DD155009A1 - Verfahren zur befestigung von schienen auf beton - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft die Befestigung mittels elastischer Klebverbindungen von Metall auf Beton, insbesondere fuer die elastische Befestigung von Schienenunterlagsplatten auf Betonfundamenten. Ziel der Erfindung ist es, ein Verfahren zu schaffen, das die Befestigung einer massgerechten, kombinierten, elastischen Klebverbindung zur stufenweisen abgeschwaechten Einleitung von Stoessen und Schwingungen in ein Fundament gewaehrleistet. Durch die erfindungsgemaesse Loesung ist es Moeglich, elastische Klebverbindungen herzustellen, die eine in sich abgestufte Elastizitaet aufweisen und waehrend des Abbindprozesses des Klebstoffes auf ein genaues Mass eingestellt werden koennen. Das Verfahren kann u.a. auch Anwendung finden bei der Regenerierung von Betonfundamenten der verschiedensten Gleisanlagen, Schiebebeuhnen, Krananlagen, beim massgerechten Aufkleben vonMaschinen, Geraeten und sonstigen Anlagen sowie zur massgerechten Herstellung von Klebverbindungen allgemeiner Art.
Description
Erfinder:
Pirwitz, Georg Willgeroth, Fritz Willgeroth, Wilhelm
Zustellungsbevollmächtigter: Idler, Erich
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' Verfahren zur Befestigung von Schienen auf Beton
Anwendungsgebiet der Erfindung:
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur -Befestigung von Schienen auf Beton, insbesondere für die elastische Befestigung von Schienenunterlagsplatten auf Betonfundamenten. Das Verfahren kann u.a. auch Anwendung finden bei der Regenerierung von Betonfundamenten der verschiedensten Gleisanlagen, Schiebebühnen, Krananlagen, beim maßgerechten Aufkleben von Maschinen und Geräten sowie zur maßgerechten Herstellung von Klebverbindungen allgemeiner Art.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen:
"Es sind Befestigungen von Schienenunterlagsplatten auf Be-. tonfundamenten bekannt, bei denen die Schienenunterlagsplatten durch Schraubverbindungen und durch Gummiunterlagen mit einer bestimmten Elastizität gehalten werden. Weiterhin sind Verfahren bekannt, wobei durch starre Plastbeton- und Schraubverbindungen die Arretierung erreicht wird. Als Nachteil der genannten Befestigungsarten ist herauszustellen, daß sie nur wenig oder gar nicht- geeignet sind, die beim Fahrbetrieb entstehenden Belastungen in Form von Stößen und- Schwingungen stoß- bzw. schwingungsarm in das Betonfundament einzuleiten» - .· .
Ferner besteht bei diesen bekannten Befestigungsarten der Nachteil, daß nach Verlauf einer relativ kurzen Zeit Schäden an den Betonfundamenten auftreten.
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Ziel der Erfindung:
Das Ziel der Erfindung besteht darin, ein "Verfahren zur Befestigung von Schienen auf Beton zu. schaffen, um eine stufenweise abgeschwächte Einleitung von Stoßen und Schwingungen in ein Fundament zu erreichen. Der nützliche Effekt zeigt sich insbesondere darin, daß das Verfahren mit nur geringem Zeitaufwand durchführbar ist, keine Nacharbeiten erforderlich sind und eine hohe Qualität in der Ausführung aufweist.
