DD154616A5 - Verfahren und vorrichtung zum andrehen zweier faeden - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Andrehen zweier Faeden, insbesondere auf Wickelmaschinen, Wirk- und Strickmaschinen sowie Webmaschinen und Spinnstuehlen. Dem Ziel, praktisch unsichtbare Verdrillungen mit hoher Festigkeit zu ermoeglichen, um bei der weiteren Verarbeitung einen ordnungsgemaessen Fadenlauf und ein optisch qualitatives Produkt zu erhalten, dient die Aufgabe, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Andrehen zweier Fadenenden mit einem Faserbart zu schaffen.Die anzudrehenden Faeden werden zwischen Ansaugohren (28;29;30;31) gespannt und aufgedrallt, indem sie sich um Spindeln (20;21) herum aufrollen. Warmluft speist zwei den aufgedrallten Abschnitten benachbarte Platinen (32;33), entfernt freischwebende Fasern und teilt die Faserbaerte. Die Faserbaerte werden in einem Kanal (34) durch ein elektrostatisches Feld festgehalten. Die Platinen (32;33) werden geschwenkt, bis ihre Kanaele (34) gegeneinanderliegen. Senkrecht auf die Ebenen der Faserbaerte wird Luft geleitet, um die Fasern ineinanderdringen zu lassen. Dann werden die Faserbaerte mittels der Spindeln (20;21) verdrillt und der Faden freigegeben.
Description
~A~ Berlin, den 5. 2. 1981
AP D04 B/225 385 58 319 23
Verfahren und Vorrichtung zum Andrehen zweier Fäden
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Andrehen zweier Fäden und eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.
Das Andrehen von Fäden ist ein üblicher Vorgang insbesondere auf Wickelmaschinen. Es findet auch auf Strick- und Wirkmaschinen, Webmaschinen und bestimmten Spinnstühlen an freien Enden statt. Seit langem wird dieses Verfahren durchgeführt, indem die beiden anzudrehenden Fadenenden aneinandergeknotet werden, wodurch dann in dem Gewebe bzw. Gestrick oder Gewirke ein Fehler erscheint.
Es sind bereits Lösungen vorgeschlagen worden, um die Knoten durch unsichtbare Andrehungen zu ersetzen, die sich so weit wie möglich dem Gespinst nähern. Die Hauptschwierigkeit derartiger Lösungen beruht darin, eine ausreichende Festigkeit gegen Zugbeanspruchung in dem Faden zu erhalten. Im Fall eines Knotens entspricht die Festigkeit im wesentlichen der des Fadens, während diese Festigkeit im Fall eines unsichtbaren Andrehens, bei dem die Fäden miteinander verdrallt werden, praktisch dem. des Fadens nicht entsprechen kann. Eine Lösung dieser Art kann aber nur annehmbar sein, wenn die Festigkeit der Andrehung mindestens 80 % der ursprünglichen Festigkeit des Fadens entspricht.
Unter den vorgeschlagenen Lösungen kann die US-PS 3 903 erwähnt werden, bei der die Fadenenden aufgedrallt werden, dann die Fasern des einen Endes gespreizt werden, um einen
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Konus zu "bilden, wonach das andere Ende in das offene Ende eingefügt wird und seine Fasern ihrerseits gespreizt sind, so daß sie mit den Fasern des als erstes offenen Endes durcheinanderdringen. Diese beiden Enden werden dann miteinander verdrallt, um die Verdrillung des Fadens zu bilden und die beiden Stränge miteinander zu verbinden. Dieses Verfahren ermöglicht es, entsprechend der Dicke der Fäden und des Materials dieser Fäden gute Ergebnisse zu erbringen.Dagegen treten bei bestimmten Fäden, und zwar insbesondere bei relativ dicken Fäden aus Kunstfasern gewisse Schwierigkeiten vor allem auf Grund der Dicke der Fasern auf, die ihr Ineinandergreifen schwierig machen, und. auch auf Grund der remanenten Verdrillung der Fasern.
Es sind auch pneumatische Verfahren vorgeschlagen worden, um die Fasern zweier anzudrehender Fäden miteinander zu vermischen. So schlagen die US-PS·en 3 306.020» 3 339 362, 3 407 583, 3 ^87 618, 3 581 486 und 4 002 012 verschiedene Lösungen vor, nach denen man parallele Fäden bzw. die aufgedrallten Enden der anzudrehenden Fäden in eine Kammer bringt und einen turbulenten Luftstrom erzeugt, der die Fasern der parallelen Fäden in der Behandlungszone bzw. der beiden Enden so miteinander vermischt, daß ein Andrehbereich der beiden Stränge gebildet wird.
