DD155031A1 - Verfahren und vorrichtung zur senkung von schwundverlusten bei schlachttierkoerperwarmmassen - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf das Gebiet der Schlachtung, und sie ist insbesondere geeignet zur Anwendung in den Schlachtbetrieben der Fleischwirtschaft. Indem den Kuehleinrichtungen Schlachttierkoerperteilstuecke mit lufttrockener Oberflaeche zugefuehrt werden , sollen die Schwundverluste bei Schlachttierkoerperwarmmassen erheblich reduziert und der Energiebedarf bei verbesserter Kuehlintensitaet abrechenbar gesenkt werden. Erfindungsgemaess werden die Schlachtkoerperteilstuecke unmittelbar nach der Nassreinigung mittels Luft von Umgebungstemperatur oberflaechentrocken geduscht. Dazu werden sie einer Kabine zu- und an mehreren Ausblasseoeffnungen vorbeigefuehrt. Die Kabine weist mehrere schraeg zum Boden gerichtete duesenfoermige Ausblaseoeffnungen und Ansaugkanaele , mit denen Axialluefter in Wirkverbindung stehen, auf und sie ist mit einem an sich geschlossenen Umluftsystem ausgebildet.
Description
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Titel der Erfindung
Verfahren und Vorrichtung zur Senkung von Schwundverlusten bei Schlachttierkörperwarmmassen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Senkung von Schwundverlusten bei Schlachttierkörperwarmmassen, insbesondere bei Rinderteilstücken, und eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens, welche insbesondere geeignet ist zur Anwendung in den Schlachtbetrieben der Fleischwirtschaft.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Dem Fachmann allgemein bekannt sind die Lösungen, bei denen die noch schlachtwarmen Tierkörperteilstücke sofort nach der Naßreinigung einer Kältebehandlung zugeführt werden, wobei entweder durch eine Intensiv- und Nachkühlung oder durch die Überdimensionierung von im Wechsel betriebener Wärmeaustauschflachen, mindestens eine kühlt und mindestens eine wird durch Abschaltung abgetaut, darauf Einfluß genommen werden soll, den Kern der Schlachttierkörperteilstücke möglichst, schnell abzukühlen, um die Haltbarkeitsfristen zu verlängern. Hierbei wirkt sich aber nachteilig aus, daß volkswirtschaftlich nicht vertretbare Schwundverluste auftreten, die ja hauptsächlich durch
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das Verdunsten von Wasser an der Fleischoberfläche und durch Austritt von Eigenflüssigkeit des Fleisches entstehen, und daraus resultierend ein nicht vertretbarer Energiebedarf notwendig ist, um den angestrebten Effekt zu erreichen. Dies läßt sich deshalb nicht vermeiden, weil während des Kühlprozesses durch das aufgetragene Fremdwasser sowohl zusätzliche Wasserverdunstungen, die durch den Temperaturausgleich zwischen der Oberfläche des Schlachttierkörperteilstückes und der Raumluft bei ungesättigter Luft hervorgerufen werden, als auch eine sehr starke Reif- und Eisbildung an den Kälteaggregaten auftreten. Insbesondere letzteres bedingt aber, will man Temperaturanstiege innerhalb kurzer Zeit während des Kühlprozesses vermeiden, einen nicht zu unterschätzenden Energiemehrverbrauch.
Letztlich soll noch darauf hingewiesen werden, daß die Kühleinrichtungen durch das Abtropfen der Flüssigkeit von den Schlachttierkörperteilstücken sehr stark verunreinigt werden, was aus hygienischer Sicht von nicht untergeordneter Bedeutung ist.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung ist es, bei Nutzung vorhandener Kühleinrichtungen die Schwundverluste bei Schlachttierkörperwarmmassen während des Kühlprozesses erheblich zu reduzieren, unter Beachtung einer verbesserten Kühlintensität den Energiebedarf abrechenbar zu senken und die hygienischen Bedingungen spürbar zu verbessern, ohne daß der ernährungsphysiologische Wert des Rohstoffes Fleisch und dessen Weiterverarbeitung negativ beeinträchtigt werden.