Darlegung des Wesens der Erfindung:
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Befestigung von Schienen auf Beton zu entwickeln, damit die auf ein Fundament einwirkenden Stöße bzw· Schwingungen abgefangen werden und somit eine Zerstörung 15 des Betonfundamentes oder zumindest Schaden an diesen vermieden werden«
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß beim Befestigen der Schienen auf Betonfundamenten folgende Arbeitsschritte durchgeführt werden:
Die Verbindung der beiden Klebpartner wird mittels mehrerer verschiedener elastischer Klebschichten, die übereinander angeordnet sind, erreicht. Entsprechend dem vorbestimmten Anwendungszweck und der Art des Klebpartners ist der entsprechende' Kleber besonders angepaßt und modifizierte Des weiteren werden in die kombinierte elastische Klebschicht mehrere gummiartig federnd zusammendrückbar Einlagen als elastische Justierstücke entsprechend der Klebschichtdicke mit eingelegt. Abschließend erfolgt eine Pressung der Klebverbindung bis zur Beendigung des Abbindeprozesses des Klebstoffes. Die elastischen Justierstükke dienen dazu, ein Herausdrücken des Klebstoffes während des Aushärtens unter Belastung zu verhindern sowie ein
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maßgerechtes Ausrichten zu gewährleisten. Das erfindungsgemäße Verfahren ist auch bei anderen zu verbindenden Werkstoffen, die in sich abgestufte Elastizitäten aufweisen und während des Abbindeprozesses des Klebstoffes, bedingt durch die gummiartig federnd zusammendrückbaren Einlagen, auf ein genaues Maß eingestellt werden, möglich, wodurch unter anderem weitere Anwendungsmöglichkeiten des Plasteinsatzes gegeben sind.
Ausführungsbeispiel:
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden
In den zugehörigen Zeichnungen zeigen: Fig. 1: die beiden Klebpartner mit aufgebrachten Klebstoffschichten und den elastischen Justierstücken vor dem Zusammenfügen
Fig. 2j die fertige maßgerecht justierte Klebverbindung im zusammengespannten Zustand.
Wie Fig. 1 zeigt, wird auf den Klebpartner 1 die elastische Klebstoffschicht 5, beispielsweise bestehend aus elastisch modifiziertem kalthärtendem Epoxidharz, aufgebracht, Zur gleichen Zeit werden auf den Klebpartner 2 die elastischen KlebStoffschichten 6; 7 aufgebracht und gummiartig elastische Justierstücke 4 eingelegt· .
Fig. 2 stellt die fertige Klebverbindung dar„ Durch Spanneinrichtungen 3 werden die gummiartig elastischen Justierstücke 4- sowie die einzelnen elastischen Klebstoffschichten 5» 6; 7 soweit zusammengedrückt, bis das gewünschte Justiermaß 8 erreicht wird.
Claims (1)
- 22 5 7 08ErfindungsanspruchϊVerfahren zur Befestigung von Schienen auf Beton, insbesondere für die elastische Befestigung von Schienenunterlagsplatten auf Betonfundamenten, sowie von Klebverbindungen allgemeiner Art dadurch gekennzeichnet, daß auf einen Klebpartner (1) eine oder mehrere elastische Klebstoffschichten (5? 6) aufgebracht werden$ ein Klebpartner (2) mit'elastischen Klebstoffschichten (5» 6; 7) versehen wird, in die Klebstoffschicht (7) elastische Justierstücke (4) eingelegt werden und die gesamte Klebverbindung bis zum Abbinden mittels einer Spanneinrichtung (3) einer maßgerechten Pressung unterliegt,,- Hierau 1 Blatt Zeichnungen -
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD22570880A DD155009A1 (de) | 1980-12-04 | 1980-12-04 | Verfahren zur befestigung von schienen auf beton |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD22570880A DD155009A1 (de) | 1980-12-04 | 1980-12-04 | Verfahren zur befestigung von schienen auf beton |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD155009A1 true DD155009A1 (de) | 1982-05-05 |
Family
ID=5527608
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD22570880A DD155009A1 (de) | 1980-12-04 | 1980-12-04 | Verfahren zur befestigung von schienen auf beton |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD155009A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3517295A1 (de) * | 1985-05-14 | 1986-11-20 | Kemna Bau Andreae Gmbh & Co Kg, 2080 Pinneberg | Eisenbahnoberbau mit y-foermigen stahlschwellen und einer asphalttragschicht sowie verfahren zur herstellung dieses eisenbahnoberbaus |
-
1980
- 1980-12-04 DD DD22570880A patent/DD155009A1/de unknown
Cited By (1)
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