DD154686A5 - Vorrichtung zum vereinzeln und zufuehren von gegenstaenden,insbesondere von bonbons,zu einer verpackungsmaschine - Google Patents

Vorrichtung zum vereinzeln und zufuehren von gegenstaenden,insbesondere von bonbons,zu einer verpackungsmaschine Download PDF

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DD154686A5
DD154686A5 DD80222913A DD22291380A DD154686A5 DD 154686 A5 DD154686 A5 DD 154686A5 DD 80222913 A DD80222913 A DD 80222913A DD 22291380 A DD22291380 A DD 22291380A DD 154686 A5 DD154686 A5 DD 154686A5
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Heinz Schmitz
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Rose Verpackungsmasch
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Abstract

Vorrichtung zum Vereinzeln und Zufuehren von Gegenstaenden, insbesondere von Bonbons, zu einer Verpackungsmaschine, bei der die in einer Reihe dicht hintereinander auf einem Laengsfoerderer transportierten Bonbons (14) eines nach dem anderen von Druckstuecken (30) seitlich versetzt werden, wobei die Druckstuecke sich zusammen mit den Gegenstaenden (14) in Laengsrichtung mitbewegen. Bei der Seitenverschiebung bilden die Druckstuecke (30) einen Anschlag fuer die Reihe der zu vereinzelnden Gegenstaende (14). Durch die seitliche Verschiebung der Gegenstaende (14) wird ein Teil von deren hinterer Stirnflaeche (32) frei, hinter die ein Mitnehmer (35) einer Mitnehmerkette (24) fassen kann, der zu diesem Zeitpunkt die gleiche Geschwindigkeit hat wie das Druckstueck und der dann seine Geschwindigkeit erhoeht und den von ihm hintergriffenen Gegenstand (14"

Description

13 072 56
-1- 2 2 29 13
Anwendungsgebiet der^ Erfindung X1
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Vereinzeln und Zuführen von Gegenständen, insbesondere von Bonbons, zu einer Verpackungsmaschine, bei der die in einer Reihe dicht hintereinander auf einem Längsförderer liegenden Gegenstände einer nach dem anderen derart aus der Reihe gelöst werden, daß ihre hintere Stirnfläche frei wird, hinter die je ein Mitnehmer einer Mitnehmerkette greift, die die Gegenstände' im Abstand voneinander der Verpackungsmaschine zuführt.
Charakteristik der _ bekann ten, Mt echru Lösungen^
Es ist eine Vorrichtung dieser Art bekannt (DE-OS 2849 586), bei der die auf einem unteren Förderer ankommenden Gegenstände einer nach dem anderen von den Stufen einer Rolltreppe hochgehoben und auf einem oberen Förderer von den Mitnehmern einer Mitnehmerkette mit höherer Geschwindigkeit weitertransportiert werden« Bei diesem bekannten Förderer be-
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steht die Schwierigkeit, den jeweiligen Gegenstand auf dem unteren Förderer festzuhalten, der dem von der untersten Stufe der Rolltreppe angehobenen Gegenstand folgt, da dieser mit seiner vorderen Stirnfläche am vorhergehenden Gegenstand anliegt und von diesem mit hochgezogen wird. Außerdem haben die Mitnehmer der in einer %Tertikalen Ebene umlaufenden Mitnehmerkett© ©ine höhere Geschwindigkeit als die in der oberen Ebene ankommenden Gegenstände, so daß diese von den Mitnehmern zunächst einen Stoß erhalten, bis sie im Ab- * stand voneinander weitertransportiert werden. Beide Faktoren bringen Unruhe in den Förderweg, so daß die bekannte Anlage nur mit einer begrenzten Geschwindigkeit betrieben werden kann, da bei höheren Geschwindigkeiten Störungen im Arbeltsablauf ©Intreten.