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Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zur Senkung von Schwundverlusten bei Schlachttierkörperwarmmassen, insbesondere bei Rinderteilstücken, zu konzipieren, wodurch zu realisieren ist, daß die Schlachttierkörperteilstücke nach der Naßreinigung ohne bemerkenswerte Verweilzeiten dem Kühlprozeß mit einer lufttrockenen Oberfläche zugeführt werden. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe gelöst, indem die noch schlachtwarmen Tierkörperteilstücke unmittelbar nach der Naßreinigung einer Duschkabine od. dgl. zugeführt und darin vorzugsweise mittels Luft von Umgebungstemperatur oberflächentrocken geduscht werden, um daran anschließend mittels bekannter Methoden kältebehandelt zu werden.
Dabei wurde in einer Vielzahl von Versuchsreihen ermittelt, daß die Austrittsgeschwindigkeit der Luft oder anderer geeigneter Gase aus den auf die ständig weitertransportierten Schlachttierkörperteilstücke gerichteten Ausblaseöffnungen vorteilhafterweise um 8 m/s betragen sollte, da hierdurch erreicht wird* daß der auf der Fleischoberfläche vorhandene Wasserfilm gebrochen wird und die Wasserpartikel abgetragen werden, ohne daß sich dies auf den Rohstoff Fleisch negativ auswirkt. Es haben sich bei Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens, unter Beachtung der dargestellten Parameter, als wesentliche Vorteile gezeigt, daß durch das Beschicken der entsprechenden Kühleinrichtungen mit oberflächentrockenen Schlachttierkörperwarmmassen die Schwundverluste erheblich reduziert und der Energiebedarf bei verbesserter Kühlintensität abrechenbar gesenkt werden, da durch das Fehlen von Fremdwasser an der Fleischoberfläche die in der Kühleinrichtung noch zu verdunstende Flüssigkeitsmenge wesentlich verringert und dabei gleichzeitig die Möglichkeit des Austrocknens der Randzonen der Schlachttierkörperteilstücke durch Austritt von Eigenflüssigkeit stark eingeschränkt wird. Beide Faktoren bedingen aber auch eine wesentlich verminderte Reif- und Eisbildung an
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den Kälteaggregaten, wodurch deren Wirkungsgrad bei Energieeinsparungen verbessert wird, und günstigere hygienische Bedingungen in den Kühleinrichtungen«
Letztlich soll noch darauf hingewiesen werden, daß bei Realisierung des erfindungsgemäßen Verfahrens der hygienisch-bakteriologische Status und der ernährungsphysiologische Wert des Rohstoffes Fleisch nicht negativ beeinflußt werden und daß bei Senkung des volkswirtschaftlichen Aufwandes eine spürbare Verbesserung der Versorgung der Bevölkerung mit Fleisch- und Wurstartikeln möglich ist.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens sollte vorteilhafterweise als Kabine od. dgl, für bevorzugt hängend zu transportierende Schlachttierkörperteilstücke ausgebildet sein und schräg zum Boden gerichtete düsenförmige Ausblaseöffnungen sowie Ansaugkanäle, mit denen ein oder mehrere Axiallüfter od. dgl. in Wirkverbindung stehen, aufweisen. Die Ausbildung der Vorrichtung als Kabine od. dgl. bietet sich deshalb an, da sie dann als Fertigbaugruppe oder Sektion transportabel und in bereits vorhandene Transportstrecken für Schlachttierkörperteilstücke integrierbar ausführbar und demzufolge in gleichgelagerten Schlachtbetrieben der Fleischwirtschaft ohne wesentliche zusätzliche Investitionen einsetzbar ist.
