DD154664A1 - Ausruestung zur haltung landwirtschaftlicher nutztiere - Google Patents

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DD154664A1 DD22461980A DD22461980A DD154664A1 DD 154664 A1 DD154664 A1 DD 154664A1 DD 22461980 A DD22461980 A DD 22461980A DD 22461980 A DD22461980 A DD 22461980A DD 154664 A1 DD154664 A1 DD 154664A1
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stuetzgeruest
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DD22461980A
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Inventor
Wolfgang Grittner
Manfred Tschierschke
Fritz Venzlaff
Gerhard Buechner
Michael Haidan
Original Assignee
Wolfgang Grittner
Manfred Tschierschke
Fritz Venzlaff
Gerhard Buechner
Michael Haidan
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Abstract

Die erfindungsgemaesse Ausruestung zur Haltung landwirtschaftlicher Nutztiere ist besonders fuer die einstreulose Haltung von Rindern,Schweinen und Schafen in unzureichend klimatisierten Staellen vorgesehen. Sie soll einfach, gut isolierend, leicht, reinigungsguenstig und unter Stallbedingungen korrosionsbestaendig sein sowie einen geringen spezifischen Materialeinsatz bei Verwendung von vorwiegend Sekundaerrohstoffen und Industrieabfaellen aufweisen. Erfindungsgemaess durchdringt und umschliesst ein Huellmaterial,vorzugsweise aus Plasten, gegebenenfalls mit Fuellstoffen, ein vielfach gefaechertes und/oder durchbrochenes und mit Haken,Nocken o.ae. versehenes Stuetzgeruest, so dass ein vorzugsweise raeumliches, zu reihendes und stapelbares Ausruestungselement entsteht, bei dem eine moeglichst gleichmaessige Belastung aller Zonen der Ausruestung und eine Vermeidung toter Ecken gegeben ist. Die Bewehrung aus Stahlblech o.ae. mit Haken oder Nocken ist vorzugsweise maeanderfoermig angeordnet. Spezielle Elemente sind mit dem Stuetzgeruest verbundenen Stollen o.ae.aus dem Huellmaterial oder anderen Werkstoffen versehen. Die aus der Ausruestung herausragenden Verbindungs- und Anschlusselemente sind ebenfalls fest mit dem Stuetzgeruest verbunden. Die Anwendung erfolgt vorwiegend im Austausch mit den derzeitig eingesetzten Ausruestungen aus Stahl-Halbzeugen.

