DD155403A1 - Vorrichtung zur steuerung des bewegungsablaufes eines fuellschiebers - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Steuern des Bewegungsablaufes eines Fuellschiebers an keramischen Fliesenpressen. Ziel der Erfindung ist die Vermeidung von bisherigen Qualitaetsmaengeln und Ausschuss. Die Aufgabe besteht darin, den mittels Kurbelschleife erzeugten sinusfoermigen Geschwindigkeitsablauf so abzuwandeln, dass an den kritischen Stellen des Bewegungsablaufes ein den Erfordernissen angepasster Geschwindigkeitsablauf erreicht wird. Dies wird erreicht, indem in einer Oelleitung des Hydromotors eine verstellbare Drossel vorgesehen ist, deren Stellglied ueber ein Verbindungsglied mit einem Kurvengetriebe in Eingriff gebracht ist und das Kurvengetriebe mit der Kurbel der Kurbelschleife auf einer gemeinsamen Welle angeordnet ist.
Description
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Erfinder: Dipl.-Ing. Friedhelm Plantz
Ing. Martina Martin Vertreter: Pat.-Ing. Günter Luthardt
Titel der Erfindung
Vorrichtung zur Steuerung des Bewegungsablaufes
eines Füllschiebers
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Steuerung des Bev/egungsablaufes eines Füllschiebers an keramischen Fliesenpressen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen Es ist bekannt, den Bewegungsablauf des Füllschiebers, der •eine hin- und hergehende Bewegung ausübt, vom Antrieb der Presse direkt abzuleiten. Die dabei verwendeten Eurven- und Koppelgetriebe sind synchron mit dem Antrieb der Presse verbunden und hauptsächlich bei mechanischen Pressen vorherrschend. Derartige Lösungen haben den Nachteil, daß die Geschwindigkeit des Füllschiebers abhängig vom Antrieb der Presse ist. Um diesem Nachteil zu begegnen, bestehen bei den neuartigen Pressen die Füllschieberantriebe immer mehr aus Einzelantrieben, die durch elektrische bzw. elektronische Steuerung in das Ablaufprogramm der Presse einbezogen werden. Dadurch wird erreicht, daß die Geschwindigkeit des Füllschiebers unabhängig von den übrigen Arbeitstakten der Presse einstellbar ist. Das dabei zur Anwendung kommende technische Prinzip besteht aus Kurbel und Kurbelschleife,
welches zur Umformung und Übertragung der kreisförmigen Bewegung der Kurbel, in die hin- und hergehende Bewegung des Füllschiebeis.dient. Dabei tritt immer ein sinusförmiger Geschwindigkeitsablauf auf. Dieser hat zur Folge, daß der Füllschieber in jeder Stellung eine genau definierte Geschwindigkeit erhält. Bs hat sich erwiesen, daß dadurch an bestimmten kritischen Stellen des Bewegungsablaufes relativ hohe Geschwindigkeiten auftreten, die z« B. beim Füllen der Preßform mit Preßmasse eine ungleichmäßige Füllung hervorruft und beim Ausschieben der fertiggepreßten Fliesen von der Preßform eine hohe Stoßwirkung auf die Fliesen ausübt. Beides hat eine Minderung der Qualität sowie eine Erhöhung des Ausschusses der hergestellten Fliesen zur Folge. Eine Senkung der Geschwindigkeit an den kritischen Steilen vergrößert die Zeit des gesamten Bewegungsablaufes und senkt den Produktionsausstoß der Presse.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, bei gleichem bzw. höherem Produktionsausstoß die bisherigen Qualitätsmängel sowie den Ausschuß zu vermeiden.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Steuerung des Bewegungsablaufes eines Füllschiebers zu schaffen, indem der sinusförmige Geschwindigkeitsablauf so abwandelbar ist, daß eine den Erfordernissen angepaßter Geschwindigkeitsablauf erreicht wird, das heißt, daß an den kritischen Stellen des Bewegungsablaufes eine relativ niedrige Geschwindigkeit erreicht wird und an anderen Stellen die Geschwindigkeit so erhöht wird, daß insgesamt die Zeit des Bewegungsablaufes sogar noch verkürzt werden kann, eine gleichmäßigere Füllung erzielt und die bisherige Stoßwirkung beim Ausschieben der fertiggepreßten Fliesen vermieden wird·