Zum Vereinsein und Zuführen von Bonbons zu einer Verpackungsmaschine ist ferner ©ine andere Einrichtung bekannt (DE-PS 16 11 895), bei der di© Bonbons einem Zellenrad zugeführt werden, das an seinem Umfang eine Anzahl von Taschen aufweist, in denen je ein einzelnes Bonbon angeordnet ist* Aus diesen Taschen werden di© Bonbons dann jeweils von einem Stift einer Mitnehmerkette ausgeschoben, der sich im Inneren der Mitnehmorkette befindet und dessen Vorschubgeschwindigkeit sich im Bereich einer Umlenkrolle der Mitnehmerkette verlangsamt, so daß sie ebenso groß ist wie die Umfangsgeschwindigkeit des Zellenradesο Nach dem Hintergreifen des Bonbons beschleunigt der Mitnehmer dieses zunächst kontinuierlich auf eine höhere Geschwindigkeit, die dann beibehalten wird. Diese bekannte Einrichtung funktioniert zwar einwandfrei, eignet sich aber nur bis zu einem Durchsatz von etwa 450 Bonbons pro Minute, da bei größeren Durchsätzen die Zuführung der Bonbons zum Zellenrad schwierig wird. Außerdem können nur Banbons oder ander© Gegenstände bestimmter Gestalt mit den Z©llenrad zugeführt werden«,
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zum Vereinzeln und Zuführen von Gegenständen zu ©iner Verpackungsma-
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schine zu schaffen^ welche die Nachteil© der bekannten Einrichtungen nicht aufweist und die mit &ehr hoher Geschwindigkeit arbeiten kann und mit der sich ein hoher Durchsatz erzielen läßt und mit der auch Gegenstände mit quadratischem oder rechteckigem Grundriß vereinzelt und einer Schlauchverpackungsmas chins oder dem Verpackungskopf einer anderen Verpackungsmaschine zugeführt werden können» Darlegung m CJeS111 Wesens ,der^Erfindim£».
Diese Aufgab© wird mit der Erfindung dadurch gelöst, daß die Gegenstand© einer nach dem anderen von Druckstücken seitlich so weit aus der Reihe geschoben werden, daß mindestens ein Teil der hinteren Stirnfläch© des verschobenen Gegenstandes für den Angriff eines Mitnehmers der Mitnehmerkette frei wird und sich die vordere Stirnkante des nächsten Gegenstandes der Reihe gegen das Druckstück legt und daß die Geschwindigkeiten des Druckstückes und des Mitnehmers der Mitnehmerkette zur Zeit des Angriffes des Mitnehmers übereinstimmen
Diese Ausgestaltung hat den Vorteil, daß die Vereinzelung der Gegenstände, z*B, Bonbons oder Pralinen, ohne Erschütterung in einer Eben® vor sich geht, so daß hohe Arbeitsgeschwindigkeiten erzielt werden können,, Die Gegenstände werden weder einer Stoß- und Schlagbeanspruchung unterworfen noch gezerrt und erfahren nur eine geringe Relatiwerschiebung zueinander und su ihrer Unterlag©, solange sie noch aneinanderli egen.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung sind die Druckstücke etwa im Abstand der Länge der Gegenstände auf einem Transporteur befestigt, der eine geschlossene, wenigstens im Bereich der Vereinzelungsstation gekrümmte Bahn durchläuft, welche die Bahn des Längsförderers tangierte Dies hat den Vorteile daß die Druckstücke, welche die Gegenstände seitlich au3 ihrer Förderbahn ausschieben, sich zugleich zusammen mit den Gegenständen in deren Längsrichtung bewegen. Di® auf dem Längsförder©r liegende Reihe der Gegenstän-
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de stößt deshalb nicht stets von neuem gegen einen Anschlag an und muß auch nicht anschließend vom Längsförderer wieder beschleunigt werden, sondern die Gegenstände werden kontinu-s ierlich während ihres Längsvorschubes von den Druckstücken seitlich verschoben, wobei das verschiebende Druckstück gleichzeitig den Anschlag für den folgenden Gegenstand der auf dem Längsförderer herangeführten Reihe bildet, der sich mit dem vorhergehenden Gegenstand in Längsrichtung weiter-
Die Druckstück© können im Kreis und im Abstand voneinander auf einem kreisförmigen Transporteur angeordnet sein, der sich um ©ine zur Förderebene senkrechte Achse dreht und Über dessen Unterseite die Druckstücke vorstehen. Die Druckstück© Bind zweckmäßig winkelförmige Schuhe, die mit den Planetenrädern ©ines Planetengetriebes fest verbunden sind, welches derart ausgelegt ist, daß die Schuhe während des Umlaufes der Planetenräder um das Sonnenrad des Getriebes ihre Winkellage nicht verändern. Die winkelförmigen DruckstUcke behalten dann während des Umlaufes um das Sonnenrad des Getriebes ihre Lage bei, d.h. si© verschieben eich im Kreis parallel zu sich selbst. Diese Ausgestaltung hat den Vorteil, daß Jedes Druckstück, sobald es an einem Gegenstand liegt, nur noch eine sehr geringe Tangentialbeschleunigung erfährt und daß die Tangentialversögerung an dem zu transportierenden Gegenstand überhaupt nicht mehr wirksam wird, da sich das Druckstück vom Gegenstand nach der Seitenverschiebung wieder abhebt, während dieser von dem Mitnehmer beschleunigt wird.