Da gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren zum Erreichen der gewünschten Effekte vorzugsweise Luft von Umgebungstemperatur verwendet werden soll, demzufolge eine Erwärmung oder Kühlung derselben nicht notwendig ist, ist die Kabine od. dgl. mit einem an sich geschlossenen Umluftsystem ausgebildet, was bedeutet, daß die in der Kabine vorhandene Luft ständig wieder angesaugt und aus den Ausblaseöffnungen ausgeblasen wird. Dabei sollten die Ansaugkanäle vom Boden zur Decke geführt, die Axiallüfter od. dgl. in der Deckenpartie der Kabine und die Ansaugöffnungen in der Nähe des Bodens angeordnet sein. Letzteres deshalb, damit erreicht wird, daß die aus den Ausblaseöffnungen austretende Luft tatsächlich erst in Bodennähe der Kabine od.
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dgl. und nicht schon in halber Höhe wieder angesaugt wird, da sich sonst der Wirkungsgrad der erfindungsgemäßen Vorrichtung wesentlich verschlechtern würde.
Einer bevorzugten Lösungsvariante folgend sind die Druckkanäle, die sowohl mit den Axiallüftern als auch mit den Ausblaseöffnungen in Wirkverbindungen stehen, zangenförmig ausgebildet derart, daß die an der bevorzugt mittig der Kabine und zwischen ihnen angeordneten Transportschiene od. dgl. hängend transportierten Schlachttierkörperteilstücke im gewünschten Maße von der aus den Ausblaseöffnungen austretenden Luft behandelt werden können.
Dazu ist es natürlich notwendig, daß der Abstand zwischen den sich jeweils paarweise gegenüber angeordneten und schräg zum Boden gerichteten Ausblaseöffnungen für einen ungehinderten Durchlauf von an der Transportschiene od. dgl. hängenden Schlachttierkörperteilstücken geeignet ausgebildet ist. Als vorteilhaft hat sich in diesem Zusammenhang außerdem gezeigt, die Ausblaseöffnungen in einem Abstand von annähernd 200 mm zur Fleischoberfläche anzuordnen, da bei einem zu großen Abstand der Wasserfilm nicht im gewünschten Maße gebrochen wird und demzufolge Restwasser auf der Fleischoberfläche zurückbleibt, und bei einem zu geringen Abstand negative Auswirkungen auf den Rohstoff Fleisch nicht auszuschließen sind. Weiterhin wirkt sich hinsichtlich eines kontinuierlichen Durchlaufs der Schlachttierkörperteilstücke positiv aus, die Kabine od. dgl. mit sich gegenüber angeordneten Pendeltüren, an denen jeweils die Transportschiene endet, auszubilden, um mit einfachsten Mitteln einen angestrebten Effekt zu erreichen, nämlich die Kabine immer geschlossen zu halten, außer, wenn ein Schlachttierkörperteilstück unter Nutzung seiner Masse in Verbindung mit dem kontinuierlichen Transportvortrieb den Ein- oder Auslaß passiert. In einem solchen Fall wird die entsprechende Pendeltür aufgestoßen und schließt sich dann sofort wieder hinter dem Schlachttierkörperteilstück.
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Durch diese Maßnahme werden Nässe und Verschmutzungen außerhalb der Kabine od. dgl. auf ein Minimum reduziert, wobei darauf hingewiesen werden muß, daß sich dies auch beispielsweise mit Schiebetüren realisieren ließe, wenn man zur Steuerung derselben gegenüber der vorgenannten Lösung einen höheren Aufwand in Kauf nimmt.
Die von den Schlachttierkörperteilstücken abgetragene Flüssigkeit befindet sich demzufolge innerhalb der Kabine od. dgl., und es bietet sich hinsichtlich der Sauberhaltung derselben an, deren Boden als schiefe Ebene auszubilden. Diese sollte zwecks kontinuierlichen Ablaufs der Flüssigkeit mit einer Auslaßöffnung in Wirkverbindung stehen, wodurch erreicht würde, daß sowohl die anfallende Flüssigkeit ständig entfernt und die Naßreinigung der Kabine od. dgl. wesentlich erleichtert wird. Die erfindungsgemäße Vorrichtung soll nunmehr in Funktion beschrieben werden, wobei davon ausgegangen wird, daß sie innerhalb einer Transportstrecke für Schlachttierkörperteilstücke angeordnet ist.