Description

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Anwendungsgebiet der Erfindung;
Die Erfindung betrifft eine Ausführungsform der üblicherweise aus den Grundelementen Säule, Absperrung und Fuß- ' boden zusammengesetzten Ausrüstung zur Haltung landwirtschaftlicher Nutztiere, insbesondere Rinder und Schweine. Die erfindungsgemäße Ausrüstung zur Haltung landwirtschaftlicher Nutztiere kann besonders für die einstreulose Haltung in unzureichend klimatisierten Ställen Anwendung finden.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Der hauptsächliche Nachteil der traditionell aus Holz • gefertigten Tierplatzausrüstungen besteht in der geringen Festigkeit des Materials und im hohen Verschleiß durch die Tiere. Deshalb werden neuere Haltungsausrüstungen
aus'Stahl-Halbzeugen, teilweise in Verbindung mit Plaste-Bauelementen, hergestellt. Nachteilig ist bei diesen Ausrüstungen der hohe Material- und Kostenaufwand, vor allem für einen dauerhaften Korrosionsschutz durch Verzinkung, der wiederum notwendig ist, da sich Farbanstriche oder
Oberflächenbeschichtungen mit Plasten als nicht ausreichend dauerhaft erwiesen haben. Weiterhin ist nachteilig, daß bei den bekannten, mit dem Stallfußboden oder dem Snaltenrost fest verbundenen Säulen, die einen gleichbleibenden Querschnitt über die gesamte Lange aufweisen, an
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...... der Verbindungsstelle, an der· die größten Soannungen auftreten, auch gleichzeitig der größte Materialabtrag durch Korrosion erfolgt. Die Folge ist, daß die Säulen bereits vor dem Verschleiß der gesamten Ausrüstung an der Verbin-. dungssteile zum Fußboden abknicken und dadurch vorzeitig unbrauchbar werden. Weiterhin muß bei den derzeit aus Stahl gefertigten Absperrungen eine große Anzahl von Stäben abgelängt und verschweißt werden. Außerdem weisen Absperrungen aus Stahlnrofilen einen relativ hohen Materialverbrauch und eine große wärmeableitung auf. Als Fußboden für die einstreulose Tierhaltung sind Snaltsnböden
. ' aus Metall, Beton und Plaste sowie verschiedene Kombinationen dieser Materialien bekannt. Der Metallspaltenboden ist zwar ohne Stützgerüst in sich steif, hat jedoch infplge der guten Wärmeleitung negative Auswirkungen auf die Tiergesimdhe.it in ungenügend geheizten Ställen. Versuche zur Oberflächenbeschichtung des Metall-Spaltenbodens ohne Verwendung von Zink ergaben bisher keine langjährig unter Stallbedingungen haltbaren Überzüge. Spaltenboden aus Grauguß sind haltbarer, aber sehr materialintensiv. Der Betonspaltenboden mit"Bewehrung weist eine ungenügende Dauerstandfestigkeit auf ο Eine Oberflachenbsschichtung mit Plasten ergab ebenfalls keine langer haltbaren Überzüge. "Der aus PE-Hohlorofilen bestehende Plaste-Kotrost ist langjährig für die Tierhaltung nutzbar, er benötigt jedoch ein -zusätzliches Stützgerüst aus verzinktem Stahl. Weiterhin wird die nur geringe Profilierung der·Oberflache schnell abgenutzt. Setzt man PVC-Hohlorofile ein, so verringert sich die Nutzungsdauer durch die stärkere Alte- -rung des Materials wesentlich, weiterhin sind Plast-Soaltenböden bekannt, in die Halbzeuge aus Walzstahl o.a.. zur Erhöhung der Biegesteifigkeit eingelegt sind. Die Nachteile der letztgenannten Ausführung bestehen darin, daß die Bewehrungen eine im Verhältnis zur Masse geringe
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Oberfläche aufweisen, wieshalb eine nur ungenügende formschlüssige Verbindung mit dem Plast entsteht. Raumzellen für die Tierhaltung werden dadurch gebildet, daß in der Mehrzahl der Fälle die Montage der einzelnen Trage- und Punktionselemente auf der Baustelle erfolgt oder daß in vorgefertigte Tragegestelle die einzelnen Punktionselemente eingebaut werden.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht in der Schaffung einer einfachen, gut isolierenden, leichten, reinigungsgünstigen, zweckmäßigere eise aus stapelbaren Baugruooen zusammensetzbaren und unter Stallbedingungen korrosionsbeständigen Ausrüstung zur Haltung landwirtschaftlicher Nutztiere, bei der die zweckmäßige Einheit von Stütz- und Punktionselementen bereits im Prozeß der Fertigung gebildet wird. Dabei soll der sDezifische Materialverbrauch bei weitgehender Verwendung von Sekundärrohstoffen und Industrieabfällen gesenkt werden.
'Darlegung des Wesens der Erfindung
20' Ausgehend vom Ziel der Erfindung sollen die technischen Ursachen für die dargelegten Mangel an den bekannten Ausrüstungen beseitigt werden. Brfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß eine Ausrüstung, bestehend aus durch ein oder mehrere Stützgerüste versteiften· Hüllstoffen, ' vorzugsweise Thermoolasten oder Thermonlast-Duroolast-Gemischen, die gegebenenfalls mit weiteren Füllstoffen kombiniert werden können und mit Verbindungs- oder-Anschluß element en versehen sind, geschaffen wird, bei der das Hüll- und Füllmaterial das aus einem vielfach ge-
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fächerten und oder durchbrochenen und mit Haken, Nocken ö.ä. versehene Stützgerüst so vollständig durchdringt und umschließt, daß ein vorzugsweise räumliches, zu reihendes und staDelbares Ausrüstungselement entsteht, bei dem durch einen kontinuierlichen Übergang zwischen Säulen, Absperrungen und Fußboden eine möglichst gleichmäßige Belastung aller Zonen der Ausrüstung und eine Vermeidung toter Ecken gegeben ist« Dabei soll das Stützgerüst aus einem Band, vorzugsweise aus Stahlblech mit ausgestanzten Nocken o.a., bestehen und dieses Band vorzugsweise mäandsrförmig im Ausrüstungselement angeordnet sein.
Spezielle Teile der Ausrüstung, besonders der Fußboden, sind mit einem Profil, gebildet aus dem Hüllmaterial.\% das "von innen durch das Stützgerüst versteift ist, oder mit auf dem Hüllmaterial und dem Stützgerüst fest verbundenen Stollen aus einem anderen Material versehene Ebenfalls sind die aus der Ausrüstimg herausragenden Vsrbindungs- und Anschlußelemente fest mit dem Stützgerüst verbunden, bzw. sind entsprechend im Hüllmaterial verankerte
Ausführungsbeispiele
Pig. 1 zeigt einen Ausschnitt aus einer Standreihe zur Anbindehaltung von Tränkkälbern. Die einzeln als geschlossene BaugruDpe hergestellten Standnlätze sind mit Nocken zusa;rimengesteckt. Vorderwand 1, Fußboden 2 und
Seitenwand 3 bilden eine Einheit. Es entsteht eine biegesteife, reinigungsgünstige Ecke 4. Zu sehen sind weiter- ·· hin die Freßöffnungen 5,·Lüftungsöffnungen 6, Kotspalten 7, Trockenfuttertrog 8 und die über Anschlußelemente befestigten Elemente Absperrung 9» Anbindung 10, klappbarer Tränketr.og 11
In Fig. 2 ist der zugehörige Plan des Stützgerüstes mit
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Verwendung gelochter und mit Nocken versehener Stahlbänder zu sehen.
In ähnlicher Weise werden auch Kastenstände zur Anbindehaltung von Sauen und Standaufzuchtbuchten für Schweine ausgeführt.
Fig. 3 zeigt ein nach demselben Prinzin gefertigtes Soaltenbodenelement. Das tragende Nockenband 21 ist mäanderförmig hochkant angeordnet, so daß eine mit den Längsauflagen 22 auf die Kanalwand aufgelegte freitragende Platte entsteht. Das Füllmaterial umschließt die Bänder, wobei die Langlöcher 23 zum Kot durchtritt und die Rinnen 24 an den Stellen, wo sich das Band befindet, bereits in die Form eingearbeitet sind. Die Oberfläche des Kotrostes kann profiliert werden mit aus dem Füllmaterial selbst gebildeter Profilierung, die von innen durch das Band versteift ist, mit Profilen aus Fremdmaterial, die in die Füllmasse eingegossen sind, oder mit einem Haft-. und Schleißbelag, beisnielsweise Grobkies. Die einzelnen Soaltenbodenelemente werden lose aneinander gelegt oder miteinander verzahnt.
Fig. 4 zeigt einen Ausschnitt aus dem endlos gefertigten Stahlband. Die Nocken 31 sind direkt aus dem Band ausgestanzt. Auch am Rand des Bandes befinden sich derartige Nocken. Längere Nocken 32 befinden sich im
.25 Bereich der Profilierunge Unten können zur Fixierung des Bandes in der Form Abstandshalter 33 des Füllmaterials aufgesteckt werden. Desgleichen"' ist es möglich/ seitliche Nocken als Abstandsnocken 34 langer auszuführen, um im Bereich der Stege zwischen den Langlöehern die'einzelnen Lagen des Bandes im gewünschten Abstand voneinander zu fixieren.