Der Längsförderer weist zweckmäßig seitliche Führungswände für die Gegenstände auf, welche an derjenigen Stelle enden, an der die Druckstück© die Gegenstände berühren, um sie seitlich zu versetzen. Bei der Seitenverschiebung eines Gegenstandes findet hierdurch der nächstfolgende Gegenstand an der dem Druckstück gegenüberliegenden seitlichen Führungswand ein ausreichendes Widerlager, so daß Störungen
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im Vorschub auch bei hohan Vorschubgeschwindigkeiten nicht auftreten können.
Die Mitnehmer werden nach der Erfindung auf den einander zugewandten Innenseiten der Trum© einer endlosen Kette von Trägst ticken getragen, die in den von der endlosen Kette umschlossenen Raum hineinragen, während die Kette im Bereich der Vereinzelungsstation um ein Umkehrrad läuft. Hierdurch wird erreicht, daß sich der Weg der Mitnehmer im Bereich der Vereinzelungsstation verlangsamt, so daß der den Jeweiligen Gegenstand hintergreifende Mitnehmer die gleiche Geschwindigkeit hat wi© jener, bevor er auf der Geraden die Ketten« geschwindigkeit annimmt und hierbei den zu vereinzelnden Gegenstand beschleunigt und mit gleichmäßiger, höherer Geschwindigkeit weitertransportiert, wie dies aus der DE-AS 16 11 895 an sich bekannt ist·
Es empfiehlt sich, die Mitnehmerkette und den Transporteur im Bereich der Vereinzelungsstation über dem Längsförderer derart einander überlappend übereinander anzuordnen, daß die Mitnehmer der Mitnehmerkette zwischen die Druck3tücke des Transporteurs greifen. Eine solche Anordnung nimmt verhältnismäßig wenig Raum ein und kann leicht überwacht und gewartet werden· Dis Hitnehinerkette kann in einer horizontalen Ebene umlaufen, wobei die Mitnehmer nach unten gerichtet sind.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und den Zeichnungen, in denen ©ine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung näher dargestellt und beschrieben ist. Es zeigt;
Fig» 1 eine schematische Darstellung der Vorrichtung nach der Erfindung im Grundriß,
Fig. 2 ©in© Einzelheit der Fig. 1 in einem tiefer liegenden Horizontalschnitt, in dem die
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Mitnehiaerkette und der Transporteur nur in strichpunktierten Linien angedeutet sind 9
Fig. 3 den Gegenstand der Fig. 2 in einem senkrechten Querschnitt nach Linie IIX-III und
Fig. 4 den Gegenstand der Fig. 2 in einem Vertikalßchnitt nach Linie IV-IV.
In den Zeichnungen ist mit 10 eine Fördereinrichtung zum Zuführen von Bonbons au einer Schlauchverpackungsmaschine bezeichnet, die aus einer Sortiervorrichtung 11 und aus einer Vereinzelungsstation 12 besteht. Der Sortiervorrichtung 11 werden die Bonbons 14 von einem Förderer 15 zugeführt, der die regellos auf ihm liegenden Eonbons 14 auf eine in Riehtung des Pfeiles 16 rotierende Sortierscheibevabwirft. Hierbei schieben sich die Bonbons 14 an einer spiralförmigen Leitwand 17 entlang und richten sich hierbei derart aus, daß sie eines hinter dem anderen liegend auf einen Längsförderer
18 gelangen, der sie der Vereinzelungsvorrichtung 12 zuführt. Der Längsförderer ist beispielsweise ein Förderband oder auch ein Schwingförderer, der seitliche Führungswände
19 und 20 hat, die iia Bereich d©r Vereinzelungsstation 12 enden.