In der US-PS 4 002 012 wird darüber hinaus beschrieben, daß thermoplastische Garne.zur stabileren.Verbindung im Andrehbereich erhitzt werden.
Das Aussehen der in den o. g. US-PS beschriebenen Andrehungen ähnelt dem des Fadens nicht, die Festigkeit einer solchen Andrehung ist im allgemeinen kaum halb so groß wie die Festigkeit des ursprünglichen Fadens.
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Das Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, Knoten und deren Nachteile auszuräumen und praktisch unsichtbare Verdrillungen mit erhöhter Festigkeit, insbesondere für Fäden mit dickem Titer aus Kunstfasern zu 'ermöglichen, um bei der weiteren Verarbeitung des Fadens einen ordnungsgemäßen Fadenlauf und ein optisch qualitatives textiles Produkt zu erhalten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Andrehen zweier Fadenenden mit einem Faserbart zu schaffen, das gegenüber den bekannten Verfahren wesentlich verbessert ist. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Fasern eines jeden Faserbartes im wesentlichen in einer Ebene in einer gestreckten Form angeordnet sind, deren Maximalbreite wesentlich über dem Fadendurchmesser ist und in einem Bereich nahe der Basis des Faserbartes liegt, und der dann bis an sein Ende verjüngt wird, daß dann das Ende des Faserbartes auf einer gegebenen Länge von seiner Basis abgeschnitten wird, daß die beiden Faserbärte aneinandergelegt werden, damit das Ende eines jeden von ihnen sich gegenüber dem breitesten Bereich des anderen Faserbartes befindet; daß ein Teil der Fasern des Endbereiches eines jeden Faserbartes in den anderen Faserbart eindringt, und daß die in diese Faserbärte übertragene Verdrillung wiederhergestellt wird.
Vorteilhafterweise werden die Fasern nahe einer ebenen Fläche in einen gasförmigen Strom gebracht, der durch einen Kanal geführt wird, dessen Kanten die ebene Fläche: seitlich begrenzen.
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Einem weiteren Erfindungsmerkmal zufolge werden die Fasern eines jeden Faserbartes, während sie in eine Ebene gebracht werden, auf eine Temperatur zwischen 60 bis 90 0C aufgeheizt.
Weiterhin ist es vorteilhaft, den gasförmigen Strom bei 60 bis -90 0C zu bilden.
Ein weiterer Erfindungsgedanke sieht vor, in die ebene Fläche des Kanals eine Öffnung anzubringen gegenüber dem Bereich, in dem der Faserbart die größte Breite aufweisen soll und in der Mitte dieser Öffnung einen gasförmigen Strom erzeugt, wobei die Breite dieses gasförmigen Stroms lokal erhöhbar ist.
Um die Fasern in einer Ebene zurückzuhalten, wird erfindungsgemäß ein elektrostatisches Feld erzeugt.
Vorteilhafterweise werden Luftströme senkrecht zu den Ebenen gerichtet, in denen die Fasern der entsprechenden Faserbärte nahe den Endbereichen dieser Faserbärte angeordnet und so ausgerichtet werden, daß sie einen Teil der Fasern eines jeden dieser Enden in die Fasern des anderen Endes eindringen lassen.
Die weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens zu schaffen, wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß sie zwei zwischen zwei Stellungen bewegliche Platinen aufweist, die eine Stellung, in der sie-voneinander getrennt sind, und die andere, in der sie nebeneinander liegen, wobei jede Platine eine ebene Fläche aufweist, die seitlich von zwei Kanten eingerahmt ist und deren eines Ende neben einem Verteilerschlitz liegt, der mit einer Druckluftquelle verbunden ist, und wobei еіле zylindrische Lagerung in diese ebene Fläche einmündet und einen Konus aufnimmt, dessen Spitze - dieser Fläche benach-
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bart ist, und diese Lagerung mit der Druckluftquelle über eine seitlich einmündende und zur Achse des Konus ausgerichtete Leitung verbunden ist.
Erfindungsgemäß bestehen die Platinen aus einem dielektrischen Material und weisen· mindestens einen elektrischen Leiter auf, der unmittelbar unter der ebenen Fläche liegt und mit einem elektrostatischen Generator verbunden ist.