Das von der Naßreinigung kommende, noch schlachtwarme Tierkörperteilstück wird hängend an der Transportstrecke mit einer vorbestimmten Geschwindigkeit der Kabine zugeführt, passiert die eine als Einlaß wirkende Pendeltür und tritt nunmehr mit der Transportschiene od. dgl. der Kabine in Wirkverbindung. Mittels dieser wird das Schlachttierkörperteilstück zwischen schräg zum Boden gerichteten Ausblaseöffnungen hindurchgeführt und vorzugsweise mit Luft von Umgebungstemperatur, welche ständig wieder in der 'Nähe des Bodens der Kabine angesaugt und durch die Axiallüfter beschleunigt wird, allseitig abgeduscht. Die von der Fleischoberfläche entfernte Flüssigkeit wird durch den als schiefe Ebene ausgebildeten Boden abgeleitet und verläßt durch eine Auslaßöffnung die Kabine.
Nach dem Passieren aller Ausblaseöffnungen ist das Schlachttierkörperteilstück oberflächentrocken geduscht, es läuft die andere, als Auslaß wirkende Pendeltür an, tritt wiederum mit der Transportstrecke in Wirkverbindung und wird der Kühleinrichtung zugeführt.
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Diese Vorrichtung zeichnet sich durch ihre Einfachheit bei einem hohen Wirkungsgrad aus. Sie läßt sich in jede Transport-Strecke für Schlachttierkörperteilstücke in Schlachtbetrieben der Fleischwirtschaft ohne Probleme einordnen und dabei wird erreicht, daß ohne bemerkenswerte zusätzliche Verweilzeiten zwischen Naßreinigung und Kühlprozeß die noch schlachtwarmen Tierkörperteilstücke der Kühleinrichtung oberflächentrocken zugeführt werden können, wodurch, wie bereits beschrieben, die Schwundverluste wesentlich reduziert und abrechenbare Energieeinsparungen bei verbesserter Kühlintensität erreicht werden.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden«
In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Fig« 1 - Vorrichtung in Seitenansicht; Fig«. 2 - Schnitt A-A nach Fig. 1.
Die noch schlachtwarmen Tierkörperteilstücke sind unmittelbar nach der Naßreinigung mit Luft oberflächentrocken zu duschen, um danach kältebehandelt zu werden*
Dabei sind die Schlachttierkörperteilstücke an mehreren Ausblaseöffnungen für Luft von Umgebungstemperatur, deren Austrittsgeschwindigkeit um 8 m/s beträgt, vorbeizuführen und oberflächentrocken zu duschen.
Gemäß Fige 1 ist die Vorrichtung als eine Kabine 1 ausgebildet, wobei die Axiallüfter 6 und die Druckkanäle 7 mit düsenförmigen Ausblaseöffnungen 8 deutlich erkennbar sind. Die mittig der Kabine 1 angeordnete Transportschiene 9 endet jeweils an den beiden Pendeltüren 10. In Fig. 2 ist deutlich dargestellt, daß die Kabine 1 mit einem
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an sich geschlossenen Umluftsystem ausgebildet ist, und daß die Ansaugkanäle 4 vom Boden 3 zur Decke 2 geführt sind. Schematisch ist auch ein an der zwischen den zangenförmig angeordneten Druckkanälen 7 befindlichen Transportschiene 9 hängendes Tierkörperteilstück dargestellt. Die Ausblaseöffnungen 8 sind auf dieses Tierkörperteilstück und schräg zum Boden 3 gerichtet, wobei die zum Duschen benötigte Luft durch die am Boden 3 befindlichen Ansaugöffnungen 5 angesaugt wird und der Abstand a zwischen den sich jeweils paarweise gegenüber angeordneten Ausblaseöffnungen 8 für einen ungehinderten Durchlauf der Schlachttierkörperteilstücke geeignet ausgebildet ist.