Di© Vereinselungsstation 12 besteht im wesentlichen aus einem in der gleichen Ebene wie der Längsförderer 18 angeordneten Abfördertisch 21 mit seitlichen Führungswänden 22 und 23, einer Mitnehmerkette 24 und einem Transporteur zum seitlichen Verschieben der auf dem Längsförderer 18 liegenden Bonbons 14, der in seiner Gesamtheit mit 25 bezeichnet ist. Die Mitnehmerkette 24 und der Transporteur 25 sind auf verschiedenen Seiten des Längsförderers 18 bzw. des Abfördertisches 21 und oberhalb dieser Förderer in verschiedenen Ebenen angeordnet (Fig. 3 und 4).
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Der Transporteur 25 besteht aus einer Art Planetengetriebe, dessen ringförmiger Planetenträger 26 sich in Richtung des Pfeiles 27 um eine vertikale Achse 28 dreht. Auf dem Planetenträger 26 ist eine Vielzahl von Planetenrädern 29 dreh-. bar gelagert, von denen Jedes an seiner Unterseite ein Druckstück 30 in Form eines winkelförmigen Schuhes trägt. Die Planetenräder 29 befinden sich in Umfangsrichtung in einem Abstand & voneinander, welcher der Länge 1 der Gegenstände entspricht, di© auf dem Längsförderer 18 transportiert werden und die in der Vereinzelungsstation 12 vereinzelt und auf Längsabstand voneinander gebracht werden sol- . lon. Das Planetengetriebe des Transporteurs 25 ist derart ausgelegt, daß di© winkelförmigen Schuhe während des Umlaufes der Planetenräder 29 um das hier nicht näher dargestellte Sonnenrad des Getriebes ihr© Winkellage nicht verändern t so daß die Schenkel 30a und 30b der winkelförmigen Schuh© eines jeden Druckstückes 50 während ihres Umlaufes zu sich selbst parallel bleiben.
Die Druckstücke 30 sind auf den Planetenrädern 29 so angeordnet, daß der eine Schenkel 30a eines jeden winkelförmigen Schuhes parallel zur Längsachse 31 des Längsförderers und zu den Längsseiten der auf dem Längsförderer geförderten Bonbons 14 verläuft, während der andere Schenkel 30b des winkelförmigen Schuhes hierzu senkrecht steht und damit parallel zu den Stirnflächen 32 der Bonbons verläuft.
Die Mitnehmerkette 24 ist eine in einer horizontalen Ebene angeordnete, endlos© Laschenkette 32', die im Bereich der Vereinzelungsstation 12 um ein Umkehrrad 33 läuft, welches den Längsförder<3? 18 und den Abfördertlsch 21 teilweise übergreift. An Jeder zweiten Lasche der Laschenkette 32 ist ein Tragstück 33f befestigt, das in den von der Kette 32 umschlossenen Raum 34 hineinragt und jeweils einen Mitnehmer 35 trägt. Man erkennt aus Fig. 1, daß die Mitnehmerkette 24 und der Transporteur 25 im Bereich der Vereinzelungsstation 12 über dem Längsförderer 18 derart einander
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überlappend angeordnet sind, daß die Mitnehmer 35 der Mitnehmerkette 352' jeweils zwischen die Druckstücke 30 des Transporteurs 25 greifen, so daß sich beide gegenseitig nicht behindern. Hierbei sind die Mitnehmer 35 ebenso wie die Druckstücke 30 nach unten gerichtet und so lang, daß si© hinter die Stirnflächen der zu vereinzelnden Gegenstände 14 greifen können.