Einem letzten Erfindungsmerkmal zufolge bilden die Kanten, die seitlich die ebene Fläche einer Platine umrahmen, einen asymmetrischen Kanal in bezug auf seine Längsachse, wobei die homologen Kanten der anderen Platine einen asymmetrischen Kanal in- bezug auf seine Längsachse bilden, die in bezug auf den anderen Kanal und in benachbarter Stellung der Platine eine Spiegelsymmetrie um eine Querachse bilden, die das Mittelteil dieser Kanäle durchschneidet, um das Ende eines jeden Faserbartes gegenüber einem Teil der Basis des benachbarten Faserbartes zu bringen, der danach aufgrund der auf die Faserbärte ausgeübten Axialverdrillung hin konvex wird.
Die Erfindung soll nachstehend anhand eines Ausführungsbeispieles der Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen in schematischer Darstellung:
Fig. 1: eine perspektivische Ansicht der wesentlichen Elemente dieser Vorrichtung,
Fig. 2: eine vergrößerte Schnittansicht einer Einzelheit der Fig. 1,
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Pig. 3: eine Ansicht entlang der Linie III-III in ELg. 2,
HIg. 4-: ein Funktionsschema.
Die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung zeigt ein Gestell 1 mit zwei Trägerelementen 2; 3» die über zwei Hohlwellen 4·; drehbar in dem Gestell 1 angebracht sind. Diese beiden Trägerelemente 2; 3 sind durch eine Pleuelstange 6 miteinander verbunden, deren Enden an den Trägerelementen durch Wellen 7; gelenkig gelagert sind, die parallel zu den Hohlwellen 4- und 5 verlaufen. Die Welle 8 ist außerdem mit der Stange 9 eines Arbeitszylinders 10 verbunden, der die Trägerelemente 1{ 2 schwenken lassen soll, die durch die Pleuelstange kinematisch um die Achsen der Hohlwellen 4 und 5 verbunden sind, so daß sie die Trägerelemente 1; 2 aus der in Fig. 1 dargestellten Stellung in eine Stellung verbringen können, in der die Trägerelemente 2; 3 miteinander ausgerichtet sind.
Die beiden Hohlwellen 4· und 5 geben zwei weiteren Wellen 11; 12 Raum, die sich bis hinter das Gestell 1 erstrecken. Jede Welle 11; 12 ist formschlüssig mit einem Zahnrad 13 bzw. 14- verbunden. Diese Zahnräder 13; 14 sind über ein gezahntes Band 15 verbunden. Das eine Ende von jeder Welle 11;12 durchdringt eines der Trägerelemente 2 bzw. 3 und ist formschlüssig mit einem Kegelrad 16 bzw. 17 verbunden, die mit zwei Kegelrädern 18 bzw. 19 in Eingriff stehen. Jedes Kegelrad 18; 19 ist formschlüssig mit einer Spindel 20 bzw. verbunden, die zwischen zwei parallelen Flanschen 2a; 2b bzw. 3a; 3"b der Träger elemente 2; 3 angebracht ist. Jede Spindel 20; 21 endet in einer radial geschlitzten Scheibe 22 bzw. Das zweite Ende der Welle 11 ist- auch formschlüssig mit einem zweiten Zahnrad 24- verbunden, das mit einer Zahn-
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stange 25 in Eingriff steht, die mit der Stange 26 eines Arbeitszylinders 27 formschlüssig verbunden ist. Dieser Mitnahmemechanisnius 24 bis 27 dient zur Steuerung der Drehung der Spindeln 20; 21 in Gegenrichtung zueinander, wobei die Spindel 21 dank des die Zahnräder 13; 14· verbindenden gezahnten Bandes 15 mitgenommen -wird.
