DD154830A1 - Verfahren zum korrosionsschutz von konstruktionen aus kohlenstoffstahl - Google Patents

Verfahren zum korrosionsschutz von konstruktionen aus kohlenstoffstahl Download PDF

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DD154830A1
DD154830A1 DD22555180A DD22555180A DD154830A1 DD 154830 A1 DD154830 A1 DD 154830A1 DD 22555180 A DD22555180 A DD 22555180A DD 22555180 A DD22555180 A DD 22555180A DD 154830 A1 DD154830 A1 DD 154830A1
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carbon steel
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DD22555180A
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Manfred Tranelis
Helmut Wilhelm
Original Assignee
Manfred Tranelis
Helmut Wilhelm
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23FNON-MECHANICAL REMOVAL OF METALLIC MATERIAL FROM SURFACE; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL; MULTI-STEP PROCESSES FOR SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL INVOLVING AT LEAST ONE PROCESS PROVIDED FOR IN CLASS C23 AND AT LEAST ONE PROCESS COVERED BY SUBCLASS C21D OR C22F OR CLASS C25
    • C23F15/00Other methods of preventing corrosion or incrustation

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Preventing Corrosion Or Incrustation Of Metals (AREA)

Abstract

Aufgabe der Erfindung war es, ein Verfahren zu finden, welches den Einsatz von unlegiertem und/oder niedriglegiertem Stahl in Raeumen mit offenen mit Wasser oder waessrigen Loesungen gefuellten Behaeltern, Becken oder Suempfen ermoeglicht und eine Korrosion der eingesetzten Werkstoffe verhindert. Erfindungsgemaess wurde die Aufgabe derart geloest, dass der Korrosionsschutz durch Senkung der Luftfeuchtigkeit unter den fuer die Korrosion der genannten Werkstoffe kritischen Wert erreicht wird. Dies erfolgt durch die kombinierte Anwendung einer Sperrfluessigkeit und eines Trockenmittels.