Di© Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende«
Die auf dem Längsförderer 18 in einer Reihe dicht hintereinanderliegenden Bonbons 14 werden in der Vereinzelungsstation 12 ©iner nach dem anderen von je einem Druckstück 30 erfaßt und auf dem Förderer 18 liegend seitlich gegenüber der auf dem Förderer 18 liegenden Reih© verschoben« Sie setzen hierbei ihre Längsbewegung fort, während sich der eine Schenkel 30a eines winkelförmigen Schuhes 30 an die Seitenfläche eines Bonbons 141 legt.Da die seitliche Führungswand 20 an derjenigen Stelle 36 endet,an der sich ein Druckstück 30 gegen die Seitenwandung des Bonbons 14* legt,wird dieses in Fig.1 nach links geschoben,da der v/inkelförmige Schuh auf einer Kreisbahn 37 läuft und hierbei gleichzeitig eine Bewegung in Tangentialrichtung 38 und in Radialrichtung 39,d.h.quer zur Längsrichtung des LSngsförderbandes 18,ausführt.Da der Abstand a, der Druckstücke 30 voneinander auf die Länge 1 der zu vereinzelnden Gegenstände 14 abgestimmt ist, kann die Lage des Transporteurs 25 zur Reihe der Gegenstände 14 so eingerichtet werden,daß sich jedes Druckstück 30 dann gegen die Seitenfläche eines Bonbons 14 anlegt, wenn die hintere Stirnfläche seines Schenkels 30b in der gleichen Ebene liegt wie die aneinanderstoßenden Stirnflächen 32 zweier aufeinanderfolgender Bonbons 14f und 14B· Bei der seitlichen Verschiebung des Bonbons 14' legt sich dann das nächstfolgende Bonbon 14" mit seiner vorderen Stirnfläche gegen den quer verlaufenden Schenkel 30b des Druckstückes 30, welches das Bonbon 14* seitlich ausschiebt. Da das Druckstück 30 und die auf dem Längsförderer 18 liegende Bonbonreihe sich mit
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gleicher Geschwindigkeit in Längsrichtung vreiterbewegen, gibt es im Bereich der Vereinzelungsstelle 12 weder eine Beschleunigung noch eine Verzögerung der Bonbonreihe.
Sobald das Bonbon 14» die Lage des in Fig. 1 mit 14RI bezeichneten Bonbons erreicht hat, in der es gegenüber der auf dem Förderer 18 liegenden Reihe seitlich verschoben ist, greift einer dor Mitnehmer 35 der Mitnehmerkette 24 hinter die hintere Stirnfläche des Bonbons. Die Geschwindigkeit des Mitnehmers 35» dessen TragstUck 33 an einer Kettenlasche befestigt 1st, die in diesem Augenblick gerade di© Unikehrrolle 33 wieder verläßt, hat zu diesem Zeitpunkt eine Geschwindigkeit, die der Umfangsgeschwindigkeit des Transporteurs entspricht, welche ebenso groß ist wie die Transportgeschwindigkeit des Längsförderers 18. Da der Mitnehmer 35 von seiner Kreisbahn im Inneren 34 der Mitnehmerkette 24, auf der er pro Zeiteinheit einen kleineren Weg zurückzulegen hatte, nun wieder auf eine geradlinige Bahn gelangt, vergrößert sich seine Längsgeschwindigkeit. Der hinter das Bonbon 14"' fassende Mitnehmer 35 beschleunigt hierdurch das Bonbon 14R*, so daß es sich vom folgenden Eonbon 14' löst und im Abstand von diesem mit einer höheren Geschwindigkeit über den Abfördertisch 21 einem hier nicht näher dargestellten Verpackungskopf einer Verpackungsmaschine zugeführt oder in einen Papierschlauch geleitet wird, der als Umhüllung für di© Bonbons dient.
Während der Mitnehmer 35 hinter das Bonbon 14m faßt, löst sich das Druckstück 30 vom Bonbon 14m, da es auf der Kreisbahn des Transporteurs 25 weiterwandert. Beim beschleunigten Vorschub des Bonbons I4m gibt es also keine Reibung am Schenkel 30a des Druckstückes 30.