Zwei Saugrohre 28; 29 bzw. 30; 31 sind in dem Gestell 1 beiderseits eines jeden Trägerelements 2 bzw. 3 befestigt. Diese Saugrohre 28; 29; 30; 31 sind mit dem Eingang eines Ventilators VE- verbunden und zu zweit so angeordnet, daß ein zwischen jedem Saugrohrpaar 28; 29 und 30; 31 gespannter Faden gegen den Rand der Scheiben 22 bzw. 23 anliegt und nahe einer Platine 32 bzw. 33 vorbeiläuft. Jede Platine 32 bzw. 33 ist formschlüssig mit dem Trägerelement 2 bzw. 3 verbunden»
Die Einzelheiten dieser Platinen 32; 33 sind in den Fig. und 3 dargestellt, auf die im folgenden in dieser Beschreibung Bezug genommen wird. Da sie identisch sind, wird nur eine von ihnen beschrieben. Die Platine 32 bzw. 33 besteht aus einem Isoliermaterial, beispielsweise einem Kunststoff. Ihre Oberseite weist eine ebene Fläche auf, die seitlich von zwei Kanten eingerahmt ist, wodurch ein Kanal 34 gebildet wird, dessen ebene Fläche als Auflagefläche für die Anlegung der Fasern dient, die den Faserbart des Endes des anzudrehenden Fadens bilden. Die Tiefe dieses Kanals 34 liegt in der Größenordnung von 0,3 mm. Die Oberfläche der Platine 32, die an den Kanal 34 angrenzt, ist mit einer Schicht 35 aus einem Kunststoffmaterial beschichtet, das weicher als das der Platine 32 und die Rolle einer.Rohrdichtung spielen soll, wenn die beiden Platinen 32; 33 sich in der in Fig. 2 dargestellten Stellung befinden. Die Dicke der Schicht 35 liegt
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in der Größenordnung von 0,1 mm. Diese Platine 32 umfaßt außerdem eine Leitung 36, die an eine Druckluftquelle VE2 (Fig. 1) angeschlossen ist, die mittels eines elektrischen Widerstandes 38 beheizt werden kann. Diese Leitung 36 steht mit einer Verteilerkammer 39 in Verbindung, die in die ebene Fläche des Kanals 3^ einmündet, indem sie durch einen Verteilerschlitz hindurch eine Düse 40 bildet, deren Länge im wesentlichen der Breite des Kanals 34 entspricht und von dem eine der parallelen Lippen 41 am Boden des Kanals y\- den Strahl aus der Düse 40 entlang der ebenen Fläche des Kanals y\ aufrechterhält.
Fig. 3 zeigt, daß die Breite dieses Kanals 34 nicht gleichmäßig ist. Vom Ausgang der Düse 40 aus sieht man, daß er sich auf etwa 1/4 bis 1/5 seiner Langо von etwa 40 % seiner ursprünglichen Breite verbreitert und dann nach und nach auf dem Rest seiner Länge auf diese ursprüngliche Breite zurückkehrt.
Die ebene Fläche des Kanals y\ weist auf ihrem Tail entsprechend dem Abschnitt, wo dieser Kanal 3^ sich am Ausgang der Düse 40 verbreitert, eine Öffnung auf, die einer zylindrischen Lagerung 42 entspricht, die die Platine 32 senkrecht zur ebenen Fläche des Kanals 34 durchquert. Diese zylindrische Lagerung 42 nimmt eine Stange 43 auf, die mittels Reibung angepaßt ist und deren oberes Ende in einen Konus 44 ausläuft, dessen Spitze genau auf der ebenen Fläche des Kanals zentriert ist und auf etwa 1/3 der Höhe dieses Konus 44 von seiner Basis aus liegt, läßt diese zylindrische Lagerung mit der Verteilerkammer 39 in Verbindung treten.
Diese Platine 32 weist außerdem eine Reihe von elektrischen Leitern 46 auf, die quer zum Kanal- 3^ und in Längsrichtung in Abstand voneinander angeordnet sind. Diese elektrischen Leiter 46 liegen nahe der.ebenen Fläche des Kanals 34 und
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sind so in das Kunststoffmaterial der Platine 32 eingesenkt, daß ein Dielektrikum dieser elektrischen Leiter 46 von der ebenen Fläche trennt. Die elektrischen Leiter 46 sind an einen elektrostatischen Generator GE angeschlossen.
Zwischen vier elektrischen Leitern 46, ausgehend von dem offenen Ende des Kanals 34» münden drei sehr dünne Leitungen von 0,25 mm Durchmesser in die ebene Fläche des Kanals 34 ein und sind an die Druckluftquelle VEp angeschlossen.
C.
Jede Platine 32; 33 trägt auf ihrer Seitenfläche neben dem Ende des Kanals 34 ein Schnittmesser 48 bzw. 49, während ein zweites Schnittmesser 50 bzw. 51 am Gestell 1 auf den entsprechenden Bewegungsbahnen der beschriebenen Schnittmesser 48} 49 bei der Verschiebung der Trägerelemente 2 und 3 aus der in Fig. 1 dargestellten Stellung in die Stellung befestigt sind, in der die Platinen 32; 33 gegeneinander geführt werden.