Description

225 55 1 -л-
Titel der Erfindung
Verfahren zum Korrosionsschutz von Konstruktionen aus Kohlenst offstahl
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Korrosionsschutz von Konstruktionen aus Kohlenstoffstahl in Räumen, in denen offene, mit Wasser oder wäßrigen Lösungen gefüllte Behälter, Becken oder Sümpfe installiert sind.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es ist bekannt, daß es in Räumen, in denen offene, mit V/asser oder wäßrigen Lösungen gefüllte Behälter, Becken oder Sümpfe installiert sind, infolge der ungehinderten Verdunstung zu hoher Luftfeuchtigkeit und damit zu starker Korrosion an Anlagen oder Ausrüstungen aus unlegiertem und/ oder niedriglegiertem Stahl kommto Auf Grund des gegenwärtigen Standes der Technik ist unter den genannten Bedingungen ein zuverlässiger Korrosionsschutz durch Verwendung eines korrosionsbeständigen Werkstoffes, beispielsweise eines hochlegierten rost- und säurebeständigen Stahls oder eines passiven Schutzes, wie Anstrichsystem, mögliche
Der Einsatz von Plastwerkstoffen ist aus Gründen der zu geringen mechanischen Festigkeit nicht realisierbar»
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Nachteilig beim Einsatz korrosionsbeständiger Werkstoffe sind außerdem die hohen Investitionskosten,, Bei konstruktiv komplizierten Anlagen ist die Anwendung des passiven Schutzes sehr aufwendig, Reparaturen bzwo Erneuerungen sind ebenfalls kostenaufwendig und können unter ungünstigen Bedingungen zusätzliche Betriebsstillstände erfordernо
Zur Vermeidung des Eindringens von Luft in V/asser ist die Verwendung von Ölen als Sperrflüssigkeit durch G0 Gläser, in Energietechnik 29 (19Y9) 2 S. 57 - 61 und WP 132029 beschriebene
Ebenfalls bekannt ist die Verwendung von Ölen zur Vermeidung oder Verminderung der Wasserverdunstung (Römpp: Chemielexikon Bdo III, Stuttgart 1962)«
Die Verwendung von Trockenmitteln zur Senkung der Luftfeuchtigkeit in wasserfreien abgeschlossenen Räumen bzw· Volumen ist als Verfahren des temporären Korrosionsschutzes bekannt»
Nachteilig bei diesen Verfahren ist, daß bei Einsatz von unlegiertem und/oder niedriglegiertem Stahl in Räumen, mit offenen und mit Wasser oder wäßrigen Lösungen gefüllten Behältern, Becken oder Sümpfen kein ausreichender Korrosionsschutz erzielt werden каши
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht in der Beseitigung der aufgezeigten Mängel und in der Schaffung eines Verfahrens, welches eine technisch einfache und ökonomische Lösung darstellt.
_3 ~ 22555 1
Darlegung des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zu finden, welches den Einsatz von unlegiertem und/oder niedriglegiertem Stahl in Räumen mit offenen mit Wasser oder wäßrigen Lösungen gefüllten Behält errj Becken oder Sümpfen er möglicht und eine Korrosion der eingesetzen Werkstoffe verhindert·
Merkmale der Erfindung
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß der Korrosionsschutz durch Senkung der Luftfeuchtigkeit unter den für die Korrosion der genannten Werkstoffe kritischen Wert erreicht wird. Dies erfolgt durch die kombinierte An wendung einer Sperrflüssigkeit und eines Trockenmittels.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend durch das Ausführuhgsbeispiel näher erläutert werdeno
Bei Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens werden die Oberflächen des V/assers in den offenen Behältern mit einer •Sperrflüssigkeit bedeckto Die Sperrflüssigkeit imiß folgende Eigenschaften besitzens
- die Dichte muß bei der gegebenen Temperatur geringer sein als die des V/assers
- sie darf mit Wasser nicht mischbar sein
- sie muß gegenüber Luft und Wasser beständig sein
- sie muß in hohem Maße wasserdampfundurchlässig sein
Als Sperrflüssigkeit eignen sich Paraffinöl und Silikonöl,
- 4 - 2 2 5 5 5 1
Die Trocknung und Trockenhaltung der Raumluft und damit verbunden die Vermeidung der Korrosion der Anlagen und Ausrüstungen aus unlegiertem und/oder niedriglegiertem Stahl im Raum erfolgt mit Hilfe des Trockenmittels Kieselgelо Nur durch die Kombination mit der Sperrflüssigkeit ist eine ausreichende Standzeit bzw» Wirkung des Trockenmittels gewährleistete
Diese längeren Standzeiten sind in Räumen erforderlich, die bei Betrieb der Anlage schwer oder nicht zugänglich -sind, wie beispielsweise in Kernkraftanlagen·
Die Erneuerung des Trockenmittels ist während des Revisionszeitraumes auf einfache Art durch Ersatz eventuell verbrauchter, feuchter, Kieselgelbeutel mögliche
Wird dem Wasser in den Behältern ein Korrosionsinhibitor zugegeben, so können selbst die Behälter aus unlegiertem Stahl gefertigt werden,,
Durch den Einsatz von Paraffinöl oder Silikonöl wird die Qualität des Wassers in den Behältern nicht oder nur in beherrschbarem Maße beeinträchtigte Arbeitsschutzprobleme treten dadurch nicht auf, da die genannten Sperrflüssigkeiten sehr niedrige Dampfdrücke haben und nicht toxisch sind·

Claims (1)

  1. - 5 - 22555 t
    Erfindungsanspruch
    Verfahren zum Korrosionsschutz 'von Konstruktionen aus Kohlenstoffstahl durch Vermeidung hoher Luftfeuchtigkeit in Räumen mit offenen, mit Wasser oder wäßrigen Lösungen gefüllten Behältern, Becken oder Sümpfen, gekennzeichnet dadurch, daß die Oberfläche der im offenen Behälter befindlichen Flüssigkeit mit einer Sperrflüssigkeit versehen wird und anschließend die Behandlung der Raumluft mit einem Trockenmittel erfolgt«
DD22555180A 1980-11-28 1980-11-28 Verfahren zum korrosionsschutz von konstruktionen aus kohlenstoffstahl DD154830A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2763606A1 (fr) * 1997-05-20 1998-11-27 Andre Gabet Procede anticorrosion destine aux eaux stagnantes

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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