Die Erfindung ist nicht auf das Ausführungsbeispiel beschränkt«, Beispielsweise ist es auch möglich, den Transporteur mit den Druckstücken oberhalb des Längsförderers 18 und die Mitnehmerkette unterhalb des Abfördertisches
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21 anzuordnen, in dem dann zweckmäßig ein Schlitz für die Mitnehmer vorgesehen v/ird· Die Mitnehmerkette könnte auch in einer vertikalen Ebene angeordnet sein, und es ist auch möglich, di© Druckstücke 30 anders 9 beispielsweise als Zylinder, auszubilden oder sie auf einer anderen Bahn an der Reihe aer auf dem Längsförderer 18 laufenden Gegenstände vorbeizuführen«, Der Rahmen der Erfindung wird hierdurch nicht überschrittene

Claims (1)

  1. - 2 2 2 9 13
    __ _ Erfindungsanspruch
    1· Vorrichtung zum Vereinzeln und Zuführen von Gegenständen* insbesondere von Bonbons, zu einer Verpackungsmaschine, bei der.die in einer Reih® dicht hintereinander auf ein©m Längsfördsrer liegenden Gegenstände einer nach dem anderen derart aus der Reihe gelöst werden, daß ihre hintere Stirnfläche frei wird, hinter die je ein Mitnehmer einer Mitnehmerkette greift, die die Gegenstände ira Abstand voneinander der Verpackungsmaschine zuführt, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenstände (14) einer nach dem anderen von Druckstücken (20) seitlich so weit aus der R©ihe geschoben werden, daß mindestens ©in Seil dor hinteren Stirnflache (32) des verschobenen Gegenstandes (14) für den Angriff ©ines Kit- .
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    nehmers (35) der Mitnehmerkette (24) frei wird und sich die vordere Stirnkante des nächsten Gegenstandes (14) der Reihe gegen das DruckstUck (30) legt» und daß die Geschwindigkeiten des Druckstückes (30) und des Mitnehmers (35) der Mitnehmerkette (24) zur Zeit des Angriffes d@s Mitnehmers (35) über eins timinen.
    2» Vorrichtung nach Punkt 1» dadurch gekennzeichnet, daß die Druckstücke (30) ©twa im Abstand (ja) der Länge Ü.) der Gegenstand© (14) auf einem Transporteur (25) befestigt sind, der ©ine geschlossene, wenigstens im Bereich d@r Vereinselungsstation (12) gekrümmte Bahn durchläuftρ wnleh@ di@ Bahn d©@ L&ngsforderera (18) tangiert«,
    5· Vorrichtung nach Punkt 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß di© Druckstücke (30) im Kreis und im Abstand voneinander auf einem kreisförmigen Transporteur (25) angeordnet sind, der sich um eine zur Förderebene senkrecht© Achs© (28) dreht und über dessen Unterseite die Druckstüeke (30) vorstehen»
    4· Vorrichtung nach einem der Punkte 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Druckstücke (30) winkelförmige Schuhe sind, di© mit den Planetenrädern (29) eines Planet eng etriebes fest verbunden sind, welches derart ausgelegt ist, daß die Schuhe (30) während des Umlaufes der Planetenräder (29) um das Sonnenrad des Getriebes ihre Winkellage nicht verändern·
    5· Vorrichtung nach einem der Punkte 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Längsförderer (18) seitliche Führungswände (19» 20£ für die Gegenstände (14) aufweist, welche an derjenigen Stelle (36) enden, an der . die Druckstücke (30) die Gegenstand© (14) berühren, um sie seitlich zu versetzen«
    Tg 166 -.£- 22 2 9 13
    6« Vorrichtung nach einem der Punkte 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmer (35) auf den einander zugewandten Innenseiten der Trume einer endlosen Kette (32) von Tragstücken (33) getragen werden, die in den von der endlosen Kett© (32) umschlossenen Raum (34) hineinragen, und daß di© Kette (32) im Bereich der Vereinzolungsstation (12) um ©in Uinkehrrad (33) läuft.
    7* Vorrichtung nach einem der Punkte 1 bis 6, dadurch
    gekennzeichnet, daß di© Mitnehmerkette (32) und der ,^ Transporteur (25) im Bereich der Vereinzelungsstation (12) über dem Längsförderer (18) derart einander über« läppend übereinander angeordnet sind, daß die Mitnehmer (35) der Mitnehmerketts (24) zvrischen die Druckßtück© (30) des Transporteurs (25) greifen»
    8· Vorrichtung nach einem der · Punkte 1 bis 7» dadurch gekennzeichnet, daß die Mltnehmerkette (24) in einer horizontalen Ebene umläuft und daß die Mitnehmer (35) nach unten gerichtet sind«
    Hierzu...?? Seiten Zeichnungen
DD80222913A 1979-08-10 1980-07-28 Vorrichtung zum vereinzeln und zufuehren von gegenstaenden,insbesondere von bonbons,zu einer verpackungsmaschine DD154686A5 (de)

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