Das mit Hilfe dieser Vorrichtung durchgeführte Andrehverfahren wird im folgenden anhand der Fig. 1 bis 3 sowie des Funktionsschemas der Fig. 4 beschrieben.
Die beiden anzudrehenden Fäden werden jeweils gegenüber den beiden Saugrohren 28; 29 bzw. 30; 31 geführt, wobei alle vier mit der Zuleitung des Ventilators VE. verbunden sind, so daß die Abschnitte der Fäden, die zwischen den Saugrohren 28; 29 bzw. 3O; 31 gehalten sind, gespannt werden und gegen die Scheiben 22 bzw. 23 anliegen. In diesem Moment nimmt man an, man befindet sich im Moment t des Diagramms der Fig. 4. Auf diesem Diagramm sind die Funktionen mit 0 und I angegeben, wobei 0 einer Kühe- oder Ausgangsstellung des die Funktionen betreibenden Organs entspricht und I einer Stellung, in der das Organ sich in Abstand von seiner Ruhe- oder Ausgangsstellung, d. h, in Arbeitsstellung befindet. Vom
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Moment t bis zum Moment t. entspricht die Funktion a der Drehung der mit den Spindeis 20; 21 formschlüssig verbundenen Scheiben 22; 23. Während dieser Drehung kommen die radialen entsprechenden Schlitze der Scheiben 22; 23 gegenüber den zwischen den Saugrohren 28; 29 bzw. 30; 31 gespannten Fäden an und liegen auf dem Umfang der Scheiben 22; 23 derart auf, daß diese Fäden in diese Radialschlitze eindringen und sich um die Spindeln 20; 21 aufrollen, wobei sie die Aufdrillung der Fäden zwischen den Saugrohren 28 bzw. 30 und den Scheiben 22; 23 bewirken.
Im Moment t. beginnt das Blasen von Luft durch die Düse 4-0 (Funktion b), der aufgedrallte Faden liegt gegen die ebene Fläche des Kanals 3^ an und ist somit diesem Strahl ausgesetzt, der die Fasern entfernt, die nicht formschlüssig mit dem um jede Spindel 20; 21 aufgerollten Fadenstrang verbunden sind. Die geblasene Luft wird durch den elektrischen Widerstand 38 erhitzt. Ihre Temperatur liegt in der Größenordnung von 60 bis 90 0C und soll die verbleibende Verdrillung der Fasern so unterdrücken, daß der Faserbart auf der ebenen Fläche des Kanals 3^ angelegt wird und diese Fasern im wesentlichen nahe der ebenen Fläche verbleiben. Die am Ende eines aufgedrallten Fadens einen Faserbart bildenden Fasern behalten nach der Aufdrallung teilweise die ihre Verdrillung folgende Verformung bei und können so nicht auf einer Oberfläche angelegt werden. Die Warmluft ermöglicht es, die ganze oder einen Teil der Verformung der Fasern zu beseitigen. Außerdem streckt der von der Düse 40 nahe der ebenen Fläche des Kanals 34 gebildete Luftstrom den Faserbart der aufgedrallten und thermisch am Boden dieses Kanals 34 behandelten Fasern. Der Sekundärluftstrom, der durch die zwi- " sehen der Verteilerkammer 39 und der Lagerung 42 eingebrachte Leitung 45 gebildet wird, wird gegen den Konus 44 geleitet und in den Hauptluftstrom der Düse 40 abgeleitet. Das hat zur Folge, daß eine Verbreiterung des IlauptStroms und eine ent-
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-lisprechende Verbreiterung des Faserbartes geschaffen wird. Dann ziehen sich die Seitenwände des Kanals 34 in Richtung auf das offene Ende dieses Kanals 34 zusammen und rufen eine Verengung des Stroms und der Fasern hervor. Auf diese Weise hat der auf der ebenen Fläche des Kanals 34 ausgebreitete Faserbart im.wesentlichen die Form einer Flamme, und man sieht im folgenden, daß diese Form eine große Bedeutung für die Qualität des Andrehens hat.