Der Boden 3 der Kabine 1 ist als eine schiefe Ebene vorgesehen, die mit der Auslaßöffnung 11 in Wirkverbindung steht.
Claims (9)
- • - 9- 2 2 5 8 2 8Erfindungsanspruch :1. Verfahren zur Senkung von Schwundverlusten bei Schlachttierkörperwarmmassen, insbesondere bei Rinderteilstücken, gekennzeichnet dadurch, daß die Schlachttierkörperteilstücke unmittelbar nach der Naßreinigung vorzugsweise mittels Luft von Umgebungstemperatur oberflächentrocken geduscht werden, um danach mittels bekannter Methoden kältebehandelt zu werden.
- 2. Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die bevorzugt hängend transportierten Schlachttierkörperteilstücke nach der Naßreinigung einer Duschkabine od. dgl. zugeführt, darin an mehreren Ausblaseöffnungen für Luft oder andere geeignete Gase, deren Austrittsgeschwindigkeiten um 8 m/s betragen sollten, vorbeigeführt und oberflächentrocken geduscht werden.
- 3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß eine Kabine od. dgl. (1) für bevorzugt hängend zu transportierende Schlachttierkörperteilstücke mehrere schräg zum Boden (3) gerichtete düsenförmige Ausblaseöffnungen (8) für vorzugsweise Luft und Ansaugkanäle (4), mit denen ein oder mehrere Axiallüfter od. dgl. (6) in Wirkverbindung stehen, aufweist und mit einem an sich geschlossenen Umluftsystem ausgebildet ist.- 10 -- ίο - 2 2 5 8 2 8
- 4. Vorrichtung nach Punkt 3, gekennzeichnet dadurch, daß die Kabine (1) mit vom Boden (3) zur Decke (2) führenden Ansaugkanälen (4) ausgebildet ist, wobei die Ansaugöffnungen (5) in der Nähe des Bodens (3) und die Axiallüfter od. dgl. (6) in der Deckenpartie der Kabine (1) angeordnet sind.
- 5. Vorrichtung nach Punkt 3 und 4, gekennzeichnet dadurch, daß eine Transportschiene od. dgl. (9) bevorzugt mittig der Kabine (1) und zwischen zangenförmig angeordneten Druckkanälen (7), die sowohl mit den Axiallüftern od. dgl. (6) als auch mit den Ausblaseöffnungen (8) in Wirkverbindung stehen, angeordnet ist.
- 6. Vorrichtung nach Punkt 3 bis 5, gekennzeichnet dadurch, daß der Abstand (a) zwischen den sich jeweils paarweise gegenüber angeordneten und schräg zum Boden (3) gerichteten Ausblaseöffnungen (8) für einen ungehinderten Durchlauf von an der Transportschiene od. dgl. (9) hängenden Schlachttierkörperteilstücken geeignet ausgebildet ist.
- 7. Vorrichtung nach Punkt 3 bis 6, gekennzeichnet dadurch, daß die Kabine (1) bevorzugt Pendeltüren (10), an denen jeweils die Transportschiene od. dgl. (9) endet, für den kontinuierlichen Durchlauf der Schlachttierkörperteilstücke aufweist.
- 8. Vorrichtung nach Punkt 3 bis 7, gekennzeichnet dadurch, daß der Boden (3) der Kabine (1) als schiefe Ebene ausgebildet ist, welche mit einer Auslaßöff- . nung (11) in Wirkverbindung steht.- 11 -2 5 8 2
- 9. Vorrichtung nach Punkt 3 bis 8/ gekennzeichnet dadurch, daß die Kabine (l)als transportable und in Transportstrecken für Schlachttierkörperteilstücke integrierbare Baugruppe ausgebildet ist«Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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Cited By (4)
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-
1980
- 1980-12-08 DD DD22582880A patent/DD155031A1/de unknown
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