DD154876A3 - Probenehmer - Google Patents

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DD154876A3
DD154876A3 DD22174080A DD22174080A DD154876A3 DD 154876 A3 DD154876 A3 DD 154876A3 DD 22174080 A DD22174080 A DD 22174080A DD 22174080 A DD22174080 A DD 22174080A DD 154876 A3 DD154876 A3 DD 154876A3
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DD
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probe
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sampler
gefaessteil
vessel
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DD22174080A
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Lothar Wille
Original Assignee
Lothar Wille
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Abstract

Probenehmer fuer ein nach dem kontinuierlichen Durchflussprinzip arbeitendes Analysegeraet. Mit einfachen Mitteln soll eine gruendliche Reinigung der Aussen- und der Innenseite der Probenehmersonde erreicht werden, wobei die die Sonde verlassenden Spuelloesungsabschnitte durch je einen Gasabschnitt segmentiert werden sollen. Das Gefaess fuer die Spuelloesung ist so auszubilden, dass das Ziel erreicht wird. Das Gefaess fuer die Spuelloesung besteht aus dem inneren und dem aeusseren Gefaessteil. Die Verbindung zwischen beiden Gefaessteilen wird durch ein u-foermiges Rohr hergestellt. Das innere Gefaessteil ist ueber eine Leitung mit dem Vorratsbehaelter fuer die Spuelloesung verbunden. Das aeussere Gefaessteil besitzt einen Auslass. Das u-foermige Rohr befindet sich mit dem kurzen Schenkel im inneren Gefaessteil und mit dem langen Schenkel im aeusseren Gefaessteil.