Um das Halten der Fasern gegen die ebene Fläche des Kanals 34 zu verbessern, werden im Moment t^ die elektrischen Leiter 46 durch den elektrostatischen Generator GE unter Spannung gelegt (Funktion c), der zwischen diesen Leitern 46 und dem Rest der Apparatur, der sich im Potential der Masse befindet, ein Feld errichtet. Es ist erforderlich, daß die Dicke des diese elektrischen Leiter 4-6 an der ebenen Fläche des Kanals 34 trennenden Dielektrikums gering ist, da die Fasern sich andernfalls nicht dielektrisch aufladen können. In diesem Beispiel liegt die Dicke des Dielektrikums in der Größenordnung von 0,3 mm. In einer Abwandlung könnte man das gleiche Ergebnis auf pneumatischem Wege erhalten, indem man Luft durch die Leitungen 52 ansaugt.
Vom Moment t^ bis zum Moment t,- wird der Luftstrom durch die Düse 40 und die Leitung 45 (Funktion b) beendet, und vom Moment te bis tg werden die Platinen 32; 33 durch Schwenken der Trägerelemente 2; 3 unter Einwirkung des Arbeitszylinders 10 gegeneinander geführt (Funktion d) in die Stellung der Fig. 2. Während dieser Verschiebung werden die Fasern der beiden auf · den Platinen 32; 33 gebildeten Faserbärte durch die beweglichen Schnittmesser 48 bzw. 49 abgeschnitten, die bei ihrem Durchlauf auf die festen Schnittmesser 50 bzw. 51 auftreffen.
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Wenn die beiden Platinen 32; 33 gemeinsam gegeneinander geführt werden, bilden die beiden Kanäle 34 einen einzigen für die beiden Enden offenen Durchgang. Die sich aus den Schichten 35 ergebende Oberdicke bildet eine Öffnung von etwa 0,5 mm zwischen der ebenen Fläche eines jeden Kanals 34 und den den Durchlauf des Fadens ermöglichenden entsprechenden Lippen 41.
Im Moment t^, wenn die Platinen 32; 33 nebeneinander liegen (Funktion d), beginnt die Funktion e, die der Speisung der Leitungen 52 mit Druckluft entspricht. Die Funktion der kleinen Luftströme, die am Ausgang dieser Leitungen 52 gebildet werden, liegt darin, die Fasern des Endes eines jeden Faserbartes in das Faservlies des anderen Faserbartes so eindringen zu lassen, daß eine Verzurrung geschaffen wird. Aus diesem Vorgang kann man die Bedeutung der jedem Faserbart gegebenen Form der Flamme ersehen. Ohne diese Form würde ein Teil der durch die durch die Leitungen 52 strömenden Druckluft festgezurrten Fasern neben dem.Faservlies des benachbarten Faserbartes vorbeilaufen, so daß diese Fasern überhaupt nicht wirkungsvoll an dem Andrehen beteiligt wären und aus dem Faden herausrutschen würden, wodurch die Andrehstelle sichtbar würde. Wenn das Vlies, in dem die Fasern des Faserbartes verzurrt sind, größer als dieses Ende ist, steigt die Wahrscheinlichkeit, daß die Fasern in dieses Vlies eindringen, erheblich an.
Da die sonstige Spannung der beiden übereinanderliegenden Faserbärte die.progressive Verformung der Fasern hervorrufen wird, die in einer Ebene in Schraubenform angeordnet sind, und da insbesondere die Basis eines .jeden Faserbartes die Neigung haben wird, in Querrichtung die Form eines "S" anzunehmen, ist es wünschenswert, -daß die entsprechenden Enden der Faserbärte leicht von der Seite wegbewegt werden, wo der benachbarte Faserbart die Neigung zeigt, konkav zu
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werden und aus diesem Grunde dieses Ende zu umgeben, um zu gewahrleisten, daß er anschließend völlig in den benachbarten Faserbart eingehüllt wird. Wenn das Ende des Faserbartes sich im Moment des Verdrillungsbeginns in einer konvexen S-Form befände, die im Querschnitt durch die Basis des Faserbartes zu Beginn der Verdrillung gebildet wird, wäre das Ende des Fadens nicht eingehüllt und würde nach dem Andrehen wieder herausrutschen. Dieses Ergebnis kann in der Praxis erhalten werden, indem man die Kanäle y\ mit einer gewissen Asymmetrie 34-' in bezug auf die Längsachse x-x einer jeden Platine 32; 33 formt, wie in strichpunktierter Linie der Fig. 3 dargestellt. Die Kanten des Kanals 34· der Platine 33 bilden natürlich einen Winkel von 180° mit denjenigen der Platine 32, wenn diese Platinen 32\ 33 sich in der in Fig. 2 dargestellten Stellung befinden.