Claims (5)

  1. Rr find ungsansp r uch
    1. Ausrüstung zur Haltung landwirtschaftlicher Nutztiere, dadurch gekennzeichnet, daß das Hüll- und Füllmaterial das' vielfach gefächerte und/oder durchbrochene und gegebenenfalls mit Haken, Nocken o.a. versehene Stützgerüst so vollständig durchdringt und umschließt, daß ein vorzugsweise räumliches, zu reihendes Ausrüstungselement entsteht, bei dem durch einen kontinuierlichen Übergang zwischen Säulen* Ab-Sperrungen und Fußboden eine möglichst gleichmäßige Belastung aller Zonen der Ausrüstung und eine Vermeidung toter Ecken gegeben ist.
  2. 2. Ausrüstung zur Haltung landwirtschaftlicher Nutztiere nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß einzelne in sich geschlossene Baugruppen, beispielsweise für einen Standplatz, so gestaltet werden, daß sie zu Transport zwecken ineinander gestaoelt werden können. . " . .
  3. 3. Ausrüstung zur Haltung landwirtschaftlicher Nutz.tiere nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewehrung aus einem Band, vorzugsweise aus Stahlblech mit ausgestanzten Nocken o.a. besteht, und daß dieses Band vorzugsweise mäanderförmig im Ausrüstungselement angeordnet ist»
    2 2 4 6 19-*-
  4. 4. Ausrüstung zur Haltung landwirtschaftlicher Nutztiere nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß spezielle Teile der Ausrüstung, besonders der Fußboden mit einem Profil, welches von innen durch das Stützgerüst versteift-v.ird, versehen sind.
  5. 5. Ausrüstung zur-Haltung landwirtschaftlicher Nutztiere nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die aus der Ausrüstung herausragenden Verbindungs- oder Anschlußelemente fest mit. dem Stützgerüst verbunden sind.
    Hierzu ...^ Seiten Zeichnungen
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