Description

Lothar Wille Dresden, den 29. Mai 1980
8027 Dresden Leibnizstraße 12
bevollmächtigter Vertreters
Gerd Bröchler im VEB IvILW Prüfgeräte-Werk Medingen, Sitz Freital 8210 Preital, Leßkestraße 10, Abteilung TKP
Ordnungseinheit; G 01 Έ, 1/00
Prob_enehjne_r '
Anwendungsgebiet der Erfindung:
Die Erfindung betrifft einen Probenehmer für ein nach dem kontinuierlichen Durchflußprinzip arbeitendes Probenanalysegerät. Die durch den Probenehmer- aufgenommenen flüssigen Proben v/erden aufeinanderfolgend mittels eines Schlauch- oder Röhrensystems nach entsprechender Behandlung zur fotometrischen Analyse durch eine optische Meßstrecke geleitet. Um eine Verunreinigung zwischen den aufeinanderfolgenden Proben zu vermeiden, saugt der Probenehmer mit seiner Sonde wechselweise· Probe, Splillösung und ein Gas an, so daß der fließende Probenstrom durch Gas- und SpUllösungsabschnitte, segmentiert ist. Durch diese Segmentierung des Probenstromes bleibt die Reinheit der verschiedenen Proben , . erhalten. ' .
Charakteristik, der bekannten Lösungen:
Aus US 31 34 263 ist es bekannt, eine Reihe von Proben nacheinander mittels der Sonde eines Probenehmer^ aufzunehmen. Dem Probenehmer ist ein Behälter mit Spüllösung zugeordnet. Die Spüllösung wird zwischen dem Ansaugen von aufeinanderfolgenden Proben aufgenommen. Wenn, die Sonde aus einer Probe herausgehoben wird,
saugt sie unter der Einwirkung einer fortwährend arbeitenden . Pumpe vor dem Eintauchen in den Spüllösungsbehälter Luft an.
Sobald die Sonde den Behälter verlassen hat und sich auf dem Weg zur nächsten Probe befindet, wird wieder Luft eingesaugt. Auf diese V/eise wird eine an die. Sonde angeschlossene leitung unter der Einwirkung der vorgenannten Pumpe von einer Reihe aufeinanderfolgender Proben durchflossen. Zwischen zwei benachbarten Proben befindet sich ein von zwei Luftabschnitten eingeschlossener Spüllösungsabschnitt. " .
Aus US J2 66 322 ist es zur Erzielung des gleichen Ergebnisses bekannt, den Spüllösungsb ehält er oberhalb des Probengefäßes anzuordnen» Die Sonde führt also keine Schwenkbewegung, sondern eine Hubbewegung aus. Die Sonde wird, wie auch bei der erstge- . nannten technischen Lösung, äußerlich, durch die umgebende Spüllösung gereinigt und" saugt gleichzeitig Spüllösung an. Bei dieser und bei der erstgenannten Schrift kann es beim aufeinanderfolgendem Eintauchen der Sonde aufgrund unzureichenden Wechsels der verunreinigten Spüllösung zu Verschleppungen kommen.
Aus DE 26 22 691 ist es bekannt, die Außenseite der Sonde eines Probenehmers durch Herabspülen von Spüllösung und die Innenseite durch restloses Entfernen der verwendeten Spüllösimg durch den Sondeneinlaß zu reinigen. Die Sonde kann aus einer unteren Stellung, in der sie in einen Probenbehälter eintaucht, in eine obere Stellung, in der- sie aus dem Probenbehälter entfernt ist, bewegt werden. Bei dieser Auf- und Abbewegung wird Luft angesaugt, wodurch die gleiche Weise der Segmentierung des Probenstromes wie bei den beiden vorgenannten technischen Lösungen erreicht wird. Eine Erhöhung der Arbeitsgeschwindigkeit des Analysengerätes ist mit dieser Methode der Segmentierung nicht möglich. Im übrigen wird der Eindruck gewonnen, daß die Außen- und die Innenseite der Sonde bei dieser technischen Lösung ausreichend gut gereinigt werden.
Aus DE 25 47 843 ist es bekannt, ein nahezu auf den Außendur-ch-
• messer der Probenehmersonde verengtes Rohr als Behälter für die Spülflüssigkeit zu verwenden. An der oberen Seite des Behälters befindet sich eine Erweiterung mit einem Abfluß, an der unteren Seite wird durch Gasblasen segmentierte Spülflüssigkeit einge-
pumpt. Die Erzeugung des segmentierten Spülflüssigkeitsstromes erfolgt mit der Pumpe, die die Bewegung des Probenstromes im übrigen Analysengerät bewirkt. Das erforderliche paßgerechte Einfuhren der Sonde in den rohrförmigen Spülflüssigkeitsbehälter, dieser hat einen um 0,1 bis 0,5 mm größeren Innendurchmesser, erfordert einen erhöhten gerätetechnischen Aufwand.
Ziel der Erfindung?
Das Ziel der Erfindung besteht darin, mit einfachen Mitteln eine gründliche Reinigung der Außen- und der Innenseite der Sonde eines Probenehmer^ zu erreichen, wobei die die Sonde verlassendem Spüllösungsabschnitte durch je einen Gasabschnitt segmentiert v/erden sollen. Die Nachrüstbarkeit vorhandener Analysengeräte soll ohne großen Aufwand gewährleistet v/erden, -
Darlegung des Wesens der Erfindung:
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, das Gefäß für die Spüilösung so auszubilden, daß das vorgenannte Ziel verwirklicht wird.
Die Merkmale der Erfindung sind darin 2U sehen, daß das Gefäß für die Spüllösung aus dem inneren und dem äußeren.Gefäßteil be~ steht. Die Verbindung zwischen beiden Gefäßteilen wird durch ein . u-förmiges Rohr hergestellt. Das innere Gefäßteil ist über eine Leitung mit dem Vorratsbehälter für die Spüllösung verbunden. Das äußere Gefäßteil besitzt einen Abfluß. Das u-förmige Rohr befindet sich mit dem· kurzen Schenkel im inneren Gefäßteil und mit dem langen Schenkel im äußeren Gefäßteil.
Ausführungsbeispielι .
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung'beschrieben. Es zeigen Pig. 1 eine schematische Ansicht des Probenehmers Pig. 2 eine Darstellung des Gefäßes für Spüllösung.
Der Probenehmer 1 mit der Sonde 2 kann sich in beschränktem Maße um seine senkrechte Achse drehen. Die Sonde 2 kann eine Auf- und Abbewegung ausführen. Die Sonde 2 ist über die Leitung mit der Probenpumpe 4 verbunden. Auf dem drehbaren Teller 5 des Probenwechslers sind die Probengefäße 6, die die zu analysierenden Proben enthalten, angeordnet. Der Teller 5 ist abnehmbar auf die Welle 7 aufgesetzt. Die Welle 7 ist mit dem Motor 8 verbunden. Das Gefäß 9 für die Spüllösung ist neben dem Teller 5 im Schwenkbereich des Probenehmers 1 angeordnet. Das Gefäß 9 .ist einerseits über die leitung 10 mit dem Vorratsbehälter 11 für die Spüllösung und andererseits über den Auslaß 12 mit dem Abfallbehälter 13 für die verunreinigte Spüllösung verknüpft. Das Gefäß 9 besteht aus dem inneren Gefäßteil 14 und dem äußeren Gefäßteil 15· Das innere Gefäßteil 14 ist mittels des u-förmigen Rohres 16 mit dem äußeren Gefäßteil 15 verbunden. Das Rohr 16 ist ungleichmäßig lang, so daß sich der kürzere Schenkel 17 im inneren Gefäßteil 14 und der. längere Schenkel 18 im äußeren Gefäßteil 15 befindet. Das innere Gefäßteil besitzt an seinem oberen Ende den Überlauf 19.
!0 Der Probenehmer 1, der in Fig. 1 in Ruhestellung dargestellt ist, schwenkt aus dieser Stellung nach links bis er sich über einem im Teller 5 gehalterten Probengefäß 6 befindet. Die Sonde 2 senkt sich in das Probengefäß 6 und saugt aufgrund der Arbeit der Probenpurnpe 4 die darin aufbewahrte Probe ein. Anschließend hebt
!5 sich die Sonde 2, so daß sie oberhalb des Probengefäßes 6 zu stehen kommt. Der Probenehmer 1 schwenkt nunmehr nach rechts bis über das Gefäß 9. Der innere Gefäßteil 14 ist so bemessen, daß keine außergewöhnlichen Mittel zur Positionierung der Sonde 2 zu treffen sind. Die Sonde 2-senkt sich soweit in das innere Gefäß-
»0 teil 14, daß die Öffnung des kurzen Schenkels 17 sich noch unterhalb der Mündung der Sonde 2 befindet. Angenommen, zur Zeit befindet sich nur am Boden des inneren Gefäßteiles 14 Spüllösung, diese fließt kontinuierlich aus dem Vorratsbehälter 11 über die Leitung 10 in das innere Gefäßteil I4, so saugt die Sonde 2 zu-
•5 erst Luft an. Der ununterbrochen und schnell ansteigende Spüllösungsspiegel erreicht nach kürzester Zeit die Öffnung des
kurzen Schenkels 17, steigt in diesem ebenfalls hoch, die Sonde 2 saugt immer noch Luft an,und berührt letzt endlich die Mündung der Sonde 2. Diese saugt jetzt Spüllösung an. Gleichzeitig wird die Außenseite der Sonde 2 durch die Spüllb'sung gereinigt. Die Sonde 2 taucht mindestens soweit in die Spüllösung, wie sie · zuvor in die Probe eintauchte. Zwischenzeitlich hat die Spüllösung das Knie des u-förraigen Rohres 16 erreicht, beginnt im langen Schenkel 18 nach unten zu fließen und fördert plötzlich nach dem Heberprinzip die im inneren Gefäßteil 14 bis zur Gffnung des kurzen Schenkels 17? d. h. bis die Flüssigkeitssäule abreißt,, befindliche Spüllösung in das äußere Gefäßteil 15. Über den Auslaß 12 gelangt die Spüllösung in den Abfallbehälter IJ. Die Sonde 2 saugt infolgedessen wieder Luft an. Der Spiegel der Spüllösung hat nach kurzer Zeit wieder seine Maximalstellung erreicht. Die Sonde 2 saugt relativ lange schon wieder Spüllösung an... Der Heber beginnt wieder zu arbeiten und die Sonde 2 saugt wiederum Luft an: Dieser Vorgang verläuft, wie erläutert, bo lange weiter; wie es gewünscht ist. Anschließend bewegt sich die Sonde 2 nach oben, der Probenehmer 1 schwenkt nach links und die Sonde 2 senkt sich in ein anderes Probengefäß 61. Dieses hat der- Teller 5, bewegt vom Motor 8 über die Welle 7 in diese Position gebracht. Der "gesamte Vorgang beginnt erneut.