Das Eindringen der Endfasern eines jeden Faserbartes in die Fasern des benachbarten Bartes vor Verdrillung dieser Barte zum Umformen des Fadens an der Andrehstelle ist von hervorstehender Bedeutung. Ohne dieses Ineinanderdringen der Fasern der nebeneinanderliegenden Barte hätte die Verdrillung der Faserbärte tatsächlich die Folge, die Faserbärte über sich selbst zu verschließen, so daß, statt die beim Filieren erhaltene Fadenstruktur zurückzuerhalten, man zwei miteinander verdrehte kompakte Fasermassen erhielte. Die Festigkeit einer solchen Andrehung wäre sehr gering und würde wiederholten Zugbeanspruchungen oder dem Durchlaufen durch eine Fadenführung" keinen Widerstand leisten.
Im Moment, ty, wenn die dem elektrostatischen Feld entsprechende Funktion с angehalten wird, und im Moment tg werden die Scheiben 22; 23 in ihre Ausgangsstellung zurückgeführt (Funktion a), d. h.7sie werden durch den Rücklauf der Stange 26 des ArbeitsZylinders 27 in umgekehrter Richtung
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in Drehung versetzt. Die bei der ursprünglichen Aufdrallung in jedem um Spindeln 20 bzw. 21 gerollten Faserstrang induzierte Oberdrehung wird in die Faserbärte übertragen, deren Pasern so ineinandergreifen, daß eine dem Filieren sehr nahekommende Struktur an der Andrehstelle geschaffen wird. Wenn jeder Faserstrang von seiner Spindel 20 bzw. 21 abgerollt wird, wird er gleichzeitig von dem Radialschlitz der Scheiben 22 bzw. 23 gelöst.
Im Moment t~ enden die Funktionen dj e; d. h. ?der Arbeitszylinder 10 führt die Trägerelemente 2; 3 in die in Fig. 1 dargestellte Stellung zurück, und der zwischen den Saugrohren 29} 31 gespannte Faden kann dann von der Apparatur gelöst werden.
Es ist von Interesse festzustellen, daß das beschriebene Andrehverfahren keinerlei mechanisches Element.umfaßt, das als Mittel zur Durchführung des Verfahrens wirkt, da die mechanischen Mittel nur als Steuerelemente wirken, d. h. mittelbar. Die erreichte Qualität der Andrehstelle sowie ihr Aussehen sind ausgezeichnet, die Festigkeit der Andrehung liegt in der Mitte bei etwa 90 % der ursprünglichen Festigkeit. Das Verfahren ist insbesondere auf Fäden aus Kunstfasern angewandt worden, die auf die Länge von Baumwollfasern zugeschnitten wurden, d. h. in der Größenordnung von 40 mm, was repräsentativ für üblicherweise die synthetischen oder künstlichen Fasern bildende Fasern ist. Die Dicke der Fasern lag in der Größenordnung von 120 tex. In bestimmten Fällen kann es wünschenswert sein, die angedrehten Fadenstränge auf 60 bis 90 0C zu erhitzen, bevor man sie aus der Apparatur nimmt, um einen gewissen Grad der Aufdrallung zu vermeiden, nachdem die beiden Faserbärte verdrillt worden sind.
Claims (9)
- AP D04 B/225 385 58 319 23Erfindungsanspruch1. Verfahren zum Andrehen zweier Stränge eines Fadens, wobei die Verdrillung eines Abschnitts eines jeden der Stränge übertragen wird, indem im Rest dieser Stränge eine ijberdrehung erzeugt und die nicht formschlüssig verbundenen Fasern aus jedem dieser Sträge entfernt werden, um am Ende eines jeden Fadens einen Faserbart zu bilden, gekennzeichnet dadurch, daß man die Fasern eines jeden Bartes im wesentlichen in einer Ebene entsprechend einer gestreckten Form anordnet, deren Maximalbreite wesentlich über dem Fadendurchmesser ist, und in einem Bereich nahe der Basis des Faserbartes liegt, und ihn dann bis zu seinem Ende verjüngt; daß man das Ende des Faserbartes auf einer gegebenen Länge von seiner Basis abschneidet} daß man die beiden Faserbärte aneinanderlegt, damit das Ende eines jeden von ihnen sich gegenüber dem breitesten Bereich des anderen Faserbartes befindet; daß man einen Teil der Fasern des Endbereiches .eines jeden Faserbartes in den anderen Faserbart eindringen läßt; und daß man die in diese Faserbärte übertragene Verdrillung wiederherstellt.
