Verteil- und Abwurfelement, z.B, einem Sattel, sowie eine vorgeschaltete Prallklappe aufweist, so auszubilden, daß die Elemente die Förderwagenlücke einwandfrei überbrücken, die Lenkung und Umlenkung des Fördergutstromes bei laufendem Betrieb ohne große Stellkräfte möglich ist, die Verschleißflächen der Lenkelemente ein Minimum darstellen, und daß die Lenkelemente nicht durch den Fördergutstrom hindurch bewegt werden müssenc
Die erfindungsgemäße Ausführung einer Verladeeinrichtung, beispielsweise an einem Tagebaugerät zur Zugbeladung, besteht im wesentlichen aus Prallklappe (2), einem schwenkbaren und drehbaren rohrförmigen Mittelteil (3) und einem mit diesem zusammen um eine senkrechte Achse drehbaren fest angeordneten Sattel (4)· Der Sattel wird über den Förderwagenzwischenraum positioniert und mit dem rohrförmigen Mittelteil (3) wird der Fördergutstrom durch Schwenken desselben in die gewünschte Richtung gelenkt. Das Fördergut wird dabei durch die Wandung des Mittelteils ... und den Sattel abgelenkt. Da hierbei kein Stau entsteht, wird die Verstopfungsgefahr, außer durch Verkrustung, ausgeschlossen. Zusätzliche Dichtungen oder sich im Fördergutstrom bewegende Bauteile sind nicht erforderlich. Dadurch beschränkt sich der Verschleiß auf die Trichterwand und den Sattel. Diese Flächen werden durch Verschleißschutzplatten geschützt.
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Mittels der Schwenkbewegung des rohrförmigen Mittelteils ist auch ein Vorhalten oder Nachführen des Fördergutstromes zur Zugbewegung möglich, wodurch eine optimale Wagenfüllung erreicht wird· Durch den in horizontaler Richtung feststehenden Sattel kann eine automatische Positionierung und Zugbeeinflussung ausgeführt werden·
Äusführungsbeispiel
Die Erfindung wird nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
Die zugehörigen Zeichnungen zeigen: Pig· 1 Seitenansicht einer Verladeeinrichtung Fig. 2 Schnittdarstellung A-A zur Fig. 1
Am Ende des Bandauslegers (1) befindet sich die Abwurftrommel (8),gegenüberliegend die Prallklappe (2). Unterhalb der Trägerkonstruktion ist ein durch Lagerung in Trag- und Zentrierrollen um eine senkrechte Achse in Grenzen drehbarer Ringträger (5) angeordnet, der mittels Drehantrieb (7) in die gewünschte Stellung gebracht wird· In diesem Ringträger (5) ist das rohrförmige Mittelteil (3) schwenkbar gelagert und der Sattel (4) ist fest angeschlossen. Mit den Arbeitszylindern (6), die mit einem Ende am ... Ringträger (5) und mit dem anderen am Mittelteil (3) angelenkt sind, wird das Mittelteil (3) soweit geschwenkt, bis die Kante der Austrittsöffnung sich über der Spitze des Sattels (4) befindet*
Durch Schwenken des Mittelteils (3) in die jeweils entgegengesetzte Richtung v/ird der Fördergutstrom umgelenkt.
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Dabei wird der.Sattel (4) durch Schwenkbewegung des Bandauslegers (1) und Drehen des Ringträgers (5) so positioniert, daß der Förderwagenzwischenraum überdeckt ist. Zwischen Unterkante des schwenkbaren Mittelteils (3) und der Spitze des Sattels (4) ist der Abstand so groß ausgeführt, daß anfallende Brocken ohne Verstopfungsgefahr austreten können.
Die Prallklappe (2), das schwenkbare Mittelteil (3) und der Sattel (4) sind an den Flächen, die mit dem Fördergut in Berührung kommen, mit einem Verschleißschutz versehen«

Claims (1)

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    Erfindungsanspruch
    1· Verladeeinrichtung zum Beladen von Förderwagen mit Schüttgut, die am Abwurfende eines Bandauslegers einnes Tagebaugerätes oder eines Verladegerätes an einem Ringträger um eine vertikale Achse drehbar angeordnet ist und ein um eine horizontale Achse verschwenkbares Lenkelement mit einem die Wagenlücke überbrückenden,, annähernd symmetrischen Verteil- und Abwurfelement, ZoBe einem Sattel, sowie eine vorgeschaltete Prallklappe aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Verladeeinrichtung aus einem um eine horizontale Achse verschwenkbaren, rohrförmigen Mittelteil (3) und einem in ausreichendem Abstand darunter fest angeordnetem Sattel (4) besteht.
    Hierzu.. ^...Seiten Zeichnunqen
DD22671780A 1980-12-30 1980-12-30 Verladeeinrichtung zum beladen von foerderwagen mit schuettgut DD154598A1 (de)

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DE19813145160 DE3145160A1 (de) 1980-12-30 1981-11-13 Verladeeinrichtung zum beladen von foerderwagen mit schuettgut
YU303181A YU303181A (en) 1980-12-30 1981-12-21 Loading device for filling freight waggons with loose materials
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RO85197A (ro) 1984-11-25
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