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Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß in einer Ölleitung des Hydromotors eine verstellbare Drossel vorgesehen ist, deren Stellglied über einen Hebel mit einem Kurvengetriebe in Eingriff gebracht ist und das Kurvengetriebe mit der Kurbel der Kurbelschleife auf einer gemeinsamen Welle angeordnet ist. Da das Kurvengetriebe und die Kurbelschleife auf einer gemeinsamen Welle angeordnet sind, ist die Geschwindigkeit an jeder Stelle der Kurbel der Kurbelschleife und somit an jeder beliebigen Stelle der Wegstrecke des Füllschiebers durch das mit dem Kurvengetriebe in Eingriff stehende Stellglied der Drossel beeinflußbar. Durch diese Verbindung ist jeder Stellung der Kurbel der Kurbelschleife und somit jeder beliebigen Stelle der Wegstrecke des Füllschiebers eine bestimmte Stelle auf der Kurvenscheibe zugeordnet und umgekehrt. Bei entsprechender Gestaltung der Kurve des Kurvengetriebes läßt sich der, der Kurbelschleife eigene sinusförmige Geschwindigkeitsablauf so abwandeln, daß der den Erfordernissen angepaßte;: Geschwindigkeitsablauf erreicht wird, das heißt, daß an den kritischen Stellen des Bewegungsablaufes, eine relativ niedrige Geschwindigkeit und an anderen Stellen die.Geschwindigkeit eine höhere Geschwindigkeit erreicht wird, so daß insgesamt die Zeit des Bewegungsablaufes verkürzt werden kann. Damit läßt sich eine gleichmäßigere Füllung erzielen und die bisher nachteilige Stoßwirkung beim Ausschieben der fertig gepreßten Fliesen vermeiden, wobei die bisherigen Qualitätsmängel beseitigt und der Ausschuß verringert wird.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Fig. 1: eine schematische Darstellung des Wirkprinzips der erfindungsgemäßen Lösung
Fig. 2: die Draufsicht nach Fig. 1
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Ein Hydromotor 1 ist über Zahnradgetriebe 2 mit einer Kurbelschleife des Füllschiebers 3 verbunden. Die Kurbelschleife besteht aus der Kurbel 4 und der im Füllschieber 3 angeordneten Schleife 5. Die Kurbel 4 ist über eine Welle 6 fest mit der Kurvenscheibe 7 des Kurvengetriebes verbunden. Das Kurvengetriebe besteht aus der Kurvenscheibe 7 und einem als Schwinge 8 ausgebildeten Verbindungsglied, welches auf dem Stellglied 9 der Drossel 10 befestigt ist. Eine Ölleitung verbindet die Drossel 10 mit dem Hydromotor 1.
Die Wirkungsweise ist nun folgende:. Durch den Ölstrom in der Ölleitung 11 wird im Hydromotor 1 eine Drehbewegung hervorgerufen und diese über das Zahnradgetriebe 2 auf die Kurbel 4 übertragen. In der Schleife. 5 wird die Drehbewegung in eine hin- und hergehende Bewegung des Füllschiebers 3 umgewandelt. Gleichzeitig, wird die Drehbewegung über die Yv'elle β an die Kurvenscheibe 7 v/eitergegeben. Die Schwinge 8 bewegt sich entsprechend des Hubes der Kurvenscheibe 7 und gibt diese Bewegung an das Stellglied der Drossel 10 weiter und verändert somit den ölstrom in der Ölleitung 11 zum Hydromotor 1. Von der Größe des Ölstromes ist die Größe der Drehbewegung des Hydromotors 1 abhängig.
Claims (1)
- 2 2 6 2 3 1Erfindungsanspruch.Vorrichtung zur Steuerung des Bewegungsablaufes eines FUIlschiebers an keramischen Fliesenpressen mittels Hydraulikmotor und über ein Getriebe mit dem Füllschieber verbundenen Kurbelschleife gekennzeichnet dadurch, daß in einer Ölleitung (11) des Hydromotors (1) eine verstellbare Drossel (10) vorgesehen ist, deren Stellglied (9) über ein Verbindungsglied (8) mit einem Kurvengetriebe in Eingriff gebracht ist, und das Kurvengetriebe mit der Kurbel (4) der Kurbelschleife auf einer gemeinsamen Welle (6) angeordnet ist.Hierzu !Seite Zeichnungen
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Publications (1)
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| DD155403A1 true DD155403A1 (de) | 1982-06-09 |
Family
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Family Applications (1)
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Country Status (1)
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| DD (1) | DD155403A1 (de) |
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1980
- 1980-12-18 DD DD22623180A patent/DD155403A1/de not_active IP Right Cessation
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