- 2. Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß man, um die Fasern der Faserbärte in eine Ebene zu bringen, diese Fasern in einen gasförmigen Strom nahe einer ebenen Fläche bringt, der durch einen Kanal 3^"geführt wird, dessen Kanten diese ebene Fläche seitlich begrenzen.
- 3. Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß man die Fasern eines jeden Faserbartes auf eine Temperatur in der Größenordnung zwischen 60 und 90 0C aufheizt, während man diese Fasern in eine' Ebene bringt»AP D04 B/225 385 58 319 23A-, Verfahren nach Punkt 2 und 3? gekennzeichnet dadurch, daß man den gasförmigen Strom bei einer Temperatur in der Größenordnung von 60 bis 90 0O bildet.
- 5. Verfahren nach Punkt 2, gekennzeichnet dadurch, daß man in die ebene Fläche des Kanals (34) eine Öffnung anbringt gegenüber dem Bereich, in dem der Faserbart die größte Breite aufweisen soll, und daß man in der Mitte dieser Öffnung einen gasförmigen Strom erzeugt, wobei die Breite dieses gasförmigen Stroms lokal erhöhbar ist.
- 6. Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß man ein elektrostatisches Feld errichtet, um die Fasern in der Ebene zurückzuhalten.
- 7. Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß man Luftströme senkrecht zu den Ebenen richtet, in denen die Fasern der entsprechenden Faserbärte nahe den entsprechenden Endbereichen dieser Faserbärte angeordnet und so ausgerichtet werden, daß sie einen Teil der Fasern eines jeden dieser Enden in die Fasern des anderen Endes eindringen lassen können.
- 8. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß.sie zwei zwischen zwei Stellungen bewegliche Platinen (32; 33) aufweist, eine Stellung, in der sie voneinander getrennt sind, und die andere, in der sie nebeneinander liegen, wobei jede Platine (32; 33) eine ebene Fläche aufweist, die seitlich von zwei Kanten eingerahmt ist und von der ein Ende neben einem Verteilerschlitz liegt, der mit einer Druckluftquelle (VEp) verbunden ist, und wobei eine zylindrische Lagerung (42) in diese ebene Fläche einmündet und einen Konus (44) aufnimmt, dessen Spitze dieser ebenen FlächeAP D04 B/225 385 58 319 23benachbart ist, und diese Lagerung (42) mit der Druckluftquelle (VEp) über eine Leitung (36) verbunden ist, die seitlich einmündet und gegen die Achse des Konus (44) gerichtet ist, wobei die Verteilerschlitze in den zueinander benachbart angeordneten Platinen (31; 32) an entgegengesetzten Enden sich befinden.
- 9. Vorrichtung nach Punkt 8, gekennzeichnet dadurch, daß die Platine (32 bzw. 33) aus einem dielektrischen Material besteht und mindestens einen elektrischen Leiter (46) aufweist, der unmittelbar unter der ebenen Fläche liegt und mit einem elektrostatischen Generator (GE) verbunden ist.
- 10. Vorrichtung nach Punkt 8, gekennzeichnet dadurch, daß die Kanten, die seitlich die ebene Fläche einer der Platinen (32 bzw. 33) umrahmen, einen asymmetrischen Kanal (34) in bezug auf seine Längsachse bilden, wobei die homologen Kanten der anderen Platine (33 bzw. 32) einen asymmetrischen Kanal (34) in bezug auf seine Längsachse bilden, die in bezug auf den anderen der Kanäle 34 und in benachbarter Stellung der Platine (32 bzw. 33) eine Spiegelsymmetrie um eine Querachse bilden, die das Mittelteil dieser Kanäle (34) durchschneidet, um das Ende eines jeden Faserbartes gegenüber einem Teil der Basis des benachbarten Faserbartes zu bringen, der danach auf Grund der auf die Faserbärte ausgeübten Axialverdrillung hin konvex wird.Hierzu.3 Seiten Zeichnungen
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