Claims (1)

  1. . Punkt 1
    Probenehmer für ein nach dem'kontinuierlichen Durchflußprinzip arbeitendes Analysegerät mit einer Anzahl von Probengefäßen, einem SpüllÖBungsgefäß und einer Probenahmesonde, bei dein die Sonde einen segmentierten Probenstrom in das Leitungs- und Röhrens5?stem leitet, wobei sich zwischen benachbarten Proben mindestens zwei SpUllösungsabschnitte befinden, die je einen Gasabschnitt einschließen, dadurch gekennzeichnet, daß das Gefaß (9) für Spüllösung aus einem inneren Gefäßteil (14) und einem äußeren Gefäßteil (15) besteht und daß die Verbindung zwischen dem inneren Gefäßteil (14) und dem äußeren Gefäßteil (15) durch ein u-förmiges Rohr (16) hergestellt wird.
    Punkt 2
    Probenehmer nach Punkt 1 des Erfindungsanepruches, dadurch gekennzeichnet, daß das innere Gefäßteil (14) über eine Leitung (10) mit einem Vorratsbehälter (11) für Spüllösung verbunden ist.
    Punkt 3 ;
    Probenehmer nach Punkt 1 und 2 des Erfindungsanspruches, dadurch gekennzeichnet, daß das äußere Gefaßteil (15) einen Auslaß (12) besitzt.
    Punkt 4
    Probenehmer nach Punkt 1 bis 3 des Erfindungssnspruches, dadurch gekennzeichnet, daß das u-förmige Rohr (16) sich mit einem kurzen Schenkel (17) im inneren Gefäßteil (14) und sich mit einem langen Schenkel (18) im äußeren Gefäßteil (15) befindet.
DD22174080A 1980-06-11 1980-06-11 Probenehmer DD154876A3 (de)

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DD22174080A DD154876A3 (de) 1980-06-11 1980-06-11 Probenehmer
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DD154876A3 true DD154876A3 (de) 1982-04-28

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DD (1) DD154876A3 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29608615U1 (de) * 1996-05-11 1996-08-08 SBF Wasser und Umwelt Zweigniederlassung der Preussag Anlagenbau GmbH, 31228 Peine Druckausgleichs- und Probeentnahmegefäß

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29608615U1 (de) * 1996-05-11 1996-08-08 SBF Wasser und Umwelt Zweigniederlassung der Preussag Anlagenbau GmbH, 31228 Peine Druckausgleichs- und Probeentnahmegefäß

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CS245002B1 (en) 1986-08-14
CS302581A1 (en) 1984-05-14

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